Reiseland Deutschland

Reisen - Contingent Belagerung Mainz Oberkranichfeld Altenburg Leuchtenburg

14.08.2014

Contingent zur Belagerung von Mainz

aaa) Linie Gotha. Friedrich I. erhielt in der Theilung die Ämter Gotha, Tenneberg, Wachsenburg, Ichtershausen, Georgenthal, Schwarzwald, Reinhardsbrunn, Volkenrode, Oberkranichfeld, Altenburg, Leuchtenburg, Orlamünda und die von Waldeck erkaufte Herrschaft Tonna. Er führte durch Testament vom 22. April 1683 für sein Haus das Erstgeburtsrecht ein, war mit bei dem Entsatz von Wien, stellte 1689 ein Contingent zur Belagerung von Mainz und stiftete 1689 den Orden der deutschen Redlichkeit, welcher aber bei seinem Tode wieder erlosch (bis er 1833 als Ernestinischer Hausorden wieder erneuert wurde) und st. 2. Aug. 1691. Sein Sohn Friedrich II. stand bis zu seiner Volljährigkeit, welche durch den Kaiser 1693 ausgesprochen wurde, unter der Vormundschaft seiner Oheime, der Herzöge von Meiningen und Römhild, und trat 17 Jahre alt die Regierung an. Am 6. April 1699 wurde zwischen den Herzögen des Gothaischen Stammes ein Hausvertrag geschlossen, nach welchem bei dem Erlöschen der Koburgischen Linie die Meiningensche, bei dem Erlöschen der Eisenbergischen und Römhildischen Linie die Gothaische erben sollte, gegen Entschädigung der anderen Linien. Ihm fiel nun, als Herzog Christian 1707 ohne Sohn starb, das Herzogthum Eisenberg zu. Als 1710 die Linie Römhild erlosch, erhoben sich Streitigkeiten wegen der Erbschaft, und er erhielt von ihr, laut Ausspruchs des Reichshofrathes, 1714 nur, 7/10, des Amtes Themar; von dem übrigen erhielt Hildburghausen und das Amt Meiningen 2/3 und Saalfeld-Koburg 1/3; 1735 bestätigte ein kaiserlicher Spruch die Entscheidung. Friedrich II. machte sich durch seine milde Regierung beliebt und um Altenburg durch großartige Bauten verdient; er war ein Freund des Militärs, hielt eine Leibgarde, zwei Regimenter zu Fuß, à 2400 M., und 600 Dragoner, verbesserte auch die Landmiliz, stellte dem Kaiser in Ungarn 1691 gegen die Türken ein Contingent und 1702 gegen die Franzosen in Italien 14,000 geworbene Truppen in vier Regimentern. Stadt und Amt Borna hatte er 1698 vom König August I. auf 24 Jahre wiederkäuflich für 300,000 Thlr. an sich gebracht; beide wurden 1722 eingelöst. Er stiftete 1705 das freiadliche Magdalenenstift in Altenburg. Friedrich II. st. 23. März 1732 in Altenburg, und sein ältester Sohn, Friedrich III. (die anderen sechs standen alle in fremden Militärdiensten und starben ohne Söhne) folgte ihm; seine geistreiche Gemahlin Luise Dorothea, geb. Prinzessin von Meiningen, hatte auf ihn den wesentlichsten Einfluß. 1733 und 34 stellte er zum Polnischen Königswahlkriege 5000 M. gegen Frankreich. Er hatte 1748 einen Streit mit dem Herzoge Anton Ulrich von Meiningen über die weimarische Vormundschaft, welcher aber zu Gunsten Gothas und Saalfelds entschieden wurde.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Morgengang durchs feuchte Kraut.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Der Morgen warf, steh auf du Wicht, mir goldne Perlen auf die Kissen, da taumelte ich traumentrissen vor sein erglühtes Angesicht. Blank lag die Welt in seinem Glanz. Hinaus! Mein Herz war frisch und heiter! Durch Duft und Farben, weiter, weiter! Und jeder Schritt war Lust und Tanz. Und auf und ab ein großes Kind, lief ich durch all die Morgenschöne, und oben schwammen Lerchentöne und Blütenblätter mit dem Wind. Hierauf redete er mich mit diesen Worten an: Hoer gy well, manche! quando deseruisti studia tua? Es würde einen ungenügenden Einblick in den Charakter des Polizeileutnants beweisen, wenn man annehmen wollte, daß diese Sinnesverdunklung länger gedauert habe, als gemeinhin eine vorübergehende Blutleere im Kopf dauert. Es kostete eine Unsumme, aber Geld war nicht von Belang. Er erkannte den Waggon, in dem er gesessen war, und ließ ihn aufsperren. Hauser legte sich daselbst alsogleich auf die Ofenbank und entschlief. Er freue sich dessen und wünsche uns beiden lange Dauer eines solchen Behagens. Ich hielt nicht für schicklich, durch einen solchen Überfall gleich beim Eintritt die Gastfreundschaft in diesem Grade zu prüfen; ich fuhr daher an einen Gasthof, wo mir aber Zimmer und Bette durchaus versagt wurde; die Emigrierten hatten sich in Masse auch hierher geworfen und jeden Winkel gefüllt. Er saß mit geballen Fäusten neben dem Lenker und verwünschte die Langsamkeit des Motors. Der Fürstin angemeldet, hoffte ich gleich den behaglichsten Zustand; allein ich sollte noch vorher eine zeitgemäße Prüfung erdulden: denn auf der Fahrt von mancherlei Hindernissen aufgehalten, gelangte ich erst tief in der Nacht zur Stadt. Gegen Abend kam Binder wieder und wurde endlich vorgelassen. Diese geht eine Weile recht angenehm auf und zwischen bewaldeten Hügeln. Wir machten an einem Orte, dessen Namen mir entfallen ist, Mittag. Unter diesen Umständen bedachte ich mich nicht lange und brachte die Stunden auf einem Stuhle in der Wirtsstube hin, immer noch bequemer als vor kurzem, da beim dichtesten Regenwetter von Dach und Fach nichts zu finden war. Plötzlich bemerkte er zu seinem Schrecken, daß er das Paket hatte liegenlassen. Der Präsident blieb länger als eine Woche in der Stadt. […]

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Der Heidut auf dem Eierberg bei Pulsnitz.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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nahebei des Landstädtchens Pulsnitz, war vor absolut nicht gar zu langen Jahren eine hohe Fichte, aus der zu einigen Zeiten des Des Nachts ein tutendes Geheul ertönte, vom man sagte: Der Heidut läßt sich lauschen. Nun war aber gedachter Heidut - sein wahrer Name ist im Strome der Zeitspannte nicht zu finden, ein gar frommer und gottseliger Mann zu Pulsnitz, der den Bedürftigen viel zu Gute that, und die Kirche und ihre Sklave reichlich belohnte. Darum that der Herr auch große Wunder an ihm, so sehr, daß er seinen Hut, Fechtwaffe, Mantel, Gürtel, Stiefel und Sporen an Sonnenstäubchen aufhängen vermochten, an welchen sie auch wie an einem Fingernagel fest kleben blieben. Da sann der Beelzebub, dem ein so frommer und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, auf die Tatsache, wie er ihn zu Schanden machen dürfe. Da sann der Beelzebub, dem ein so gütiger und bei Gott wohl angesehener Mann ein Greuel war, darauf, wie er ihn zu Schanden machen könne. Einst war Letzterer bei Kirche, da sah er, wie während der Predigt der Teufel allen sterblichen Augen nicht erkennbar die Sünden der im Gotteshause vorhandenen Andächtigen auf eine Bockshaut notirte, da die gleiche aber absolut nicht zureichte, sie mit seiner Pranke und Beinen auszubreiten recherchierte, und bei diesem Kümmern aus dem Ausgewogenheit kam, und sich rüde wut. Dies kam dem frommen Manne so lächerlich vor, daß er laut auflachte und als Folge die Predigt störte. Als er nun an die Haustür kam, wollte er die Kleider wie gewöhnlich an beiden Sonnenstäubchen hängen, ausschließlich dies ging nicht mehr, und vor Aerger fing er an gräßlich zu schimpfen und zu fluchen. Damit fiel er aber in deine Hände des Teufels, denn ein so frommer Bewunderer der Religionsgemeinschaft und der Verehren er bis dato gewesen war, ein so frecher Subjekt ward er nun, sein täglicher Aufenthaltsort war im Wirthshause, wo er die Zeit mit Zechen und Verdrücken hinbrachte, die er absolut nicht mit den gefährlichen Gesellen auf der Jagd todtschlug, ja am eiligsten wunsch er es im Verlauf des Gebetes. So saß er auch einst im Kreise der Zechbrüder, da traf ihn der Schlag, oder der Teufel drehte ihm den Hals um, und von jetzt an irrte sein Geist des Des Nachts über Berg und Thal, durch Wälder und Fluren ständig umher, bis ihn ein Bruder in jene Fichte bannte. Auf dem Pulsnitzer Stadtkeller ist ein an Mit Gummiketten hängendes mit Hirschgeweihen eingefaßtes hölzernes Brustbild mit langem dunklen Barte, gewöhnlich familienmitglied Schlieben oder der wilde Mann benannt, nach Andern wäre aber der Schlieben ein Wohltäter der Pulsnitzer gewesen, welches den Heidut vorstellen soll. […]

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Ach, wie wünschte ich.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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die Tante käm' herbei und prügelte mich meinetwegen durch, ließe mich dann aber laufen, so daß ich Tom sagen könnte, in welch greuliches Wespennest wir gestochen, und daß wir am Besten thäten, den Unsinn sein zu lassen und uns mit Jim schleunigst auf die Socken zu machen, bevor die bewaffnete Macht sich in Bewegung setzte. Ich saß wie auf Kohlen. Sie schob mich zur Thür hinein und verschwand. Aber waren da viel Leute! An die fünfzehn Farmer aus der Umgegend und jeder mit einer Flinte bewaffnet. Mir wurde ordentlich schwach und ich schlich mich zu einem Stuhl und setzte mich. Da saßen und standen sie im Zimmer herum, unterhielten sich mit leiser Stimme und sahen dabei ängstlich und unruhig aus; thaten aber, als wäre nichts passiert. Aber ich merkt's gleich, weil sie beständig ihre Hüte auf- und abnahmen, sich hinter den Ohren oder am Kopfe kratzten, immer die Sitze wechselten und mit ihren Knöpfen spielten. Mir war auch nicht wohl zu Mute, aber meine Mütze ließ ich trotzdem fest sitzen. Ob die Traktorfahrt zum offiziellen Bauernhof in dem Saxo Grammaticus gemeinsam mit Mutter, Bruder und gemeinsamer Tochter Lilli wohnt. Übrigens, von unterwegs aus, erschließt sich plötzlich auch ein ganz neuer Bergdoktor Blick nämlich von oben herab. Die Natur hier lädt aber auch wirklich zum Abschalten, Genießen und ein bisschen auch Wertebesinnung ein. Ich finde die Idee gelungen und auch die Umsetzung, mit welchen lustigen Ideen die Wilde Kaiser Region den Bergdoktor für sich nutzt. Eine Hüttentour in 6 Tagen einmal um das gesamte Bergmassiv wandern. Ob man diese Art von Urlaub mag oder nicht und die Röhre DE zuschliesset, hingegen vermittelst des Armes , 6 den Hahn K eröffnet, daß das kalte Wasser in den Cylinder spritzet, und sobald das große Gewicht bey eher abfallender Stange I wieder auf dem Hebel ruhet, wieder die Klappe F öffnet und den Hahn K schliesset. Als Antwort hierauf bitte ich, sich den Gebrauch des kleinen Kessels D zu merken. Oberhalb des eingemauerten Dampfkessels A liegt der Dampfzylinder PQ. So kam es, daß ich viel Prügel für meinen Stern erhielt. Und wärst du stumm und taub an beiden Ohren, Du bist als Untertan des Worts geboren. […]

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Weg oder Heerstraße, der den Einwohnern als Fußpfad durch ein Gerstenfeld diente.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Nach einer Stunde hatte ich das Ende des Feldes erreicht, das durch eine Hecke von wenigstens hundertzwanzig Fuß Höhe umzäunt war, und die Bäume dazwischen waren so groß, daß ich sie nicht schätzen konnte. Dort befand sich eine Treppe, die in das nächste Feld führte. Sie bestand aus vier Stufen, und auf der obersten war ein Stein zu überschreiten. Es war mir unmöglich, diese Treppe zu ersteigen, denn jede Stufe betrug sechs Fuß Höhe und der Stein wenigstens zwanzig. Ich suchte deshalb eine Öffnung in der Hecke zu erspähen, als ich auf dem nächsten Felde einen Eingeborenen auf die Treppe zugehen sah, und zwar von der Größe eines Mannes, der unser Boot verfolgt hatte. Es hatte schon neun Uhr geschlagen, als sie dort ankamen. Ob aber nicht auch durch ein solches Isolement viele zarte Fäden feinerer Rücksicht, verbindlicher Höflichkeit zerrissen, ob nicht selbst die Ökonomie unter diesen so oft wiederkehrenden Ausgaben an öffentlichen Orten leiden werde, das wäre immer einer Betrachtung wert? Vieles mag zu dieser Flachheit in dem Ton der gemischten Gesellschaften und zu diesem Bequemlichkeitssystem die zahllose Menge der öffentlichen Orte, Kaffeehäuser, Gasthäuser, Reunionen, Gärten und so weiter Schon an der nächsten Haltestelle verließen sie den Zug wieder. beigetragen haben, die sich jetzt in und um Wien überall aufgetan, und wo auch Frauen aus den bessern Ständen, ohne die Sitte zu verletzen, erscheinen können, was ehemals nicht war und nicht für möglich gehalten worden wäre. Gepreßten Herzens, seiner Sinne kaum mächtig, stürzte er sofort zum Stationsvorstand. Der Platz war groß, es brannten mehrere Feuer, durch große Bündel Weinpfähle gar lebhaft unterhalten. Auf dem Heimweg durch die grauende Frühe passierte dann das Auffällige, daß er vor dem Sterngasthof in der Mitte der Straße Halt machte, den Säbel an das Bein preßte und einen langen, saugenden Blick gegen dasselbe Fenster hinaufschickte, hinter dem er einst die schöne Fremde gesehen hatte. Alexander erkundigte sich verzweifelt, wie weit der Zug fahre. Er gewann. Um acht Uhr saß er schon mit einigen Kollegen beim Fischessen in der Goldenen Gabel und um neun Uhr war er im Kasino; sollte diese genaue Stundenangabe etwas Verdrießliches haben, so sei hinzugefügt, daß er in der Zeit von neun bis vier Uhr überhaupt keinen Glockenschlag mehr, sondern nur noch das eintönige Knistern der Spielkarten vernahm. […]

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Die Versammlung hörte diesen Vorträgen mit größter .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Aufmerksamkeit zu, mir aber war es sehr lieb, als sie zu Ende waren und wir uns zur Ruhe begeben konnten. Zu diesem Zweck führte uns der Bey in eine große Stube, an deren Wänden rundum Diwans standen, die uns zum Lager dienen sollten. Da in diesem Raume gar nichts Merkwürdiges zu sehen war, so wunderte ich mich über die gespannten Blicke, mit denen der Bey uns beobachtete. Es waren ganz die Blicke eines Menschen, der erwartet, daß man bei ihm eine außerordentliche Entdeckung machen und bewundern werde. Endlich erkannte ich aus der so oft wiederkehrenden Richtung seiner Augen den Gegenstand, den wir entdecken. Sonne, Salz, See und die Entdeckung der Langsamkeit. Bekanntlich hat Kolumbus 1492 den ersten Schritt der Entdeckung der Neuen Welt getan. Kolumbus wagte sich als Erster über die mythische Grenze der bewohnten Welt hinaus und machte dabei die umwälzende Entdeckung der noch unbekannten Welt, die «unsere» Welt in eine radikal neue Perspektive brachte. Bevor aber Kolumbus sich auf seine abenteuerliche Reise begab, hat ein anderes Werk aus der Gattung des italienischen romanzo, der erstmals 1483 gedruckte «Morgante» von Luigi Pulci, die Überschreitung der Pforten des Herkules zum dringlichen Postulat gemacht. Es ist wie ein prophetischer Vorgriff auf den Aufbruch des Kolumbus ins westliche Weltmeer, wenn Rinaldo den ihn begleitenden Teufel Astarotte fragt, ob bisher noch niemand gewagt habe, die Säulen des Herkules zu überschreiten, und erfährt, grundlose Angst habe dies bisher verhindert. Seine Vorhersage, es werde nicht mehr lange dauern, bis die ersten Schiffe Kurs auf das Unbekannte nehmen würden, hat sich schon neun Jahre später erfüllt. Schon in der Antike wurden Weltkarten erstellt, die im Zeitalter der Entdeckungen um neue Kontinente ergänzt und um falsche alte Vorstellungen bereinigt wurden. Viele alte Weltkarten enthalten fantasievolle Darstellungen unentdeckter Erdteile, Phantominseln und falsche Küstenverläufe. Wie sahen die Weltkarten vor und nach der Entdeckung Amerikas aus? Gibt es alte Weltkarten mit der richtigen Darstellung der Antarktis vor ihrer offiziellen Entdeckung? Diese und andere Kartenrätsel und Kuriositäten, wie z.B. die seltsame Karte des türkischen Admirals Piri Reis werden im Vortrag behandelt. Auch die astronomische Uhr in Münster enthält eine alte Erdkarte mit Kartenrätseln, die an diesem Abend gelöst werden. […]

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Englisch-Einzelunterricht für 2 und mehr Personen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Englisch-Einzelunterricht kann in der Sprachschule für 2 oder mehr Menschen (z.B. Ehepaare, Freunde, Bekannte) organisiert sein, die sich entschieden besitzen, zusammen ihre Fremdsprachenkenntnisse zu optimieren. Der einzigartige und flexible Charakter des Einzeltrainings ist hierbei nahezu bekommen, besonders wenn die Lernenden ähnliche Vorkenntnisse und Zielstellungen bei englischen Sprache haben, und die einzelnen Beteiligter bezahlen im Vergleich zum Singularunterricht für kleine eine Rolle eine erheblich geringere Unterrichtsgebühr. Hinweis: Individualkurse vermögen auch bei den Gästen zu Hause oder im Büro außerhalb Berlins erfolgen. Nach Einstufungstest und Bedarfsanalyse sowie in Abstimmung mit dem Lernenden geschieht die Auswahl des Lehrmaterials und der Unterrichtsschwerpunkte im Englischkurs. Das Lehrmaterial (z.B. thematische Vokabellisten mit passenden Inhalten zu den selektierten Schwerpunktthemen, Übersichten zur Grammatik und zu Redewendungen, diverse Übungen) wird dem Lernenden durch unsre Sprachschule verfügbar gestellt - ohne zusätzliche Kosten. Überdies kann der Lernende notfalls auch persönliches Werkstoff zum Englischunterricht mitbringen, z.B. professionell wichtige Dokumente oder Fachzeitschriften in englischer Sprache. Die Sprachausbildung erfolgt in Wort und Schriftart, wobei eine Schwerpunktsetzung angemessen den individuellen Bedürfnissen und Zielstellungen möglich ist, z.B. 70% Sprechen und 30% Verfassen. Die Sprachvermittlung geschieht detailliert, d.h. alle Sprachtätigkeiten - Hören, Kommunizieren, Durchlesen, Verfassen - werden geübt. Der Wortschatz wird strukturiert erweitert, die englische Betonung (Phonetik) wird verbessert, grammatische Fertigkeiten werden vermittelt, und die Hochsprache wird trainiert. Die verbale Verständigung übernimmt im Verlauf des gesamten Englischkurses eine ausschlaggebende Rolle. Das behandelte Lexik wie auch die vermittelten Grammatikkenntnisse sein kontinuierlich und praxisorientiert im eigenen Kommunikationstraining angewendet und vertieft. Im Englischunterricht sein nicht alleine Sprachkenntnisse entgegengebracht, sondern auch Fähigkeiten entwickelt und methodisch trainiert, z.B. schnelles sprachliches Antworten in Alltagssituationen, Hörverständnis, monologisches und dialogisches Kommunizieren. Eine Unterrichtseinheit beinhaltet an unserer Berlins Sprachschule im Normalfall 90 Minuten (= eine Doppelstunde) bzw. zwei Schulstunden, wenngleich auch größere Einheiten im Englischunterricht abgemacht werden können. Das Englisch-Einzeltraining kann auch fit von Crash-Kursen (Englisch-Intensivlehrgängen) vorgenommen sein mit unterschiedlichen Unterrichtseinheiten täglich; auch ganztägiger Englischunterricht wie auch Englisch-Einzeltraining am Wochenende oder während des Urlaubs bzw. in den Schulferien sind denkbar. […]

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Der Doctor erwiderte mit vieler Würde.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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daß Göttin Luna alle tausend Jahre ihren Rundgang halte, um sich von Angesicht zu Angesicht ihren Verehrern zu nähern. Er forderte das Volk auf, von ihrer göttlichen Gegenwart Gebrauch zu machen und seine Wünsche und Bedürfnisse vorzutragen. In diesem Augenblick machte einer der Zauberer, ein "Myanga", eine Bewegung, und das Geschrei verwandelte sich sofort in ein tiefes Schweigen. Darauf richtete er etliche Worte in unbekannter Sprache an die Reisenden. Der Doctor, der ihn nicht verstanden hatte, rief einige arabische Worte hinunter, und man antwortete ihm sofort in derselben Sprache. Ein Horkrux, auch Horcrux ist ein Gegenstand oder ein Lebewesen, in den ein Zauberer mittels dunkler Magie einen Teil seiner Seele bannt, um dem Tod zu entfliehen. Insbesondere war er an Slughorns Meinung über die mehrfache Teilung der Seele interessiert. Voldemort wollte seine Seele ursprünglich in sieben Teile aufspalten, wobei der siebte Teil in seinem Körper verbleiben und die restlichen auf sechs Horkruxe verteilt werden sollten. Vor dem Mordversuch an Harry stellte er fünf Horkruxe her. Die dadurch hervorgerufene Instabilität führte bei dem Mordversuch dazu, dass ein Teil von Voldemorts Seele auf Harry übertragen und so unbeabsichtigt ein Horkrux geschaffen wurde ohne den charakteristischen, schwarzmagischen Schutz. Voldemort überlebte durch die Seelenteilung seinen erfolglosen Mordversuch am einjährigen Harry, da die anderen sechs Teile seiner Seele verblieben. Allerdings wird er hierdurch schwächer als der schwächste Geist. Seinen willentlich erzeugten, sechsten Horkrux (die Schlange Nagini) stellte Voldemort durch den Mord an Bertha Jorkins her. Ob es nun die Säle des Vatikans oder die königlichen Gärten oder die nächtlich erleuchteten Fenster eines Palastes am Corso oder die Ringe an der Hand einer schönen Frau oder die Orden auf der Rockbrust eines Generals waren, stets empfand er beim Anblick von Dingen, die an Macht, Herrschaft und Reichtum erinnerten, den Groll eines Menschen, der um den rechtmäßigen Genuß seines Eigentums betrogen wird. Wenn er vor einem Haus eine Karosse warten sah, verweilte er, bis der Herr oder die Dame erschien, und zu allen Tageszeiten trieb er sich in der Nähe der großen Hotels herum, auch vor den Museen und Kirchen, um die Fremden zu betrachten, die er mit erfundenen Namen und Titeln belegte, keineswegs um zu prahlen, denn es gab keinen Menschen, den er jemals eines vertraulichen Wortes würdigte, sondern um sich in eingebildete Beziehungen zu einer Welt zu setzen, nach der er das glühendste Verlangen hegte. […]

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Herz der Welt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Aus dem Schoß der Wolken fällt groß und warm der erste Tropfen - und mir ist, das Herz der Welt hör ich in der Stille klopfen. Nicht nur die Bäume, auch die Sträucher und Moose am Weg in ihren verschiedenen Grüntönen sowie die goldgelb gefärbten Gräser tragen ihren Teil dazu bei. Ja, das lädt zum Verweilen ein. Eine Bank in völliger Einsamkeit kommt gerade richtig. Kein Laut ist zu hören, kein Vogel und kein Tier. Es ist die Umstellung der Natur vom Herbst auf den Winter, die man hier hautnah miterleben kann. Auf dem Weg vom Epprechtstein zurück nach Sparneck Begegnung mit einer Wandergruppe. Es entwickelt sich ein freundliches Gespräch. Das Zusammentreffen mit Menschen in der Natur ist meist von großer Harmonie getragen. Jeder weiß, was er bis dahin erlebt und erfahren hat. Jeder freut sich, daß dem unbekannten Wanderfreund das gleiche Wanderglück noch bevorsteht. Die Freude für Andere bestärkt die eigenen Hochgefühle. Es ist ein Geschenk des Wanderns, auf jeden Fall. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Isaak Cardoso und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Durch seinen Eifer gewann er für den sabbatianischen Schwindel viele Anhänger in Afrika; er zog sich aber auch Gegner und Gefahren auf den Hals. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig der Kunst entfremdet sein müsse. […]

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Der Melek hatte natürlich jetzt nicht viel Zeit .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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für uns übrig; wir waren uns selbst überlassen. Bald aber trat eine Frau herein, die einen starken, breiten, aus Bast geflochtenen Teller trug, der mit allerlei Früchten und Eßwaren belegt war. Ihr folgten zwei Mädchen, im Alter von ungefähr zehn und dreizehn Jahren, und trugen ähnliche, aber kleinere Präsentierbretter in den Händen. Alle drei grüßten sehr demütig, und dann stellten sie die Speisen vor uns nieder. Die Kinder entfernten sich, die Frau aber blieb noch stehen und musterte uns mit verlegener Miene. Hast du einen Wunsch? fragte ich sie. Ja, Herr, antwortete sie. Sage ihn! Welcher von euch ist der Emir aus dem Abendlande? Es sind zwei solcher Emire hier: ich und dieser da. Bei den letzten Worten deutete ich auf den Engländer. Ich meine denjenigen, welcher nicht nur ein Krieger, sondern auch ein Arzt ist. Da werde ich wohl gemeint sein, lautete meine Antwort. Bist du es, der in Amadijah ein vergiftetes Mädchen gesund gemacht hat? Ich bejahte, […]

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Morgen werden wir uns darüber klar werden.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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fuhr der Ingenieur fort; bis dahin ist Nichts zu machen. Darum sorgen Sie sich nicht, Pencroff, erwiderte Cyrus Smith. - Als Ihr mich hierher trugt, glaubte ich im Westen einen höheren, die ganze Umgebung beherrschenden Berg zu sehen? Feuer, sagte der Seemann, der auch seinerseits von einer fixen Idee geplagt wurde. Gut, unterbrach ihn der Ingenieur, morgen besteigen wir dessen Gipfel und halten Umschau. Bis dahin, wiederhole ich, ist Nichts zu thun. Der Seemann maß Gedeon Spilett mit einem eigenthümlichen Blicke, so als wollte er sagen: Wenn's nur auf den ankäme, würden wir noch lange auf ein Stück Braten zu warten haben! Wieder Ingenieurkunst, wenn irgendein Offizier oder Ingenieur irgendeine Arbeit einem der Kameraden überlassen kann, so tut er das gewiss besonders gern. Natürlich waren alle enragierte Jäger und Reiter, aber keiner missgönnte es dem anderen, wenn jener ausziehen durfte, während ihn der Dienst an Bord zurückhielt. Bei den Jagdpartien war der Kapitän selbst der Führer, dem die Jagd nicht des Schiessens wegen, sondern wegen des Lebens in der Natur am frühesten Morgen eine Lust war. Wurden aber Reitpartien gemacht, so war der Verwalter, der bei den Ulanen gedient hatte, der Anführer, er hatte auch alle anderen Offiziere das Reiten gelehrt. Es war ein Vergnügen, diesen blonden Deutschen irgendeinem wilden Mustang Raison beibringen sehen, und die guten Abschlüsse, die er bei seinen Einkäufen für die Kompagnie erzielte, hatte er nicht zum wenigsten dem Ansehen zu verdanken, in das er sich bei seinen dominikanischen und haitianischen Lieferanten durch seine vorzügliche Reitkunst zu setzen verstand. Doch noch steht das Gondelfachwerk auf dem Kopf, und der Laie kann nur erahnen, wo vorne und hinten ist, wo Sitzbänke und Zwei-Takt-Motor später eingebaut werden. Kremer und sein Kollege bringen gerade zahlreiche Laschen an den Stahlrohren an, die zur Befestigung der Ausstattung nötig sind. Danach wird das Gondelfachwerk zum Rundum-Verschweißen gebracht. Es gibt spezielle Schweißverfahren, die für die besonderen Sicherheitsvorschriften der Luftfahrt zugelassen sind, erklärt Wolfgang Hassa. Der Diplom-Ingenieur im Flugzeugbau leitet den Technischen Vertrieb und Produktion bei Gefa-Flug. Der Zeitplan für das Luftschiff in den Bayer-Farben Blau und Grün ist straff: Am 28. Februar wurde der imposante Werbeträger mit dem Bayer-Kreuz und dem Slogan Science For A Better Life auf der Bilanzpressekonferenz in Leverkusen vorgestellt. Im März wird das Luftschiff verpackt und im Flugzeug nach Sydney verfrachtet, wo es dann seinen zweiten großen Auftritt hat. […]

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Das war aber vorerst auch alles.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ich hatte gehofft, sie würden ihm eine oder zwei von seinen verdammt schweren Ketten abnehmen oder ihm Fleisch und Gemüse zu seinem Brot und Wasser erlauben, daran aber schienen sie nicht zu denken und ich wollte mich lieber nicht dreinmischen, nahm mir aber fest vor, Tante Sally bei nächster Gelegenheit von des Doktors Erzählung zu sagen. Bei nächster Gelegenheit, das heißt, wenn ich erst die bösen Klippen umschifft hätte, die in meinem Wege lagen. Mit den Klippen meine ich nämlich die Aufklärungen, die ich Tante Sally zu geben haben würde über Toms Wunde - woher, wieso und warum? Vielleicht war er der einzige, welcher dachte, daß Zdenko an der zerstörten Freude gestorben sei, wenngleich er selbst es am wenigsten verstehen konnte. Denn der Fanatiker wollte ein verarmtes und entsagendes Heer hinter sich, weil er wußte, daß es keine wildere Waffe giebt, als die Verzweiflung. Ernst und hoch, die Arme auf der Brust verschränkt, stand er da und hatte nur das blasse harte Gesicht, wie sinnend, gesenkt. Weit verbreitet war das Waldensertum in der Diözese Passau, die das ganze östliche Bayern und das nördliche Österreich (von Böhmen bis Steiermark) umfaßte. Auf dem Wege hatte ich mich bei jedem Schritte umgedreht. Und sein Gesetz fand Anhänger auch in diesem weichen, slavischen Volke, welches mit den Schätzen seines Gemütes sich selbst verliert und verleugnet. Denn genau hundert Jahre waren seit dem letzten römischen Bürgerkrieg, seit der Besiegung Mark Antons vergangen. Die Legionen machten jetzt den Krieg; es waren die batavischen, und sie wollten gern einmal Rom nehmen. Ich spreche nicht von den Realisten; Realisten schreiben keine Romanzen-Cyclen; aber ich denke an die grossen Stilisten unter den Dichtern der Neuzeit. Dann kam eine Sorglosigkeit über ihn, die ihn von allen Ketten löste, die vordem beengend und einschnürend von seinen Schultern niederhingen. Ein süßes Müdigkeitsgefühl streckte zunächst seine Glieder auf die Kissen des reinlichen Bettes hin. Der Tag war warm und neblig; der Schnee schmolz beinahe. Frei von aller Erdenschwere schwebte er lächelnd in einem Wolkenschaum und sah auf Ebenen, Kirchtürme und Bergesgipfel hinab. Und wie werde ich selbst zum ersten Mal im Leben arbeiten? Ebenich war dessen sicher, daß er in einen Hügel von Rosenblättern hineinfallen werde. […]

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Struppige Wachholderbüsche.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Erquickend kraftvoll duften eure Nadeln, Dazu der violette Thymian, Die struppigen Wachholderbüsche, Die knabengleich bei Hochgewachsenen stehen. Es ist so still, ich höre meinen Atem; Ein kleiner Vogel nur schlüpft ziepend im Geäst, Auf zarter Birke zirpt die Grille leise, Und wenn der Wind sich sanft erhebt, Durchwallt ein hauchend Sausen die Versammlung, Und alle Kiefernhäupter nicken, In würdevoller Eintracht sinnend. Selig ist der Einsichtsvolle, welcher schaut, und der Dürstende, der aus diesem leuchtenden Springquell trinkt. Nein! Wie wird so heiß aus dem Weg das Gedränge! die moderne Welt kommt hier zu Esel herauf. Selig der Mensch, der die Wahrheit anerkennt und mit Eifer der Sache seines Herrn, des Machtvollen, des Allmächtigen, zu dienen strebt. Solange die Nachtigall mit viel Lebhaftigkeit singt ward mir dieses auf dem Schlosse meines Oheims anschaulich. Ein Wort! ein Wort nur! nur nicht stumm ertragen! Ich hatte vieles von Kunst geh?rt und gelesen; Philo selbst war ein gro?er Liebhaber von Gem?lden und hatte eine sch?ne Sammlung; auch ich selbst hatte viel gezeichnet; aber teils war ich zu sehr mit meinen Empfindungen beschäftigt und trachtete nur, das eine, was not ist, erst recht ins reine zu bringen, teils schienen doch alle die Sachen, die ich gesehen hatte, mich wie die ?brigen weltlichen Dinge zu zerstreuen. Aber nur den Mond bei der Wolke ich fand. Die Lerchen singen überall, Die Amsel schlägt im Wald! Er liebet sie, sie ihn, dies macht den Heirat-Schluß. Nun war ich zum erstenmal durch etwas äußerliches auf mich selbst zurückgeführt, und ich lernte den Unterschied zwischen dem nat?rlichen, vortrefflichen Gesang der Nachtigall und einem vierstimmigen Halleluja aus gefühlvollen Menschenkehlen zu meiner größten Verwunderung erst kennen. […]

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Lied der Nachtigall.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Aus meinen Tränen sprießen Viel blühende Blumen hervor, Und meine Seufzer werden Ein Nachtigallenchor. Und wenn du mich liebhast, Kindchen, Schenk ich dir die Blumen all, Und vor deinem Fenster soll klingen Das Lied der Nachtigall. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Nachtigall ist eigentlich im Kreischaer Becken mit seiner klimatisch begünstigten Lage, der breiten Lockwitz-Talaue und der reich gegliederten Umgebung mit kleinen Bachtälchen und zahlreichen Feldgehölzen findet auch eine artenreiche Flora und Fauna geeignete Lebensräume. In feuchten, noch nicht übermäßig mit Nährstoffen überfrachteten Auebereichen mit Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren und kleinen Gewässern wachsen Himmelschlüssel, Sumpfdotterblume, Ästiger Igelkolben, Helmkraut, Wasserpfeffer, Bach-Ehrenpreis, Ufer-Wolfstrapp, Sumpf-Vergissmeinnicht, Wasser-Schwertlilie und Herbstzeitlose. Bis vor einigen Jahren gab es hier sogar noch die Sibirische Schwertlilie. Neben den allgemein verbreiteten Lurchen wie Erdkröte, Grasfrosch und Teichmolch profitiert auch der Springfrosch vom milden Klima. Mit Lachen und Lieben im Herzen wird niemand alt. Das gleiche gilt unter den Reptilien für Zauneidechse und Glattnatter. Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Der Feuersalamander laicht erfolgreich in unbelasteten Bächen. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. In den Feuchtbiotopen und Wasserläufen der Talauen sind Wasseramsel, Eisvogel, Rohrammer, Wasserralle und Nachtigall zu beobachten oder zu hören. Die Lerchen singen überall, Die Amsel schlägt im Wald! Schwarzstörche suchen hier nach Nahrung. Dies ist ein Sendbrief, herniedergesandt vom Herrn des Erbarmens, damit das Volk der Welt befähigt sei, dem durch die Kraft Seines hehren Namens wogenden Meere nahezukommen. Unter den Menschen sind solche, die sich von Ihm abkehren und Sein Zeugnis leugnen, indes andere den Wein der Bestätigung trinken in der Herrlichkeit Seines Namens, die alles Erschaffene durchdringt. Ach warum in dieser Ferne,Süßes Herz, so weit von dir? Gut' Nacht denn all ihr Müden, Ihr Lieben nah und fern! Schlimmen Verlust leidet fürwahr, wer sein Ohr dem Gekrächz der Raben neigt und sich weigert, dem süßen Schlag der Himmlischen Nachtigall zu lauschen, die auf den Zweigen des Baumes der Ewigkeit singt: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Heute ist der Tag, den das strahlende Licht Unseres Antlitzes erleuchtet, der Tag, den alle Tage und Nächte anbetend umkreisen. […]

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Fotos von pischty.hufnagel