1778 nahm der Kurfürst, wegen der ihm von seiner Mutter, der baierischen Prinzessin Maria Antonia, abgetretenen Ansprüche auf die baierische Allodialherrschaft, mit Preußen verbündet, am Baierischen Erbfolgekrieg gegen Österreich Theil und erhielt am 13. Mai 1779 im Frieden zu Teschen für die Allodialerbschaft 6 Mill. Gulden und die seit 1777 von Böhmen beanspruchte Lehnshoheit über die Schönburgischen Herrschaften Glauchau, Waldenburg und Lichtenstein. 1780 fiel nach dem Tode des letzten Grafen von Mansfeld der Theil von dessen Besitzungen, welcher sächsisches Lehn war, an Kursachsen. Der Kurfürst trat dem von Friedrich II. von Preußen gestifteten Fürstenbund am 23. Juli 1785 bei und führte 1790 und 1792 das Reichsvicariat. Ein Aufstand, welchen 1790 die Bauern gegen die Grundherren zur gewaltsamen Befreiung von den Frohnen gemacht hatten, wurde durch militärische Hülfe schnell unterdrückt und die gegründeten Beschwerden gehoben. 1791 schlug Friedrich August die ihm dargebotene Thronfolge in Polen aus, eben so lehnte er auch das bei seiner Zusammenkunft mit Kaiser Leopold II. und König Friedrich Wilhelm II. in Pillnitz 25 Aug. 1791 ihm angetragene Bündniß mit Österreich und Preußen gegen Frankreich ab, aber an dem Reichskriege gegen die Französische Republik nahm er seit 1793 als deutscher Reichsstand bis 1796 Theil, worauf er 13. Aug. zu Erlangen einen Waffenstillstands- und Neutralitätsvertrag mit Frankreich schloß (s.u. Französischer Revolutionskrieg II. B) und c). In dem Kriege Österreichs und Rußlands gegen Frankreich 1805 beharrte der Kurfürst in seiner Neutralität, stellte aber ein Heer von 15,000 M. zur Deckung seiner Grenzen auf, aber am Kriege, welchen Preußen 1806 gegen Frankreich führte, betheiligte er sich als Bundesgenosse Preußens mit 22,000 M., nahm jedoch nach der Schlacht bei Jena die ihm von Napoleon angebotene Neutralität am 17. Oct. an (s.u. Preußisch-Russischer Krieg gegen Frankreich 1806 und 1807 S. 572). Kursachsen wurde dennoch von den Franzosen besetzt und mußte eine Kriegssteuer von 25 Mill. Franken zahlen. Am 11. Dec. 1806 kam der Friede in Posen zwischen Frankreich und Sachsen zu Stande, und der Kurfürst trat dem Rheinbunde bei, nahm die königliche Würde an und verpflichtete sich zur vorläufigen Stellung eines Bundescontingents von 6000 M.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org
Joe stürzte wie närrisch auf die zerstreut umherliegenden Stücke zu und Kennedy zeigte eine nicht viel geringere Aufregung. Aber überlege Dir's doch; was nützt uns all' dieser Reichthum? Wir können ihn nicht mit uns nehmen. Die Last ist etwas schwer für unsere Gondel! ich trug sogar Bedenken, Dir diese Entdeckung mitzutheilen, aus Furcht, Dein Bedauern rege zu machen. Nimm Dich in Acht, guter Freund; packt Dich etwa das Goldfieber? Hat Dich dieser Todte, den Du so eben der Erde übergeben hast, nicht über die Eitelkeit weltlicher Schätze belehrt? Die Millionen dort sind ziemlich schwer, fügte der Doctor hinzu und man kann sie nicht so leicht in die Tasche stecken. Noch glauben die meisten an Seelenverwandte aus Fleisch und Blut und nicht aus Bits und Bytes. Die reine Liebe schließt niemanden von ihrer warmen Umarmung aus. Digitales NirvanaWas mir aufgefallen ist wenn ich durch die Stadt laufe, das sind die wenigen Blickkontakte, die man(n) mit Frauen überhaupt noch haben kann. Jede vergeigte (und nicht aus eigenem Antrieb gekündigte) Beziehung hinterläßt auch Narben. Der Flüchtlingsgipfel an diesem Donnerstag wird das Problem wahrscheinlich nicht lösen. Die Blicke des anderen Geschlechts sind entweder auf den kleinen Bildschirm in der Hand gerichtet oder die Blicke wirken irgendwie geistesabwesend und leer was wahrscheinlich auf die tägliche virtuelle (elektronische) Dosis zurückzuführen ist, die den Geist und die Seele des Menschen von der realen natürlichen Umwelt entfremden. Spike Jonze, der Regisseur des Films, hat einige grosse Fragen ins Kino gebracht. Beim Ersteren tut es aber die Liebe für einen, weil es eben bestimmt ist. Vielleicht mag er einen Menschen nur noch in sicherer Distanz lieben. Die höchsten Feiertage dieser Religion heißen Valentinstag, Hochzeitstag, Geburtstag. Wer dort ernsthaft Gefühle investiert, der riskiert ein Verlustgeschäft. Aufgrund dieser kommunikativen Polykontextualität erschwere sich die identitätsbildende Interaktion. Oder war es Liebe, wenn du mit ihm 20 Jahre zusammen warst, dich aber neu verliebst in jemand anderes?
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Neueste Weimarische Linie. Herzog Wilhelm erhielt in der Theilung Stadt und Amt Weimar mit den Vogteien Brembach, Schwansee, Gebstädt und Magdala, die Ämter Jena, Burgau, Kapellendorf, Ringleben und Berka mit den Städten Buttstädt, Buttelstädt, Rastenberg, Lobeda, Neumark und Magdala und nach Albrechts Tode noch Eisenach, Kreuzburg, Gerstungen, Breitenbach, Lichtenberg und Ostheim nebst den Gerichten Marksuhl und Burkersrode, endlich 1660 aus der Hennebergischen Theilung die Ämter Ilmenau und Kaltennordheim. Preußen blieb zwangsläufig nach Eröffnung der Feindseligkeiten zunächst auf die Schlagkraft seines eigenen Heeres angewiesen, und auf die seiner beiden Verbündeten auf deutschem Territorium dem Kurfürstentum Sachsen und dem Herzogtum Sachsen-Weimar. Neutral blieb sogar Karl Wilhelm Ferdinands Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel, welcher in grotesker Zweiteilung als preußischer Feldmarschall den Oberbefehl im bevorstehenden Krieg übertragen bekam, ihn erst ablehnte und dann auf Bitten von Königin Luise von Preußen letztendlich doch übernahm. Um seine Neutralität als Souverän vor den Augen Frankreichs zu demonstrieren, lehnte der Herzog im August 1806 den Wunsch seines obersten Kriegsherrn ab, in Berlin einen Operationsplan zu entwerfen. Noch im Jahr zuvor hatte Herzog Karl Wilhelm Ferdinand den Plan für eine eventuelle Teilnahme Preußens am Dritten Koalitionskrieg erarbeitet. König Friedrich Wilhelm III. mußte deshalb Generalleutnant von Rüchel sowie die Obersten von Phull und von Scharnhorst zu Planungen in die herzogliche Residenz nach Braunschweig entsenden! Wenn der französische Kaiser sagte: Im Krieg sind die Menschen nichts, ein Mann ist alles! so wußte der Herzog, daß er nicht dieser Mann ist. Er fühlte sich und Preußens Armee der neuen modernen und vernichtenden Kriegsführung seines großen Gegners Napoleon nicht gewachsen. Daher ließ er auch sein Herzogtum Braunschweig neutral bleiben, so daß die braunschweigischen Truppen am Krieg von 1806/07 nicht teilnahmen. Wieder traf den alten Herzog ein persönlicher Schicksalsschlag; Im Hauptquartier zu Naumburg erfuhr er daß sein ältester Sohn, der sehbehinderte und Geistesschwache Erbprinz Karl Georg August am 20. September auf dem Lustschloß Antoinettenruh bei Wolfenbüttel kinderlos verstorben war.
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Nach Osten hin lockt natürlich Wind und klarer Himmel mit dem weltberühmten Rauschen der Wellen, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Auf Wiedersehen mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zr Kaffeepause zu überqueren. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend Tisch, Bank und Fahrrad. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Während sich die kleinen im liebvoll geführten Kinderclub austoben können, steht den Eltern ein hervorragendes Wellness Angebot im Thai-Zen-Space zur Verfügung. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch angenehmen, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Obwohl deren Bewohner gute Seemänner waren und zur Zeit der Wikinger Island und Grönland besiedelten, so nutzten sie dazu doch primär Routen westlich des Nordmeers durch den Atlantik wie der Rasender Roland. Der königliche Steuereintreiber ist in Wahrheit die Schienen entlang ein selbstsüchtiger Gierschlund. Die Siedlungen auf Island und Grönland liegen dementsprechend auch fast ausschließlich an den wärmeren Westküsten der Inseln über die Gleise mir ein woher? Die Göttin Athene gab der schönen Königstnochter Nausikaa im Traum ein, mit ihren Freundinnen zum Meeresstrande hinauszufahren, um die Wäsche des Königshofes zu waschen. Fleißig verrichteten die Mädchen ihre Arbeiten, setzten sich sodann zum Essen und beschlossen den Tag mit fröhlichem Tanz und Ballspiel am Strande. Aber mit dem Eintauchen ist die Welt, ist er selbst verwandelt. Mit Mühe findet er einige Waldarbeiter, die ihm den Weg nach der nächsten Stadt zeigen. Zum ersten male empfindet er das Bedürfnis, sich nach frommen muhammedanischen Gebräuchen zu waschen und zu baden. Dadurch kann warme Luft schnell aus der Hülle entweichen. So wurde die schließlich doch noch die schwarze Flagge gezogen. Dank Astrid konnte mit Ihrem Reservefunk das Problem erst mal behoben werden.
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Ein warmer Sommerwind streicht über die Dächer einer Stadt, die aus Sandstein und Geschichten erbaut ist. Dort, wo die Elbe silbern durch die Landschaft fließt, beginnt eine Reise, die über das Vertraute hinausführt. Ein Aufbruch, der sich nicht an irdische Wege hält, sondern sich dem Himmel anvertraut, getragen von einer sanften Hülle aus Stoff und heißer Luft. Die Welt unter mir schrumpft, wird zu einem detailreichen Modell, derweil sich die Vorfreude wie ein Puls in der Brust ausbreitet. Es ist das Knistern eines neuen Kapitels, das sich am Horizont öffnet, ein Versprechen von Weite und der Melodie unentdeckter Pfade. Doch nicht jede Melodie ist harmonisch. Eine lebhafte Umarmung empfängt den Reisenden in Leipzig, eine Stadt, die vor Energie pulsiert, reich an Düften und Gesichtern. Hier, wo das Lachen von Kindern durch die Gassen hallt, offenbaren sich unerwartete Freundschaften und die verborgenen Geheimnisse einer Metropole, die sich im Mantel der Nacht verwandelt. Doch der Kontrast wartet bereits. In Berlin schlägt das Herz der Großstadt mit rauem Takt. Hier, wo unansehnliche Bauprojekte wie graue Skelette in den Himmel ragen und der Verkehr einen monotonen Teppich webt, legt sich eine Beklemmung über die Stimmung. Ein unglücklicher Fehltritt in einen dunklen Abflusskanal wird zum Symbol für das Ungeschliffene, das Rohe, das diese Stadt bereithält. Warum zeigt sich diese Metropole von ihrer so ungeschminkten Seite, und welche Eigenheiten verbergen sich hinter der schroffen Zunge ihrer Bewohner? Die Reise führt weiter, in eine Oase der Gelassenheit. Kopenhagen empfängt mit einer sanften Umarmung, eine Stadt, die in Farben leuchtet und in der die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Der Duft von Gebäck und Kaffee erfüllt die Luft, solange kulinarische Entdeckungen den Gaumen verwöhnen. Doch ist diese Ruhe nur eine Fassade? Welche Geheimnisse birgt die Gelassenheit dieser nordischen Perle? Von der Kunst eines exzellenten Küchenchefs bis zur Ansteckung durch die Ruhe der Einheimischen - die Reise entfaltet sich in Momenten der Stille und unerwarteter Tiefe. Doch was passiert, wenn die sanfte Melodie unvermittelt bricht und ein plötzliches Echo vergangener Orte die Gegenwart einholt?
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Es beginnt nicht mit einem Donnerschlag, sondern mit einem Geruch: der Duft von altem Papier und der unbewussten Entscheidung, einen Blick länger als erlaubt zu halten. Es ist eine Geschichte, die in den Zwischenräumen des Alltags lauert, in den Sekunden, in denen die Maske der Pflicht verrutscht und das wahre Gesicht der Sehnsucht durchscheint. Stellen Sie sich einen Mann vor, der glaubt, sein Leben kartografiert zu haben - jedes Zimmer, jede Routine, jedes Pflichtgefühl ist ein sicherer, bekannter Strich auf der Landkarte seiner Existenz. Doch dann entdeckt er einen Kontinent, der nicht auf dieser Karte verzeichnet ist, einen Ozean von Gefühl, der alle seine Grenzen überschwemmen will. Was geschieht, wenn die Moral, dieser treue Wachhund der Vernunft, einschläft? Wenn die Gedanken beginnen, eigenmächtige Wege zu gehen, hin zu einer anderen Person, deren bloße Anwesenheit die Luft elektrisiert? Die Spannung liegt nicht in lauten Affären oder dramatischen Geständnissen, sondern in der gespenstischen Stille des inneren Verrats. Sie ist im zitternden Widerstand der Hand, die sich zurückzieht, obwohl der ganze Körper sich vorwärts sehnt. Sie ist im perfekten Lächeln gegenüber der Ehefrau, während im Kopf ein Film von unmöglichen Szenarien abläuft. Dies ist das langsame, unaufhaltsame Zerbröckeln eines Fundaments, Stein für Stein, Lüge für Lüge. Hier wird das Private zum Politikum des Herzens, ein stiller Putsch gegen die eigene Regierung. Jeder Kuss ist ein Hochverrat, jede Berührung ein Akt der Subversion. Doch die größte Frage ist nicht, ob er sich erwischen lässt. Die fesselndste, beunruhigendste Frage ist: Was, wenn er es selbst will? Was, wenn der Sturz in den Abgrund das einzige ist, was ihn wieder lebendig fühlen lässt? Die Geschichte folgt dem feinen Riss, der zum Canyon wird, dem einen verhängnisvollen Schritt über eine Linie, die, einmal übertreten, nichts mehr hinterlässt als ein Echo von dem, was einst ein ganzes Leben war. Sie enthüllt das gefährlichste Geheimnis von allen: dass wir manchmal unseren eigenen Untergang herbeisehnen, nur um für einen Moment das betäubende Rauschen der vollkommenen, verbotenen Freiheit zu hören. Wann genau hört ein Mann auf, der Held seiner eigenen Geschichte zu sein, und wird ihr gefangener, tragischer Erzähler?
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Mit dem Pflug die Frucht der Erde vermehrt, mit dem Boot der Schutz ihrer sicheren Ankunft. Der Tag geht in der gleichen Weise weiter wie in der vergangenen Zeit. Mit dem Pferd ritt er, und mit dem Stab grub er den Brunnen, und mit der Schöpfkelle fütterte er die Herde, und er war immer der Herr, der die Herde durch seine Taten ernährte. Die Reihe seiner Taten endet mit dieser Letzten, als das Haus aus seinen Steinen gebaut wurde, erhob er sich von seinem Sitz, und wenn er sich entfernte, war er nicht weg, denn er kam und ging. Ein Mann mit dem Beinamen Sensenmann, ein Mann mit dem Beinamen Schicksal, ein Mann von Geburt, sieht die Zeit kommen, um Ruhm zu suchen, er kommt in einem Wald an, Geister sind frei in den Wäldern sucht sein Vergnügen. Die Gestalt des kleinen Magiers war verhältnismäßig breit, von höchst absonderlicher Rundlichkeit. Seine Füße konnte man natürlich nicht sehen. Die Hände waren ungeheuer groß. Das Haar war grau und rückwärts in ein Schwänzchen zusammengerafft. Seine Nase bog sich unendlich lang vor und glänzte entzündet; die Augen erschienen voll, strahlend und scharf. Kinn und Wangen, vom Alter runzlig, waren breit und aufgedunsen; von Ohren irgendwelcher Art jedoch war an seinem ganzen Kopf nichts zu entdecken. Dieses wunderliche Männchen hatte sich in einen lockeren Überrock von himmelblauem Satin und in enge Kniehosen von gleichem Stoff gekleidet, die mit Silberschnallen geschlossen waren. Seine Weste bestand aus strahlend gelbem Stoff; eine weiße Taffetmütze saß munter seitwärts auf dem Kopf, und zur Vervollständigung der Ausstattung umhüllte ein blutrotes seidenes Tuch den Hals und fiel zierlich in einer phantastischen Schleife von übertriebenem Umfang auf die Brust herab.
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niemand gesehen, Tante Sally. Gleich nachdem das Boot angelegt hatte, machte ich mich auf den Weg hierher. Da es aber so heiß war, legte ich mich ein wenig in den Wald und muß bald eingeschlafen sein. Beim Gerassel eines Wagens fuhr ich in die Höhe und ging weiter. – Vielleicht saß gerade der Onkel in dem Wagen? ie weilte in einer anderen Welt, hoch über allem Irdischen, und als der Vorhang fiel und der tosende Beifall der aufs höchste aufgeregten Menge draußen einsetzte, da erwachte sie mit einem heftigen Schrecken aus ihrem Traum. Sie erwacht voll Entsetzen, flieht von ihrem Lager, wankt, von Angst und Grausen gepackt, durch die jetzt dunkle Halle findet die verhüllte Lampe und den Dolch und schleicht dann, mit ihrer immer mehr zunehmenden Angst kämpfend die Lampe hoch in der ausgestreckten Hand haltend, das Gesicht abgewandt, den Dolch an den keuchenden Busen gedrückt zurück zum Lager, wo Amor wieder schlummernd liegt, schaudernd zögert sie und bricht halb zusammen! An jener Stätte aber, da der Offizier im Zweikampfe fiel, wurde von dessen Freunden ein einfacher Granitblock zur Erinnerung errichtet, dessen Bedeutung heute nur noch wenige kennen. Bei Karl war schon während des Siebenjährigen Krieges (176-1763) besonders im Jahr 178 erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Hier kamen die entzweiten Freunde zusammen. Da sollte ein Pistolenduell entscheiden, wer den gerechtesten Anspruch habe. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Als Kampfplatz war eine verborgene Stelle im Karswalde gewählt worden. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. Einer von beiden sollte den Kampfplatz nicht wieder lebend verlassen. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden.
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