Berglied - Schiller

Zwei Zinken ragen ins Blaue der Luft, Hoch über der Menschen Geschlechter, Drauf tanzen, umschleiert mit goldenem Duft, Die Wolken, die himmlischen Töchter. Sie halten dort oben den einsamen Reihn, Da stellt sich kein Zeuge, kein irdischer, ein.
Es sitzt die Königin hoch und klar Auf unvergänglichem Throne, Die Stirn umkränzt sie sich wunderbar Mit diamantener Krone, Drauf schießt die Sonne die Pfeile von Licht, Sie vergolden sie nur und erwärmen sie nicht.   ­<= = =>

Sachsen­ - Finanzen, Wappen, Orden.

Der Stand der Finanzen ergibt sich aus dem für 1888/89 festgesetzten Budget wie folgt:
A. Ordentlicher Staatshaushaltsetat.
Einnahmen: Mark
Nutzungen des Staatsvermögens u. der Staatsanstalten 42838242
Direkte Steuern 20939640
Zölle und Verbrauchssteuern 19580432
Zusammen: 83358314
Ausgaben:
Zivilliste 2940000
Apanagen 392036
Sammlungen für Kunst und Wissenschaft 417879
Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld 30982395
Jahresrenten 407060
Ablösungen und Abfindungen 5000
Landtagskosten 126900
Stenographisches Institut 30250
Allgemeine Regierungs- u. Verwaltungsangelegenheiten 82300
Gesamtministerium 191535
Departement der Justiz 3586232
Departement des Innern 9887165
Departement der Finanzen 6203924
Departement des Kultus und öffentlichen Unterrichts 8540529
Departement des Auswärtigen 148970
Ausgaben zu Reichszwecken 14088891
Pensionsetat 3291589
Dotationen und Reservefonds 2035659
Zusammen: 83358314
B. Außerordentlicher Staatshaushaltsetat.
Ausgaben: Mark
Wasser- und Eisenbahnbauten 28744500
Einnahmen:
Ertragsüberschuß der Finanzperiode 1884/85 8657956
Aus dem mobilen Staatsvermögen 20086544
Zusammen: 28744500

Die Staatsschuld beträgt einschließlich einer 1876 behufs Ankaufs von Privateisenbahnen aufgenommenen 3proz. Rentenanleihe von 101 Mill. Mk. nominell 643½ Mill. Mk., der aber ein Staatsvermögen von weit höherm Betrag gegenübersteht, indem allein für den Bau der Staatsbahnen bis Ende 1886: 662¾ Mill. Mk. verausgabt worden sind.
Die Abgabenverwaltung führt die Zoll- und Steuerdirektion in Dresden, die Erhebung der indirekten Abgaben geschieht durch 6 Hauptzollämter und 11 Hauptsteuerämter, für die der direkten Steuern ist das Land in 4 Steuerkreise mit 23 Steuerbezirken eingeteilt. Zum Reichsheer stellt Sachsen das 12. Armeekorps; die aktive Armee besteht aus 11 Linieninfanterieregimentern, einem Schützenregiment, 3 Jägerbataillonen, 6 Kavallerie- und 2 Feldartillerieregimentern, einem Fußartillerieregiment, einem Pionier-, einem Eisenbahn- und einem Trainbataillon. Die Friedensstärke beläuft sich auf 1261 Offiziere und 31,810 Mann. Den Korpskommandanten (gegenwärtig Prinz Georg) ernennt der Kaiser, die übrigen Generale der König. Das Staatswappen (s. Tafel "Auswahl Wappen") ist ein deutscher Schild, welcher fünf schwarze Balken im goldenen Feld mit schräg rechts darübergelegtem grünen Rautenkranz zeigt, vom Hausorden der Rautenkrone umhangen ist, von der Königskrone bedeckt und von zwei Löwen gehalten wird. Die Landesfarben sind seit 1815 Weiß und Grün. Auswahl Orden hat Sachsen fünf: den Hausorden der Rautenkrone (s. Tafel "Auswahl Orden", Fig. 3), gestiftet 20. Juli 1807 nach Annahme der Königswürde; den Militär-Sankt Gehe zu Heinrichsorden, benannt nach dem Kaiser Heinrich II. und gestiftet 7. Okt. 1736 von Friedrich August II. zu Hubertusburg, 23. Dez. 1829 mit neuen Statuten versehen (s. Gehe zu Heinrichsorden); den Verdienstorden, gestiftet 7. Juni 1815, und den Gehe zu Albrechtsorden (s. d. 1), zum Andenken an den Stammvater der Albertinischen Linie 31. Dez. 1850 gestiftet (s. Tafel "Auswahl Orden", Fig. 1); den Sidonienorden, 14. März 1871 gestiftet für die von dem weiblichen Geschlecht auf dem Gebiet der freiwillig helfenden Liebe im Krieg oder im Frieden erworbenen Verdienste.
Residenz des Königs ist Dresden;
königliche Lustschlösser sind: Pillnitz, Moritzburg und Sedlitz.

Vgl. v. Bose, Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Sachsen (2. Aufl., Dresden 1847); Engelhardt, Vaterlandskunde für Schule und Haus im Königreich Sachsen (neue Bearbeitung von Th. Flathe, 3. Aufl. 1877); Opitz, Staatsrecht des Königreichs Sachsen (Leipz. 1883-87, 2 Bde.); Leuthold, Das Staatsrecht etc. (in Marquardsens "Handbuch des öffentlichen Rechts", Freiburg 1884); Naumann und Cotta, Geognostische Beschreibung des Königreichs Sachsen (Dresd. u. Leipz. 1845, 5 Hefte); Credner, Die geologische Landesuntersuchung des Königreichs Sachsen (Leipz. 1885); v. Langsdorff, Die Landwirtschaft im Königreich Sachsen bis 1885 (Dresd. 1889); Jüchtzer, Handbuch der Kirchenstatistik für das Königreich Sachsen (12. Ausg., das. 1882) und der Schulstatistik (14. Ausg., das. 1888); "Staatshandbuch für das Königreich Sachsen" (das. 1887); "Zeitschrift des königlich sächsischen Statistischen Büreaus"; "Kalender und statistisches Jahrbuch für das Königreich Sachsen" (hrsg. vom Statistischen Büreau, das. 1871 ff.).
Karten: Topographischer Atlas des Königreichs Sachsen, bearbeitet bei der königlichen Militärplankammer (Dresden 1836-60, 20 Bl.); Lange, Atlas von Sachsen (Leipz. 1860-61, 12 Bl.); Süßmilch-Hörnig, Topographische Spezialkarte des Königreichs Sachsen (Dresd. 1858, 4 Bl.); "Geographische Spezialkarte des Königreichs Sachsen", herausgegeben vom topographischen Büreau (1:25,000, in 156 Blättern, Leipz., seit 1875).
Geschichte.

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Das Motorfrachtschiff Albis kommt bei der Durchfahrt der Albertbrücke in Schräglage und legt sich quer vor die Brückenbögen. Dresden Seit einer Woche steht der havarierte Tschechen-Kahn Albis nun schon quer vor der Albertbrücke in Dresden. Das Heranführen von schwimmenden Fahrzeugen und Geräten, die flussabwärts von Dresden auf der Elbe im Einsatz sind, ist durch die versperrte Albertbrücke nicht möglich. Albis ist aber nicht der erste Kahn, der die Fahrrinne versperrt. Das betrifft sowohl Technik zum Entladen des Motorgüterschiffes als auch zum Freischleppen des quer vor der Albertbrücke liegenden Havaristen. Das haben Fachleute zusammen mit der Besatzung des Frachters und dem Reeder entschieden. Der Transport von Technik auf der Elbe kann dadurch nur aus der Tschechischen Republik beziehungsweise auf dem Landweg erfolgen. Details zu der Aktion wollen die Verantwortlichen am Sonntagmittag verkünden. In Höhe der Dresdner Albertbrücke blockiert ein Frachtschiff den Fluss. Die mit rund 800 Tonnen Salz beladene Albis liegt quer vor den Bögen der Albertbrücke und macht Berg- und Talfahrt unmöglich. Wir sind hier auf rund 300 Metern über dem Meeresspiegel, in Luftlinie trennen uns nur 20 Kilometer von der Küste. Alle Versuche, die Albis wegzuschleppen, scheiterten bisher, wie Wild sagte. Dresden dpa Ein querliegender Frachter blockiert in Dresden die Elbe. Wegen der Havarie eines Motorgüterschiffs bleibt die Passage weiter blockiert, wie Karsten Wild vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Dresden am Dienstag sagte. Zur Zeit stützt die Biela, der Schlepper der WSV, den Bug gegen die Elbeströmung ab. Die Elbe ist seit Montagabend in Dresden für den Schiffsverkehr gesperrt. Am Mittwoch werde geklärt, ob und wie der Frachter entladen wird. Wir haben alle Varianten durchgerechnet, ich bin optimistisch, sagte Kautz. Laut der WSV transportiert sie 800 Tonnen Salz nach Tschechien. Das havarierte Frachtschiff Albis ist am Montagmittag, kurz nach 12:00 Uhr, innerhalb weniger Minuten freigeschleppt worden. Damit blockiert er die Elbe als Wasserstraße für unzählige Schiffe. In der vergangenen Woche waren mehrere Schleppversuche gescheitert. Die Albis kann die Fahrt nun aus eigener Kraft fortsetzen. Das knapp 80 Meter lange und quer liegende Schiff blockiert seitdem die Durchfahrt. In Höhe der Dresdner Albertbrücke blockiert ein Frachtschiff den Fluss. […]
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also richtig fort, elend verkauft und verschachert. Der Junge, der mir die Auskunft gegeben, war längst weiter gegangen und ich stand immer noch da wie verdonnert und konnte keinen rechten Gedanken fassen. So laß ich mich denn unter einem Baum zu Boden fallen und sinn' und sinn' und denk' und denk' und kann doch nichts zusammendenken, als daß mein Jim fort ist und ich nun wirklich ganz allein bin. Mir kamen die Thränen, so einsam und verlassen fühlte ich mich. War ja all meiner Lebtag auf mich selbst angewiesen gewesen, es hatte ja nie jemand nach mir gefragt, außer mein Alter, wenn der Geld brauchte, aber Jim – der hatte mich gebraucht, hatte mich lieb gehabt, wirklich lieb gehabt, dem hatte ich auch was sein können – meinen Jim mußte ich wieder haben! Darüber hinaus kam ich nicht! Im Sommer 1730 führte August II. im Zeithainer Lustlager, dem Spektakel des Jahrhunderts, unter dem Motto Sic fulta manebit. Sic pax (Auf solches (gemeint ist die Armee) gestützt, bleibt der Friede) 48 geladenen europäischen Fürsten und deren Militärs eine starke, 30.000 Mann umfassende Armee in Manöveraktionen vor. Diese großartigen Festlichkeiten, abgeschlossen mit einem Feuerwerk, stellten nicht nur die militärische Leistungsfähigkeit, sondern auch den hohen Stand der sächsischen Kunst und Kultur zur Schau. Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. in Preußen, notierte hierzu anerkennend: Die drei Regimenter Kronprinz gut, Weissenfeld gut, sehr gut. Pflugk sehr miserabel, schlecht. Befehlsgebung gut. Von der Kavallerie habe ich Kommandos gesehen, die finde ich sehr propre Bemerkungen, aus denen bereits das Interesse spricht, Auskunft über die militärischen Schwachstellen des südlichen Nachbarn zu gewinnen. Der ebenfalls anwesende preußische Kronprinz Friedrich erfuhr damals auf dem diplomatischen Parkett einige Kränkungen, die zu seiner Abneigung gegen Sachsen und seinem rücksichtslosen Vorgehen gegen das Land im Siebenjährigen Krieg beigetragen haben dürften. Die übrigen beiden Seiten des Aufsatzes, sowie die Säule selbst, enthalten keinerlei Zeichen. An der der Straße zugekehrten Seite der Ostersäule befinden sich in der Mitte zwei tiefgebohrte Löcher, die 30 cm voneinander entfernt sind. Man vermutet, daß diese Öffnungen zur Befestigung einer Tafel gedient haben, die entweder über die Entstehung dieser Säule oder auch über die Wegerichtung Auskunft gab. Als man die Ostersäule im Jahre 1884 renovierte, wurde dieselbe völlig abgetragen, da man unter derselben Urkunden aufzufinden hoffte. Doch man fand nur Scherben und ein Häufchen Asche. Bei Wiederaufstellung der Ostersäule höhlte man den oberen Teil derselben aus und legte in einem Glase eine Urkunde und verschiedene Münzen bei. […]
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Und nun ein blühender Schlehdornhag - der Fink schlägt in den Wipfeln, dann geht es aus schattigem Grund empor zu leuchtenden Bergesgipfeln. Und fragen wir schier erstaunt, wohin der Weg uns endlich führe: - da sind wir schon am Ziel, da stehn wir an der Friedhofstüre. Einen solchen wiederholte er einige Male, um ihn sich einzuprägen; sobald aber die kleinste Frist vorüber, hatte er ihn verloren und nannte den Namen dessen, der ihn gegeben. Aus diesem verwitterten Wesen heraus klangen aber mit hellem Tone eine Menge Lieder, und das kleine baufällige Saitenspiel begleitete den Gesang mit auffallender Kraft. Alles war ihm bekannt, nur nicht die Namen seiner Eltern, seiner Heimat und sein eigenes Schicksal vor jenem Fall. Ein uralter Spielmann, der das Land an der Donau durchfuhr und in Wien mit Johannes in der gleichen Herberge wohnte, war dabei sein Führer. Er konnte lesen, aber nicht mehr schreiben und besaß ein ledernes Ränzchen voll verblichener und abgegriffener Liederbüchlein, die alle vor langen Jahren schon geschrieben sein mußten, sein einziges Eigentum außer einer kleinen Harfe, deren Holz von urlangem Gebrauche so dünn wie Papier geworden und vielfach geflickt war mittelst aufgeleimter Leinwandstreifchen. Aber die Eiche blieb dennoch der Lieblingsbaum des deutschen Volkes, die Eiche ist noch heut zu Tage das Symbol der deutschen Nationalität selber: es ist der größte und stärkste Baum des Waldes; seine Wurzel dringt bis in die Grundtiefe der Erde; sein Wipfel, wie ein grünes Banner, flattert stolz in den Lüften; die Elfen der Poesie wohnen in seinem Stamme; die Mistel der heiligsten Weisheit rankt an seinen Ästen; nur seine Früchte sind kleinlich und ungenießbar für Menschen. Es sind noch immer die alten lieben Brünnlein der Vorzeit, wohin das Volk wallfahrtet, und wo es gläubig seine Gesundheit schöpft, bis auf heutigen Tag. Wenn das Volk, gewohnt an den ehemaligen Naturdienst, auch nach der Bekehrung für gewisse Orte eine verjährte Ehrfurcht bewahrte, so suchte man solche Sympathie entweder für den neuen Glauben zu benutzen, oder als Antriebe des bösen Feindes zu verschreien. […]
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