Mit einem Hauch Italien-Nostalgie und der Liebe zum Abenteuer,
Ihr Chronist der großen und kleinen Adria-Geschichten.
*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass diese Erzählung nicht den Anspruch erhebt, ein objektives Reisehandbuch zu sein. Es ist ein subjektives Mosaik der Augenblicke, zusammengesetzt aus Licht, das auf italienische Art fiel, aus Gerüchen, die ein bestimmter Wind trug, und aus Stimmungen, die mit der nächsten Windböe schon wieder anders sein können. Die hier beschriebenen Orte, ob Jesolo, Venedig oder die stille Gasse, existieren so vielleicht nur dieses eine Mal, gefiltert durch die Sehnsucht eines Passanten. Sie sind weniger geografische Koordinaten als vielmehr Stationen einer inneren Landkarte, die sich mit jeder Erinnerung ein wenig neu zeichnet. Alle vermeintlichen Fakten sind hier der größeren Wahrheit der Empfindung untergeordnet.
Quellenangaben:
Inspiriert vom leisen Klang der Adriawellen und dem Lied des Windes über dem Lido.
ARTE Dokumentation: Venedig - Die ewige Lagune
Offizielles Tourismusportal der Stadt Venedig
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Das Licht der Kronleuchter taucht den Hochzeitssaal in warmen Glanz, Sektperlen steigen in hohen Gläsern auf, leise Musik schwebt über tanzende Paare. Dann reißt ein Schrei die Illusion in Stücke. Sekunden später liegt die Braut auf dem Boden, ihr weißes Kleid blutgetränkt. Die Gäste erstarren, der Bräutigam kniet neben ihr, seine Hände zittern, dunkle Flecken durchtränken die feinen Manschetten seines Hemdes. Der Schuss hat niemanden fliehen lassen, kein Schatten huschte davon, kein Fenster stand offen. Die Kameras zeichnen das Unfassbare auf: Niemand hat abgedrückt. Die Polizei sichert den Tatort, aber es gibt keine Spur, die irgendwohin führt. Die Identität der Braut ist makellos, doch sie beginnt sich aufzulösen, sobald man genauer hinsieht. Keine Schulunterlagen, kein medizinischer Eintrag, keine Kindheitsfotos. Ihre Vergangenheit reicht nur wenige Wochen zurück, ein digitales Gewebe, das wie aus dem Nichts entstanden ist. Wer war sie wirklich? Warum wurde sie erschaffen, nur um in dieser Nacht zu sterben? Ein Ermittler beginnt zu graben, tiefer als es jemand sollte. Er findet Spuren in den Dingen, die bleiben: in Texturen, in Stoffen, in den Überresten, die nicht einfach gelöscht werden können. Die Manschetten des Bräutigams verbergen eine Botschaft, verborgen in den Fasern, sichtbar nur für jene, die wissen, wo sie suchen müssen. Zwei Sätze, eingewoben in feinster Mikrotechnik, leuchten auf: "Erinnere dich, bevor sie es löschen." Aber wer soll sich erinnern? Und wer will, dass alles verschwindet? Die Wahrheit liegt nicht in den Akten und auch nicht in den Kamerabildern. Sie ist vergraben in einem Netzwerk, das Erinnerungen formt, verändert und auslöscht. Eine Welt, in der Vergangenheit nur ein Datensatz ist, den man überschreiben kann. Jeder kann verschwinden, nicht durch Gewalt, sondern durch Stille. Doch wenn jemand eine Spur hinterlassen hat, dann bedeutet das nur eins: Es gibt jemanden, der sich erinnern soll. Jemanden, der die Wahrheit noch sehen kann. Aber was, wenn dieser Jemand selbst nicht mehr weiß, wer er ist?
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Das Samenkorn, das wir der Erde vertraut, wird keimen, sobald der Himmel blaut, Und das Auge, das heut in Schmerzen weint, wird lächeln, wenn wieder die Sonne scheint. O Tag der Toten, du Tränentag: Wie trüb der Himmel auch scheinen mag, Sonne, Salz, See und die Entdeckung im Jahre 1553, es wurde eine Schmelzhütte im Tannengrunde errichtet, von der man noch im Anfange des 19. Jahrhunderts Überreste aufgefunden hat. Nicht weit von dem Platze, welchen ehemals die Schmelzhütte einnahm, fand man beim Graben einen unversehrten Wasserbehälter aus Eichenholz, der drei Meter lang war. Daneben befand sich eingefallenes Ziegelgemäuer, ferner entdeckte man die Grundmauern von alten Feuerherden und Oefen, auch eine ansehnliche Halde von Schlacken und gerösteten Erzen, weshalb man annahm, und das wohl auch mit Recht, daß im Tannengrunde eine sogenannte Vitriolhütte gestanden habe. In den Jahren 1716 und 1717 unterzog der damalige Bürgermeister der Stadt Radeberg, namens Seidel, die verfallenen Stollen und Gänge im Tannengrunde einer genauen Untersuchung. Ja, er fing an, nachdem er vom Bergamte zu Glashütte die Erlaubnis erhalten hatte, die eingezogenen Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Das geschah am 13. Februar 1717. Seinem Bau gab er den Namen Sonnenglanz. Doch den Bergbau stellte Seidel auch wieder ein, nachdem er statt Gold und Silber ein heilkräftiges Wasser in den alten Stollen entdeckte. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Der Tourist, welcher durch den romantischen Tannengrund wandert, denkt wohl kaum daran, daß hier einstmals an den Talwänden lebhafter Bergbau getrieben worden ist.
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Bei dem Wiener Tagung 1815 wurde dem Herzog Ernst eine Bereichsvergrößerung zugestanden, solche er, ähnlich dem Abkommen mit Preußen vom 9. Sept. 1816, auf der linken Rheinseite erhielt. Dieses Department umfaßte das ehemalige Triersche Amt St. Wendel, den Regierungsbezirk Ottweiler obendrein die ehemals Zweibrückener Ämter Lichtenberg, Meisenheim und Schaumburg, enthielt 27,000 Einwohner und wurde, außer an der Konstitution der Erblande Theil zu nehmen, als Fürstenthum Lichtenberg, durch eine eigene Staatesexekutive, welche in zwei Sparten, eine für die Exekutive und eine für die Rechtspflege, getrennt war und welcher ein Landrath von sieben Menschen zur Seite stand, regiert. Um einem etwaigen Angriff Maisons auf Brüssel vorzubeugen, sammelte der Herzog von Weimar am 30. März bei Alost 7000 Mann u. 30 Kanonen, wozu noch 3000 Mann unter Wallmoden kamen, welcher unter den Befehlen des Kronprinzen von Schweden bei Löwen stand, u. wollte mit diesem Corps Maison in der Front angreifen, während Thielmann mit 9000 Mann denselben in der Flanke von Oudenaarde aus bedrohen sollte. Er wollte aber nicht nach Brüssel vorrücken, sondern trat am 30. März den Rückzug von Gent nach Courtray an. Hier traf er am 31. mit Thielmann zusammen, welcher sich mit ihm in ein Gefecht einließ, welches er erst am Abend abbrechen konnte u. worin er 600 Mann verlor. Er suchte nun Tournay zu nehmen, welches von dem weimarischen Oberst Egloffstein mit drei Bataillonen vertheidigt wurde, mußte sich aber nach mehren Stürmen nach Lille zurückziehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen. Am 8. Oct. schloß Baiern mit Österreich einen Vertrag in Ried ab, worin dem König von Baiern alle jetzigen Besitzungen garantirt wurden, erklärte am 14. Oct. an Napoleon den Krieg u. entsendete den Theil seines Heeres, welcher bisher unter Wrede am Inn zur Beobachtung Österreichs aufgestellt war, durch drei österreichische Divisionen verstärkt, gegen die französische Rückzugslinie. Das Ziel Napoleons war, dass Preußen und England sich als Feinde gegenüber stünden. Alle anderen deutschen Staaten, die noch nicht dem von Napoleon geschaffenen Rheinbund angehörten, lehnten es ab, an einem Waffengang gegen Frankreich teilzunehmen.
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werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit dem Elephanten als Bugsirschiff dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Das Thier schien durchaus nicht ermüdet; diese ungeheuern Dickhäuter können beträchtliche Strecken weit traben, und von einem Tage zum andern findet man sie an weit von einander entlegenen Orten, wie die Wallfische, denen sie an Umfang und Schnelligkeit ähnlich sind. Fein, ich liebte einen Tau, seit ich zu denken vermochten. An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Autobahn nach Goldach, der kleinen Gegend, die nur wenige Std. von Elbflorenz fern ist. In unübersehbaren purpurnen Fluten strömte der blutige Schweiß des unglücklichen Königs aus dem berstenden Felsen und rann verheerend und zernichtend über die Gärten und Hütten der fliehenden Menschen, bis zum Strande des Meeres, das dem brennenden Element entgegenschäumte, und selbst seine unschuldigen Bewohner versengt ans Land warf. Durch ihn werden die Perser, die mit ihrem Verhalten den Zorn des Allmächtigen hervorgerufen haben, gezüchtigt.
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Tief in einem vergessenen Winkel der Welt, umhüllt von moosigem Schweigen, liegt ein Gewässer, das nicht wie andere ist. Sein stilles Spiegelbild verbirgt einen unersättlichen Geist. Denn dieses Wasser träumt, lernt und hungert nach mehr als Sonnenlicht. Es schlürfte Wissen aus verlorenen Büchern, die am Ufer verweilten, und speicherte Geheimnisse in jeder schimmernden Welle. Jetzt vibriert die Luft über seiner Oberfläche von seltsamer Energie, und die einst gewöhnlichen Bewohner haben eine beunruhigende Verwandlung durchgemacht. Die Enten debattieren in flüsterndem Schnattern über theoretische Physik, während Frösche auf Seerosenblättern komplizierte Gleichungen mit Algen skizzieren. Ein distinguiertes Krokodil lauscht geduldig Poesie, die von den Schilfrohren geflüstert wird. Hier hat sich ein lebendiges, denkendes Netzwerk etabliert - eine Akademie des Absurden, geleitet vom Bewusstsein des Teiches selbst. Wer oder was steuert diesen Wissensdrang? Und zu welchem Ende? Dann betritt ein einsamer Mensch, verwirrt vom üblichen Lernpfad, diese stille Bühne. Er sieht die Tiere in ernsthafter Konferenz, bemerkt die flatternden Tafeln, die im Nichts zu hängen scheinen. Eine Ente wendet sich ihm zu, ihr Blick unnatürlich wissend. Sie bietet keine einfachen Antworten, sondern eine verstörende Einladung. Hier wird nicht auswendig gelernt, hier wird das Unmögliche seziert, die Poesie des Absurden gelehrt und die Mathematik der Träume entschlüsselt. Der Teich selbst, eine präsente, rätselhafte Intelligenz, hat ein Curriculum des Wundersamen entworfen. Es lockt mit der Verheißung, alles in Frage zu stellen, was man über Lernen zu wissen glaubte. Doch diese außergewöhnliche Bildung birgt ein Risiko. Sie verändert den, der sich darauf einlässt, unwiderruflich. Was geschieht mit einem Geist, der einmal die Welt durch die Linse eines philosophierenden Frosches betrachtet hat? Und was plant diese wässrige Scholle, deren Ambitionen nun über ihre eigenen Ufer hinauszuwachsen scheinen? Die letzte Lektion beginnt, als eine Tafel mit einer Frage beschrieben vor dem Besucher schwebt, einer Frage, die sein bisheriges Leben auslöscht und eine unvollendete Gleichung an ihre Stelle setzt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Seulment la belle Antoinette Ferme à tes charmes ses yeux Et mes soupirs tendres rejette. Vainque la belle, bon Dieu! Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872 www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG Die Basare am Strande wachten für kurze Zeit auf, Milch wurde verkauft, Obst, Fleisch und Brot, neue Passagiere stürmten das Schiff, die Schattenrisse unbekannter Städte wurden sichtbar und ließen die goldenen Flammenblitze kostbarer Kirchen auf den zeitlosen Strom niedersausen. Fischerboote tanzten in zuckender Kette über das träge dahinfließende Wasser. Wie von eigener Schwere trunken trieb der Strom nach dem Meere, trug geduldig die vielen Schiffe und Barken, teilte sich und umarmte die Landschaft. Inseln stiegen aus dem Wasser, Sandbänke bauten breite Barrikaden. Dann brüllten wieder die Sirenen, das Schiff bewegte sich, die Maschinen stampften, das Volk begann im Schiffsbauch zu singen und verwandelte diesen Bauch in ein tönendes Herz. Ohne den Schnee hätten wir es nicht so sicher gekonnt. An vielen Stationen legte der Rote Oktober an, drehte sich, lag quer im Wasser, verweilte an den Landungsbrücken einige Minuten. Iwein füllte das Becken und goß das Wasser auf den Stein. Aber ansehen wollte er das Ding doch recht genau. Der Junge horchte auf, denn er wollte gern zu Bett, da wird man wenig Stern am Himmel abnehmen. Eine Wand aus kaltem Glas trennte sie von ihrem Mann. Am Ufer brüllen die Affen in einem schaurigen Chor. Aber Mort läßt jetzt seinen Herrn von der Schulter herunter. Weder Fried, weder Glück, noch Segen, weder Nutzen noch Fortgang, weder Heil noch Wohlfahrt, weder etwas anders Gutes, was Namen es immer haben kann, wird bei demjenigen seyn, der das Fluchen und Gotteslästern zuläßt; dessentwegen seyen gewarnet alle diejenigen, welche allerlei unnütze Bursch, absonderlich die Spieler in ihren Gärten aufhalten, bei denen das Gotteslästern fast niemalen ausbleibt. Von nun an war der Schoß Deborahs trocken und fruchtlos.
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