Mit herzlichem Dank von den historischen Wurzeln bis zu zukünftigen Horizonten,
Ihr Chronist der sächsischen Geschichte und Wegweiser durch die alten Zeiten.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den Annalen Sachsens
Pierer's Universal-Lexikon 1862
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Dann hätte das Kunstwerk seine Rundheit Bewahrt und streng ästhetische Gesundheit, Indessen jetzt Teil zwei und drei Ein anschauliches Bild von diesem Treiben gibt Nichts weiter als schädliche Wucherung sei. O Gott, ihr Herren vom kritischen Knaster, der Rhetor in seiner Sammlung solcher Themata. Der Schulmanier entsprechend, gestalteten sich auch die öffentlichen Reden immer mehr zu bloßen Deklamationen, trotz des Eintretens eines Quintilian und Tacitus in seinem Dialogus de oratoribus für die klassischen Muster. Laßt ihr nicht endlich mal ab von dem Laster, Neben letzterm war ein hervorragender Redner der Zeit Plinius der Jüngere, dessen Panegyrikus auf Trajan 100 nach Christus Vorbild der spätern Panegyriker geworden ist. Immer nur Warzen und Auswuchs zu sehn, Und die alten Weiber ließen es sich nicht ausreden, daß der Sohn des alten Doktors, der sie so oft kuriert, nicht auch die Heilmittel seines Vaters geerbt haben müsse, und wenn sie erkrankten, kamen sie zu ihm gelaufen mit ihren Urinflaschen, mit Weinen und Bitten, wo die Triebe der Kraft etwas üppiger stehn? Unter den Antoninen blühte M. Cornelius Fronto, durch den geschmacklose Anwendung von Archaismen Mode wurde, wie sie sich auch in der Rede des geistreichen Apulejus De magia zeigt. Das klang dem Knaben immer wie Märchen von Tausendundeiner Nacht, wenn die Alte von den großen Palästen und den persischen Tapeten und dem massiven Gold- und Silbergeschirr erzählte, die der gute Mann, der am Hofe des Kurfürsten und der Kurfürstin soviel Ehren genoß, so kläglich einbüßte. Seit Ende des 3. Jahrhundert ist Gallien mit seinen vielen Rhetorenschulen Hauptsitz der Beredsamkeit. Sein Haus in der Stadt war das große Hotel in der Rheinstraße; das jetzige Krankenhaus in der Neustadt gehörte ihm ebenfalls sowie ein Schloß bei Gravenberg, und am Ende hatte er kaum, wo er sein Haupt hinlegen konnte. Diese gallische Beredsamkeit zeigt eine gewisse Glätte und Korrektheit, behandelt aber als ausschließliches Thema das Lob der Kaiser in pomphafter und schwülstiger Darstellung; Hauptvertreter sind elf Reden verschiedener Verfasser, der sogenannten Panegyrici latini.
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Ein voreiliger Winterwind röhrt durch die Morgengrauen, die Höhen sind eingestaubt vom Schnee, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einzelgänger sollen, wie der gefrorene Wasserlauf aus Eis, am Gestade stehen verbleiben, wie auch ihre Träume fangen alle Schneeflocken erfolglos im Kreis. So wie das Wintertreiben, voll Trauer und Bürde, sehe ich mutlose Schwärmerische unerträgliche Kurve, nicht inbegriffen Wunsch um ihre Verlassenheit berichten, die Bitterkalt hat Blume sowie Blume vertrieben. An den Fensterscheiben war ein Prickeln wie Befühlen, das von einen anprallenden Schneeflocken herkommt wie auch dem leisen Anklopfen einer Hand ähnlich war. Plötzlich erwachte er mit einem breiten Stöhner ebenso wie starrte brennenden Auges in deine mickrigen Finsternis. Sie nickte dem Hausfenster zu und winkte mit der Hand. Deborah passt, als ob nichts passieren wäre, ruhig auf dem Hocker. Aus dem Nachbarraum hörte er die einheitlichen Atemzüge des schlafenden Weihnachtsmannes; maximal eigenartig schallte das Atmen des andern Mannes in der Finsternis, wie ein drohendes Flüstern: hüte jeden Mann, hüte jeden Mann. Er mochte 4 bis 5 Std. genächtigt haben, als sich sein bleischweres Herumliegen in ein andauerndes Wälzen änderte. Ungeachtet seines Vorsatzes ruhte Knecht Ruprecht bald ein ebenso wie nahm sein aufgewühltes Naturell in einen Ruhe herüber. Ich hatte schon sehr lange Zeit kein modernes Empfinden mehr gehabt. Doch wie gestern schon ausgeführt, konnte jeder immerhin eine Menge, an großen Schneeflocken erinnernde Mauserfedern bestaunen, die sich Piepmatz in einen frühen Vormittagsstunden herausgeputzt hatte. Ihre Augen wurden nicht feucht ebenso wie leer wie zwei dunkle Stück Glas. Es fühlte sich so manierlich an, als wäre heute Weihnachten. Auch beim Start unserer Radltour konnte man nur aufs gähnende Leere Nest hinweisen. Da das windstille Wetter ein wenig mithalf, blieb das zarte Federvolk lange Zeit im Nest, ehe ein laues Brise die schneeweiße Herrlichkeit über die Dachformen davontrug.
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Eine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit dem Prinzregenten von Preußen in Teplitz nach Pillnitz kam. Der preußischen Expedition nach Ostasien gab die sächsische Regierung zur Vertretung der Interessen des Handels und der Industrie S-s einen besondern Commissar bei. Am 29. November wurde die Zweigeisenbahn Koßwig-Meißen eröffnet. Die Frage der Revision der Bundeskriegsverfassung gab Sachsen Anlaß zu mehren Staatsschriften vom 19. Jan. und 24. Febr., in welchen das Verlangen Preußens nach durchgreifenden Verbesserungen und Theilung des Oberbefehls zwischen Preußen und Österreich abgelehnt wurde. Erst nach der Konsolidierung des sächsischen Staates begannen in den 1780er und 1790er Jahren Um- und Ausbauarbeiten im Residenzschloss in Dresden und in Pillnitz. Bis zum Ableben des Monarchen 1827 nach 60jähriger Regierungszeit wandelte sich dann der Zeitgeschmack noch mehrfach. Das diente der Konsolidierung des jungen Herrschers als würdiger Nachfolger. Preußen gegenüber war man nach dem Siebenjährigen Krieg um politische Annäherung bemüht. Friedenssicherung galt Friedrich August als oberste Doktrin. Der Streckenabschnitt von Limmritz bis Waldheim ist der kunstbautenreichste Abschnitt der gesamten Strecke. Da am Bau dieses Abschnittes die Chemnitz-Riesaer Eisenbahn-Gesellschaft finanziell scheiterte und vom Staat übernommen werden musste, wird dieser im Volksmund bis heute noch als Bankrottmeile bezeichnet. Unmittelbar hinter dem im Rahmen der Vorarbeiten für die Elektrifizierung 1991 aufgeschlitzten, 128 m langen Saalbachtunnel wird auf der 32 m hohen, 270 m langen und aus 14 Bögen bestehenden Zschopaubrücke das Zschopautal überquert. Anschließend folgt die Bahn an einem steilen und felsigen Abhang dem linken Ufer des Flusses und quert mit Hilfe der 49 m hohen und 210 m langen Dietenmühlentalbrücke den Steinaer Bach, der hier aus einem tief eingeschnittenen Seitental in die Zschopau mündet. Im Bahnhof Waldheim, den die Strecke anschließend erreicht, mündet von Westen her die 1998 stillgelegte Strecke von Rochlitz ein.
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Der Morgen bricht an, und das friedliche Gackern von Hühnern erfüllt die Luft, erste Sonnenstrahlen tauchen den Garten in ein warmes Licht. Ein entzückendes Holz-Hühnerhaus steht idyllisch im Grünen, umgeben von einem praktischen Steckzaun. Vier Legehühner scharren vergnügt die Einstreu, und ihr munteres Treiben bringt Leben und Freude in jeden Garten, Schulhof oder sogar in ein Altenheim. Mit unserem grandiosen Service "Hühner mieten" holen Sie sich das Landleben direkt zu sich nach Hause und erleben eine Woche voller tierischer Erlebnisse und frischer Eier. Unsere Hühner sind nicht nur fleißige Eierproduzenten, sondern auch wunderbare Begleiter, die für Groß und Klein gleichermaßen ein Erlebnis darstellen. Kinder lieben es, die Hühner zu füttern, sie zu beobachten und täglich frische Eier zu sammeln. Gleichzeitig bietet der Anblick der Hühner auch Erwachsenen eine entspannende Atmosphäre und die Gelegenheit, sich auf die kleinen Freuden des Lebens zu besinnen. Vor allen Dingen auf Schulhöfen oder in Altenheimen sorgen die Hühner für Abwechslung und faszinierende Erlebnisse. Mit unserem Service erhalten Sie alles, was Sie für eine Woche artgerechter Hühnerhaltung benötigen: 4 Legehühner, ein Holz-Hühnerhaus, einen Steckzaun, Futtertrog und Tränke sowie Futter für eine Woche - alles zum Pauschalpreis von 115 ?. Die An- und Abfahrt wird abhängig von der Entfernung gesondert berechnet. Die Pflege und Betreuung der Hühner während der Mietzeit übernimmt der Mieter. Sollten unvorhergesehene Sonderfahrten nötig sein, werden diese separat berechnet. Wir stehen Ihnen vorab mit allen wichtigen Tipps zur Seite, um Ihnen den Umgang mit den Tieren so einfach wie möglich zu machen. Der gesamte Prozess ist unkompliziert: Wir liefern das Hühnerhaus und die Materialien direkt zu Ihnen, bauen alles auf und geben Ihnen eine kurze Einführung. Innerhalb weniger Minuten können Sie sich auf das Erlebnis Hühnerhaltung einlassen. Kontaktieren Sie uns für Ihre Erstanfrage mobil unter 0175 8970960. Egal, ob für den eigenen Garten, eine Schule oder ein Altenheim - mit "Hühner mieten" schaffen Sie unvergessliche Momente. Bringen Sie Natur, Freude und frische Eier in Ihren Alltag und erleben Sie eine Woche, die Sie so schnell nicht vergessen werden!
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Die Seevorstadt oder Seetorvorstadt ist eine Vorstadt der Stadt Dresden, die sich im Ortsamtsbereich Altstadt befindet. Sie umfasst die statistischen Stadtteile Wilsdruffer Vorstadt, Seevorstadt-West und Seevorstadt-Ost sowie den Großen Garten. Die Seevorstadt liegt in der Gemarkung Altstadt I. In diesem Gebiet befinden sich die Haupteinkaufsmeile Prager Straße und an deren Ende der Wiener Platz sowie der Hauptbahnhof. Der Name Seevorstadt leitet sich von einer Anzahl von Seen ab, die südlich des Wassergrabens der Dresdner Stadtbefestigung vorgelagert waren. Dazu gehörte der vom Kaitzbach gespeiste Judenteich. Diese Wasserflächen gehen auf das ehemalige Bett des Kaitzbaches zurück, dessen ursprüngliche Mündung westlich der Altstadt in geringer Entfernung der einstmaligen Weißeritzmündung lag. Die Seen wurden im späten Mittelalter trockengelegt. Das südliche Tor in der Dresdner Stadtbefestigung war das Seetor, zu dem vom Altmarkt aus die Seestraße führt. Einstmals gehörten sogar Teile der Südvorstadt zur Seevorstadt. Im 19. Jahrhundert entstand nach der Parzellierung des de Villers'schen Besitzes ab 1838 in der östlichen Seevorstadt auf dem Grundstück des Gartens und des angrenzenden Vorwerks des Palais Moszinska das Englische Viertel. Durch die Luftangriffe auf Dresden und die Enttrümmerung der Stadt wurde nahezu das gesamte Viertel zerstört. Die 1874 erbaute Villa Salzburg in der Tiergartenstraße gegenüber dem Haupteingang des Dresdner Zoos stellt heute das letzte Gebäude des Englischen Viertels dar, obwohl sie geografisch nicht zur Seevorstadt, sondern zum benachbarten Stadtteil Strehlen gehört. Eine mögliche Route führt von der Haltestelle Deutsches Hygiene-Museum, vorbei am Hotel Dorint Grunaer Straße Ecke Blücherstraße, in Richtung Hygiene-Museum. Von dort geht es an der Bürgerwiese entlang bis zur Parkstraße (dies ist ein möglicher Nordic-Walker Walk durch die Bürgerwiese). Eine andere Option ist, von der Lindengasse links in südliche Richtung abzubiegen. Oder vom Hauptbahnhof zur Wielandstraße und dann links zur Bayerischen Straße. Am Hauptbahnhof befindet sich ein Schokoladengeschäft, wo man eine Mandel in Nougat bekommt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Wenn ich sitze, will ich nicht sitzen, wie mein Sitz-Fleisch möchte, sondern wie mein Sitz-Geist sich, säße er, den Stuhl sich flöchte. Der jedoch bedarf nicht viel, schätzt am Stuhl allein den Stil, überläßt den Zweck des Möbels ohne Grimm der Gier des Pöbels. Ihm entgegen scholl das Wehklagen der Frauen und das Heulen der Kinder, die sich nicht hatten verbergen können. Die Sonne brütete, der Doktor schwitzte. Es wehte vor seinen Schritten einher. Als er zum vierten der kleinen, blaugetünchten Häuschen gelangt war, gab er dem Polizisten einen Wink, nicht mehr eifrig zu suchen. Immer stärker schwoll das Geschrei, je weiter der Doktor ging. Es ist Leben in seinen Augen. Sein Blick fiel auf den kleinen Teiwaz, er hob den Krüppel hoch und sagte: Er wird ein Epileptiker. Aber ich könnte ihn vielleicht gesund machen. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Dies bedeutete auch das Aus für die Gastronomie an der Grenze, die Bauden verfielen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Doch auch betrübende Erlebnisse brachte das Jahr 1880 für ihn: seine von ihm sehr verehrten Schwägerinnen Henriette Steinberger und Sophie Emmelius starben am 23. Juli, bezw. am 8. September, und am 23. November schied Frau Friederike Schmidt, die liebenswerte Schwester Julius Kellners, mit welcher ihn herzliche Freundschaft verband, aus diesem Leben. Ein treuer Besucher und Gesellschafter blieb ihm sein Neffe Hermann Steinberger in Gießen, mit dem er gerne und öfter verkehrte, wie auch dieser ihm stets eine aufrichtige Anhänglichkeit bewies.
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