Flammen in Dresden,
Echo der Revolution,
Friedensverhandlung und Waffenstillstand

Dresdens pulsierendes Herz.

Im Herzen Dresdens pulsiert die Revolution. Die Luft vibriert vor Spannung und das Pflaster der Straßen trägt die Schritte Tausender, die Freiheit rufen. Johann, der Schmied, steht vor seiner Werkstatt, seine Hände noch warm von der Glut des Ambosses, seine Augen fest auf das königliche Schloss gerichtet. Clara, die Tochter eines Buchhändlers, verteilt heimlich Flugblätter, ihre Finger schwarz von der Druckerschwärze, ihre Augen leuchtend vor Entschlossenheit.

Das Echo der Freiheit.

Wagners revolutionäre Melodie.

In Dresdens Opern und Sälen, wo Musik und Politik aufeinandertreffen, wandelt Richard Wagner. Seine Kompositionen hallen wider, gefüllt mit dem Geist der Revolution. Als der Aufstand entflammt, findet sich Wagner, getrieben von seiner Leidenschaft für Freiheit und Veränderung, inmitten der Aufständischen. Doch mit dem Fall der Rebellion muss er, ein Künstler im Konflikt mit der Macht, fliehen.

Erste Barrikaden der Entschlossenheit.

Mitten in der Altstadt, wo der Handel einst florierte, errichten die Aufständischen ihre erste Barrikade. Die Holzplanken und Pflastersteine formen eine Mauer des Widerstands. Johann schleppt Steine heran, seine Muskeln angespannt unter der Anstrengung. Clara taucht neben ihm auf, reicht ihm Wasser, ihre Blicke treffen sich – ein kurzer Moment des stillen Einverständnisses.

Bakunins Fackel.

Mikhail Bakunin, der charismatische russische Revolutionär, bringt eine Flamme der Rebellion nach Dresden. Seine Worte sind so entflammend wie die Barrikaden auf den Straßen. Der Stratege und Inspirator Bakunin führt die Aufständischen, doch sein Traum von einer umgestürzten Ordnung zerbricht mit dem Scheitern des Aufstands.

Nächtliche Flammen der Verzweiflung.

Das alte Opernhaus steht in Flammen. Rote und orange Zungen lecken an den Wänden des Gebäudes, während der Himmel über Dresden sich rot färbt. Die Aufständischen beobachten, wie das Feuer das Symbol der alten Ordnung verzehrt. Hauptmann Weber, ein Offizier der königlichen Armee, beobachtet das Inferno, sein Gesichtsausdruck eine Mischung aus Respekt und Furcht.

Sempers verlorene Kunst.

Gottfried Semper, dessen Architektur das Gesicht Dresdens prägt, findet sich in einem Strudel der Rebellion wieder. Das von ihm entworfene Opernhaus, einst ein Symbol kultureller Größe, wird zum Opfer der Flammen. Semper, zerrissen zwischen seiner Kunst und den revolutionären Idealen, sieht sich gezwungen, seine Heimat zu verlassen.

Schlacht um Freiheit.

Die Sonne geht auf über einer Stadt im Belagerungszustand. Die Straßen sind gefüllt mit dem Lärm von Schüssen und dem Geschrei der Kämpfenden. Johann und Clara befinden sich mittendrin, ihre Herzen schlagen im Takt des Kampfes. Hauptmann Weber führt seine Männer an, entschlossen, die Ordnung wiederherzustellen, doch in seinen Augen liegt ein Schatten des Zweifels.

König Friedrichs Entscheidung.

König Friedrich August II. steht als Symbol der alten Ordnung. In den königlichen Hallen trifft er die schweren Entscheidungen, die das Schicksal Dresdens und seiner rebellierenden Bürger besiegeln. Sein Ringen um Macht und Stabilität steht im Kontrast zur rufenden Stimme der Freiheit auf den Straßen.

Wendepunkt des Schicksals.

Der Kampf erreicht seinen Höhepunkt. Die königlichen Truppen drängen die Aufständischen zurück, Straße um Straße, Barrikade um Barrikade. Johann wird verwundet, eine blutende Wunde am Arm. Clara eilt zu seiner Seite, reißt ein Stück ihres Kleides ab, um die Blutung zu stillen. In diesem Moment der Schwäche und des Schmerzes finden sie Trost in ihrer gemeinsamen Entschlossenheit.

Dresdens neuer Morgen.

Der Aufstand bricht zusammen. Die letzten Barrikaden fallen, die Aufständischen ergeben sich oder fliehen. Johann und Clara, erschöpft und verzweifelt, müssen sich der bitteren Realität stellen. Die Straßen Dresdens liegen still, als Zeugen der vergangenen Kämpfe, übersät mit den Narben der Rebellion.

Walmodens Kriegsführung.

General Friedrich von Walmoden, ein Mann des Militärs, geprägt von Disziplin und Pflicht, führt die königlichen Truppen gegen die Aufständischen. Sein strategisches Geschick und seine unerschütterliche Entschlossenheit spielen eine entscheidende Rolle bei der Niederschlagung des Aufstands, ein Sieg, der von Zwiespalt und Verlust begleitet wird.

Stille nach dem Sturm.

Die Rebellion bricht zusammen, und Dresden hüllt sich in eine gespenstische Stille. Die Überlebenden, darunter Johann und Clara, stehen vor den Trümmern ihrer Träume und dem harten Erwachen der Realität. Dresden erholt sich langsam. Die Wunden der Stadt und ihrer Bewohner heilen, doch die Erinnerungen bleiben. Johann kehrt in seine Schmiede zurück, gezeichnet, aber nicht gebrochen. Clara schreibt weiter, ihre Worte sind nun gefüllt mit der Weisheit der Erfahrung. Hauptmann Weber verlässt Dresden, ein Mann, der zwischen seiner Pflicht und seinem Gewissen zerrissen wurde.


Mit herzlichem Dank aus dem Dunst der vergangenen Zeiten, mit Tinte aus dem Blut der Geschichte,
grüßt Sie Ihr Wächter der Erinnerung an die ewigen Kämpfe.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den verblassenden Schatten der Vergangenheit, die in den Trümmern und Aschen Dresdens ihre Geschichten erzählen.
Pierer's Universal-Lexikon - Altenburg 1862
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Minister Ansprache
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Um sechs Uhr schon am andern Morgen sind wir auf den Beinen. Die Truppe hält ihren Einzug. Herrliches Wetter, den Schmutz des gestrigen Tages am Wagen beschämend, wenn irgend etwas einen Wagen in einem Lande beschämen könnte, wo Wagen niemals gewaschen werden. Es ist etwas kümmerlich damit, gar so viel sinds nicht, und sehr blitzend sieht das alles nicht aus. Sie verstecken ihre Gefühle nicht einmal; denn wenn sie ihr hochachtungsvoll ergebenes Gesicht aufziehen, halten sie einen Milliardär für viel zu dämlich, als daß er etwa merken könnte, wie man ihm schmeichelt. Die ersten Kämpfer, deren einer vorhin in einem großen Landauer angerollt kam, in der vollen Pracht seiner Ausrüstung, mit dem runden aufgerollten Zöpfchen am Hinterkopf, sie knien vor der Präsidentenloge nieder, der Zylinder erhebt sich mit dem Marquis, die unten murmeln die herkömmliche Formel. Es sind sehr subtile Herrschaften. Ich habe erst geglaubt«, sagt der Reiche, »daß diese stillschweigende Ironie das Grinsen des Neides ist . . . Aber nein, das ist kein Neid: es ist die Unfähigkeit, die Augen aufzumachen und über gewisse Vorstellungen hinauszusehen. Es ist einfach Beschränktheit. Die Besetzung in der Arena und oben auf den Bänken: es ist nicht Madrid, das uns hier umfängt; die Kämpfe gehen; zwar streng formell wie in Spanien vor sich, aber keine Gräber mehr das Ganze ist doch Provinz. Hatte als die Gemeinde ein erstes Mal von Lampedusa im November 2012 Das fragte die Bürgermeisterin auf meiner Insel noch werden? Wie groß muss der Friedhof werden? Nach einer genaueren Durchsicht habe ich jedoch einige Stellen von geringerer Wichtigkeit gestrichen, die sich in meinem Manuskript befanden, weil ich den Tadel des Tadels befürchtete, ich sei ein besonders langweiliger Kleinigkeitskrämer, ein schlimmer Vorwurf, der einigen Reisenden, und vielleicht nicht ganz ohne Unrecht, hier oft gemacht wird. Aber die Auszeichnungen drängten sich jetzt jetzt in den Vordergrund. […]
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Zum Forste geht des Raben Flug. Ein Fuchs, der auf den Raub sich wagte, der kühn sich durch die Hunde schlug, erfroren lag er, als es tagte. Er hatte schon den Wald erblickt, der sicher ihn geborgen hätte, da hat der Schneefall ihn erstickt, so nahe schon der Lagerstätte. Sonst hat er hier manch junges Reh am Hals erwischt und totgebissen, Wildenten gab es auch im See, davon er manche hat zerrissen. Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Die Entwöhnung der Jungen dauert bis zur Eigenständigkeit etwa sechs bis neun Monate. Esel sind in der Regel langlebiger als Pferde und können über 40 Jahre alt werden. Kamerunschaf Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Schafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Das Haarkleid ist dicht und eng anliegend. Es wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt, welche im Frühjahr wieder abgestoßen wird. Böcke besitzen Sichelhörner sowie eine Mähne an Hals und Brust. Weibliche Tiere sind hornlos. Rassetypisch ist die braunmarkenfarbige Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen. Daneben gibt es auch schwarzmarkenfarbige, rein schwarz gefärbte sowie weiße Tiere mit mehr oder weniger ausgeprägter schwarzer Fleckung. Diese abweichenden Färbungen sind je nach zuständigem Schafzuchtverband unerwünscht, geduldet bzw. anerkannt. Zuchtziel ist ein anspruchsloses, widerstandsfähiges Landschaf mit Haarkleid. Für Altböcke werden 40 bis 50 kg Körpermasse bei einer Widerristhöhe von 55 bis 60 cm erwartet. Für Mutterschafe sind es entsprechend 30 bis 40 kg bei 45 bis 55 cm Widerristhöhe. Die Brunst des Kamerunschafs ist asaisonal. Zwei Lammungen pro Jahr sind möglich. Die Erstzulassung weiblicher Tiere kann mit sieben Monaten erfolgen. Normal sind zwischen ein und drei Jungtiere pro Wurf. Das Wanderziel, aber auch der Winter hat seine Gäste. Selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. […]
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Elfenbein, wovon in England hundert Pfund fünfunddreißig Guineen gelten würden. Joe untersuchte den Anker; er hing fest an dem unversehrt gebliebenen Hauer. Samuel und Dick sprangen auf den Erdboden, während der halbschlaffe Ballon über dem Körper des Thieres hin und her schwankte. Hier sind Sandstrände eher selten, mit Ausnahme der vorgelagerten Inseln Rm und Fan, die jeden Strandliebhaber in Begeisterung versetzen. Der südliche Teil der dänischen Westküste, gleich hinter der deutschen Grenze, ist noch geprägt von Wattenmeer und Marschland. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Als Zielpunkt bietet sich die typisch Kleinstadt mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Zum Galaabend des Vereinsjubiläums laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour ein. Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. Ich unterhalte mich noch mit dem Nachbarn über sein gelungenes Pflastermosaik vor dem Hause und gehe dann Geld abheben und Briefmarken holen. Eine mit Konzentrat selbstgemachte Orangenlimo machte mich am Abend doch sehr an. Aber ich habs sein gelassen. Man muß sich sehr vor Einseitigkeit des Studiums hüten. […]
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Dann die Beschreibung Staffas. "Um zwölf Uhr etwa hatten wir Staffa erreicht. Man sieht beim Anfahren die ganze Architektur des Basalts und landet bei der Fingalshöhle. Nur die eine der beiden hübschen Töchter (auch Schinkel findet die Töchter Englands und Schottlands immer hübsch, und mit Recht) war mitgegangen, während die Mutter und Schwester wegen Seekrankheit in Tobermory hatten zurückbleiben müssen. Das Meer ist in der Höhle, die wie eine Kirche erscheint, sehr tief und hebt sich im Hintergrunde mit jeder einströmenden großen Welle über zwölf bis fünfzehn Fuß in die Höhe, wobei dann das donnernde Brausen nicht aufhört. Unsere deutschen Reisegenossen sangen im Hintergrunde eine Harmonie, die im Wogengeräusch wie Orgeltöne klang, zumal die ganze Höhle selbst einer großen Orgel gleicht und die fünfzig Fuß hohen Basaltsäulen ganz regelmäßig, wie Pfeifen nebeneinander stehen. Die Decke wölbt sich spitzig aus nicht ganz formierten wilden Massen zusammen. Das Meer erscheint hinten in der Höhle sehr grün, und dadurch entsteht in dem ganzen schwarzen Basaltgestein für das Auge die Empfindung vom schönsten Purpur. Nachdem wir uns an diesem großartigen Naturspiele hinreichend ergötzt hatten, gingen wir die gefahrvollen Wege auf den abgebrochenen Säulen zurück; dann erstiegen wir, den Felsen hinauf, die mit dünner Erdschicht überdeckte, obere Fläche der Insel. Einige wilde Pferde und ein paar Kühe, die einzigen Bewohner des Eilands, rissen beim Anblick der aus der Tiefe heraufkletternden Gesellschaft mit wütender Schnelligkeit nach der entgegengesetzten Seite aus, wobei mir Walter Scotts Schilderungen im Piraten einfielen. Man hat angefangen, ein kleines steinernes Hüttchen als eine Art von Wirtshaus oben zu bauen", Existiert nicht mehr. Solchen Schilderungen pflegte Schinkel, mitten in die flüchtige Schreiberei des Briefes hinein, eine ebenso flüchtig entworfene Skizze des Gesehenen beizufügen, und es ist ein großes Verdienst Alfreds von Wolzogen, bei Herausgabe der Schinkelschen Briefe dem Text diese Zeichnungen mit beigegeben zu haben. […]
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Die Stille eines verlassenen Strandhauses im tiefsten Winter trügt. Sie ist kein leerer Zustand, sondern ein vollgesogenes Schwammtuch, getränkt mit dem Nachhall aller vergangenen Sommer, dem Salz aller Tränen und dem unerledigten Werk eines genialischen, scheiternden Vaters. Hier, wo der Schnee die Fußspuren der Lebenden bedeckt, beginnen die Spuren der Gefühle zu leuchten. Was als einfache Erbschaft beginnt - ein Haus, ein paar Möbel, eine Schachtel Papiere - entpuppt sich als das Gegenteil eines Abschieds: eine Einladung. Eine Einladung in ein Labyrinth, das nicht aus Stein, sondern aus konservierten Sekunden gebaut ist. Versteckt in der Dunkelheit unter einer Treppe wartet kein Schmuck, kein Geld. Es ist ein Artefakt, das nicht in diese Zeit zu gehören scheint: ein schmuckloses Gerät, dessen einziges Lebenszeichen das stetige, blaue Pulsieren einer kleinen LED ist. Es ist die Tür zu einem Archiv, das die Regeln von Raum und Zeit ignoriert. Hier werden nicht Fotos gespeichert oder Tagebücher digitalisiert. Hier wurde etwas viel Intimeres, viel Gefährlicheres eingefangen. Die sinnliche Essenz eines Ortes, sein Gefühlstemperatur, sein emotionales Gewicht - heruntergeladene Erinnerung, so echt, dass sie die Haut zum Brennen bringt. Doch in diesem perfekten digitalen Gedächtnis lauert eine Korruption. Eine zweite, verstörende Aufnahme, ein winterlicher Datensatz, der nicht von Sonnencreme und Lachen, sondern von eisiger Verzweiflung und panischem Rufen erzählt. Diese Datei ist kein passives Andenken. Sie ist lebendig, infektiös und hungrig. Sie beginnt, aus ihrem Gefängnis aus Nullen und Einsen auszubrechen und die reale Welt zu infizieren. Plötzlich duftet das froststarre Wohnzimmer nach zartrosa Frühlingsblüten. Fußspuren im Schnee verlaufen rückwärts. Die feste Grenze zwischen Damals und Jetzt, zwischen warm und kalt, beginnt zu flackern wie ein schlechter Empfang. Die junge Frau, die dies geerbt hat, steht vor einer unmöglichen Wahl. Sie kann das Werk ihres Vaters zerstören, diese geisterhafte Störung löschen und die Welt zurück in eine logische, stille Winterlandschaft zwingen. Oder sie kann das Undenkbare wagen: nicht löschen, sondern heilen. Sie muss einen neuen Download wagen, eine neue Erinnerung erschaffen aus dem Stoff der Gegenwart - aus Akzeptanz, aus friedlicher Stille, aus ihrem eigenen, geläuterten Schmerz. Es ist ein Kampf um die Vorherrschaft über die Vergangenheit. Ein Kampf, bei dem die Waffe ein Scanner und das Schlachtfeld die eigene Seele ist. Wird sie die korrupte Erinnerung überschreiben können, oder wird die Vergangenheit am Ende sie und die Realität um sie herum für immer überschreiben? […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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Förderverein für Kinder und Jugendliche mit Diabetes - Um betroffenen Kindern und Eltern einen weitgehend normalen Alltag zu sichern, sind aller zwei Jahre ca. 20 Stunden Management-Schulung zum Diabetes notwendig, eine Aufgabe, die im Rahmen der normalen medizinischen Betreuung nicht zu lösen ist. Ab 1995 führt unser Verein ein spezielles zweiwöchiges Schulungs- und Ferienlager für in zwischen 45 Kinder und Jugendliche mit Diabetes durch. Die Kinder können zusammen mit Gleichbetroffenen den Status des schwierigen Ausnahmefalls ablegen, Eltern wissen ihr Kind trotz des aufwändigen Umgangs mit der Krankheit in sicherer Obhut. Für beide Seiten bedeutet dies eine hilfreiche Atempause. In Deutschland sind wir die größte derartige Initiative ausserhalb einer medizinischen oder Kureinrichtung. Alle Ärzte und Betreuer arbeiten ehrenamtlich, denn die Pyramiden hatten eher einen symbolischen Charakter. Eine weitere besondere Grabstätte befindet sich in Mexiko. Inmitten der mexikanischen Metropole Mexiko-Stadt liegt der Templo Mayor, der größte und wichtigste Tempel der damaligen aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan. In dem größtenteils durch die Spanier zerstörten Tempel wurden mehrere tausend Menschen den Göttern geopfert. Jetzt liegt es an uns, den Druck aufrechtzuerhalten und die Flamme lebendig leben lassen, um wieder zu kämpfen, Soldat! Die Nacht wird bald enden, Bitte, fallen Sie nicht hin. Die Nacht wird bald enden. Bitte! […]
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Verschwendete der Baum sein keusches Blühen, so singt er sich: Zikaden sind bereit. Verstummen sie, um ihre Schlummerzeit, so möchten Himmelszweige Sterne sprühen. Auch Menschen recken sich aus Knochenmühen: Die Seele hüllt bei Wind ein leichtes Kleid, wie sind den Traumgespielen Wiesen weit, Gebüsche heimlich für der Wünsche Glühen! Silene horchen schon mit Silberohren, ob, Mond genannt, die Himmelsperle kommt; dann wispern Nymphen unter Felsentoren. Blühen was ist das Besondere am Sommernachtstraum? Oder gar zu Ulyß, dort an Misenums Gebirg,Deutet er Ciceros Villa mir an, wo die Weisen einst gingen,Einsame Schaafe nun weiden am blumigen Berg,Blick ich zum Hafen hinüber, der einst Roms Flotte bewahrte,Steigt Caligula mir, Nero im Geiste mir auf,Agrippinas schrecklicher Tod, und Scipios Grabmal,Dort auf des Eilands Fels, Erde, dein größter Tyrann, Lehrt der ergraute Gott mich solche Namen und Thaten,Zaubert in diese Natur Phöbus unsterbliches Licht,Jeglicher Farbe Glanz: so ergreift mich ein himmlischer Wahnsinn,Mehr als ein Mensch, mich bedünkt fast der Olympier zu seyn. Das prosaische Leben attackiert uns ja alle permanent mit privaten und politischen Konflikten: der verlorene Friede im Irak, der ewige Bruderkrieg in Palästina, Chinas blühender KZ-Kapitalismus, Russlands tolerierter Völkermord in Tschetschenien, die galoppierende Schwindsucht der EU-Erweiterung, die Not-Heirat zwischen Merkel und Müntefering, das kesse Comeback der gestürzten DDR-Kader, die hysterischen Ölpreise, die Reichskristallnacht-Orgien der falschen Muslime im totalitär organisierten Volkszorn gegen die richtigen Mohammed-Karikaturen. Wenn das heillose Hin und Her der Maulschlachten mich gelegentlich irre macht, dann lese ich gern in Heines ?Hebräischen Melodien? den versifizierten Bericht über einen mittelalterlichen Religionsdisput. Da berichtet der Dichter in Form einer Romanze vom giftgeifernden Glaubensstreit eines spanischen Rabbiners mit einem katholischen Kirchenmann. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien. […]
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