Werrabahn von Eisenach bis Koburg

Am 1. Nov. wurde die Werrabahn von Eisenach bis Koburg eröffnet. Von besonderem Interesse war die (vom 2. Febr. auf den Sommer verlegte) Feier des 300jährigen Jubiläums der Universität Jena am 15., 16. und 17. Aug., welches unter außerordentlicher Theilnahme der alten Jenenser, vieler geladener Ehrengäste, Deputationen der übrigen Universitäten etc. abgehalten wurde. Den Mittelpunkt des Festes bildete die Enthüllung des Denkmals des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmüthigen, des Stifters der Universität. Der Landtag wurde am 24. Jan. 1859 eröffnet; die Propositionsschrift gab über den Stand der Finanzen ein sehr erfreuliches Bild, der Etat für die Jahre 1860-62 konnte mit einer erheblichen Steuerverminderung abgeschlossen werden und die Staatsschuld hatte sich durch wirkliche Tilgung um 264,632 Thlr. verringert. Andere Vorlagen betrafen ein Gesetz über Erwerb und Verlust der Unterthanenschaft, über nachträgliche Entschädigung der Jagdberechtigten auf fremdem Grund und Boden, Nachträge zu dem Gesetz über Ablösung grundherrlicher Rechte, über Grundstückszusammenlegungen, über Anlegung von Mündel- und Stiftungsgeldern, über die Landesbrandversicherungsanstalt etc. In der Jagdentschädigungsfrage entschied sich der Landtag für das Entschädigungsprincip, lehnte jedoch die Regierungsvorlage über die Modalität der Entschädigung (Zahlung durch die Grundstücksbesitzer), ebenso wie die auf Schadlosstellung der Neuberechtigten aus Staatsmitteln und resp. aus den Jagdpachtgeldern gerichteten Anträge ab, und behielt die Regierung weitere Erwägungen vor. Ein fernerer Beschluß des Landtages, gab dem Großherzog anheim, die früher vorbehaltene Erhöhung der Domänenrente von 250,000 auf 280,000 Thlrn. vom 1. Jan. 1860 ab ganz od. theilweise nach seinem Ermessen eintreten zu lassen. Die sonstigen Vorlagen fanden im Wesentlichen unbeanstandet Annahme: die Staatsdienergehalte sowie der Beitrag zur Erhaltung der Universität Jena, wurden wesentlich erhöht, auch für Aufbesserung der Schullehrergehalte die erforderlichen Mittel verwilligt und je nach 8-, 16-u.: 24jähriger Dienstzeit den Lehrern entsprechende Zulagen gesichert. Nach dem Steuergesetz für 1860-62 sollen nur noch 10 Pfennige vom Thaler Steuercapital erhoben werden. Kunst und Wissenschaft fanden durch die Munificenz des Großherzogs fortdauernd fördernde Unterstützung; mehre namhafte Maler siedelten nach Weimar über und es bildete sich dort unter Leitung des Historienmalers Niessen eine Art von förmlicher Malerschule; die deutsche Schillerstiftung zur Unterstützung bedürftiger Schriftsteller erfreute sich der besonderen Unterstütung des Großherzogs und Schillers 100jähriger Geburtstag wurde im ganzen Lande festlich begangen. Von Eisenach ging in seinen ersten Anfängen die Agitation aus, welcher auf Bildung einer nationalen Partei und Herbeiführung einer größeren Einheit Deutschlands gerichtet war. Nachdem zwei vorbereitende Versammlungen in Eisenach stattgefunden, wurde auf einer weiteren Versammlung in Frankfurt (16. Septbr.) der Deutsche Nationalverein gegründet, welcher später seinen Sitz nach Koburg verlegte. Der Zusammenkunft deutscher Fürsten mit dem Kaiser Napoleon in Baden im Juni 1860 wohnte auch der Großherzog von Weimar bei; und ebenso nahm er an dem Fürstencongreß in Warschau (Oct. 1860) Theil.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
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Werrabahn Eisenach
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Nordland

Weit, weithin flog sein Ruf schon dem Mächtigen voran; Ihm streut mit bunten Blüthen Bewunderung die Bahn. Vom Nordland geht zum Südland von ihm gar manche Mähr, Und zieht im Mund des Volkes phantastischbunt umher. - Sieh, vor des Doktors Wohnung, was hellt die schwarze Nacht? Was kommt daher gezogen in ritterlicher Pracht? Viel' hundert Fackeln flammen, und Lied und […]
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Reisen
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Freie Zeiteinteilung für den Lernenden, d.h. die einzelnen Unterrichtstermine für den Spanischkurs / Französischkurs / Italienischkurs können entsprechend dem Zeitplan des Lernenden flexibel mit der Lehrkraft abgestimmt werden. Kein Unterrichtsausfall bzw. kein versäumter Unterricht, da vereinbarte Unterrichtstermine durch den Lernenden aus wichtigem Grund abgesagt bzw. verschoben werden können, ohne dass hierfür Kosten entstehen. Die Lehrkraft kann sich hundertprozentig auf den einzelnen Lernenden und sein Anliegen konzentrieren. Auswahl der Lehrkraft in Abstimmung mit dem Lernenden, z.B. muttersprachliche Lehrkraft aus Frankreich, Spanien bzw. Italien oder qualifizierte deutsche Lehrkraft mit Auslandserfahrung und pädagogischer Ausbildung. Keine Unterforderung oder Ãœberforderung des Lernenden, da seine Vorkenntnisse zu Beginn der Sprachausbildung durch einen Einstufungstest präzise ermittelt werden und der Lernende das Lerntempo selbst bestimmt. […]
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Individuelle Einzelunterricht in fast allen Fremdsprachen kann in den Seminarräumen unserer Sprachschule in Berlin Mitte oder bei den Teilnehmern vor Ort, in ganz Berlin und Umgebung stattfinden. Unsere Lehrkräfte erteilen in folgenden Gebieten Einzelunterricht und Privatunterricht: Berlin-Mitte, Berlin-Spandau, Berlin-Reinickendorf, Berlin-Pankow, Berlin-Charlottenburg, Berlin-Wilmersdorf, Berlin-Steglitz, Berlin-Zehlendorf, Berlin-Tempelhof, Berlin-Schöneberg, Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Neukölln, Berlin-Lichtenberg, Berlin-Marzahn, Berlin-Hellersdorf, Berlin-Treptow, Berlin-Köpenick, Potsdam sowie in vielen Teilen Brandenburgs. Wenn der Unterricht bei den Teilnehmern vor Ort stattfinden soll, berechnet unsere Sprachschule, zusätzlich zur Unterrichtsgebühr, für den Hausbesuch oder Bürobesuch der Lehrkraft eine Fahrtkostenpauschale, die in der Regel zwischen 5,00 € und 20,00 € pro Hausbesuch beträgt und vom tatsächlichen Kosten- und Zeitaufwand abhängig ist. […]
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Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt. Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand. Und er leert ihn hastig bis auf den Grund, Und rufet laut mit schäumendem Mund: Der Schatten dieser ersten Schmerzen und Enttäuschungen fiel über ihr ganzes Leben. Denn diese märtyrliche Spezialität hatte er einmal erwählt. Nun klopften sie, rufen, so laut sie wollen, kein Meister antwortete. Fides jedoch erhob sich hastig, von Rot übergossen, und wollte entfliehen. Zum Teufel auch, welche Nerven können die Folter der Ungewißheit noch länger ertragen! Das Barometer sank, das Thermometer tat's ihm nach. Johannes ging aber immer zu in seinem Schrecken und schaute unverwandt auf die Erscheinung. Dieser war jetzt wirklich von innen heraus ein Märtyrer; denn je ärger er getäuscht wurde, desto weniger konnte er von seinem Bemühen lassen, und es dünkte ihn, als ob seine eigene Seligkeit gerade von der Besserung dieser einen Person abhänge. Natalie Fedorowna faltete die Hände und ließ den Kopf sinken. Sie wird in fernes Land verkauft, auf einem Turm eingeschlossen trauert sie um ihren Gespielen. Er war jetzt bereits ein Totschläger, Kirchenräuber und Dieb; allein lieber hätt er sich eine Hand abgehauen, als den geringsten Teil seines Rufes als Wüstling aufgegeben, und wenn dies alles ihm endlich in seinem Herzen schwer und schwerer zu tragen war, so bestrebte er sich um so eifriger, vor der Welt die schlimme Außenseite mit frivolen Worten aufrechtzuhalten. Indes stand der Urheber der Verwirrung noch immer unbeweglich vor dem Podium. Otho aber überhastete alles; er hatte spanischgallische Truppen, dazu neu in Italien ausgehobene Rekruten. eine Aufforderung an die Waldenser von Metz, ihre in der Volkssprache verfaßten Schriften auszuliefern. Im Jahre 1248 hören wir von einer ketzerischsozialen Demonstration in der Höhe von Schwäbisch-Hall, die jedoch unbehelligt blieb. Der scharfe Contrast zwischen barbarischer und hellenischer Poesie existirte nicht für ihn; er versuchte seine barbarischen Stoffe so gut es ging, zu hellenisiren. Wie sieht man durch die Erzählung die ganze naivburleske Scene vor sich! […]
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Als Herzog Karl 21. Juli 1782 starb, fiel die Regierung an seinen Bruder Georg allein, welcher sich durch viele treffliche Einrichtungen großes Verdienst erwarb, so legte er 1797 eine Industrie und Arbeitsschule, 1800 eine Sonntagsschule für Handwerkslehrlinge an, führte 1801 das Recht der Erstgeburt ein und stiftete die Forstakademie in Dreißigacker. Er st. 24. December 1803. Über seinen hinterlassenen minderjährigen Sohn Bernhard Erich Freund führte die verwittwete Herzogin Luise Eleonore die Vormundschaft und trat gleich den anderen Herzögen Ernestinischer Linie für ihn 1806 dem Rheinbunde und 1815 dem Deutschen Bunde bei. Industrie Im Unterschied zu Friedhöfen mit Bestattungswesen wird eine große Zahl von Mordopfern in Massengräbern verscharrt oder verbrannt. Das Gedenken an das Opfer als Individuum ist in solchen Stätten kaum noch möglich. Gedenkstätten dienen neben der Trauer vor allem zur Dokumentation und Mahnung, erfüllen also in hohem Maße gesellschaftliche Funktionen. Beispiele sind die Konzentrationslagern ähnlichen Einrichtungen, wie Lager in der ehemaligen Sowjetunion (Gulags) oder die Killing Fields der Roten Khmer in Kambodscha. Im Zuge von Kriegsverbrechen vernichtete Dörfer wie Lidice oder Oradoursur-Glane sind als Ganzes zur Gedenkstätte erklärt worden. Oradour, das nach dem Krieg neu aufgebaut wurde, gedenkt der Opfer kollektiv mittels der konservierten Dorfruine als auch individuell auf dem kommunalen Friedhof. Hinrichtungsstätten (wie die in Berlin-Plötzensee) und Gefängnisse werden ebenfalls zu Gedenkstätten, unabhängig davon, ob die Toten am Ort selbst verblieben sind. Auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee ist von Angehörigen oft für die in den Krematorien der Konzentrationslager Verschollenen eine Ruhestätte in Familiengräbern eingerichtet. Die Symbolkraft des letzten Ortes steht bis zum Jüngsten Gericht im Vordergrund der Erinnerung. Da die Stadt über einen internationalen Flughafen verfügt, ist die Anreise kein Problem. Entscheiden muss man sich nur, ob es ein Flug mit Zwischenstopp oder ohne sein soll. Interessanter sind die Angebote, bei denen ein Stop-Over-Programm unter anderem in Dubai gebucht wird. So kann man bei der Reise nach Sydney gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen bzw. man sieht mehr von der Welt. […]
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Da er in der Erbtheilung 1653 noch auf den ganzen Thüringer Kreis Anspruch machte, so überließ ihm der Kurfürst Johann Georg II. noch Thomasbrück, Röblingen, Laucha, Mücheln und Kindelbrück, die Klöster und Stifter Beutitz, Bornrode, Kölleda, Kaltenborn, Langendorf, Rohrbach, Salza, St. Ulrich und Weißenfels. 1663 erlangte er die Landeshoheit über Querfurt und begann in diesem Jahre den Bau des Schlosses zu Weißenfels und gründete ein Gymnasium daselbst. Dessen jüngerer Bruder Heinrich, welcher die Grafschaft Barby als eigenes Herzogthum erhalten hatte, stiftete daselbst den Zweig Sachsen-Barby, doch kam Barby, als ... Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg von 1675-1713. Nachdem er im Jahr 1760 auf den westlichen Kriegsschauplatz zurückgekehrt war, focht der Erbprinz weiter unter dem Oberbefehl seines Onkels Feldmarschall Herzog Ferdinand von Braunschweig. Karl Wilhelm Ferdinand fing sich bei Korbach am 10. Juli 1760 eine kleine Niederlage gegen den französischen Marschall von Broglie ein, konnte aber einige Tage später bei Emsdorf am 16. Juli 1760 seinen erfochtenen Sieg über ein sächsisches Korps unter Generalmajor von Glaubitz seinem Onkel Herzog Ferdinand melden. Unser Erbprinz wurde unter großen Verlusten (2.400 Mann) geschlagen, und nur das rasche Auftauchen von Herzog Ferdinand von Braunschweig verhinderte eine größere Niederlage des Erbprinzen. James Scott, Herzog von Monmouth, ehemals von Schwerin, in Halberstadt, welches bis 1806 den Namen des Herzog führte, nahm Erbprinz Karl Wilhelm Ferdinand 1778/79 am Bayerischen Erbfolgekrieg gegen Österreich teil. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat. […]
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Die Rückreise beinahe vorbei, nachdenkliches kreuzfahren was ich erblicke, horchst weit in unbekannten Weltraum, leb ich ohne Zweifel in dem Herzenswunsch, so unbegreiflich unbegrenzt. Nachdenklich, entferntes bergwandern macht, dass ich dich suche in verschneiter Flockennacht, knistert es um uns herum. Wer im Übrigen eine Bezeichnung davon besitzen will, wie viele von den Nutzern im abschließenden Status den Winterschlaf erlebe, der gehe nur hin im Herbste, wo die Steifigkeit noch nicht eingetreten ist, sowie suche im Walde bei dem dürren Gartenlaube nach, das sich seit Altersjahren angesammelt hat, oder unter dem trockenen Gestrüppe von Sträuchern, die an einer geschützten Position gedeihen, oder unter Edelsteinen ebenso wie ähnlichen Orten, die dem scharfen Luftzuge absolut nicht überlassen wurden, da wird er eine ungeahnte Mannigfaltigkeit von Käfern wie auch Fliegen, Wespen sowie Leicht verrückt sein, Wanzen wie auch Geziefer entdecken, hier wie da einen Nachtschmetterling aus dem dürren Gartenlaube herausspazieren erblicken, alle aber bestrebt, sich so schnell wie nur möglich seinen Blicken abermals zu abknöpfen. Ein Paar Maikäferflügel, eine halb verschimmelte Hornisse ohne Füße und andere Ueberreste könnten glauben durchführen, daß man hier in einen großen Begräbnis raum der kinder Geschöpf gerathen sei, wie auch daß über Winterzeit keines mit dem Dasein hiervon ich komme. Schüttet man den Inhalt, nachdem er einige Stunden in der warmen Stube gelegen, in ein Drahtsieb aus, breitet diesem einen Bogen hellen Papieres unter und fängt an zu rütteln und zu schütteln, so wird man zu seiner nicht geringen Verwunderung auf dem Papiere ein reges Leben wahrnehmen und eine Menge derselben Thierchen wieder erkennen, die man im Herbste draußen im Freien antraf, vorausgesetzt, daß man ein treues Gedächtnis für dergleichen Dinge hat. Wer übrigens einen Begriff davon haben will, wie viele von ihnen im vollkommenen Zustande einen Winterschlaf halten, der gehe nur hin im Herbste, wo die Erstarrung noch nicht eingetreten ist, und suche im Walde unter dem dürren Laube nach, das sich seit Jahren angesammelt hat. […]
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