Consistorium in Altenburg und in Weimar

a) Zu dem Besitz der älteren Altenburgischen Linie gehörten die Ämter und Städte Altenburg, Ronneburg, Eisenberg, Dornburg, Kamburg, Heußdorf, Roßla, Bürgel, Roda, Leuchtenburg, Orlamünda, Saalfeld, Propstzelle und die Hälfte von Allstädt; die Grafschaft Henneberg, die Universität, das Hofgericht, der Schöppenstuhl und das Consistorium in Jena blieben gemeinschaftlich, doch wurde 1612 für jede Linie ein besonderes Consistorium in Altenburg und in Weimar errichtet. Dieser Landestheil fiel den vier Söhnen Friedrich Wilhelms I. zu, über welche Herzog Johann bis an seinen Tod 1605 mit Kurfürst Christian von Sachsen gemeinschaftlich, von da an bis 1618 die Kurfürsten von Sachsen Christian II. und dann Johann Georg I. die Vormundschaft führten. In die Zeit der Vormundschaft fiel erstens der sogenannte Präcedenzstreit, d.h. der Streit, ob bei Staatsverhandlungen und öffentlichen Zusammenkünften die unmündigen Söhne des älteren Bruders Friedrich Wilhelm od. ihr Oheim Johann, allerdings älter als seine Neffen, den Vorrang haben sollten, und obgleich der Kurfürst und der Kaiser sich für die Söhne des älteren Bruders entschieden, dauerte der Streit doch bis zum Erlöschen der älteren Altenburger Linie fort; zweitens 1609 die Eröffnung des Besitzes von Jülich, Kleve und Berg, worauf das Gesammthaus Sachsen seit langer Zeit die Anwartschaft hatte (s. oben S. 680), allein die Lande fielen an Pfalz-Neuburg und Brandenburg und die sächsischen Fürsten erhielten, trotz der kaiserlichen Beleihung 1610, nur Titel und Wavpen. Sobald Herzog Johann Philipp 1618 mündig geworden war, führte er in seinem und seiner Brüder Namen die Regierung und behielt diese auch laut Vertrags nach deren Volljährigkeit 1635. Er kaufte 1621 die Herrschaft Gräfenthal. Seit 1631 wüthete auch der Dreißigjährige Krieg in seinem Landestheile, da er sich mit Kursachsen den Schweden angeschlossen hatte, aber 1635 trat er dem Prager Frieden bei. Nach Erlöschen der Linie Koburg-Eisenach 1638 fielen zu Folge des im März 1634 zu Eisenberg abgeschlossenen Vergleichs 2/6 der Besitzungen desselben der Altenburgischen Linie zu. Johann Philipp starb 1. April 1639, und da die älteren Brüder Friedrich 1629 und Johann Wilhelm 1632 gestorben waren, so folgte der jüngste, Friedrich Wilhelm II., in der Regierung. Am 13. Febr. 1640 erfolgte in Altenburg die Theilung der Koburgschen Erbschaft, die Altenburgische Lin ie erhielt die Ämter und Städte Koburg, Rodach. Schalkau, Gestungshausen, Rö mhild, Hildburghausen, Neustadt, Sonneberg, die Klostergüter Sonnefeld und Münchröden, das halbe Amt Allstädt und die Stadt Pößneck. Die Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges dauerten unter Frieddrich Wilhelm in seinem Fürstenthum fort; eine bedeutende Rolle spielten seine Gesandten, v. Thumshirn und Ang. Carpzow, bei den Verhandlungen des Westfälischen Friedens, sie erhielten sogar 1647 das Directorium im Fürstenrathe. Nach dem Frieden sorgte Friedrich Wilhelm für die Hebung des gesunkenen Wohlstandes seines Landes, für Wiederbebauung der verwüsteten Fluren und Ortschaften durch Steuererlaß und die Emporbringung des Salzwerkes zu Neusulza, berief wieder regelmäßige Land- und Ausschu ßtage, suchte die Kammerschulden zu tilgen, erließ eine Forst., Wald- und Jagdordnung, eine Feuerordnung, eine Provisionalverordnung zur Erneuerung christlicher Zucht und guter Polizei. Die Streitigkeiten mit der Albertinischen Linie wegen Henneberg wurden durch Vertrag zu Weimar am 9. Aug. 1660 verglichen, die vier verpfändeten Ämter Sachsenburg, Arnshaugk, Weida und Ziegenrn ck (s. oben S. 7001 nebst., 5/12, von Henneberg fielen an Kursachsen, die übrigen, 7/12 der Hennebergischen Erbschaft wurden zwischen Altenburg und Weimar gleichmäßig getheilt, ersteres erhielt davon die Ämter und Städte Meiningen und Themar, das Amt Maßfeld, die Kellerei Behrungen, das Kammergut Henneberg und den Hof Miltitz. Friedrich Wilhelm II. starb 22. April 1669 in Altenburg, und ihm folgte sein Sohn Friedrich Wilhelm III., noch nicht 12 Jahre alt, unter Vormundschaft seiner mütterlichen Oheime, des Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen und des Herzogs Moritz von Naumburg-Zeitz, starb aber bereits 14. April 1672. Mit ihm erlosch die ältere Linie Altenb urg, deren Besitzungen nun an die Weimarische Linie fielen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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