Mit einem sonnigen Lächeln und den herzlichsten Grüßen aus den geheimnisvollen Gefilden der Sommersprossenträger,
Ihr Sommersprossen-Forscher und Erzähler der Sommersprossensaga.
*Der geneigte Leser verzeihe uns bitte, dass wir es unterließen, all jene Schönheitsideale zu dokumentieren, die im Laufe der Jahrhunderte, zwischen Porzellanglättungen und Photoshop-Filter, von aristokratischer Blässe bis künstlicher Bräune, in den Strudeln der Zeit untergegangen sind. Wir sprechen nicht nur von den vergessenen Rezepturen antiker Schönheitssalben oder den verlorenen Gedichten über sommersprossige Gesichter, sondern vor allem von jenen flüchtigen Momenten des Selbstzweifels und der plötzlichen Erkenntnis, die sich jeder systematischen Erfassung entziehen. Es sind die ungeschriebenen Gesetze des wahren Schönseins, die nie in Trendmagazinen landeten, die stillen Revolutionen vor Badezimmerspiegeln und die winzigen Siege der Selbstakzeptanz, die keine Statistiken führen kann. Sie wurden nicht einfach vergessen, sondern von einer Flut kommerzieller Ideale überschwemmt, die Individualität zugunsten von Massentauglichkeit opferte.
Quellenangaben:
Inspiriert von den Sommertagen, an denen die Sonne zärtliche Küsse auf die Nasen der Menschen verteilt und die wahren Geschichten von Glück und Wärme schreibt.
Derma.de - Sommersprossen und Hautpigmentierung
Goethe-Institut - Schönheitsideale im Kulturvergleich
Max-Planck-Institut - Genetik der Hautpigmentierung
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Quellenangaben:
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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Eisnebel drängen vom grauen Meer gespenstisch über die Dünen her und hüllen in frühen Dämmerschein die schneelichtleuchtenden Weiten ein und ziehen die schimmernden Spinneweben über des Waldes erstarrtes Leben. Einsam schreit ich im tiefen Hag ein Rabe mit lautlosem Flügelschlag streift vom aufschnellenden Tannenast die weiße, stäubende Winterlast; und durch die Lüfte, verdämmernd weit, schwimmen die Stimmen der Einsamkeit der Berge für die besten Aussichten ins Zittauer Gebirge. Berge was ist in den Jahren wurden die meisten deutschböhmischen Bewohner vertrieben. Die Grenzübergänge nach Sachsen wurden geschlossen, und nach dem Ausbruch des Kalten Krieges wurde die Grenze zum sozialistischen Bruderland DDR sogar zeitweilig mit Stacheldraht verhauen. Dies bedeutete auch das Aus für die Gastronomie an der Grenze, die Bauden verfielen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Im Zuge der Aufhebung des Okres Nemecké Jablonné wurde Valy 1948 dem Okres Nov Bor zugeordnet, seit 1960 gehört das Dorf zum Okres Ceská Lípa. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Berge überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain bzw. Jonsdorf. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. So, jetzt aber nochmal: Viel Spass dabei und Luv, Aca. Statt der Figuren zog ich ein Messer aus der Tasche. Fortunats Weg kreuzt den des Malers Albert. Fogg erkennt seine Liebe zu Aouda und willigt ein. Dieser befindet sich auf der Rückreise von Rom.
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Tief im Herzen des Miriquidi, jenem undurchdringlichen Meer aus moosgrüner Finsternis und verwunschenen Pfaden, wo die Zeit ihr eigenes, gemächliches Tempo geht, herrscht eine scheinbar unerschütterliche Ordnung. Hier, in den verborgenen Tälern des Erzgebirges, sind die Gesetze der Natur die einzig gültigen, und nur diejenigen, die ihren Rhythmus lesen können, überdauern. Die Luft ist erfüllt vom harzigen Duft der Kiefern, vom feuchten Aroma vermodernden Laubes und einer Stille, die so tief ist, dass man den eigenen Herzschlag darin zu verlieren glaubt. In dieser abgeschiedenen Welt lebt ein Mann, der sich dem Diktat der Wildnis vollkommen unterworfen hat, dessen Existenz ein einziges, stilles Gespräch mit dem Wald ist. Doch diese fragile Harmonie ist trügerisch, ein hauchdünnes Eis über einem Abgrund verborgener Gefahren. Die Ruhe wird jäh zerrissen durch eine unheilvolle Präsenz, die sich in dieses abgeschottete Reich hineinfrisst. Es ist nicht das schleichende Geräusch eines Wildtiers oder das Knacken eines Astes im Sturm, sondern die brutale, fremde Gewalt, die sich keinen Deut um die alten Gesetze schert. Was zurückbleibt, ist nicht einfach Diebstahl, sondern eine schroffe Verwüstung, eine Botschaft der Verachtung, in die zertrümmerte Habe eines Lebens eingemeißelt. Die Symbole seiner Existenz, die Werkzeuge, die ihn zum Herrn dieser Wildnis machten, sind ihm mit roher Gewalt entrissen worden. Dies ist keine Beraubung, sondern eine Entwürdigung, eine Kriegserklärung an alles, was er sich mühsam aufgebaut hat. Aus der zertretenen Erde seiner Hütte steigt nun etwas Urzeitliches, Dunkles auf. Es ist eine Wut, die nicht aus der menschlichen Seele, sondern direkt aus dem finsteren Herzen des Waldes selbst zu quellen scheint. Sie verwandelt den Jäger in ein Geschöpf der puren Rache, getrieben von einem Funkeln in den Augen, das kälter ist als der winterlichste Stern. Jeder Schritt seiner Verfolgung wird zu einem Drohnen in der ohrenbetäubenden Stille des Forsts. Wird er die Diebe finden, bevor sie sich in der unermesslichen Weite des Miriquidi in Nichts auflösen? Und was genau wird er tun, wenn er sie schließlich stellt - der Mann, der einst selbst die Schatten kannte, nun zum Werkzeug einer archaischen Gerechtigkeit geworden? Die Jagd hat begonnen, und diesmal geht es nicht um Wild, sondern um die Seele eines Menschen, der entdeckt, dass die Zivilisation in ihm einer viel älteren, viel gefährlicheren Bestie nur hauchdünn aufsitzt.
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Ein schmaler Pfad durch das Dickicht Sachsens schluckt jeden Schritt. Eine unsichtbare Last drückt bleiern auf die Schultern. Knorrige Bäume und Nebelschwaden dominieren die Szenerie. Hier beginnt kein harmloser Weg, sondern ein kalkulierter Sturz in Abgründe. Der Reisende empfindet ein unumstößliches Vibrieren. Das Schweigen des Waldes wird nur vom Knistern trockener Blätter durchbrochen, doch die Stille trügt. Ein kühler Wind trägt eine Ahnung, was kommt, tief in die verborgene Landschaft. Was geschieht, wenn die Jagd nach Wahrheit zur perfekten Falle wird? Eine zerfallene Fabrikanlage erhebt sich als stählernes Skelett. Ein rostiges Labyrinth aus zerfressenen Mauern und leeren Fensterhöhlen starrt wie augenlose Gruben in die Dämmerung. Modriger Geruch von Verfall liegt schwer in der Luft. Die Legende eines unsichtbaren Geflechts, das Menschen spurlos verschwinden lässt, manifestiert sich als pulsierende Realität. Ein leises, konstantes Summen aus den Tiefen des Bodens ist der Herzschlag eines Generators, der ein unterirdisches Versteck speist. Welche Geheimnisse birgt dieses Labyrinth, und welches Echo trägt das Summen alter Maschinen aus der Vergangenheit? Ein schmaler Spalt in einer verrosteten Stahlwand gibt den Blick frei auf einen runden Raum. Monitore flimmern, bläuliche Strahlen werfen unheimliche Schatten. Ein Mann sitzt regungslos vor einem Terminal, seine Finger tanzen über Tasten. Er spricht leise zum Netzwerk selbst. Sein Gesicht ist blass, die Augen ruhen mit unheimlicher Intensität auf Daten. Dieser Mann ist der Architekt, der unsichtbare Fäden zieht. Eine Waffe wird gezogen, doch ein leiser Klick hallt - sie ist ungeladen. Ein trockenes Lachen erfüllt die Leere. "Du bist spät", erklingt eine gelassene Stimme. "Ich habe dich erwartet." Das Netzwerk hat ihn geführt. Jede Bewegung, jede Entscheidung auf dieser Reise war orchestriert. Die Gewissheit, dass eine geliebte Person willig zur Marionette dieses Geflechts wurde, zerschmettert die letzte Illusion von Kontrolle. Ein blauer, pulsierender Lichtschein zuckt über Monitore, synchron mit einem pochenden Dröhnen, Symbole und Zahlen bilden unverständliche Muster. Ein stechender Schmerz bohrt sich in den Kopf, Gedanken lösen sich auf. Die Rufe, die hierherlockten, werden zu perfiden Fallen. Und wer zieht die Fäden, wenn das eigene Ich zu einer bloßen Hülle wird? Ein Lächeln zuckt über die Lippen, doch es ist nicht sein eigenes. Es ist das kalte, kontrollierte Grinsen des Netzwerks, das sich jetzt in ihm manifestiert. Er ist jetzt ein Teil, ein williges Zahnrad in einer grausamen, präzisen Maschine. Das Netzwerk hat ihn zu einem perfekten Werkzeug geformt. Die schwere Stahltür öffnet sich geräuschlos, und ein junges Mädchen tritt zögernd ein, die Augen weit aufgerissen von Angst und Verzweiflung. Neue Beute? Eine neue Seele, die in die Abgründe gezogen wird. Die Reise nimmt ihren Lauf.
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Die Luft in Dresden trägt Worte, die keiner mehr sagt und in den Schatten bewegt sich etwas, das keinen Namen trägt.
Dresdener Nächte beginnen nicht mit Dunkelheit, sondern mit einem mystischem Flirren. Eine Stadt zwischen Elbe und Erinnerung, in der selbst das Licht manchmal müde wird. Hier wandelt jemand durch Straßen, die ihn kennen, ohne ihn zu berühren. Die Luft ist schwer von Geräuschen, die nicht ihre Quelle finden, und Stille ist kein Zustand, sondern eine Sprache. In dieser Welt taucht etwas auf, das weder lebt noch stirbt - ein Echo, das sich bewegt, als hätte es ein Ziel, das nur es allein kennt. Es lässt sich nicht fassen, aber es lässt sich spüren. Die Orte dieser Geschichte sind keine Kulisse, sie atmen, lauschen, erinnern. Ein Rosengarten, in dem die Blüten süßer duften, wenn niemand hinsieht. Ein Palais, hinter dem Wasser nicht reflektiert, sondern verschluckt. Ein Ufer, an dem Steine im Fluss liegen, die nachts glühen. Jeder Ort trägt eine Spur, jedes Bild birgt ein Rätsel. Wer hier sucht, findet selten das, was er verloren hat - aber immer etwas, das er nicht vergessen kann. Es gibt Begegnungen, die keinen Namen brauchen, und Berührungen, die stattfinden, ohne dass Haut die Haut trifft. Etwas zieht durch diese Seiten, weckt Sehnsucht nach Dingen, die niemals waren, und lässt Abschiede zurück, für die es kein Wiedersehen gab. Die Zeit ist hier kein Lineal, sondern ein Kreis, der sich manchmal lockert. Es regnet nicht, um zu löschen, sondern um etwas zum Vorschein zu bringen. Manchmal bleibt ein Kiesel am Wegrand liegen. Nicht zufällig. Er wartet. Auf jemanden. Oder auf etwas. Und wer ihn sieht, spürt: Dies ist kein Stein. Es ist ein Versprechen. Oder ein Abschied. Vielleicht beides zugleich. Wer diesen Text liest, sollte wissen, am Ende steht keine Antwort. Nur eine neue Frage, die noch tiefer führt.
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Im Hundehütten-Tal, wo der Nebel sich an Märchen klammert und die Bäume flüstern, was die Karten längst vergessen haben, beginnt der Pfad ins Unbekannte. Hier, zwischen moosbedeckten Steinen und Luft, die nach geheimnisvollen Blüten duftet, verschwinden Dinge. Nicht nur Gegenstände, sondern auch Erinnerungen. Ein Mädchen folgt der Spur eines verlorenen Spielzeugs tiefer in diesen Wald hinein, als je zuvor, angetrieben von einer Liebe, die stärker ist als die Warnungen im Rauschen der Blätter. Doch der Wald gibt nichts zurück, ohne einen Preis zu fordern. Seine erste Gabe ist ein stacheliger Begleiter in absonderlicher Kleidung, dessen Augen nicht tierisch, sondern wissend glänzen und der auf Steine mit eingravierten Karten zeigt, die zu Orten führen, die es nicht geben dürfte. Die Suche führt zu einer Lichtung, wo Häuser aus puren Leckereien stehen - eine verlockende Falle, deren Zuckerfassaden uralte Siegel bergen. Bevor der Hunger sie besiegen kann, bricht Hexengelächter die Stille. Eine finstere Gestalt schwebt über dem Boden, in ihren Krallen hält sie den gefangenen Schatz des Mädchens. Die Befreiung ist kein simpler Kampf, sondern ein Handel. Die Hexe verlangt keine Kostbarkeit, sondern eine Erinnerung. Einen kostbaren Moment aus der Vergangenheit. Wird sie opfern, was sie liebt, um zu retten, was sie sucht? Der Fuchs flüstert von Gegengeschäften und zieht glühende Runen in den Boden, während ein uralter, bannbrechender Gesang aus dem eigenen Herzen des Mädchens aufsteigt. Doch jeder Sieg hinterlässt eine Spur. Dunkle Linien unter der Haut, ein Pulsieren, das nicht von ihrem eigenen Herzschlag stammt. Als sich der Boden auftut, stürzt sie hinab in ein vergessenes Reich unter den Wurzeln, eine stille Stadt aus schimmerndem Kristall, erfüllt von den gespenstischen Echos einer untergegangenen Zivilisation. Hier schlummern nicht nur Steine, sondern Geschichten, die nach einem Träger verlangen. Die Rückkehr ins vertraute Dorf bringt keine Ruhe, denn die Bewohner blicken sie an, als sei sie ein Geist. Ein alter Mann am Brunnen kennt die Wahrheit: Nur wer aus dem tiefen Wald zurückkehrt, trägt die Last der Erinnerung in sich. Das Wasser des Brunnens zeigt, was war, und das Flüstern aus der Tiefe verspricht, dass nichts jemals wirklich endet. Der Fluch - oder die Gabe - ist angenommen. Der Fuchs an ihrer Seite weiß, dass das letzte Kapitel dieser Märchen noch nicht geschrieben ist, und die Schatten zwischen den Bäumen formen bereits neue, unausgesprochene Namen.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Wer hätte je gedacht, daß die alte Mähre das leisten könne. Die hab' ich tüchtig unterschätzt. Was? die geb' ich nun nicht für hundert Dollars her und vorher hab ich fünfzehn verlangt und gedacht, damit sei sie bis in die alte Haut hinein bezahlt. Sieh, sieh, wer hätte das gedacht! Und dabei ist ihr kein Haar naß geworden – nein, es ist wunderbar! Das fünf Jahre alte, dreiviertel Millionen Dollar erfordernde Unternehmen, welches das Endstadium der ersten Epoche im Ablauf des vor über 60 Jahren vom Gründer des Glaubens im Herzen des Gottesberges ins Leben gerufenen Geschehens bildet, ist vollendet. Zu den zwei Toren des Grabmals, die kürzlich nach den beiden ersten der oben erwähnten Hände benannt wurden, wird das jetzt hinzugekommene Tor des Achtecks fürderhin mit der dritten Hand der Sache verbunden sein, die zu dem würdevollen Erstehen des heiligen Baus beigetragen hat. Die Maßnahmen für den Kauf eines Gebäudes für den nationalen Haziratu'l-Quds in Tunis, das über 18 000 Dollar kostet, werden bald abgeschlossen sein. Fonds, die zusammen über 100 000 Dollar betragen, sind eröffnet worden für den Ankauf ähnlicher Einrichtungen in Anchorage, Asuncion, Auckland, Bahrein, Beirut, Bem, Bogota, Brüssel, Buenos Aires, Caracas, Ciudad Trujillo, Colombo, Guatemala, Havana, Helsinki, Istambul, Jakarta, Johannesburg, Kopenhagen, La Paz, Lima, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Managua, Mexiko Stadt, Montevideo, Oslo, Panama Stadt, Portau-Prince, Quito, Rio de Janeiro, Rom, San Josd, Santiago, San Salvador, Stockholm, Suva, Tegucigalpa, den Haag, Tokio und Wien, desgleichen für den Erwerb des Ridván-Gartens in Baghdád, für die Überführung der sterblichen Hülle der Frau des Báb in Shíráz und für den Kauf von Geländestücken, die mit der Verbannung Bahá'u'lláhs nach Istanbul und Adrianopel zusammenhängen. Die ersten einleitenden Dokumente im Zusammenhang mit dem Ankauf von fünf Häusem, die am Fuße des Berges Karmel liegen und an die letzte Terrasse des Schreines von Báb angrenzen, vom Staate Israel für eine Summe von annähernd 60 000 Dollar sind unterzeichnet worden.
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