Schmalkaldischen Bund, Religionsfrieden in Nürnberg

1531 half er den Schmalkaldischen Bund stiften, zu dessen Haupt er nebst dem Landgrafen Philipp von Hessen ernannt wurde. Die Stiftung dieses Bundes veranlaßte 1532 den ersten Religionsfrieden in Nürnberg, durch welchen den protestantischen Ständen die freie Ausübung der Religion nach Luthers Verbesserung bis zur Haltung eines allgemeinen Concils gestattet wurde. Johann starb 16. Aug. 1532 u. hatte seinen ältesten Sohn, Johann Friedrich den Großmüthigen, zum Nachfolgerin der Kurwürde. Dieser regierte die Kurlande allein u. fand seinen jüngern Bruder Johann Ernst, nachdem er nach dem väterlichen Testament seit dessen Volljährigkeit 1539 die Regierung mit ihm gemeinschaftlich geführt hatte, 1542 mit der Pflege Koburg u. mit einem Jahrgehalt von 14,009 Gulden ab. Über den Kadaner Vertrag vom 29. Juni 1534, wegen Anerkennung Ferdinands I. als römischen Königs, erhoben sich Mißverständnisse mit Kaiser Karl V., doch erhielt Johann Friedrich von diesem 1535 in Wien die Belehnung mit der Kurwürde u. den gesammten Landen, welche der Kaiser seinem Vater verweigert hatte u. die durch Johann Friedrichs Vermählung mit Sibylle von Kleve 4526 erworbenen Ansprüche auf das Herzogthum Kleve anerkannt. Johann Friedrich löste 1538 für 9009 Mark Silber die an die Stadt Magdeburg verpfändeten Ämter des Burggrafenthums Magdeburg ein u. erneuerte den Titel eines Burggrafen von Magdeburg. In den Schmalkaldischen Bundeskrieg 1546 verwickelt, verlor er sein u. des Bundes Übergewicht über den Kaiser u. gerieth in die Acht; die Achtsvollstreckung wurde seinem Vetter, dem Herzog Moritz von Sachsen, aufgetragen, welcher in die Kurlande eindrang, während der Kurfürst in Süddeutschland abwesend war; zwar eroberte der Kurfürst 1547 seine Staaten zurück, nahm am 2. März den Markgrafen Albrecht von Baireuth, einen Verbündeten des Herzogs Moritz, bei Rochlitz gefangen u. besetzte auch einen großen Theil der Lande des Herzogs, wurde aber in der Lochauer Haide bei Mühlberg am 24. April 1547 von dem kaiserlichen Heere geschlagen u. gerieth in Gefangenschaft des Kaisers, wo er am 18. Mai die Wittenberger Capitulation einging, darüber s. das Ausführliche unter Schmalkaldischer Krieg. Ve­rmöge dieser Capitulation verlor Johann Friedrich die Kurwürde u. die Kurlande, seinen Söhnen wurde aber ein Gebiet zugestanden, welches 50,000 rheinische Gulden jährlich eintragen sollte u. aus den Ämtern Gerstungen u. Breitenbach, einem Theil von Salzungen u. dem sechsten Theil von Treffurt, dem Schloß u. Amt Wartburg, der Stadt Eisenach, den Städten u. Ämtern Kreuzburg, Weimar, Tenneberg, Roda, Jena, Kamburg, Dornburg, Buttelstädt, den Städten Buttstädt, Waltershausen, Orlamünda, Kahla, Schloß u. Amt Leuchtenburg, den Ämtern u. Flecken Kapellendorf u. Rosla, Schloß u. Amt Wachsenburg, den Ämtern Arnshaugk, Weida, Ziegenrück u. den dazu gehörigen Klöstern Georgenthal, Reinhardsbrunn, Ettersberg, Ichtershausen, Bürgel, Laußnitz u. einigen Jagdschlössern bestand; dann überließ König Ferdinand den Söhnen Johann Friedrichs Saalfeld als böhmisches Lehn, u. von den auf diesem Gebiet haftenden Schulden übernahm Herzog Moritz 100,000 Gulden. Diesem Herzog Moritz wurden aber am 1. Juli die sächsische Kurwürde u. die von Johann Friedrich abgetretenen Lande übertragen, wogegen er die böhmischen Lehen im Voigtlande, Plauen, Voigtsberg, Ölsnitz, Adorf, Pausa, Mühldruff, Neukirch u. Schöneck an Heinrich V. Reuß, Voigt von Plauen, an König Ferdinand aber das schlesische Herzogthum Sagan u. die Lehnshoheit über die Reußischen Lande Gera, Greiz, Schleiz u. Lobenstein abtreten, in dem Bisthum Naumburg, statt des evangelischen Bischofs von Amsdorf, den katholischen Bischof Julius von Pflug anerkennen u. auch die Herstellung der alten Verhältnisse im Stifte Merseburg gestatten mußte. Die Residenz der Herzöge wurde Weimar. Der Bruder Johann Friedrichs, Johann Ernst, behielt zwar die Pflege Koburg, aber sein Jahrgehalt von 14,000 Gulden wurde ihm auf die Hälfte beschränkt.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Schmalkaldischer Bund
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Hat der Melek nicht soeben euch seine Gefangenen

genannt? Eben darum wollte ich dir sagen, daß er dir die Wahrheit nicht vollständig mitgeteilt hat. Frage ihn, ob wir seine Gäste oder seine Gefangenen sind. Seid, was ihr wollt; gefangen hat er euch dennoch. Aber stecke dein Messer in den Gürtel, sonst schlage ich dich vom Pferde! Nedschir-Bey, du bist ein sehr spaßhafter Mann; ich aber bin sehr ernst gestimmt. […]
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Strahl von Licht

Die alte Linde steht und sinnt. In ihren Blättern rauscht der Wind ein Lied verklungner Wonne; die Blüten küßt ein Strahl von Licht, ein goldner Strahl der Sonne, der durch die Zweige bricht. Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu […]
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Ich sehe auch einen kleinen Fluß

der in denselben mündet, sagte Harbert, und wies nach einem schmalen Wasserlaufe, dessen Quell offenbar in den westlichen Vorbergen zu suchen war. Dieser kleine, sehr geschlängelte Wasserlauf und der schon bekannte Fluß bildeten das ganze hydrographische System, so weit es die Beobachter augenblicklich zu übersehen vermochten. Damit war die Möglichkeit jedoch nicht […]
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1778 nahm der Kurfürst, wegen der ihm von seiner Mutter, der baierischen Prinzessin Maria Antonia, abgetretenen Ansprüche auf die baierische Allodialherrschaft, mit Preußen verbündet, am Baierischen Erbfolgekrieg gegen Österreich Theil und erhielt am 13. Mai 1779 im Frieden zu Teschen für die Allodialerbschaft 6 Mill. Gulden und die seit 1777 von Böhmen beanspruchte Lehnshoheit über die Schönburgischen Herrschaften Glauchau, Waldenburg und Lichtenstein. Ein Aufstand, welchen 1790 die Bauern gegen die Grundherren zur gewaltsamen Befreiung von den Frohnen gemacht hatten, wurde durch militärische Hülfe schnell unterdrückt und die gegründeten Beschwerden gehoben. 1791 schlug Friedrich August die ihm dargebotene Thronfolge in Polen aus, eben so lehnte er auch das bei seiner Zusammenkunft mit Kaiser Leopold II. und König Friedrich Wilhelm II. in Pillnitz 25 Aug. 1791 ihm angetragene Bündniß mit Österreich und Preußen gegen Frankreich ab, aber an dem Reichskriege gegen die Französische Republik nahm er seit 1793 als deutscher Reichsstand bis 1796 Theil, worauf er 13. Aug. zu Erlangen einen Waffenstillstands- und Neutralitätsvertrag mit Frankreich schloß. Nach dem Zusammenbruch Preußens zog Napoleon weiter nach Osten. Ende des Jahres 1806 zog er in Warschau ein. Im Februar 1807 kam es zur Schlacht bei Preußisch-Eylau, die unentschieden blieb. Wenig später bei Friedland schlug er die Russen. Zar Alexander I. mußte Frieden schließen. Im Vertrag zu Tilsit (1807) schlug Napoleon die Teilung Europas vor. Napoleon sollte den Westen, Alexander den Osten erhalten. Der Zar erkannte die Eroberungen Napoleons an und schloß mit ihm ein Militärbündnis ab und verpflichtete sich zur Einhaltung der Kontinentalsperre. Preußen mußte eine Kriegsentschädigung zahlen, sein Heer wurde auf 40 000 beschränkt. Aus seinen westlichen Provinzen und drei anderen Staaten entstand das Königreich West falen, das dem Bruder Napoleons, Jerome, übertragen wurde. Aus dem größten Teil der Provinzen, die Preußen bei der Teilung Polens erhalten hatte, wurde das Großherzogtum Warschau gebildet, das sein Bundesgenosse, der König von Sachsen erhielt. […]
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