Reiseland Deutschland

Reisen - Contingent Belagerung Mainz Oberkranichfeld Altenburg Leuchtenburg

14.08.2014

Contingent zur Belagerung von Mainz

aaa) Linie Gotha. Friedrich I. erhielt in der Theilung die Ämter Gotha, Tenneberg, Wachsenburg, Ichtershausen, Georgenthal, Schwarzwald, Reinhardsbrunn, Volkenrode, Oberkranichfeld, Altenburg, Leuchtenburg, Orlamünda und die von Waldeck erkaufte Herrschaft Tonna. Er führte durch Testament vom 22. April 1683 für sein Haus das Erstgeburtsrecht ein, war mit bei dem Entsatz von Wien, stellte 1689 ein Contingent zur Belagerung von Mainz und stiftete 1689 den Orden der deutschen Redlichkeit, welcher aber bei seinem Tode wieder erlosch (bis er 1833 als Ernestinischer Hausorden wieder erneuert wurde) und st. 2. Aug. 1691. Sein Sohn Friedrich II. stand bis zu seiner Volljährigkeit, welche durch den Kaiser 1693 ausgesprochen wurde, unter der Vormundschaft seiner Oheime, der Herzöge von Meiningen und Römhild, und trat 17 Jahre alt die Regierung an. Am 6. April 1699 wurde zwischen den Herzögen des Gothaischen Stammes ein Hausvertrag geschlossen, nach welchem bei dem Erlöschen der Koburgischen Linie die Meiningensche, bei dem Erlöschen der Eisenbergischen und Römhildischen Linie die Gothaische erben sollte, gegen Entschädigung der anderen Linien. Ihm fiel nun, als Herzog Christian 1707 ohne Sohn starb, das Herzogthum Eisenberg zu. Als 1710 die Linie Römhild erlosch, erhoben sich Streitigkeiten wegen der Erbschaft, und er erhielt von ihr, laut Ausspruchs des Reichshofrathes, 1714 nur, 7/10, des Amtes Themar; von dem übrigen erhielt Hildburghausen und das Amt Meiningen 2/3 und Saalfeld-Koburg 1/3; 1735 bestätigte ein kaiserlicher Spruch die Entscheidung. Friedrich II. machte sich durch seine milde Regierung beliebt und um Altenburg durch großartige Bauten verdient; er war ein Freund des Militärs, hielt eine Leibgarde, zwei Regimenter zu Fuß, à 2400 M., und 600 Dragoner, verbesserte auch die Landmiliz, stellte dem Kaiser in Ungarn 1691 gegen die Türken ein Contingent und 1702 gegen die Franzosen in Italien 14,000 geworbene Truppen in vier Regimentern. Stadt und Amt Borna hatte er 1698 vom König August I. auf 24 Jahre wiederkäuflich für 300,000 Thlr. an sich gebracht; beide wurden 1722 eingelöst. Er stiftete 1705 das freiadliche Magdalenenstift in Altenburg. Friedrich II. st. 23. März 1732 in Altenburg, und sein ältester Sohn, Friedrich III. (die anderen sechs standen alle in fremden Militärdiensten und starben ohne Söhne) folgte ihm; seine geistreiche Gemahlin Luise Dorothea, geb. Prinzessin von Meiningen, hatte auf ihn den wesentlichsten Einfluß. 1733 und 34 stellte er zum Polnischen Königswahlkriege 5000 M. gegen Frankreich. Er hatte 1748 einen Streit mit dem Herzoge Anton Ulrich von Meiningen über die weimarische Vormundschaft, welcher aber zu Gunsten Gothas und Saalfelds entschieden wurde.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Anerbieten eines Friedens unter sehr günstigen Bedingungen für Liliput.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Drei Wochen nach meiner Tat langte eine feierliche Gesandtschaft von Blefuscu mit dem demütigen Anerbieten eines Friedens an. Dieser wurde auch in kurzem unter sehr günstigen Bedingungen für Liliput abgeschlossen, womit ich aber hier den Leser nicht langweilen will. Die Gesandtschaft bestand aus sechs Gesandten mit einem Gefolge von ungefähr fünfhundert Personen. Ihr Einzug war prächtig und der Größe ihres Herrn sowie der Wichtigkeit ihres Geschäftes angemessen. Als der Traktat abgeschlossen war, wobei ich ihnen mehrere bedeutende Dienste durch das Ansehen erwies, das ich mir jetzt bei Hofe erworben hatte oder wenigstens erworben zu haben schien, machten mir Ihre Exzellenzen, die durch eine private Mitteilung erfuhren, wie sehr ich ihr Freund sei, in aller Form und Etikette einen Besuch. Denn bei Chaluciut geht es um Selbstverleugnung, Strenge, praktischen Mystizismus und eine schöpferische Weigerung, sich mit unangenehmen Tatsachen abzufinden. Der Pionier setzte alle seine Kräfte für die Vision einer neuen Gesellschaft, einer neuen Nation ein. Er trachtete nicht nach persönlichen Vorteilen, sondern erfreute sich am allgemeinen Wachstum, zu dem er selbst entscheidend beigetragen hatte, dem er aber auch manchmal selbst zum Opfer fiel. Ehe man sich zivilisierteren Beschäftigungen zuwenden konnte, musste zunächst einmal das Land selbst bewohnbar gemacht werden. Man kann die Häuser auch sonst nicht als durch gewisse Merkmale und durch die Überschriften der Türen voneinander unterscheiden. Nachdem das Volk zum zweitenmal gewarnt war, ging ich durch die Stadt zum Palast mit meinen zwei Schemeln in der Hand. Alsdann schritt ich sehr bequem über das Gebäude von einem Schemel auf den andern und zog den ersten wieder zu mir herauf durch einen Stock, der mit einem Haken versehen war. Auch sah ich die Kaiserin mit den jungen Prinzen in ihren verschiedenen Wohnungen, umringt von ihren Begleitern. Aus diesen Bäumen machte ich zwei Schemel von drei Fuß Höhe, die stark genug waren, mein Gewicht zu tragen. Durch dieses Mittel gelangte ich in den inneren Hof, legte mich dort auf die Seite und hielt mein Gesicht an die Fenster des mittleren Stockwerks, welche deßhalb offen gelassen waren. Frieden Bedingung Gesandtschaft […]

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Erzählung der Reisenden.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Wenn wir auf diesem eingeweichten Boden marschiren müßten, sagte er, würden wir uns in einem ungesunden Schmutz hinschleppen. Die Hälfte unserer Lastthiere wäre seit unserer Abreise von Zanzibar bereits vor Erschöpfung gestorben. Wir sähen ohne Zweifel schon wie Gespenster aus, und eine innere Verzweiflung hätte uns ergriffen. Wir würden in unaufhörlichem Kampfe mit unsern Führern, unsern Trägern leben und ihrer zügellosen Brutalität ausgesetzt sein. Am Tage eine feuchte, unausstehliche, erdrückende Hitze! Des Nachts eine oft unerträgliche Kälte und die Stiche jener Fliegen, deren Mandibeln die dichteste Leinwand durchbohren und den geduldigsten Menschen rasend machen können. Der wilden Thiere und Völkerstämme gar nicht einmal zu gedenken! Brunnen auf der Anhöhe der Terrassenanlage befindet sich ein kleiner Venustempel, die Anhöhe hinter dem Schlafzimmertrakt ist mit einer Kaskade geschmückt und endet im sogenannten Neptun-Brunnen. Hotel Fliegerhorst Pension Brunnen in Dresden. Dieses Wasserwerk war im Jahre 1563 angelegt worden, wurde aber in Kriegszeiten von den Feinden wiederholt zerstört. Daher sah man sich im Schlosse veranlaßt, im Inneren der Burg einen Brunnen anzulegen. Aus diesem wurde nun das Trinkwasser mit Eimern geschöpft, die durch ein großes Trittrad, welches Männer durch Treten in Bewegung zu setzen hatten, hinabgelassen und wieder heraufgezogen wurden. Plattenberg-Rücken, Oberes Elster-Tal, Rauner Bach-Tal, Rauner Bergrückengebiet, Rohrbacher Riedelgebiet, Hennebach-Tal, Landwüster Bergrückengebiet, Brunnenberg-Rücken, Talkessel von Bad Elster, Wolfsberg-Rücken. Darum nannte man diesen Platz bei dem Hundestalle. Noch heute ist den älteren Bewohnern der Stadt der Name Hundezwinger bekannt, womit man die früheren Lehden im linken Röderufer, bezeichnete. […]

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Bürgerwehr in Altenburg.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Auch in Altenburg war eine Bürgerwehr entstanden und nahm bereits an der am 20. März stattfindenden Vereidigung des Militärs auf die Verfassung Theil. Das erstere kam im Sinne unbeschränktester Wahlfreiheit zu Stande und schrieb directen Wahlmodus, Aufhebung der seitherigen Ständevertretung und Wegfall jedes Wahlcensus vor. Förmliche Excesse waren inzwischen nur im westlichen Landestheil, namentlich in den Dörfern, vorgekommen, doch war schon Anfangs April die Ruhe wieder hergestellt. Dagegen wuchs im östlichen Theile die Aufregung, durch Clubs und Volksversammlungen genährt, mit jedem Tage. Dabei war unbeachtet geblieben, daß wesentliche Teile der kraft weitgehend wörtlich mit einem 1919 ausgearbeiteten Muster für Ausnahmezustandskraften übereinstimmten, das wiederum Elemente DES traditionellen preußischen Belagerungszustands aufgriff. Zentral waren insbesondere die Suspendierung von Grundrechten sowie der Übergang der Exekutive auf den Reichswehrminister bzw. an Militärbefehlshaber. In der schwierigen Anfangsphase der Weimarer Republik wurden unter Reichspräsident Friedrich Ebert auf lokaler und regionaler Ebene immer wieder kraften in Kraft gesetzt, die auf dieser Vorlage aufbauten. Besonders weitreichend war die mit Abbruch DES Ruhrkampfes erlassene kraft vom 26. September 1923, die erstmals und bis 1933 das einzige Mal eine reichsweite Ausdehnung besaß. Ein Präzedenzfall wurde auch insofern geschaffen, als diese kraft keinen Hinweis auf ein krafthaftgesetz aus dem Jahr 1916 enthielt, das trotz der Suspendierung von Grundrechten fundamentale Rechte von Verhafteten garantierte. Auch in der Reichstagsbrandkraft fehlte eine entsprechende Bestimmung. Die tödliche Kraft der unheimlichen Riesenwellen kraft eine Einführung Durch Trockenlegung von Sümpfen, Anpflanzung von Bäumen, durch den Bau von Straßen verlor die Landschaft nach und nach ihren unglaublich harten Charakter. Die tödliche Malaria, von Schwärmen von Moskitos übertragen, die sich über alten Morasten und Sümpfen herumtrieben, forderte viele Opfer. Unter solchen Umständen fand der Jahrhundertelang unterdrückte jüdische Idealismus ein Ventil, sich heroisch zu äußern. Die Gesellschaft, die sich allmählich herausbildete, glich in keiner Weise mehr dem Bild, das man sich bis dahin vom Juden gemacht hatte. Der typische Vertreter der neuen Nation war nicht mehr der Geschäftsmann oder der asketische Gelehrte, sondern der Bauer und Arbeiter. […]

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Lerche als Morgenbote durch Wald und Herz erklingt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Durch Feld und Buchenhallen bald singend, bald fröhlich still, recht lustig sei vor allen wer 's Reisen wählen will! Wenn's kaum im Osten glühte, die Welt noch still und weit: Da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit! Die Lerch als Morgenbote sich in die Lüfte schwingt, eine frische Reisenote durch Wald und Herz erklingt. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die Insel Hiddensee genoss ab Anfang des 20. Jahrhunderts den Ruf einer Künstlerkolonie. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. Vom 12. zum 13. November 1872 wurde Hiddensee bei Plogshagen erneut überflutet. Das Foto des längst geschiedenen Paares existiere noch im Vitter Gemeindearchiv, erzählten uns die Männer nicht ohne Häme. Damit wollte man den Dänen die Insel als Möglichkeit zur Nutzholzgewinnung entziehen. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Er flüchtet sich in eine Wunderkammer voller Geheimnisse und Geschichten aus sagenumwobenen Städten. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Viele, die es per Gewerkschaft-Ferienscheck zufällig auf die autofreie Insel verschlug, waren enttäuscht. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Über diese Seite könnt Ihr auch Kurse buchen oder bei Fragen Kontakt mit uns aufnehmen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. Wieder im Trend - Hiddensee […]

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Kragenknopf mit einer Mechanik.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Es war einmal ein Kragenknopf mit einer Mechanik am Kopf. Der Kragenknopf saß im Genick. Er schnipste mit der Mechanik, worauf mit unheilvollem Klang ein Kragen, der den Hals umschlang, elastisch aus der Angel sprang. Ein Finger mühte sich durch Knipsen ihn wieder richtig einzuschnipsen, doch weil ihm das nicht wollte glücken, ergriff besagter Kragenknopf schnell die Gelegenheit beim Schopf und rutschte an des Menschen Rücken mit nie geahnter Blitzesschnelle hinab nach jener düstern Stelle. Ihre kaiserliche Majestät hatte die Gnade mir zuzulächeln und reichte mir aus dem Fenster die Hand zum Kuß. Als ich an den äußern Hof gelangte, stellte ich mich auf den einen Schemel, hob den andern über das Dach und setzte ihn behutsam nieder auf den Raum zwischen dem ersten und zweiten Hof. In demselben erblickte ich die prächtigsten Gemächer, die man sich nur denken kann. Nero hatte an dieser Stelle seinen sog. goldenen Palast von 256 märchenhafter Ausdehnung errichtet, ihn aber unfertig hinterlassen. Wer heut in Rom sich nach einem Monument des Titus umsieht, der hat nicht weit zu suchen. Dieser Bau war freilich kein Werk der Humanität, sondern eine Riesenkonzession an das Volk. Er hat aus Teilen desselben Neronischen Palastes auch seine Titusthermen, gewiß eines der schönsten Volksbäder jener Zeit, hergestellt, wo er dann selbst häufig gutmütig inmitten des Volkes badete. Aber nur der Verschwendungslust, oder sagen wir: dem großzügigen und glanzliebenden Geist des Titus kann die Idee dazu entsprungen sein. Auf der Velia am Forum steht ja der Titusbogen in seiner so bescheiden vornehmen Schönheit; in seiner nächsten Nähe aber die großartigste antike Ruine, die Rom überhaupt besitzt, das Kolosseum, das Amphitheater der Flavier. Die ganze Neronische Herrlichkeit wurde jetzt weggerissen, und auf die Fläche, wo Nero in seinen Gärten für einen See ein großes künstliches Becken angelegt hatte, das Amphitheater gestellt, der größte und massivste Unterhaltungsraum, der je einer Stadt geboten worden ist. Unter Vespasians Namen wurde der Bau begonnen, und zwar als die Verwirklichung eines Planes, den einst schon Kaiser Augustus hegte. […]

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Flimmernde Tiefen auf grünem Flutgestein.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ich schau durch die schimmernden Wasser in die flimmernden Tiefen hinein: da schläft eine tote Hexe auf einem grünen Flutgestein. Noch liegt die lächelnde Lüge um den schmalen, gepreßten Mund ihre roten Haare lodern wie Flammen aus dem Grund. Du heilige Frau, du Weltentragende, Erlösende und Nieversagende, Tausende beten -, und dich kennt allein mein Herz, die Rose und der Sonnenschein, Santa Maria di Capri! An sonnigen Borden - Flimmernde Tiefen von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 Die Erde bebt und schwankt, das Meer braust auf, die Schiffe schlagen zusammen, die Häuser stürzen ein, Kirchen und Türme darüber her, der königliche Palast zum Teil wird vom Meere verschlungen, die geborstene Erde scheint Flammen zu speien: denn überall meldet sich Rauch und Brand in den Ruinen. Die unglücklichen Übriggebliebenen sind dem Raube, dem Morde, allen Mißhandlungen bloßgestellt; und so behauptet von allen Seiten die Natur ihre schrankenlose Willkür. Eine große prächtige Residenz, zugleich Handels- und Hafenstadt, wird ungewarnt von dem furchtbarsten Unglück betroffen. Am ersten November 1755 ereignete sich das Erdbeben von Lissabon, und verbreitete über die in Frieden und Ruhe schon eingewohnte Welt einen ungeheuren Schrecken. Die Flammen wüten fort, und mit ihnen wütet eine Schar sonst verborgner, oder durch dieses Ereignis in Freiheit gesetzter Verbrecher. Sechzigtausend Menschen, einen Augenblick zuvor noch ruhig und behaglich, gehen mit einander zugrunde, und der Glücklichste darunter ist der zu nennen, dem keine Empfindung, keine Besinnung über das Unglück mehr gestattet ist. Durch ein außerordentliches Weltereignis wurde jedoch die Gemütsruhe des Knaben zum erstenmal im tiefsten erschüttert. Jeder Gedanke an Meta war ihm ein Dorn im Herzen; es war kein Schatten von Möglichkeit mehr vorhanden, jemals aus dem Strudel, in welchen er versunken war, wieder emporzukommen, um seine Hand nach ihr auszustrecken; und gesetzt, er hätte den Kopf auch wieder über Wasser gebracht, so war sie, ihrerseits, doch außerstande ihn aufs Trockene zu heben. Er aber liess die Schläge unterhalb des Bauches auf die Schenkel und zwischen die Schenkel niederhageln, dass ihr bei dieser Marter dicke Tränen aus den Augen schössen ein Beweis, wie schlimm ihr dabei zu Mute wurde. […]

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Frühlingslied, Frühling, Laubgefieder, Blütenglanz unter blühenden Flieder.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Von schwellenden Zweigen hernieder singt sehnlich bang die Drossel so liebliche Lieder; ertöne noch lang du süßer Gesang hier unter dem blühenden Flieder! Schwermütige Liebe, komm wieder, du schönstes Glück! Vom Dunkel der Sterne schweb nieder zur Erde zurück, du schönstes Glück, hier unter dem blühenden Flieder! Denn wie allmählich der Frühling herannahte, alles Leben in der Natur erwachte, alles neu zu erstehen und Kraft zu gewinnen anfing, nahm nur meines teuren Vaters Kraft und Leben täglich mehr und mehr ab, und doch war, wie schon gesagt, keine eigentliche Krankheit bei ihm vorhanden, welche ein so schnelles und gänzliches Hinwelken hätte begreiflich machen können. Ebenso fing der Kaffee, sonst sein Lieblingsgetränk, von dem er täglich eine, vielleicht für seine Gesundheit zu große Portion zu sich nahm, an, ihm zu widern, und diese auffallende Umstimmung war es, welche uns alle beunruhigte und, wie der Erfolg zeigte, leider mit Recht. Was ihm früher und noch bis vor wenigen Wnochen sehr angenehm, ja sein liebster Wunsch und sein Streben war nämlich stets viele Leute um sich zu sehen, wurde ihm jetzt lästig, ohne daß er doch über ein bestimmtes körperliches Leiden zu klagen gehabt hätte, ja ohne weder das Bette noch das Zimmer hüten zu müssen. Er fuhr selbst noch oft aus, und wenn er auch sein Bureau nicht mehr so fleißig besuchte, so zeigte er sich doch bisweilen dort oder arbeitete zu Hause mit seinem Personal und machte hier oder dort einen Besuch. Ja sein Geist war ganz heiter, und eine seiner liebsten Unterhaltungen war es nun, wenn ich ihm vorlas; denn auch die Musik, ehemals seine Lieblingsleidenschaft, war ihm gleichgültig geworden, und wenn es ihm auch nicht zuwider war, wenn ich neben seinem Zimmer wie sonst spielte oder sang, zog er es doch vor, lesen zu hören. Auf eine wunderbare, aber uns alle sehr beunruhigende Weise fing meines Vaters Geschmack und Sinnesart an, sich in dieser Periode ganz zu verändern. […]

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Riesenmaschinen stampfen und schaffen und stampfen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Wohl sickert warmes Blut Durch ihre Adern, Wohl heben sie im Morgengrau Augenlider und Häupter: Doch mürrisch wie Gefangne; Und mürrisch strömt es durch die Straße Zu kerkerhaften Mauern, Wo Menschenleiber sich wandeln Zu Räderwerk und Balken, Zu stumpfen Riesenmaschinen, Die stampfen und schaffen und stampfen, Bis draußen der sonnige Tag Wehmütigen Blicks zur Neige geht. Und wieder auf die Straße strömt es, Aufthun sich die dumpfigen Häusersärge, Die Völker strecken sich nieder Und liegen tot. Im Zuge der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde Valy 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Baum überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. Hieher lenkte aber jetzt Herr Konrad, das Mädchen an sich rufend, seinen Schritt und sprach bei dem Hofbesitzer vor. Der lange knochige Mann war eben von einem Gerüste aufgestanden, an welchem er in Mußestunden lange Speerschäfte herzurichten pflegte. Das Holz hiezu gaben ihm die schlanken Eschen, die reichlich am Bache und auf den Höhen wuchsen. Er prüfte den Schaft, an dem er eben schnitzte, nach seiner Länge und Gräde, indem er ihn waagrecht vor das Gesicht hielt und darüberhin blinzelte. Dabei entdeckte er die Ankunft des Kirchenmannes und legte langsam seinen Schaft auf den Haufen der bereits glattgeschnittenen Stangen, um jenen zu begrüßen. Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün - Altbäume am Stresemannplatz vor Kettensäge gerettet. […]

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Viele Boten gehn und gingen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Viele Boten gehn und gingen Zwischen Erd und Himmelslust, Solchen Gruß kann keiner bringen, Als ein Lied aus frischer Brust. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Im Notfalle brütet der Fink auf Bäumen oder selbst nahe am Boden. So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Es enthält drei bis sieben vierzehn Millimeter lange, elf Millimeter dicke, weiße, sehr rundliche und glattschalige Eier. Hieraus geht hervor, daß der Blutastrild mehrmals im Jahre brütet, und dies stimmt denn auch mit den Erfahrungen überein, die an Gefangenen dieser Art gesammelt wurden. Das Männchen benimmt sich ebenfalls ungemein zärtlich der Gattin, streitsüchtig einem Nebenbuhler gegenüber und brütet abwechselnd mit dem Weibchen. Die Eier werden binnen dreizehn Tagen gezeitigt, die Jungen mit Kerbtieren und vorher im Kropfe aufgeweichten Sämereien aufgefüttert. Jenseits waldiger Gründe und Hänge dehnte sich gegen Norden und Osten flacheres Land, am weiten Horizonte von tiefblauen schmalen Höhenzügen begrenzt. Im vordersten Plane aber standen Gruppen hoher Eichbäume, zwischen deren Kronendunkel die weißen Wolken glänzten. Diese Gegend konnte ebensogut im Spessart oder im Odenwalde liegen, wenn man das Auge nicht rückwärts wandte. Da und dort zwischen den Bäumen war die Hofstätte eines der Berggenossen zu erblicken, die bis hier hinauf ihre Wohnungen zerstreut hatten, mehr als einer noch von den ursprünglichen freien Männern der Berggemeinde abstammend und den Hof in alter Freiheit fortführend. Unbezweifelt war ein solcher der Bauer Ruoff oder Rudolf am Hadelaub, dessen Haus am Rande eines diesen Namen tragenden Laubgehölzes stand. Der Name deutet auf einen Streit, der einst in dem Holz oder um das Holz geschehen sein mag; er kommt aber unter den jetzigen Flurnamen nicht mehr vor, weil das ganze Grundstück in einem größeren Besitz aufgegangen und auch der Hof längst verschwunden ist; indessen heißt heutigentages noch eine kaum fünfhundert Schritte weiter nördlich gelegene Waldparzelle das Streitholz. Damals aber lag das Haus, aus größeren und kleineren Bach- und Feldsteinen gebaut und mit einem niedrigen Schindeldache versehen, samt dem hölzernen Viehstalle dicht an einer der Schluchten, in welchen der Wolfbach herniederfließt. […]

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Der Melek hatte natürlich jetzt nicht viel Zeit .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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für uns übrig; wir waren uns selbst überlassen. Bald aber trat eine Frau herein, die einen starken, breiten, aus Bast geflochtenen Teller trug, der mit allerlei Früchten und Eßwaren belegt war. Ihr folgten zwei Mädchen, im Alter von ungefähr zehn und dreizehn Jahren, und trugen ähnliche, aber kleinere Präsentierbretter in den Händen. Alle drei grüßten sehr demütig, und dann stellten sie die Speisen vor uns nieder. Die Kinder entfernten sich, die Frau aber blieb noch stehen und musterte uns mit verlegener Miene. Hast du einen Wunsch? fragte ich sie. Ja, Herr, antwortete sie. Sage ihn! Welcher von euch ist der Emir aus dem Abendlande? Es sind zwei solcher Emire hier: ich und dieser da. Bei den letzten Worten deutete ich auf den Engländer. Ich meine denjenigen, welcher nicht nur ein Krieger, sondern auch ein Arzt ist. Da werde ich wohl gemeint sein, lautete meine Antwort. Bist du es, der in Amadijah ein vergiftetes Mädchen gesund gemacht hat? Ich bejahte, […]

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Struppige Wachholderbüsche.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Erquickend kraftvoll duften eure Nadeln, Dazu der violette Thymian, Die struppigen Wachholderbüsche, Die knabengleich bei Hochgewachsenen stehen. Es ist so still, ich höre meinen Atem; Ein kleiner Vogel nur schlüpft ziepend im Geäst, Auf zarter Birke zirpt die Grille leise, Und wenn der Wind sich sanft erhebt, Durchwallt ein hauchend Sausen die Versammlung, Und alle Kiefernhäupter nicken, In würdevoller Eintracht sinnend. Selig ist der Einsichtsvolle, welcher schaut, und der Dürstende, der aus diesem leuchtenden Springquell trinkt. Nein! Wie wird so heiß aus dem Weg das Gedränge! die moderne Welt kommt hier zu Esel herauf. Selig der Mensch, der die Wahrheit anerkennt und mit Eifer der Sache seines Herrn, des Machtvollen, des Allmächtigen, zu dienen strebt. Solange die Nachtigall mit viel Lebhaftigkeit singt ward mir dieses auf dem Schlosse meines Oheims anschaulich. Ein Wort! ein Wort nur! nur nicht stumm ertragen! Ich hatte vieles von Kunst geh?rt und gelesen; Philo selbst war ein gro?er Liebhaber von Gem?lden und hatte eine sch?ne Sammlung; auch ich selbst hatte viel gezeichnet; aber teils war ich zu sehr mit meinen Empfindungen beschäftigt und trachtete nur, das eine, was not ist, erst recht ins reine zu bringen, teils schienen doch alle die Sachen, die ich gesehen hatte, mich wie die ?brigen weltlichen Dinge zu zerstreuen. Aber nur den Mond bei der Wolke ich fand. Die Lerchen singen überall, Die Amsel schlägt im Wald! Er liebet sie, sie ihn, dies macht den Heirat-Schluß. Nun war ich zum erstenmal durch etwas äußerliches auf mich selbst zurückgeführt, und ich lernte den Unterschied zwischen dem nat?rlichen, vortrefflichen Gesang der Nachtigall und einem vierstimmigen Halleluja aus gefühlvollen Menschenkehlen zu meiner größten Verwunderung erst kennen. […]

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Wann der Hahn kräht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Wann der Hahn kräht auf dem Dache, Putzt der Mond die Lampe aus, Und die Stern ziehn von der Wache, Gott behüte Land und Haus! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org […]

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Lied der Nachtigall.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Aus meinen Tränen sprießen Viel blühende Blumen hervor, Und meine Seufzer werden Ein Nachtigallenchor. Und wenn du mich liebhast, Kindchen, Schenk ich dir die Blumen all, Und vor deinem Fenster soll klingen Das Lied der Nachtigall. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Nachtigall ist eigentlich im Kreischaer Becken mit seiner klimatisch begünstigten Lage, der breiten Lockwitz-Talaue und der reich gegliederten Umgebung mit kleinen Bachtälchen und zahlreichen Feldgehölzen findet auch eine artenreiche Flora und Fauna geeignete Lebensräume. In feuchten, noch nicht übermäßig mit Nährstoffen überfrachteten Auebereichen mit Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren und kleinen Gewässern wachsen Himmelschlüssel, Sumpfdotterblume, Ästiger Igelkolben, Helmkraut, Wasserpfeffer, Bach-Ehrenpreis, Ufer-Wolfstrapp, Sumpf-Vergissmeinnicht, Wasser-Schwertlilie und Herbstzeitlose. Bis vor einigen Jahren gab es hier sogar noch die Sibirische Schwertlilie. Neben den allgemein verbreiteten Lurchen wie Erdkröte, Grasfrosch und Teichmolch profitiert auch der Springfrosch vom milden Klima. Mit Lachen und Lieben im Herzen wird niemand alt. Das gleiche gilt unter den Reptilien für Zauneidechse und Glattnatter. Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Der Feuersalamander laicht erfolgreich in unbelasteten Bächen. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. In den Feuchtbiotopen und Wasserläufen der Talauen sind Wasseramsel, Eisvogel, Rohrammer, Wasserralle und Nachtigall zu beobachten oder zu hören. Die Lerchen singen überall, Die Amsel schlägt im Wald! Schwarzstörche suchen hier nach Nahrung. Dies ist ein Sendbrief, herniedergesandt vom Herrn des Erbarmens, damit das Volk der Welt befähigt sei, dem durch die Kraft Seines hehren Namens wogenden Meere nahezukommen. Unter den Menschen sind solche, die sich von Ihm abkehren und Sein Zeugnis leugnen, indes andere den Wein der Bestätigung trinken in der Herrlichkeit Seines Namens, die alles Erschaffene durchdringt. Ach warum in dieser Ferne,Süßes Herz, so weit von dir? Gut' Nacht denn all ihr Müden, Ihr Lieben nah und fern! Schlimmen Verlust leidet fürwahr, wer sein Ohr dem Gekrächz der Raben neigt und sich weigert, dem süßen Schlag der Himmlischen Nachtigall zu lauschen, die auf den Zweigen des Baumes der Ewigkeit singt: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Heute ist der Tag, den das strahlende Licht Unseres Antlitzes erleuchtet, der Tag, den alle Tage und Nächte anbetend umkreisen. […]

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