Reiseland Deutschland

Reisen - Erzgebirge Industriestaedte Prinzregenten Teplitz Pillnitz

14.08.2014

das Erzgebirge und die Industriestädte

Eine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit dem Prinzregenten von Preußen in Teplitz nach Pillnitz kam. Der preußischen Expedition nach Ostasien gab die sächsische Regierung zur Vertretung der Interessen des Handels und der Industrie S-s einen besondern Commissar bei. Am 29. November wurde die Zweigeisenbahn Koßwig-Meißen eröffnet. Die Frage der Revision der Bundeskriegsverfassung gab Sachsen Anlaß zu mehren Staatsschriften vom 19. Jan. und 24. Febr., in welchen das Verlangen Preußens nach durchgreifenden Verbesserungen und Theilung des Oberbefehls zwischen Preußen und Österreich abgelehnt wurde. Dagegen traten militärische Bevollmächtigte der Staaten des 7., 8., 9. und 10. Bundesarmeecorps am 30. Juli in Würzburg zusammen und vereinigten sich unterm 5. Aug. zu dem Entwurf einer Convention für die Eintheilung, Führung und eventuell vorbereitende Aufstellung des 7., 8., 9. und 10. Bundesarmeecorps bei einem ausbrechenden Kriege; derselbe setzt fest, daß für diese Corps im Kriegsfall ein gemeinschaftlicher Oberbefehlshaber ernannt werden soll, enthält Bestimmungen zur Vermehrung der Schlagfertigkeit und beschleunigten Sammlung der Streitkräfte etc. Eine spätere gleichfalls in Würzburg versammelte militärische Conferenz (22. Mai 1861) war bestimmt die Grundzüge der Convention näher auszuführen. Aufsehen erregte die Auslieferung des ungarischen Flüchtlings Grafen Ladislaus Teleki an die österreichische Reaierung (Dec. 1860), welche auf Grund vertragsmäßiger Bestimmungen nicht zu verweigern war, jedoch nicht ohne die vorher erlangte Gewißheit erfolgte, daß dem Ausgelieferten keine erhebliche Strafe treffen werde. Am 6. Nov. 1860 wurde der 10. ordentliche Landtag eröffnet und blieb bis 7. Aug. 1861 versammelt. Eine Reihe der wichtigsten und einflußreichsten Gesetze wurden von ihm berathen. Aus Anlaß einer Verwilligung von 7000 Thlrn. für Regulirung des Elbstroms wurde ein Antrag auf Ordnung der Elbzölle angenommen, in Dresden und Riesa werden Ein- und Ausschiffungsplätze hergestellt. Die bei Gelegenheit der Berathung über das Budget des Ministeriums des Innern zur Sprache gekommene Führung von Conduitenlisten über die Glieder der städtischen Corporationen gab Anlaß zu heftigen Angriffen gegen die Regierung und es wurde Abstellung zugesichert. Das (mit dem 1. Januar 1862 in Wirksamkeit tretende) Gewerbegesetz basirt wesentlich auf dem Grundsatze der Gewerbefreiheit, beschränkt die concessionspflichtigen Gewerbe auf eine sehr geringe Anzahl (darunter die Preßgewerbe, Gastwirthschaften, Mäkler) und macht die Berechtigung zum selbständigen Gewerbebetrieb im Allgemeinen nur abhängig von einer Anmeldung bei der Obrigkeit und dem 24. Lebensjahre; Zunft-, Lehr- und Wanderzwang sind aufgehoben. Im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gewerbegesetz stehen ein Gesetz die Entschädigung für Wegfall gewisser Verbietungsrechte betreffend und ein Gesetz die Errichtung von Gewerbegerichten betreffend. Um dem mobilen Vermögen und der Arbeit neben dem Grundbesitz eine größere Betheiligung bei der ständischen Vertretung zu verschaffen, wurde ein neues Wahlgesetz und ein Gesetz einige Abänderungen der Verfassungsurkunde betreffend verabschiedet, welche auch Unangesessene wahlfähig und wählbar machen, die zweite Kammer um fünf weitere Vertreter des Handels- und Fabrikstandes vermehren, den Census für die Wahlen herabsetzen und Vereinfachungen des Wahlverfahrens festsetzen. Zu dem Entwurfe eines bürgerlichen Gesetzbuchs, welches im Laufe der letzten Jahre unter Betheiligung von Commissaren auch den thüringischen Regierungen von einer hierzu bestellten Commission vorberathen worden war, und zu dem allgemeinen deutschen Handelsgesetzbuch ertheilten die Kammern ihre Zustimmung; dagegen wurde der Entwurf einer Kirchenordnung, nachdem ihn die erste Kammer vielfach amendirt hatte, von der Regierung zurückgezogen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Vereidigung auf die Verfassung .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Für das Militär war die Vereidigung auf die Verfassung in Wegfall gekommen und dafür der frühere Soldateneid wieder hergestellt worden. Unter den im Laufe des Jahres erlassenen Gesetzen und Verordnungen befanden sich, außer den durch die Landtagsbeschlüsse bereits bezeichneten, die Publicationen der Bundesbeschlüsse bezüglich des Vereinswesens und der Verhinderung des Mißbrauches der Presse. Abgeschlossen wurde im Juli 1855 ein Vertrag mit der Krone Sachsen wegen des Baues und Betriebes einer Eisenbahn von Gößnitz nach Chemnitz und am 21. Jan. 1856 eine Übereinkunft mit den Regierungen von Weimar, Meiningen, Gotha und Rudolstadt wegen gegenseitiger Annahme des Papiergeldes der betreffenden Staaten (welcher später auch Reuß jüngerer Linie beitrat) und 10. Oct. ein Staatsvertrag mit Sachsen, Reuß jüngerer Linie und Weimar wegen Anlegung einer Telegraphenlinie zwischen Altenburg und Weimar über Gera und Jena. Am 27. Dezember 2011 rief der Verband Deutscher Reeder (VDR) die Bundesregierung erneut auf, endlich die Rechtsgrundlagen für private Sicherheitsdienste an Bord von Handelsschiffen zu schaffen. Die Piratenbekämpfung werde durch etliche Gesetzeshürden teils absurd erschwert. Die Bundesregierung solle das grundsätzlich bereits gebilligte Zertifizierungsverfahren für Sicherheitsteams an Bord umsetzen, damit der bewaffnete Schutz deutscher Schiffe endlich möglich wird. Bei den Zusammenstößen mit der PKK kam es zu heftigen Widerständen. Erdogan wiederum ließ als Oberbefehlshaber der Armee Stützpunkte sowohl des IS als auch der PKK bombardieren. Anfang des 20. Ihre Verbannung würde aufgehoben, wenn sie sich am Krieg gegen die Perser beteiligten. Jahrhunderts gab es immer wieder Aufstände, die durch Simko Aga angeführt wurden. Dieser wurde dann 1930 aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Am 22. Januar 1946 wurde nach der Anglo-Sowjetischen Invasion Irans unter der Schirmherrschaft der Sowjetunion in Mahabad die Republik Mahabad gegründet. Dazu kommen bunte Bänder und ein unter dem Wipfel hängender Reisigkranz. Fertig geschmückt gilt es, den Baum sofort aufzustellen oder so zu bewachen, dass es keinem Burschen des Nachbarortes gelingt, den Baum anzusägen oder zu zerstören. Mit langen zusammengebundenen Stangen wird der Baum gehoben und in der richtigen Lage gehalten. Dieser Höhepunkt des Brauches wird mit Muskelkraft bewältigt. Mit langen Stangen und Feuerhaken wird nun der Stamm in das vorbereitete Loch im Boden gestellt und aufgehoben. […]

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Constanz ein vergessener Traum mit Märchen wie Meeresschaum.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Er sprach's, und eine Mandoline erklang vom Strand - es mahnte mich, als käm' aus jener Burgruine ein klagend Echo: Friederich. Und nicht mehr in den öden Gängen den finstern Römer sah ich drohn; ich sah bei Fest und Minnesängen Constanza's blondgelockten Sohn. Und als schon Nacht den Strand umwebte, der Mond im dunkeln Meer erblich, in meiner Seele Tiefen bebte noch lang das Echo: Friederich. Da fiel ihm der Rocken hinab, und es mußte hinunter. Ein Kranz aus s o l c h e r Hand wie würd er lohnen! Sie könnte uns vielleicht noch erlösen sagte der sechste. Der tiefste Punkt liegt 318 Meter unter der Erde. Da ist nur das schwarze Loch in meiner Erinnerung. Da klopft es an, Hans ruft kumm herin, wenn de en Kop hest. Beruhigt euch, ich liebe das Vaterland ebensosehr wie ihr. Nimmt man Platz am Fenster des geräumigen Gastzimmers, mit dem Blick nach der Landstraße zu, oder setzt man sich zu längerer Rast an einem Sommerabende unter die jahrhundertalte Fuchslinde draußen im Garten, welche mit ihrem weitausgebreiteten Blätterdache das Gasthaus überschattet, dann nimmt man wahr, daß die Bautzener Straße, welche hier hart vorüberführt, auch heute nicht ganz verkehrsarm ist. Und die Zeit der Opfer und Täter ist längst abgelaufen. Da jagen Kutschen und Landauer vorüber, Lastwagen schleichen träge dahin, Radfahrer und Automobilisten fliegen vorbei, Wanderer ziehen daher, und zum Abend finden sich auch einige Stammgäste aus den nächsten Dörfern auf dem Fuchse ein, um hier nach getanem Tagewerke sich zu erholen, besonders ist das an Sonn- und Festtagen der Fall. Die Rose zu verschaffen hält schwer, da es Winter ist. Es hängt mit dem Märchen von den sieben Raben (Nr. Da nimmt man vielfach den Fuchs als Wanderziel. Viel mehr ist die Verwandlung in einen Menschen absolut. Was kann sie denn dafür? sprach der vierte Rabe. Aber auch im Winter hat der Fuchs bei Schmiedefeld seine Gäste. […]

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Das alte Lied im Wind.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Da klingt im Wind das alte Lied voll Seufzer und voll Tränen - durch meine müde Seele zieht ein namenloses Sehnen; es ist, als ging ich ganz allein auf schneeverwehter Halde und träumt vom goldnen Sonnenschein, dem ersten Grün im Walde. Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein. Ein alter Esel fraß die ganzevon ihm so heißgeliebte Pflanze. Neuen Mut, sich zu erfinden: Strahlend, wie der Sonnenschein. Doch niemals einer von uns allein auf unseren Lebenswegen. Wie vergäß ich dich je, o parthenopäischer Molo,Morgens hab ich dich oft, Abends mit Wonne begrüßt.Schwärme geschäftigen, müßigen Volks umgeben mich lärmend,Dutzende bieten den Arm, bieten die Barke mir an.Schreiend preist der Verkäufer die Südfrucht, preist mir die Waar an,Die er im ärmlichen Korb Tausenden rednerisch zeigt.Wiehernd Gelächter, es lockt mich: der Pulcinella begeistertEinen Haufen, der dort gaffend die Puppen umsteht.Hier im lauschenden Kreis des zerlumpten Pöbels erhebt sichEine zerlumpte Gestalt, und Ariostos GedichtTrägt er wütend den Hörenden vor, und ein Blinder, sich stützendAuf die Krücke, beginnt eben sein wunderlich Lied. Noch halb stand die Sonne über dem Berg, und halb war sie unter. Hoch in den Lüften hängt im Labyrinthe der TaueDort der Seemann, und hier plätschert die Barke vorbei.Und ich tret ans Gemäuer, es schäumt die tosende WelleGrünlich wie Lavageblöck wachsend und schwindend empor.Rötlich glüht der Vesuv, der schöne, gefährliche Nachbar,Mit dem dampfenden Haupt über des Meeres Azur;Heitere Städte, dem mächtigen Berg zu Füßen gelagert,Lächeln im Sonnenschein dort am Gestade mich an.Weiter schweifet der Blick, und es wächst mit der Ferne die Sehnsucht,Ihr lustseliges Blau öffnet dem Auge die Bucht!Taub schon bin ich der Menge, die mich umrauschet; hinüberUeber die lachende Flut gaukelt die Seele sich hin,Bis wo in goldenen Lüften, dem Wirklichen täuschend entnommen,Deine Insel, Tiber, duftenden Fernen entsteigt:So aus dem zauberlosen Gewirr alltäglichen LebensFlüchtet ins Fabelreich gerne der schwärmende Geist. Wolf besonders gedenkt deiner am öftesten, wenn er sich bey mir die langen Abende mit Jahrmarkt und Weinlese spielend beschäftigt. Müller erhalten haben; ich kann noch ein paar schicken, wenn du sie zur Mittheilung an Freunde wünschen magst. […]

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Jahrmarkt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Sind's die Häuser, sind's die Gassen? Ach, ich weiß nicht, wo ich bin! Hab ein Liebchen hier gelassen, Und manch Jahr ging seitdem hin. Aus den Fenstern schöne Frauen Sehn mir freundlich ins Gesicht, Keine kann so frischlich schauen, Als mein liebes Liebchen sicht. Falls wir es auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten je vergaßen: Gemessen an diesem frühgestorbenen Riesen sind wir alle nur langlebige Zwerge. Eine Bronze-Medaille vom 7. November wirst du durch Herrn Canzler v. Im Stadtteil Pesterwitz wird einmal im Jahr ein Weinfest veranstaltet. Alle zwei Jahre findet auf der Dresdner Straße ein Karnevalsumzug statt. Dort wollte sie auch ihre neue Haube aufsetzen, die sie sich in München von ihrem Verdienst habe machen lassen. Nun eröffnete sie die Schachtel, und ich mußte mich des reichgestickten und wohlbebänderten Kopfschmuckes mit ihr erfreuen. Ein artiges ausgebildetes Geschöpf, in der Welt schon ziemlich bewandert. Eine regelmäßig durchgeführte Veranstaltung ist das Windbergfest, das am Platz des Friedens in Döhlen stattfindet wird. In diesem kurzen, eiligen, von einem ungeduldigen Dröhnen begleiteten Leben eine Treppe hinunterlaufen? Ich sprach sehr viel mit ihr durch, sie war überall zu Hause und merkte gut auf die Gegenstände. An diesen nehmen neben den in Freital ansässigen Karnevalsvereinen auch einige aus umliegenden Orten wie Bannewitz, Kurort Hartha oder Wilsdruff teil. Zu Ostern findet auf Schloss Burgk ein mittelalterlicher Jahrmarkt statt. Sie gehe, sagte sie, nach Bozen auf die Messe, wo ich doch wahrscheinlich auch hinzöge. Man könne in der Verehrung der Mutter Gottes nie zuviel tun, meinte sie. Ich bin nicht am richtigen Ort, leider kann ich mich dem Eindruck nicht verschließen, daß ich nicht am richtigen Ort bin. Wenn sie mich dort anträfe, müsse ich ihr einen Jahrmarkt kaufen, welches ich ihr denn auch versprach. Den hatte sie doch gleich bemerkt und freute sich, da mehrere nach und nach erschienen, daß sie auch diesen Baum unterscheiden könne. Ich, der xte Laureat, muß mich gewiß nicht ängstlich an den belorbeerten Wortathleten vergangener Jahre messen. Ebenfalls auf Schloss Burgk befindet sich der städtische Weihnachtsmarkt. Im Stadtteil Pesterwitz wird einmal im Jahr ein Weinfest veranstaltet. Die bekannteste regelmäßig durchgeführte Veranstaltung ist das Windbergfest, das am Platz des Friedens in Döhlen ausgetragen wird. […]

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Joe glitt rasch auf den Baum .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Joe glitt rasch auf den Baum hinunter und befestigte vorsichtig den Anker; der Doctor ließ sein Knallgasgebläse in Thätigkeit, um dem Luftschiff eine gewisse emportreibende Kraft, die es in der Luft oben halten könnte, zu bewahren. Der Wind hatte sich fast plötzlich gelegt. Joe hatte sich von einem Zweige zum andern hinunter purzeln lassen und wartete auf ihn, indem er sich, auf festem Boden stehend, dehnte und reckte. Der Doctor, welcher jetzt die Gondel um das Gewicht seiner beiden Gefährten erleichtert sah, konnte sein Knallgasgebläse gänzlich auslöschen. Trotzdem war Baum kein unbeschriebenes Blatt und besaß auch seine Schattenseiten. Tatsache bleibt, dass der Autor ein Theosoph und Okkultist war. Seine Ehefrau war beispielsweise eine bekannte Frauenrechtlerin und dies war zu dieser Zeit schon sehr erstaunlich, auch für einen Mann, sich eine solche Frau zu nehmen. Er dachte manchmal sehr konsequent und resolut und glaubte, Probleme ließen sich am besten mit Druck und manchmal auch mit Gewalt lösen. Auf der anderen Seite war er ein Freund von Entwicklung und Fortschritt. Auch dass Dorothy den gelben Weg entlangzulaufen hatte, um zum Zauberer zu gelangen, soll satanische Motive unterstellen, aber meinem Verständnis nach, ist er vielmehr ein Symbol für den Weg aus Gold. Zu der damaligen Zeit war eigentlich jeder ein Okkultist, der sich mit der Esoterik beschäftigte. Dies wäre für mich noch einigermaßen plausibel, wenn man denn eher nach solchen Symbolen sucht. Dass also heutzutage assoziiert wird, ein Okkultist läge dem Satanismus nicht allzu fern, ist nur ein terminologisches Missverständnis und regt die Fantasie an. Wieder andere sehen darin  ein Gleichnis zwischen dem Regenbogen und den sieben Astralebenen, die auch nach den gleichen Farben geordnet sein sollen. Man sieht, dass sich viele an der Deutung beteiligt haben. Seinerzeit wurde das Wort Esoterik kaum benutzt. Sozusagen als Hinweis, um den Zauberer zu finden, einfach dem Gold beziehungsweise Geld nachzugehen. Wenn man näher kommt, sieht man, dass jeder Baum Blätter, Blüten und Früchte trägt. Und, wenn man nicht locker lässt und die Haut abstreift, ist ein köstlicher Geschmack unser Lohn. […]

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Graue Hügel.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ruhe träuft von seinem Flügel, Und er spendet Labung aus. Dort, an jenem grauen Hügel, Kehrt vom Feld, mit losem Zügel, Froh der Ackersmann nach Haus. Doch daheim will man nicht glauben, was passiert ist. Als die Männer dem halbtoten Rest des Tieres nachsetzen wollen, wird das vom Kommandanten strengstens untersagt, denn es jagt Boyer ihm immer noch ausreichenden Respekt ein. Er verfasst einen Rapport, der zusammen mit einer beigefügten Zeichnung des Matrosen über den Kampf an das Marinekommando geschickt wird. In Teneriffa angekommen wendet er sich  sofort an den französischen Konsul und bittet ihn um einen Besuch an Bord, woraufhin dieser über das seltsame Fundstück ebenso staunt wie die Mannschaft. Nach drei Stunden scheint die Sache dann endlich vorbei. Man will es mit einer um den Rumpf geschleiften Schlinge aus dem Wasser hieven, zertrennt dabei aber den weichen Körper, so dass nur ein 20 Kilogramm schweres Stück des Schwanzes übrig bleibt. Und die wichtigste Regel noch mal: Ruhe bewahren da wir nachts nicht mehr zur Ruhe kommen. Baden verkündete am 15. Juli 1870 die Mobilmachung und beteiligte sich seit dem 21. Juli 1870 am Krieg. Völlig überraschend für die badische Regierung und Öffentlichkeit kam der Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs. Bei den Wahlen zum Zollparlament im Februar 1868, die anders als die Landtagswahlen nach allgemeinem und gleichem Stimmrecht vorgenommen wurden, erreichten die Nationalliberalen acht Mandate, die Katholiken fünf und die Konservativen ein Mandat. so dass die Nationalliberalen wegen der öffentlich protokollierten Stimmabgabe und der indirekten Wahl durch Wahlmänner ihre überwältigende Mehrheit halten konnten. Nach anfänglicher Sorge, dass Baden wegen der langen Grenze mit Frankreich zum Schlachtfeld hätte werden können, zerstreuten sich diese Befürchtungen mit den Siegesmeldungen der Preußischen Armee und ihrer Verbündeten. Doch auch betrübende Erlebnisse brachte das Jahr 1880 für ihn: seine von ihm sehr verehrten Schwägerinnen Henriette Steinberger und Sophie Emmelius starben am 23. Juli, bezw. am 8. September, und am 23. November schied Frau Friederike Schmidt, die liebenswerte Schwester Julius Kellners, mit welcher ihn herzliche Freundschaft verband, aus diesem Leben. Ein treuer Besucher und Gesellschafter blieb ihm sein Neffe Hermann Steinberger in Gießen, mit dem er gerne und öfter verkehrte, wie auch dieser ihm stets eine aufrichtige Anhänglichkeit bewies. […]

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Jagdschloss Hummelshain.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Nachdem der Herzog Georg aus Gesundheitsrücksichten bereits unter dem 28. Mai die Leitung der Regierungsgeschäfte seinem älteren Sohne, dem Erbprinzen Ernst, zeitweilig übertragen, starb er den 3. August auf dem Jagdschlosse Hummelshain und Herzog Ernst übernahm die Regierung des Landes. Der Landtag trat nach anderthalbjähriger Vertagung am 21. Nov. zusammen und huldigte zunächsi dem neuen Regenten, dann vernahm er die Erklärung des neuen Ministeriums, daß es seine Aufgabe darin erkenne die durch die Gesetzgebung der jüngsten Jahre bewirkten Rechtsverletzungen wieder aufzuheben. Aus einer gemeinsamen Reise wird nichts. Stattdessen reitet Walter mit Fortunat zum benachbarten Hohenstein auf den Sitz des Grafen Victor. Dort begegnen die beiden Reiter der schönen Florentine. Das ist die Amtmannstochter. Fortunat erfährt den Grund für die mangelnde Reiselust des Freundes. Der beamtete Walter ist mit dem Mädchen verlobt und will es nach der nächsten Gehaltserhöhung heiraten. Der Poet Victor lässt sich auf Hohenstein nicht blicken, aber Fortunat lernt am Tisch des Amtmanns einen anderen Dichter kennen. Das ist der poetische Student Otto, der Neffe des Amtmanns. Zwar widert den jungen Burschen die Rechtswissenschaft an, doch er will zunächst der fröhlichen Dichtkunst entsagen und das Examen bestehen. Walter und Fortunat verlassen Hohenstein. Walter muss zurück in sein Amt. Fortunat, weiter auf dem Wege nach Italien, trifft die umherziehende Theatertruppe des Prinzipals Sorti und begegnet bei den Schauspielern Kordelchen. Das hübsche Mädchen ließ sich einst von einem kecken Mimen aus Heidelberg entführen und ist in den jungen Maler Guido verliebt. Zum Ensemble gehört unter anderem noch der erste Tenor Lothario, der Literatus. Auf Einladung des Fürsten begeben sich alle erwartungsvoll auf dessen Jagdschloss. Schon in Walters Städtchen hatte Fortunat einen Geiger bewundert. Nun tritt dieser seltsame Solist Dr. Dryander wieder auf. Fortunats Weg kreuzt den des Malers Albert. Dieser befindet sich auf der Rückreise von Rom. Nach Maria-Einsiedel war sie mit ihrer Mutter zu Fuß gewallfahrtet, und beide wollten eben die größere Reise nach St. Und die berüchtigte "wild coast" hätte ihren Namen nicht verdient, würden nicht auch "wilde" Sachen wie gegrillte Würmer aufgetischt. Die Besitzer jener Bauerngüter haben den Marktsteig seit Jahrhunderten dulden müssen. Hübsche große braune Augen, eine eigensinnige Stirn, die sich manchmal ein wenig hinaufwärts faltete. Ich konnte nicht einmal erfahren, ob wir in einem Gerichtsgebäude waren. […]

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Alles nur eine Mystification.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Unsinn! ich werde doch meinen Mann kennen? Das sieht ihm ähnlich, ganz ähnlich! Durch die Lüfte reisen! Jetzt wird er gar eifersüchtig auf die Vögel! Nein, daraus soll nichts werden! ich werde es zu verhindern wissen! Ja, wenn man ihn gewähren ließe; wer könnte Einem dafür gut sagen, daß er sich nicht eines schönen Tages nach dem Monde aufmachte! Noch am Abend desselben Tages setzte sich Kenndy voll großer Unruhe und Erbitterung in ein Coupé der Eisenbahn nach der General Railway Station und langte am folgenden Morgen in London an. Drei Viertelstunden später setzte ihn eine Droschke vor dem kleinen Hause des Doctors, Soho square, Greek street, ab. Er schritt über den Vorplatz und kündigte sich durch fünf nachdrückliche Schläge gegen die Thür an, worauf Fergusson öffnete. […]

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Erste Lieder.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Manches Lied von meinem Lieben, Das hervordrang ungehemmt, Eh' ich's ganz noch aufgeschrieben, War's von Tränen weggeschwemmt. Manches hab' ich hingegeben Dem und jenem Menschenkind, Manches Blatt aus meinem Leben Auch zum Spiele für den Wind. […]

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Vorschriften über Heimathsrecht und Armenwesen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Die Gesetzsammlung vom Jahre 1857 veröffentlichte die mit der Ende 1856 versammelt gewesenen Landschaft verabschiedeten Gesetze; durch dieselben wurde die Stellvertretung beim Militär wieder eingeführt (Gesetz vom 22. Jan. 1857), das Heirathen der männlichen Landesunterthanen vor dem 24. Lebensjahre untersagt, die Vorschriften über Heimathsrecht und Armenwesen ergänzt und erläutert, der Anschluß an den Deutsch-österreichischen Münzvertrag vom 24 Jan. 1857 publicirt, ferner eine Verordnung wegen Regelung der Rechtsverhältnisse der Kirchenpatrone nach Einziehung der vasallitischen Patrimonialgerichtsbarkeit betreffend vom 12. März 1857, das Gesetz über Zusammenlegung von Grundstücken vom 20. April 1857 und das Gesetz vom 1. Mai 1857, die Revision des Grundgesetzes, insonderheit die landschaftlichen Wahlen betreffend, wornach die jetzt geltende Zusammensetzung der Landesvertretung bestimmt wurde. Es kam zur Gründung der "Herberge zur Heimat". Nach Darlegung der Sachlage gründet man eine Aktiengesellschaft "Delitzscher Schlächterei" und nahm die Schlachtung in eigene Hand. Schon am 15. Juni schloß auch er die Augen, und sein Sohn Wilhelm bestieg als Wilhelm II. den Thron seiner Väter. In ganz Deutschland entstanden Sammlungen für die Heimgesuchten. Am 26. September hielt der neue Stadtmusikdirektor sein Antrittskonzert. Der inmitten des Schäfergrabens als letzter Rest des Vorstadtgrabens noch schwach rieselnde Wasserlauf (seit 1816 schon fortgesetzt verkleinert) wird endlich ganz beseitigt. Die Festveranstaltung fand im Bürgergarten statt. Hierorts betrug diese Sammlung 1935,51 Mark. Am 30. April wurde der neue Superintendent Hahn aus Salsitz durch General Superintendent D. Am 12. Oktober erhängte sich in einem Erlenbusch am Sorauer Bahnhof der hiesige Schuhmachermeister Bültemann. Als Protest gegen die hiesige Fleischerinnung, welche die Fleischpreise pro Pfund um 10 Pfg. erhöhte, fanden sich am 1. September im Weißen Roß viele Bewohner der Stadt zusammen. Am 2. Juli beging der hiesige Männer-Turnverein sein 25jähriges Bestehen unter Teilnahme von 14 auswärtigen Turnvereinen, die schon am Tag vorher zum Gauturnfest hier eingetroffen waren. Am 3. Dezember feierte Branddirektor Schulze, Führer der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, sein 25jähriges Jubiläum als Leiter der hiesigen Wehr. Es wurden ihm viele Ehrungen zu teil. Sein Name ist Römer. Auf einer im Dezember stattgefundenen Versammlung der kirchlichen Vertreter des Kreises wurde die Anregung gegeben für die auf Wanderschaft befindlichen Gewerbetreibenden hierorts eine zeitgemäße Unterkunft zu schaffen. […]

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Alle zwei Kurden haben sich letztens in Amadijah Blei und Pulver gekauft.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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unter anderem verlangte man ihnen am Tore eine Abgabe hierfür ab. Das war bis dato keineswegs vorgekommen; sie hatten nie im Leben gebührend Zaster zur Vergütung der Steuer, welche bislang höher war, als der Aufwand der so gegenwärtig teuren Artikel, darüber hinaus so wurden sie in die Justizvollzugsanstalt gesteckt. Der Bey forderte ihre Freiheit und gab zu, daß man das Pulver und Blei sicherstellen solle; indessen der Mutesselim ging durchaus nicht darauf ein. Er forderte die konfiszierte Ware, den Zoll, eine Strafsumme und späterhin auch noch Kostenerstattung der Untersuchungsund Zuchthauskosten, so daß aus zwanzig Piastern hundertundvierzig geworden sind. Ehe diese im Leben nicht bezahlt werden, gibt er die Menschen keineswegs los und rechnet ihnen zehn Piaster für den Tag als Verpflegungsgelder an. In welcher Thema wolltest du mit ihm sprechen? Ja. Solltest du die Summe zurückgeben? Pustekuchen. Nur unterhandeln? Das würde zu nichts führen. Ich soll ihm darlegen, daß wir jeden Kerl aus Amadijah, der unser Areal betritt, gefangen nehmen und zurückhalten werden, bis die beiden Männer wieder bei uns sind. Er wollte gewiß ordentlich und fromm werden, recht fromm, und zur Messe gehen und Stiftungen machen und alles nur noch heute, zum letztenmal, sollten List oder Gewalt ihm irgendwie durchhelfen. Vielleicht gelang es ihm noch, wenigstens den Tabak und das Schießpulver auf die Seite zu bringen und die ungestempelten Kalender und den Kaffee und die Tuchballen und alles. Die Lichter da drunten sah er nur noch in den Tränen schwimmen, die seinen Augen entquollen. Jetzt gleich wollte er es zeigen, und mochte daraus entstehen, was wollte, er konnte schon zahlen. Das bisherige Leben war nur ein beständiger Krieg gewesen, nun aber mußte Frieden werden für die letzten Tage. Schließlich kehrte Karlam Ende des Jahres in seine Heimat nach Braunschweig zurück. Der Gast genießt in der BRD ein eigenartiges Gastrecht in einer Form von (Narren)-Freiheit, die er garantiert aus seinem Heimatland so nicht kennt. […]

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Es schneit Flocken weich und dicht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Der erste Schnee, weich und dicht, die ersten wirbelnden Flocken. Die Kinder drängen ihr Gesicht ans Fenster und frohlocken. Da wird nun das letzte bischen Grün leise, leise begraben. Aber die jungen Wangen glühn, sie wollen den Winter haben. Schlittenfahrt und Schellenklang und Schneebälle um die Ohren! Kinderglück, wo bist du? Lang, lang verschneit und erfroren. Das Gedicht soll für Ihr Herzblatt sein? Dann schauen Sie unter romantische Gedichte, unter Gedichte der Romantik oder unter Gedichte Sehnsucht nach. Außerdem könnten Sie unter dem Punkt Valentinstag Gedichte stöbern. Wenn zwei Menschen 50 Jahre miteinander verheiratet sind, geht es um Gedichte zur goldenen Hochzeit. Verse für Mama, Papa, Kind entdecken Sie in den Rubriken Muttertagsgedichte, Vatertagsgedichte und Kindergedichte. So hat auch Goethe selbst im Alter beim Neubau des Weimarer Schlosses die Unterhaltung mit italienischen Kunsthandwerkern gesucht, um im italienischen Gespräch die Atmosphäre des Landes seiner Sehnsucht aufleben zu lassen. Auch pflegte der Vater gar oft im Familienkreise von seinen Reiseerlebnissen zu plaudern. An diesem Reisebericht hat der Herr Geheimrat, wie Goethe in Dichtung und Wahrheit erzählt, noch Jahre nach der Heimkehr gearbeitet und gefeilt. Schudt in seinem schönen Buche über Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Als Viaggio in Italiawurde das Manuskript erst im Goethejahr 1932 mit italienischer Förderung publiziert. Man nimmt die italienische Sprache des Manuskripts gewöhnlich als Marotte, so kürzlich noch L. Aber sollte nicht der Wunsch maßgebend gewesen sein, durch die musikalische Sprache des Reiselandes unmittelbarer in dessen Welt zu versetzen, als dies mit deutscher Zunge möglich war? Nun das Merkwürdige: Goethes Vater schrieb seinen Reisebericht in italienischer Sprache. Das Entstehen von einer immer größeren Zahl sozial Schwächeren wurde billigend in Kauf genommen. Die Entscheidungsträger scheinen nicht in Städten zu leben, fahren keine U-Bahn, tragen keine Konflikte auf der Straße aus. Genau dann schwappt die braune Leiche wieder an die Oberfläche, die man so schamvoll versucht hat abzubüßen. Der Staat verrät gerade seine Kinder zu Gunsten eines mühsam aufgebauten Images in dieser Welt. Man tut so, als sei das alles normal oder besser noch, nicht existent, was sich da außerhalb von politischen Debatten, Talkshows und medialer Schönschreiberei in der realen Welt abspielt. Geld, persönlicher Erfolg war wohl irgendwie wichtiger, als gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Augenhöhe mit all ihren Mitgliedern. […]

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7sky Design.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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