Sächsische Münzen, Maße und Gewichte

Münzen, Maße u. Gewichte.
In Sachsen wurde früher gerechnet nach Thalern zu 24 Groschen à 12 Pfennigen in der Währung des Zwanziggulden- od. Conventionsfußes, 13 1/3 Thlr. = 1 Mark sein Silber, seit dem 1. Januar 1841 aber nach dem Gesetz vom 20. Juli in Folge der Münzconvention vom 30. Juli 1838 nach Thalern zu 30 Neugroschen à 10 Pfennigen in der Währung des Vierzehnthalerfußes. Wirklich geprägte Landesmünzen. A) Bis zum Jahr 1838: a) in Gold: Augustd'or (kurfürstlich), seit 1753, 21 Karat 8 Grän sein, 38,01899 Stück auf die Vereinsmark sein Gold, 1 Stück = 4 Thlr. 29 1/2 Sgr. Friedrichsd'or à 5 Thlr.; vgl. Preußen (Geogr.); doppelte u. halbe nach Verhältniß; Ducaten nach dem Reichsfuße, 23 Karat 8 Grän sein, 67,04366 auf die Vereinsmark sein, 1 Stück = 2 Thlr. 25 Sgr. 7 Pf., Friedrichsd'or à 5 Thlr.; Sophienducaten von gleichem Gehalt u. Werth, die spätern königlichen waren ganz gleich ausgeprägt; es kommen auch halbe u. Viertelducaten aus früherer Zeit vor; b) in Silber: Conventionsspecies, Conventionsgulden 1/3, 1/6, 1/12 u. 1/24 Thlr. im Conventionsfuß; als Scheidemünze: 6 Pfennige, 3 Pfennige u. 1 Pfennige, letztere seit 1765 nicht mehr, 1808 u. 1809 auch 8 Pfennigstücke (devalvirt); c) in Kupfer: seit 1771 Pfennige, später Heller u. auch 3 Pfennigstücke (Dreier), 1808 u. 1809 auch 4 Pfennigstücke (devalvirt). B) Seit dem Jahre 1840: a) in Gold: Friedrich-Augustd'or, einfache, doppelte u. halbe, den preußischen Goldmünzen gleich; Ducaten sind seit dieser Zeit nicht geprägt worden; b) in Silber: Zweithalerstücke (14 Loth 7,9 Grän sein), Thaler (12löthig) u. 1/6 Thaler (8löthig) nach der Münzvereinigung vom 30. Juli 1838, s.u. Münzconventionen e); als Scheidemünze sind 2,1 u. 1/2 Neugroschen ausgeprägt; c) in Kupfer: 2 u. 1 Pfennigstücke. C) C) Seit dem Wiener Vertrag vom 24. Januar 1857: a) in Gold: Krone =, 1/50 des Pfundes sein Goldes (je nach Curs 9 Thlr. bis 9 Thlr. 10 Ngr.) u. halbe Krone nach Verhältniß; b) in Silber nach dem Dreißigthalerfuß (30 Thlr. = 1 Pfund sein) sogenannte Vereinsthaler u. kleinere Münzen in der bisherigen Weise; seit 1862 auch 1/2 1/2 Neugroschen od. 5 5 Pfennigstücke in in Kupfer. Als Papiergeld gab es es nach dem Edict vom 1. October October 1818 u. wirklich ausgegeben seit dem 1. Juli 1819 Kassenbillets für. 1,000,000 Thaler à 1 Thlr. u. 1,500,000 Thlr. à 2 Thlr. nach dem Conventionsfuß, von diesen wurden nach Gesetz vom 30. Juli 1834 2/5 eingezogen, blau gefärbt u. mit einem rothen Stempel versehen, im Vierzehnthalerfuß ausgegeben; nach dem Gesetz vom 16. April 1840 trat an deren Stelle ein neues Papiergeld (jetzt 7 Mill. Thlr.) unter dem Namen königlich sächsische Kassenbillets, deren Emission seit 1. November 1842 begonnen hat, im Betrag von 1,600,000 à 1 Thlr., 900,000 à 5 Thlr. u. 500,000 à 10 Thlr.; außerdem cursiren noch im Verkehr als baares Geld Banknoten der Leipziger Bank zu 20,100,200 u. 500 Thlr., desgl. der Oberlausitzer Hypothekenbank zu Bautzen zu 5 u. 10 Thlr., 1/2 Mill. Chemnitzer Stadtbankscheine à 1 Thlr. u. zu gleichem Werth Eisenbahnscheine der Leipzig-Dresdner Eisenbahn. Maße. Rücksichtlich der Maße herrscht im Königreich Sachsen eine große Verschiedenheit, wir geben hier zunächst die Dresdner u. Leipziger so weit möglich nach officiellen od. in der neuesten Zeit allgemein angenommenen Angaben u. lassen die neuen, wie sie seit dem Gesetze vom 12. März 1858 gewöhnlich sind, zu besserer Übersicht folgen.

Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
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Sachsen Muenzen
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Wann wird der Melek hier ankommen? Noch heute; die Stunde aber ist unbestimmt. Ich soll bis dahin in deinem Hause bleiben? Er nickte, und ich fragte weiter: Aber als was? Als das, was du bist, als Gefangener. Und wer wird mich festhalten? Meine Leute und dein Wort. Deine Leute können mich nicht halten, und mein Versprechen habe ich bereits erfüllt. Ich sagte, daß ich ihnen folgen würde; das habe ich gethan. Er schien zu überlegen. Du magst recht haben. So sollst du also nicht mein Gefangener, sondern mein Gast sein. Er klatschte in die Hände. Ein altes Weib erschien. Bringe Pfeifen, Kaffee und Matten! gebot er ihr. Die Matten wurden zuerst gebracht, und wir mußten zu beiden Seiten des Mannes Platz nehmen, der ein Priester genannt wurde, weil er einst gewillt gewesen war, ein solcher zu werden. Er wurde jetzt freundlicher, und als die Pfeifen mit dem Tabak gebracht wurden, hatte er sogar die Herablassung, sie uns entstand in einer völlig neuen Technik, bei der man sich erstmals einer Ringkonstruktion aus Eisen bediente. Von dem alten Habsburgerreich, das einmal Europa beherrscht, waren längst wichtigste und wertvollste Provinzen abgefallen, deutsche und italienische, flandrische und wallonische; unversehrt in ihrem alten Glanz war die Hauptstadt geblieben, der Hort des Hofes, die Wahrerin einer tausendjährigen Tradition. Gerade weil die Monarchie, weil Österreich seit Jahrhunderten weder politisch ambitioniert noch in seinen militärischen Aktionen besonders erfolgreich gewesen, hatte sich der heimatliche Stolz am stärksten dem Wunsche einer künstlerischen Vorherrschaft zugewandt. Auf das christliche Abendland machte das katastrophale Ende dieses Kreuzzugs, so kurz nach dem Zusammenbruch der Kreuzzüge Volkmars und Gottschalks, einen ungeheuren Eindruck. Als dann einige Monate später die Nachricht eintraf, daß auch diese beiden Kreuzzüge bei Civetot in einer Katastrophe geendet hatten, mehrten sich die Stimmen derer, die hierin einen Fingerzeig Gottes sahen, die ganze Kreuzzugsidee fallenzulassen. Die aesopischen Fabeln der Griechen sind aus solchen volksthümlichen Märchen gewissermassen destillirt. Du aber wirst dich beim ersten Anblick sterblich in sie verlieben. Der Diwan der Damen konnte nicht umhin, höhern Orts davon Bericht zu erstatten. […]
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Ein Flüstern zieht durch die uralten Wälder, ein Geräusch so alt wie die ersten Träume des Kosmos. Dort, wo die Stämme der Kiefern sich zum Himmel recken und der Boden nach feuchtem Laub und etwas Unbestimmbarem riecht, liegt ein Ort verborgen, dessen Macht sowohl Segen als auch Fluch birgt. Seit undenklichen Zeiten zieht dieser mysteriöse Quell jene an, die nach Antworten oder nach einer verborgenen Kraft dürsten. Doch die Legenden, die sich um ihn ranken, sind gespickt mit Warnungen vor einer anderen Art von Ernte, einer, die nicht von den Feldern stammt, sondern die Seelen der Suchenden verzehrt. Ein junger Mann, dessen Hoffnung so groß ist wie seine Verzweiflung, ignoriert die leisen Stimmen, die ihm zurufen, sich abzuwenden. Er überschreitet eine Schwelle, die nicht auf Karten verzeichnet ist, und findet sich in einer Welt wieder, in der die Farben verdreht sind und die Realität zerbricht. Was er dort mit eigenen Augen sieht, ist ein Albtraum aus verdorbenem Wachstum und stummen Schreien, ein Zeugnis dessen, was geschieht, wenn eine unsichtbare Macht das Leben selbst vergiftet. Währenddessen, weit entfernt von den Schatten des verfluchten Haines, beginnt eine Frau, an den Fäden eines unsichtbaren Netzes zu ziehen. Eine scharfsinnige Reporterin, deren Instinkt ihr sagt, dass die scheinbar alltäglichen Nachrichten von Krankheit und Verfall nur die Oberfläche kratzen, deckt eine perfide Verschwörung auf. Sie stößt auf eine Organisation, deren Einfluss sich wie ein kühler Schleier über das Land legt, eine Entität, die das Lebenselixier einer ganzen Region kontrolliert und langsam vergiftet, um ihren eigenen, finsteren Profit zu sichern. Drohungen werden zur konstanten Begleitung ihres Alltags, Isolation zur Waffe gegen ihren unbeugsamen Willen. Jedes ihrer Enthüllungen ist ein Schritt näher an die Wahrheit, aber auch ein Schritt tiefer in die Gefahr. Als ein purpurn schimmernder Stein, erfüllt von einer unheilvollen Energie, auf ihrem Schreibtisch erscheint, weiß sie, dass der Kampf persönlich geworden ist. Zwei Welten, scheinbar getrennt, sind durch ein dunkles Geheimnis verbunden. Wird die Suche nach der Wahrheit sie zerstören oder ihnen die Kraft geben, die sich ausbreitende Verzweiflung zu stoppen? Der Abgrund wartet. Bei der Erfindung so vieler Maschinen werden die Menschen sich schließlich gegenseitig durch dieselben vernichten! […]
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Nach der Niederlage des österreichisch-sächsischen Heeres bei Hohenfriedberg 4. Juni 1745 rückten die Preußen in Sachsen ein und besiegten das sächsische Heer 15. Dec. 1745 bei Kesselsdorf, worauf am 25. Dec. 1745 der Friede zu Dresden zwischen Sachsen, Preußen und Österreich geschlossen wurde. Während dieses kurzen Krieges hatte Sachsen beträchtlich durch die Preußen gelitten und mußte im Frieden noch 1 Mill. Thlr. Kriegssteuer an Preußen zahlen. August II., welcher sich bis dahin in Polen aufgehalten hatte, kehrte nun nach Sachsen zurück, berief sogleich einen Landtag und bildete, um das Schuldenwesen des Staates zu ordnen, eine Restaurationscommission, bei welcher bes. die geheimen Räthe von Fritsch, von Gutschmidt und Wurmb sich verdient machten. August II. st. am 5. Oct. 1763. Er war der letzte König von Polen aus dem Hause Sachsen. 100 Jahre für Gewaltfreiheit und Frieden - Die meisten preußischen Generale waren nachheutigen Maßstäben Rentner. Auch die Mobilisierung verlief zäh und unvollständig. Im Kampf kam immer nur ein Teil der Truppen zum Einsatz, während Reserververbände bis zur bitteren Niederlage in der Hinterhand gehalten wurden. Außerdem war die Logistik höchst mangelhaft: es fehlten Lazarette, das Kartenmaterial war veraltet, und es gab erheblich zu wenig Zugpferde für die Artillerie. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König FRIEDRICH WILHELM III. und Königin LUISE nur knapp der französischen Gefangenschaft. NAPOLÉON zog als triumphaler Sieger wenige Tage später in Berlin ein. Die Folgen der Niederlage wurden ein knappes Jahr darauf im Frieden von Tilsit festgeschrieben. Preußen verlor drei Viertel seines Staatsgebietes, musste hohe Kriegsentschädigungen an Frankreich entrichten und sein Heer auf 42 000 Mann reduzieren. Mit der napoléonischen Besatzung begann aber auch die Zeit umfangreicher Reformen, von denen allerdings viele nach dem Wiener Kongress 1815 wieder revidiert oder verwässert wurden. Dort vereinigten sich beide Garnisonen zu einem Corps von 13,000 Mann mit 36 Kanonen. Thielmann besetzte, um Maison den Rückzug abzuschneiden, Courtray mit 5000 Mann, kehrte aber am 27. März vor der Übermacht der Franzosen nach Tournayzurück, um von Oudenaarde Verstärkungen an sich zu ziehen. Um einem etwaigen Angriff Maisons auf Brüssel vorzubeugen, sammelte der Herzog von Weimar am 30. März bei Alost 7000 Mann u. 30 Kanonen, wozu noch 3000 Mann unter Wallmoden kamen, welcher unter den Befehlen des Kronprinzen von Schweden bei Löwen stand, u. wollte mit diesem Corps Maison in der Front angreifen, während Thielmann mit 9000 Mann denselben in der Flanke von Oudenaarde aus bedrohen sollte. Er wollte aber nicht nach Brüssel vorrücken, sondern trat am 30. März den Rückzug von Gent nach Courtray an. Hier traf er am 31. mit Thielmann zusammen, welcher sich mit ihm in ein Gefecht einließ, welches er erst am Abend abbrechen konnte u. worin er 600 Mann verlor. Er suchte nun Tournay zu nehmen, welches von dem weimarischen Oberst Egloffstein mit drei Bataillonen vertheidigt wurde, mußte sich aber nach mehren Stürmen nach Lille zurückziehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. […]
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Es beginnt in der Stille der Nacht, als plötzlich die Carolabrücke, ein städtischer Gigant, in der Elbe kracht. Kaum haben die ersten Dresdner den Schock verdaut, kommt das nächste Unglück: Ein Eierlöffel, ein treuer Begleiter des Morgenrituals, bricht ebenso kläglich entzwei. Zufall oder böses Omen? Es bleibt das dumpfe Gefühl, dass dies nur der Anfang ist. Mit einem Seufzer und dem unerschütterlichen Humor, für den die Sachsen bekannt sind, nehmen die Einwohner ihr Schicksal an – und blicken auf die Reste ihrer einst so stolzen Brücke. Doch so skurril die Situation auch sein mag, sie ist nur der Auftakt für das, was noch kommt. Derweil der Schock nachhallt, versammeln sich die Menschen wie mystisch angezogen am Fluss. Einige schauen fassungslos, andere zücken ihre Handys und dokumentieren das Spektakel. Es ist, als wäre der Einsturz zu einer grotesken neuen Attraktion geworden, mit Straßenmusikern und Dosenbier, derweil die Schaulustigen ihre Selfies schießen und das Hochwasser die Letzten zu verschlingen droht, rückt die Bundeswehr an – Panzer inklusive. Plötzlich wirkt das städtische Drama wie eine düstere Szene aus einem apokalyptischen Film, in dem sich die Elbe und die Schaulustigen einen makabren Wettlauf liefern. Doch Dresden hat schon Schlimmeres überstanden: Kriege, Zerstörung, Hochwasser. Und so philosophieren die Einwohner, zwischen einem letzten Schluck Kaffee und einem bitteren Lächeln, über die Vergänglichkeit ihrer Brücken. Die Stadt mag Wunden haben, aber sie heilt immer wieder. Die Frage, die bleibt, ist nur, wie oft noch? Die Straßenbahnen finden bald neue Wege, doch die Narben in den Herzen der Menschen und im Stadtbild werden lange Bleiben. Doch es bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Die Elbe, schon immer eine launische Gefährtin der Stadt, schwillt bedrohlich an. Panzer der Bundeswehr rollen an, um die Überreste der Brücke zu Bergen, doch die Natur hält sich nicht an den Zeitplan. Das Hochwasser naht. Mit jeder Stunde steigt der Pegel, und die Stadt wirkt plötzlich kleiner, verletzlicher. Es scheint schnell, als wäre dieser Ort immer wieder zum Zusammenbruch verdammt – als wäre es Tradition, dass Brücken supereinfach verschwinden, nur um dann später einmal neu zu entstehen. Doch wer Dresden kennt, weiß, dass nichts und niemand hier wahrhaft vergeht. Ja, Brücken mögen einstürzen, der Alltag mag gestört werden, aber die Menschen? Die lassen sich nicht unterkriegen. Mit einem trockenen „Nu is die Brücke halt weg“ gehen sie ihrem Tagwerk nach, als wäre der Zusammenbruch nur ein kleiner Makel in einem größeren Bild. Das Leben geht weiter, Straßenbahnen finden neue Wege, und selbst die Panzer sind keine Überraschung mehr, sondern Teil des Bildes, das sich die Dresdner langsam zu eigen machen. Aber was kommt als Nächstes? Bleibt diese Wunde in der Stadt oder heilt sie, wie so viele zuvor? Eine Frage, die niemand so genau beantworten kann – und das ist wohl das Größte […]
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Die stickige Luft eines nächtlichen Bahnhofs bildet den Auftakt für ein Wagnis, das auf keiner offiziellen Landkarte verzeichnet ist. Zwischen dem Geruch von kaltem Metall und der flüchtigen Wärme vorbeiziehender Lichter entfaltet sich eine Atmosphäre, die von einer tiefen, fast schmerzhaften Erwartung durchzogen ist. Hier beginnt eine Reise, die keinen Fahrplan kennt, sondern sich allein aus dem Mut zum Unbekannten speist. Es ist ein Aufbruch in jene Grenzbereiche, in denen die Logik des Alltags langsam erodiert und durch die flüsternden Versprechen einer längst vergessenen Zeit ersetzt wird. Mit jedem zurückgelegten Kilometer verdichtet sich das Rätsel um eine Gestalt, die keine Aufzeichnungen hinterlässt, sondern lediglich die Essenz dessen weiterträgt, was Menschen sich seit Generationen im Schutz der Dunkelheit erzählen. Die Suche nach einer Spur führt tief hinein in das Herz fremder Landschaften, in denen selbst der Stillstand zu einer Form der Bewegung wird. Ein mechanisches Versagen in der tiefsten Schwärze der Nacht zwingt zum Innehalten und stellt die Frage, ob die größten Entdeckungen erst dann möglich sind, wenn alle Lichter erlöschen. Was geschieht, wenn das eigentliche Ziel hinter dem dichten Nebel der Ungewissheit verschwindet? Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als ein verloren geglaubtes Artefakt - ein zerbrechliches Gebilde aus Licht und Klang - in greifbare Nähe rückt. Doch die Welt hält ihre eigenen Überraschungen bereit. Ein Tumult aus Farben und infernalischem Lärm fordert die Sinne heraus und zwingt dazu, die Definition von innerem Frieden völlig neu zu bewerten. Inmitten von pulsierenden Märkten und einsamen Stuben offenbaren sich Zeichen, die nur für jene lesbar sind, die bereit sind, ihre eigenen Vorurteile am Wegesrand zurückzulassen. Es ist eine emotionale Gratwanderung, die von der Jagd nach einem Phantom zu einer elementaren Konfrontation mit der eigenen Existenz führt. Welche Wahrheit verbirgt sich hinter dem Echo verstummter Handwerkskunst, und kann eine flüchtige Begegnung wirklich das gesamte Gefüge eines Lebens verändern? Die Antworten liegen verborgen in den Nuancen des Lichts, im Geschmack einfacher Speisen und in den Linien, die das Schicksal auf unbeschriebene Blätter zeichnet. Doch gerade als die Puzzleteile zusammenzufallen scheinen, öffnet sich eine neue Pforte, die alles bisher Erlebte in ein völlig anderes Licht taucht. Werden die Reisenden die Kraft finden, das Loslassen als ultimativen Sieg zu akzeptieren, oder bleibt die wichtigste Entdeckung für immer im Schatten des nächsten Bahnhofs verborgen? […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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