Reiseland Deutschland

Reisen - Sachsen Meiningen Hildburghausen Saalfeld Theilungsvertrag

14.08.2014

Sachsen-Meiningen-Hildburghausen-Saalfeld

a) Sachsen-Meiningen-Hildburghausen-Saalfeld. Die Stammlinie Meiningen erhielt in dem Gothaischen Theilungsvertrag 1826 namentlich Hildburghausen und Saalfeld (s. oben S. 709); Herzog war seit 1803 Bernhard. Außer der Verlegung des Oberconsistoriums von Meiningen nach Hildburghausen 1828, wurden viele zweckmäßige Änderungen vom Herzog vorgenommen und das Grundgesetz vom 23. Aug. 1829 vorbereitet, wodurch er seinem Lande eine constitutionelle Verfassung gab, über dieselbe s. Sachsen-Meiningen (Geogr.) S. 671. Dieselbe wurde aber von einem großen Theil der Unterthanen, bes. vom Adel, nicht günstig aufgenommen, und die Regierung hatte schon auf dem ersten constitutionellen Landtage 1829 Widerstand zu erfahren, nur in Steuersachen war man allgemein für die Reform. Auf dem zweiten Landtage 1832 kam es aber zu einem solchen Zerwürfniß mit den Ständen, daß der Herzog den Landtag am 13. August auflöste. Inzwischen wurden viele heilsame Verordnungen gegeben und Einrichtungen getroffen; so erfolgte schon 1831 die Centralisirung des ganzen Staatsrechnungswesens, ein Gesetz über Gewerbsteuern, über die Besteuerung der Ritter- und Freigüter, ein Regulativ über die Gemeindeverfassung der Stadt Meiningen wurde erlassen, die freien Gerichtstage erweitert und Friedensgerichte eingeführt. Am 26. Dec. 1833 wurde der Ernestinische Hausorden im Verein mit Koburg-Gotha und Altenburg gestiftet. Vom 1. Jan. 1834 trat Meiningen dem allgemeinen Deutschen Zollverein und 1838 dem Süddeutschen Münzvereine bei. 1835 wurde der dritte Landtag berufen, welcher friedlicher endigte. Die ehemals hildburghäusischen Landestheile beschwerten sich, daß sie durch die Mitübernahme der meiningischen Landesschulden verkürzt worden wären, und wurden durch Steuererlasse entschädigt. Eine Apothekerordnung wurde 1837 gegeben. 1841 erschienen Gesetze über die Recrutirung, über die Advocatengebühren und eine Landgemeindeordnung. 1844 nahm der Herzog im Verein mit den andern Herzögen von Sachsen das Prädicat Hoheit an, was nach mehrmonatlichen Verhandlungen von sämmtlichen größern Staaten anerkannt wurde. Der Hauptgegenstand der Ständeverhandlungen im J. 1844 war die Berathung und Annahme eines nach dem Muster des königl.-sächsischen ausgearbeiteten Strafgesetzbuches. Über Verwendung und Beaufsichtigung der Überschüsse in den Staatseinnahmen entstand ein Zerwürfniß zwischen Regierung und Ständen. An wichtigeren Gesetzen erschienen die über Eidesleistung der Juden, über Intercessionen der Frauenzimmer und über Auswanderung und am 21. Dec. das Militärstrafgesetzbuch. Auf dem Landtage 1845 kam die Domänenfrage zur Verhandlung, worüber aber erst 1846 eine Vereinbarung zwischen dem Herzog und den Ständen erzielt wurde, wonach der Herzog die Domänen in seine unmittelbare Verwaltung nehmen sollte, dagegen aber zusagte die Durchschnittssumme der bisherigen Ertragstheile als eine feste Rente an die Landeskasse zu zahlen, die Kammerforsten zu erhalten und daraus dem Holzbedarf der Unterthanen nach einem billigen Maße zu genügen und die bisher zu Landeszwecken abgetretenen Domänengebäude bei der Landesverwaltung ferner zu belassen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Als Wunsch ein Stückchen Brot als Imbiß.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein, auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt, an dessen reb'umsponnen Fensterkreuz der letzte Ton der lauten Welt verklingt. Darin für mich und für die Meinen Raum, vom Straßenlärm der Städte meilenweit und einen Garten pflanzt ich um mein Haus, darinnen Blatt und Blüt und Frucht gedeiht. Ein Apfelbaum, der goldne Früchte trägt, ein Laubgezelt am schwülen Sonnentag, ein Rosenhag, von dessen Duft berauscht, ich einsam sinnen, träumen, dichten mag! Und einen Blick in Gottes schöne Welt, ins ährenreiche wogende Gefild, das, sanft geschwellt vom Hauch des Abendwinds, vom goldnen Erntesegen überquillt. Aber was am schönsten wäre,Was am würdigsten, des Sängers Lied ein Gegenstand zu werden, Was es schmückte, wie ein Frühling Mit der wunderreichsten Blüte, Wär es leicht nicht zu errathen? Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Wüßt ich nur, wohin die AugenUnd den Klang der Lieder richten, Ob empor zu bunt behangner Glänzender Balkone Wunder, Ob zu jener beiden Reihn Mit ihrem langem Farbenglanze? Rasch dein Glück versucht! Die Stunde Kehrt nicht wieder! Sinkt die Maske, Sieht vielleicht ein liebend Auge Hell dich an! Im Scherze bildet Ernstes sich, doch bleibe weise, Denn dem Scherz folgt oft die Trauer; Kränze, die man Bräuten flicht, Ruhen oft auf ihren Särgen. Und wer möchte mirs verübeln, Wenn ich meines Lebens denke, Jener Zeit, da mir im Herzen, Solch ein Liebes sehnen glühte, Da in tief bewegter Seele Mir die künftige Geliebte So unsäglich schön erstand, Als die Herrlichste des Festes! Da so viele mich umschwärmten, Rasch an mir vorüberflohen, Und die eine, die ich träumte, Mir so unerreichbar dünkte, Da ich ungeduldig suchte, Nicht bedenkend, daß die frohen Kränze, die man Bräuten flicht,Oft auf ihren Särgen ruhen […]

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Englischunterricht als Englisch-Einzeltraining, Englisch-Gruppenunterricht oder Englisch-Firmenkurs in Berlin.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Englischunterricht auf saemtlichen Niveaustufen (A1 bis C2 laut Gemeinsamem Europäischem Referenzrahmen für Sprachen) in unseren Schulungsräumen. Sprachunterricht, Gruppenunterricht, Grundkurse, Englisch für Anfänger / English for beginners: Basiskenntnisse in englischer Sprache erwerben, bestehende oder verschüttete Erfahrungen wie Schulenglisch wieder aufzufrischen, ohne besondere individuelle Orientierung des Englischunterrichts (ca. 20 Doppelstunden, je 90 Minuten mit je 3 bis 5 Leute. Englisch-Aufbaukurse für Lernende mit mittleren Vorkenntnissen ("intermediate / pre-intermediate": allgemeinsprachliche Englischkenntnisse auffrischen und erweitern ohne Ausdifferenzierung aber mit Fokus durchlaufen wichtiger Grammatikthemen, Zeitformen, unregelmäßige Verben, Partizipien, Präpositionen, Konjunktionen, Übermittlung und Nutzung von Sprachgut und Redewendungen (Idioms). Begabtenförderung gesund von Singularunterricht mit hoher Intensität und einzigartige Gestaltung der Einzel-Nachhilfe für schnelle und längerfristige Leistungssteigerung des Schulkindes. Englisch-Unterricht für Nachwuchs ab 3 Altersjahren im kindlich, spielerischen Erlebnisbereich und schlichten Alltagssituationen. Das einzigartige Englisch-Einzeltraining (bereits ab 25,00 € pro 60 Minuten) offeriert den Teilnehmern ein Höchstgrenze an Anpassungsfähigkeit bezüglich die organisatorische Gestaltung (Beginn jederzeit möglich, richtige Stundenzahlen, anpassungsfähige Terminabsprachen mit der Pädagogiker etc.) und die inhaltlichen Schlüsselbereiche. Der einzigartige Englischunterricht an der Berliner Sprachschule kann auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 laut GER, d.h. Englischunterricht für Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene) vorgenommen werden und sowohl allgemeinsprachlich (Umgangssprache, Alltagssprache etc.) als auch berufsbezogen bzw. fachspezifisch (z.B. Unternehmen English, technisches oder medizinisches Englisch) ausgerichtet sein. Unsre Englisch-Dozenten können sich im eigenen Englischunterricht voll und ganz auf den Lernerfolg des einzelnen Teilnehmers konzentrieren, dass maximale Lernfortschritte garantiert sind. Das Englisch-Einzeltraining und die Englisch-Individualkurse können in den hellen und adäquat ausgestatteten Räumen unserer Sprachschule in Berlin-Charlottenburg oder Berlin-Mitte stattfinden – dort, wo es für die Charakter am günstigsten ist. Darüber hinaus besteht die Option, ebenso wie den Englisch-Einzelunterricht als auch die Englisch-Individualkurse als Privatunterricht bei den Gästen zu Hause oder im Büro in ganz Der Hauptstadt, Der Landeshauptstadt und Nachbarschaft zu arrangieren und durchzuführen. […]

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Rückkehr, finster ist die Nacht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Mit meinem Saitenspiele, Das schön geklungen hat, Komm ich durch Länder viele Zurück in diese Stadt. Ich ziehe durch die Gassen, So finster ist die Nacht, Und alles so verlassen, Hatt's anders mir gedacht. Herr, die Rückkehr des Königs nach Marienbad, Karlsbad, Kissingen wurden abwechselnd gebraucht. Auch im Sommer 1839 war er wieder in Kissingen gewesen, hatte von dort aus München besucht, wo die eben damals entstandenen griechischen Landschaften Rottmanns noch einen überaus harmonischen Eindruck auf ihn gemacht hatten, und allen Briefen nach, die eintrafen, schien er ein Genesener und bei heiterster Stimmung zu sein. Aber schon bei seiner Rückkehr nach Berlin zeigte sich eine große Erschöpfung. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst, und schwer krank kehrte er am 7. September (1840) nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. Der Kommandant erfreute sich aber seines Sieges nicht lange; wenige Tage später starb er. Sein Nachfolger wurde Don Franzisco Antonio de Vera y Muxica. Er war weniger freundlich als sein Vorgänger und suchte durch Strenge sich Ansehen zu verschaffen. Bald wurde an ihm auch der Mangel militärischen Talentes fühlbar. Der Weg friedlicher Unterhandlung fand bei ihm den Vorzug. Darum ließ er sich die Gründung der Reduktion angelegen sein als das beste Mittel, die wilden Horden zu zähmen. Durch seine Leute ließ er den Kaziken Aletin aufsuchen, um ihn mit dem Vorhaben Cithaalins bekannt zu machen. Aletin, durch die erlittene Niederlage gebeugt, vernahm mit Überraschung den Entschluß seines Schwestermannes. Er stellte in Aussicht, gleiches zu tun, sobald er sich von der Absicht seines Verwandten überzeugt habe. Und in der Tat, kaum hatte sich Aletin Gewißheit verschafft, so eilte er aus eigenem Antriebe zu den Jesuiten nach Santa Fé, begehrte Priester und versprach, sogleich einen schicklichen Ort für eine Niederlassung auszusuchen. Man kam in Verlegenheit. Zwei Reduktionen auf einmal gründen, war zu viel, und Aletin vor Cithaalin den Vorzug geben wollte man nicht. Man versprach ihm daher, sollte sein Schwager zur bestimmten Zeit nicht zurückkehren, mit ihm und seinem Volke eine Reduktion zu errichten. […]

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Afrika in einem Ballon durchreisen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Barmherziger Himmel! rief er aus, ist der Mensch wahnsinnig geworden! Afrika in einem Ballon durchreisen! Weiter fehlte nichts! Also darüber hat er in diesen beiden Jahren nachgesonnen! Denkt euch anstatt aller dieser Ausrufungszeichen kräftige, auf das eigene Hirn geführte Faustschläge und ihr werdet euch einen ungefähren Begriff von der körperlichen Motion machen können, in welcher unser wackerer Dick seine Erregung austobte. Das hatte zur Folge, dass ich mit Abstand als erstes gestartet bin. Dies kann bei Hindernissen die Insassen der Gondel gefährden. Die zweite Fahrt fand am 19. September in Versailles statt. Seit 1966 wurden von ESRANGE aus mehr als 500 Forschungsraketen und über 550 Stratosphärenballone gestartet. Bei dem pyramidenförmigen Startturm für die Raketen handelt es sich um eine weltweit einzigartige Einrichtung: Abgesehen von den Silos für militärische Trägersysteme ist dies der einzige Ort, an dem Raketen innerhalb eines Gebäudes starten. Alle notwendigen Arbeiten am Startturm und der Rakete, wie etwa das möglichst späte Einbringen einer Nutzlast oder eines Experimentes, können so, geschützt vor Wind und den arktischen Temperaturen im Winter, durchgeführt werden. So wurde die schließlich doch noch die schwarze Flagge gezogen. Der Meteorologe versprach uns aber ein Regenende ab ca. ... Es ist nicht möglich, einen Ballon direkt zu steuern. 18.00 Uhr. Erst wenige Sekunden vor dem Start werden der "Schornstein" an der Spitze des Gebäudes für die Rakete sowie andere Klappen zum Freisetzen der Abgase geöffnet. […]

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Mumms Sinn und Verstand und die Hirnschale.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Liegt darin auch Sinn und Verstand? Angenommen, es verstaucht einer seinen Zehen und fällt nachher von einem Haus herab, bricht den Hals und die Hirnschale und es fragte jemand, woran er gestorben sei und so ein Tölpel antwortete: Nun er hatte sich den Zehen verstaucht! - hätte das auch Sinn und Verstand? Nein; und ebensowenig Sinn ist in deinem Mumms! - Ist's wohl ansteckend? Tölpel, der Deutsche Michel, die nationale Personifikation der Deutschen geht vermutlich auf den Erzengel Michael (als Schutzpatron des Heiligen Römischen Reiches und später Deutschlands) oder einen gewissen Hans Michael Elias von Obentraut zurück. Die früheste belegte Überlieferung findet sich in einem von Sebastian Franck 1541 herausgegebenen Sprichwörterbuch also einige Jahrzehnte vor Obentrauts Geburt. Der deutsche Michel bezeichnet hier einen Tölpel und Fantasten. In Israel, ebenfalls 1984, hatte sich der Kanzler recht tölpelhaft aufgeführt, indem er die längst zum Sprichwort gewordene "Gnade der späten Geburt" lobte. Wobei man wissen muß, daß Kohl Gnade immer mit Fortüne gleichsetzt und umgekehrt. Heute sind die Beziehungen zu Israel gut, zumal der Kanzler seinen Geldbeutel offenhält. Gewöhnlich schreibt man dem das Werk zu, der die letzte Hand daran legte. Daher trägt ein Tölpel so oft den Preis davon, wenn er geschickt genug ist, zu einer Geige den mangelnden Bogen zu verfertigen. Erscheint gerne in den Farbtönen von Orange bis Rot und ist ein mächtiger Engel der Liebe: der göttlichen Liebe und der Nächstenliebe. Engel des Monats April und des Sternzeichens Stier. Asmodel ist ein Chef der Ordnung der Cherubim und der Engel der Wiedergeburt. Er spornt Personen dazu an, sich in neue Richtungen zu begeben. Er lehrt Menschen die Freude an der Natur. Er hilft bei Angelegenheiten die Geduld benötigen. Manche sehen in ihm einen Dämon der Strafe und in der Kabbalah zählt er zu den 10 bösen Sefiroth. Andere Quellen sagen, dass er 5?7 Zoll gross sei, mit langem, lockigem aschblondem Haar bis zu den Schultern und grünen Augen. Man glaubt, dass Asmodel der Engel war, der die Erfindung des Karusells inspirierte. Er herrsche über die Sexualität von Teenagern und könne die Impotenz von Männern heilen. Er sei ein Cherubim und sei von edlem Rang. […]

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Verschmähte grünen Weide wo die kleinen Lämmer grasen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Immer hör ich mir zu Leide eine helle Flöte blasen. Und da hockt er morgenmunter auf umbuschtem Erlensitze, bläst sein leichtes Lied herunter, sich, den Schafen und dem Spitze. Geh ich zehnmal hin und wieder, wird er zehnmal mich nicht sehen; und doch leuchtet rot mein Mieder, und die hellen Röcke wehen. Unerhörte Liebesnöte jeden Tag und jede Stunde. Läg doch statt der dummen Flöte ich einmal an seinem Munde! […]

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Das Totenmahl.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Mit diesem will ich mich noch laben, Das Totenmahl soll es mir sein. – Doch, Alter, nein, du sollst es haben, Hier, Lieber! Nimm es, es ist dein! Die Krankheit war augenscheinlich, und trotzdem war sie nur Schein. Die Feuer würden erlöschen oder wie rasend um sich greifen. Er erkannte in dem ganzheitlichen Erkenntnisverfahren Goethes eine Alternative zur zeitgenössischen materialistischmechanischen Naturauffassung, Gedanken, die er als Goetheanismus in die später von ihm begründete Anthroposophie einfließen ließ. Seither gewann Goethes ganzheitliche, den Menschen einschließende Methode der Naturerkenntnis obwohl deren Ergebnisse im engeren Sinne dem Stand der Wissenschaft nicht mehr entsprachen immer dann an Aktualität, wenn im öffentlichen Diskurs nach Alternativen zu dem mechanistischen Weltbild der modernen Naturwissenschaft und ihrer auf Entseelung gerichteten Technisierung gesucht wurde. Somit würde die Stille des Todes auf der ganzen Welt herrschen. So zu Beginn des 20. Sündig ist der Stand, in dem wir uns befinden, unabhängig von Schuld. Von jetzt an sann ich oft über solche Gegenstände nach. Jahrhunderts durch den Schriftsteller Houston Stewart Chamberlain und wiederum seit den 1980er-Jahren im Rahmen der New-Age-Bewegung. ie Wahrheit des Tätigen und die Wahrheit des Ruhenden. Dies liegt vor allem an der nicht stringenten Komposition. xx […]

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Wolkenbild wild durchs Leben.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Doch solche Schätze kennt nicht, wer wild durchs Leben treibt, Ein bleichgespenst'ger Schiffer, der fern vom Hafen bleibt. Der den Sirenenliedern nachzieht in voller Hast, Und statt der hehren Göttin ein Wolkenbild umfasst. Ein Solcher gräbt und schaufelt nach Gold und reichem Gut, Das tief im dunkeln Reiche der Nachtdämonen ruht. Er buhlt mit Zauberformeln, erzwingt mit Schwüren Gunst, Ein solcher ist auch Faustus, ausübend gleiche Kunst. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Liedchen klingt, Liebste singt, Schmerzendrang.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Hör ich das Liedchen klingen, Das einst die Liebste sang, So will mir die Brust zerspringen Vor wildem Schmerzendrang. Es treibt mich ein dunkles Sehnen Hinauf zur Waldeshöh', Dort löst sich auf in Tränen Mein übergroßes Weh. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Leute können hier das Zwanzigfache verdienen, wie in ihrer Heimat, können nach zehn Jahren als reiche Leute zurückkehren. Aber nur wenige tun das, die meisten bleiben in der ihnen lieb gewordenen neuen Heimat. Früher zwang man die Nigger mit Gewalt zum Christentum, heute lässt man die Hindus ruhig in der Religion, die ihnen lieb ist; man lässt ihnen ihre Sitten und Gebräuche, ihre Sprache und ihre Kostüme, lässt ihnen sogar, wenn auch in beschränktem Masse, ihre Gifte, Haschisch und Ganga. Und die Folge ist, dass die Hindus sich selbst weiter entwickeln, eigenen Grundbesitz erwerben, zu Wohlstand kommen und langsam, aber sicher englische Sprache und Kultur annehmen. Genau also der umgekehrte Werdegang, wie bei dem Nigger, der weder eigene Sprache noch eigene Kleider, weder eigene Religion noch eigene Sitten mehr kennt, der in allem Aeusserlichen dem Europäer nachäfft und der trotzdem kulturell immer tiefer und tiefer sinkt. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien der Kleine Giftzwerge. * Therapieformen * Darmgesundheit * Haarausfall * Entgiftung * Daraufhin versuchte er in Ägypten seine Ansicht zum Aufstand und zu religiösen Reformen zu verbreiten. Er arbeitete beim Vorfall mit den Mittätern zusammen und war anscheinend gegen die Briten. Er schloss mit Abduh, dem Rechtsgelehrten von Kairo, Freundschaft und prägte ihm seine Meinungen über Reformen im Islam ein. In London veröffentlichte er mit der Hilfe der Freimaurer eine Zeitschrift. 1304 kam er nach Iran, handelte auch dort aufführerisch. Deshalb wurde er verhaftet und an die osmanische Grenze vertrieben. Von dort ging er zuerst nach Bagdad und dann nach London. Dort veröffentlichte er Schriften gegen Iran. Er kam wieder nach Istanbul und arbeitete mit den Anhängern des Behaismus zusammen und versuchte auf diese Weise die Religionsfreiheit zugunsten der Politik auszunutzen. […]

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Zweifel nicht.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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O laßt uns noch den Glauben an die Herzen! Daß nicht erlösche die Begeisterung, Daß treu die heiligen Gefühle bleiben, Kein trüber Tag soll diese Dämmerung Mit ihren Sternen uns vom Himmel treiben. Den Glauben an der Menschheit Würde, noch Gelingt's dem Zweifel nicht, ihn auszumerzen, Die Wahrheit siegt, es siegt das Gute doch - O laßt uns noch den Glauben an die Herzen! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Eros Engel fluegel Himmel Erosflügel Schwebst du mit den Erosflügeln, Erste Liebe, noch einmal Von der Jugend Sonnenhügeln In dies düstre Todestal? Erste Liebe, du dem Leben Als der Engel zum Geleit Uns vom Himmel mitgegeben Durch die Wüsten spät'rer Zeit! Jeder Pfad bleibt eingesegnet, Jeder Baum am Bach, im Tal, Wo du mir zuerst begegnet, Mich gegrüßt im Frühlingsstrahl. Jenem Tag bleibt ew'ge Feier, Wo, vom Himmelsglanz erhellt, Du zuerst erhobst den Schleier Vor der Seele stiller Welt. Endlich tönts. Mit dumpfem Heulen stürzt der fessellose Bann Thalwärts, und auf fahlem Rosse führt der Tod die Scharen an. Kaum enteilet, schon zur Stelle ihre Flügel trägt der Sturm. Flammenpfeil auf Flammenpfeile zucken nach dem stolzen Turm: Wo die Größe Rache heischet, Hoheit als Verbrechen gilt, Schirmen vor der bösen Geister Wüten weder Kreuz noch Bild. Wie vorm blanken Henkersschwerte Sünder auf dem Hochgericht, So erbleichen Marmorsäulen bei der Blitze falbem Licht. Sprühnde Feuerschlangen züngeln mordbegierig durch die Nacht, Und die grauen Mauern wanken vorm Gebrüll der Geisterschlacht. Von der Zinne des Palastes stürzt der Blitz den Heidengott, Schleudert dann den Kirchenheilgen hinterdrein mit wildem Spott, Schmilzt das Schwert des ehrnen Engels, der das Kaisergrab bewacht Die Girandola der Hölle lodert auf in dieser Nacht. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es in der Hölle, ich brauche es ja nur Erbarmung nennen, dann ist mein ganzes Herz gesagt. Ich weiß es und je älter ich werde und je schärfere Rückschau ich halte über mein bisheriges Leben, desto klarer werden mir die Momente, wo ich, um ewig verloren zu sein, nur noch eines Schrittes nach abwärts bedurfte, wo ich ganz nahe am Abgrund stand und deutlich den Hohn der Hölle vernahm: Nun gehört er uns! da hat eine liebende Hand mich zurückgezogen und hat mich leben lassen. Ach, so viel habe ich zu danken. Gib mir die Ewigkeit, damit ich mich ausdanken kann, danken aus der Fülle nicht bloß eines dankerfüllten, sondern eines dankbeschwerten Herzens, das Tausende von Jahren braucht, um nur Ihn genugsam zu loben. […]

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Mehr Power mit Heckschaufelrad.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Versuch abschleppen mit Beskydy […]

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Glaub nie was alle Leute glauben - Lyrik - was sollten Sie vor allem wissen?.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Motto: Glaub nie, was in den Büchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst Prophet! Glaubst du, was alle Leute glauben, dann glaube nicht, daß du was weißt. Das Wissen nur kann niemand rauben, das bei den Menschen Glauben heißt. Die Freuden fallen insgesamt dir in das trübste Wasser. Und wie mein Mädchen mich verdammt, wirst du zum Menschenhasser. In welcher Sprache träumt, denkt, schreibt, flucht, zählt man, wurde sie einmal gefragt. Auf ihre Erfahrungen mit der Deutschen Sprache angesprochen, die sie seit diesem Aufenthalt sehr gut beherrscht, meinte die Hesse-Stipendiatin: Jede neue Sprache, jede neue Kultur, jede neue Welt ist eine Bereicherung. Ebenso können sich die Merkmale der Prosa mit ihrer jeweiligen Quantität verändern; Länge stellt dementsprechend eine Voraussetzung für epische Entfaltung, Kürze für aphoristische Prägnanz dar. Die Unterscheidung der Dreiheit LyrikEpikDramatik geht auf die griechische Antike zurück. Für die Veranstaltungsserie wurden hauptsächlich heitere und satirische Gedichte aus den Büchern des Verlages ausgewählt. Der Ordnungsbegriff Lyrik (in der Form lyrische Poesie) wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und (seltener) Dichtung gebraucht. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. Beim Denken passiere der Wechsel so schnell, dass ich es nicht merke. So können Prosatexte beispielsweise durch rhetorische Figuren oder rhythmische Satzschlüsse oder auch durch eine der Gedankenentwicklung entsprechende, logische Eurythmie (W. v. Zahlreiche Dichter des Fin de Siècle veröffentlichten Prosagedichte, so in Frankreich Stéphane Mallarmé, Arthur Rimbaud, Paul Valéry. Maurice Maeterlinck und Stefan George wirkten dort auch als Vermittler der deutschen Romantik. Lyrik ist häufig metaphernreich, rhetorisch stark strukturiert, rhythmisiert, manchmal gereimt und (seltener) mit Musik verbunden, was auf ihren Ursprung verweist: Im antiken Griechenland wurde der Vortrag von Dichtung in der Regel von einer Leier (Lyra oder Kithara) begleitet. […]

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