Ausschreitungen in Koburg und Gotha

Mehrfache Ausschreitungen, namentlich Seitens einzelner Bauernschaften in Koburg und Gotha, gerichtet vornämlich gegen die Forstbeamten, die Waldungen und das Wild, nahmen nirgends einen bedenklichen Charakter an. Dem am 3. April eröffneten außerordentlichen koburgischen Landtag gegenüber sprach es der Herzog als seinen Wunsch aus, daß Koburg und Gotha durch eine gemeinschaftliche Verfassung vereinigt würden, doch fand dieser Gedanke im Lande wenig Anklang. Im Übrigen bewies der koburgische Landtag viel Besonnenheit und Mäßigung bei der Lösung seiner Aufgabe, die Landesverhältnisse an die Forderungen der Neuzeit anzupassen, wogegen die verfassunggebende Versammlung in Gotha, welche am 4. October zusammentrat, sofort decretirte, daß ihre Beschlüsse nicht der Genehmigung der Regierung bedürften, sondern von derselben nur auszuführen wären, was indeß der Herzog einfach zurückwies. Die Thüringische Frage, namentlich das Gerücht von einer Verschmelzung der Thüringischen Länder zu einem Königreich, dessen Regent der Großherzog von Weimar werden sollte, hielt das Land von der Mitte des Jahres an in lebhafter Bewegung. Die Besetzung des Landes durch Reichstruppen erfolgte trotz dem vom Landtag dagegen erhobenen Protest vom 5. November an. In Koburg traten die Geschwornengerichte bereits Anfang December ins Leben. Mitte Januar 1849 kam zwischen dem gothaischen Landtage und der Regierung endlich ein Übereinkommen zu Stande, welchem zufolge das Kammergut Staatseigenthum werden, der Herzog aber jährlich 100,000 Thlr. und außerdem für Wittthümer und Bauten 25,640 Thlr. erhalten sollte; doch sollte, wenn er zu regieren aufhöre, sein bisheriges Recht wieder aufleben. Zugleich wurde vom Landtage das Schuldenwesen des Staates geordnet. Das vereinbarte Gesetz über Ablösung der Grundlasten erschien bereits am 25. Januar. Am 22. März kam denn endlich auch die Verfassung für Gotha zu Stande und wurde am 27. März vom Herzog bestätigt, worauf derselbe, vom Reichsministerium mit dem Oberbefehle der thüringischen Truppen in Schleswig-Holstein betraut, am 30. März zum Heere abreiste und am 5. April Theil an dem Siege über die dänische Flotille bei Eckernförde nahm. Die vom Reichsministerium so dringend empfohlene Vereinigung Gothas mit Koburg war dagegen auch in Gotha auf Widerstand getroffen. In der Deutschen Frage hatte die Regierung in Übereinstimmung mit den übrigen Thüringischen Staaten sich für die Übertragung der Kaiserwürde an den König von Preußen ausgesprochen, als jedoch dieser diese Würde ablehnte, trat der Herzog am 26. Juli dem Berliner Bündnisse und schließlich dem Interim bei. Zu den wichtigeren vom gothaischen Landtage berathenen Gesetzen gehörten noch ein Preß- und ein Jagdgesetz; derselbe entschied sich bei den Verhandlungen über die Finanzen zur Deckung der Fehleinnahme für die Einführung einer Einkommensteuer und sprach sich hinsichtlich der Thüringischen Frage (s. oben Sachsen-Weimar S. 704) für schleunige Errichtung eines allgemeinen Organs für thüringische Gesetzgebung aus.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Ausschreitungen Koburg
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Und schließt sie früh die Laden auf, Dann schaut mit Liebesblick hinauf: Der Thau in euren Äugelein, Das sollen meine Thränen sein, Die will auf euch meinen. Ewigkeit, o Peinlichkeit, O Wort voll Donnerkeile! O Wort voll Tods und Ängstlichkeit, Voll Schreckens, voller Pfeile! O Wort, das aller Menschen Herz In Trauern sollte bringen Und einen inniglichen Schmerz Aus ihrem Grund erzwingen. Weh denen Menschen, die sogar Die Ewigkeit vergessen Und die erschreckliche Gefahr Keinmal bei sich ermessen! Weh, weh, sie wandeln auf dem Mund Der aufgesperrten Höllen, Die sie zuletzt in ihren Schlund Verschlucken wird und fällen. Man bankettiert und lebet wohl, Man folget seinen Lüsten, Man frißt und säuft sich toll und voll, Läßt Sünd und Schand einnisten. Und man gedenkt nicht an die Zeit, Die unaufhörlich währet, Die alle Freud in Traurigkeit Und ewge Pein verkehret. Der Weg ist breit und hat den Schein, Daß er voll Rosen lieget, Die Pfort ist groß, man kann hinein, Ob man sich gleich nicht bieget. Man fährt hinunter glatt und frei Mit Roß, Sack, Pack und Wagen, Mit Jauchzen und mit Gastgeschrei, Ohn Anstoß, ohne Klagen. Es pflegt sich aber dieser Dunst Im Augenblick zu enden, Wenn du hinein bist und umsonst Dich mühest umzuwenden. Da siehst du denn, was du getan Mit deinem Zeitvertreiben! Zurück ist weder Weg noch Bahn, Du mußt nun drinne bleiben. Sobald du kommst, empfahen dich Die teufelischen Hunde Und machen dir ganz grausamlich Den Leib zu einer Wunde. Der Teufel nimmt dich selber an Mit seinen Henkersarmen Und preßt dich ein, so sehr er kann, Ohn einziges Erbarmen. […]
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hatten, ging alles zu Bett und das ganze Haus lag bald in tiefster Ruhe. Wir also am Blitzableiter hinunter, leise in den Schuppen geschlichen, unser Bündel faules Holz als brillante Beleuchtung vorgekriegt und nun los an die Arbeit! Erst räumten wir alles aus dem Weg, was auf dem Boden lag, gerade in der Richtung auf Jims Bett zu. Tom meinte, es sei gut, wenn der Gang, den wir graben wollten, unter dem Bett münde, da könne man ihn doch nicht so leicht bemerken, denn Jims Decke hing ziemlich auf den Boden herunter und bis man die erst aufhebe und darunter nachsehe, darauf verfiele so leicht keiner. Na also! Wir gruben und gruben, stocherten und wühlten mit unsern Taschenmessern bis beinahe gegen Mitternacht. Dann waren wir hundemüde und unsre Hände voller Blasen, und doch konnte man kaum sehen, daß wir irgend vorwärts gekommen. Endlich sag' ich: Kapitän was ist das? Spätestens als der Katamaran sofort nach Verlassen des Helgoländer Hafens in schwere See geriet, hätte sich der Kapitän des Risikos bewußt sein müssen. Das Schiff ist für eine durchschnittliche Wellenhöhe von 2, Meter hohen Wellen zugelassen. Auch Transfers und Ausflüge auf eigene Faust sind hier möglich. Die Entscheidung für oder gegen ein Auslaufen auf Helgoland unter Berücksichtigung der Sicherheit von Mensch, Schiff und Umwelt einerseits, aber auch nicht unerheblichen organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten andererseits, sei nicht optimal geregelt. Sollte einmal einer von Euch herüberkommen, so könnt Ihr mich sehen. Beim Auslaufen auf Helgoland gegen 16:30 Uhr herrschte auf der Nordsee Starkwind aus West bis Nordwest mit durchschnittlichen Wellenhöhen zwischen 2,6 und 3, Meter, die Spitzenwerte lagen bei ,9 Meter. Knapp 30 der 37 Reisenden wurden verletzt. Ich weiß nicht, ob ich es so schreibe, daß Ihr es ganz genau versteht. Weiterhin hätte es nach Einschätzung der BSU trotz der irreführenden Meldungen über Sprech- und Datenfunk auf der Hand liegen müssen, daß das Schiff Einsatzbedingungen ausgesetzt sein würde, die oberhalb oder zumindest im absoluten Grenzbereich des Zulässigen liegen würden. Die über Sprech- und Datenfunk verbreiteten Seewettermeldungen haben lediglich von 2 Meter Wellenhöhe berichtet. […]
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Jener fortgesetztwährenden Gerangel müde, trat dennoch auch Georg 1515 die Erbstatthalterschaft an den Erzherzog Karl von Österreich für 200,000 Gulden ab. Der beginnenden Umorientierung nach lutherischer Art, ohne die Amtsbefugnis eines allgemeinen, widersetzte sich Georg mit Strenge, ausgefallen als eine von ihm 1519 in Leipzig zwischen Eck wie noch Luther veranlaßte Schererei die Zwiste niemals abgeklärt hatte und er dies Unwesen der Wiedertäufer und Bauernaufstände als Nachwirkung dieser Wesen des Reformzirkus ansah. Er vertrieb mehr als 1000 Enthusiasten der Evangelischen Lektion aus seinem Lande, ohne nichtsdestoweniger dem Umsichgreifen der Reformation leiten zu können. 1521 wurde Jülich u. Berg, womit Sachsen potenziell belehnt worden war, trotz dem lebhaften Widerspruch Georgs mit Kleve vereinigt. Sie zieht den Soldaten nach und sieht auf dem Schlachtfeld schließlich das Grauen des Krieges. Als die Soldaten nicht weitergehen, beschimpft Ursula sie derb. Aber die Bibelauslegung im Sinne Luthers reichte nicht aus, um die wirtschaftlichen und politischen Interessen ihrer Propagandisten zu befriedigen. Bald tat sich ein Riss auf zwischen den Gemäßigten, die das getroffene Arrangement mit dem Bischof nicht gefährden wollten, und den Radikalen, zu deren Sprachrohr sich Rothmann aufgeschwungen hatte. Der fand bald mächtigen Beistand in Form von Missionaren, die der niederländische Laienprediger Jan Matthys nach Münster sandte. Zwingli fällt und wird von den Gegnern barbarisch zerstückelt und verbrannt. Das Volk ließ sich anstecken; wer nicht mitmachte, wurde vertrieben oder umgebracht. Der aber war der Führer der sogenannten Wiedertäufer. In der Schweiz wurde vor allem die Interpretation Zwinglis und der Wiedertäufer kritisiert. Die eigentliche Story plätschert ein wenig vor sich her. Hanslis Hof ist verfallen, doch wollen sich beide einrichten. Die Familie wird mit anderen Wiedertäufern wenig später gefangen genommen. Kehrer pflegt eine klare Sprache, die immer wieder seinen Humor und seine Gemütlichkeit aufblitzen lässt. Die 180 Seiten lange Geschichte ist ideal für eine längere Zugfahrt, schnell und flüssig zu lesen, aber es fehlt irgendwie die gewisse Würze. In beiden Ländern wurden mehrere sexuell freizügige Szenen als obszön kritisiert. Münsteraner werden es zudem einfach haben, ihre Stadt wiederzuerkennen. Wegen der Story allein muss man diesen Krimi nicht lesen, aber wer mag, wird die Wiedertäufer lieben. […]
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Feuerwehrdurchsageeinheit "SYSCOM" - ein Schritt auf dem Weg zur kompletten Brandschutzkonzeption. Die Errichtung immer größerer bzw. der Betrieb bereits bestehender großer Gebäudekomplexe erfordert aus brandschutztechnischer Sicht neue Überlegungen zum Schutz von Leben und Gesundheit der Nutzer dieser Gebäude sowie zum Erhalt der materiellen Werte. Komplette Brandschutzkonzeptionen sind gefragt. Die gegenwärtig existierenden technischen und organisatorischen Brandschutzvorkehrungen besonders in Wohnhochhäusern, aber auch in mehrgeschossigen Büro- und Industriebauten tragen noch längst nicht immer diesen komplexen Charakter. Im Ereignisfall sieht sich die Feuerwehr nicht selten vor erhebliche Probleme gestellt die bereits bei zugeparkten Aufstellflächen für die Feuerwehr am Wohnhochhaus beginnen und über fehlende effiziente technische Alarmierungs- und Informationsmöglichkeiten der Bewohner bis zur Behinderung der eigentlichen Brandbekämpfungsmaßnahmen reichen. Die Praxis zeigt, dass an Wohnhochhäuser hinsichtlich der Brandschutzeinrichtungen und -vorkehrungen besondere Anforderungen gestellt werden müssen. Diese besonderen Anforderungen sind in entsprechenden Verordnungen und Richtlinien der Landesbauordnungen der Länder festgelegt. Eine dieser Festlegungen bezieht sich auf das Vorhandensein geeigneter Alarmanlagen, durch die die Personen im Gebäude alarmiert werden können. Brandschutz leicht erklärt: Neben den vorgenannten Einflüssen haben zusätzlich noch die sich hieraus ergebenden Kombinationsmöglichkeiten in der Regel Einfluss auf die wirksamen, sicherheitstechnisch und wirtschaftlich anzustrebenden und rechtlich zulässigen Lösungsmöglichkeiten zur Erreichung der Schutzziele. Der vorbeugende Brandschutz hat darüber hinaus auch die Interessen des abwehrenden Brandschutzes bei der Brandbekämpfung und sonstigen Gefahrenabwehr zu vertreten und ist daher auch wesentlicher Teil der Gefahrenabwehr von Bund, Ländern und Gemeinden. Hieraus ergeben sich weitere Aufgaben in der Schutzzielerfüllung; es müssen die üblichen Vorgehensweisen der Feuerwehr in der Form Berücksichtigung finden, dass eine gefahrenarme Brandbekämpfung möglich wird und die möglicherweise entstehenden Brandszenarien beherrschbar bleiben. Darüber hinaus darf auch der Fall des Massenanfalls von Verletzten und Toten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nicht eintreten. Die Aufgabe des vorbeugenden Brandschutzes steht somit im Spannungsfeld öffentlicher Aufgaben (Bauordnungsrecht, Baurecht, Brandschutzrecht) und privater Interessen. Darüber hinaus sind weitere sowohl öffentliche als auch private Interessen oftmals zu berücksichtigen, die die Aufgabenerfüllung häufig weiter komplizieren können. Häufig kollidieren die angestrebten Lösungen zum Beispiel mit den Interessen des Bestandsschutzes, des Denkmalschutzes, des Städtebaurechts, des Straßenverkehrsrechts, des Gewerbe- und Arbeitsrechtes, der Energieeinsparungsverordnung usw. oder speziellen Vorgaben und Wünschen der Bauherren, Architekten hinsichtlich der Gestaltung und Auswahl der Baustoffe und Anforderungen an technische Einrichtungen und nicht zuletzt mit betriebswirtschaftlichen Aspekten. […]
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