Reiseland Deutschland

Reisen - Sachsen Meiningen Hildburghausen Saalfeld Theilungsvertrag

14.08.2014

Sachsen-Meiningen-Hildburghausen-Saalfeld

a) Sachsen-Meiningen-Hildburghausen-Saalfeld. Die Stammlinie Meiningen erhielt in dem Gothaischen Theilungsvertrag 1826 namentlich Hildburghausen und Saalfeld (s. oben S. 709); Herzog war seit 1803 Bernhard. Außer der Verlegung des Oberconsistoriums von Meiningen nach Hildburghausen 1828, wurden viele zweckmäßige Änderungen vom Herzog vorgenommen und das Grundgesetz vom 23. Aug. 1829 vorbereitet, wodurch er seinem Lande eine constitutionelle Verfassung gab, über dieselbe s. Sachsen-Meiningen (Geogr.) S. 671. Dieselbe wurde aber von einem großen Theil der Unterthanen, bes. vom Adel, nicht günstig aufgenommen, und die Regierung hatte schon auf dem ersten constitutionellen Landtage 1829 Widerstand zu erfahren, nur in Steuersachen war man allgemein für die Reform. Auf dem zweiten Landtage 1832 kam es aber zu einem solchen Zerwürfniß mit den Ständen, daß der Herzog den Landtag am 13. August auflöste. Inzwischen wurden viele heilsame Verordnungen gegeben und Einrichtungen getroffen; so erfolgte schon 1831 die Centralisirung des ganzen Staatsrechnungswesens, ein Gesetz über Gewerbsteuern, über die Besteuerung der Ritter- und Freigüter, ein Regulativ über die Gemeindeverfassung der Stadt Meiningen wurde erlassen, die freien Gerichtstage erweitert und Friedensgerichte eingeführt. Am 26. Dec. 1833 wurde der Ernestinische Hausorden im Verein mit Koburg-Gotha und Altenburg gestiftet. Vom 1. Jan. 1834 trat Meiningen dem allgemeinen Deutschen Zollverein und 1838 dem Süddeutschen Münzvereine bei. 1835 wurde der dritte Landtag berufen, welcher friedlicher endigte. Die ehemals hildburghäusischen Landestheile beschwerten sich, daß sie durch die Mitübernahme der meiningischen Landesschulden verkürzt worden wären, und wurden durch Steuererlasse entschädigt. Eine Apothekerordnung wurde 1837 gegeben. 1841 erschienen Gesetze über die Recrutirung, über die Advocatengebühren und eine Landgemeindeordnung. 1844 nahm der Herzog im Verein mit den andern Herzögen von Sachsen das Prädicat Hoheit an, was nach mehrmonatlichen Verhandlungen von sämmtlichen größern Staaten anerkannt wurde. Der Hauptgegenstand der Ständeverhandlungen im J. 1844 war die Berathung und Annahme eines nach dem Muster des königl.-sächsischen ausgearbeiteten Strafgesetzbuches. Über Verwendung und Beaufsichtigung der Überschüsse in den Staatseinnahmen entstand ein Zerwürfniß zwischen Regierung und Ständen. An wichtigeren Gesetzen erschienen die über Eidesleistung der Juden, über Intercessionen der Frauenzimmer und über Auswanderung und am 21. Dec. das Militärstrafgesetzbuch. Auf dem Landtage 1845 kam die Domänenfrage zur Verhandlung, worüber aber erst 1846 eine Vereinbarung zwischen dem Herzog und den Ständen erzielt wurde, wonach der Herzog die Domänen in seine unmittelbare Verwaltung nehmen sollte, dagegen aber zusagte die Durchschnittssumme der bisherigen Ertragstheile als eine feste Rente an die Landeskasse zu zahlen, die Kammerforsten zu erhalten und daraus dem Holzbedarf der Unterthanen nach einem billigen Maße zu genügen und die bisher zu Landeszwecken abgetretenen Domänengebäude bei der Landesverwaltung ferner zu belassen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

weiterlesen =>

Werbung + Reise Links + Andere Informationen

Ein Hochzeitslied.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn', Mein süßes Liebchen! Wirf um den weiten weißwallenden Schleier, Und greif in die Saiten der schallenden Leier, Und singe ein Hochzeitslied dabei; Der Nachtwind pfeift die Melodei. Quelle: Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Im Jahr 1835 erwarb das Stralsunder Kloster zum Heiligen Geist die Insel, und 1837 bzw. In der Blauen Scheune in Vitte, dem Sommersitz von Henni Lehmann, traf sich von 1919 bis 1933 der Hiddensoer Künstlerinnenbund. Als er einen jungen Schiffbrüchigen rettet, beginnt mit ihm eine Reise durch Fernsucht und Leidenschaft. Begründet wurde die zunehmende militärische Präsenz auf der Insel mit notwendiger Wachsamkeit gegenüber dem nur 45 Kilometer entfernten Nato-Land Dänemark. Hiddensee galt als Grenzgebiet. Des Weiteren gibt es ein Zeltkino und die Seebühne (Figurentheater) in Vitte und die Galerien Am Seglerhafen in Vitte und Am Torbogen in Kloster. Am 7. Mai 1989 gab es bei der DDR-Kommunalwahl auf Hiddensee 4,7 Prozent Gegenstimmen. Von 1892 an verkehrten erstmals regelmäßig Dampfer zwischen Stralsund und Kloster. Der Aufenthalt am Strand war nach Einbruch der Dunkelheit verboten, Militärstreifen kontrollierten die Einhaltung der entsprechenden Verordnungen. Ab 1905, mit Gründung des Arztzweckverbandes, wurde der erste Arzt auf Hiddensee eingestellt. So soll die Insel im Jahr 1304 durch die Allerheiligenflut von der Insel Rügen getrennt worden sein. Hiddensee galt als Nische für Andersdenkende und Aussteiger, die im Sommer oft in Hotels, Restaurants oder als Rettungsschwimmer arbeiteten. Die Surf- und Segelschule befindet sich direkt gegenüber der Mühle in Vitte und natürlich in unmittelbarer Strandnähe. Die Südspitze der Insel durfte überhaupt nicht mehr betreten werden. Das dort vorbeiführende Gellen-Fahrwasser, von geübten Schwimmern schnell zu erreichen, wurde allzu oft von schwedischen oder dänischen Schiffen passiert. Zahlreiche Hiddensee-Urlauber hatten an jener Stelle schon die Insel und damit das Staatsgebiet der DDR ohne Genehmigung verlassen. Kaum einer verspürte offenbar Lust, die Abende in den verräucherten Fischerkneipen zu verbringen. Wer sich um einen Hiddensee-Platz bemühte, bekam ihn garantiert nicht. Die beiden Inselpolizisten sollten deshalb ihre wachsamen Augen vor allem auf solche Urlauber richten, die durch besondere "Schwimmaktivitäten" auffielen. […]

Read more…

Faßt mich erst recht tief Verlangen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nach viel andrer, beßrer Lust, Die die Töne nicht erlangen – Ach, wer sprengt die müde Brust?« Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Welches Bataillon könnte wohl einen Hagel von 470 Dynamittorpedos aushalten? Ein solcher in der Luft schwimmender Apparat stellt gewissermaßen eine mathematisch richtige Wage dar. Ein Teil der Vakuumluftschiffe in Sibirien, Zentralasien und Indien wurde mit Militär beladen, ein anderer Teil mit Dynamittorpedos. Innerhalb 24 Stunden waren nicht weniger als 1000 Vakuumluftschiffe längs der chinesischen Grenze zum Ersatz und zur Verstärkung der schon vorhandenen Vakuumluftflotte zusammengezogen. Verstärkt wird diese Ueberlegenheit durch die zentrale Lage Deutschlands im Herzen von Europa. Für die Motorluftschiffahrt ist England als Insel besonders ungünstig veranlagt. Offenbar begünstigte Alles die Flucht der Gefangenen, bis auf die entfesselten Elemente! Eine einzige Hilfe gab es noch, und zu dieser griff man in diesem Augenblicke. Das Project erschien nur sehr gefahrvoll, aber doch ausführbar. Deutschland aber erfreut sich nicht nur des größten Landverkehrs durch die Luft, sondern auch wahrscheinlich des größten Seeverkehrs durch die Luft. In jedem Falle ist Deutschland für den transatlantischen Verkehr durch die Luft ebenso geeignet wie Großbritannien. Für die Seeschiffahrt war England als Insel besonders günstig veranlagt. Ueberdies aber ist der Verkehr über den Ozean weit seltener als der Verkehr über Land. Da aber auf den britischen Inseln heute nur 42 Millionen Einwohner wohnen, gegenüber 62 Millionen Köpfen in Deutschland, so ist anzunehmen, daß die stärkere Bevölkerungsvermehrung, durch welche sich Deutschland schon heute auszeichnet, in hundert Jahren eine gewaltige Ueberlegenheit an Zahl der Bevölkerung geschaffen hat. Je mehr Motorluftfahrzeuge eine Großmacht im Kriege besitzt, um so stärker ist sie. Wolkengleich strichen dicke Nebel über die Erde; dazu fiel ein mit Schnee untermischter Regen. Auf Grund einer weit stärkeren Bevölkerung, welche die englische um etwa 0 Millionen überragen dürfte, wird Deutschland auch einen viel größeren Verkehr an Personen und leichten Gütern durch die Luft mit Amerika unterhalten. Der Abend senkte sich nieder; ihm folgte eine finstere Nacht. Denn auf dieser Insel herrschen heftige Stürme, und lagert häufig ein dichter, gefährlicher Nebel. Der Hauptangriff Europas gegen China wie gegen Japan erfolgte von der Landseite, also vom Westen aus. Es ist für unsere Zeitgenossen wirklich nicht leicht, sich eine Schlacht im Jahre 2009 auszumalen. […]

Read more…

Purpursegel, Prachtschiff, Geisterboot - Nero's goldene Gondel.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Nach seiner marmorstrahlenden Villa fährt der Herrscher Roms und kost der Geliebten Haupt und flüstert zärtlich: Nimm die Lyra, rühre die Saiten, geliebte Cypris! So möcht' auch ich von liebender Glut verzehrt zu deinen Füßen sterben und sterbend noch dich küssen! Siehe, deine Sklavin bietet dir Persephoneia's Äpfel. Die schöne Nymphe sang es, und Nero sprach: Wenn einst hereinbricht meine Verhängnisnacht, erhebe dich zuerst und stürze über die Scheiter mir nach zum Orcus! Das war wirklich eine sehr eigenartige Person. Keinesfalls größer als zwei Fuß! Aber selbst diese geringe Größe würde genügt haben, das Gleichgewicht zu gefährden und den Fahrer über den Rand seiner winzigen Gondel zu schleudern, hätte ihn nicht ein Reif festgehalten, der ihm die Brust umspannte und an den Ballonseilen befestigt hing. Die Gestalt des kleinen Mannes war verhältnismäßig breit, von höchst absonderlicher Rundlichkeit. Seine Füße konnte man natürlich nicht sehen. Die Hände waren ungeheuer groß. Das Haar war grau und rückwärts in ein Schwänzchen zusammengerafft. Seine Nase bog sich unendlich lang vor und glänzte entzündet; die Augen erschienen voll, strahlend und scharf. Kinn und Wangen, vom Alter runzlig, waren breit und aufgedunsen; von Ohren irgendwelcher Art jedoch war an seinem ganzen Kopf nichts zu entdecken. Dieses wunderliche Männchen hatte sich in einen lockeren Überrock von himmelblauem Satin und in enge Kniehosen von gleichem Stoff gekleidet, die mit Silberschnallen geschlossen waren. Seine Weste bestand aus strahlend gelbem Stoff; eine weiße Taffetmütze saß munter seitwärts auf dem Kopf, und zur Vervollständigung der Ausstattung umhüllte ein blutrotes seidenes Tuch den Hals und fiel zierlich in einer phantastischen Schleife von übertriebenem Umfang auf die Brust herab. Ich hatte, gedankenlos genug, erwartet, durch das Emporsteigen ihre wirkliche Konvexität sichtbar werden zu sehen; ein klein wenig Nachdenken aber genügte, den Widerspruch zu erklären. Eine Meßschnur, die von meiner Stellung senkrecht zur Erde fiel, würde die Senkrechte eines rechtwinkligen Dreiecks gebildet haben, dessen Basis sich von dem rechten Winkel zum Horizont und dessen Hypothenuse sich vom Horizont zu mir erstreckte. Meine Höhe aber war gering oder gar nichts im Vergleich mit meinem Gesichtskreis. Anders ausgedrückt, die Basis und Hypothenuse des angenommenen Dreiecks würden in meinem Fall im Vergleich mit der Senkrechten so lang gewesen sein, daß man die beiden ersten fast als Parallelen hätte ansehen können. Auf diese Weise erscheint dem Luftschiffer der Horizont immer in gleicher Höhe mit der Gondel. Da aber der Punkt genau unter ihm in großer Entfernung zu sein scheint und ist, so scheint er natürlich auch tief unter dem Horizont zu liegen. Daher der Eindruck der Konkavität; und dieser Eindruck muß so lange bestehen bleiben, bis die Höhe im Verhältnis zum Gesichtskreis so groß ist, daß die anscheinende Parallele der Basis und Hypothenuse verschwindet. […]

Read more…

Henkerschwert im Erdspiegel.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auf einem Kruxweg stehen zwei Männer in der Sternennacht; wird einem dunkeln Gott ein Opfer dargebracht? Rund um ein Feuer lagern sie Schädel wie auch Gebein, und streuen Magiekräuter in seine Gluth rein. Mit Scharfrichterschwert buddeln sie leise den Grund auf; was erkunden sie da drunten, was fördern sie nach oben? Sind's Truhen, voll von Aurum, von Prachtkleinoden schwer? Ist's eines Koloss Leichnam und seine Zauberwehr? Was sollten Sie vom Henker wissen? Nicht nur das Bild eines Alleinherrschers, der alle Macht in sich vereinigt und gleichzeitig Richter und Henker ist, auch das Fehlen einer Verteidigungsmöglichkeit, eines Beweisverfahrens und eines Urteilsspruchs sowie die Marter, die auf den Körper gerichtete Strafe, deuten auf Foucaults Fest der Martern hin. Wenn du nicht gesiegt hättest, wäre sie Braut und zugleich Witwe. Foucaults Beschreibung einer Strafpraxis, die in Europa vom Mittelalter bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitet war und bei der die Zurschaustellung des gemarterten Körpers des Verurteilten im Mittelpunkt steht, entspricht den Worten des Offiziers, als dieser rückblickend an die Zeiten des alten Kommandanten erinnert, in denen die Hinrichtungen noch vor Publikum stattfanden. Pomponia aber schlang ihre Arme um mich, küsste mich und überströmte mit ihren Tränen meine Wange. Da konntest du gleich auch noch sehen,Was gegen dich er hatte und mich? Meine Mutter lief auf Callias zu, umarmte ihn und rief: Mein Sohn, hast du wacker gefochten? Nein, bleibet bei mir,Ob Völker greisenUnd Reiche lallenDie letzten Seufzer. Und wärst du stumm und taub an beiden Ohren, Du bist als Untertan des Worts geboren. Das Strafverfahren in der Kolonie erinnert an das öffentliche Fest der Martern, wie es Michel Foucault in seinem Buch Überwachen und Strafen beschreibt. Du wirst schon fühlen, dass ich lebendig bin! versetzte ich. Die Menschen sind dir nicht so feind wie Worte, Kein Blick verfolgt dich so an jedem Orte. Ich hätte mich dem Henker hingegeben, um meine Rache an dem Beleidiger zu haben! Und wehe dem, der's wagte, mich schief anzugucken! Ist das Arsenal des Todes so bald erschöft? tiefsinnend. Was kann Vernunft, Religion wider dieses Giganten eißkalte Umarmung? […]

Read more…

Verfasser kommt an den Hof und disputiert mit den größten Gelehrten Seiner Majestät.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Bei Hofe wird ein Zimmer für den Verfasser eingerichtet. Er erwirbt sich die Gunst der Königin. Er vertritt die Ehre seines Vaterlandes. Er zankt sich mit dem Zwerg der Königin. Ihre Majestät gewährte meine Bitte und erlangte ohne Mühe die Zustimmung des Pächters, der sich nicht wenig freute, seiner Tochter eine Stelle bei Hofe verschaffen zu können. Das gute Mädchen aber konnte ihr Entzücken nicht verbergen. Mein Herr entfernte sich hierauf, indem er von mir Abschied nahm, und sagte, er habe mir einen sehr guten Dienst verschafft, worauf ich kein Wort erwiderte, sondern nur eine leichte Verbeugung machte. Sie können wie die Farb' im Licht verblassen, Und aufersteh'n kanns Wort, das längst schon starb. Bei der Madonna, nein! Abermals schob er die Decken ans Fussende des Bettes zurück. Dann wieder prahlen sie mit eitlen Künsten, verfärben sich, äffen alles, was fest ist, nach. Die Worte sind ein Bild, dem Raum gegeben, Dem Raum, der ohne Dach und ohne Pforte. Geh, der Rausch ist vorüber,Die Tür ist zu,Geh, laß mich, ich bete für dich. Zorn? dieser heißhungrige Wolf frißt sich zu schnell satt Sorge? Manch eines kann dir Glut und Wut anschüren, Und manches Wort hat nicht zum Schlafen Mut. Denn ich tat es aus großartiger Gesinnung: Es schien mir eine Glorifizierung meiner Schönheit zu sein, wenn um ihretwillen Tag und Nacht die Funken von den Degen stoben. Nanna: So wie ich jetzt bin, wird dank dem Jubeljahr, reichlichem Ablaß und fleißigem Kirchengehen meine Seele in der anderen Welt nicht unter den letzten sein, wie auch mein Leib auf dieser Welt nicht unter den letzten gewesen ist. Ich werde nicht hintenan zu stehen brauchen, wenn ich auch mal mein Vergnügen daran gehabt habe, daß die Männer sich um meinetwillen die Hälse abschnitten. Im Ausburger Stadtrecht werden zwei Stellen bezeichnet, an denen der Henker den Aushub der sprechhäuser in den lech zu schütten hat. Bis 1311: Aufstand gegen Steuertyrannei in Douais. Was hast du nicht auch hineingegucktIn meinen Bruder Valentin,Wie dein Degen guckte hinein. Das Heer ist knapp 1000 Mann stark, und am ersten Abend erreichen sie Heufurt. Mit Worten kannst du Leib an Leib dich Spüren. Dieses Amt bleibt eine lokal begrenzte Würde. […]

Read more…

Lübben im Spreewald.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Als Anfang der Stadtgeschichte ist wahrscheinlich das Jahr 1180 festzuhalten. Das älteste einwandfreie schriftmäßige Gutachten stammt aus dem Jahre 1208, wo ein Burggraf Johann von Lübben erwähnt wird. Seine Burg stand wahrscheinlich schon dereinst auf der Stelle des heutigen Wohnungstürschlosses, während die eigentliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen war. Im MA teilte Lübben mit den anderen Spreewaldstädten Lübbenau und Vetschau das Schicksal des Markgraftums Niederlausitz, das als Grenzland ein Spielball dynastischer Arbitrarität war und von einer Hand in die andere ging. Von 1462 - 1620 gehörte das Land zu Böhmen. 1562 wurde in Lübben im Landvogt das neue Schloß erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Kernstadt vielfach durch Feuersbrünste; die Hauptstraße liegt meterhoch auf Brandschutt. Die Bewohner flüchteten in den gravierensten Zeiten in deine mickrigen Sumpfdickichte des Spreewaldes. Gegen Bildung der Stadt hat sich besonders Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg (1656 - 1691), Begründer der Neustadt, verdient hergestellt. Danach wurde Lübben Militärstandort sächsischer Truppenteile. Fürstenbesuche und die Landtage der Stände bildeten festliche Großartigsten Momente im öffentlichen Leben der Hauptstadt des Markgraftums Niederlausitz. Als 1815 die Niederlausitz an Preußen fiel, sank Lübben zu einer bedeutungslosen Kreisstadt herab. Es verlor alle seine Landesbehörden, sein Armee, seine alte Lateinschule. Die Stände der Niederlausitz, die in veränderter Form weiterhin tagten und noch heute bestehen, übernahmen die Tilgung der großen Kriegsschulden, die erst 1914 absolut abgebürdet worden sind, als der ausbrechende Krieg neue Lasten beförderte. Panorama Rundgang vom Bahnhof / Reichsbahnhof führt ein breiter Promenadenweg zur Stadt. Dicht am Bahnhof die Kaserne der Lübbener Jäger, heute des Ausbildungsbataillons Infantrie-Regiments, davor in den Funktionen ein Mahnmal. Nun durch die Bahnhofstraße und am dichtverwachsenen alten Gottesacker weiter in den von der Berste durchflossenen Großen Hain, einen Rest des alten Spreewaldes, mit hohen, alten Eichen, Eschen, Erlen und Reservieren und dichtem Unterholz. Rechte Seite am Hauptweg das neue Jägerdenkmal, einen stürmenden Jäger darstellend. Im Einigung zu der mit Wappentafel geschmückte Sockel des Denkmals für den Ministerpräsidenten Manteuffel, deren Bronzestandbild im Weltkrieg eingeschmolzen wurde. Ein paar Schritte weiterhin der Liubastein, der 1854 zur Erinnerung an die sensationelle wendische Aphrodite Liuba, deren Kultstätte hier gewesen sein soll, eingerichtet wurde. Am Ausgang des Hains die Hospitalkirche, eine alte Kirche mit Grabgewölbe. Auf dem ehemaligen Gottesacker ein paar alte Grabsteine. Hier erfolgt die zur Neustadt gehörende, mit Linden bepflanzte Große Fahrbahn; sächsische Postsäule von 1736. Weiterhin über den Brückenplatz und die beiden Spreebrücken. Reste der alten Stadtbefestigung in die Bereich und in wenigen Schritten zum Markt, einem großen, ungeöffneten Platz. Hier die Hauptkirche mit 60 m hohem Turm. (Meldung zur Kirchenbesichtigung und Turmbesteigung bei Küster Rex, Hauptstr. 67.) An der Hauptkirche hat der Kirchenliederdichter Paul Gerhardt als Archidiakonus die vergangenen 7 Jahre des Lebens (1669 - 1676) gewirkt; im Altarraum sein Grab. Die Religionsgemeinschaft wurde 1929 außen und innen neu gemacht. […]

Read more…


Unterwegs in Sachsen + Umgebung

Hotel + Pension - reisen + lernen

Tourismus-Info - Ferienwohnungen

Restaurant - essen + trinken

Magazin-Portal-Seiten-Werbung



www.7sky.de
Fotos von pischty.hufnagel