Die Krone Polens - Codex Augusteus

Die Krone Polens behielt er. 1714 und 1718 fiel Sachsen-Neustadt und Sachsen-Zeitz wieder an Kursachsen. Für Sachsen erließ August mehre heilsame Verordnungen, Physiker wurden in den Ämtern angestellt, das Schloß Waldheim zum Zucht- und Armenhaus eingerichtet, 1724 eine neue erläuterte Proceßordnung herausgegeben und der Codex Augusteus gesammelt, in Dresden viele prächtige Gebäude errichtet, die Kunstsammlungen mit größter Munificenz vergrößert und 1729 die Ritterakademie gestiftet, aber durch seine Prachtliebe, welche er durch glänzenden Hofstaat und Prunkfeste zeigte, wurde das Land in große Schulden gestürzt; so kostete 1730 das Lustlager bei Zeithain, bei welchem 49 fürstliche Personen anwesend waren, allein 968,000 Thlr. Er st. 1. Febr. 1733 in Warschau. Friedrich August II. (als König von Polen August III.), des Vorigen Sohn, war, obgleich protestantisch erzogen, doch 12. Nov. 1712 zur Römisch-Katholischen Kirche übergetreten und hatte darauf den kursächsischen Ständen, wie schon früher sein Vater, wegen Ansrechthaltung der evangelischen Kirchen- und Schulverfassung Gewähr geleistet. Durch Vermittelung Österreichs und Rußlands wurde er gegen Stanislaw von einer Partei im Sept. 1712 zum König von Polen erwählt, doch war die Folge davon ein Krieg mit der Gegenpartei, zu welchem 13,000 M. Sachsen ins Feld rückten und welcher erst 1735 durch die Wiener Präliminarien und 1736 durch den Warschauer Frieden völlig geendigt und August als König anerkannt wurde (s. Polnischer Thronfolgekrieg). Um die sächsischen Krieger zu belohnen, stiftete er 1736 den St. Heinrichsorden. 1736, nach dem Aussterben der Grafen von Hanau, entstand ein Erbschaftsstreit zwischen Kursachsen und Hessen-Kassel, welcher erst 1743 ansgeglichen wurde; 1737-39 fochten sächsische Truppen in Ungarn gegen die Türken. Nach dem Aussterben der Merseburgischen Seitenlinie 1733 fielen deren Besitzungen an das Kurhaus zurück. 1738 wurde, nachdem der Fürst Sulkowski gestürzt worden war, der Graf Brühl (s.d.) Augusts II. Günstling, welcher sämmtliche Regierungsangelegenheiten leitete. Als nach dem Tode Karls VI. 1740, ungeachtet der Pragmatischen Sanction (s.d.), der Österreichische Erbfolgekrieg ausbrach, ließ sich August II. von Frankreich und Preußen bewegen an demselben gegen Österreich Theil zu nehmen und seine Ansprüche wegen seiner Heirath mit Maria Josepha, Tochter des Kaisers Joseph, geltend zu machen und seine Truppen in Böhmen einrücken zu lassen. Dem Frieden zu Breslau, welchen Preußen 1742 mit Österreich schloß, trat auch Sachsen bei, als aber der König von Preußen 1744 den zweiten Schlesischen Krieg begann, trat August II. auf Österreichs Seite und versprach in dem geheimen Tractat zu Leipzig 18. Mai 1745 für englische und holländische Subsidien 50,000 M. gegen Preußen zu stellen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Krone Polens
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Und blindlings reißt der Mut ihn fort; Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort. Und er brüstet sich frech, und lästert wild; Die Knechtenschar ihm Beifall brüllt. Der König rief mit stolzem Blick; Der Diener eilt und kehrt zurück. Wieder vergisst der Hexenmeister, dass gute Kost auch die Geisteskräfte stärkt, und tatsächlich nützt sein Gefangener die Zeit hinter Gittern, um sich in aller Ruhe eine Geschichte auszudenken. Pineiß platzt schier vor Neugierde und befiehlt ihm unter Androhung von Quälereien, sich deutlicher ausdrücken. Misstrauisch hört Pineiß die Beichte, ohne daraus schlau zu werden kein Wunder, denn Spiegel legt es darauf an, ihn zu verwirren und seine Geldgier und Lüsternheit zu reizen. Dann wechselt er das Thema und malt dem Junggesellen Pineiß die Vorzüge einer guten Ehefrau aus: weiß am Leibe, sorgfältig im Sinne, zutulich von Sitten, treu von Herzen, sparsam im Verwalten, aber verschwenderisch in der Pflege ihres Mannes. Von hier oben  hat man einen schönen Blick auf dem Hafen und  die kleinen Iles de Lérins. Wie sie nun sahen, daß es ein Franzose sei, wollten sie ihn niederhauen. Spiegel, scheinbar schicksalsergeben, schlüpft in die Rolle des armen Sünders und klagt sich an, durch Pflichtversäumnis großes Unrecht getan und so den Tod verdient zu haben. Mit ihrer Hilfe wollten sie etwa hie und da noch versteckte Schätze aufspüren. Zwischendurch fragt er ihn, ob er nicht vielleicht Lust hätte zu heiraten. Als er wieder zugenommen hat, wetzt Pineiß vergnügt sein Messer und holt ihn aus dem Käfig. Zuerst erwähnt er einen Schatz von zehntausend Goldgülden aus dem Besitz seiner verstorbenen Herrin. Es war ein umfangreiches Dorf von Holzhäusern in flacher Ebene. Sie war Sitz der mächtigen Mönche, die Cannes vom 10. bis 18. Jahrhundert regierten. Hauptziel ist nicht die strafrechtliche Verfolgung der Täter, sondern die moralische Wiedergutmachung für die Opfer und ihre Familien. Rhodans Handlungsebene beschränkt ihn auf die Rolle des Beobachters. […]
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Lausitzer Grenzwall, Hügelrücken im südlichen Teil des preußischen Regierungsbezirks Frankfurt, wird von der Spree und Neiße durchbrochen und reicht bis an den Bober. Auf ihm, westlich von der Spree, der Brautberg (176 m) bei Gollmitz und die Ochsenberge (176 m) westlich von Senftenberg, zwischen Spree und Neiße der Spitzberg (183 m) und zwischen Neiße und Bober der Rückenberg (229 m) bei Sorau. An seinen Rändern befinden sich große Braunkohlenlager. Die alte Hauptstadt der Oberlausitz war Bautzen. Größte Stadt der Region ist das zwischen Deutschland und Polen geteilte Görlitz-Zgorzelec. Ihren Namen hat die Oberlausitz Ende des 15. Jahrhunderts von ihrem nördlichen Nachbarland Niederlausitz bekommen. Ursprünglich wurde nur dieses Lausitz genannt, was sich vom dort lebenden sorbischen Volksstamm der Lusici ableitete. Später wurde der Name auch für das so genannte Land Budissin übernommen. Von da an unterschied man zwischen Ober- und Niederlausitz. Deshalb werden beide Länder zusammen im Plural als die Lausitzen bezeichnet. Heute versuchen die Archäologen zu rekonstruieren, zu dokumentieren und vor allem den immer schneller voranschreitenden Verfall aufzuhalten. Mittlerweile sind etwa zwei Drittel der Stadt freigelegt. Die Konservierung wurde jedoch sträflich vernachlässigt und stellt die heutigen Archäologen vor große Schwierigkeiten. In manchem Orte der westlichen Lausitz habe ich Vorträge über heimatkundliche Themen gehalten und dabei die Erfahrung gemacht, daß in allen Schichten der Bevölkerung auch noch Sinn für die Geschichte der Heimat vorhanden ist, man muß es nur verstehen, denselben zu wecken. Oftmals bin ich aufgefordert worden, jene Skizzen zu sammeln und in Form eines Büchleins jedermann zugänglich zu machen. Mit Eifer wurden jene heimatkundlichen Aufsätze gelesen. Bescheiden klopft es an und bittet um Einlaß in Schule und Haus, für die es bestimmt ist. So mache ich denn mit vorliegendem Werke den Anfang. Ich habe die Freude gehabt zu erfahren, daß diese Skizzen wiederholt den Unterhaltungsstoff in Familien bildeten. Von Zeit zu Zeit veröffentlichte ich nun kleine Skizzen, um weitere Kreise für die Heimatgeschichte zu interessieren. Möge das Buch, das mir von der Liebe zur Heimat diktiert worden ist, eine freundliche Aufnahme finden! […]
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Es war ein Brikett, ein großes Genie, das Philosophie studierte und später selbst an der Akademie im gleichen Fache dozierte. Es sprach zur versammelten Briketterie: Verehrliches Auditorium, das Leben - das Leben - beachten Sie - ist nichts als ein Provisorium. Da wurde als ketzerisch gleich verbannt der Satz mit dem Provisorium. Das arme Brikett, das wurde verbrannt in einem Privatkrematorium. Die Erfahrungen mexikanischer Pilger auf dem Weg nach Bethlehem werden in den Pastorellas nachempfunden. Wie eingangs erwähnt Nietzsche hatten die Tendenz, ihre Philosophie unter anderem durch stilistische Mittel, aber auch durch ihren bis dato noch nicht dagewesenen Fokus auf das Individuum und daran anhängig das individuelle Erlebnis als Mensch von den üblichen systematischen Strömungen, die den einzelnen Menschen und dessen Dasein dem abstrakteren gesamtmenschlichen Dasein unterordnen, abzugrenzen. Man sieht aber daraus, daß die Philosophie und die Kunst sich noch gar nicht ergriffen und wechselseitig durchdrungen haben, und vermißt mehr als jemals ein Organon, wodurch beide vermittelt werden können. In den Propyläen war dieses in Absicht auf die bildenden Künste eingeleitet: aber die Propyläen gingen auch von der Anschauung aus, und unsere jungen Philosophen wollen von Ideen unmittelbar zur Wirklichkeit übergehen. In der ganzen Recension ist von dem eigentlichen Wert nichts ausgesprochen, es war auch auf dem eingeschlagenen Weg nicht möglich, da von allgemeinen hohlen Formeln zu einem bedingten Fall kein Uebergang ist. So ist es denn nicht anders möglich, als daß das Allgemeingesagte hohl und leer und das Besondere platt und unbedeutend ausfällt. Und dieß nennt man nun ein Werk kritisiren, wo ein Leser der das Werk nicht gelesen, auch nicht die leiseste Anschauung davon bekommt. Aber es ist mir dabei sehr fühlbar geworden, daß von der transscendentalen Philosophie zu dem wirklichen Factum noch eine Brücke fehlt, indem die Principien der Einen gegen das Wirkliche eines gegebenen Falles sich gar sonderbar ausnehmen und ihn entweder vernichten oder dadurch vernichtet weiden. […]
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Ich fragte meine Schöne: Wie soll mein Lied dich nennen? Soll dich als Dorimene, als Galathee, als Chloris, als Lesbia, als Doris, die Welt der Enkel kennen? Ach! Namen sind nur Töne: Sprach meine holde Schöne. Wähl' selbst. Du kannst mich Doris, und Galathee und Chloris, und wie du willst mich nennen; nur nenne mich die Deine. Oder der Mukisch im südöstlichen Kongobecken zieht als Scheinteufel herum, vielleicht als fortlebender Ahne gedacht, um aus den Wäldern böse, schreckhafte Geister zu vertreiben. Klobige Juju Köpfe auf Tänzern mit langen Fasernmänteln behängt, von einer genügsamen einfachen Plastik geben fremdartigem Ahnendienst stilschaffende Nahrung. Die fröhliche, maskenhafte Erstarrung in voluminöse Tierköpfe, etwa bei den Tschamba und Jukum, wo Büffel- oder Alligatorenmasken, totemistischmanistisch in Tiefen mahnen, bei Ernte, Beschneidung und Leichenfest, ihre bunte Mystik demonstrieren, kontrastiert mit der aus Blut geborenen herben Strenge der Aufsatzmasken vom Cross-River, wo hartgeschnitzte Negerköpfe mit Antilopenhaut, vielleicht früher sogar mit Sklavenhaut überzogen, den Kopf des Trägers überkrönen. Die hohe Kunst der Plattnerei und Rüstungsschmiede im Spätmittelalter und der Renaissance hatte zum Ziel dem Träger den besten Kompromiß von Körperschutz, Gewicht, Bewegungsfreiheit und Einsatzdauer zu bieten. Die Brustplatte wurde bei größerer Materialstärke gewölbter und mußte immer mehr den Beschuß aus Feuerwaffen standhalten. Die Qualität der Harnische reichte von der Massenproduktion für einfache Fußsoldaten bis hin zu maßgeschneiderten aufwendig verzierten Einzelstücken, die einen hohen Repräsentations- und Prestigewert für den Besitzer hatten. Im Jahre 1582 begab sich auf einmal aus allen Welttheilen eine lebhafte Wanderschaft nach Pyrmont, einer damals zwar bekannten, aber doch noch nicht hochberühmten Quelle; ein Wunder, das Niemand zu erklären wußte. Er bekommt ein Rübenfeld zu hüten und erschiesst den Hausherrn, der selbst bei Nacht kommt, um sich eine Schürze voll Rüben zu holen. Narr! einen Spaß mus ich dir doch erzählen, den ich neulich im Cäcilien-Kloster angerichtet habe. Hier liegen Männer, Kameraden, Krieger, die des Jahrhunderts stumme Herrscher sind! Wir denken die Nonnen können izt in den Federn seyn. Durch die Nachricht hiervon wird ein deutscher wackerer Ritter, der in den besten Jahren steht, aufgeregt; er befiehlt seinem Knappen, alles zu rüsten und auf der Fahrt ein genaues Tagebuch zu führen, denn dieser, als Knabe zum Münch bestimmt, war gewandt genug mit der Feder. […]
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