Sachsen-Lauenburg

Als jedoch Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg sich vor 1327 mit Sophia, der Tochter von Agnes, vermählte, erhielt er durch Anfall die Pfalz S., wurde 1333 damit vom Kaiser belehnt u. führte den Titel, während Agnes den Nießbrauch hatte. Im Lehnsrevers vom Jahr 1341, wodurch auch zugleich Magnus' Bruder, Otto, die erbliche Belehnung mit der Mark Landsberg erhielt, wird zuerst die Pfalz Lauchstädt namentlich angeführt, welche vorher entweder unter dem allgemeinen Namen der Sächsischen Pfalzgrafschaft, od. unter den Zubehörungen der Stadt Landsberg begriffen war. Nach Agnes Tode wurde in der Fehde zwischen dem Herzog Magnus u. dem Erzbischof von Magdeburg Lauchstädt von Letzterem erobert u. an ihn 1366 abgetreten, welcher es 1444 käuflich an den Bischof von Merseburg überließ. Dagegen betrachtete sich Friedrich der Ernsthafte gleich nach Einverleibung der von Herzog Magnus den 9. Juni 1347 gekauften Mark Landsberg als rechtmäßigen Eigenthümer der übrigen, zur Pfalz Lauchstädt gehörigen Güter u. führte den pfalzgräflichen Titel, so auch seine Söhne, welche 1350 vom Kaiser Karl IV. über die neue Erwerbung die Anerkennung auswirkten, u. nicht minder seine Enkel, doch gaben sie ihn, da er seine Bedeutung verloren hatte, nach u. nach auf, am spätesten Friedrich der Einfältige, dagegen führten ihn mit größerer Bedeutung die Herzöge von Sachsen Askanischen Stammes bis an ihr Aussterben. Den mit Allstädt 1323 beliehenen Grafen Burkard von Mansfeld unterwarf Kaiser Ludwig 1329 der Lehnsherrlichkeit seines Sohnes Ludwig, des Markgrafen von Brandenburg. Von Karl IV., welcher das Brandenburger Haus nicht begünstigte, erhielten die Grafen von Anhalt 1348 eine Bestätigung der Belehnung mit der Pfalzgrafschaft S. nebst Allstädt vom Jahr 1320. Von diesen, vermuthet man, haben die Kurfürsten von Sachsen-Lauenburg das Obereigenthum über Allstädt an sich gebracht; gewiß ist, daß Herzog Rudolf I. den pfalzgräflichen Titel schon 1354 gebrauchte, u. in der sächsischen Goldenen Bulle vom 27. Dec. 1357 wird von der Pfalz S. ausdrücklich gesagt, daß sie, nebst dem Herzogthum S., dem Herzog Rudolf II. durch Erbrecht von seinem Vater Rudolf I. zugefallen sei; Rudolf II. ertheilte Allstädt 1369 au Gebhard von Querfurt mit ausdrücklichem Vorbehalt der pfalzgräflichen Würde zu Lehn, so daß es erst nach dem Aussterben der Querfurter Dynasten 1496 an das Meißnische Haus zurückfiel. Die Lehnsherrlichkeit war schon 1422 zugleich mit der Kur Sachsen, nach dem Aussterben des Askanischen Stammes in Sachsen, auf den Markgrafen Friedrich den Streitbaren übergegangen, daher dieser das Wappen der Pfalz S., den kaiserlichen Adler, in das sächsische Wappen aufnahm. Vgl. Sohr, Notata de Comitibus Palatinis Saxonicis, Lpz. 1785; Ders. Über die sächsischen Pfalzgrafen in Weißes Neuem Museum für die sächsische Geschichte III. Bd., u. Weiße, Über die Pfalzen Lauchstädt u. Allstädt, ebd.

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Sachsen Lauenburg
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Einst, als ein Frost aus rauhen Lüften Sich niedersenkt' auf die Natur, Drückt Mißwachs die erstorbnen Triften, Und Mangel jede Kreatur. So kam es, daß seine ursprünglich robuste Natur vor der Zeit zu wanken begann, weshalb er sich auch von 1832 an fast alljährlich genötigt sah, statt zu Reisen für Auge und Herz, zu Badekuren seine Zuflucht zu nehmen. Aber schon bei seiner Rückkehr nach Berlin zeigte sich eine große Erschöpfung. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst, und schwer krank kehrte er am 7. September (1840) nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. Damit bildete das heutige Naturdenkmal Stolpener Basalt die Grundlage für die Errichtung einer wehrhaften Bebauung. Erste bekannte Zeichnungen des Stolpener Basalts sind durch den sächsischen Arzt und Naturforscher Johannes Kentmann 1565 angefertigt worden. Es bildeten sich zwei Lager, die grundsätzlich verschiedene Meinungen zu der Entstehung hatten, zum einen die Neptunisten und zum anderen die Plutonisten. Mehrere berühmte Wissenschaftler besuchten während dieser Zeit Stolpen, unter ihnen der Geologe Abraham Gottlob Werner und Johann Wolfgang von Goethe. Der Basaltschlot des Stolpener Burgberges wurde im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als eines der 77 bedeutendsten nationalen Geotope Deutschlands prädikatisiert. Nach moderner petrologischer Klassifikation muss der Stolpener Basalt heute jedoch als Olivin-Augit-Nephelinit angesprochen werden. Basalte besitzen in der Regel einen geringen Anteil an Quarz. In alkalischem Basaltgestein ist statt Quarz das Mineral Nephelin enthalten. Und warum? Der Geist gebietet dem Körper und er gehorcht sogleich. Der Geist gebietet sich selbst und er findet Widerstand. Er gebietet, daß die Hand sich bewege, und so leicht geschieht es, daß kaum vom leiblichen Dienst der geistige Befehl geschieden werden kann. Und der Geist ist Geist, die Hand aber ist zum Körper gehörig. Der Geist gebietet, daß der Geist es wolle; er ist kein anderer und tut es trotzdem nicht. Woher stammt diese Unnatur? Und warum ist es so? Der Geist gebietet, sage ich, daß er wolle; er würde nicht befehlen, wenn er nicht wollte, und es geschieht nicht, was er befiehlt. Aber nicht von ganzem Herzen will er, also befiehlt er auch nicht von ganzem Herzen. Denn nur inwieweit er befiehlt, insoweit will er auch, und insofern geschieht es nicht, was er befiehlt, inwiefern er es nicht will. […]
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Der günstige Stand der Finanzen gestattete von 1862 ab eine wesentliche Herabsetzung der Grund-, Gewerbe- und Personal-, sowie der Schlachtsteuer. Die in derselben Diät vorgelegten Gesetzentwürfe über Kirchen- und Schullasten und über die Besoldungsverhältnisse der Volksschullehrer, sind zur Zeit noch nicht zur Discussion gekommen. Außerdem aber wurden bei Eröffnung der Session, am 12. März 1862, der Landschaft namentlich eine Vorlage über Unterstützung des Projects einer Eisenbahn von Gößnitz über Schmölln und Ronneburg nach Gera durch Übernahme eines namhaften Theils des Actiencapitals unter Rücktritt beim Zinsgenuß od. Gewähr einer beschränkten 20 jährigen Zinsgarantie gemacht und hiermit im Zusammenhang die Bildung eines separaten Eisenbahnfonds vorgeschlagen, welcher mit Überschüssen der Landesbank und der Finanzverwaltung dotirt werden soll. Positive und negative Aspekte der Finanzen im August war einer der wenigen Reichsfürsten jener Epoche, die einen umfangreichen Staatsschatz ansammeln konnten. Um diese Rolle glaubwürdig darstellen zu können, muß Hatch heiraten. Er war auch nicht ständig auf Steuerbewilligungen der Landstände angewiesen, so dass der sächsische Landtag nur selten einberufen wurde und die sächsischen Stände sich deshalb kaum an der Landespolitik beteiligen konnten. Zum Schutz vor Hochwasser wurde der umliegende Friedhof von einem Wall umgeben. Neruda veröffentlichte 1953 den Canto General, der bereits 1950 in Mexiko erschienen war. Dass es immer noch Menschen gibt, die das als Einladung mißverstehen, ist traurig. Selten zuvor und selten danach war die Macht sächsischer Fürsten so groß wie im Zeitalter der Konfessionalisierung. In diesem Buche treffen wir zuerst auf eine gar seltsame Widmung. Aber Harry wusste, es war sinnlos, Louisa auf diese Tatsache hinzuweisen. Als ob das Geld, das er verdiente, nicht wichtig gewesen wäre. Die von Kurfürst August 1556 in seiner Residenz errichtete Münzstätte Dresden wurde nach Schließung sämtlicher Landesmünzstätten einzige Münzstätte im Kurfürstentum, die nun unter seiner Oberaufsicht stand. […]
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Wer steht hier draußen? – Macht auf geschwind! Schon funkelt das Feld wie geschliffen, Es ist der lustige Morgenwind, Der kommt durch den Wald gepfiffen. Ein Wandervöglein, die Wolken und ich, Wir reisten um die Wette, Und jedes dacht: nun spute dich, Wir treffen sie noch im Bette! Da ihn die Schulleitung als politisch unzuverlässig bezeichnet hatte, bedurfte es einer Eingabe, ehe er ein Studium der an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beginnen konnte. Er schrieb Gedichte und arbeitete mit dem Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena zusammen. Aufsehen und Kritik erregte er im Dezember 1991 das, was die Staatssicherheit mit politischer Haft und Zersetzungsmaßnahmen gegen wenigstens sechs Millionen Menschen in der DDR bewirkt hatte, mit dem Begriff Auschwitz in den Seelen bezeichnete. Der Dichter und Liedermacher, Sohn des in Auschwitz ermordeten jüdischen Kommunisten wie auch selbst Ziel von Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit, verteidigte ihn ausdrücklich. Das ist der ewige Gesang, Der jedem an die Ohren klingt, Den, unser ganzes Leben lang, Uns heiser jede Stunde singt. Für mich war es das Schönste auf der Welt. Man hat gegen diesen Kanon verstoßen, aber es gab ihn. Entbehren sollst du! In jedem Kleide werd ich wohl die Pein Des engen Erdelebens fühlen. Er setzte sich auf und ritt voller Trübsinn fort. Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt, Mich ängstlich auf das Lager strecken; Auch da wird keine Rast geschenkt, Mich werden wilde Träume schrecken. Da stehen sie alle auf dem Perron und winken. sollst entbehren! Monsieur Welanduz brach auf, ohne daß ich's bemerkte. Durch seine Seele geht Ein stumm Gebet Ave Maria! Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Was kann die Welt mir wohl gewähren? Aber durch die Tränen hindurch sah ich das sommernächtige Land daliegen, die mächtige Flucht der Ackerfelder schwoll am Horizont wie eine starke und weiche Woge in den Himmel, seitwärts schlief atmend der weithin gestreckte Wald und hinter mir lag fast verschwunden das Dorf, mit wenig Lichtlein und wenigen leisen und fernen Tönen. Zu tragen eine Last und doch einsam zu sein. Sie ist verloren und wir finden sie nicht wieder. […]
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