Sachsen - Geschichte.

I. Sachsen-Wittenberg unter den Askaniern als Herzöge u. Kurfürsten von Sachsen 1180-1422.
Bernhard von Askanien, welcher von seinem Vater Albrecht das Land um Wittenberg erhalten hatte u., nachdem ihm nach der Auflösung des Herzogthums Sachsen 1180 auch Titel u. Würde eines Herzogs von Sachsen übergeben war (s. oben S. 655), nun auch den Titel als Herzog von Westfalen u. Engern annahm, führte das Ballenstedtische Wappen, fünf schwarze Balken im goldenen Felde mit dem quer darüber gelegten Rautenkranze (s.d.). Er suchte auch das Land der Polaben, das nachmalige Lauenburgische, zu nehmen, aber Heinrich der Löwe bekriegte ihn seit 1185 u. eroberte 1189 die Lauenburg. Nach Bernhards Tode 1211 (1212) folgte sein Sohn Albrecht I. Die Zersplitterung u. Schwächung des alten Herzogthums Sachsen (s. oben S. 654 s.) benutzte König Waldemar von Dänemark, um den nördlichen über der Elbe gelegenen Theil des Herzogtbums Sachsen an sich zu ziehen; aber 1223 von einem seiner Vasallen, Grafen Heinrich von Schwerin, gefangen, wurde er 1224 u. 1225 zu sehr nachtheiligen Bedingungen, unter ihnen auch zur Rückgabe aller überelbischen Länder, genöthigt. Als aber Waldemar wieder befreit u. durch den Papst von seinen beschworenen Verbindlichkeiten dispensirt, aufs Neue in Sachsen einfiel, wurde er von Albrecht I. bei Bornhövede geschlagen. Um damalige Zeit kam Lauenburg definitiv an Sachsen. Nach dem Tode Albrechts I. 1260 bekam dessen älterer Sohn, Johann, die Lauenburgischen Lande, den einzigen Überrest des damaligen Sachsen (s. Lauenburg, Geschichte), der jüngere, Albrecht II., die Wittenbergischen Lande, den nachmals sogenannten Kurkreis (s.d.); den Titel eines Reichs­marschalls führten Beide, u. die mit dem Herzogthum Sachsen verbundenen lehnsherrlichen Rechte über die sächsischen Grafen wurden von beiden ausgeübt, dagegen kam dem Herzogthum Sachsen nicht mehr als Eine Stimme bei der Königswahl zu. Während der Regierung Albrechts II. wurde die Grafschaft Brehna, welche der römische König Rudolf seinem aus der Ehe Albrechts mit seiner Tochter Agnes erzeugten Enkel Albrecht 1290 verlieh, mit den Besitzungen der Sachsen-Wittenbergischen Linie vereinigt. Auch erwarb Albrecht II. 1269 die Burggrafschaft Magdeburg. Albrecht st. um 1279, u. sein unmündiger Sohn Rudolf I. folgte unter der Vormundschaft seiner Mutter Agnes, Tochter des Kaisers Rudolf von Habsburg. Unter Rudolf brachen Streitigkeiten über die Kur zwischen der Wittenberger u. Lauenburger Linie aus, u. bei der Königswahl nach Heinrichs VII. Tode wurde die lauenburgische Stimme Ludwig dem Baiern gegeben, während Rudolf Friedrich von Österreich mit wählte. Nach dem Tode des Markgrafen Waldemar von Brandenburg 1319 maßte sich Rudolf über den unmündigen Heinrich den Jüngeren die Vormundschaft an u. wurde nach dessen Tode 1320 von einem Theile Brandenburgs, namentlich von einer Vereinigung der meisten Städte in der Mittelmark, 1321 als Oberherr anerkannt, mußte jedoch 1324 dem Sohne des Kaisers Ludwig weichen u. damit zufrieden sein, daß ihm der nunmehrige Markgraf für seinen Aufwand die Mark Lausitz nebst einigen brandenburgischen Städten gegen 16,000 Mark Silber auf 12 Jahre wiederkäuflich überließ. Von Karl IV, welcher das Haus Baiern aus dem Besitz von Brandenburg verdrängen wollte, wurde Rudolf 1347 mit der Altmark u. dem Wisther Kreis nebst den Städten Seehausen, Werben u. Arneburg belehnt (s. Brandenburg S. 184) u. erhielt hiermit, nebst den Fürsten von Anhalt, die Eventualbelehnung mit Brandenburg, welche aber ohne Wirkung blieb, da Karl IV. sich 1349 mit dem Hause Baiern aussöhnte.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Sachsen Wittenberg
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Steigen wir aus ihrem Bereich

Das Gemetzel wurde auf beiden Seiten mit Streitäxten und Sagajen fortgesetzt; sobald ein Feind auf dem Boden lag, beeilte sich sein Gegner, ihm den Kopf abzuschneiden; die Frauen, welche mitten im Gewühl waren, sammelten die blutigen Köpfe, thürmten sie zu beiden Seiten des Schlachtfeldes auf, und oft schlugen sie sich, um diese scheußlichen Trophäen zu erobern. […]
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Landtag ertheilte Convention

Dagegen veranlaßte sie einen Protest des Herzogs von Meiningen vom 22. Nov. 1861, welcher seine agnatischen Rechte verwahrte und der Convention seine Anerkennung versagte. Einer Erwiderung von Seiten Koburg-Gothas folgte eine nochmalige Replik von Meiningen. Von anderen Vorlagen an die Landtage ist noch ein Gesetzentwurf über Zusammenlegung von Grundstücken und eine […]
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Jedenfalls stand den Passagieren kein Hilfsmittel

zu Gebote, den seit ihrer Abreise zurück gelegten Weg abzuschätzen, da ihnen jedes Merkzeichen dafür abging. Ja, sie befanden sich sogar in der sonderbaren Lage, von dem Sturme, der sie entführte, nicht das Geringste gewahr zu werden. Sie flogen eben weiter, drehten sich um sich selbst und bemerkten weder etwas von der Drehung, noch von ihrer horizontalen […]
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Der Reporter sagte zu dem Seemann, daß er ihn an dieser Stelle erwarten solle, wo er ihn wieder aufsuchen werde, und ohne einen Augenblick zu verlieren, stieg er das Ufer in derselben Richtung hinan, die einige Stunden vorher der Neger Nab eingeschlagen hatte. Dann verschwand er schnell hinter einem Vorsprung der Küste; so sehr trieb es ihn, etwas vom Ingenieur zu erfahren. Beide gingen am Fuße der hohen Mauer hin auf dem Sande, den das fallende Wasser in breiter Fläche frei gelegt hatte; doch statt sich nach Norden zu wenden, schlugen sie die Richtung nach Süden ein. Küste, neben der Schiffahrt galt sein besonderes Interesse der wissenschaftlichen Erforschung unbeachteter Inseln und Küstenstriche. Die Befragten sollten möglichst viele und genaue Daten über ihre Arbeits- und Wissensgebiete zu sammeln, die er danach gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auswertete. Ludwig Salvator begab sich in Begleitung seines mallorquinischen Sekretärs Don Antoni Vives und ortskundiger Führer oft auf ausgedehnte Wanderungen, wobei er die Landschaft, Flora, Fauna, Bevölkerung und Kultur seiner Aufenthaltsorte in allen Details beschrieb. Mit dabei hatte er stets ein kleines Tuschefäßchen in der Form eines Globus, Feder und Papier. Auf diese Art entstand eine Fülle von meisterhaften Zeichnungen, die seine Beschreibungen vortrefflich ergänzten. Aus all diesen Daten stellte Ludwig Salvator umfangreiche Manuskripte zusammen, die er auf eigene Kosten beim Prager Verleger Mercy, in Form aufwendigst gestalteter Bücher, drucken ließ. Meist nur in einer Auflage von 500 Stück gefertigt, verschenkte der Erzherzog diese bibliophilen Raritäten an Freunde, Mitarbeiter und sonstige, an seiner Arbeit interessierte, Personen und Institutionen. Durch den bekannten Berliner Reiseverleger Leo Woerl gelangten einige seiner Arbeiten auch in den Buchhandel. Salvators wissenschaftliche Werke fanden rasch internationale Anerkennung. Er wurde mit Diplomen und Ehrenmitgliedschaften diverser Akademien und Institutionen förmlich überhäuft. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die Littorina-Transgression vor etwa 7000 bis 2500 Jahren. Vor zirka 5.000 Jahren erreichte der Meeresspiegel sein heutiges Niveau und der Dornbusch und zwei weitere Inselkerne wurden zu Inseln. […]
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Die Babisnauer Pappel ist eine Schwarz-Pappel - Populus nigra bei Babisnau, einem Ortsteil der Gemeinde Kreischa in Sachsen. Besonders reizvoll ist der Blick über das Elbtal mit Dresden im Zentrum. Der Babisnauer Gutsbesitzer Johann Gottlieb Becke pflanzte die Pappel 1808 als Grenzbaum an der Grenze seines Besitzes. Die Anhöhe auf der sich der Aussichtspunkt befindet ermöglicht einen guten Blick nach allen Seiten. Die Babisnauer Pappel, ein beliebtes Ausflugsziel südlich von Dresden bei der Gemeinde Babisnau einem Ortsteil von Kreischa, wurde 1884 im Auftrag der Sektion Strehlen des Gebirgsvereins Sächsisch-Böhmische Schweiz vom damaligen Vorsitzenden Ernst Wilhelm Zöllner gekauft. Die Babisnauer Pappel wurde in der Zeitschrift Bergblumen der Sektion Strehlen im Jahr 1888 und auf zwei Fotografien aus dem Jahr 1897 sowie auf Ansichtskarten als Zöllner-Pappel bezeichnet. Ein weiterer Name in verschiedenen Wanderführern und auf Ansichtskarten vergangener Zeiten ist Silberpappel. Um die vorletzte Jahrhundertwende bürgerte sich in Wanderbüchern der Name Babisnauer Pappel ein. In die Naturdenkmal-Liste wurde die Pappel als Deutsche Pappel eingetragen. Die Babisnauer Pappel ist 17,3 Meter hoch, der Stamm hat einen Umfang von 5,1 Metern. Die Babisnauer Pappel ist als Landmarke auf der Hochfläche südlich von Dresden weithin sichtbar. Die Pappel hat bei starken Stürmen in den Jahren 1967 und 1996 einen Großteil ihrer runden Krone verloren. Seit 1990 treffen sich zu Silvester Läufer, Wanderer und Radfahrer an der Babisnauer Pappel. Im Februar 1993 schnitt der Leiter des Botanischen Gartens Dresden, von der Pappel Steckhölzer. Am 8. April 2006 pflanzten Babisnauer Mitglieder der Regionalgruppe Goldene Höhe des Landesvereins eine zweite Schwarzpappel neben der Babisnauer Pappel. Der Aussichtspunk, von dem man die Berge der Böhmischen und Sächsischen Schweiz sehen kann, ist besonders für Spaziergänge nach dem Kaffeetrinken beliebt. An der neuen Aussichtsplattform ist die Höhe mit 330 Metern angegeben, der Zughübel die Anhöhe, hat seinen höchsten Punkt mit 337 Meter, etwa in 300 Meter Entfernung südwestlich der Babisnauer Pappel. Seit 1990 treffen sich zweimal im Jahr Freizeitläufer, Wanderer und Radfahrer an der Babisnauer Pappel. Da es sich um keinen Wettkampf handelt, kann jeder Teilnehmer Start und Ziel beliebig zu wählen. […]
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15,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt mindestens 60 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), z.B. 60 Unterrichtseinheiten = 900,00 €; 80 Unterrichtseinheiten = 1.200,00 € und 100 Unterrichtseinheiten = 1.500,00 €. 20,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 20 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 20 Unterrichtseinheiten = 400,00 €. 17,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 40 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 40 Unterrichtseinheiten = 700,00 €. 22,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von weniger als insgesamt 20 Unterrichtseinheiten. […]
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