Reiseland Deutschland

Reisen - Register Gedichte

14.08.2014

Friedrich Schiller - Das Siegesfest

Und des Kummers finstre Wolke Zog sich um des Königs Blick, Von dem hergeführten Volke Bracht er wenge nur zurück. "Drum erhebe frohe Lieder, Wer die Heimat wiedersieht, Wem noch frisch das Leben blüht, Denn nicht alle kehren wieder!"
"Alle nicht, die wiederkehren, Mögen sich des Heimzugs freun, An den häuslichen Altären Kann der Mord bereitet sein. Mancher fiel durch Freundestücke, Den die blutge Schlacht verfehlt", Sprachs Ulyß mit Warnungsblicke, Von Athenens Geist beseelt.   ­<= = ­=>

Sachs­en-Altenburg

zum Deutschen Reiche gehöriges Herzogtum, zwischen 50° 43'-51° 7' nördlicher Breite und 11° 17'-12° 44' östllicher Länge von Greenwich gelegen, besteht aus zwei durch reußische Lande getrennten Gebietsteilen, dem Ost- oder Altenburgischen Kreis und dem West- oder Saal-Eisenbergischen Kreis. Der Ost- oder Altenburgische Kreis, den Verwaltungsbezirk Altenburg, d. h. die Amtsgerichtsbezirke Altenburg, Schmölln und Ronneburg, umfassend, wird vom Königreich Sachsen, der preußischen Provinz Sachsen und Reuß-Gera umschlossen; der West- oder Saal-Eisenbergische Kreis, den Verwaltungsbezirk Roda, d. h. die Amtsgerichtsbezirke Eisenberg, Roda und Kahla, begreifend, grenzt im SW. an Schwarzburg-Rudolstadt und Sachsen-Meiningen, im Süden an Sachsen-Weimar, im O. an Reuß-Gera, im N. an die preußische Provinz Sachsen, im W. an Sachsen-Weimar. Der Ostkreis hat einen sanft gewellten Boden und gehört dem vogtländischen Bergland an; der Westkreis dagegen ist gebirgig und liegt teils im osterländischen Plateauland, teils auf der thüringischen Hochfläche. Jener gehört zu den fruchtbarsten Landstrichen Deutschlands; dieser hat weniger ergiebigen Boden, aber ausgedehnte Waldungen und erreicht nördlich von Hohendorf bei Eisenberg eine Höhe von 333 m. Der Ostkreis wird von Süden nach N. von der aus dem Königreich Sachsen kommenden und wieder in dasselbe übertretenden Pleiße durchflossen, welche links die Sprotta, in Sachsen aber die im Altenburgischen, unweit der Landesgrenze, entspringende Wihra aufnimmt. Ein kleiner Teil des Ostkreises wird von der Schnauder, einem Zufluß der Elster, bewässert, welch letztere auf eine ganz kurze Strecke den Ostkreis berührt. Im Westkreis ist die Saale der Hauptfluß, welcher die Orla und Roda aufnimmt. Teiche finden sich an mehreren Orten. Eine Mineralquelle mit Badeanstalt hat Ronneburg. Das Klima des Landes ist angenehm und gesund, die Temperatur gleichmäßig.
Areal u. Bevölkerung (1885):
Ostkreis 656,77 QKilom. (11,92 QM.) mit 111403 Einw.
Westkreis 666,98 Qkilom. (12,11 QM.) mit 50057 Einw.
Zusammen 1323,75 QKilom. (24,03 QM.) mit 161460 Einw.
Die Bewohner sind Obersachsen, daneben im Ostkreis ca. 20,000 germanisierte Wenden, die durch eigene Tracht und Sitte, aber auch durch musterhaften Betrieb der Landwirtschaft ausgezeichneten sogenanten Altenburger Bauern.
Dem Religionsbekenntnis nach waren 1885: 160,163 Protestanten, 1113 Katholiken, 140 sonstige Christen und 39 Juden. Für die geistige Bildung ist wohl gesorgt. Außer der mit den übrigen sachsen-ernestinischen Ländern gemeinschaftlich unterhaltenen Landesuniversität zu Jena besitzt das Herzogtum Landesgymnasien zu Altenburg und Eisenberg, eine Realschule zu Altenburg, ein Schullehrerseminar, eine Handelsschule, ein Institut für Erziehung adliger Fräulein (Magdalenenstift), eine höhere Töchterschule (Karolinenschule), eine Kunst- und Handwerksschule, eine landwirtschaftliche Schule, 182 Bürger- und Volksschulen, in den Städten gewerbliche Fortbildungsschulen, das v. Lindenausche Kunstmuseum nebst Zeichen- und Modellierschule und wertvolle Vereinssammlungen.
Erwerbszweige.
Die bis in die neueste Zeit fortgeführten Grundsteuerkataster verzeichnen folgende Arten der Bodenbenutzung:
Ackerland 74513 Hektar
Wiesen 11079 "
Weiden 2718 "
Waldungen 36735 "
Teiche und sonstige Gewässer 439,0 Hektar
Wein- u. Hopfenpflanzungen 3,7 "
Was das Eigentum am Grund und Boden betrifft, so waren 19,590 Hektar (14,8 Proz. der Gesamtfläche) öffentlicher und fiskalischer Grundbesitz (inkl. des nunmehr in herzogliches Hausgut umgewandelten Anteils am Domanialvermögen), 2715 Hektar (2,1 Proz.) Grundbesitz der Kirchen, Schulen und milden Stiftungen, 3314 Hektar (2,5 Proz.) Gemeindegrundbesitz, 106,533 (80,6 Proz.) Privatgrundbesitz und zwar unter letzterm wieder 12,986 Hektar ritterschaftlicher Grundbesitz. Der Ostkreis liefert Getreide im Überfluß, während der Westkreis der Zufuhr bedarf. Von der landwirtschaftlich benutzten Fläche waren 1887: 8,52 Proz. mit Weizen, 21,02 mit Roggen, 10,44 mit Gerste, 18,41 mit Hafer, 9,94 mit Kartoffeln, 10,57 mit Futterkräutern, 13,90 mit Heu und Grumt, 0,82 mit Ölfrüchten, 1,54 Proz. mit Wicken und Erbsen bestellt. Obstbau wird besonders im Saalthal betrieben, Gemüsebau namentlich im Ostkreis, wo die Gärtnerei sehr in Blüte steht. Den Viehstand anlangend, so zählte man im Herzogtum 10. Jan. 1883: 9934 Pferde, 60,335 Stück Rindvieh, 20,996 Schafe, 46,387 Schweine, 12,420 Ziegen, 5988 Bienenstöcke. Die Forsten bestehen zum größten Teil aus Nadelholz. Im Westkreis befindet sich ein weit ausgedehnter Wildpark (Hummelshain). Bergbau wird betrieben auf Braunkohlen und Torf, und zwar waren nach der Berufszählung von 1882 in 32 Braunkohlenbergwerken und Braunkohlenbrikettfabriken 1246, in 19 Torfgräbereien 143 Personen beschäftigt; dieser Betrieb gehört durchaus dem Ostkreis an. In zahlreichen Brüchen werden vortreffliche Steine (Sand- und Kalkarten) gebrochen. Was die Industrie betrifft, so zählte man 1882: 134 Ziegeleien und Thonröhrenfabriken und 46 Betriebe zur Porzellanfabrikation und -Veredelung. Die Porzellanindustrie gehört zum weitaus größten Teil dem Westkreis an. In Altenburg bestehen bedeutende Fabriken und Werkstätten für Geschirr und Wagenbeschläge sowie für feuerfeste Geldschränke. Ferner wurden im Herzogtum gezählt: 130 Betriebe für Fabrikation von Maschinen und Apparaten, 31 Betriebe für Musikinstrumente. Was die Textilindustrie betrifft, so gab es 13 Betriebe für Wollspinnerei, 310 Betriebe für Wollweberei und 217 Betriebe für Leinweberei. Papier- und Pappefabriken zählte man 5, Gerbereien 62. Die Holzindustrien sind zahlreich vertreten, allein für Dreh- und Schnitzwaren sind 1606 Personen in 89 Hauptbetrieben thätig; beträchtlich ist die Steinnußknopfdreherei der Städte Schmölln, Gößnitz etc. Brauereien wurden 75 gezählt, darunter die Altenburger Aktienbrauerei zu Kauerndorf bei Altenburg. In der Tabaksfabrikation, die fast ganz in den Ostkreis fällt und zwar besonders in und um Altenburg zu Hause ist, waren in 155 Hauptbetrieben 1062 Personen beschäftigt. In Altenburg existieren ferner ansehnliche Hut- und Filzwarenfabriken; auch ist es der Vorort einer als Hausindustrie weit über die Grenzen des Herzogtums hinausgreifenden Handschuhfabrikation. Die Schuhmacherei wird besonders in Eisenberg schwunghaft betrieben. Buch- und Steindruckereien gab es 20 (darunter die Pierersche Hofbuchdruckerei). Der Handelsstand ist stark und mit zum Teil bedeutenden Firmen vertreten, besonders ist der Detailhandel von Belang. Ausfuhrartikel sind im Ostkreis vorzugsweise Getreide, Vieh, landwirtschaftliche Milchprodukte, Braunkohlen, Briketts, Torf, Glas, Handschuhe etc.; im Westkreis Nutz- und Brennholz, Holzwaren, Porzellan, Schamottesteine, Leder etc. Der wichtigste Handelsplatz ist Altenburg. Das Herzogtum gehört zum Thüringischen Zoll- und Handelsverein. Von Eisenbahnen wird das Ländchen im Ostkreis von der königlich sächsischen Westlichen Staatseisenbahn in einer Länge von 73 km durchschnitten, von der eine Linie bei Gößnitz nach Glauchau und eine andre nach Gera abzweigt, während von Altenburg eine Bahn über Meuselwitz nach Zeitz, bez. von Meuselwitz nach Ronneburg führt. Auf eine kleine Strecke streift auch die Gera-Weißenfelser Linie altenburgisches Gebiet. Der Westkreis wird durchzogen von der Saaleisenbahn, von der Linie Weimar-Gera und der Eisenberg-Krossener Bahn. In Altenburg besteht eine herzogliche Landesbank; sonst sind im Herzogtum 13 Sparkassen und eine Sparbank vorhanden, deren Aktivbestand Ende 1886: 18,248,084 Mk. betrug. Auch Vorschuß- u. Kreditvereine bestehen an mehreren Orten.
Verfassung und Verwaltung.
Die Verfassung des Landes ist die konstitutionell-monarchische und beruht auf dem Grundgesetz vom 29. April 1831 und dem Gesetz vom 3. Aug. 1853. Der gegenwärtige Herzog Ernst, geb. 16. Sept. 1826, regiert seit 3. Aug. 1853. Die Landstände sind nach dem Gesetz vom 31. Mai 1870 neu organisiert und setzen sich aus 30 Abgeordneten zusammen, welche sämtlich aus direkter Wahl hervorgehen, und zwar werden gewählt 9 Abgeordnete von der Stadtbevölkerung, 12 von den Bewohnern des platten Landes, 9 von den Höchstbesteuerten. Wähler ist jeder selbständige männliche Staatsbürger, welcher das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat und eine direkte Steuer an den Staat entrichtet. Die passive Wählbarkeit ist an die Bedingung geknüpft, daß der zu Wählende mindestens drei Jahre lang dem Staatsverband des Herzogtums angehört habe. Die Abgeordneten werden auf drei Jahre gewählt. Die oberste Behörde für die Staatsverwaltung ist das Ministerium, das in drei Abteilungen zerfällt: Inneres, Justiz und Finanzen. Unter dem Ministerium des Innern stehen Landräte an der Spitze der zwei Verwaltungsbezirke (Altenburg, Roda), mit Unterabteilung in Amtsbezirke. Die Städteordnung beruht auf den Bestimmungen der Verfassung vom 29. April 1831 und auf Ortsstatuten. Die Ordnung der Dorfgemeinden beruht auf der Dorfordnung vom 13. Juni 1876. Für gewisse polizeiliche Geschäfte sind Amtsvorsteher bestellt. Was das Justizwesen anlangt, so partizipiert das Herzogtum an dem gemeinschaftlichen thüringischen Oberlandesgericht zu Jena (dritte Instanz); Gericht zweiter Instanz ist das Landgericht zu Altenburg, Gerichte erster Instanz sind die sechs Amtsgerichte.
Der Finanzetat ist für die dreijährige Finanzperiode 1887/89 mit jährlich 2,735,974 Mk. Einnahme und 2,725,078 Mk. Ausgabe festgestellt worden. Der Vermögensbestand bei der Staatsverwaltung des Herzogtums ergab am 1. Juli 1887: 6,754,686 Mk. Aktiva, 1,050,766 Mk. Passiva, Überschuß 5,703,920 Mk. Die definitive Regulierung der Rechtsverhältnisse an dem bedeutenden Domänenvermögen (man schätzt es auf 24 Mill. Mk.) erfolgte durch Gesetz vom 29. April 1874, nach welchem es zu zwei Dritteilen dem herzoglichen Haus, zu einem Dritteil dem Land zu ausschließlichem Eigentum überwiesen ward. Der Anteil des herzoglichen Hauses ist dadurch volles Privateigentum desselben geworden und hat unter dem Namen "Domänenfideikommiß des herzoglichen Hauses Sachsen" die Eigenschaft eines Haus- und Familienfideikommisses. Damit ist das Recht des regierenden Herzogs auf den Bezug einer Zivilliste (Domanialrente) und aller andern Leistungen, welche dem Staatsfiskus außerdem noch für die Hofhaltung des regierenden Herzogs und die Unterhaltung der Herzogsfamilie oblagen, erloschen. Das altenburgische Militär bildet mit den Kontingenten von Schwarzburg-Rudolstadt und den beiden Reuß das 7. thüringische Infanterieregiment Nr. 96, welches der 8. Division des 4. deutschen Armeekorps (Magdeburg) zugewiesen ist. Das 1. Bataillon desselben garnisoniert in Altenburg. Im deutschen Bundesrat führt das Herzogtum eine Stimme und entsendet auch einen Abgeordneten zum deutschen Reichstag. Das kleinere Landeswappen ist das allgemein sächsische (fünf schwarze Balken in Gold mit darübergelegtem grünen Rautenkranz), bedeckt mit der Herzogskrone; das größere enthält 21 Felder mit den Zeichen der Landesteile und der übrigen Länder des sächsischen Gesamthauses. Die Landesfarben sind Weiß und Grün. Als Auszeichnung verleiht der Herzog den Suche Ernestinischen Hausorden (s. d.) und eine demselben affiliierte Verdienstmedaille in Gold und in Silber. Hauptresidenz ist Altenburg, das zweite Residenzschloß befindet sich in Eisenberg; andre herzogliche Schlösser sind in Hummelshain (bei Kahla) und Fröhliche Wiederkunft.

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Sommernacht noch zirpt die Grille.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Leicht und leise nur Schlummert Feld und Flur, Ahnungsvolle Stille! Schon den neuen Tag Ruft der Wachtelschlag, Hell zirpt noch die Grille. Halb vom Schlaf erwacht, Wittert schon die Nacht, Daß im Ost es glühe. Um den Blütenstrauch Weht ein erster Hauch Schon der Morgenfrühe. Wärst du jetzt bei mir, Süßes träumten wir Zwischen Schlaf und Kosen. Über grüner Au Senkt sich goldner Tau In den Kelch der Rosen. Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Man hatte keine Ahnung von der Entwicklung der englischen Poesie von Shelley bis Swidger. Selbst wagte man nur selten einen Zipfel des Vorhangs zu heben, der die zeitgenössische Welt den Blicken verbarg; lange Zeit hatte es den Anschein, als ob keine der grossen wissenschaftlichen Eroberungen des Jahrhunderts der Poesie des Nordens zu Gute kommen sollte. Positivismus und Entwicklungslehre waren Mächte, die Skandinavien nicht anerkannte. Des Verständnisses völlig bar war man besonders für die Bedeutung der Thatsache, dass Schauspiel und Roman in Frankreich längst die geschichtlichen und sagenartigen Stoffe verlassen und Stoffe aus der Gegenwart ergriffen hatten, aus dem Leben, das den Dichter umgibt, dem einzigen, das er mit seinen zwei Augen beobachten, das er in der Regel auch leichter und besser als das entschwundener Zeiten in seinem eigenen Inneren studiren kann. In der französischen Litteratur war man über die Verurtheilung Victor Hugo's und der romantischen Schule, die Heiberg, der Dictator des Geschmacks, als eine einzige grosse Räuberbande bezeichnet hatte, noch immer nicht hinausgekommen. Die Zusammengehörigkeit, die weltweit verbindet, ermöglicht den Christen, gegenseitige Hilfe, Ermunterung und Ermahnung zu erfahren. Daher braucht man nicht alles zu glauben, was in der religiösen Welt erzählt und verbreitet wird. Die Möglichkeit, dass der Christ sich jederzeit und überall ohne Hilfe eines Mittelsmenschen direkt an Gott wenden darf, gewinnt an Bedeutung. Die alten religiösen Riten, Zaubermänner und Priester verlieren ihre Rolle als Vermittler. In der Gemeinschaft hat er praktische Aussicht, zu wachsen und reifen. Außerdem wird der Christ in eine neue Gemeinschaft der Gleichgesinnten hinein gestellt. Der Christ wird ein mündiger Mensch. Die Bibel wird zur Norm des Glaubens und des Lebens. Das Wort Gottes ist in der Muttersprache, also nicht in einer unverständlichen Kultsprache, die nur der Klerus kann, vorhanden. […]

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Eröffnung des fünften Landtages.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Die Verhandlungen über die Leipziger Augustereignisse fielen in eine Zeit, wo die Verhältnisse innerhalb der Kammern, wie die öffentliche Meinung über dieselben, eine wesentliche Änderung erlitten hatten, daher wurde schließlich das Verfahren des Militärs für gerechtfertigt erklärt und der Antrag auf Einleitung einer Criminaluntersuchung wider die Veranlasser der Maßregeln gegen die Volksmenge abgelehnt. Außerdem beschäftigte sich der Landtag mit dem Bau eines neuen Museums in Dresden, der Landtagsordnung, der Landrentenbank, einem neuen Maßsystem. So waren im Ganzen die hohen Erwartungen, welche Viele von dem Landtag von 1845-46 gehegt hatten, nur in geringem Maße erfüllt worden. […]

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Singen alle Vögelein dem angenehmsten Wetter.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Bei dem angenehmsten Wetter singen alle Vögelein, klatscht der Regen auf die Blätter, sing ich so für mich allein, der wandernde Student. Denn mein Aug kann nichts entdecken, wenn der Blitz auch grausam glüht, was im Wandern könnt erschrecken ein zufriedenes Gemüt. Frei von Mammon will ich schreiten auf dem Feld der Wissenschaft, sinne ernst und nehm zuzeiten einen Mund voll Rebensaft. Bin ich müde vom Studieren, wann der Mond tritt sanft herfür, pfleg ich dann zu musizieren vor der Allerschönsten Tür. Ich ging alle Tage, sooft es nur das Wetter erlaubte, ganze Stunden zwischen den alten und merkwürdigen Ruinen herum und hatte die Nachrichten in der Hand, die ich mir auf der Bibliothek aufgezeichnet hatte, durch deren Hülfe ich alles finden konnte. Aber ich erhielt hier ebendieselbe abschlägige Antwort, ob ich gleich öffentlich sagte, daß ich ein Ketzer sei, der durch Lesung der verbotenen Bücher nicht geärgert werden könnte. Ich verließ desfalls die Minervenbibliothek, weil ich sahe, daß ich davon gar keinen Nutzen haben würde, und begab mich nach der Sapientienbibliothek. Fragt man nach dem Amphitheatro Vespasiani, so erhält man die Antwort, non intendo. Meine Studien wurden dadurch sehr genau eingeschränkt, und es war nichts weiter vor übrig, als daß ich mir die römischen Altertümer und einige neue Beschreibungen von Rom bekannt machte. Es war die Aufsicht über dieselbe einem Weltlichen anvertrauet, daher hoffte ich, meinen Zweck desto eher zu erlangen und nicht einen solchen Widerstand wie bei den Geistlichen anzutreffen. Doch suchte ich beinahe einen ganzen Monat die portam trigeminam der Horatier, bis ich solche endlich auch durch die Anweisung meiner Auszüge entdeckte. Aber es schien mir gar zu unsicher und zu beschwerlich, mich dieser Prüfung zu unterwerfen. Ich suchte denselben mit guten Worten zu besänftigen, aber es war vergebens, ich mußte das Buch wieder weggeben und erhielte die Antwort, daß ich die Erlaubnis von einem andern bitten müßte, welcher solche allein erteilen könnte. Man muß nach dem Celiseo fragen, so zeigt man einem den Schauplatz des Vespasians, und wenn man den alten Tempel aller Götter, das Pantheon, sehen will, so muß man la Rotonda sagen. Wenn man also dieselben finden will, so muß man sich erstlich die neuen Namen bekannt machen, welche ihnen beigelegt worden. […]

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Meinst du, ich weiß nicht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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was ich zu thun habe? Weiß ich's für gewöhnlich vielleicht nicht? Mehr sagte er nicht und mehr sagte auch ich nicht. Es hätte auch gar nichts mehr genutzt, denn was er wollte, das wollte er! Ich kümmerte mich denn nichts weiter drum und ließ ihn seinen Willen haben. Nur wie ein leichter Schleier senkte sich mir zuweilen der Schlummer auf die Augen; abenteuerliche Träume durchzuckten mein Hirn, und wenn ich die Lider aufschlug, dann war das Bild, das vor mir stand, seltsamer als mein Traum. Da saß der weißhaarige Greis im blassen Mondlicht vor mir, regungslos wie der Fels; aber ich brauchte nur den Kopf zu heben, und er wandte mir das düstere Antlitz zu. Und rings das Zwielicht des monderhellten Waldes, das Schimmern über dem Gestein, das Glimmern im morschen Holzwerk, dazu das leise Weben und Flüstern der Nacht; zuweilen, von ferne her, ein dumpfer Hall, vielleicht der Sturz eines morschen Baums, oder der gellende Ruf des Nachtvogels aus dem Geklüft. Und wer war's, der meinen Schlaf in der nächtlichen Wildnis bewachte vor den wilden Tieren, den wilderen Menschen? Diese Wirklichkeit war seltsamer als jeder Traum. Er öffnet die Augen erneut und lässt seinen Kopf in ein weiches Kopfkissen sinken. Er sieht einen Fernseher an der Wand, einen Kühlschrank, einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Spiegel, einen Kleiderschrank und direkt neben seinem Bett eine Tür, die in ein Badezimmer führt. All das sieht er so klar und deutlich vor sich, dass es kein Traum sein kann. Er setzt sich verwirrt im Bett auf. Dann erkennt er plötzlich seinen orangen Koffer auf dem Teppich mitten im Zimmer. Seine Familie in Grönland hatte ihm den nagelneuen Koffer vor seiner Abreise geschenkt. Nun wird ihm klar, dass er nicht träumt, sondern tatsächlich irgendwo in Deutschland angekommen ist. Er muss also gestern nach seiner langen, komplizierten Reise doch hier gelandet sein. Er erinnert sich dunkel an den Reisebus und das winzige Regionalflugzeug, in den man ihn gesteckt hat, und dann an den großen, internationalen Flughafen und das riesengroße Flugzeug, wo ihm die Stewardess mit strahlendem Gesicht gratis Wein und anderen Alkohol angeboten hat. Ab da lässt sein Gedächtnis aber nach und er kann sich an nichts weiter erinnern. Der Traum, aus dem er gerade erwacht ist, passt nicht in diesen Raum. Er träumte, er schwämme mit einem jungen Eisbären. Der Bär schwamm aber viel schneller als Er, denn, wie jeder weiß, sind Eisbären ausgezeichnete Langstreckenschwimmer. Also musste sich Er in seinem Traumrennen geschlagen geben. Der Traum war so real, dass er immer noch das Gefühl hat, ein nasses Gesicht zu haben. Aber in was für einem Traum ist er denn jetzt? […]

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Das Zittauer Gebirge - Lage und Ausdehnung.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Das Zittauer Gebirge ist der ist der dem Lausitzer Gebirge paraellellaufende Gebirgszug im Süden der Stadt Zittau. Es streicht in der Richtung von Südost nach Nordwest. Seine Länge in der Luftlinie gemessen beträgt etwa 20 Kilometer, die durchschnittliche Breite etwa 5 Kilometer. Im Westen bildet die Grenze der Talgrund von Innozenzidorf und im Osten die Straße von Grottau nach Pankratz. Die beiderseitigen Ausläufer liegen also im Böhmerlande, das Zentrum in Sachsen. Die Staatsgrenze zwischen Sachsen und der Tschechoslowakei halbiert ungefähr das Gebirge. Die Grenze folgt dabei meist der Kammlinie. Das Zittauer Gebirge liegt etwas abseits vom Fremdenstrome. Das hat einerseits den Nachteil, dass es sehr vielen Wanderfreunden unbekannt blieb und auch vielfach in der Literatur übersehen wurde, zum andern aber gereicht ­­die Lage dem Zittauer Gebirge zum großen Vorteil, denn ihr dankt es seine Unberührtheit und Anmut. In letzter Zeit hat eine großzügige Verkehrswerbung eingesetzt, die viel getan und manches erreicht hat, um dieses eindrucksvolle Landschaftsgebiet weitesten Kreisen bekannt zu machen. […]

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Das möchte ich wohl erleben.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Bei der Erfindung so vieler Maschinen werden die Menschen sich schließlich gegenseitig durch dieselben vernichten! Ich habe mir immer gedacht, daß der jüngste Tag dann anbricht, wenn ein ungeheurer, zu einer Spannung von drei Milliarden Atmosphären erhitzter Kessel unsern Erdball in die Luft sprengen wird. Und ich denke, daß die Amerikaner nicht die Letzten sein werden, die an dieser Maschine arbeiten. […]

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Luftschiffer von Profession waren es nicht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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vielleicht nicht einmal Liebhaber solcher Expeditionen, welche der Orkan an jene Küste schleuderte, sondern Kriegsgefangene, deren Kühnheit sie veranlaßt hatte, auf so außergewöhnliche Weise zu entfliehen. Wohl hundert Mal hätten sie dabei umkommen und aus dem zerrissenen Ballon in den Abgrund stürzen können! Der Himmel bewahrte sie indeß für ein ganz eigenes Schicksal auf, und am 24. März befanden sie sich, nachdem sie aus Richmond, das damals von den Truppen des Generals Ulysses Grant belagert wurde, entflohen waren, 7000 Meilen von der Hauptstadt Virginiens und Hauptfestung der Separatisten während des schrecklichen Secessionskrieges. Ihre Luftfahrt hatte fünf Tage gewährt. Durch und durch ein Amerikaner des Nordens, mager, knochig und etwa fünfundvierzig Jahre alt, zeigten sein Haar und Bart, von dem er übrigens nur einen starken Schnurrbart trug, schon eine recht grauliche Färbung. Sein schöner numismatischer Kopf schien bestimmt zu sein, auf Münzen geprägt zu werden; dazu hatte er brennende Augen, einen festgeschlossenen Mund, überhaupt das Aussehen eines Lehrers an der Militärschule. Diese verproviantirten Berge, Zoom, Fort Lillo, Lieskenshoeck, Vließingen u. Die Engländer zogen sich über Rosendaal nach Bergen op Zoom zurück u. schlossen diese Festung ein. Courtray besetzt u. am 20. Febr. capitulirte Gorkum, u. nun marschirte die preußische Brigade Zielinski erst vor Mastricht, dann ihrem Corps nach. Der russische Oberst Geismar u. der preußische Major Hellwig machten zu dieser Zeit mehre Streifzüge, überfielen Depots u. machten Gefangene; der Letztere wurde aber am 22. Febr. von Ypern nach Courtray u. von da nach Oudenaarde zurückgetrieben, u. am 24. Febr. besetzte Maison Courtray wieder u. machte Miene nach Gent vorzudringen, da indessen die Anhaltthüringische Brigade (etwa 5000 Mann stark) unter Prinz Paul von Württemberg, welche am 26. Febr. in Brüssel angekommen war, nach Alost u. Termonde geschickt wurde, so kehrte Maison nach Courtray zurück. Am 1. März unternahm Hobe eine Recognoscirung von Tournay aus nach Courtray, rückte nach einem hitzigen Gefechte mit einer aus Lille kommenden Abtheilung Franzosen am 2. März bis vor Courtray, fand aber hier am 3. März ernsten Widerstand, indem Maison mit 4000 Mann u. 18 Kanonen Lille verlassen hatte, um die Verbündeten zu allarmiren. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. […]

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Glaserei Werner - Innungsfachbetrieb.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Glaserarbeiten in Dresden von 1898 bis 2006 - Neuverglasung und Reparaturverglasung von Fenstern und Türen, Floatglas, Isolierglas, Sicherheitsglas, Ornamentglas, Dratglas, Glasplatten und Spiegel nach Maß, Bohr- und Schleifarbeiten, Möbelglas. Die Ein- und Austrittsflächen dagegen sind nur bedingt kritisch. Bei der Thermoskanne aus Glas wird dieser Effekt schon lange genutzt. Sollte ich mir wirklich neue Fenster kaufen, um eine bessere Dämmung zu erreichen? Viele polierte Metalle weisen eine erheblich geringere Emissivität als Glas auf. Diese Innungen eines Kreises bilden auf regionaler Ebene die Kreishandwerkerschaften. Das Internet gewann an Bedeutung und die Dotcom-Blase bildete sich. Lichtwerbeanlagen gibt es bereits seit dem späten 19. Jahrhundert. In einigen Alpentälern ist zudem leichter Luftfrost um 0 Grad nicht ausgeschlossen. Auf der Zinnschmelze wird die Glasseite gering mit Zinn dotiert. Für wissenschaftliche Untersuchungen in Laborgläsern, bei denen es auf besondere Reinheit ankommt, kann Floatglas unter Umständen nicht verwendet werden. Auch nachfolgende Beschichtungsverfahren gelingen auf beiden Seiten unterschiedlich. Eine Verpflichtung zur Einhaltung dieser Normen besteht allerdings nicht. Ausgangs der Nacht kommt im Nordwesten leichter Regen auf. Der manuelle Prüfablauf wird in der DIN EN 1630 beschrieben. Die Unterseite anhand der Spuren des Zinns zu identifizieren, ist daher für die Weiterverarbeitung manchmal wichtig. Die Dichtung habe ich mal an einen Fenster versucht. Die Metallschicht ist hinten durch eine Lackschicht vor Oxidation geschützt. Für die Unterscheidung wird oft ausgenutzt, dass die Zinnseite unter kurzwelliger Ultraviolett-Bestrahlung graublau fluoresziert. […]

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Reifenservice - Freie Werkstatt Auto Trentzsch - Dresden.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Auto-Trentzsch hat den richtigen Reifen oder die richtigen Kompletträder für Ihr Automobil! AUCH GEBRAUCHTE - Alu-Komplettradsatz: Felge R&H Cup 8x17/Reifen 235/40ZR17 1/2Jahr alt, Profil ca.6mm für 280,-€ Winterkomplettradsatz mit 195/65R15 ca.7mm Profil für Opel Omega B 180,-€ SIEHE AUCH UNSERE GEBRAUCHTTEILE Sicheres fahren mit modernen Reifen, beste Leistung, höchster Komfort und sportliche Fahreigenschaften. Auto-Trentzsch bietet Ihnen Reifen von führenden Herstellern wie Continental, Pneumant, Michelin, Fulda, Vredestein, Goodyear, Firestone, Uniroyal, Pirelli, Bridgestone, Hankook, Kleber, Lassa, Viking, Rotex und Dunlop. Meisterbetrieb des Kraftfahrzeughandwerks - PKW und LKW-Reparatur Scheibenreparatur Standheizungseinbau Klimaservice Reifenservice Karosserieinstandsetzung TÜV/AU Mietwagen Fahrzeugankauf und Fahrzeugverkauf (auch Unfallfahrzeuge. Finanzkauf mit der Quellebank für Ihre Fahrzeugfinanzierung und Reparaturfinanzierung. Fahrzeugankauf Ihres gebrauchten Fahrzeugs, Jahreswagen, ältere Fahrzeuge, Transporter und Unfallschäden. […]

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Treppen und Treppengeländer - Fachhandel und Montage - Baulöwen Montagebetrieb.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Treppen und Treppengeländer - Fachhandel und Montage - Fenster - Rolläden - Vordächer - Tore - Türen - Wintergärten - Klapp- und Schiebeläden. Firma Baulöwen Inhaber: Uwe Richter, Zum Gewerbepark 5, 01737 Kleinopitz, Telefon: 035203 31750 Fax: 035203 31752 Funk: 0172 3535075 […]

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Wünsche und Träume - Mode-Atelier Eva-Maria Krieger - Damenmaßschneidermeisterin.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Edelstahl- und Alu Behälter, Gestelle und Einzelbaugruppen von Metallbau Bienert.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Altbausanierung, alte Bausubstanz renovieren, erhalten und sanieren - Zimmerei Walther, Meisterbetrieb in Pirna.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Verbrauchsmaterial - BBS Büromaschinen-Service GmbH Dresden.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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