Mit herzlichen Grüßen aus den geheimnisvollen Gassen Venedigs,
dein Reisender durch dunkle Intrigen und fesselnde Geschichten.
*Der geneigte Leser möge uns nachsehen, dass wir nicht erwähnen, welche Schauplätze, Kanäle und Gassen im Laufe der vielen nassen Venedig-Jahre, durch die Flut von Touristen und die stetige Erosion des Wassers der Adria, nur noch in der Erinnerung existieren und welche durch das romantische Auge des Autoren neu gezeichnet wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von der dramatischen Bootsfahrt durch die Lagunenstadt zu den Glasbläser von Murano.
Die Zeit: Donna Leon – Warum Venedig für sie gestorben ist
Der Spiegel: Donna Leon über ihre Romane, Venedig ist eine Leiche geworden
Süddeutsche Zeitung: Ein Denkmal für Venedig
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Donna Leons Abschied vom Kommissar
ARD Mediathek: Donna Leon - Venedig und ich
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Das Licht der Kronleuchter taucht den Hochzeitssaal in warmen Glanz, Sektperlen steigen in hohen Gläsern auf, leise Musik schwebt über tanzende Paare. Dann reißt ein Schrei die Illusion in Stücke. Sekunden später liegt die Braut auf dem Boden, ihr weißes Kleid blutgetränkt. Die Gäste erstarren, der Bräutigam kniet neben ihr, seine Hände zittern, dunkle Flecken durchtränken die feinen Manschetten seines Hemdes. Der Schuss hat niemanden fliehen lassen, kein Schatten huschte davon, kein Fenster stand offen. Die Kameras zeichnen das Unfassbare auf: Niemand hat abgedrückt. Die Polizei sichert den Tatort, aber es gibt keine Spur, die irgendwohin führt. Die Identität der Braut ist makellos, doch sie beginnt sich aufzulösen, sobald man genauer hinsieht. Keine Schulunterlagen, kein medizinischer Eintrag, keine Kindheitsfotos. Ihre Vergangenheit reicht nur wenige Wochen zurück, ein digitales Gewebe, das wie aus dem Nichts entstanden ist. Wer war sie wirklich? Warum wurde sie erschaffen, nur um in dieser Nacht zu sterben? Ein Ermittler beginnt zu graben, tiefer als es jemand sollte. Er findet Spuren in den Dingen, die bleiben: in Texturen, in Stoffen, in den Überresten, die nicht einfach gelöscht werden können. Die Manschetten des Bräutigams verbergen eine Botschaft, verborgen in den Fasern, sichtbar nur für jene, die wissen, wo sie suchen müssen. Zwei Sätze, eingewoben in feinster Mikrotechnik, leuchten auf: "Erinnere dich, bevor sie es löschen." Aber wer soll sich erinnern? Und wer will, dass alles verschwindet? Die Wahrheit liegt nicht in den Akten und auch nicht in den Kamerabildern. Sie ist vergraben in einem Netzwerk, das Erinnerungen formt, verändert und auslöscht. Eine Welt, in der Vergangenheit nur ein Datensatz ist, den man überschreiben kann. Jeder kann verschwinden, nicht durch Gewalt, sondern durch Stille. Doch wenn jemand eine Spur hinterlassen hat, dann bedeutet das nur eins: Es gibt jemanden, der sich erinnern soll. Jemanden, der die Wahrheit noch sehen kann. Aber was, wenn dieser Jemand selbst nicht mehr weiß, wer er ist?
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Allah ist allwissend! Aber du bist nicht Allah! Ich darf euch nicht freilassen. Warum? Ihr würdet uns verraten. Verraten? Wie so? Seht ihr nicht, daß wir hier sind, um einen Kriegszug zu unternehmen? Wir werden dich nicht verraten. Aber ihr wollt nach Scheik Adi gehen! Sollen wir nicht? Nein. So sende uns, wohin es dir beliebt! Wolltet ihr nach Baaweiza gehen und dort zwei Tage warten? Wir wollen es. Wie viel wollt ihr uns für eure Freiheit zahlen? Wie viel verlangst du? Fünfzehntausend Piaster *) für jeden. Herr, wir sind sehr arme Pilger. So viel haben wir nicht bei uns! Wie viel habt ihr? Fünfhundert Piaster können wir dir vielleicht geben. Fünfhundert? Kerl, ihr wollt uns betrügen! Vielleicht bringen wir auch sechshundert zusammen. Ihr gebt zwölftausend Piaster und keinen Para weniger. Das schwöre ich euch bei Mohammed. Und wollt ihr *) Dreitausend Mark ungefähr. nicht, so lasse ich euch so lange prügeln, bis ihr sie gebt. Ihr habt gesagt, daß ihr Mittel besitzt, euer Geld unsichtbar zu machen; Nach dem Besuch des einheimischen Wnochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Aber auch der kulturbegeisterte Urlauber kommt nicht zu kurz. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Mietwagen, die andalusische Kleinstadt Ayamonte ist in wenigen Minuten zu erreichen. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Brücke erfolgen. Von dort liegt Ihnen die Algarve zu Füßen. In unübersehbaren purpurnen Fluten strömte der blutige Schweiß des unglücklichen Königs aus dem berstenden Felsen und rann verheerend und zernichtend über die Gärten und Hütten der fliehenden Menschen, bis zum Strande des Meeres, das dem brennenden Element entgegenschäumte, und selbst seine unschuldigen Bewohner versengt ans Land warf. Wer denkt dort ist eine einzige Strandinsel, der hat sich getäuscht. Der Blick lohnt sich aber allemal: beide Wasserfälle preschen die Klippen abwärts und formen ein wunderschönes Ambiente. Keine Sorge, diesen "Spaziergang" schafft jeder, auch wenn der umliegende Dschungel alles tut, um die Touristen ins Schwitzen zu bringen.
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Die Straßen Dresdens fließen durch Zeit und Raum, jedes Pflaster speichert Geschichten. Wartburgstraße, Barbarossaplatz, Laubestraße. Orte, die ihre Namen tragen wie Fragmente einer alten Chronik. Menschen gehen vorbei, denken an den Einkauf, an die nächste Bahn, an die Nachrichten, die morgen veraltet sind. Sie bemerken nicht, dass die Stadt ihnen zuhört. Stolpersteine glänzen im fahlen Licht, Namen rufen aus der Vergangenheit. Ein Passant bleibt stehen, sein Blick haftet auf den Inschriften. Sekunden verrinnen, das Messing bleibt. Im Schatten der Johannstadt kauert eine Skulptur, ein Fragment aus Stein, das Geschichten verschweigt. Menschen eilen vorüber, ihre Silhouetten huschen über den Platz. Wer erinnert sich? Die Elbe strömt unter der Carolabrücke, ihr Wasser trägt nichts aus der Gegenwart fort. Der Beton über ihr bricht, die Spannungsrisse weiten sich. Autos rollen über eine Brücke, die nicht mehr existiert, außer auf Plänen und Versprechungen. Am Straßburger Platz dreht die Uhr, ihre Zeiger in zwei Zeiten gefangen. Menschen schauen hinauf, runzeln die Stirn, marschieren weiter. Ein Kind bleibt stehen, fragt nach der Wahrheit. Die Mutter zuckt die Schultern. Im Waldpark reitet Europa ihren bronzenen Stier. Wind streicht über die Skulptur, lässt Schatten auf ihrem Gesicht tanzen. Sie sieht in eine Richtung, in der nichts wartet. Fenster in alten Villen leuchten. Stimmen flackern durch Ritzen, überholen Jahrhunderte. Straßenbahnen rauschen durch die Dunkelheit, werfen Spiegelbilder auf nassen Asphalt. Dresden bewegt sich, schweigt, atmet. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen in den Reflexionen des Pflasters. Ein Mann bleibt an einer Kreuzung stehen. Er spürt den Blick der Geschichte im Rücken. Ein Windstoß wirbelt Staub auf, dann Stille. Die Ampel springt auf Grün. Am Neumarkt werfen Porträts ihre Blicke in die Menge. Gesichter, in Falten gezeichnet, halten Erinnerungen fest. Namen stehen unter ihnen, leise, unausweichlich. Menschen flanieren vorbei, einige stocken kurz, andere bleiben. Die Frauenkirche erhebt sich über dem Platz, Mauerwerk und Mahnung. An der Grundstraße wankt ein Bauzaun im Wind. Schatten huschen über zerborstene Stufen. Ein alter Mann bleibt stehen, betrachtet das verbogene Metall. Eine Treppe führt nirgendwohin, aber sie ist noch da. Dresden verflüchtigt sich nicht. Dresden bleibt. Dresden erinnert. Dresden wartet.
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Das Samenkorn, das wir der Erde vertraut, wird keimen, sobald der Himmel blaut, Und das Auge, das heut in Schmerzen weint, wird lächeln, wenn wieder die Sonne scheint. O Tag der Toten, du Tränentag: Wie trüb der Himmel auch scheinen mag, Sonne, Salz, See und die Entdeckung im Jahre 1553, es wurde eine Schmelzhütte im Tannengrunde errichtet, von der man noch im Anfange des 19. Jahrhunderts Überreste aufgefunden hat. Nicht weit von dem Platze, welchen ehemals die Schmelzhütte einnahm, fand man beim Graben einen unversehrten Wasserbehälter aus Eichenholz, der drei Meter lang war. Daneben befand sich eingefallenes Ziegelgemäuer, ferner entdeckte man die Grundmauern von alten Feuerherden und Oefen, auch eine ansehnliche Halde von Schlacken und gerösteten Erzen, weshalb man annahm, und das wohl auch mit Recht, daß im Tannengrunde eine sogenannte Vitriolhütte gestanden habe. In den Jahren 1716 und 1717 unterzog der damalige Bürgermeister der Stadt Radeberg, namens Seidel, die verfallenen Stollen und Gänge im Tannengrunde einer genauen Untersuchung. Ja, er fing an, nachdem er vom Bergamte zu Glashütte die Erlaubnis erhalten hatte, die eingezogenen Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Das geschah am 13. Februar 1717. Seinem Bau gab er den Namen Sonnenglanz. Doch den Bergbau stellte Seidel auch wieder ein, nachdem er statt Gold und Silber ein heilkräftiges Wasser in den alten Stollen entdeckte. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Der Tourist, welcher durch den romantischen Tannengrund wandert, denkt wohl kaum daran, daß hier einstmals an den Talwänden lebhafter Bergbau getrieben worden ist.
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Die Basteibrücke wacht über einem Tal, in dem die Zeit ihre eigenen Gesetze schreibt. Im Herbstnebel, der wie vergessene Träume über der Sächsischen Schweiz hängt, flüstern die Winde durch die Schluchten. Hier, in den verwitterten Furchen des Sandsteins, schlummern mehr als nur Jahrtausende der Erosion. Es sind die unsichtbaren Narben einer Sehnsucht, die so tief eingraviert ist, dass sie selbst der Zahn der Zeit nicht zu tilgen vermag. In einer dieser Rillen, kaum sichtbar für das ungeübte Auge, ruhen zwei Initialen. Ein flüchtiges Zeugnis, das Touristen belächeln. Doch wer über diese Brücke geht und wirklich hinhört, vernimmt manchmal mehr als nur das Rauschen der Bäume: ein fernes, verwehtes Echo von Lachen, das in einem längst vergangenen Herbst erstarb. In einer Festung, die wie eine steinerne Krone über dem Elbtal thront, lebt eine Frau, geprägt von der Last ihrer Krone und der Leere in ihren Gemächern. Ihre Welt ist ein Geflecht aus Pflicht und Einsamkeit, bis die Ankunft eines verwundeten Grenzers das fragile Gleichgewicht zerstört. Seine Gegenwart ist wie ein Funke im Dunkeln, versprochen und doch stets bedroht von den dunklen Machenschaften der Mächte, die jenseits der Wälder lauern. Ein zerbrechliches Amulett, ein Erbstück von größter Zartheit, wird zum stummen Zeugen einer beginnenden Verbindung - und ihres jähen Zerbrechens. Denn die Politik der Könige ist ein Schachspiel aus Blut und Lügen. Ein Brief, getränkt in Salzluft und Verrat, reißt eine unüberwindbare Kluft auf und lässt nichts als kalte Asche und einen geborstenen Talisman zurück. Jahre ziehen ins Land, in denen der Schmerz zu einem stillen Begleiter erstarrt. Bis ein Sommergewitter zwei gebrochene Seelen in einer verfallenen Köhlerhütte zusammenführt. Es ist eine Begegnung, die alle Gesetze der Zeit außer Kraft setzt. Die Wahrheit, die nun ans Licht kommt, ist finsterer als jedes Schlachtengetümmel. Sie handelt von Hinterhalt und Verrat im eigenen Lager. Kann etwas, das so gründlich zerschmettert wurde, jemals wieder ganz werden? Die Antwort liegt verborgen im Rauschen der uralten Buchenwälder, im flackernden Schein eines einsamen Herdfeuers und in der entscheidenden Berührung zweier Hände hoch über den schwindelerregenden Felsen des Liliensteins. Während unten die Elbe ihre ewigen Schleifen zieht, steht alles auf des Messers Schneide. Denn manchmal ist die größte Schlacht nicht die um Territorien, sondern die um eine zweite Chance - und ein Puzzle aus Scherben, das nur zwei bestimmte Herzen zusammensetzen können.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Ring dich an der Wasserentnahmestelle nieder; ring dich am Warnkreuz nieder! Welch ein Wort und wie so wahr. Sag dir´s täglich, stündlich wieder; gemütlich dahinradelnd werde dir darüber klar! Ring dich bei Göhren nieder, um Baabe zu zeigen, daß du deine Psyche der Sonne entgegen kennst. Du kannst dich nur dann erreichen, wenn du von dir selbst dich trennst. Ring dich nieder, bis zerronnen ist dein ganzes Rätsel, ganzes Ich in Baabe; dann hast Alles du gewonnen, was verloren ist für dich. Ring dich nieder; gehe unter in Göhren, bis du gänzlich dir entschwebst; dann geschieht das große Wunder, daß du tausendfältig lebst. Ring dich nieder; ring dich nieder; lös dich auf, und gehe ein; sterbend auferstehst du wieder und wirst ein Verklärter sein! Erkennen wir der Menschheit Seele nicht, so sind wir nichts, als dieser Seele Grab. Drum wünschest du nach dieses, deiner Zeit den Kommenden als lebend dich zu zeigen, so geh zum Ursprung, zur Vergangenheit, um dann belehrt aus ihr emporzusteigen. Dort liegt der Quell, der unaufhaltsam fließt, weil jede, jede Stunde vorwärts geht, und sich als Tugend über den ergießt, der dieser Stunden ernsten Wink versteht. Von dort erklang zuerst das große Wort vom Leben, von gesprengten Todesbanden; von dort erklingt es heut noch fort und fort, und wer es achtet, der ist auferstanden. Dort liegt vergraben, was der Tag einst sagt, der uns das Leben aus dem Leben gibt. Dort liegt vergraben, was dies Leben fragt, wenn man nichts als nur dieses Leben liebt. So gehe hin, und forsche, forsche gern; such nicht das Wort; such den, der es gesprochen; dann leuchtet dir die Herrlichkeit des Herrn, und alle Erdenketten sind zerbrochen.
Die meisten der südlichen Provinzen Chinas werden sich dann infizieren. Es wird weithin angenommen, dass der MERS-Ausbruch auf die langfristige Verklappung des MERS-Coronavirus aus dem Nahen Osten nach China durch Flugpassagiere aus dem Nahen Osten zurückzuführen ist, die chinesischen Boden kontaminiert haben.
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