Festung Königstein

Wahrheit & Dichtung

Öffnungszeiten Festung Königstein:

April - September 9:00 Uhr - 20:00 Uhr
Oktober 9:00 Uhr - 18:00 Uhr
November - März 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Einlassschluss ist 1 Stunde vor Schließung der Festung

Die Festung Königstein ist ohne Ruhetag durchgehend geöffnet.
Einziger Schließtag ist der 24. Dezember
Am 31. Dezember schließt die Festung bereits um 15:30 Uhr.
 

Eintrittspreise Festung Königstein inklusive aller Ausstellungen:

Erwachsene 5,00 €
Ermäßigt 3,00 €
Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Ermäßigungsberechtigt sind Schüler bis 16 Jahre, Studenten, Auszubildende und Behinderte gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises, Arbeitslose gegen Vorlage des Bewilligungsbescheides


Familienkarte für Elternpaar und eigene Kinder bis 16 Jahre 12,00 €
Gruppen ab 20 Vollzahlern erhalten einen Rabatt von 10%.
Kinder bis 16 Jahre in Gruppen ab 15 Kinder: 2,00 €
Bei Sonderveranstaltungen gelten zum Teil erhöhte Eintrittspreise.

Der Panoramaaufzug fährt gegenwärtig an den Wochenenden, feiertags und an "Brückentagen" (bis 31.10.2006).
Erwachsene zahlen pro Fahrt 1,00 €. Kinder bis 16 Jahre sind in Begleitung Erwachsener frei.

Ab 01.01.2007: Benutzung des Personen- und Lasten- sowie des Panoramaaufzuges (auf- und abwärts): 1,50 € (Kinder bis 16 Jahre, Behinderte und Familien mit Kinderwagen frei)

Sonderpreise am Buß- und Bettag, dem 22.11.2006: Jeder Besucher zahlt 2,00 €, Familien 5,00 €!  

Die Festung Königstein 

zeigt verschiedener Baustile, von der Spätgotik, Renaissance, Barock bis zum 19. Jahrhundert.
Bei gutem Wetter sieht der Besucher der Festung ausser dem mächtige Festungsbauwerk auf dem Königstein auch die grandiose Aussicht auf das Panorama der sächsischen Schweiz, den benachbarten Lilienstein, den einzigartige Elbbogen um den Königstein, die linkselbischen Tafelberge, das Erzgebirge und die böhmischen Berge.

Veranstaltungsplan Festung Königstein

10.12. und 11.12.2005
"Königstein ein Wintermärchen" mit russischen Köstlichkeiten
am 11.12. um 15:30 Uhr kommt der Weihnachtsmann!

Festung Königstein Ausstellungen 2005 
Torhaus (verlängert bis zum 02.01.2005)
Festung Königstein - die sächsische Bastille

Das Staatsgefängnis auf der Festung Königstein von 1591 bis 1922
       
Magdalenenburg Obergeschoss (17. November 2004 letztmalig zu sehen)
Blühende Landschaften - Kunstausstellung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden,
      

Festung Königstein Ausstellungen 2004 

Garnisonskirche  
„Sonntagsmusik in der Garnisonskirche"
an den Adventswochenenden ab 15 Uhr  Orgelkonzerte
am 17. November 2004 und an allen Adventswochenenden geöffnet 

Führungen:
17.11.2004    11:00 Uhr 13:00 Uhr  15:00 Uhr 
„Munitionsladesysteme, Kasematten und Tiefkeller“ – Verborgene Geheimnisse der Festung Königstein

17.11.2004    14:00 Uhr bis 15:20 Uhr
„Schlüssel zur Vergangenheit“ - Schließkapitän Clemens berichtet über den Festungsalltag
Führung zum Alltagsleben auf dem Königstein über die Jahrhunderte mit kleiner Überraschung am Ende des Rundgangs

Ständige Ausstellungen auf der Festung Königstein:

Brunnenhaus, Dokumentation zur Geschichte des Brunnens und der Wasserförderung.
Von April bis Oktober und an den Adventswochenenden wird bei Schauvorführungen mit Hilfe des restaurierten Elektromotors von 1912 Brunnenwasser gefördert.
In der Ausstellung stehen bewegliche Modelle der früheren Wasserhebewerke wie Göpel, Tretrad und Dampfmaschine.
      
Altes Zeughaus
Zeughaus-Arsenal
Die Geschichte des sächsischen Zeugwesens, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden.

Neues Zeughaus
Festungsbau und Militärgeschichte von 1806 bis 1945
April-Oktober
Ausstellung de

Schatzhaus
Die Geschichte des Schatzhauses als Tresor für die sächsische Staatsreserve.
       
Kommandantenhaus - Kommandantenwohnung
Die ehemaligen Privaträume des Festungskommandanten im Zustand um 1900.    
    
Kommandanten - Pferdestall 
im Zustand um 1900, als hier die Pferde des Kommandanten und die Zugpferde für die Artillerie untergebracht waren.
      
Georgenburg
Dokumentation zur Baugeschichte und zur Geschichte des Staatsgefängnisses Festung Königstein.
Das Schicksal ausgewählter Insassen des gefürchtetsten Staatsgefängnisses in Sachsen wird vorgestellt.    
    
Magdalenenburg - Fasskeller
Dokumentation zur Baugeschichte und zur Geschichte der drei Riesenweinfässer

Torhaus
Die Geschichte der sächsischen Artillerie
(November-März, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden)

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Wäre ich ein freier, stolzer Kurde, ich würde nicht wie ein türkischer Hammal um ein Bakschisch betteln. Aber weil es so wenig ist, darum sage ihm, daß ich nur dann einem Bettler etwas gebe, wenn er mich selbst bittet. Ich habe ihm bereits das Leben seines Sohnes geschenkt, und das ist mehr als jede andere Gabe. Ein Pferd, eine Luntenflinte und fünfzig Schafe. Wie viel ist dies an Geld? Nicht mehr als fünf Pfund oder hundert Mark. Außerdem kamen noch viele andere, um sich nach orientalischer Sitte ganz ungeniert selbst zu Gaste zu bitten. Gegen Ende des Mahles stellte es sich heraus, daß die Speisen nicht für alle langten, und so erhielten die Trollgäste ein lebendiges Schaf, welches sie sich gleich selbst zubereiteten. Dann gab es Kampfspiele und Lieder, zu denen ein zweisaitiges Tambur *) die Begleitung wimmerte, und endlich wurden von einem Manne Märchen und Geschichten erzählt, Geschichten, Tschiroka: Baka ki mir vom sterbenden Frosch; Gur bu schevan der Wolf als Hirt; Schyeri kal der alte Löwe; Ruvi u bizin der Fuchs und die Ziege. Die Unmöglichkeit, in solcher Nachbarschaft Ruhe zu erlangen, regte den schalkischen Geist in mir auf; ich nahm eine Weizenähre und ließ die schwankende Last über Stirn und Nase des Schlafenden schweben. Vor uns steht im Gras der Nachthimmel als Laterne. Nun waren diese der Kompaß, nach dem er steuerte. Kopf an Kopf, ich innerhalb, er außerhalb des Zeltes, lag ich mit einem Manne, der mir durch ein gräßlich Stöhnen die so nötige Ruhe unwiederbringlich verkümmerte. In seiner tiefen Ruhe gestört, fuhr er mit der Hand mehrmals übers Gesicht, und sobald er wieder in Schlaf versank, wiederholt' ich mein Spiel, ohne daß er hätte begreifen mögen, woher in dieser Jahrszeit eine Bremse kommen könne. Endlich bracht' ich es dahin, daß er völlig ermuntert aufzustehen beschloß. Der Morgen war fahl, wie die Nacht gewesen war. Indessen war auch mir alle Schlaflust vergangen, ich trat vor das Zelt und bewunderte in dem wenig veränderten Bilde die unendliche Ruhe am Rande der größten, immer noch denkbaren Gefahr; und wie in solchen Augenblicken Angst und Hoffnung, Kümmernis und Beruhigung wechselsweise auf und ab gaukeln. […]
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Wer hätte gedacht, dass die Carolabrücke und ein unschuldiger Eierlöffel in tragischer Allianz das Handtuch werfen? Aber so ist das Leben in Dresden, eine Dramatik, die kaum zu überbieten ist. Mitten in der Nacht gibt unsere geliebte Brücke mit einem theatralischen Krachen nach und plumpst in die Elbe, als sie die Nixe im Fluss besuchte. Kurz darauf folgt ihr der Eierlöffel im symbolträchtigen Akt der Solidarität zwischen Keramik und Beton. Kaum sind die Trümmer kalt, marschieren die ersten Dresdner aus, um das Schauspiel zu begutachten, bewaffnet mit Smartphones und der unvermeidlichen Frage: Zufall oder dunkles Omen? Ist es vielleicht eine Metapher für die Fragilität unseres Daseins? Oder einfach nur ein schlechter Witz des Universums? So oder so, die Stimmung am Ufer ist eine Mischung aus Volksfest und Endzeitszenario. Da spielt eine auf der Gitarre „Stairway to Heaven“, während andere noch schnell ein paar Selfies schießen, bevor die Elbe auch das letzte Stück Brücke verschluckt. Die Dresdner nehmen’s, wie immer, mit einer Mischung aus unerschütterlichem Galgenhumor und einem Prize Fatalismus. Die Brücke ist weg – na und?“, könnte man meinen, sie murmeln in ihren Kaffeebechern und machen sich einen Spaß daraus, wer die absurdeste Theorie zum Einsturz beisteuert. Und während die Schaulustigen ihre Wetten abschließen, ob die Elbe als nächstes den Neumarkt fluten wird, rücken fürwahr die Panzer der Bundeswehr an. Wenn man schon keine Brücke mehr hat, dann wenigstens eine ordentliche Portion Pathos am Elbufer. Das Hochwasser kommt indessen als ungebetener Gast, und die Stadt zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. „Egal“, sagen die Einheimischen, „wir haben schon Schlimmeres überstanden.“ Brücken kommen, Brücken gehen.“ Ein Schluck Kaffee, ein lustloses Schulterzucken, und weiter geht’s. Die Straßenbahnen werden umgeleitet, und im Stadtbild klafft eine neue Wunde, doch das Leben in Dresden zieht seine Bahnen, stur wie eh und je. Die Bundeswehr, mit ihren Panzern fest im Matsch der Ufer verankert, aus einem dystopischen Roman entsprungen. „Was tun die?“, fragt eine alte Dame, die den Tumult von der Brühlschen Terrasse beobachtet, derweil sie genüsslich ihren Nachmittagskaffee schlürft. Die Jüngeren unter den Schaulustigen spekulieren hingegen, ob die Panzer für ein Instagram-taugliches Hintergrundbild posieren. Aber Dresden wäre nicht Dresden, wenn es nicht aus jedem so schrägen Ereignis Kapital schlagen würde. Die Tourismuszentrale plant schon eine „Post-Brücken-Tour“, die neben der Geschichte der Carolabrücke gleichfalls einen Crashkurs in sächsischer Resilienz bietet. „Sehen Sie das Positive“, scherzt der Tourguide, „Sie können jetzt nicht von der Altstadt zum Neustädter Ufer spazieren, schwimmen Sie einfach rüber!“ Ingenieure und Stadtplaner arbeiten an Plänen für den Wiederaufbau. Es gibt hitzige Debatten, eine neue Brücke aus nachhaltigem Bambus oder traditionellem Beton? „Bambus? In Dresden? Wird das nicht gleich von den Elbe-Bibern gefressen?“, lacht ein Passant, der die Diskussion belauscht. Die Eingeborenen nehmen’s gelassen. Dresden hat eine lange Geschichte des Wiederaufbaus und der Wiedergeburt. „Eine Brücke mehr oder weniger, das hält uns nicht auf“, proklamiert ein selbsternannter Philosoph am Biertisch. Außerdem kann man ohne Brücke die Aussicht auf die Elbe besser genießen. Inzwischen wird ein Brückenfest organisiert, ohne Brücke. „Wir feiern die Leere“, erklärt der Veranstalter, „als Erinnerung daran, dass selbst im Verlust immer Raum für Neues ist.“ Die Dresdner tanzen, lachen und trinken auf die Vergänglichkeit, denn was bleibt, ist die Gewissheit, dass das Leben immer weitergeht, komme, was wolle. So schließt sich der Kreis, und das Leben in Dresden zieht weiter seine Kreise, ein ewiges Kommen und Gehen wie das Wasser der Elbe. […]
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Es war eine Nacht wie jede andere in Loschwitz, kalt und dunkel, als plötzlich ein seltsames Geräusch die Bürger erschreckte. Einige glaubten, dass es sich um einen Mann auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten handelte, der wild durch das Tal flog. Andere dachten, es sei eine Halluzination, verursacht durch die kalte Winterluft. Jedenfalls wurde der Verdächtige als kaukasischer Mann mittleren Alters beschrieben, mit weißem Bart und roten Mantel. Ein Mysterium, das bis heute nicht gelöst wurde, das Phänomen blieb ein Rätsel. Die Legende lebt weiter, als Warnung vor den Gefahren des Winters und als Ermahnung, immer wachsam zu sein. Aber wer weiß, vielleicht enthüllt sich die Wahrheit eines Tages und das Dezember-Mysterium über Loschwitz wird endlich gelöst. Aber wer sagt uns, dass diese ganze Geschichte wirklich wahr ist? Vielleicht ist es alles nur ein Scherz, den sich ein paar durstige Bauern in einer kalten Winternacht ausgedacht haben, um ihren Alkoholgenuss zu rechtfertigen. Oder vielleicht war es einfach nur ein harmloser Wanderer, der sich auf dem Heimweg von einer Kneipe verirrt hatte. Eine Sache ist jedoch sicher: die Legende des Dezember-Mysteriums in Loschwitz bleibt weiterhin ein amüsantes Thema für alle, die sich für paranormale Phänomene und übernatürliche Ereignisse interessieren. In der Tat, wer würde es nicht lieben, eine Geschichte über einen bärtigen Mann auf einem wilden Schlitten, gezogen von neun Rentieren, zu hören? Wir sind uns sicher, dass es eine Vielzahl von Leuten gibt, die bereit sind, alles zu glauben, was sie hören, solange es nur unterhaltsam ist. Aber wer weiß, vielleicht werden wir eines Tages die Wahrheit über das Dezember-Mysterium erfahren und endlich das Rätsel lösen. Bis dahin bleibt es ein Teil der lokalen Legende und eine Geschichte, die in den Köpfen der Menschen weiterlebt. […]
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In einer dramatischen Razzia hat die Polizei endlich zugeschlagen und die Geschäftsräume der Reichsbürger-Niederlassung in Dresden Laubegast dichtgemacht. Der selbsternannte König von Deutschland, Peter Fitzek, hatte hier seine sogenannte Gemeinwohlkasse etabliert - eine lächerliche Reichsbürgerbank, die mehrfach von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersagt wurde. Fitzek und seine Komplizen haben sich jahrelang über das Gesetz hinweggesetzt und ihre illegalen Geschäfte betrieben. Aber das ist noch nicht alles: Fitzek betreibt auch sogenannte „Repräsentanzen“ seiner scheinheiligen Gemeinwohlkasse in Wittenberg, Dresden und Menden. Wie dreist kann man eigentlich sein? Doch endlich hat die Polizei gehandelt und die Geschäftsräume versiegelt. Bei der Razzia wurde auch ein verdächtiger Führerschein sichergestellt, der jetzt überprüft wird. Hoffentlich bleibt das so und Fitzek wird endlich zur Rechenschaft gezogen und für seine illegalen Machenschaften zur Verantwortung gezogen. Das Königreich Deutschland selbst wurde ursprünglich in Sachsen-Anhalt gegründet, hat aber außer der Schein-Bank mit den Schlössern in Bärwalde und Eibenstock seine Aktivitäten auch spürbar nach Sachsen ausgeweitet. Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz hier genau hinschaut und Fitzeks Aktivitäten genau im Auge behält. Es ist an der Zeit, dass die Reichsbürger endlich begreifen, dass sie mit ihrer lächerlichen Ideologie und ihren illegalen Machenschaften keine Chance haben. Sie können sich noch so sehr in ihrer eigenen Welt aus Fantasien und Verschwörungstheorien verlieren - am Ende werden sie scheitern. Und das ist auch gut so. Jetzt ist es an der Zeit, dass Fitzek und seine Komplizen endlich gestoppt werden und die Polizei konsequent gegen alle illegalen Aktivitäten der Reichsbürger vorgeht. […]
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Auf den verwunschenen Wegen eines sächsischen Tals, da wo der Sandstein die Kälte vergangener Jahrhunderte ausstrahlt, hat sich eine lautlose Bedrohung eingenistet. Im Schutz einer Dunkelheit, die dicker als Pech durch die Ritzen der Fachwerkhäuser kriecht, verblasst die Sicherheit der Zivilisation mit jedem Sonnenuntergang. Es ist ein Ort der trügerischen Idylle, an dem das Klirren von Metall auf Metall normalerweise nur ehrliches Handwerk verkündet, bis plötzlich das unheilvolle Knacken fremder Werkzeuge an den Pforten der Privatsphäre nagt. Das Grauen trägt hier keine Monsterfratze, sondern das Antlitz von Fremden, die die Anonymität der Nacht wie eine zweite Haut tragen. Das Mysterium vertieft sich, als die ersten Siegel an den Türen nachgeben und die Bewohner erkennen müssen, dass ihre Mauern keinen Schutz vor der Gier bieten, die aus den Ruinen ferner Reiche zugereist ist. Doch während die Lähmung um sich greift, regt sich im Herzen der Hitze ein Widerstand, der nicht auf Gewalt, sondern auf einer fast vergessenen Alchemie der Aufmerksamkeit basiert. Eine junge Frau, deren Blick die Kälte einer persönlichen Abrechnung widerspiegelt, taucht wie aus dem Nichts auf und bringt Kenntnisse mit, die weit über das Wissen einfacher Stadtbewohner hinausgehen. Welche Symbole ritzen diese Eindringlinge wirklich in das Holz der Türpfosten? Ist es purer Diebstahl oder die Vorbereitung auf eine rituelle Schändung der gesamten Gemeinschaft? Die Atmosphäre wird elektrisierend, als der Plan Gestalt annimmt, die Stadt in ein optisches Labyrinth zu verwandeln. Es beginnt ein psychologisches Duell, bei dem das Licht zur tödlichen Falle für jene wird, die bisher im Verborgenen agierten. Die Spannung steigt ins Unermessliche, als hunderte Flammen die nächtliche Ordnung zerreißen und die Jäger plötzlich zu Gejagten werden, die in einem Netz aus geschliffenen Linsen und brennendem Zorn zappeln. Die Grenze zwischen Verteidigung und rücksichtsloser Jagd verschwimmt im hellen Schein der Fackeln. Doch gerade als der Sieg zum Greifen nah scheint, stellt sich die alles entscheidende Frage. Werden die entfesselten Kräfte des Lichts nur die Eindringlinge vertreiben oder brennt das Feuer der Vergeltung eine Wunde in die Seele der Stadt, die niemals wieder verheilen wird? Ein einzelnes Signalhorn verkündet das Ende der Flucht, doch was die Bürger im hellsten Moment der Jagd in den Augen ihrer Feinde erblicken, lässt das Blut in den Adern gefrieren. […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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Behälter der Größen 1500, 2000, und 3000 Liter Inhalt sind die Komponenten des Roth Behältersystems für Mehrkammer- Absetzgruben, Mehrkammer- Auslaufgruben und ablußlose Sammelgruben. Neubau und Instandhaltung von Roth Behältersystem aus Polyethylen. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 11 und 17, im höheren Bergland um oder etwas unterhalb von 10 Grad. Der Wind weht im Süden meist schwach, sonst mäßig und zur Küste hin zeitweise frisch aus Südwest. Unmittelbar an der See und auf höheren Berggipfeln sind einzelne starke bis stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag überwiegen in der Nordhälfte weiterhin Wolken, die im Küstenbereich etwas Regen oder Sprühregen bringen. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt, im äußersten Süden gering bewölkt oder klar. Vor allem in den Mulden und Senken der Mittelgebirge sowie in Flusstälern Süddeutschlands kann erneut Nebel oder Hochnebel entstehen. Es kühlt auf 11 Grad an der Küste und bis auf 1 Grad am Alpenrand ab. In einigen Alpentälern ist zudem leichter Luftfrost um 0 Grad nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag ist es in der Südhälfte nach Auflösung örtlicher Nebelund Hochnebelfelder teils sonnig, teils aber auch wolkig und trocken. In der Nordhälfte überwiegt generell stärkere Bewölkung und vor allem in Küstennähe kann es etwas Regen geben. Die Temperatur erreicht am Nachmittag Höchstwerte von allgemein 10 bis 16 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter auch frischer südwestlicher Wind. An der Küste sowie in Gipfellagen der Mittelgebirge sind zudem einzelne starke bis stürmische Böen aus Südwesten möglich. In der Nacht zum Freitag ist es im Norden meist stärker bewölkt. Ausgangs der Nacht kommt im Nordwesten leichter Regen auf. In der Mitte und im Süden bildet sich bei teils lockerer, teils geringer Bewölkung wieder örtlich Nebel und Hochnebel. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen 10 Grad an der Nordsee und 2 Grad im Süden, am Alpenrand bis 0 Grad ab. […]
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Das Vergnügen zu haben, mich zu sehen und zu berühren. Sie zogen sich von Kopf bis Fuß aus und legten mich in voller Länge auf ihre Brüste, da ich nicht mehr zu klein war, sondern vergrößert wurde, so dass sie etwa meine Taille erreichten und von größtmöglicher Größe waren. Die beiden Mägde standen mir gegenüber, wie immer. Ich lag nun nackt bis auf meine Unterwäsche in einem weichen Haufen auf dem Boden, wie es beim ersten Betreten der Wohnung der Fall gewesen war. Der alte Meister nahm einen großen Spiegel, den er auf einem kleinen Rahmen trug. Ich konnte ihn auf seinem Pferd sitzen sehen, das an einen Pfahl gebunden war. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr gut aussah, ihr Gesicht war so schwarz wie Kohle, und ihr Haar war ein sehr feines Schwarz, das sich auf ihren Kopf legte und ihn in vollen Büscheln hielt. Es muss jetzt etwa acht Uhr morgens gewesen sein, denn ich hörte die Stimme meiner Herrin, als sie sagte, fragte Sie mich bitte, ob sie mich jetzt sehen könne, weil ich nackt sei. Sie fragte mich, ob ich jetzt bereit sei, dem König meine Brust zu zeigen, und ich sagte, ich sei sehr glücklich, meine eigene Brust in ihren Fingern zu haben, und ich könne nichts anderes haben wollen. Meine Herrin und Königin roch so süß wie jede feine Dame in England. Dann zogen Sie sich von Kopf bis Fuß aus und legten mich in voller Länge auf ihre Brüste, mit einem begierig blickenden Gesicht. Meine eigene Frau sah zu, wie ich zu Bett gebracht wurde, und war sehr stolz auf sich, als ihr Dienstmädchen, kam und mich zu Bett brachte. Ihr Mädchenname war Lady Decany, so dass der Name ihres Mannes nicht Carl hätte lauten dürfen, und deshalb war sie ganz sicher ein Mann. Carl hatte keine Skrupel, alles über seine Geliebte in seinem Tagebuch zu verraten. […]
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