Grenzstreitigkeiten mit dem Herzogthum Altenburg

Sein Sohn, Karl Friedrich, sicherte Aufrechthaltung der Verfassung und Regierung nach den Grundsätzen seines Vaters zu. Die politischen Aufregungen 1830 und 31 berührten Weimar fast gar nicht, doch kamen einige Weimarische Unterthanen wegen Theilnahme an politischen Verbindungen in Untersuchung. 1832 wurden langwierige Grenzstreitigkeiten mit dem Herzogthum Altenburg durch Tausch und Arrondirungen ausgeglichen. 1834 erschien ein neues umfassendes Erbfolgegesetz; die Verhältnisse der Juden wurden geregelt und ihnen die Erwerbung solcher Grundstücke in ihrem Wohnort gestattet, welche nicht landständische und grundherrliche Rechte haben; vom 1. Jan. 1834 an trat Weimar auch dem allgemeinen Deutschen Zollverein bei. Auf dem Landtage 1835-36 wurde die Annahme eines neuen Strafgesetzbuchs berathen und auf dem von 1838-39 die des neuen Sächsischen Criminalgesetzbuchs mit geringen Änderungen beschlossen; eine Beschwerde des Bischofs von Fulda, des Diöcesanen der Katholiken im Großherzogthum, daß nach einem früheren Gesetze der Weimarischen Regierung von 1823 die Kirche nicht neben, sondern unter dem Staate stehen sollte, was unvereinbar mit der Glaubenslehre, der Disciplin und den Rechten der Katholischen Kirche sei, wurde von den Ständen als unbegründet zurückgewiesen. 1841 trat auch in Weimar der 14-Thalerfuß ins Leben. Der neunte Landtag 1841-42 beschäftigte sich vornehmlich mit der Thüringischen Eisenbahn, soweit sie Weimar betraf, und ein Expropriationsgesetz wurde beschlossen; auch eine zweite von Eisenach und der Thüringer Bahn aus durch das Werrathal zum Anschluß an die Baierische Bahn, wurde schon damals berathen, kam aber erst 1845 zur Ausführung. Im Landtagsabschied wurde verfügt, daß künftig die Landtagsverhandlungen nicht mehr im Druck erscheinen sollten. 1842 wurden auch Differenzen über die Grenzen mit Meiningen ausgeglichen. Die Thätigkeit des Landtags von 1844 äußerte sich bes. in einem Antrag auf Erhöhung der Zölle zu Gunsten der Spinnereien und der Linnenindustrie, sowie auf Schiffbarmachung der Werra; betreffs der Thüringischen Eisenbahn erhielt die Regierung umfassende Vollmachten. Von nun an sollten auch die Landtagsprotokolle wieder veröffentlicht werden, doch nur die von den großherzoglichen Commissarien unterzeichneten und außerdem noch bes. censirte Protokolle. Im Jahre 1845 bildeten sich auch Deutschkatholische Gemeinden im Lande, aber die Regierung untersagte den Dissidentenpredigern alle für die bürgerliche Ordnung bedeutsamen gottesdienstlichen Handlungen und beauftragte protestantische Geistliche damit. Kaum hatte der am 21. Febr. 1847 eröffnete und nach langer Vertagung am 21. Febr. 1848 wieder zusammengetretene Landtag die Errichtung einer Landrentenbank und eine neue Proceßordnung berathen, als die Kunde von den Pariser Februarereignissen eintraf und nun auch Weimar in die allgemeine Bewegung hineingerissen wurde. Hatte sich das Land auch längst einer Verfassung zu erfreuen gehabt, so wußte man doch Beschwerden und Wünsche genug, und es wurde vom Landtag eine Petition an den Großherzog gerichtet, derselbe möge mit den übrigen deutschen Fürsten eine Vereinigung dahin treffen, daß überall die längst verheißenen Repräsentativverfassungen mit entscheidender Stimme der Stände bei Verwilligung und Verwendung der Steuern und bei der Gesetzgebung eingeführt, daß die Karlsbader und Wiener Conferenzbeschlüsse sammt den darauf gebauten Bundestagsbeschlüssen außer Kraft gesetzt, daß die Preßfreiheit nicht länger beschränkt, daß eine deutsche Nationalvertretung eingeführt und dabei die Verminderung und Umwandlung der stehenden Heere und gleichzeitig eine allgemeine Volksbewaffnung ins Auge gefaßt würden etc. Fast gleichzeitig aber war auch schon das Volk von der Bewegung erfaßt worden; überall gab es stürmische Bürgerversammlungen und besonders traten im Eisenacher Oberlande traurige Erscheinungen hervor, wo die meisten Forst- und Beamtenhäuser demolirt und die Beamten vertrieben wurden.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Grenzstreitigkeiten Herzogthum
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Ein köstlicher Abend. Joe's Küche. Erörterung über rohes Fleisch. Geschichte von James und Lori. - Das Biwak. Joe's Träume. Das Barometer fällt. Das Barometer steigt wieder. Vorbereitungen zum Aufbruch. Der Orkan. Kennedy hatte das kleine Paradies nach allen Seiten hin durchsucht und gefunden, daß sie die einzigen lebenden Wesen auf diesem Gebiete waren. Sie streckten sich auf ihre Decken aus und erfreuten sich einer friedlichen Nacht, die ihnen Vergessen der überstandenen Leiden brachte. Am Morgen des 7. Mai leuchtete die Sonne in ihrem hellsten Glanz, aber ihre Strahlen vermochten nicht, das dichte Laubwerk zu durchbrechen. Da Lebensmittel in inreichender Menge vorhanden waren, beschloß der Doctor, an diesem Orte einen günstigen Wind abzuwarten. Joe hatte seine tragbare Küche hierher transportirt, und versuchte eine Masse culinarischer Combinationen, bei denen er das Wasser mit sorgloser Verschwendung benutzte. Es ist ihm aber sein Vorhaben mißlungen und hat, ehe er heruntergekommen, einen Fall getan und brach den Oberschenkel des linken Beines. Er hatte auch einen Zettel, den er mit Fensterblei geschrieben, nebst einem Packet in dem Gefängnis liegen lassen, welches Treutter nach Dresden geschickt hat. Was der Inhalt war, ist aber unbekannt geblieben. Steinbach wurde jedoch ergriffen und hat selbst in Gegenwart etlicher Rats- und Gerichtspersonen von freien stücken ausgesagt, der Teufel hätte ihm geholfen. Als sich aber die Schmerzen mehrten und er sah, daß er schlechterdings nicht davonkommen würde, verlangte er in seiner höchsten Not von dem Verwalter, derselbe solle ihm durch einen Kirchendiener das heilige Abendmahl reichen lassen. Weil nun Dr. Zacharias Rivander, Superintendent zu Bischofswerda, eben in gewissen Angelegenheiten zu Stolpen war, ging er zu ihm und vernahm von ihm, auf welche Art er das Abendmahl nehmen wolle. Steinbach erklärte sich auch bereit, schriftlich zu widerrufen und fügte die Bitte bei, daß der Widerruf nächsten Sonntag in der Schloßkapelle zu Dresden abgelesen werden möchte. In der anschließenden Wasser-Jagd wurden 400 Hirsche, Rehe und Wildschweine in die Elbe getrieben, um danach abgeschossen zu werden am Abend italienisches Theater. Am folgenden Tag war Theater. […]
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Durch ein mit der Schweiz abgeschlossenes Übereinkommen wurden die beiderseitigen Staatsangehörigen von den Handelspatentgebühren befreit. Die Stellung der Deutschkatholischen Gemeinden gab zu mehrfachen Verhandlungen Anlaß, welche aber zu keinem Abschluß kamen. Die Eisenbahnlinien Zwickau-Schwarzenberg und Chemnitz-Zwickau-Gößnitz wurden eröffnet; damit trat zugleich eine neue Organisation der Staatseisenbahnd irectorialbehörden ins Leben, indem für die östlichen Staatsbahnen in Dresden, für die westlichen in Leipzig eine selbständige Direction eingerichtet wurde. Unter dem Eindruck der politischen Wirren litten Verkehr und Industrie vielfach; doch dehnte sich die Steinkohlenproduction immer bedeutender aus und in dem ganzen sogenannten Erzgebirgischen Kohlenbecken, dem Gebiete zwischen Zwickau, Würschnitz, Chemnitz und Hohenstein und nördlich von Zwickau im Muldenthale hinab, wurden neue Schächte erschlossen. Auch in Zwickau waren die Bahnanlagen um 1910 nicht mehr dem Verkehr gewachsen, da seit den 1880er Jahren der Verkehr sprunghaft angestiegen war, die Verkehrsanlagen aber kaum erweitert wurden. Der zu dieser Zeit größte Güterbahnhof Sachsen sollte daher grundlegend umgebaut werden, zugleich sollten die Gleise ähnlich wie in Chemnitz und Dresden höhergelegt werden, damit der Straßenverkehr nicht mehr behindert würde. Aufgrund des Ersten Weltkriegs blieb es vorerst beim Geländekauf, erst nach Kriegsende begannen die eigentlichen Bauarbeiten. Diese zogen sich aber äußerst schleppend vorran, so erfolgte die Höherlegung der Gleise zwischen Zwickau Pölbitz und dem Hauptbahnhof erst zwischen 1921 und 1925. So konnten 11 Bahnübergänge komplett ersetzt werden. Die Stadt musste nach großen Verlusten vorübergehend aufgegeben werden. Größtenteils waren die Umbauarbeiten, bei denen der Hauptbahnhof ein neues Empfangsgebäude erhielt, erst Ende der 1930er Jahre fertiggestellt. Die Strecke gehört seit 2001 zum DB-Regionetz Erzgebirgsbahn. Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte im oberen Erzgebirge große Armut. Der Haltepunkt Pölbitz wurde am 1. April 1895 eröffnet. Weitere Baumaßnahmen im Zweiten Weltkrieg wurden zwar noch angefangen, aber durch Personal- und Baustoffmangel nicht mehr fertiggestellt. […]
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Referenzenliste: Deutsche Bahn AG, AREVA Energietechnik GmbH Frankfurt, KMS Computer GmbH, Richard Bergner Elektroarmaturen GmbH und Co. KG Radebeul, Staatliche Schlösser, Burgen und Sachsen, VVW GmbH Sachsen, Transfer GmbH und Co. KG, Montagetechnik Plauen GmbH, WSB Neue Energien GmbH, Contract Medical International GmbH, AEG Power Solutions GmbH, Cofely Deutschland GmbH, Dr. Warschat Schallschutz GmbH, O-I GLASSPACK GmbH und Co KG, Deutsche Gleis- und Tiefbau GmbH, Nordbayerische Eisenbahn GmbH, Funkwerk Information Technologies Karlsfeld GmbH, Bestseller Retail Deutschland GmbH, Hamburg, Steuerberater Dr. D. Eschler und E. Wetzig, Dresden, Miwoag – Mietwohnungsagentur, Dresden, Sprache und Wirtschaft, Institut für Fremdsprachen GmbH, Leipzig, WSB Invest GmbH, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Sachsenmilch AG Leppersdorf, Glashütter Uhrenbetrieb GmbH... […]
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Eine strikte Abgrenzung von "Alltagsenglisch" und "Business English" ist nicht möglich und nicht sinnvoll, da natürlich allgemeinsprachliche Elemente (Grammatik, Grundwortschatz) in das Business English einfließen und mit fachspezifischen Ausdrücken verschmelzen. Aus diesem Grund bildet die Beherrschung des "Alltagsenglisch" die Basis für eine erfolgreiche Beschäftigung mit dem "Business English". Bei der Vermittlung des Business English sind einige Unterschiede zwischen amerikanischem Englisch und britischem Englisch zu beachten, mit denen unserer Lehrkräfte vertraut sind und auf die während der Business-Englischkurse ausführlich eingegangen wird, insbesondere in den Business-Kursen für Fortgeschrittene. Darüber hinaus spielen auch interkulturelle Aspekte im Rahmen unserer Business-Englischkurse eine wichtige Rolle, z.B. die Geschäftsgebaren in verschiedenen englischsprachigen Ländern, d.h. die landesspezifische Art, mit Geschäftspartnern oder Kollegen zu kommunizieren und Geschäfte abzuwickeln. […]
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Der der Brunnen schweigt, spielte mit seinen Möglichkeiten, leise im Lichte verzichtend. Auf gestern, auf diesen Brunnen fällt der Verdacht unserer Zukunft, der zögernden; schrecken wir sie frisch und rein oft durch den munteren Ausblick? Die kommende Brücke möchte sie sein, unabsehlich, ach und wir sollten ihr Weg nach Most sein, ihr Abstieg, in den sie alles beschleunigt. Wer aber ist bereit zur Stiftung? Wer vertraut, sieht auch in der Drohung noch das Versprechen des Künftigen, das aus der klaffenden Maske frisches Wasser dringt mit verstellbarer Stimme. Komm, o Schicksal, fällt rauscht und plätschert scheinbar, komm, du kannst nicht ohne die ganze unendliche Zukunft des Hauses. Das Zerstörende selbst reißt die Überstehungen dunkler Giebel hinter sich herein, kein Tod kann kommen durch die dunkle Nacht ohne das viele Lebendige in seinem Rücken ein helles Ende hat. Und dieses Ziel schien erreichbar. Offenheit eines Morgens sei in der Luft deines Herzens, nichts Erwehrendes, wollend jedes versagte sich aus allen Gründen, politischen und wirthschaftlichen, principiell dem Anspruch, es würde schlimmsten Falles eher die Auflösung des Ganzen hingenommen, als den Eintritt zugegeben zu haben. Dein Wollen umarme halbenwegs das entschlossene Ereignis, trete mit ihm bei dir ein, schon befreundschaftet eines am anderen, einander schon wohlklingend, schon unzertrennlich. Ganz entgegengesetzt war die Stimmung daß dir des Fremden nichts zukomme, immer schon Deiniges Neigungen standen hier im Bunde tiefvertraulich dich anträte: Verwandtes, ein verstoßener Sohn: so komme dein Tod dir in die endlichen Arme. […]
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