Reiseland Deutschland

Reisen - Weimar Rossla Ilmenau Buttstaedt Rastenburg

14.08.2014

Ämter Weimar, Roßla und Ilmenau

ccc) Hauptlinie Weimar: Johann Ernst II. erhielt die Ämter Weimar, Roßla und Ilmenau, die Städte Buttstädt und Rastenburg und st. 1683. Seine beiden Söhne, Wilhelm Ernst, ein für die Wissenschaften sorgender Fürst, welcher das Münzcabinet in Weimar anlegte und die dortige Stadtschule zum Gymnasium erhob, wurde durch seine Hartnäckigkeit in viele Streitigkeiten mit seinem Bruder und den Agnaten, bes. über die einzuführende Accise, verwickelt, und Johann Ernst III. folgten gemeinschaftlich in der Regierung, doch blieb dem älteren, die landesherrliche Hoheit und Gerichtsbarkeit vorbehalten; auch beim Anfall der Jenaischen Erbschaft theilten sie nur die Einkünfte, das Land blieb gemeinsam. Johann Ernst III. st. 1707, und sein Sohn, Ernst August, regierte nun mit seinem Oheim Wilhelm Ernst gemeinschaftlich, bis dieser 1728 ohne Nachkommen starb. Ernst August führte mit Bewilligung seines Oheims 1719 das Recht der Erstgeburt in seinem Hause ein und Kaiser Karl VI. bestätigte das Hausgesetz 1724. Mit dem Hause Schwarzburg hatten sich schon 1697 Streitigkeiten wegen der Landeshoheit über Arnstadt erhoben, welche erst 1731 ausgeglichen wurden, so daß Weimar die Lehnsherrlichkeit behielt. Ernst August baute Belvedere, unterstützte Kirchen und Schulen, kaufte Rittergüter und hatte eine große Leidenschaft für das Militär; dafür, daß er dem Kaiser 1 Regiment Infanterie und 1 Regiment Cavallerie nach Italien zu Hülfe schickte, wurde er kaiserlicher Feldmarschalllieutenant baute 1732 zwischen Belvedere und Weimar das Fort, die Falkenburg, und stiftete 1733 den Orden der Wachsamkeit od. vom Weißen Falken (s. Falkenorden 2). Er st. 1748 in Eisenach. Unter ihm war 1741 das Fürstenthum Sachsen-Eisenach ganz an Weimar zurückgefallen. Sein minderjähriger Sohn, Ernst August Constantin, stand erst unter Vormundschaft der Herzöge von Gotha und von Saalfeld, 1755 wurde er volljährig, starb aber schon 1758 und bestimmte seine Gemahlin Amalie, Prinzessin von Braunschweig, zur Vormünderin seines Sohnes Karl August. Die Herzogin Amalie regierte weise und legte den Grund zu der Blüthe der Wissenschaften in dem Herzogthum. Karl August trat 1755 die Regierung selbst an; unter ihm wurden Künste und Wissenschaften gepflegt, für die Bildung des Volks gesorgt, die größten Dichter damaliger Zeit in Weimar versammelt, die Lehrstühle der Universität Jena mit berühmten Lehrern in allen Fächern besetzt; unter den Künsten begünstigte er bes. das Theater, das 1774 abgebrannte Schloß baute er 1779-1804 wieder auf und legte den Park in Weimar an.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Jahrmarkt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Sind's die Häuser, sind's die Gassen? Ach, ich weiß nicht, wo ich bin! Hab ein Liebchen hier gelassen, Und manch Jahr ging seitdem hin. Aus den Fenstern schöne Frauen Sehn mir freundlich ins Gesicht, Keine kann so frischlich schauen, Als mein liebes Liebchen sicht. Falls wir es auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten je vergaßen: Gemessen an diesem frühgestorbenen Riesen sind wir alle nur langlebige Zwerge. Eine Bronze-Medaille vom 7. November wirst du durch Herrn Canzler v. Im Stadtteil Pesterwitz wird einmal im Jahr ein Weinfest veranstaltet. Alle zwei Jahre findet auf der Dresdner Straße ein Karnevalsumzug statt. Dort wollte sie auch ihre neue Haube aufsetzen, die sie sich in München von ihrem Verdienst habe machen lassen. Nun eröffnete sie die Schachtel, und ich mußte mich des reichgestickten und wohlbebänderten Kopfschmuckes mit ihr erfreuen. Ein artiges ausgebildetes Geschöpf, in der Welt schon ziemlich bewandert. Eine regelmäßig durchgeführte Veranstaltung ist das Windbergfest, das am Platz des Friedens in Döhlen stattfindet wird. In diesem kurzen, eiligen, von einem ungeduldigen Dröhnen begleiteten Leben eine Treppe hinunterlaufen? Ich sprach sehr viel mit ihr durch, sie war überall zu Hause und merkte gut auf die Gegenstände. An diesen nehmen neben den in Freital ansässigen Karnevalsvereinen auch einige aus umliegenden Orten wie Bannewitz, Kurort Hartha oder Wilsdruff teil. Zu Ostern findet auf Schloss Burgk ein mittelalterlicher Jahrmarkt statt. Sie gehe, sagte sie, nach Bozen auf die Messe, wo ich doch wahrscheinlich auch hinzöge. Man könne in der Verehrung der Mutter Gottes nie zuviel tun, meinte sie. Ich bin nicht am richtigen Ort, leider kann ich mich dem Eindruck nicht verschließen, daß ich nicht am richtigen Ort bin. Wenn sie mich dort anträfe, müsse ich ihr einen Jahrmarkt kaufen, welches ich ihr denn auch versprach. Den hatte sie doch gleich bemerkt und freute sich, da mehrere nach und nach erschienen, daß sie auch diesen Baum unterscheiden könne. Ich, der xte Laureat, muß mich gewiß nicht ängstlich an den belorbeerten Wortathleten vergangener Jahre messen. Ebenfalls auf Schloss Burgk befindet sich der städtische Weihnachtsmarkt. Im Stadtteil Pesterwitz wird einmal im Jahr ein Weinfest veranstaltet. Die bekannteste regelmäßig durchgeführte Veranstaltung ist das Windbergfest, das am Platz des Friedens in Döhlen ausgetragen wird. […]

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Joe glitt rasch auf den Baum .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Joe glitt rasch auf den Baum hinunter und befestigte vorsichtig den Anker; der Doctor ließ sein Knallgasgebläse in Thätigkeit, um dem Luftschiff eine gewisse emportreibende Kraft, die es in der Luft oben halten könnte, zu bewahren. Der Wind hatte sich fast plötzlich gelegt. Joe hatte sich von einem Zweige zum andern hinunter purzeln lassen und wartete auf ihn, indem er sich, auf festem Boden stehend, dehnte und reckte. Der Doctor, welcher jetzt die Gondel um das Gewicht seiner beiden Gefährten erleichtert sah, konnte sein Knallgasgebläse gänzlich auslöschen. Trotzdem war Baum kein unbeschriebenes Blatt und besaß auch seine Schattenseiten. Tatsache bleibt, dass der Autor ein Theosoph und Okkultist war. Seine Ehefrau war beispielsweise eine bekannte Frauenrechtlerin und dies war zu dieser Zeit schon sehr erstaunlich, auch für einen Mann, sich eine solche Frau zu nehmen. Er dachte manchmal sehr konsequent und resolut und glaubte, Probleme ließen sich am besten mit Druck und manchmal auch mit Gewalt lösen. Auf der anderen Seite war er ein Freund von Entwicklung und Fortschritt. Auch dass Dorothy den gelben Weg entlangzulaufen hatte, um zum Zauberer zu gelangen, soll satanische Motive unterstellen, aber meinem Verständnis nach, ist er vielmehr ein Symbol für den Weg aus Gold. Zu der damaligen Zeit war eigentlich jeder ein Okkultist, der sich mit der Esoterik beschäftigte. Dies wäre für mich noch einigermaßen plausibel, wenn man denn eher nach solchen Symbolen sucht. Dass also heutzutage assoziiert wird, ein Okkultist läge dem Satanismus nicht allzu fern, ist nur ein terminologisches Missverständnis und regt die Fantasie an. Wieder andere sehen darin  ein Gleichnis zwischen dem Regenbogen und den sieben Astralebenen, die auch nach den gleichen Farben geordnet sein sollen. Man sieht, dass sich viele an der Deutung beteiligt haben. Seinerzeit wurde das Wort Esoterik kaum benutzt. Sozusagen als Hinweis, um den Zauberer zu finden, einfach dem Gold beziehungsweise Geld nachzugehen. Wenn man näher kommt, sieht man, dass jeder Baum Blätter, Blüten und Früchte trägt. Und, wenn man nicht locker lässt und die Haut abstreift, ist ein köstlicher Geschmack unser Lohn. […]

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Graue Hügel.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ruhe träuft von seinem Flügel, Und er spendet Labung aus. Dort, an jenem grauen Hügel, Kehrt vom Feld, mit losem Zügel, Froh der Ackersmann nach Haus. Doch daheim will man nicht glauben, was passiert ist. Als die Männer dem halbtoten Rest des Tieres nachsetzen wollen, wird das vom Kommandanten strengstens untersagt, denn es jagt Boyer ihm immer noch ausreichenden Respekt ein. Er verfasst einen Rapport, der zusammen mit einer beigefügten Zeichnung des Matrosen über den Kampf an das Marinekommando geschickt wird. In Teneriffa angekommen wendet er sich  sofort an den französischen Konsul und bittet ihn um einen Besuch an Bord, woraufhin dieser über das seltsame Fundstück ebenso staunt wie die Mannschaft. Nach drei Stunden scheint die Sache dann endlich vorbei. Man will es mit einer um den Rumpf geschleiften Schlinge aus dem Wasser hieven, zertrennt dabei aber den weichen Körper, so dass nur ein 20 Kilogramm schweres Stück des Schwanzes übrig bleibt. Und die wichtigste Regel noch mal: Ruhe bewahren da wir nachts nicht mehr zur Ruhe kommen. Baden verkündete am 15. Juli 1870 die Mobilmachung und beteiligte sich seit dem 21. Juli 1870 am Krieg. Völlig überraschend für die badische Regierung und Öffentlichkeit kam der Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs. Bei den Wahlen zum Zollparlament im Februar 1868, die anders als die Landtagswahlen nach allgemeinem und gleichem Stimmrecht vorgenommen wurden, erreichten die Nationalliberalen acht Mandate, die Katholiken fünf und die Konservativen ein Mandat. so dass die Nationalliberalen wegen der öffentlich protokollierten Stimmabgabe und der indirekten Wahl durch Wahlmänner ihre überwältigende Mehrheit halten konnten. Nach anfänglicher Sorge, dass Baden wegen der langen Grenze mit Frankreich zum Schlachtfeld hätte werden können, zerstreuten sich diese Befürchtungen mit den Siegesmeldungen der Preußischen Armee und ihrer Verbündeten. Doch auch betrübende Erlebnisse brachte das Jahr 1880 für ihn: seine von ihm sehr verehrten Schwägerinnen Henriette Steinberger und Sophie Emmelius starben am 23. Juli, bezw. am 8. September, und am 23. November schied Frau Friederike Schmidt, die liebenswerte Schwester Julius Kellners, mit welcher ihn herzliche Freundschaft verband, aus diesem Leben. Ein treuer Besucher und Gesellschafter blieb ihm sein Neffe Hermann Steinberger in Gießen, mit dem er gerne und öfter verkehrte, wie auch dieser ihm stets eine aufrichtige Anhänglichkeit bewies. […]

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Jagdschloss Hummelshain.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Nachdem der Herzog Georg aus Gesundheitsrücksichten bereits unter dem 28. Mai die Leitung der Regierungsgeschäfte seinem älteren Sohne, dem Erbprinzen Ernst, zeitweilig übertragen, starb er den 3. August auf dem Jagdschlosse Hummelshain und Herzog Ernst übernahm die Regierung des Landes. Der Landtag trat nach anderthalbjähriger Vertagung am 21. Nov. zusammen und huldigte zunächsi dem neuen Regenten, dann vernahm er die Erklärung des neuen Ministeriums, daß es seine Aufgabe darin erkenne die durch die Gesetzgebung der jüngsten Jahre bewirkten Rechtsverletzungen wieder aufzuheben. Aus einer gemeinsamen Reise wird nichts. Stattdessen reitet Walter mit Fortunat zum benachbarten Hohenstein auf den Sitz des Grafen Victor. Dort begegnen die beiden Reiter der schönen Florentine. Das ist die Amtmannstochter. Fortunat erfährt den Grund für die mangelnde Reiselust des Freundes. Der beamtete Walter ist mit dem Mädchen verlobt und will es nach der nächsten Gehaltserhöhung heiraten. Der Poet Victor lässt sich auf Hohenstein nicht blicken, aber Fortunat lernt am Tisch des Amtmanns einen anderen Dichter kennen. Das ist der poetische Student Otto, der Neffe des Amtmanns. Zwar widert den jungen Burschen die Rechtswissenschaft an, doch er will zunächst der fröhlichen Dichtkunst entsagen und das Examen bestehen. Walter und Fortunat verlassen Hohenstein. Walter muss zurück in sein Amt. Fortunat, weiter auf dem Wege nach Italien, trifft die umherziehende Theatertruppe des Prinzipals Sorti und begegnet bei den Schauspielern Kordelchen. Das hübsche Mädchen ließ sich einst von einem kecken Mimen aus Heidelberg entführen und ist in den jungen Maler Guido verliebt. Zum Ensemble gehört unter anderem noch der erste Tenor Lothario, der Literatus. Auf Einladung des Fürsten begeben sich alle erwartungsvoll auf dessen Jagdschloss. Schon in Walters Städtchen hatte Fortunat einen Geiger bewundert. Nun tritt dieser seltsame Solist Dr. Dryander wieder auf. Fortunats Weg kreuzt den des Malers Albert. Dieser befindet sich auf der Rückreise von Rom. Nach Maria-Einsiedel war sie mit ihrer Mutter zu Fuß gewallfahrtet, und beide wollten eben die größere Reise nach St. Und die berüchtigte wild coast hätte ihren Namen nicht verdient, würden nicht auch wilde Sachen wie gegrillte Würmer aufgetischt. Die Besitzer jener Bauerngüter haben den Marktsteig seit Jahrhunderten dulden müssen. Hübsche große braune Augen, eine eigensinnige Stirn, die sich manchmal ein wenig hinaufwärts faltete. Ich konnte nicht einmal erfahren, ob wir in einem Gerichtsgebäude waren. […]

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Herbsttag nur der Nebel ist's, der heute so düster an den Bergen hängt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Nicht der Herbst ist's, der mich einst erfreute und jetzt mit Schwermut mich bedrängt. Denn höher in die Berge, weiter mit unsern Tagen zieht er hin, mit diesem Himmel, der so heiter auf unsre Sommermorgen schien. Zuweilen knallt vom Weingelände ein Schuß ins Tal, ins stille Land; am Weiher mähen Schnitterhände das hohe Schilf im Ufersand. Zuweilen unterbricht das Schweigen ein roter Apfel, der im Traum herunterkugelt aus den Zweigen, und nach folgt welkes Laub vom Baum. Ach, all das mahnt so sterbensmüde! Mir ist, als ob man eine Welt von Freuden auf die Wagen lüde, die heimzu wenden aus dem Feld. Herbsttag einfach und Dem entsprechend ist die Einrichtung, aber durch Bilder und Erinnerungsstücke reichlich aufwiegend, was ihr an modernem Glanze fehlt. An einem schönen Herbsttag kann die Sonne den Boden und die Luft noch kräftig aufheizen. In der darauf folgenden Nacht strahlen Luft und Boden die aufgenommene Wärme wieder ab. Der Boden gibt mehr Wärme ab als die Luft, da er ein schlechterer Wärmespeicher ist. Daher ist am Morgen nach einer klaren Herbstnacht der Boden kälter als die Luft. Das Herrenhaus ist von großer Einfachheit: ein Erdgeschoß; neun Fenster AN DER Front; mit Dach und Erker. Ein kalter Herbsttag spaziert im Nebelhemd durch vermummte Täler. Das einladendste Zimmer des Hauses ist der Salon der den Blick auf eine große Parkwiese hat. Hier, an einem milden Herbsttage, bei offenstehender Tür und Kaminfeuer, ist es gut sein. Auch im Sommer 1839 war er wieder in Kissingen gewesen, hatte von dort aus München besucht, wo die eben damals entstandenen griechischen Landschaften Rottmanns noch einen überaus harmonischen Eindruck auf ihn gemacht hatten, und allen Briefen nach, die eintrafen, schien er ein Genesener und bei heiterster Stimmung zu sein. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst, und schwer krank kehrte er am 7. September (1840) nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. […]

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Leben Gruß Stamm Buch Blatt.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Eine große Landstraß' ist unsere Erd', Wir Menschen sind Passagiere; Man rennet und jaget, zu Fuß und zu Pferd, Wie Läufer oder Kuriere. Man fährt sich vorüber, man nicket, man grüßt Mit dem Taschentuch aus der Karosse; Man hätte sich gerne geherzt und geküßt, Doch jagen von hinnen die Rosse. Ach warum in dieser Ferne, Süßes Herz, so weit von dir? Alles müssen wir erlernen,Nun, so lernen wir uns freuen! Laß den Ernst für heute schwinden,In Italiens ewger JugendWollten wir allein veralten? Ich sprang geschwind auf, denn es war schon heller Tag geworden. Schnell die Maske weg, und dannWieder auf die vollen Straßen! Laß mich, Freund, in meiner WeiseDir ein artig Liedchen singen! Ein Kloster ließ einen solchen ausschenken, der dem jungen Manne bald in den Kopf stieg. In deinen weiten GefildenSank im verzweifelten Kampf unser Heroengeschlecht! Johannes gesellte sich zu einer Truppe lustiger Schüler, welche die guten Weine aufsuchten. Er überbot womöglich die Schüler in Keckheit und Mutwillen. Ein ähnliches Liedchen wird gesungen, wenn ein Maikäfer, der an einen Faden gebunden ist, auffliegen soll: Er überbot womöglich die Schüler in Keckheit und Mutwillen. Erst wenn Phöbus sich entfernt,Wagt sich Momus aus dem Hause. Ein Kloster ließ einen solchen ausschenken, der dem jungen Manne bald in den Kopf stieg. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Johannes gesellte sich zu einer Truppe lustiger Schüler, welche die guten Weine aufsuchten. Laß den Ernst für heute schwinden,In Italiens ewger JugendWollten wir allein veralten? Laß mich, Freund, in meiner WeiseDir ein artig Liedchen singen! Sinkt die Maske,Sieht vielleicht ein liebend AugeHell dich an! Einen traurigen Gedanken,Siehe da, das Kind des Nordens! Rennt mit Hörnern,Pferdefuß, in schwarz und rothLucifer nicht im Gedränge? So sah man auch den Großvater Spamer mit seinem Enkel Karl in den Ausstellungsräumen umher wandeln und bei einem Glase Bier der Ruhe pflegen. Die Zuschüsse, welche der Vater seinen Kindern zuwandte, erreichten im besprochenen Jahre, durch Rückzahlung einer seiner Rabenauer Obligationen erhöht, den Betrag von je achthundert Mark. […]

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Es sind Bluträcher von Diana, die hier zusammenkommen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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um sich gegenseitig auszugleichen, und Boten aus vielen Gegenden, in denen man einen Aufstand der Christen befürchtet. Habt ihr hier eine ähnliche Befürchtung zu hegen? Ja, Emir. Die Christen in den Tijaribergen heulen wie die Hunde, welche man angekettet hat. Sie wollen gern los sein, aber ihr Bellen hilft ihnen nichts. Wir haben vernommen, daß sie in das Thal von Berwari einfallen wollen; ja, sie haben bereits einige Männer unsers Stammes getötet; aber das Blut derselben wird sehr bald über sie kommen. Ich war heute in Mia, wo morgen eine Bärenjagd abgehalten werden soll, und fand das ganze untere Dorf verlassen. Es giebt wohl zwei Dörfer, welche Mia heißen? Ja; sie gehören unserm Bey. Das obere Dorf wird vur von echten Moslemim und das untere nur von christlichen Nestorah bewohnt. Diese letzteren sind plötzlich verschwunden. Warum? Man weiß es nicht. Aber Chodih, hier ist die Wohnung des Bey. Steige ab mit den Deinen und erlaube, daß ich dem Bey deine Ankunft verkündige! Schloss Lustheim liegt auf einer kreisrunden Insel und bildet als Point de vue den Abschluss des barocken Hofgartens. Der Grundriss des Schlösschens erinnert an ein stilisiertes H, an den zentralen Hauptbau schließen sich zwei flügelartige Risalite an. Das aus Ziegelstein errichtete und verputzte Gebäude verfügt über zwei Vollgeschosse, der Mitteltrakt wird von einem Belvedere überragt, das mit den angelegten Sichtachsen eine weite Aussicht auf die umliegende Landschaft ermöglicht. Den Mittelpunkt des Schlosses bildet der große Festsaal im Mitteltrakt, der seitlich von den Appartements des Kurfürsten und der Kurfürstin flankiert wird. Im Obergeschoss befanden sich schlichte Räume für die Dienerschaft, das Kellergeschoss nahm die Schlossküche und Wirtschaftsräume auf. Ein kunsthistorisch bedeutender Freskenzyklus im Festsaal und in den kurfürstlichen Appartements, ausgeführt von Francesco Rosa, Giovanni Trubillio, Antonio Maria Bernardi und Johann Anton Gumpp, stellt Szenen aus dem Mythos der Jagdgöttin Diana dar. […]

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Weiterleben.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Nicht, daß du ihm ein prächtig Denkmal baust, mit tausend Tränen seine Gruft betaust, und heimlich hoffst, daß euch der Tod vereint, nicht dadurch ehrst du den gestorbnen Freund. Wenn du das Werk, das ihm nicht mehr gelang, bis an sein Ende führst mit Treu und Dank, wenn deine Hand die Blütenkrone hegt des Baumes, den er knospend einst gepflegt, wenn dem, was er geliebt, dein Herz erglüht, so daß in dir sein Wesen nochmals blüht, so daß du lebst und schaffst in seinem Geist: das ist's, wodurch du ihn dem Tod entreißt. […]

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Maulwurf.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Zur Pflugschar tritt, von ferngebautem Wagen, Triptólemos, ein nackter Knabe noch; sein Schlangenpaar entledigt er vom Joch, denn fröhlich mag es durch die Röte jagen. Der Gott ist hoch, wie Ähren reifend ragen. Ein Igel, der so frommes Kommen roch, entschlüpft, den Füchsen nach, aus wohlem Loch: Der Maulwurf scheint das Wetter zu befragen. […]

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Wirst du fliehen, wenn du mir versprichst.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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es nicht zu thun? Was ich verspreche, das halte ich! Deine Arme schmerzen dich. Wirst du hier bleiben, wenn ich sie dir losbinde? Ich verspreche es. Aber darf ich sie dir auch wieder fesseln, wenn jemand kommt? Auch das. Schwöre es! Die heilige Schrift gebietet: Eure Rede sei ja ja, nein nein; was darüber ist, das ist unrecht. Ich schwöre nicht, aber ich verspreche es dir und werde mein Wort halten. Ich glaube dir! Sie erhob sich halb und versuchte es, die Riemen in meinem Nacken zu lösen. Ich gestehe reumütig, daß mir in diesem Augenblicke der Duft der guten Petersilie nicht im geringsten widerwärtig war. Ihr Vorhaben gelang, und ich streckte die schmerzenden Arme mit Wonne aus und gönnte der so lange eingepreßten Brust einen tiefen Atemzug. Madana aber nahm von jetzt an ihren Platz draußen vor der Hütte, wo sie jeden Nahenden bereits von weitem sehen und hören konnte. Daß unsere Unterhaltung durch die Thüröffnung fortgesetzt werden könne, bewies mir die brave […]

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Das ist einerlei, Laß uns laufen, schnell! schnell! .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Sie hatten mit außerordentlicher Geschwindigkeit etwa eine Meile zurückgelegt, als abermals ein Flintenschuß aus der Gondel abgefeuert wurde; derselbe war offenbar auf einen großen teuflischen Kerl gemünzt, der sich soeben anschickte, an dem Ankertau emporzuklimmen. Sein Körper fiel leblos von Zweig zu Zweig und blieb etwa zwanzig Fuß vom Boden entfernt hängen; seine Arme und Beine schwankten in der Luft hin und her. Sie hatten mit außerordentlicher Geschwindigkeit etwa eine Meile zurückgelegt, als abermals ein Flintenschuß aus der Gondel abgefeuert wurde; derselbe war offenbar auf einen großen teuflischen Kerl gemünzt, der sich soeben anschickte, an dem Ankertau emporzuklimmen. Sein Körper fiel leblos von Zweig zu Zweig und blieb etwa zwanzig Fuß vom Boden entfernt hängen; seine Arme und Beine schwankten in der Luft hin und her. […]

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das Erzgebirge und die Industriestädte.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Eine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit dem Prinzregenten von Preußen in Teplitz nach Pillnitz kam. Der preußischen Expedition nach Ostasien gab die sächsische Regierung zur Vertretung der Interessen des Handels und der Industrie S-s einen besondern Commissar bei. Am 29. November wurde die Zweigeisenbahn Koßwig-Meißen eröffnet. Die Frage der Revision der Bundeskriegsverfassung gab Sachsen Anlaß zu mehren Staatsschriften vom 19. Jan. und 24. Febr., in welchen das Verlangen Preußens nach durchgreifenden Verbesserungen und Theilung des Oberbefehls zwischen Preußen und Österreich abgelehnt wurde. […]

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