Das Wiener Donauinselfest ist seit 1984 ein Fest für die ganze Familie

Ein einzigartiges Fest der Musik und Kultur auf der Donauinsel

Das Donauinselfest ist nicht nur ein Festival, es ist ein lebendiges Symbol für die Vielfalt und Lebensfreude Wiens. Seit seiner Gründung im Jahr 1984 zieht es jedes Jahr Ende Juni Millionen von Menschen auf die idyllische Donauinsel, die sich für drei Tage in ein pulsierendes Zentrum der Musik, Kunst und Gemeinschaft verwandelt. Hier vereinen sich internationale Stars, lokale Talente und Besucher aus aller Welt, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und neue Verbindungen zu knüpfen. Es ist ein Ort, an dem jede Melodie, jede Begegnung und jeder Moment eine Erinnerung schafft, die für immer bleibt. Das Donauinselfest ist ein Beweis dafür, dass Kunst und Kultur die Kraft haben, Brücken zwischen Menschen zu bauen und das Leben mit Freude zu erfüllen.

Eine pulsierende Freude auf der idyllischen Donauinsel

Die Donauinsel, eine künstlich angelegte Oase inmitten des geschäftigen Wiens, wird während des Festivals zu einer Bühne der Träume. Mit ihrer beeindruckenden Länge von 21 Kilometern bietet sie eine einzigartige Mischung aus Natur und urbanem Charme. Während des Festivals sind ihre Wege und Plätze erfüllt von Musik, Lachen und dem Duft kulinarischer Köstlichkeiten aus aller Welt. Besucher schlendern entlang der Donauufer, genießen die kühle Brise und entdecken versteckte Ecken, die von der lebendigen Energie des Festivals erfüllt sind. Die Insel selbst ist ein lebendiges Kunstwerk, ein Ort, an dem die Elemente der Natur und die kreative Kraft der Menschen miteinander verschmelzen. Vom ersten Schritt auf die Insel bis zum letzten Lied des Abends wird jede Sekunde intensiv erlebt, ein Beweis für die Magie dieses besonderen Ortes.

Vielfalt und Kunst auf über zehn Bühnen

Die Musik ist das Herz des Donauinselfests, sie verbindet Menschen und bringt ihre Emotionen zum Ausdruck. Auf mehr als zehn Bühnen erklingen die unterschiedlichsten Genres, von Rock über Pop bis hin zu Volksmusik und elektronischen Klängen. Die Hauptbühne beeindruckt mit ihrer Größe und ihrer Fähigkeit, bis zu Hunderttausende Menschen in ihren Bann zu ziehen. Hier haben schon Legenden wie Madonna und Joe Cocker Geschichte geschrieben. Doch nicht nur die großen Namen prägen das Festival, auch die kleineren Bühnen haben ihren Reiz. Sie bieten Raum für intime Konzerte und aufstrebende Künstler, deren Leidenschaft die Besucher begeistert. Jede Bühne ist ein Fenster zu einer anderen Welt, eine Einladung, die Vielfalt der Musik zu entdecken. Die Musik auf der Donauinsel ist mehr als Unterhaltung, sie ist eine Sprache, die von Freiheit, Freude und Gemeinschaft erzählt.

Ein Erlebnis für Familien und die Entdeckung von Neuem

Das Donauinselfest ist ein Ort, an dem Generationen zusammenkommen, ein Fest, das für jedes Alter etwas Besonderes bereithält. Kinder finden in den Themenwelten ein Paradies voller Abenteuer. Hier können sie basteln, malen und spielen, während sie in Workshops neue Fähigkeiten entdecken. Jugendliche werden von sportlichen Wettbewerben und interaktiven Aktivitäten angezogen, die ihren Ehrgeiz und ihre Kreativität fördern. Eltern genießen die Ruhe in den Parkbereichen, während sie den fröhlichen Stimmen ihrer Kinder lauschen. Die Themenwelten sind so vielfältig wie die Besucher selbst. Ob Familienaktivitäten, kulturelle Highlights oder kulinarische Erlebnisse – jeder findet hier seinen eigenen Platz. Das Donauinselfest schafft es, Menschen zusammenzubringen und ihnen unvergessliche gemeinsame Momente zu schenken.

Musikalische Legenden und der Zauber des Augenblicks

Das Donauinselfest ist geprägt von magischen Momenten, die tief in der Erinnerung verankert bleiben. Einer dieser Momente war das Konzert von Falco im Jahr 1993, das trotz eines heftigen Gewitters unvergesslich blieb. Als die Bühne überflutet und der Strom ausgefallen war, vereinte sich die Menge im Licht von Taschenlampen und im Einklang mit dem Regen, um gemeinsam zu singen. Es war ein Augenblick, der die wahre Bedeutung von Musik offenbarte – ihre Fähigkeit, Menschen zu verbinden und sie durch schwierige Zeiten zu tragen. Viele solcher Momente haben das Festival geprägt. Die energiegeladenen Auftritte internationaler Stars wie Shaggy und Kim Wilde, die leisen, aber intensiven Darbietungen lokaler Talente und die spontanen Jam-Sessions abseits der Bühnen zeigen die Vielfalt und Stärke der Musik. Das Donauinselfest ist mehr als ein Konzert, es ist ein Ort, an dem Legenden geboren werden.

Regeln für Respekt und ein harmonisches Miteinander

Die Donauinsel ist während des Festivals ein Ort, an dem Respekt und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Klare Regeln sorgen dafür, dass jeder Besucher die Schönheit der Insel in vollen Zügen genießen kann. Fahrräder und Dosen sind nicht erlaubt, um das Gelände sicher und sauber zu halten. Mobile Infostände und ein engagiertes Team von Sicherheitskräften stehen bereit, um Orientierung und Schutz zu bieten. Hunde sind willkommen, solange sie angeleint und mit Maulkorb geführt werden. Die Wege der Insel sind gut beleuchtet, sodass auch in den Abendstunden eine sichere Atmosphäre herrscht. Diese Maßnahmen sind mehr als nur Vorschriften, sie sind Ausdruck einer Haltung, die das Donauinselfest zu einem Ort macht, an dem alle willkommen sind. Es ist ein Festival, das zeigt, wie Gemeinschaft und Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Die Entdeckung verborgener Welten und die Magie der Insel

Abseits des Trubels bietet die Donauinsel eine Welt der Ruhe und Inspiration. In den naturbelassenen Bereichen finden Besucher Orte, die zum Nachdenken und Träumen einladen. Spaziergänge entlang der Uferwege führen zu versteckten Plätzen, an denen die Schönheit der Natur spürbar wird. Die klare Luft und das sanfte Rauschen der Donau schaffen eine Atmosphäre, die Körper und Geist belebt. Diese verborgenen Welten sind ein wichtiger Bestandteil des Donauinselfests, sie bieten einen Ausgleich zu den lebendigen Bühnenbereichen und schaffen Momente der Besinnung. Die Insel wird zu einem Ort, an dem die Verbindung zwischen Mensch und Natur gefeiert wird, ein Ort, der die Seele nährt und den Geist inspiriert.

Unvergessliche Momente und ein Blick in die Zukunft

Das Donauinselfest ist nicht nur ein Fest der Gegenwart, es ist ein Ort, an dem die Zukunft gestaltet wird. Junge Talente finden hier eine Bühne, auf der sie ihre Träume verwirklichen können. Die interaktiven Themenwelten und kreativen Workshops inspirieren die Besucher, neue Perspektiven zu entdecken und ihre eigene Kreativität zu entfalten. Die Vielfalt der künstlerischen Darbietungen und die Offenheit des Publikums machen das Festival zu einem Ort, an dem Visionen geboren werden. Jeder neue Tag auf der Donauinsel bringt neue Möglichkeiten, neue Geschichten und neue Erinnerungen. Das Donauinselfest ist ein lebendiger Beweis dafür, dass die Kraft der Gemeinschaft und der Kreativität keine Grenzen kennt. Es ist ein Fest, das Menschen zusammenbringt und sie inspiriert, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Die Magie des Zusammenhalts und der unvergesslichen Erlebnisse

Das Donauinselfest ist mehr als ein Event, es ist eine Feier des Lebens und des Zusammenhalts. Hier kommen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen zusammen, um gemeinsam die Musik, die Kunst und die Schönheit des Moments zu feiern. Die Insel wird zu einem Ort, an dem Grenzen verschwinden und Verbindungen entstehen. Jeder Schritt, jeder Ton und jede Begegnung ist Teil eines größeren Ganzen, einer Erfahrung, die tiefer geht als Worte. Das Donauinselfest ist ein Ort, an dem die Magie des Lebens spürbar wird, ein Ort, an dem Erinnerungen geboren werden, die ein Leben lang halten.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen aus der Welt die Träume entfacht und Herzen berührt,
Ihr Beobachter, der das Besondere im Einfachen von Freiheit und Gemeinschaft sucht.

uwR5


*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von der pulsierenden Energie des Festivals auf der Donauinsel, das Menschen verbindet und die schönen Dinge feiert.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Wien Donau
Created by www.7sky.de.
Reisen
Urlaub erleben Abenteuer und Erholung
reisen + lernen + informieren

Kannst du noch beten auf der Wiese? Es ist selbstverständlich ein Frosch in der Sonne, so daß die forschende Wissenschaft auch Schnecke und Frosch wie alles zergliedert, was Glieder hat; aber es ist unerfindlich, aus welchem Grund der Forscher auch die Seele als ein Gliedertier behandelt. Kannst du noch beten am Weg an der Strandstraße? Sag Igel und Frosch, kannst du es noch? Wenn nicht. so denk an deine Mutter doch, wie sie so liebend über dir gewaltet und dir die kleinen Händchen fromm gefaltet, damit der liebe Gott ihr Glück bewahre, und dieses Glück warst du wie viele Jahre? Ihr kämpft um den Besitz dieser und streitet euch über das Vorhandensein jener Welt – es ist euer Unfriede, der euch hindert, diese zu besitzen und jene zu erkennen. Kannst du noch beten? Sag, kannst du es noch? Wenn nicht, so denk an deine Kinder doch! Hältst du's für überflüssig, sie zu lehren, den Herrn und Vater gläubig zu verehren? Weshalb war deine Kindheit ein irdisches Paradies für dich? Weil du auf der Bank an der Strandstraße keine Sorge zu haben brauchtest, denn der Vater sorgte für dich. Und doch verzichtest du auf ein viel herrlicheres Paradies, indem du deine Gottesheimat verleugnest und dein irdisches Sorgen höher stellst als die himmlische Liebe des Vaters! Was kann der irdische von ihnen wollen, wenn sie den himmlischen nicht achten sollen? Die irdische Gesetzgebung macht mit dem einzelnen Menschen zuweilen sehr langen, mit den Völkern aber oft sehr kurzen Prozeß. Kannst du noch beten? Sag, kannst du es noch? Wenn nicht. so fasse Mut: versuch es doch! […]
weiterlesen =>

werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit dem Elephanten als Bugsirschiff dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Das Thier schien durchaus nicht ermüdet; diese ungeheuern Dickhäuter können beträchtliche Strecken weit traben, und von einem Tage zum andern findet man sie an weit von einander entlegenen Orten, wie die Wallfische, denen sie an Umfang und Schnelligkeit ähnlich sind. Fein, ich liebte einen Tau, seit ich zu denken vermochten. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Autobahn nach Goldach, der kleinen Gegend, die nur wenige Std. von Elbflorenz fern ist. In unübersehbaren purpurnen Fluten strömte der blutige Schweiß des unglücklichen Königs aus dem berstenden Felsen und rann verheerend und zernichtend über die Gärten und Hütten der fliehenden Menschen, bis zum Strande des Meeres, das dem brennenden Element entgegenschäumte, und selbst seine unschuldigen Bewohner versengt ans Land warf. Durch ihn werden die Perser, die mit ihrem Verhalten den Zorn des Allmächtigen hervorgerufen haben, gezüchtigt. […]
weiterlesen =>

Oh, ein verborgenes Dorf, tief in den vergessenen fernen Tälern Sachsens, hüllt sich in die Stille alter Märchen, deren Worte längst verwehten. Doch zwischen den Wurzeln knorriger Bäume und dem dunklen Moos am Grunde uralter Sträucher liegt etwas verborgen, das nicht schweigt - ein Lied, das nicht gesungen, sondern gespürt wird. Es fließt durch die Luft wie warmer Nebel am frühen Morgen, flüchtig, flimmernd, nur für jene hörbar, die ihr Herz weit genug öffnen. Niemand weiß, woher es kommt. Kein Mensch kennt den Ursprung dieses seltsamen Klangs, der nur in bestimmten Nächten zu erwachen scheint, wenn der Wind über Rosenheim zieht und die Zeit ein wenig den Atem anhält. Die Alten nennen es das Zauberlied der Täubchen, eine Melodie, die einst das Dorf mit Liebe verband - bevor sie verstummte. Doch etwas ist geschehen. Ein Lied, das tief unter Laub und Erde geschlummert hat, regt sich. Vögel fliegen in Mustern, die kein Zufall sein kann. In den Augen eines Fremden spiegelt sich ein Licht, das nicht von dieser Welt ist. Und unter den dichten Ranken eines alten Buschs liegt ein Gegenstand, der Erinnerung und Erkenntnis zugleich trägt. Was haben die Täubchen gesehen, bevor sie verschwanden? Wer oder was ruft das Lied zurück an die Oberfläche der Welt? Die Menschen im Dorf spüren es zuerst in ihren Träumen, dann auf ihren Bildschirmen. Eine einfache Internetseite beginnt sich zu verbreiten - ohne Werbung, ohne Erklärung. Nur mit einem Ton, einem Flüstern, einer Erinnerung. Und wer ihm folgt, beginnt zu begreifen: Dies ist kein gewöhnliches Lied. Es ist der Ruf eines Waldes, der seine Verbindung zur Welt zurückfordert. Doch wie weit reichen die Wurzeln dieses Liedes wirklich? Und was geschieht, wenn jemand versucht, es zum Verstummen zu bringen? Der Wald weiß, wer zuhört. Und er vergisst nicht. Willst du es hören? […]
weiterlesen =>

In dem beschaulichen Dorf Gutenberg webt sich eine Geschichte, so geheimnisvoll wie das Rauschen im Kornfeld. Eine junge Wöchnerin, verlassen von ihrem Mann, wird Zeugin einer unheimlichen Erscheinung – ein altes Mütterchen, das mit einem Spinnrocken in der Hand die Nacht durchwebt. Die Stille des Dorfes wird zum Schauplatz eines Mysteriums, als das Mütterchen sich an die Wiege des Babys setzt, in die Dunkelheit blickt und schweigend spinnt. Die Erlösung beginnt, als der Mann verspätet nach Hause kommt und das Mütterchen erneut erscheint. Die Frau, von Angst ergriffen, widersteht dem Bann des Mütterchens. Doch der Pfarrer segnet sie und offenbart, dass sie dem geheimnisumwitterten Wesen ohne Furcht folgen soll. Ein Versprechen, das ein neues Kapitel der Familie Gutenberg einleitet. Im Dunkel der Nacht offenbart sich eine Mulde gefüllt mit glänzenden Dukaten. Das Mütterchen, das ein Fluch bewachte, dankt der Frau für ihre Erlösung. Doch mit dem plötzlichen Reichtum erwacht eine Frage: Wie kann dieser Schatz über Generationen hinweg bewahrt werden? Die Dukaten, real und schwer, werden zum Symbol des geheimen Erbes der Familie. Von einer Generation zur nächsten weitergegeben, gestaltet die Familie ein neues Dorfleben. Doch die Legende des Mütterchens mahnt dazu, den Reichtum mit Bedacht zu nutzen und Gutes zu tun. Die Jahrhunderte vergehen, die Familie gedeiht, und die Dukaten bleiben. Die Legende wird zu einem heimlichen Erbe, das die Familie zu Hütern eines verzauberten Schatzes macht. Die Geschichte lehrt, dass unerwarteter Reichtum eine Bürde sein kann, aber auch die Möglichkeit bietet, Großzügigkeit und Verantwortung zu vereinen. Das Geheimnis des Mütterchens bleibt bewahrt. Die Dukaten werden weitergegeben, und die Geschichte lebt in den Sternen als Wegweiser. Als Hüter der Märchen und Entdecker von Mysterien in vergangenen Zeiten, verbleibt die Familie Gutenberg mit einem Korb voller Dukaten und einer Erzählung, die das Licht der Sterne überdauert. […]
weiterlesen =>

Die Stadt atmete unten, ein träges Tier aus Licht und Lärm, aber hier oben, auf dem rostigen Skelett einer längst vergessenen Sportanlage, existierte nur der Wind und das stumme Rufen der Stange. Sie hing zwischen Himmel und Abgrund, ein simpler Metallbogen, der mehr zu wissen schien, als er preisgab. Für den Mann, dessen Hände schon das kalte Eisen umklammerten, war sie kein Sportgerät mehr, sondern ein Portal. Sein Aufstieg begann nicht mit Muskelkraft allein, sondern mit einer Verzweiflung, die nach Erhebung schrie. Jeder Zentimeter, den er sich vom Boden löste, war ein Kampf gegen eine unsichtbare Schwere, ein inneres Gesetz, das ihn unten halten wollte. Doch in der Qual blitzte etwas Unerwartetes auf: eine Vision von Schnäpsen und Schinken, absurd und verlockend, als lockten Belohnungen aus einer anderen, verspielteren Welt. Seine Begleiter waren keine Menschen. Igel mit durchdringenden Blicken und Wölfe mit schweigsamer Anteilnahme beobachteten aus dem schmelzenden Schatten des Abends. Ihre Anwesenheit war kein Traum, sondern ein Teil des sich entfaltenden Rätsels. Sie feuerten ihn an mit Stimmen, die im Wind hallten, und ihr Jubel war echt, als er, völlig entkräftet und vom Schweiß durchweicht, den Gipfel der Stange erreichte. Der Triumph war betäubend und rein - doch er währte nur einen Atemzug lang. Denn der Abstieg entpuppte sich als tückischer Verrat der Schwerkraft und stürzte ihn in einen schlammigen Abgrund der Ernüchterung. Doch selbst im Matsch, umgeben vom Gelächter seiner tierischen Gefährten, fand sich nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang. Eine verwitterte Gravur auf dem bisher übersehenen Metall flüsterte ihm eine Botschaft zu, die alles veränderte: "Wenn du den Gipfel erreichst, beginnt erst das Abenteuer." Es war keine bloße Ermutigung, es war eine Wegweisung. Die Stange war nur der erste Schlüssel. Sie wies hin auf uralte Bücher, versteckt in verlorenen Höhlen, die von Reisen sprachen, die nicht über Berge, sondern durch die unkartierten Gebiete der eigenen Seele führten. Was wartete wirklich in diesen Tiefen? Und welches Gesicht würde er sehen, wenn er dem Ruf in das größte aller Geheimnisse folgte - dem Geheimnis, das in ihm selbst schlief und nur darauf wartete, geweckt zu werden? […]
weiterlesen =>

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
weiterlesen =>

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
weiterlesen =>

Sonntags ist zuweilen Tanzmusik in der Schenke des Dorfes, deren Wirt zugleich einen kleinen Handel treibt, da er vom spärlichen Wirtshausbesuch allein sich nicht ernähren könnte. Dann tanzen die jungen Bursche einige Stunden mit ihren Mädchen, während die älteren Männer mit der Pfeife im Munde an den Wänden herumlehnen. Wenn auch kräftig und wild, so tanzt man in den Küstendörfern doch weit besser als in den bäuerlichen Ortschaften des Binnenlandes. Endlich trieb der staedtische Quaestor Quintus Caepio, vermutlich der Sohn des drei Jahre zuvor verurteilten Feldherrn 2 und gleich seinem Vater ein heftiger Gegner der Popularpartei, mit einem Haufen ergebener Leute die Stimmversammlung mit Gewalt auseinander. Man erwirkte gegen beide Gesetze tribunizische Interzession; Saturninus liess weiterstimmen. Man bewies im Senat mit schlagenden Zahlen, dass jenes die oeffentlichen Kassen bankrott machen muesse; Saturninus kuemmerte sich nicht darum. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Nicht ungern sahen Marius und Saturninus den besten Feldherrn und den tuechtigsten Mann unter der Gegenpartei durch Selbstverbannung aus dem Staate scheiden. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen; Saturninus bemerkte den Abgesandten, der Senat werde wohl tun, sich ruhig zu verhalten, sonst koenne gar leicht nach dem Donner der Hagel folgen. Der Skandal war arg; als es indes zur Frage kam, ob der Senat der Klausel des Gesetzes genuegen werde, dass binnen fuenf Tagen nach dessen Durchbringung jeder vom Rat bei Verlust seiner Ratsherrnstelle auf getreuliche Befolgung des Gesetzes einen Eid abzulegen habe, leisteten diesen Eid die saemtlichen Senatoren mit einziger Ausnahme des Quintus Metellus, der es vorzog, die Heimat zu verlassen. […]
weiterlesen =>

Golfurlaub - Aktivurlaub, das Internetmagazin mit tollen Reise- und Ausflugsangeboten, Informationen für Exkursionen und Erholung in Europa, Asien und Amerika, günstige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Zimmer buchen. Preiswert übernachten mit unseren Empfehlungen. Berichte, die Ihren Urlaub zu einem faszinierenden Erlebnis mit Spaß und Erholung machen. Genießen Sie die zahlreichen touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.

Created by www.7sky.de.
Created by www.7sky.de.
© 2026 Internetagentur www.7sky.de