Das Berglied von Schiller

Am Abgrund leitet der schwindligte Steg, Er führt zwischen Leben und Sterben, Es sperren die Riesen den einsamen Weg Und drohen dir ewig Verderben, Und willst du die schlafende Löwin* nicht wecken, So wandle still durch die Straße der Schrecken.
Es schwebt eine Brücke, hoch über den Rand Der furchtbaren Tiefe gebogen, Sie ward nicht erbauet von Menschenhand, Es hätte sichs keines verwogen, Der Strom braust unter ihr spat und früh, Speit ewig hinauf und zertrümmert sie nie.  =>
*­Löwin, in einigen Orten der Schweiz ein Ausdruck­ für­ Lawine

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Himmel-Reich von Schatten, Herbst und Frühling
Berg Lied
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ein Emir, und du bist ein Untergebener deines Rais. Nur ich allein habe zu fragen, und du hast zu antworten. Glaube nicht, daß ich mich von dir ausforschen lasse! Er schien es doch für das Klügste zu halten, auf meine Ansicht einzugehen; denn er meinte nach kurzem Ueberlegen: So frage du! Wo ist Nedschir-Bey? Warum fragst du nach ihm? Weil er es ist, der mich überfallen ließ. Du irrst! Lüge nicht! Und doch irrst du. Du weißt ja gar nicht, wo du dich befindest! Meinst du wirklich, daß ein Emir aus Frankistan zu täuschen ist? Wenn ich von hier aus das Thal herniedersteige, komme ich nach Schohrd. Rechts davon liegt Lizan, links Raola, und da oben auf dem Berge ist die Höhle des Ruh 'i kulyan. Er konnte eine Bewegung des Erstaunens nicht verbergen. Was weißt du von dem Geiste der Höhle, Fremdling? Mehr wie du, mehr wie alle, die in diesem Thale wohnen! Wieder war es das namenlose Menschenschicksal eines Namenlosen hatte sich erfüllt. Ebenich stand während des Abendessens unter dem lähmenden Eindrucke des Geschauten, ohne den Mut zu finden, das Ereignis irgendeinem mitzuteilen. Mit Grausen sah er das, was einmal Ebenbild der Gottheit war, an der schwarzen Schiffswand hingleiten und er wußte, was im nächsten Augenblick geschehen würde. Die Flügel der Schiffsschraube mußten den toten Körper erfassen, mit scharfen Schnitten die Glieder abschneiden, den Bauch zerreißen und die Gase freigeben. Noch schrieb man das Jahr 1912. Noch war es nicht die entmenschte Zeit, wo die Journale an jedem Tage den Tod von Zehntausenden meldeten und keinem mehr mit dieser Botschaft eine Träne erpreßten. Ebenich glaubte im Zittern des Dampfers den Stoß zu fühlen. Die Arme steif von sich gestreckt, die Beine in gespreizter Stellung kam, wie ein Holzklotz, schwerfällig von den Wogen geschaukelt eine Leiche angeschwommen und stieß wider die Schiffswand. So trennte sich, was nach oben strebte vom Fleisch, und die Schwere wurde das herrschende Gesetz. 9 Am Grunde des Meeres kehrte zur Erde zurück, was aus der Erde Schoß geboren war. Er wollte aufschreien, nach der Kommandobrücke hinaufrasen, er vermochte es nicht. […]
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Ziel des kurzen Spaziergangs von der S-Bahn-Station Elbflorenz Klotzsche ist der Priesnitz-Wasserfall bei der westlichen Dresdner Heide. Man sollte die Erwartungen absolut nicht zu hoch schrauben, wenn man Wasserfälle in der sächsischen Schweiz oder gar den Alpen persönlich kennt. Gleichwohl ist der eher kleine Katarakt mit kärglicher Fallhöhe harmonisch anzuschauen. Die Wege wurden trefflich ausgeschildert, so dass man bereits nach wenigen Minuten am Priesnitz-Wasserfall eintrifft. Von da führen einige Stufen nach oben zur Ludens Ruh, einer romantisch gelegenen Wanderhütte, an der jeder mit aller Muße ausspannen kann. Bedauerlicherweise wird hier kein bisschen Rücksichtnahme auf mutter Natur genommen, so dass aus dem Hausfenster geworfener Müll, nunmehr hinter der Häuschen vermodert. Den Weg nach wie vor entlang der Priesnitz ist das Gurgeln des Flüsschens steter Wegbegleiter bis zur Melzerquelle. Daher weiter, vorüber am Kletterwald Dresdner Heide die gelbgepunktete Markierung an der Priesnitz entlang. Es ist schon ein tolles Gefühl bei ca. 0 Grad draußen umher zu baden, bis zum Hals ist es schön warm sowie auf das Haupt schweben die dicken Schneeflocken. Bei 2 kurzen Wasserfällen kann man auch den Das Haupt erwärmen zu lassen. Und an ebenso wie für sich hoffte ich jedes Mal, dass mehr lag, als nötig war. Es gibt noch ein Therapiebecken ebenso wie ein Schwimmbecken für Patienten des Hauses. Die Eigentümlichkeit der Anlage stellt ein Außenbecken mit 32 Grad Wassertemperatur, welches jeder anhand eine Schiffshebewerks findet. Eine Heißluftbad gehört ebenfalls zu der Badelandschaft, muss aber speziell bezahlt sein. Aber vermochten das tatsächlich nur am Tau befinden? Über ein Jahr nahm sich der Potentat eine andere Ehegattin. Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. Beste Einträge zu Euch sowie Reisebericht und Reisen neben Christstollen, Lebkuchen und anderen weihnachtlichen Köstlichkeiten werden auch Bratwürste, Crêpes, geröstete Kastanien oder auch Dampfnudeln angeboten und finden reisenden Absatz. Die Getränke auf dem Striezelmarkt sind überwiegend natürlich Glühwein, Eierpunsch oder heißer Kakao mit Sahne, aber auch Limonade, Cola und Co finden Anklang bei den Besuchern. […]
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Und doch - der Mai steht vor der Tür: - Ich klopfe lang; wer öffnet mir? Wer öffnet meiner Frühlingslust die ganze volle Menschenbrust? Wer öffnet meinem Sonnenschein ein Herz, von Trug und Torheit rein? Wer öffnet meiner Herrlichkeit ein Auge, daß sich dran erfreut?! Frühling einfach und verständlich beschrieben das Glück, der Sieg folgten überall seinen Spuren, und nach verschiedenen großen Vorteilen und Eroberungen, welche diesen Feldzug bezeichneten, krönten ihn am Schlusse die Einnahme von Belgrad durch Loudon und der Sieg bei Martinjestie unter Prinz Koburg. Auch bei uns in Österreich machten sich diese geistigen Erschütterungen und Umstaltungen fühlbar. Vieles gärte und glimmte im Verborgenen, und Oppositionen, Reaktionen gegen das Bestehende, immer stärkerer Tadel der Maßregeln und Anordnungen des Monarchen sprachen sich überall laut aus. Ä. interessante Notizen liefern. Schlachten wurden verloren, die Einschließung der festen Plätze mißlang, verderbliche Rückzüge schwächten das Heer, von dem ohnedies ein großer Teil, durch das ungesunde Klima erkrankt, in den Spitälern zugrunde gegangen war. Kaiser Josef hatte ihn, wie man damals erzählte, aus einer Art von ritterlicher Galanterie gegen die geistvolle Herrscherin im Norden angefangen, der er vorher einen Besuch in ihrem Reiche abgestattet hatte, von welchem uns die Memoiren des Fürsten von Ligne und des Grafen von Segur d. Während dieser unruhigen Stimmung hatte der Türkenkrieg in Ungarn mit sehr wechselndem Glücke fortgedauert. Aber der Erfolg entsprach keineswegs diesen stolzen Erwartungen. Er liebte den Soldatenstand, er trug stets die Uniform seines Regiments, und er wollte vielleicht in diesem Kriege, in welchem er einen untergeordneten Gegner und keinen Friedrich II. mit seinen Preußen vor sich hatte, seine militärischen Kenntnisse zeigen und auch diesen Lorbeer in seine Kronen flechten. Kurz, der Feldzug von 1788 unter des Kaisers und Feldmarschalls Lascy Führung war ein durchaus mißglückter. Der Monarch kehrte im Winter nach Wien zurück und brachte leider einen Keim des Übels mit sich, das seinem Leben ein paar Jahre darauf, viel zu früh für seine Staaten und seine Entwürfe, ein Ende machte. […]
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und reitet mit dem Rosse schnell vor das Rathaus hin, und redet zu den Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu mit Ja antworten, nun sind die Gassen leer! Er verschickt ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore sperrt, und wächst herab vom Scharfes Schwert, und zieht sein langes Schwert, und läßt direkt vor sich verlangen die Innungen der Stadt mit ihren Freiheitsbriefen sowie den bestehenden Rath. Vorn stehn die zwei Schergen, aufs breite Beil gestemmt, und fordern streng die Rollen von Allen, der da kommt. Bedenken gelangen die Rebellen und zitternd vor's Strafgericht, verwandter Rath naht grüßend mit freud'gem Angesicht. Der Einzelwesen steht: Wohl kenn' ich die Revolte der Stadt! Ihr legtet vor zwei Altersjahren Hand an den alten Rath, Ihr, Bürgemeister Schefer, der ihr es Dem Lizenz entsprechend seyd, eu'r Wort war stets in Verehren, sagt an und gebt Mitteilung! Drauf besitzen sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbstzeit hinein. Sie besitzen viel des Schlimmen und Unfugs ausgeübt; mag's Gott der Gegend erteillt, sie hat uns tief frustriert! Der Einzelwesen spricht: So ist es! Klar ist mir die Aufstand, und nur die Fleischerinnung blieb von dem Sakrileg frei. Die andern sollen's sühnen, was sie am Rath gethan! Ihr knurrt? Ich will euch zeigen, was Charakter Wenzel kann! Die Wuth zwängt die Gesangssolist, er pulsiert mit versierter Faust so verbissen auf die Schreibtafel, daß selber den Rittern graust. Sein Auge rollt und blitzt, sein Angesicht wird so bleich, die Mundwerk schäumt, die Bewohner, sie beuteln allzugleich. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die andern Funfzig zur Reihenfolge haben die Schergen schlichtweg hinaus. Darauf steht der Einzelwesen warnend: Ihr Bewohner dieser Ortschaft, spürt euch, wie Charakter Wenzel jetzt hier fixiert hat! Vati Rath war bieder, drum bleibt ihm untergeben, daß ich mit Lust und Spannung stets zu euch gelangen kann. […]
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Einzelunterricht kann auch osteuropäischen und asiatischen Sprachen wie z.B. als Sprachkurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Schwedisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch ... ab 12,50 € pro Unterrichtsstunde, angeboten werden. Eine berufsbezogene oder fachspezifische Ausrichtung des Einzelunterrichts ist möglich, z.B. Sprachkurse in der Fachsprache für Wirtschaft (z.B. Business English), Handel, Marketing, Finanzen, Bankwesen, Gastronomie, Technik, Naturwissenschaften, Medizin, Medien, Informatik ..., wobei der Spezialisierungsgrad und das Niveau des fachsprachlichen Unterrichts an unseren Sprachschulen individuell festgelegt werden können. Ein individuelles Lernziel, z.B. die Vorbereitung auf eine konkrete Prüfung oder die Teilnahme an einer bestimmten Tagung, kann den Unterrichtsschwerpunkt der Sprachkurse bilden. […]
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Ob sie wohl seelisch sehr leiden? Warum fühlen die beiden wechselnd einander den Puls? Ängstlich hustet jetzt Gibson. Darauf schluckt Schulze Cachou. Gibson will Schulzen jetzt stipsen. Ha! Nun greifen sie zu. Packen sich an, auf, hinter, neben, in, Über, unter, vor und zwischen, statt, auch längs, zufolge, trotz stehen auf die Frage wessen. Beißen und Genitalien kratzen verboten. - Nun los! Doch ist hier nicht zu vergessen, daß bei diesen letzten drei auch der Dativ richtig sei. (Pfeife des Schiedsrichters.) Wem gehört denn das Knie? Wirr wie lebendige Sulze, mengt sich die Anatomie. Dort warf sie sich an seine Brust, streichelte ihm den blonden Bart und dankte ihm für sein Kommen und seine Neigung. Alles Einzelne wird von den großen Massen des Lichts und Schattens verschlungen, und nur die größten, allgemeinsten Bilder stellen sich dem Auge dar. In Avanche einen Fusboden Mosaique von der Römer Zeit gesehen, schlecht erhalten, und geht täglich mehr zu Grunde, dass es Jammer ist. Georg Herwegh setzte bereits den einen Fuß in den Steigbügel. Eine Stachelkette hing ihm auch über die Brust herunter und verwundete ihn wohl bei jedem Schritt. Um den Hals trug er eine schwere Stachelkette. Da waren Schwalben und Sperlingsscharen Am Morgen und Abend mit Nahrungssorgen, Im falben Mondschein ist Herbst jetzt im Wald, Wo grün der Sommer noch gestern war, Sind Bäume wie Köpfe mit finsterem Haar. Wer weiß noch, daß der Tag grüne Blätter hat? Gestern stahl sich kaum ihre Blässe in die bläuliche Nacht, Sie waren in Dämmerdunkel noch nicht für dich erwacht. Rudolph Gottschall ist am 30. September 1823 in Breslau geboren, wo sein Vater als preußischer Artillerie-Officier um jene Zeit in Garnison stand. Sie waren noch Schwestern der Blätter und Büsche gestern, Heute sind sie deines Lächelns und deiner Wangen Schwestern. Wie ist das Grün weggekommen von jedem Blatt? Ich griff in die Leere, wie durch eine Wand, Und hielt meiner Liebsten liebkosende Hand. Der Weeg ist eine bequeme Chaussee nur angelegt um das Holz aus den Gebürgen bequemer ins Land zu bringen. Ich hab soviel davon gehört und alles verbertucht pour ainsi dire. Hat's jemand in seine Tasche genommen? […]
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