Die günstige Finanzlage des Landes

Die günstige Finanzlage des Landes ging aus dem Nachweise der Schuldentilgungserlasse hervor, wonach sich im J. 1843-44 die öffentliche Schuld um mehr als 104,000 Fl vermindert hatte. Im Laufe des Jahres wurde die Patrimonialgerichtsbarkeit aufgehoben und ein besonderes Gesetz über Aufhebung des Lehnsrechtes erlassen. Gegenüber dem Nothstande des Jahres 1847 richtete der Herzog eine besondere Abtheilung des Landesministeriums unter seinem Vorsitz für die zur Linderung der Noth zu ergreifenden Maßregeln ein. Der am 12. März eröffnete Landtag wurde, weil die Stände sich beharrlich weigerten den Anforderungen der Regierung, als die Kräfte des Landes übersteigend, nachzugeben, im Juli aufgelöst und am 15. Jan. 1848 trat der neue Landtag zusammen. Auch Meiningen fiel 1848 der allgemeinen Bewegung anheim, doch begnügten sich die meisten Ortschaften mit Petitionen, welche neben den allgemeinen deutschen Wünschen auch ein freisinniges Wahlgesetz, Umgestaltung des Unterrichtswesens, Verminderung der Salzpreise, Zurückgabe der Domänen unter gewissen Bedingungen etc. beantragten. Diese Forderungen wurden auch fast alle vom Herzoge genehmigt. Namhafte Unruhen kamen nur in Salzungen vor, welche erst durch militärische Hülfe beendigt wurden, außerdem noch einmal am 6. Oct. zu Hildburghausen gelegentlich der Verhaftung des Redacteurs des demokratischen Volksblattes, dessen Freilassung erzwungen wurde; in Folge davon rückten vom 11. Oct. an 1200 Mann Baiern im Herzogthum ein und entwaffneten die unruhigen Ortschaften. Ende Novbr. wurde das Land auf Verfügung der Centralgewalt durch Reichstruppen besetzt. Inzwischen war am 8. Septbr. das frühere Ministerium abgetreten und von Speßhardt trat an die Spitze des neuen Ministeriums. Am 16. Sept. erschien ein Gesetz über die neue Organisation der oberen Verwaltungsbehörden. Die alten Landstände wurden nach Verabschiedung eines Wahlgesetzes am 18. Januar 1849 aufgelöst, worauf der neugewählte Landtag auf den 11. Februar einberufen wurde, um eine Verfassung zu berathen. Der Streit wegen der Domänen entbrannte jetzt aufs Neue zwischen Landtag und Regierung, und nach langen Debatten wurde endlich ein Übereinkommen dahin getroffen, daß das fürstliche Hausgut, mit Ausnahme der Schlösser, einiger Waldungen und Güter, Staatseigenthum werden, der Herzog aus der Staatskasse jährlich 165,000 Fl. und der Erbprinz bei seiner Verheirathung außerdem 25,000 Fl. beziehen solle. Am 22. Juni wurde das mit dem Landtag vereinbarte Bürgerwehrgesetz publicirt. Die Ausgabe von Papiergeld im Werthe von 400,000 Fl. machte sich auch in Meiningen erforderlich. In der Deutschen Frage ging Meiningen mit den thüringischen Fürsten zusammen, ebenso in der Thüringschen Frage (s. Sachsen-Weimar); gegenüber der Reichsverfassung schloß es sich den Bemerkungen und Vorschlägen Preußens, Badens etc. vom 23. Febr. an. Auch der Landtag hielt zu der Nationalversammlung und sprach sich für Durchführung der Reichsverfassung aus.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Finanzlage Land
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Nicht Oderkrebse aß ich, nein: ersten frischen Blumenkohl mit Bröseln. Dazu las ich, was du mir so ausführlich schriebst, daß du die Miete schuldig bliebst. Ich freute mich, daß du mich liebst. Die Miete, die vergaß ich. Denn Frankfurt war so spaßig. Besonders weil’s Karfreitag war, war alles Langerweile voll. Ich frug den Mixer an der Bar, was man an Frankfurt rühmen soll. Da mußte der gerade mal raus. Und das war schade, denn bald darauf ging schon mein Zug. Ich konnte nicht mehr warten und hatte just noch Geld genug für ein paar Ansichtskarten. Da machte W. bekannt, wer die Sonne befreie, solle besondere Gunst von ihm erfahren. Lediglich die allgegenwärtigen Sicherheitsdienste erinnern daran, dass die Probleme zwischen Israelis und Palästinensern noch nicht gelöst sind. Auch Oded verlor durch einen Bombenanschlag einen Freund, und er selbst erlebte, wie sich ein flüchtender Selbstmordattentäter in seiner Nähe in die Luft sprengte, nachdem man ihn zuvor vom Versuch abgehalten hatte, mit anliegendem Bombengürtel in ein ein Kaufhaus einzudringen. Den Astronomen ist er unter der Bezeichnung "der Nebel des Herkules" bekannt. Tel Aviv ist eine Stadt im Aufbruch. Um ca. 4:4 Uhr sollten wir an der Pension abgeholt werden. Das flache Ufer war wüst und leer, keine Spur, kein Fußtapfen zu sehen. Zu viele Israelis haben durch Attentate Freunde und Familie verloren. Das Nachtgeschirr flog zielbewußt Der Tante Berta an die Brust. Kurz nach :00 Uhr war der Bus immer noch nicht da. Das Project erschien nur sehr gefahrvoll, aber doch ausführbar. Vermochten die föderierten Gefangenen die Stadt nicht zu verlassen, so konnten es die Konföderierten eben auch nicht, denn die Heere des Nordens schlossen diese in dichtem Ringe ein. Ob Engländer oder Maoris, wir träfen auf jeden Fall Menschen. Erwähnter Jofo kam deshalb auf den Einfall, die Linien der Belagerer mit Hilfe eines Ballons zu überschreiten und auf diese Weise nach dem Lager der Separatisten zu gelangen. Die Belagerung nahm ihren weiteren Verlauf, und wenn die Gefangenen Alles anwandten, um zu entwischen und die Heere Grant's zu gewinnen, so hatten auch nicht wenige Belagerte die eiligste Absicht, davon zu gehen, um die separatistische Armee zu erreichen, und unter diesen ein gewisser Jon, ein curagirter Südstaatler. […]
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In dieser Höhe trug eine merklichere Strömung den Ballon nach Südwesten. Welch prächtiges Schauspiel entrollte sich vor den Augen der Reisenden! Die Insel Zanzibar ließ sich ganz und gar überschauen und sonderte sich in dunklerer Farbe ab, wie auf einem großen Planiglobus; die Felder nahmen den Schein verschiedenfarbiger Muster an, und große Sträuße von Bäumen bezeichneten Wälder und Gehölze. Die Einwohner der Insel erschienen klein wie Insecten. Das Hurrahrufen und der Lärm erlosch allmälig in der Ferne, und die Kanonenschüsse des Schiffes verklangen schwach in dem gewölbten Unterraum des Luftschiffes. Es waren die ersten Erfahrungen der amerikanischen Luftschiffer mit dieser Technik. Die New York Times hatte berichtet, dass das neue, damals noch unerprobte, Luftschiff auf eine Reise über die Hauptstädte der USA und der restlichen Welt sowie zu beiden Polen geschickt werden würde. Die Heliumfüllung mit ihrem geringeren Auftrieb hatte die Reichweite des Schiffs drastisch verringert. Die Besatzung bekam erst durch den Umgang mit dem Schiff Erfahrung in dessen Handhabung. Die US-Marine hatte zwar eine große Luftschiffbasis, aber 1924 tastete man sich noch immer an den Gebrauch von Ankermasten heran. Diese Versuche hatten mit Blick auf die Arktisfahrt begonnen, da Ankermasten dann die einzigen verfügbaren Basen für das Luftschiff sein würden. Die Planungen für die Polarfahrt wurden Mitte Februar von Präsident Coolidge unterbrochen. Trotzdem erwarteten Admiral Moffet und die Marineführung, getragen von der Luftschiff-Propaganda und der allgemeinen öffentlichen Begeisterung, immer noch zu viel innerhalb zu kurzer Zeit von ihrem Großluftschiff. Führerloses Luftschiff Landung nach Irrflug. Als 1917 General Paul von Lettow-Vorbeck mit der Schutztruppe an die deutschostafrikanische Küste abgedrängt wurde und eine Unterstützung durch Dampfer wegen der Seesperre nicht mehr möglich war, sollte ein Luftschiff den bedrängten Truppen Waffen und vor allem dringend benötigte Medikamente bringen. Man versuchte, durch Schießen in die Zellen das Gas entweichen zu lassen, um ein Hochreißen des Schiffes zu verhindern. Dabei ging aber das Schiff in Flammen auf und verbrannte mitsamt der Ladung. Zwei Stunden später gab das Marineamt der Zeppelinwerft in Stocken bei Berlin Anweisung, den kurz vor der Fertigstellung befindlichen L 59 in gleicher Weise wie L 57 umzubauen. Am 3. November 1917 war L 59 fertiggestellt, mit Fracht beladen und wurde nach dem Luftschiffhafen Jamboli in Bulgarien überführt. […]
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Er schwingt das Schwert, - es gellet ein Schrei des Schreckens hell - Enthauptet liegt der Diener, hoch springt des Blutes Quell. In goldner Schüssel zeiget dann jedem, der's nicht glaubt, Ein zweiter Diener ernstvoll das abgeschlagne Haupt. Drauf wird das Haupt gezäubert und sorglich hingestellt; Der Leichnam wird erhoben, vom Zauberschwert gefällt, Und ruhig nimmt der Magus das Haupt in seine Hand, Fest auf den Rumpf es setzend, es wankt nicht mehr, es stand. Ein Zauber ist als sei es, daß die Menge reizender Gegenstände, die Nähe der Königin, die Mannigfaltigkeit ihres Gefolges ihm die Veränderung des Orts unfühlbar machte, oder daß ein absichtlicher Zauber ihn einschläferte, er befand sich plötzlich in einem unübersehbaren Garten, wo freundliche Blumenauen, heimliche Gesträuche, junge Haine, schlängelnde Bäche, luftige Springquellen, weite Alleen mit hin und wieder verstreuten Bänken, Paläste und Lusthäuser von wundersamer Bauart abwechselten. Die genauen Effekte des Todesfluches variieren je nach Lindwurmart. Unvorsichtigerweise sprach er auch von der Schönheit seiner Frau. Bis jezt will ich es nur guten Schwimmern raten. Je länger er aber die seltsame magische Beleuchtung betrachtete, desto mehr überzeugte er sich, daß er in einer unterirdischen Welt, daß er mitten in den undurchdringlichen Felsen der Insel, oder wohl gar im Abgrund des Meeres sei. Wie Manfred aus der Wassergrotte getragen ward, blieb ihm selbst unbewußt. Eines Tages geht er ans Meer und grübelt über sein Mißgeschick nach. Ende Mai verabschiedete ich mich in langer Audienz beim König. Ex oriente lux: Licht und Lichtglauben aus dem Osten. Aber mit dem Eintauchen ist die Welt, ist er selbst verwandelt. Sie sank auf ihr Lager zurück, und starb vor Entsetzen hin. Löscht die Unschuld und wendet uns zu Kampf und Gewissen. Neue Bäume rauschen an der Straße Mit der Blätterlungen scheuer Masse. Statt daß aber der klare wirkliche Himmel die holdseligen Dinge beschienen hätte, war es dasselbe blaue Licht, das die Wundergrotte beleuchtet, und das sich auch hier den Rosenbüschen, den Zypressengängen, den Lorbeerhainen, den lachenden Seen, den hellen Palästen mitteilte, und Manfred glaubte einen Augenblick, durch eines jener blauen Gläser zu sehen, welche uns alle Gegenstände in dieser Farbe zeigen. […]
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Sportplatz Kossuthstraße, Dresden, Bauherr: Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb Dresden; Auftraggeber: Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb Dresden; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung - Lageplan Sportplatz Kossuthstraße, Falschfarbenrendering, Lichtberechnung, Flutlichtanlage, Verteiler Flutlichtanlage, […]
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