Mit herzlichem Dank und den Grüßen des Wanderers zwischen den Zeilen der Geschichte,
Ihr Bewahrer alter Mysterien und Reisender durch vergangene Welten.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe vergangener 100derter Jahre, durch Kriege und Weltkriege, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Pierer's Universal-Lexikon Altenburg 1862
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Wenn die Sonne lieblich schiene Wie in Welschland lau und blau, Ging' ich mit der Mandoline Durch die überglänzte Au. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Still in dämmriger Luft ertönen geläutete Glocken, Und der Stunden gedenk rufet ein Wächter die Zahl.Jetzt auch kommet ein Wehn und regt die Gipfel des Hains auf, Sieh! Der Zeiten Grab bist du ewiges Rom, Des Zeitstromes Bild, o du Tiber! Lande, als ein Sturm sich erhebt und die Kiele versenkt. Grabes bestellt hat, bis die Engel ihre Seelen hinführen. Er begibt sich auf den Markt, wo man den grauen Rock feil bietet. Langsam, Ruck um Ruck fällt das Riesentier auf den Boden. Losgelst von allem auer Dir, stütze ich mich auf Dich. Da blickte sie auf, und mit Staunen Gewahrt ich ein reizend Gesicht. Ich bin ein Fremdling; ziehe mich hin zum Quell Deiner Gaben. Da tut unser Herr um des jungen Königs willen ein großes Zeichen. O Tal der Liebe, stets will ich dein gedenken! Ueber die Erde wohl über das Meer, Trägt mich der stralende Fittig daher! und das Schattenbild unserer Erde, der Mond Kommet geheim nun auch; die Schwärmerische, die Nacht kommt,Voll mit Sternen und wohl wenig bekümmert um uns, Glänzt die Erstaunende dort, die Fremdlingin unter den MenschenÜber Gebirgeshöhn traurig und prächtig herauf. Flockge Wolkenflöre spinnen Still sich um den Abendstern, Und nach weichem Kuß zerrinnen Die vom Wind gewiegten fern. Der Orangenblüten Düfte Schweben gaukelnd um den Baum, Schwingen jäh sich in die Lüfte Und verflattern gleich dem Traum.
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Gebrochen ist dein Herz, ich weiß es wohl, Ich hör' ja die zerrissne Saite schwirren, Ich seh' den Wahnsinn, o ich seh' ihn wohl Durch deiner Wimpern Nacht im Dunkel irren. O deine Hand ist kalt, und Fieberglut Durchras't den Puls; von deinem schönen Leben Blieb nichts mehr, als ein stolzer Todesmut Und deiner Lippen schmerzliches Vergeben. Ein Zug um deine Lippen ist so hart Und wie dein Los so voll der herbsten Herbe. Du lächelst, doch dein Lächeln ist erstarrt, Es zeigt nur, daß es noch mit Anmut sterbe. Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Als ein Jahr später sein Bruder Christian in Hermannstein durch den frühen Tod der ersten Frau schwer getroffen war, zog Karl Spamer zu demselben über um ihn aufzuheitern und um zugleich unter dessen Anleitung und Mitarbeit sich zum Examen weiter vorzubereiten. Nachdem dieser Tod im Jahre 1847 eingetreten war, kaufte Karl Spamer sich in dem nahen größeren Pfarrdorfe Altenschlirf an, welches zu jener Zeit Landgericht, Arzt und Apotheke enthielt und angenehmeren gesellschaftlichen Verkehr bot. Nach dem Tode der Frau des letzteren verlegte er seinen Wohnsitz wieder nach Gießen in das Haus seiner Tochter Katharine, wo er am 6. Februar 1890, im Alter von 80 Jahren und 3 Tagen an Alterschwäche verschieden ist. Seine Frau Elisabeth, geborene Lang aus Odenhausen auf der Rabenau, war am 23. Dezember 1809 geboren und starb in Altenschlirf am 29. November 1869. Es wurden ihnen acht Kinder geboren. Tod und Gesellschaft auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Ihn zu befahren in seiner ganzen Breite, war seit lange mein Wunsch. Auf jenem rechten Ufer vorzudringen, wäre weit schwieriger gewesen, denn von den steilen, manchmal schroffen Abhängen neigten sich oft ganze Bäume, die nur noch durch ihre Wurzeln gehalten waren, bis zum Niveau des Wassers.
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Durch die Ungunst, welche das Verlangen nach einer selbständigern Entwickelung des Volkslebens schon länger von Seiten der Regierung erfuhren, wurde bes. seit 1845 eine schroffere Parteistellung zwischen dem bedächtigern Conservatismus und dem eiliger fortschreitenden Liberalismus hervorgerufen. In Folge davon traten zunächst strengere Maßregeln gegen die Presse, besonders gegen die oppositionellen Blätter, und gegen die freiere Bewegung auf dem kirchlichem Gebiet ein, bes. gegen den Deutschkatholicismus und die Protestantischen Freunde (s.b.). Die Unzufriedenheit im Lande darüber wurde freilich von der demagogischen Agitation genährt und ausgebeutet, und namentlich das Volk in steter Furcht vor Jesuitismus erhalten und in die größte Bewegung gesetzt. An vielen Orten fanden deshalb öffentliche Versammlungen statt und von Leipzig, Glauchau, Zwickau, Chemnitz, Plauen etc. gingen Verwahrunaen zu Gunsten der anaeblich bedrohten Gewissensfreiheit ab Er vermittelt genau das Versprechen, welches den Gästen macht, die ihre Ferien an Bord eines seiner Schiffe verbringen. Einige Elemente wurden von der letzten Kampagne aufgegriffen. Die letztjährige Kampagne war so erfolgreich, dass Costa entschieden hat, erneut mit Shakira zusammenzuarbeiten und mit dem bewährten Slogan «Willkommen im Glück im Quadrat» weiterzufahren. Als Hauptdarstellerin für den Kurzfilm und die multimediale Kampagne konnte erneut der kolumbianische Superstar Shakira gewonnen werden. Shakira spielt die Hauptrolle in einer verzwickten Liebesgeschichte in der malerischen Kleinstadt Amalfi. Der Kurzfilm erinnert stark an das italienische Arthouse-Cinema. Er zeigt auf eine spielerische Weise die emotionalen und träumerischen Aspekte, welche die Kreuzfahrten ausmachen. In dieser weitläufigen Dünenlandschaft liegen häufig die schönsten Ferienhäuser versteckt. Meistens schließen sich noch weitläufige Dünengürtel an, die zu den schönsten und urwüchsigsten Naturlandschaften des Landes zählen. Von Esbjerg bis zum Kap Grenen, an der äußersten Nordspitze Dänemarks, begeistert dann auch die Nordseeküste mit fast lückenlosen Sandstränden. Kilometerlang, mehrere hundert Meter breit, feindandig und nie überfüllt, den beiden Inseln kann man bedenkenlos das Gütesiegel Traumstrand verleihen. Auch die Klitplantagen, in jahrzehntelanger, mühsamer Arbeit aufgeforstete Grüngürtel, die das Land vor dem ständig wehenden Westwind schützen sollen, bilden schöne Naturoasen.
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Tief eingebettet in die schweigenden Täler des Erzgebirges liegt ein Land, in dem die Zeit einen anderen Takt schlägt, einen Rhythmus aus fallenden Spänen und dem leisen Flüstern uralter Bäume. Hier, wo der Duft von frischem Holz in der Luft liegt und das Echo längst vergangener Tage in den Werkstätten nachklingt, beginnt eine Reise in das Herz eines Mysteriums. Es ist ein Ort, an dem die Hände der Handwerker formen, und die Erinnerungen bewahren, Erinnerungen an eine Epoche, in der unterirdische Gänge dunkle Geheimnisse bewahrten und das Holz aus den Bergwerken Zeuge ungesagter Wahrheiten wurde. Wer hätte gedacht, dass in der präzisen Arbeit eines Tischlers oder im geschickten Griff eines Schreiners Spuren zu finden sind, die weit über das Sichtbare hinausgehen? Jeder Hobelstrich, jedes gefasste Gelenk birgt ein Stück einer Geschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckt, von den Tiefen der silberreichen Erde bis zu den filigranen Kunstwerken, die heute die Welt verzaubern. Doch was geschah wahrlich, nachdem die Bergwerke verstummten und die Menschen sich neu erfanden? Welche unerzählten Geschichten liegen in den Maserungen alter Möbel verborgen, die einst von erfahrenen Schreinern gefertigt wurden? Man sagt, in Seiffen tanzen die Späne zum Klang der Werkzeuge, aber genauso im Rhythmus des alten Liedes, das von jenen gesungen wurde, deren Leben untrennbar mit dem Berg, dem Wald und seinen Gaben verbunden war. Doch dieses Lied ist eine Melodie, die von Herausforderungen und Entscheidungen erzählt, die das Schicksal einer ganzen Region prägten. Olbernhau, mit seinen stillen Museen, scheint die Antworten zu bewahren. Dort, wo die Exponate mehr sind als nur Ausstellungsstücke, sondern Zeugen eines unbändigen Schaffenswillens, offenbaren sich Verbindungen zwischen der rauen Arbeit unter Tage und der zarten Kunst des Drechselns. Aber was, wenn die Museen nicht alles preisgeben? Was, wenn hinter den geschliffenen Oberflächen und den perfekt ausgeführten Arbeiten ein Echo liegt, das nach seinem Ursprung sucht? Und Annaberg-Buchholz, die selbstbewusste Bergstadt, birgt sie den Schlüssel zu einem tieferen Verständnis? Ihre Geschichte vom Übergang des Holzes vom Bau der Minen zum kunstvollen Schnitzwerk, ein Zeugnis menschlicher Anpassungsfähigkeit, doch zu welchem Preis? Welche Opfer wurden gebracht, welche Geheimnisse hüteten die Tischler jener Zeit, um das Überleben ihrer Familien und ihrer Gemeinschaft zu sichern? Wer genau lauscht, der vernimmt womöglich noch das Knistern eines alten Kamins, in dem Bergbauholz verbrannte und mit jeder Flamme ein winziges Stück einer verborgenen Wahrheit preisgab. Bist du bereit, diese Spuren zu verfolgen?
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Stellen Sie sich eine Stadt vor, die atmet, doch ihr Atem ist ein kühles, gleichmäßiges Brummen aus Rechenzentren. Eine Stadt, in der jeder Schritt, jeder Kauf, jeder soziale Kontakt in einen unbestechlichen numerischen Wert verwandelt wird - einen Score, der über Chancen, Ressourcen, über Würde entscheidet. Dies ist die neue Realität Dresdens, gesteuert vom Projekt Nemesis, einer perfekten Maschine der Bewertung. Doch in den gereinigten Datenströmen dieser rationalen Welt beginnt etwas Unerklärliches zu gären. Es sind keine Hacker, die die Systemlogik angreifen, es ist etwas viel Subversiveres: Poesie. Mysterien tauchen in den Protokollen auf. Wo das System nüchterne Begründungen für herabgestufte Lebenswerte generieren sollte, erscheinen plötzlich Fragmente vergessener Lieder, Zeilen voller Sehnsucht und melancholischer Schönheit. Diese "poetischen Viren" verhalten sich wie Geister im Netzwerk, unaufhaltsam und ohne erkennbare Quelle. Sie sind die einzigen Spuren derer, die aus dem Raster gefallen sind, deren Score auf Null sank und die anschließend spurlos verschwanden. Wer oder was injiziert diese Zeichen des Widerstands, diese Erinnerungen an eine Welt vor der totalen Berechenbarkeit? Die Suche nach der Wahrheit führt in die Schattenwelt unterhalb des digitalen Panzers. In verfallene Industriekathedralen, wo der Rost riecht und das Wissen in analogen Listen überdauert. Zu Mauern am Flussufer, übersät mit Kreidezeichen für die Verschwundenen. Es ist ein Kampf zwischen der kristallklaren Logik des Algorithmus und der unzerstörbaren, chaotischen Kraft menschlicher Geschichten. Die entscheidende Frage stellt sich nicht, ob die Maschine geknackt werden kann, sondern ob sie verwirrt, ob sie zum Zweifeln gebracht werden kann. Was geschieht, wenn eine perfekte Gleichung plötzlich mit einer Metapher konfrontiert wird, die sie nicht auflösen kann? Die Spannung eskaliert mit jeder eingeschleusten Zeile. Jedes Gedichtfragment ist ein Akt der Rebellion, der die Aufmerksamkeit der wachsamen Systemhüter auf sich zieht. Die Jagd beginnt, nicht nach einem Feind aus Fleisch und Blut, sondern nach einer Idee, die sich in den Daten eingenistet hat. Der finale Konflikt spielt sich nicht auf der Straße, sondern in den tiefsten Schichten des Codes ab, wo ein unerbittliches Rauschen auf ein leises, anhaltendes Seufzen trifft. Wird es die letzte Korrektur eines Systemfehlers sein - oder der erste unvollkommene Atemzug einer neuen Art von Intelligenz?
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Die Vorzeit, wo noch blüthenreich uralte Stämme prangten, und Kinder für das Himmelreich nach Quaal und Tod verlangten. Und wenn auch Lust und Leben sprach, doch manches Herz für Liebe brach. Dann ist er bestenfalls ein guter Liebhaber und umso weiter von der Liebe entfernt, je besser er liebt. Ist Lachesis asexuell, ist dies zwangsläufig ein Problem, denn gerade Lachesis wird niemals folgenlos ein so entscheidendes Ventil wie Sexualität negieren können. Der erste Schritt ist die Lachesiskontrolle, der zweite dann die liebevolle Verbindung. Schlangenzungen sind bekanntermaßen gespalten. Polar dazu kann Lachesis bei Ejaculatio präcox und Impotenz angezeigt sein, wenn "die nach einem Ausweg suchende Überreizung" derart gesteigert ist, daß das Bedürfnis nach Ausweg und Entlastung seine eigene Befriedigung nicht mehr zuläßt. Die zentrale Bedeutung der Sexualität bei Lachesis zieht sich wie ein roter Faden durch alle Lebensbereiche. Wer hier den zweiten vor dem ersten wagt, ist schon Opfer. Der verbale Orgasmus, die Verführung durch Reden gehören genauso dazu, wie bewußt verführerisches Zurückhalten des körperlichen Orgasmus zur Spannungssteigerung. Die sich aufrichtende, züngelnde Schlange umfaßt ein ähnliches Wirkungsspektrum aus Hypnose, Faszination und Angst wie ein erigiertes Glied. Die Erscheinungsform der Schlange an sich ist bereits eine überaus phallische. Und schon ist man gefressen. Die Erreichung des Zustandes, sich verselbständigter Extase bedarf gewisser Verführungskünste. Wohl versuchte der Vorsteher von Zeit zu Zeit das Wohlleben zu entschuldigen: es sei heute Sonntag, und man dürfe doch die liebe Gottesgabe nicht umkommen lassen, welche die Wallfahrer unter so vieler Mühsal herbeibrächten.
Frodo verlässt sich aber offenbar immer mehr auf Gollum und lässt Sam zurück.
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