Unterdessen hatte aber im Lande die von den liberalen Vereinen aufgenommene Bewegung für die Durchführung der Reichsverfassung eine bedeutende Ausdehnung gewonnen und Petitionen von Leipzig, Dresden und anderen Städten verlangten von König und Regierung Nachgiebigkeit in Sachen der Reichsverfassung. Daneben fanden in allen Landestheilen Volksversammlungen statt, welche von den Führern zu den heftigsten Beschlüssen fortgerissen wurden. Der König seinerseits blieb bei der einfachen Erklärung, daß die Reichsverfassung in ihrer vorliegenden Gestalt nach seiner Überzeugung nie zum Heile des Volkes dienen könne und daß er daher entschlossen sei in dieser Angelegenheit mit Preußen zu gehen; die Majorität des Ministeriums aber, Weinlig, Ehrenstein und Held, legte am 2. Mai ihr Amt nieder, worauf von Zschinsky mit der Bildung eines neuen Cabinets beauftragt wurde, in welchem von Beust und Rabenhorst verblieben. In Hinblick auf das nach des Königs eigenen Andeutungen zu erwartende Einrücken fremder Truppen hatten die Stadtverordneten mit Zustimmung des Stadtrathes in Dresden am 3. Mai einen Landesvertheidigungsausschuß erwählt, und der Ausschuß des Vaterlandsvereines erließ einen Aufruf ins Land an die Communalgarden und Vereine sich zu möglichst zahlreichem Erscheinen in Dresden bereit zu halten. Als nun dagegen die Regierung kurz nach Mittag die in Leipzig und Chemnitz stehenden Truppen schleunig st nach Dresden beorderte und das Gerücht sich verbreitete, daß Preußen in Anmarsch seien, begann Nachmittags 3 Uhr die Menge, ohne Widerstand der Communalgarde, Barrikaden zu bauen und drängte nach dem Zeughause, um Waffen zu holen. Hier begann der erste Kampf.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
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Die Sonne, eine tägliche Garantie am Himmel des kleinen Lauterbachs, versagte an jenem Morgen schnöde ihren Dienst. Nicht, weil Wolken sie verschluckten, sondern weil das, worüber sie sonst ihre ersten Strahlen warf, die ehrwürdige Bergspitze, die seit Menschengedenken den Horizont zierte, einfach nicht mehr da war. Ein Loch klaffte da, wo Stein und Himmel sich trafen. Ein kollektiver Atemzug stockte in den Gassen, gefolgt von einem Flüstern, das rasch zu einem beklemmenden Murren anschwoll. Was war geschehen? Und wie konnte ein ganzer Berg verschwinden, ohne ein Geräusch, ohne eine Spur? Lena spürte die Abwesenheit der Bergspitze wie einen Phantom-Schmerz. Sie war jung, aber in ihren Augen spiegelte sich die alte Seele des Gebirges wider. Neben ihr stand Jonas, ihr jüngerer Bruder, dessen Hände unruhig den Saum seiner Jacke kneteten. Wo die Erwachsenen in ratlosem Schweigen verharrten, wo die Furcht die Worte erstickte, erwuchs in ihnen eine Entschlossenheit, fest wie der Granit unter ihren Füßen. Eine unsichtbare Kraft zog sie hinaus, ein Ruf, der sich in ihren Herzen festsetzte. Es war das Echo der fehlenden Spitze, das sie zur Suche drängte. Die Pfade, die sie wählten, waren nicht die der Neugier, sondern die des Schicksals. Der Wald schluckte das Licht, und jeder Schritt auf dem feuchten Moos hallte in der ungewohnten Stille wider. In einer windschiefen Hirtenhütte, Unterschlupf vor dem peitschenden Nieselregen, der sich wie feine Nadeln auf ihre Haut legte, fand Lena die Antwort. Es war kein alter Schäfer, der ihnen half, sondern ein vergilbtes Buch. Darin schlummerte die Legende vom Schatz, nicht aus Gold, sondern aus purer, erdverbundener Macht. Ein Artefakt, hieß es, das die Essenz des Gebirges in sich trug, verborgen in einem Tal tief im Böhmerwald. Die Zeilen flüsterten von einem Geheimnis, älter als die Bäume, lauter als das Heulen des Windes, der nun mit wütender Wucht gegen die morschen Holzwände hämmerte. Konnte ein alter Mythos wirklich die Realität verändern? Der Weg zum verborgenen Tal wurde zur Prüfung. Das Erzgebirge zeigte sein wahres, wildes Gesicht. Ein Sturm brach herein, peitschender Regen ließ ihre Wangen brennen, und der Wind riss an ihren Mänteln, als wollte er sie in den Abgrund stoßen. Dornige Dickichte zerrten an ihrer Kleidung, und glitschige Felswände ragten wie schweigende Wächter auf. Doch jeder Schmerz, jede Anstrengung entfachte das innere Feuer ihrer Entschlossenheit. Sie krochen voran, geleitet von der Ahnung, dass das Ende ihrer Reise eine Wahrheit bereithielt, die alles veränderte. Doch was würde sie dort erwarten, in der tiefsten Einsamkeit des Gebirges? Ein Triumph oder eine Falle, die ihre Hoffnung für immer verschluckte?
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Der Spiegel, der Kamm und der Schwamm und das weiße Handtuch an der Wand und ein Mann, der hinter dem Kleiderschrank stand, die warteten auf das schöne Mädchen Käthchen. Und endlich, endlich kam Käthchen gegangen. Da küßte der Schwamm ihr Mund und Wangen, und sie küßte den Schwamm und beugte sich nieder und küßte das Handtuch und küßte es wieder. Sie ließ sich von dem Spiegel umschmeicheln und von dem Kamme ihr Goldhaar streicheln. Dann sagte sie allen recht schönen Dank. Dann sah sie den Mann hinterm Kleiderschrank und rannte davon und schrie dabei: Zu Hilfe! Mörder! und Polizei! Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren.
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sich danach zufrieden. Er schien furchtbar froh, mich wieder zu sehen und wußte gar nicht, wie er es mir genug zeigen konnte. Dann wollte er genau den ganzen Hergang wissen. Es war ja ein geheimnisvolles Abenteuer für ihn und so recht nach seinem Geschmack, so recht Wasser auf seine Mühle. Ich aber vertröstete ihn auf später, nahm ihn erst ein Endchen weit beiseite, daß uns sein Kutscher nicht hören konnte, erzählte ihm von der Klemme, in der ich mich befand, und bat ihn, sich zu überlegen, wie wir uns heraushelfen könnten. Er sagte, ich solle mal ein bißchen still sein und ihn nachdenken lassen und er dachte und dachte und dann meinte er: Mittlerweile hat sich der Kutscher vor der Weiterfahrt den schlechten Scherz erlaubt, seinen Fahrgast als den polnischen Grafen Strapinski auszugeben den Namen konnte er Wenzels im Wagen vergessenen Ausweispapieren entnehmen. Fortan wird der Schneider, der nicht zu widersprechen wagt, mit Herr Graf angeredet. Einige angesehene Goldacher Bürger erscheinen zum Kaffee, beehren sich, den hohen Besucher zu unterhalten und laden ihn zu einer Landpartie aufs Weingut des Amtsrats ein. In der Hoffnung auf Fluchtgelegenheit willigt Strapinski ein und gibt unterwegs sogar eine Probe seiner Fahrkunst; denn er hat bei den Husaren gedient und versteht sich auf Pferde, sodass geflüstert wird: Es ist richtig. Es ist jedenfalls ein Herr, ein vollkommener Junker!. Wenn ich alleine unterwegs bin verzichte ich bewusst auf warme Mahlzeiten um mir den Kocher und extra Geschirr sparen zu können. Einmal am Tag gibt es Müsli mit Milchpulver und ansonsten Käse, Brot und Streichcreme. Das Schöne beim Trekking ist dass man keine Gewissensbisse haben muss zahlreich Schokolade zu sich zu nehmen, denn der Körper ist für diese Art von Energie sehr dankbar. Natürlich ist es unumgänglich genau zu prüfen ob auf der zu erwartenden Tour genügend Flüsse den Pfad kreuzen um auch mit Trinkwasser versorgt zu sein.
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Alles, was sich in dieser Welt ereignet, ist natürlich; nun kann sich aber Alles ereignen, man muß also auf Alles gefaßt sein. In diesem Augenblick hallte ein Flintenschuß in der Luft wieder. Joe hatte aus der Antilope etwa ein Dutzend Coteletten sowie die zartesten Stücke der Lende geschnitten, die sich bald unter seinen kundigen Händen in einen schmackhaften Rostbraten verwandelten. Diese Speisen werden in einer festgelegten Reihenfolge verzehrt. Heißt wörtlich Ordnung und bezeichnet den häuslichen Familiengottesdienst, der an den beiden ersten Abenden des Pessachfestes stattfindet. Nun konnten sie geteilt und die Gräten leicht herausgezogen werden. Das Sedermahl wird begleitet von der Verlesung der Pessach-Haggada, in der die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt wird. Hohe Decken, eine Art Vitrine als Büchergestell, die nur mit einer Leiter zugänglich ist. Um die Boquerones zu beträufeln, wurde eine Schale mit Olivenöl, gehackter Petersilie und zerkleinertem Knoblauch zubereitet. Kopf und Innereien waren entfernt, die Fische gereinigt worden und dann hatten sie drei Tagen in Essig gelegen, wie uns Senor Prat erklärte. Das Haus ist über 100 Jahre alt, gebaut von einem armenischen Händler. In den meisten deutschen Haushalten übernimmt die Küche eine zentrale Rolle im Familienleben. Ein enger Balkon mit einem Gestell für Kräuter: Estragon, Petersilie und Schnittlauch. Hier lebt Nino, wenn sie nicht gerade unterwegs ist, mit ihrem Mann Aliko, einem ehemaligen Fechter. Fladenbrot mit Käse und Wein, ein Bündel frischer Kräuter, Radieschen und Paprika, geknochte Eier und selbstgebrannten Schnaps. Eine rostige Metallwendeltreppe führt hinauf in den dritten Stock. Keinen Augenblick wurde die Reform unterbrnochen, vielmehr auch auf das Gebiet der Diözesaneinteilung ausgedehnt, wobei dem Kaiser ernstlichere Schwierigkeiten den deutschen Kirchenfürsten gegenüber entstanden, deren Rechte in den österreichischen Erbländern aufgehoben worden waren. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten.
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Die Welt atmet schwer unter einer Decke aus kühlem Dunst, während das erste fahle Licht die Konturen einer Landschaft schält, die weit mehr verbirgt als bloße Geografie. Es herrscht eine Stille, die nicht leer ist, sondern aufgeladen mit der Elektrizität von Tausenden unterdrückten Seufzern. In den Schatten der Gleise und tief unter der Wasseroberfläche rührt sich etwas, das seit Äonen auf einen aufmerksamen Geist gewartet hat. Ein unscheinbares Objekt in der Tasche eines Reisenden beginnt plötzlich, eine unnatürliche Wärme auszustrahlen, als würde es auf die verborgenen Rhythmen der Umgebung reagieren. Es ist kein gewöhnlicher Aufbruch, sondern das Eintauchen in ein Deutschland, das hinter der Fassade aus Beton und touristischer Geschäftigkeit ein gänzlich anderes Gesicht zeigt. Mit jedem Kilometer, den der stählerne Koloss der Bahn zurücklegt, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Mythos. Warum fixiert ein uraltes Auge aus den Tiefen des Boddens den Fremden mit einer Intensität, die Mark und Bein gefrieren lässt? Die Luft flirrt von Warnungen, die nur derjenige hört, der bereit ist, den gewohnten Lärm der Moderne hinter sich zu lassen. Mysteriöse Begegnungen mit Gestalten, die aus dem Staub alter Bibliotheken oder dem tiefen Moos der Mittelgebirge gewachsen zu sein scheinen, werfen Fragen auf, die keine rationale Antwort dulden. Ein Honigglas wird zum Orakel, und das Summen der Bienen wandelt sich in eine disharmonische Frequenz, die den bevorstehenden Kollaps eines unsichtbaren Netzes ankündigt. Die Reise entwickelt sich zu einem hochgefährlichen Balanceakt auf dem seidenen Faden der Weltvernunft. Wenn die steinernen Wächter der Sächsischen Schweiz beginnen, ihren jahrtausendelangen Atem anzuhalten, und die Quellen im Schwarzwald eine bittere Sprache sprechen, bleibt kaum Zeit für Zweifel. Ein kosmisches Brummen vibriert in den Knochen und fordert einen Tribut, den niemand zuvor zu leisten wagte. Was geschieht, wenn die Harmonie der Dinge endgültig zerreißt? Die Suche nach Ruhe führt direkt in das Auge eines metaphysischen Sturms, in dem ein einziger Stein über das Gleichgewicht von Sein und Vergehen entscheidet. Der Gipfel der Erkenntnis wartet in einer einsamen Kapelle, doch der Preis für das Verstummen der Kakophonie ist hoch. Das Echo der Schwingung ist bereits zu hören, und es gibt keinen Ort, an dem man sich vor der Wahrheit verstecken könnte.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Zu Boden sinkt von meinen Tagen Die Lust an allem, Blatt um Blatt. Ich fühl's mit Schmerz und mag nicht klagen, Längst bin ich auch der Klage satt. Verhüllt nur rollt ein innres Drängen, Ein unerfülltes Zukunftwort, Ein Strom von heißen Glutgesängen In meiner Brust unglücklich fort; Unglücklich, denn es blieb kein Streben, Selbst meine Seele nicht mehr mein. Dem späten Herbsttag gleicht mein Leben, Dem Herbsttag ohne Sonnenschein. Vielleicht nur kurz, bevor es dunkelt, Daß auch noch mir ein Abend glüht, Ein müder letzter Strahl, und funkelt Auf Tage, denen nichts mehr blüht. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Dann aber verbat er sich alle Zeremonien, und das Mittagsmahl wurde noch heiterer und lärmender fortgesetzt, als es begonnen hatte. Man habe ja zu leben, aber so wie am Sonntag gehe es doch nicht alle Tage. Die jüngeren Mönche aber müßten wnochentags oft arbeiten wie Bauern oder Handwerker. Wohl versuchte der Vorsteher von Zeit zu Zeit das Wohlleben zu entschuldigen: es sei heute Sonntag, und man dürfe doch die liebe Gottesgabe nicht umkommen lassen, welche die Wallfahrer unter so vieler Mühsal herbeibrächten. Die Bestellung des Gartens, besonders das Wasserschöpfen, sei in dieser Wüstenei eine mühsame Sache. Hierax erwiderte, er wäre ja eben gekommen, um alle diese Dinge zu untersuchen, und die Herren sollten sich nur getrost auf den gerechten Sinn des Herrn Erzbischofs verlassen. Der Herr Propst und die alten Herren seien freilich die reinen Müßiggänger. Und das Bedienen der Wallfahrer, das Knochen, die Gärtnerei sei gar kein leichtes Geschäft. Man habe doch auch menschliche Bedürfnisse und keine so hündischen Launen wie die Anachoreten oben im Gebirge. Sie sagen, dass Sie der größte aller Gottessöhne sind? Du bist es, der mir das Leben geschenkt hat genau das, wonach ich gesucht habe.
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Kunstgewerbe aus Holz, Kerzenständer, Weißbierbecher, Obstschalen. Küchenmöbel nach Maß, Stühle und Tische aus Holz, Möbel und Kleinmöbel, Fenster und Türen. Innenausbau, Bautischlerei, Lieferung und Einbau von Fenstern, Möbeltischlerei, Möbelmontage, Möbelreparatur, Innenausbau, Trockenbau, Dachgeschossausbau, Dachdämmung, Gipskarton-Ständerwände, hat er seinen hölzernen Rosenkranz auf den Kopf gelegt, zugleich sich der übergebenedeiten Mutter Gottes befohlen, wodurch dann geschehen ist, daß er in Mitte des Platzregens von allem Wasser befreit, und nicht von einem einigen Tropfen berührt worden. Der Geruch würkt schon tiefer und in einer zur Seele nähern Region ohne eines dieser Organe selbst zu sein. Süß ist jede Verschwendung; o laß mich der schönsten genießen! Vor allem im Herbst sammeln sie Sämereien oder Aas. Wenn auch auf diese Weise der genannte Theil des Darmes die Verrichtungen des Magens der höheren Thiere übernimmt, so kann er doch nicht damit verglichen werden, vielmehr spricht man mit Recht den Insekten einen solchen ab. Elterliche Fürsorge hat erwiesen es scheint so unproblematisch zu sein nicht zu wählen und den anderen nicht zu hassen, Oh wie doof, du sanfter Adler von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi leitschrîn, worein die Effekten verpackt waren, in welche Arbeit sich auch der Maulesel, ml, lat. mulus, ahd. mul, mulus, mlin, mula, teilte, der höchstens von Priestern und Frauen zum Reiten benutzt wurde. Hangt, hanke bedeutet ursprünglich Füllen, erst gegen Ende des Mittelalters legt der Sprachgebrauch dem Worte hengst, hengest die Bedeutung von Vollross zu, welches bis dahin mit mâdum, aithms, maiden, benannt wurde, auch mit meienpfert, münchpfert.
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