Mit herzlichem Dank und und dem Blick stets nach vorn,
Ihr Lotse durch die Nebel der Vergangenheit und Visionär für eine bessere Zukunft.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert vom leisen Flüstern der Freiheit bei einer Tasse Kaffee zur Morgenstunde.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Es war ein frostiger Dezemberabend, als ich mich auf den Weg machte, um dem Stufenweg zu folgen. Die 162 Stufen, die vor mir lagen, schienen ein Abenteuer zu versprechen, das meiner Seele guttun würde. Ich nahm die Straßenbahn zum Schillerplatz und ging vorbei am Cafe Toscana zum Blauen Wunder, von dem aus ich einen atemberaubenden Blick über die Elbe hatte. Während ich den Elbe - Fluss entlangspazierte, konnte ich die Sternwarte Manfred von Ardenne und den Luisenhof Dresden am Elbhang sehen. Der Fernsehturm und das Elbe Hotel waren rechterseits, ebenfalls in Sichtweite. Ich stieg die Stufen hinauf, vorbei an einer Baustelle, an der ein altes Haus abgerissen wurde. Doch als ich an einer hölzernen Laube vorbeikam, die von einer einzelnen Tür bewacht wurde, fühlte ich mich plötzlich beobachtet. Die Dunkelheit, die den Trampelpfad am Hang umgab, verstärkte das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Ich entschied mich, die Treppe hinaufzusteigen, anstatt mich in die Dunkelheit des Hangweges zu begeben. Die 112 Stufen oben auf dem Stufenweg forderten alles von mir ab, aber ich schaffte es mit letzter Zehe. Als ich an der Ecke der Wachbergstraße angekommen war, leuchteten die Fenster der Häuschen heimelig hinter den Bäumen. Doch als ich gegenüber die Lichter der Fahrzeuge auf der Steglichstraße sah, wurde mir klar, dass ich mich tiefer in eine mystische Welt begeben hatte, die noch voller Geheimnisse und Dramen war. Ich ging weiter durch die Wachtbergstraße, die Papststraße und die Sackgasse Weißer Hirschstraße mit Aussicht, bevor ich die Scharfensteinstraße entlang zur Tännichtstraße ging. Dort befand sich eine Mietwirtschaft namens „Zur Eule“ und das Schweizerhaus. Aber ich wusste, dass meine Reise hier noch lange nicht vorbei war. Die Geheimnisse, die dieser Weg barg, waren noch lange nicht gelüftet. Es war ein Abenteuer, auf dessen Ende ich gespannt wartete.
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 M., wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Unter der Zucht Friedrichs des Großen fehlte es an Generalen, die zum Oberbefehl fähig waren. Nichts fürchteten seine Generäle mehr, als zu Befehlshabern detachierter Korps ausersehen zu werden! Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) besonders im Jahr 1758 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Karl Wilhelm Ferdinand erst Mitte Dezember 1782 zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 1785 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Dabei benutzte ihn Friedrich der Große auch häufig zu diplomatischen Diensten. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat.
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Ein unscheinbares Fragment einer alten Karte, verborgen zwischen vergessenen Seiten, führt in ein Gebiet, das auf keiner Landkarte mehr existiert. Kein Ort, kein Dorf, kein Pfad - nur ein Wort. Miriquidi. Der Dunkelwald. Er trägt keinen Eingang. Er trägt keine Richtung. Doch wer ihn erkennt, ist bereits unterwegs. Die Reise beginnt mit einem Namen. Einem, der nicht gesucht, sondern gefunden wurde. In einem Stein. In einer Stimme. In einer Mine, die nicht nach Erz sucht, sondern nach Erinnerung. Jeder Schritt wird zu einer Zahl. Zweitausend. Kein Maß, sondern ein Schwellenwert. Danach beginnt das Unsagbare. Das Unhörbare. Das, was kein Echo kennt. Der Wald erzählt keine Geschichte. Er löscht sie. Keine Zeit vergeht, und doch verändert sich alles. Bäume bestehen aus Sprache. Der Boden trägt Gedanken. Geräusche werden zu Fragen, die niemand stellt. Und das Schweigen wird zur Stimme, die alles weiß und nichts sagt. Etwas wartet. Nicht sichtbar. Nicht benennbar. Kein Wesen, kein Schatten, keine Gestalt. Nur Aufmerksamkeit. Wer geht, wird gesehen. Nicht von außen. Von innen. Nicht von Wesen. Vom Ort. Die Erinnerung wird zum Weg, der nicht aufhört, weil er nie begonnen hat. Ein Wort liegt am Ende. Kein gesprochenes. Kein geschriebenes. Nur ein Wort, das bleibt, wenn alle anderen verschwinden. Es gehört niemandem. Und es wird doch getragen. Wer es erkennt, verliert nicht. Er verschwindet nicht. Er wird Teil. Teil von Miriquidi. Und Miriquidi bleibt. Der Wald braucht keine Legenden. Er war da, bevor man ihn benannte. Und er wird dort sein, wo keiner mehr spricht. Kein Licht dringt durch seine Blätter. Kein Lärm durchdringt sein Schweigen. Doch jeder, der ihn betritt, trägt etwas mit hinaus. Auch wenn er selbst nie zurückkehrt. Wer das letzte Wort spricht, weiß nicht, wem es gehört. Nur, dass es bereits gesagt wurde.
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auch wenn alle Anderen zu Grunde gingen! Vor ihm dehnte sich das sandige Ufer, das rechts von der Flußmündung mit einer Reihe von Klippen bekränzt war. Die noch halb unter Wasser stehenden Felsen glichen einer Gesellschaft großer Amphibien, die sich in der Brandung tummelten. Ueber der Grenze dieser Risse hinaus glitzerte das Meer im Strahle der Sonne. Jetzt wundert sie sich, dass VW auch unerlaubte Methoden anwendete. Wem solle also ein Erker werden und wem ein Giebelzimmer? Das Blatt hatte Anfang der 1970er Jahre knapp 900 Beschäftigte, davon rund 400 in der Redaktion, 100 in der Dokumentation sowie knapp 400 in den kaufmännischen und technischen Abteilungen. 1970 wurde das Manager Magazin gegründet, das von einer Tochtergesellschaft der Spiegel-Gruppe herausgegeben wird. Nicht nur im Bereich echter Fahrzeuge wird Tuning betrieben. Sicher ist, dass Unkenntnis über die Bausubstanz weit verbreitet ist. Konfigurieren Sie Ihren Traumspiegel in Ihrerm Wunsch-Maß und -Motiv. 1971/72 wurde ein Mitbestimmungsmodell und mehr Demokratie innerhalb der Redaktion beschlossen; außerdem eine Gewinnbeteiligung. Seit über 40 Jahren ist die Firma Mohr im Kölner Süden ansässig. Einnahmen aus Anzeigen sanken. 1971 betrug die Anzahl der Leser rund sechs Millionen das entsprach rund zwölf Prozent aller in der Bundesrepublik lebenden Menschen über 14 Jahre. Der Anteil der Auslandsauflage an der Gesamtauflage betrug 10 bis 15 Prozent Der Spiegel ist seitdem eine Publikation mit intensiver Rezeption im Ausland. Die Auflage betrug 923.000 verkaufte Exemplare. Vor zirka 5.000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau und der Dornbusch und zwei weitere Inselkerne wurden zu Inseln. Dieser Prozess trägt im Norden am Dornbusch immer noch Sand ab. Im Jahr 2000 brachen an der Nordspitze Hiddensees im Bereich des Toten Kerls zweimal 60.000 m³ Geschiebemergel ab und rutschten ins Meer. Im Durchschnitt verliert die Kliffkante des Dornbusch etwa 30 cm jährlich. Mitte März 2004 rutschten dann nochmals rund 10.000 m³ ins Meer. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden.
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Es beginnt nicht mit einem Schrei, sondern mit einem Auslöschen. In der gespenstischen Stille nach dem Donner, wenn das Nachbild des Blitzes wie ein böses Auge auf der Netzhaut brennt, wird die Welt zu einem entkernten Ort. Die vertrauten Möbel werfen nur noch ihre mineralischen Skelette an die Wand, und in der eigenen Hand, reglos auf dem Tisch, erkennt man plötzlich das fremde Artefakt aus Fleisch und brüchigen Knochen. Dies ist die Geschichte einer einsamen Wacht in einem Belagerungszustand, bei der der Feind keine Stimme hat, sondern ein rhythmisches Hämmern in der Brust ist, ein träges Anschwellen im Dunkel des Körpers, eine lautlose Gegenwart in der Ecke des Zimmers. Es ist die Chronik einer Konfrontation mit dem ältesten Mitbewohner, der nicht durch die Tür kommt, sondern sich aus der Feuchtigkeit an den Wänden rekrutiert, aus dem süßlichen Geruch eines vergessenen Glases auf dem Fensterbrett, in dem das Leben in eine schleimige, faszinierende Anderswelt kippt. Hier wird der Verlust nicht als Erinnerung, sondern als physikalisches Gesetz erfahren: als der plötzliche, messerscharfe Riss, der eine gemeinsame Zukunft in ein bloßes *Davor* und ein flaches, tonloses *Danach* teilt. Eine Tasse im Spülbecken wird zum letzten Museumsexponat einer untergegangenen Zivilisation. Der Protagonist ist kein Held, er ist ein Archäologe des eigenen Verfalls. Er kartografiert das langsame Abtreten seines Körpers, beobachtet, wie die Haut ihre Spannkraft verrät und der Spiegel einen Mann zeigt, der sich Stück für Stück in einen Schatten auflöst. Die größte Angst lauert nicht im Sterben, sondern in diesem schweigsamen Übergang, in der qualvollen Klarheit, die ein Blitz der Erkenntnis in eine stürmische Nacht reißt: Dass wir vielleicht nie wirklich lebten, sondern nur warteten, während das Herz seinen einsamen, öligen Dienst verrichtete. Was bleibt, wenn das Fleisch seine Geschichte vergisst? Ist das, was im schwachen Morgenlicht zurückkehrt, überhaupt noch dasselbe Wesen? Oder nur ein bleiches Etwas, das gelernt hat, den unvermeidlichen Appetit des Verderbens in jeder eigenen Zelle zu spüren, und dennoch, trotzig und müde, den nächsten Atemzug nimmt?
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Die vom Reichsministerium so dringend empfohlene Vereinigung Gothas mit Koburg war dagegen auch in Gotha auf Widerstand getroffen. In der Deutschen Frage hatte die Regierung in Übereinstimmung mit den übrigen Thüringischen Staaten sich für die Übertragung der Kaiserwürde an den König von Preußen ausgesprochen, als jedoch dieser diese Würde ablehnte, trat der Herzog am 26. Juli dem Berliner Bündnisse und schließlich dem Interim bei. Zu den wichtigeren vom gothaischen Landtage berathenen Gesetzen gehörten noch ein Preß- und ein Jagdgesetz; derselbe entschied sich bei den Verhandlungen über die Finanzen zur Deckung der Fehleinnahme für die Einführung einer Einkommensteuer und sprach sich hinsichtlich der Thüringischen Frage (s. oben Sachsen-Weimar S. 704) für schleunige Errichtung eines allgemeinen Organs für thüringische Gesetzgebung aus. Unter den vielen anderen Aktivitäten waren auch die Aufführung des französischen Divertissements Les quatres saisons mit einem Text von Poisson und der Musik des Kapellmeisters Schmidt am Tage des Venusfests (23. September) unter freiem Himmel im Großen Garten, bei dem auch über 100 Angehörige des Hofes im Venustempel neben dem Palais selbst tanzten und zu der auch Georg Friedrich Händel aus London und Georg Philipp Telemann angereist waren sicher auch, um das neue Opernhaus am Zwinger, das größte und prunkvollste seiner Zeit, zu sehen. Die Feierlichkeiten fanden mit weiteren Aufführungen von Antonio Lottis Oper Ascanio am 24. und 29. September sowie von italienischem Theater am 28. September ein Ende. Gartentor grün inkl Pfosten und Schlüssel. Nimmt man Platz am Fenster des geräumigen Gastzimmers, mit dem Blick nach der Landstraße zu, oder setzt man sich zu längerer Rast an einem Sommerabende unter die jahrhundertalte Waldlinde draußen im Garten, welche mit ihrem weitausgebreiteten Blätterdache das Gasthaus überschattet.
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