Befreiung von der Landsteuer

Die herzogliche Kammer in Altenburg wurde als Finanzcollegium mit dem Steuercollegium vereinigt, das Einkommen der Kammer aber unter Aufsicht der Stände gestellt; die altenburgische Ritterschaft gab ihre Freiheit von der Grundvermögenssteuer für neue Abgaben auf, behielt aber die Befreiung von der Landsteuer. Auch an der Errichtung des Oberappellationsgerichts in Jena hatte Herzog Augusi Antheil. Neben mancher Sonderbarkeit besaß er viel Genialität und begünstigte Künste und Wissenschaften; er st. 17. Mai 1822 ohne Sohn, deshalb folgte ihm in der Regierung sein Bruder Friedrich IV. Dieser war in Rom zur Römischen Kirche übergetreten, daher konnte er die geistlichen Hoheitsrechte in seinem Lande nicht ausüben und übertrug dieselben seinem Geheimrathscollegium. In Folge gestörter Gesundheit befand er sich zuletzt in einem Zustande der Sprachlosigkeit, doch empfing er bis zu seinem Tode Ministerialvorträge und unterzeichnete die Rescripte. Er starb ohne Nachkommen am 11. Febr. 1825, und mit ihm erlosch die Hauptlinie Gotha. Zwischen den nächsten Agnaten, den Häusern Meiningen, Koburg und Hildburghausen, fand eine Streitfrage hinsichtlich der gothaischen Erbfolge statt. Meiningen behauptete, daß ihm, als nächstem Agnaten, die ganze Erbschaft zukomme; der Herzog von Koburg prätendirle dagegen als Schwiegersohn des Herzogs August von Gotha das sehr schwierig auszumittelnde Allod; Hildburghausen verlangte die Theilung der Erbschaft in drei gleiche Theile nebst Entschädigung wegen früherer Benachtheiligung. Bes. bezog man sich auf den neuesten Familienvertrag durch den Römhilder Receß vom 28. Juli 1791, welcher aber die Frage noch mehr verwickelte. Schon vor dem Tode des Herzogs Friedrich waren hierüber Streitschriften gewechselt und endlich bestimmt worden, daß man, um fremde Einmischung zu verhüten, in Gemeinschaft das Land in Besitz nehmen und dasselbe bis zum Austrag der Streitfrage durch eine Gesammtregierung verwalten wolle. Die bisherigen Minister von Trützschler, von der Becke und von Lindenau blieben daher in Function und wichtige Entscheidungen wurden von allen Fürsten gemeinschaftlich unterzeichnet. Als die Entscheidung nicht vorwärts rückte, sprachen die drei Fürsten endlich den König Friedrich August von Sachsen als Vermittler an, und dieser sendete im Mai 1826 den Geheimen Rath von Minkwitz und den Hofrath Schaarschmidt als Vermittler an die drei Höfe. Meiningen erklärte sich bereit von seinen Forderungen abzugehen, und so kam am 11. Aug. 1826 ein Präliminarvertrag in Liebenstein und am 12. Nov. 1826 ein Erbvertheilungsvertrag in Hildburghausen zu Stande, welcher am 15. Nov. von den drei Herzögen unterzeichnet wurde. Nach demselben überließ der Herzog von Hildburghausen sein ganzes Land an Meiningen und Koburg und nahm dafür das Herzogthum Altenburg, mit Ausnahme des Amtes Kamburg, eines Theils des Amtes Eisenberg und einzelner an derer altenburgischer Enclaven; Koburg trat ganz Saalfeld an Meiningen ab und erhielt dafür Gotha, wo der größte Theil des prätendirten Allods sich befand (s. unten). Die aus den Kassen seit 1825 sich ergebenden Überschüsse wurden getheilt und die bisher von Gotha gezahlten Apanagen, Pensionen etc., so wie auch der Gehalt mehrer, nicht wieder angestellter gothaischer Diener, unter dem Namen Centrallasten, in ein Ganzes zusammengefaßt und von allen drei Herzögen zu gleichen Theilen bis zum Tod der Pensionirten bestritten.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Befreiung Landsteuer
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Beefsteaks! Bin Englishman! Waren welche! Waren keine! Ich habe ja gefragt. Was sonst? Es waren in Olivenöl gebratene Heuschrecken. Wir Deutsche nennen diese delikaten Springer sogar zuweilen Heupferde. Heu Wieder blieb ihm wie vorhin das Wort auf halbem Wege stecken, aber diesmal gestattete er seinem Munde nicht, allzu offenherzig zu werden, sondern er preßte die Lippen mit solcher Charakterstärke zusammen, daß sie ihre Ausdehnung, anstatt in die Weite, so sehr in die Breite nahmen, daß es ihm bei nur einigem guten Willen möglich gewesen wäre, mit jedem Mundwinkel ein Ohrläppchen abzukneipen. Und die Nase war über das Verschwinden der ihr so sympathischen Oeffnung so bestürzt, daß sie ihre Spitze weit herunterbog, um nachzusehen, wie dem Verluste abzuhelfen sei. Da endlich näherten sich die Dimensionen wieder ihrem früheren Zustande; die Restitutio in integrum stellte sich ein, und die Lippen ließen voneinander ab. pferde! So ließ er die Fortsetzung seines unterbrochenen Heu vernehmen, und die Nasenspitze schnellte sich befriedigt in die Höhe. Ja, Heupferde habt Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Beide treten ein. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Von den Wänden und der Decke des Ganges flimmert und glitzert es in wundervollem Glanze. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Die Erde zittert. Doch, o weh! So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Über das Erlebte schwieg er. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]
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Hoch von der Berghöh'n trotzigem Felshaupt flammt wie von hundert Fackeln der Leuchtturm, leuchtet und kündigt Richtung dem Seemann, Rettung und Landung. Dumpf in die Wellen murmelt der erzne Atlas des Meeres, der wie ein Schutzgeist doppelte Leuchter über sein Haupt hält: Einsam und danklos halt' ich hier oben schlaflos ein ewig wachendes Hochamt. Sein erfinderischer Kopf zeigte ihm bald einen anderen Weg zur Rettung. Er ging in dem Wald weiter, bis er an ein Dorf kam, wo er um geringen Preis ein Pferd kaufte, das ihn in Bälde in eine Stadt trug. Dort forschte er nach einem Arzt, und man riet ihm einen alten, erfahrenen Mann. Diesen bewog er durch einige Goldstücke, daß er ihm eine Arznei mitteilte, die einen todähnlichen Schlaf herbeiführte, der durch ein anderes Mittel augenblicklich wieder gehoben werden könnte. Als er im Besitz dieses Mittels war, kaufte er sich einen langen falschen Bart, einen schwarzen Talar und allerlei Büchsen und Kolben, so daß er füglich einen reisenden Arzt vorstellen konnte, lud seine Sachen auf einen Esel und reiste in das Schloß des Thiuli-Kos zurück. Er durfte gewiß sein, diesmal nicht erkannt zu werden, denn der Bart entstellte ihn so, daß er sich selbst kaum mehr kannte. Bei Thiuli angekommen, ließ er sich als den Arzt Chakamankabudibaba anmelden, und, wie er es gedacht hatte, geschah es; der prachtvolle Namen empfahl ihn bei dem alten Narren ungemein, so daß er ihn gleich zur Tafel einlud. Das Regiment bestand aus zweitausend Mann, das bedeutete viertausend Rutenschläge für ihn, welche ihm vom Nacken bis zum Hintern hinab Muskeln und Nerven bloßlegten. Die Gunst ward ihm gewährt, man verband ihm die Augen und ließ ihn niederknien. Als man zum dritten Gange schreiten wollte, konnte Candid nicht mehr und bat, man möchte dann doch schon lieber die Güte haben, ihm den Schädel zu zertrümmern. Schon hatte er wieder etwas Haut und konnte gehen, als der König der Bulgaren dem Könige der Avaren eine Schlacht lieferte. […]
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Joe glitt rasch auf den Baum hinunter und befestigte vorsichtig den Anker; der Doctor ließ sein Knallgasgebläse in Thätigkeit, um dem Luftschiff eine gewisse emportreibende Kraft, die es in der Luft oben halten könnte, zu bewahren. Der Wind hatte sich fast plötzlich gelegt. Joe hatte sich von einem Zweige zum andern hinunter purzeln lassen und wartete auf ihn, indem er sich, auf festem Boden stehend, dehnte und reckte. Der Doctor, welcher jetzt die Gondel um das Gewicht seiner beiden Gefährten erleichtert sah, konnte sein Knallgasgebläse gänzlich auslöschen. Die am nordöstlichen Ortsausgang gestandene Kapelle Mariä Heimsuchung und sämtliche verlassenen Häuser, darunter das ehemalige Hotel Edelstein sowie die Gasthäuser Zur Deutschen Eiche und Zur Goldenen Krone wurden gesprengt. Von 1981 bis 1990 war Valy nach Marenice eingemeindet. Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang nach Jonsdorf auch für Pkws geöffnet. 1995 erfolgte die Öffnung von Grenzübergängen für Wanderer zwischen Valy und Hain beziehungsweise Jonsdorf. Die im Ortszentrum gelegene Kapelle Mariä Heimsuchung und das Gasthaus Zur Deutschen Eiche wurden ebenfalls abgerissen. Nach Verhandlungen zwischen der DDR und Edelsteine überließ die tschechoslowakische Seite das frühere Berghotel Johannisstein am 1. Januar 1959 der Jugend der DDR für eine Nutzung als Jugendherberge Julius Fucík. Als 1968 die Grenzen zur Tschechoslowakei erneut geschlossen wurden, wurde die Jugendherberge wieder geräumt. Bis zum Prager Frühling hatte das Haus wieder Gäste und es erfolgten notdürftige Reparaturen. Edelsteinwasser mit Bergkristall - Da der Edelstein sehr empfindlich auf die Stoßbeanspruchung reagiert hat, wurde ein Treppenschliff entwickelt. 1641 bat Kaiser Ferdinand III. den berühmten Steinschneider Dionysio Miseroni, den Stein zu bearbeiten. Die Lagerstätten der Smaragde befinden sich in Kolumbien, Ghana, Afghanistan, Australien Indien, Tansania, USA, Malawi, Madagaskar, Namibia sowie Pakistan und Nigeria. Es dauerte fast zwei Jahre, bis Miseroni dem Kaiser das vollendete Werk übergeben konnte. Lust mich fühlt ich übermannen,Sieger ward der Lenz an mir,Und so hell ging ich von dannen,Liebliche! wie heut von dir. Und es half kein Widerstreben,Und der eigensüchtge GramMußte sich dem Licht ergeben,Das in seine Nächte kam. […]
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Dresdner Dienstmann Institut, alle Jahre wieder: Will man längere Zeit verreisen, dann steht die Frage: wer leert den Briefkasten, gibt den Grünpflanzen Wasser, füttert die Tiere, sieht nach dem Rechten oder informiert Sie falls ein Unwetter übers Grundstück gezogen ist. Und wenn Sie dann auch noch Sonntags zurückkommen ist der Kühlschrank leer und der Supermarkt geschlossen. Heinzelmännchen gibts nur im Märchen. Haushüterservice, Shuttleservice, Heimkehrerservice, Handwerkerservice. Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Großmann: Übernahme von Leistungen zur Bearbeitung Ihrer Auftragsspitzen oder bei terminlichen Engpässen. Übernahme spezieller technologischer Leistungen mit erhöhten Anforderungen und überdurchschnittlicher Qualität. Exklusive Fliesenarbeiten mit hochwertiger, gestalterischer Umsetzung, Natursteinarbeiten und altersgerechte Badsanierungen. Sowie über langjährige, zuverlässige Geschäftspartnern auch Ausbauleistungen, wie Maurer-, Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Tischlerarbeiten. […]
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