Berlin

­ Da fährt die Hochbahn in ein Haus hinein
Und auf der ändern Seite wieder raus.
Und blind und düster stemmt sich Haus an Haus.
Einmal - nicht lange - müßtest du hier sein.
Wo das aufregend gefährlich flutet und wimmelt
Und tutet und bimmelt
Am Kurfürstendamm und am Zoo.
Das Leben in Pelzen und Leder.
Es drängt einen so oder so
Leicht unter die Räder.­
Sonst habe ich gut hier gefallen.
Man hat mir hohe Gagen angeboten.
Aber weißt du: jeder verkehrt hier mit allen,
Nur nicht mit stillen Menschen oder mit toten.
Ich bin so stolz darauf, dir einen Scheck zu überweisen.
Ja, ja, hier heißt es sich durchbeißen.
Das gibt mir mancherlei Lehre.
Heute ging mir beim Kofferflicken die Nagelschere
Entzwei. Not bric­ht Eisen. -

Quelle:
Reisebriefe eines Artisten
Joachim Ringelnatz - 1927

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Das dürre ausgetrocknete Land bestand aus Erde

die von der Hitze rissig geworden war; es schien verlassen; nur hie und da zeigten sich einige Spuren von Karawanen, wie gebleichte, halb abgenagte Gebeine von Menschen und Thieren, die in demselben Staube neben einander moderten. Nach einem halbstündigen Marsche vertieften sich Dick und Joe, das Auge auf der Lauer und den Finger am Hahn der Flinte, in einen Wald von […]
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Das erste Lied

Das erste Lied, das ich gesungen, um die Kritik war mir nicht gram, von meinen Lippen ist's geklungen so frisch, wie's mir vom Herzen kam. Ich reimte "sehnen" mit "erkennen" und "dich" mit "nicht" und "Tag" mit "Nacht", doch kann kein Fürst sich reicher nennen, als mich mein erstes Lied gemacht. Das Kunstgefühl für Maß und Einheit hat mich kein Menschenmund gelehrt, […]
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Reisen
Urlaub erleben Abenteuer und Erholung
reisen + lernen + informieren

Das individuelle Einzeltraining an unserer Sprachschule - egal in welcher Sprache - bietet insbesondere folgende Vorteile für den Lernenden im Vergleich zum Gruppenunterricht: Flexible Vereinbarung der einzelnen Unterrichtstermine zwischen dem Lernenden und der Lehrkraft unserer Sprachschule, wobei die Lehrkraft dabei die Wünsche des Lernenden berücksichtigt. Möglichkeit, vereinbarte Unterrichtstermine vorher telefonisch, per E-Mail oder persönlich abzusagen bzw. zu verschieben sowie den Sprachkurs vorübergehend zu unterbrechen, ohne dass dem Lernenden hierfür Kosten entstehen, z.B. bei Krankheit, kurzfristigen Dienstreisen, familiären Verpflichtungen etc. Falls vorhanden, können die Vorkenntnisse des Lernenden vor Beginn des Sprachkurses durch einen Einstufungstest an unserer Sprachschule objektiv eingeschätzt und bei der Sprachausbildung als Ausgangsbasis berücksichtigt werden. […]
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Englischkurse als individueller Nachhilfeunterricht für Schüler, Auszubildende, Umschüler und Studenten zur Auffrischung, Reaktivierung und Wiederholung mit flexiblen Inhalten und individueller Schwerpunktsetzung. Englischkurse auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) als Englisch-Privatunterricht bzw. Englisch-Einzelunterricht mit flexibler Terminplanung sowie individueller inhaltlicher und organisatorischer Gestaltung, bei Bedarf mit Hausbesuch in Berlin, Potsdam und Umgebung. Englischkurse als Intensivkurse bzw. Semi-Intensivkurse auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2), z.B. mit 10 bis 50 Unterrichtseinheiten pro Woche. Englischkurse für Unternehmen und Institutionen in Berlin, Potsdam und Umgebung zur Vermittlung anwendungsbereiter Englischkenntnisse für Mitarbeiter mit unterschiedlichen Vorkenntnissen sowie unterschiedlichen sprachlichen Bedürfnissen. […]
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Der Stifter dieser Linie, Johann Ernst, der siebente Sohn Ernst des Frommen, bekam außer seinem, 1680 erhaltnen Antheil Saalfeld, Gräfenthal, Propstzelle, Lehesten, 1682 die Stadt Pösneck, 1710 1/3 von Römhild, nach Abzug dessen, was Gotha und Hildburghausen empfing (s. oben). Wegen der koburgischen Besitzungen entspann sich nach Aussterben der Koburger Linie 1699 ein Streit mit den andern Linien, dessen Ausgleichung Johann Ernst, obgleich das Reichskammergericht 1720 einen Spruch zu seinen Gunsten gethan hatte, nicht erlebte, indem er 1729 starb. Am Marktplatz, in der Mitte eines grasbewachsenen Vorhofs, ladet eine zweite katholische Kirche mit einer offenen Pforte uns in ihren heiligen Raum. Auf einem offenen öden Platze, über den der Steppenwind von Osten her bläst, steht eine große russische Kirche, weiß mit drei großen grünen Kuppeln; ähnliche kleinere Kirchendome ragen da und dort über die Häuser empor. Vor den russischen Kirchen und von den Wohnungen russischer Priester sieht man häufig eine große Menge wilder Tauben versammelt, welchen hier täglich reichliches Futter ausgestreut wird. Neben der Kathedrale auf der Höhe liegt das einfache Wohnhaus des Bischofs und das katholische Seminar, dessen schwarzgekleidete Zöglinge dann und wann langsam durch die Straßen ziehen. Riesige Teeplantagen bedecken die umliegenden Hügel und Berge. Die Hauptfigur Piscine kommt in einer Kirche in Munnar mit dem christlichen Glauben in Kontakt. Die angenehm kühlen Temperaturen im knapp 1600 Meter hoch gelegenen Munnar sind eine willkommene Abkühlung im sonst sehr warmen Südindien. Der Tourguide kennt die besten Aussichtspunkte für einen atemberaubenden Blick über die Landschaft und zeigt die vielen Gewürzpflanzen, die hier wachsen. […]
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Linie Römhild, gestiftet von Heinrich, Ernsts des Frommen viertem Sohne; auf seinen Antheil kamen die Städte und Ämter Römhild, Königsberg, Themar, Behrungen, Hof Milz und die heimgefallnen Echterschen Lehen, von denen er jedoch 1683 das Amt Königsberg seinem Bruder, dem Herzog von Hildburghausen, abtrat. Er starb 1710 als k. k. Feldzeugmeister und mit ihm erlosch seine Linie; sein Land wurde getheilt, das meiste bekam Gotha; Meiningen, Koburg-Saalfeld und Hildburghausen Einiges, s. oben. Die preußische Armee hat sich in völliger Selbstüberschätzung auf den Siegen der friederizianischen Kriege ausgeruht. Die militärtaktischen Neuerungen der Franzosen haben die Militärs trotz aller Mahnungen der Neuerer um Scharnhorst und Gneisenau ignoriert. Das höhere Offizierskorps ist völlig überaltert. So marschiert die preußische Armee, ca. 130.000 Preußen und 20.000 Sachsen, unter dem Oberbefehl des Herzogs von Braunschweig nach Thüringen. Bei der entscheidenden Schlacht bei Jena und Auerstedt unterliegt das preußische Heer. Noch ehe die getrennt marschierenden preußischen Armeen an der mittleren Saale vereinigt werden können, greift Napoleon an. Bei Jena wird am 14. Oktober 1806 ein Teil der preußischen Armee geschlagen und die preußische Hauptarmee anschließend bei dem nördlich von Jena gelegenen Dorf Auerstedt trotz zahlenmäßiger Überlegenheit vernichtet. Die totale Desorganisation des Generalstabs und der Truppenführung lassen zwei Fünftel der preußischen Armee erst gar nicht zum Einsatz kommen. In beiden Schlachten verliert die preußische Armee jeweils ein Drittel der Soldaten. Es kommt zur planlosen Flucht der preußischen Korps. Einzig Blücher und sein Stabschef Scharnhorst tun sich hervor, in dem es ihnen auf ihrem Rückzug nach Norddeutschland gelingt, große Teile der französischen Armee zu binden, so dass sich der König nach Küstrin und weiter nach Königsberg zurückziehen kann. Ihm stehen für sein schweres und verantwortungsvolles Amt die wissenschaftlichen Früchte einer fast dreißigjährigen Lehrthätigkeit auf dem juristischen Katheder und die praktischen Erfahrungen einer fünfundvierzigjährigen richterlichen Wirksamkeit zur Seite. Trotz seines vorgerückten Alters er wurde am 10. November 1810 zu Königsberg in Preußen geboren ist Simson noch rüstig an Körper, von beinahe jugendlicher Frische und Beweglichkeit des Geistes. So vereinigt sich Alles in ihm, um seine Erhebung an die Spitze des neuen Reichsgerichts als einen glückliche Griff und als eine gute Vorbedeutung für die Thätigkeit und die Volksthümlichkeit des demnächst ins Leben tretenden nationalen Gerichtshofs erscheinen zu lassen. […]
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Proportionalität, Prozentrechnung, lineare Funktionen, quadratische Funktionen und quadratische Gleichungen, Potenzfunktionen, Winkelfunktionen (Sinus, Kosinus ...), Logarithmusfunktionen, Exponentialfunktionen, trigonometrische Berechnungen. Graphische Darstellung mathematischer Zusammenhänge in Form von Diagrammen, Koordinaten, Tabellen etc. (insbesondere in der Mathematik-Nachhilfe für die 5. Klasse bis 10. Klasse der Mittelschule und des Gymnasiums). Konstruktionen und sicherer Umgang mit Zirkel, Lineal und Schablonen, geometrische Strecken- und Winkelmessungen, Bewegungen, Ähnlichkeit und Kongruenz. Natürliche Zahlen, gebrochene Zahlen (auch Dezimalbrüche), rationale Zahlen, reelle Zahlen (besonders in der Mathe-Nachhilfe für die 5. Klasse bis 7. Klasse). Funktionen, Gleichungen und Ungleichungen mit Variablen, sicherer Umgang mit mathematischen Symbolen und Modellen. […]
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Ben Rogers sagte, er könne nicht viel loskommen, nur an Sonntagen und wollte deshalb gleich nächsten Sonntag anfangen. Aber die Jungens meinten alle am Sonntag schicke sich so etwas gar nicht und so ließen wir's sein. Sie machten aus, so bald als möglich wieder zusammen zu kommen und dann einen Tag zu bestimmen. Hierauf wählten wir noch Tom Sawyer zum Hauptmann und Joe Harper zum Unterhauptmann der Bande und brachen dann nach Hause auf. Ich kletterte wieder auf's Schuppendach und von da in mein Fenster, gerade als es anfing Tag zu werden. Meine neuen Kleider waren furchtbar schmutzig und voller Lehm und ich war hundemüde. Epidemien folgten, die Adligen unterdrückten die Bauern noch unbarmherziger, Diebstahl, Raub und Mord nahmen erschreckend zu. Meine maßlosen Süchte versetzten meine Empfindsamkeit in rasche Schwingungen, die oft einem Angstzittern glichen. Ich fürchtete, daß, wenn Monsieur de Mortsauf die Sprache meiner Augen entzifferte, er mich auf der Stelle totschlüge. Am Abend kehrte er zurück und trug ein Schaf in seinem Maule. Sie setzte sich auf den kühlen Rasen und ließ den Tränen freien Lauf. Allein in den Jahren 1028-1033 herrschte vor allem in Frankreich eine solche Hungersnot, daß Tausende nach Italien, Spanien, Portugal und sogar nach England auswanderten, um nicht zu verhungern. Es war dies nicht die erste Hungersnot und Teuerung. Ich gehe hiernächst zu den andern oben erwähnten Eigenschaften über, und sage: Ein jeder Fürst muß wünschen, für gütig, und nicht für grausam zu gelten. Er holte hinter seinem Ohre eine Laus hervor und setzte sie dem Papa Fjölnir zum Kitzeln auf die Nase. […]
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