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Reisen - Jagd Grund Boden Staatskasse Regierung

14.08.2014

Jagd auf fremdem Grund und Boden

Ein Gesetzentwurf, welcher die Jagd auf fremdem Grund und Boden unter Entschädigung der Grundbesitzer aus der Staatskasse wieder zur vollen Geltung bringen wollte, blieb wegen der differenten Ansichten der Kamm ern darüber unerledigt. Am 7. Aug. wurde der Landtag geschlossen. Bezüglich der auswärtigen Politik in dem russisch-türkischen Streite schloß sich die sächsische Regierung, gegenüber den Intentionen des österreichischen Cabinets, fast durchaus der preußischen Auffassung an, indem sie dem österreichischen Anfrage auf eine Mobilisirung der halben Contingente nicht beipflichtete, auch noch in einer Note vom 6. März, als Erwiderung auf die österreichische Circulardepesche vom 28. Febr., die Nothwendigkeit der Ausführung der österreichischen Anträge durchaus in Abrede stellte. Als Erfolg des Zusammentreffens der Ministerpräsidenten von Sachsen und Baiern Ende October in Paris wurde der bedeutende Einfluß auf das Zustandekommen des europäischen Friedenswerkes betrachtet, welchen man der im December erfolgten Mission des sächsischen Gesandten in Paris, von Seebach, nach Petersburg zuschrieb. Bereits früher war eine königliche Verordnung vom 29. Mai erschienen, wodurch der Staatsrath eine wesentlich veränderte Einrichtung erhielt, sowohl in seiner Zusammensetzung als auch durch die Bestimmung, daß demselben von nun an Vorlagen nur unmittelbar vom König, statt wie bisher durch das Staatsministerium, zugehen sollten. Unter dem 8. Juli erfolgte eine Verordnung, in Folge des preußischen Papiergeldgesetzes, welche gleichfalls die Zahlungsannahme von fremdem Papiergeld in Stücken unter 10 Thalern untersagte. Die Bundesbestimmungen über Presse und Vereinswesen waren unter dem 28. Febr. auf dem Verordnungswege publicirt und darnach die betreffenden Landesgesetze in den nicht entsprechenden Bedingungen abgeändert worden. Der Nothstand im Lande war in diesem Jahre vorzugsweise drückend und hatte bei dem Arbeits- und Nahrungsmangel in den Weberdistricten des Erzgebirges bes. im Herbste eine Höhe erreicht, daß der Hungertyphus in manchen Ortschaften den vierten Theil der Bevölkerung ergriff und großentheils hinwegraffte. Um so mehr häuften sich die Klagen gegen das Trucksystem (s.d.) vieler Fabrikherren, und die Regierung sah sich hierdurch veranlaßt mit einer besonderen Verordnung vom 18. Dec. gegen dasselbe vorzugehen, wonach namentlich die Auszahlung der Arbeitslöhne nur in baarem Gelde geschehen und Fabrikbesitzer, Factore etc. keine Concession zu einem Dorfkram erhalten sollten. Die Dresden-Tharander (Alberts-) Bahn war am 28. Juni vollendet worden.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Englisch-Einzelunterricht für 2 und mehr Personen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Englisch-Einzelunterricht kann in der Sprachschule für 2 oder mehr Menschen (z.B. Ehepaare, Freunde, Bekannte) organisiert sein, die sich entschieden besitzen, zusammen ihre Fremdsprachenkenntnisse zu optimieren. Der einzigartige und flexible Charakter des Einzeltrainings ist hierbei nahezu bekommen, besonders wenn die Lernenden ähnliche Vorkenntnisse und Zielstellungen bei englischen Sprache haben, und die einzelnen Beteiligter bezahlen im Vergleich zum Singularunterricht für kleine eine Rolle eine erheblich geringere Unterrichtsgebühr. Hinweis: Individualkurse vermögen auch bei den Gästen zu Hause oder im Büro außerhalb Berlins erfolgen. Nach Einstufungstest und Bedarfsanalyse sowie in Abstimmung mit dem Lernenden geschieht die Auswahl des Lehrmaterials und der Unterrichtsschwerpunkte im Englischkurs. Das Lehrmaterial (z.B. thematische Vokabellisten mit passenden Inhalten zu den selektierten Schwerpunktthemen, Übersichten zur Grammatik und zu Redewendungen, diverse Übungen) wird dem Lernenden durch unsre Sprachschule verfügbar gestellt - ohne zusätzliche Kosten. Überdies kann der Lernende notfalls auch persönliches Werkstoff zum Englischunterricht mitbringen, z.B. professionell wichtige Dokumente oder Fachzeitschriften in englischer Sprache. Die Sprachausbildung erfolgt in Wort und Schriftart, wobei eine Schwerpunktsetzung angemessen den individuellen Bedürfnissen und Zielstellungen möglich ist, z.B. 70% Sprechen und 30% Verfassen. Die Sprachvermittlung geschieht detailliert, d.h. alle Sprachtätigkeiten - Hören, Kommunizieren, Durchlesen, Verfassen - werden geübt. Der Wortschatz wird strukturiert erweitert, die englische Betonung (Phonetik) wird verbessert, grammatische Fertigkeiten werden vermittelt, und die Hochsprache wird trainiert. Die verbale Verständigung übernimmt im Verlauf des gesamten Englischkurses eine ausschlaggebende Rolle. Das behandelte Lexik wie auch die vermittelten Grammatikkenntnisse sein kontinuierlich und praxisorientiert im eigenen Kommunikationstraining angewendet und vertieft. Im Englischunterricht sein nicht alleine Sprachkenntnisse entgegengebracht, sondern auch Fähigkeiten entwickelt und methodisch trainiert, z.B. schnelles sprachliches Antworten in Alltagssituationen, Hörverständnis, monologisches und dialogisches Kommunizieren. Eine Unterrichtseinheit beinhaltet an unserer Berlins Sprachschule im Normalfall 90 Minuten (= eine Doppelstunde) bzw. zwei Schulstunden, wenngleich auch größere Einheiten im Englischunterricht abgemacht werden können. Das Englisch-Einzeltraining kann auch fit von Crash-Kursen (Englisch-Intensivlehrgängen) vorgenommen sein mit unterschiedlichen Unterrichtseinheiten täglich; auch ganztägiger Englischunterricht wie auch Englisch-Einzeltraining am Wochenende oder während des Urlaubs bzw. in den Schulferien sind denkbar. […]

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Der Doctor erwiderte mit vieler Würde.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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daß Göttin Luna alle tausend Jahre ihren Rundgang halte, um sich von Angesicht zu Angesicht ihren Verehrern zu nähern. Er forderte das Volk auf, von ihrer göttlichen Gegenwart Gebrauch zu machen und seine Wünsche und Bedürfnisse vorzutragen. In diesem Augenblick machte einer der Zauberer, ein "Myanga", eine Bewegung, und das Geschrei verwandelte sich sofort in ein tiefes Schweigen. Darauf richtete er etliche Worte in unbekannter Sprache an die Reisenden. Der Doctor, der ihn nicht verstanden hatte, rief einige arabische Worte hinunter, und man antwortete ihm sofort in derselben Sprache. Ein Horkrux, auch Horcrux ist ein Gegenstand oder ein Lebewesen, in den ein Zauberer mittels dunkler Magie einen Teil seiner Seele bannt, um dem Tod zu entfliehen. Insbesondere war er an Slughorns Meinung über die mehrfache Teilung der Seele interessiert. Voldemort wollte seine Seele ursprünglich in sieben Teile aufspalten, wobei der siebte Teil in seinem Körper verbleiben und die restlichen auf sechs Horkruxe verteilt werden sollten. Vor dem Mordversuch an Harry stellte er fünf Horkruxe her. Die dadurch hervorgerufene Instabilität führte bei dem Mordversuch dazu, dass ein Teil von Voldemorts Seele auf Harry übertragen und so unbeabsichtigt ein Horkrux geschaffen wurde ohne den charakteristischen, schwarzmagischen Schutz. Voldemort überlebte durch die Seelenteilung seinen erfolglosen Mordversuch am einjährigen Harry, da die anderen sechs Teile seiner Seele verblieben. Allerdings wird er hierdurch schwächer als der schwächste Geist. Seinen willentlich erzeugten, sechsten Horkrux (die Schlange Nagini) stellte Voldemort durch den Mord an Bertha Jorkins her. Ob es nun die Säle des Vatikans oder die königlichen Gärten oder die nächtlich erleuchteten Fenster eines Palastes am Corso oder die Ringe an der Hand einer schönen Frau oder die Orden auf der Rockbrust eines Generals waren, stets empfand er beim Anblick von Dingen, die an Macht, Herrschaft und Reichtum erinnerten, den Groll eines Menschen, der um den rechtmäßigen Genuß seines Eigentums betrogen wird. Wenn er vor einem Haus eine Karosse warten sah, verweilte er, bis der Herr oder die Dame erschien, und zu allen Tageszeiten trieb er sich in der Nähe der großen Hotels herum, auch vor den Museen und Kirchen, um die Fremden zu betrachten, die er mit erfundenen Namen und Titeln belegte, keineswegs um zu prahlen, denn es gab keinen Menschen, den er jemals eines vertraulichen Wortes würdigte, sondern um sich in eingebildete Beziehungen zu einer Welt zu setzen, nach der er das glühendste Verlangen hegte. […]

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Gefallen, traurig über die Stäbe geneigt klingt Musik wie perlendes Glück.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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So und soviel Prozent, sagt man, müssen jährlich zu Grunde gehen. - Wahrscheinlich gehen sie zum Teufel, damit die übrigen frisch und gesund bleiben können. - Prozent! Wahrlich, schöne Erklärungen hat man jetzt ... solche beruhigend wissenschaftlichen Worte! Man spricht von Prozenten und braucht sich nicht zu alteriren. Dostojewskij - Städtefehden, Bierkriege und andere Provinzpossen - Nach dem Fehlschlag eines Vermittlungsversuchs auf dem Kölner Fürstentag nahm der Kaiser den Achtsprozess gegen die Possedierenden und die Unterstützung sächsischer Interessen wieder auf. Sowohl Liga, Union als auch Frankreich zeigten kaum noch Interesse, in Jülich-Kleve einzugreifen und einen neuen Waffengang zu riskieren. Die folgenden Jahre waren von wechselnden Allianzen und Annäherungsversuchen zwischen Brandenburg, Neuburg, Sachsen und dem Kaiser bestimmt. Bei einer Verhandlung im Düsseldorfer Residenzschloss erteilte der brandenburgische Kurfürst dem Erbprinzen von Pfalz-Neuburg eine Ohrfeige. Am Ende dieser Verhandlungen stand 1613 die unwiderrufliche Spaltung zwischen Brandenburg und Neuburg, als Johann Sigismund endgültig zum Calvinismus übertrat und Wolfgang Wilhelm, zunächst geheim, katholisch wurde. Da alles auf eine neue militärische Auseinandersetzung, diesmal zwischen Brandenburg und Neuburg, hinzusteuern schien, suchten beide Seiten nach neuen Verbündeten. Wolfgang Wilhelm erhielt dabei die Zusage von Spanien, im Falle eines Brandenburger Angriffs militärische Unterstützung zu gewähren. Brandenburg konnte Hilfe aus den Generalstaaten erlangen. Im Frühjahr 1614 erschienen Truppen aus den Staaten vor Düsseldorf, um Kurprinz Georg Wilhelm, den Nachfolger Ernsts, gegen einen angeblichen neuburgischen Handstreich zu schützen. Da die Bevölkerung die Stadt verbarrikadierte, kam es jedoch zu keinen Auseinandersetzungen. In der Folge trennten die Possedierenden ihre Residenzen: Der Pfalzgraf blieb in Düsseldorf. Georg Wilhelm ließ sich in Kleve nieder und konnte seine Kontrolle auf Jülich ausweiten, nachdem die dortige Garnison der Generalstaaten verstärkt worden war und er die neuburgischen Soldaten vertrieben hatte. Bequemer ist es nun freilich, sich in einen Gasthof oder ein Kaffeehaus hinzusetzen, für sein Geld zu zehren, niemand eine Verbindlichkeit schuldig zu werden und sich um niemand zu kümmern, wegen niemand genieren zu müssen. Dieser beruhigte ihn gutmütig; hierzulande käme Verlorenes selten abhanden. Ich fürchte, man wird hiesigenorts manche Enttäuschung an ihm erleben. […]

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Der wandernde Musikant 5a.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Mürrisch sitzen sie und maulen Auf den Bänken stumm und breit, Gähnend strecken sich die Faulen, Und die Kecken suchen Streit. Da komm ich durchs Dorf geschritten, Fernher durch den Abend kühl, Stell mich in des Kreises Mitten, Grüß und zieh mein Geigenspiel. Eine Erzählung aus dem Elsaß bei Stöber Volksbüchlein ist selbst beim unfreundlichsten Wetter tritt noch ein Jäger mit seinem Hunde über die gastliche Schwelle, kehrt noch ein Last- oder Holzfuhrmann hier ein. Hat man dann seinen Platz neben dem dunklen Kachelofen, mit dem Blicke hinaus auf die Landstraße und hinüber nach dem Waldessaume, dann läßt es sich gemütlich hier sitzen und plaudern oder einsam seinen Gedanken nachhängen. Das beginnt beim Verschönern der Gärten in Krabats Sinne. Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Die Frauen müssen sich deshalb beeilen mit ihrem Wunsch. Nach drei wenig abweichenden Erzählungen, die vollständigste ist aus Zwehrn und liegt zu Grund, die zweite, gleichfalls aus Hessen, hat einen andern Eingang. Eine Hirschkuh war mit einem jungen Hirsch ins Kindbett gekommen und bat den Fuchs Gevatter zu stehen; der Fuchs lud noch den Sperling dazu ein und dieser wollte noch den Haushund, seinen besondern lieben Freund dazu einladen. Alle müssen sich trauen, so wie die Tewa-Indiander. Der Hund aber war von seinem Herrn an ein Seil gelegt worden, weil er einmal von einer Hochzeit betrunken nach Haus gekommen war. Hans bleibt in dem Zimmer und wärmt sich mit Wein. Dann nimmt er einen Knochen und geht heim damit. Nun pickte der Sperling ein Fädchen nach dem andern vom Seil los, bis der Hund frei war; aber beim Gevatterschmaus versieht ers wiederum, übernimmt sich im Wein, taumelt auf dem Heimweg und bleibt auf der Straße liegen. Hier kommen unsere Laternen erst so richtig zur Geltung. […]

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Bergbau, Königreich Sachsen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Wichtig ist der Bergbau, der ungefähr 12,600 Berg- u. Hüttenarbeiter beschäftigt u. jährlich über 2 Mill. Thlr. Ausbente gibt; für ihn bestehen 4 Bergämter, welche dem Freiberger Oberbergamt (u. dem dasigen Oberberghauptmann) untergeordnet sind; man gewinnt jährlich über 36,000 Pfd. Silber, 25,000 Ctnr. Blei, 2200 Ctnr. Zinn, 300 Ctnr. Kupfer, über 115,000 Ctnr. Eisen, 14,000 Ctnr. Arsenik (incl. Kies), 4800 Ctnr. Kobalt, 1300 Ctnr. Braunstein u. 70 Ctnr. Wismuth. Auf Silber wird bes. bei Freiberg, auf Zinn bei Altenberg u. auf Kobalt bei Schneeberg gebaut. Das Klima ist zum Theil ziemlich rauh, in der Nähe des Fichtelberges (Sächsisch Sibirien), die niedern Gegenden mild u. gesund. Das Mineralreich bietet an Metallen Silber, Eisen, Kupfer, Blei, Zinn, Wismuth, Kobalt, Arsenik u. Mangan, ferner Steinkohlen, Braunkohlen, Torf, Schmirgel, Farbenerden, Töpferthon, Porzellanerde, an Edelsteinen aber Achat, Amethyst, Granat, Hyacinth, Opal, Topas etc. In Muldenberg nimmt die Trasse die heute von der Vogtlandbahn bedienten Strecke von Falkenstein auf und erreicht bei Schöneck den Kamm des Erzgebirges. Der Bahnhof Schöneck im Vogtland zählt mit 768 m ü. HN zu den am höchsten gelegenen Normalspur-Bahnhöfen Deutschlands. Von dort beginnt wieder ein stetiges Gefälle bis zum Bahnhof Zwotental, in welchem der Abzweig nach Klingenthal beginnt. Weiter absteigend über das Ebersbachtal erreicht die Trasse schließlich Adorf im Elstertal und hat dort Anschluss an die Bahnstrecke PlauenCheb, der einstigen Vogtländischen Staatseisenbahn Herlasgrün Eger. Drei neue Glocken erhielt die Kirche im Jahre 1827. Am 8. und 9. Oktober 1836 wurde das 100jährige Jubelfest dieser Kirche gefeiert. An die Erbauung der zweiten Kirche Großröhrsdorfs knüpft sich eine schöne Sage. Man war ursprünglich über den zu wählenden Standort der neuen Kirche nicht einig. Das älteste Gotteshaus der Gemeinde lag in dem heutigen Oberdorfe. Ein Teil der Bewohner wünschte die neue Kirche auf den jetzigen Kirchberg. Der Streit wogte hin und her und regte die Gemüter gewaltig auf. Da entschied ein Wunder. Ein über Nacht gefallener Schnee ließ oben auf der Höhe des jetzigen Kirchberges ein Stück Land in Form eines Viereckes frei und unbedeckt. Das betrachtete man als einen Wink von oben. Alle Parteien waren auf einmal geeinigt. Das neue Gotteshaus kam auf den jetzigen Kirchberg zu stehen und zierte denselben bis zum Jahre 1731. Im selbigen Jahre wurde es aber abgebrochen, und auf seinen Grundmauern erbaute man das heutige Gotteshaus Großröhrsdorfs. […]

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