Reiseland Deutschland

Reisen - Verabschiedung Advocatenordnung Staatsorganismus Notariatsordnung

14.08.2014

Verabschiedung einer Advocatenordnung

Durch Verabschiedung einer Advocatenordnung wurde die Stellung der Anwälte im Staatsorganismus wesentlich verbessert und in den Advocatenkammern ein wichtiges Mittelglied für Vertretung der Standesinteressen und Handhabung der Standesdisciplin geschaffen. Zugleich dehnte eine Notariatsordnung die Befugnisse der Notare als Urkunds- und Vertrauenspersonen wesentlich aus. Ein Gesetz die Gehaltsverhältnisse der Lehrer an den Elementarschulen betreffend setzte das Minimum der Lehrergehalte auf 150 resp. 180 und 200 Thlr., je nach der Größe der Ortschaften und eine Steigerung derselben nach dem Dienstalter bis zu 360 und 400 Thlr. fest; damit im Zusammenhang stand ein Gesetz über Errichtung einer Pensionskasse für die Wittwen und Waisen der Lehrer der evangelischen Schulen. Das Zollgewicht wurde als allgemeines Landesgewicht angenommen und als Maße, mit Ausschluß aller localen Maße, der Leipziger Fuß, die Dresdener Kanne und der Dresdener Scheffel festgesetzt. Andere Gesetze betrafen die Ausübung der Thierheilkunde, das Postwesen, in welchem wesentliche Erleichterungen des Verkehrs geschaffen wurden, die Erfüllung der Militärpflicht. Langwierige Debatten veranlaßte ein Jagdgesetzentwurf, welcher den Altberechtigten das 1848 ihnen entzogene Jagdrecht auf fremdem Grund und Boden zurückgab, die Neuberechtigten (die dermalen jagd berechtigten Grundbesitzer) aus der Staatskasse mit 6 Pfennigen pro Steuereinheit en tschädigte und zugleich die Ablösung des Jagdrechtes auf Provocation der Alt- wie Neuberechtigten mit 10 Pfennigen pro Steuereinheit durch die Neuberechtigten gestattete. Das Gesetz über Errichtung einer Altersrentenbank gewährt durch diese nach Art der Caisses de retraite eingerichteten Bank jedem Staatsangehörigen innerhalb gewisser Grenzen die Füglichkeit sich selbst od. einem andern Aufnahmefähigen, durch einmalige od. wiederholte Einzahlungen mit und ohne Capitalverzicht, eine bestimmte jährliche Rente von einem späteren Lebensjahre ab bis zum Ableben zu erwerben. Für die Erbauung einer Zweigbahn von Schlema nach Schneeberg und einer Tharand-Freiberger Eisenbahn wurden die erforderlichen Mittel (300,000 und 31 Mill.) verwilligt. Dagegen fanden einige andere Vorlagen, wie eine Militärgerichtsordnung, ein Gesetzentwurf über die Immobiliar-Brandkasse und über Zusätze zur Armenordnung, ein Antrag der ersten Kammer auf Einführung einer, Tabakssteuer nicht die übereinstimmende Annahme beider Kammern. An die Stelle des verstorbenen Ministerpräsidenten und Justizministers von Zschinsky wurde 1858 von Beust Minister des Innern und Äußern und zugleich Präsident des Ministeriums, von Behr erhielt das Portefeuille der Justiz und von Friesen das der Finanzen. Im August richteten Überschwemmungen in vielen Gegenden des Landes, namentlich in und um Glauchau, Zwickau und Chemnitz, große Verheerungen an.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Sommer die Sonne loderte glutig.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ach wohl, im Sommer! - als flammend heiß Im Blauen die Sonne stand, Da war von üppigen Träumen Mein jugendlich Haupt entbrannt. Ich loderte glutig und dünkte mich selbst Solch herrlicher Flammenbronnen Und wollte im Herbste Garten und Flur Besäen mit roten Sonnen. Hochsommer in Deutschland mit Unwetter und Hitze. Bald sandte ihn das Vertrauen seiner Mitbürger in die 2. Kammer der sächsischen Ständeversammlung und in die evangelischlutherische Landessynode. Anfang 1869 trat er auch in das Stadtverordnetencollegium zu Dresden ein und nahm an allen communalen Angelegenheiten regen Antheil. Im Sommer 1871 wurde er zum besoldeten Stadtrath erwählt und ihm die Leitung des städtischen Schulwesens übertragen. Dafselbe gelangte unter ihm zu hoher Blüthe. Die durch das sächsische Schulgesetz von 1873 bedingte Neuordnung, besonders die Einrichtung der durch dieses Gesetz geforderten Fortbildungsschulen ging unter seiner kräftigen Mitwirkung rasch und befriedigend von statten. Auch entwarf er eine neue, im wesentlichen noch heute gültige Localschulordnung für die evangelischen Volks- und Fortbildungsschulen der Stadt. Ebenso verdanken ihm das städtische Kirchenwesen und die Turnvereine der ganzen Gegend vielfache Anregung und Förderung. Im Sommer 1887 wurde er in Anbetracht seines hohen Alters auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in körperlicher und geistiger Frische in seinem Landhause in Blasewitz bei Dresden, wo er, nachdem er 1892 im Kreise der Seinen den 80. Geburtstag und das goldene Ehejubiläum gefeiert hatte, am 1. April 1893 starb. Sein Grab befindet sich auf dem alten Annenfriedhofe in Dresden. Die Wege in unserer unmittelbaren Nähe führen durch Gründe mit Felsvorsprüngen und rauschenden Bächen. Kindergärten und Schulen sind in Pillnitz, Schönfeld, Schullwitz, Bühlau und Weissig vorhanden. Der Albertplatz in Dresden ist in ca. 25 Min. erreichbar. Das Gebäudeensemble ist nach und nach entstanden. Ein Gasthof, an den 1896 ein Tanzsaal angebaut wurde um große Feiern abhalten zu können und um im Dachgeschoß mehr Übernachtungsgäste zu beherbergen. Hier befindet sich die zu vermietende Wohnung im Dachgeschoss. Die Wohnung hat 6 Räume und bietet auf zwei Etagen bequem Platz für eine große Familie. […]

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Ich wollte einst ein solcher werden, antwortete er..

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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xx Stunde unbestimmt Gefangener Gast Wann wird der Melek hier ankommen? Noch heute; die Stunde aber ist unbestimmt. Ich soll bis dahin in deinem Hause bleiben? Er nickte, und ich fragte weiter: Aber als was? Als das, was du bist, als Gefangener. Und wer wird mich festhalten? Meine Leute und dein Wort. Deine Leute können mich nicht halten, und mein Versprechen habe ich bereits erfüllt. Ich sagte, daß ich ihnen folgen würde; das habe ich gethan. Er schien zu überlegen. Du magst recht haben. So sollst du also nicht mein Gefangener, sondern mein Gast sein. Er klatschte in die Hände. Ein altes Weib erschien. Bringe Pfeifen, Kaffee und Matten! gebot er ihr. Die Matten wurden zuerst gebracht, und wir mußten zu beiden Seiten des Mannes Platz nehmen, der ein Priester genannt wurde, weil er einst gewillt gewesen war, ein solcher zu werden. Er wurde jetzt freundlicher, und als die Pfeifen mit dem Tabak gebracht wurden, hatte er sogar die Herablassung, sie uns […]

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Weißenfels-Geraer Eisenbahn .

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Das im Königreich Sachsen neuerlassene Postgesetz wurde auch für Sachsen-Altenburg publicirt, dessen Post von der Krone Sachsen mit verwaltet wird. Am 14. Nov. 1859 trat die Landschaft von Neuem zusammen und vereinbarte mit der Regierung den 1. Febr. 1860 publicirten Receß wegen Abtretung der domanialsiscalischen Regalien an den Staatsfiscus, durch welchen die zeither mit dem herzoglichen Domänenvermögen vereinigt gewesenen nutzbaren Regalien und sonstigen Gerechtsame staatsrechtlicher Natur namentlich das Straßen-, Jurisdictions-, Post-, Münz-, Concessions-, Salz-, Saalenfloß- und Bergregal und einige specielle Steuerbezüge an den Staatsfiscus eigenthümlich abgetreten, gleichzeitig aber der noch übrig gebliebene Theil des Domanialvermögens (im Wesentlichen aus geschlossenen Gütern, Forsten, Grundstücken, Lehngeldern, Grundzinsen, Activ- und Passivcapitalien bestehend) Neben der Vergrößerung der Gleismittenabstände in den Bahnhöfen mussten auf freier Strecke etliche Felsvorsprünge beseitigt werden. Der Tunnel am Einsiedlerfelsen wurde in dem Zusammenhang restlos abgetragen, da sich ein Aufweiten der Tunnelröhre nicht lohnte. Im Februar 1907 wurde die Umsetzanlage in Hainsberg für den geplanten Einsatz der moderneren Rollwagen nochmals umgebaut. Am 12. Juni 1907 erreichte schließlich erstmals ein Zug mit aufgebockten Normalspurgüterwagen Kipsdorf. Die Entdeckung der Natur, schon in der Antike wurden Weltkarten erstellt, die im Zeitalter der Entdeckungen um neue Kontinente ergänzt und um falsche alte Vorstellungen bereinigt wurden. Viele alte Weltkarten enthalten fantasievolle Darstellungen unentdeckter Erdteile, Phantominseln und falsche Küstenverläufe. Die Kriminalpolizei arbeitete übrigens mit der berühmten Entdeckung der Verbrechen ebenso. Wie sahen die Weltkarten vor und nach der Entdeckung Amerikas aus? Kurze Zeit darauf standen die Drei in der grünen Stube, vor dem verhängnißvollen Bilde. Gibt es alte Weltkarten mit der richtigen Darstellung der Antarktis vor ihrer offiziellen Entdeckung? Diese und andere Kartenrätsel und Kuriositäten, wie z.B. Wie ist diese werthvolle Entdeckung zugleich bewundert und verhöhnt worden! die seltsame Karte des türkischen Admirals Piri Reis werden im Vortrag behandelt. Sie war eine Entdeckung Gerhard Winklers und war bekannt für ihren glockenreinen Koloratursopran. Die Gruppe kam dabei den Rivalen aus dem Vereinigten Königreich um 35 Tage zuvor. Auch die astronomische Uhr in Münster enthält eine alte Erdkarte mit Kartenrätseln, die an diesem Abend gelöst werden. […]

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Trauerzug.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Wie war der Traum so schön! Da wir uns liebten, Da blühten Rosen um den Trauerzug; Im Schaum der Tage, die sonst leer zerstiebten, War eine Perle, reich und stolz genug. Ich will den Arm um deinen Nacken schlingen, Und durch die Ferne der Erinnrung tön': Kann keine Zeit das Glück uns wiederbringen - Wie war es doch so schön! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Das ist der Traum aus den man nie erwachen möchte. Als sich bei näherer Bekanntschaft mit der Südsee der Traum von diesem großen Festland in eine Menge größerer und kleinerer Inseln auflöste, bewahrte wenigstens Australien in seinem Namen die alte Bezeichnung. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. 1760 während des Siebenjährigen Krieges und 1813 in einer Schlacht gegen Napoleon wurde der Park stark verwüstet. Daraufhin wurde die Mauer abgetragen, die Fasanenzucht eingestellt und der Park der Dresdner Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht. Im Jahre 1863 wurde im Westteil des Parks durch P. J. Traum ein 13 ha großer Zoologischer Garten angelegt. […]

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NetYourBusiness - World Wide Web Werbebanner.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Seht doch, rief Joe.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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sich mit einer der Flinten bewaffnend, ich muß Ihnen helfen, Herr Dick, oder das nimmt kein Ende. Der Elephant blieb stehen, richtete seinen Rüssel empor und nahm in aller Schnelligkeit seinen Lauf nach dem Walde wieder auf; er schüttelte seinen ungeheuren Kopf, und das Blut begann in Strömen aus seinen Wunden zu fließen. Der Elephant stieß einen furchtbaren Schrei aus und schritt noch schneller vorwärts. Der Elephant blieb stehen, richtete seinen Rüssel empor und nahm in aller Schnelligkeit seinen Lauf nach dem Walde wieder auf; er schüttelte seinen ungeheuren Kopf, und das Blut begann in Strömen aus seinen Wunden zu fließen. Die freie Reichsstadt Pfullendorf wurde 1805 Baden zugeschlagen und gehört deshalb heute zur Evangelischen Landeskirche in Baden. Die Evangelische Landeskirche in Hohenzollern schloss sich 1950 der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an. Die Struktur neuer evangelische Kirchengemeinden in Oberschwaben in den 1950er-Jahren wie in Ostrach folgte dem Muster. Bedingt durch die Flüchtlinge aus dem Osten wurde die Zahl der evangelischen Christen in kleinen Gemeinden groß genug, um eigene Kirchengemeinden zu bilden. Ostrach und Wald, historisch zu Hohenzollern gehörend, kamen deshalb als eine Kirchengemeinde zusammen. In Wald gibt es kein eigenes evangelisches Kirchengebäude. Gottesdienst wird im Kapitelsaal der katholischen Klosterkirche St. Bernhard gefeiert. Neu - Elephant - in freier Wildbahn kommt es, insbesondere durch die zunehmende Einengung der Lebensräume des Elefanten, immer wieder zu Konflikten zwischen Elefant und Mensch, die durch die Human-Elephant Conflict-Statistik (HEC) erfasst werden. Elefanten leben in freier Wildbahn in 37 afrikanischen und 12 asiatischen Staaten. Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. 1781. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. […]

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Mittelmeer, Hellas und Italien.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Des Mittelmeeres Schwermut war dein Sagen, nach der Versunkenheit verlorner Ruf; was Hellas wagte und Italien schuf, verwunderte das Herz durch altes Fragen: So dumpfe Schöpfung, sprich, warum wir zagen? Wo erweckt uns Helios' Rossehuf: Erschütterte sind wir, ohne Beruf, vielleicht die Wachsamen durch hartes Jagen? Vollbrachtheit blieb mir Süße unsrer Sprache, die attische Vollendung in Florenz: Ilisos, durch des Dichters Mund, als Ache, voll Überschäumungsmut zu jüngstem Lenz; doch Blut, mein Blut, wie weit ist uns die Brache, ein Schweigen naht, gesungne Ahnung kennts. Im Mittelmeer wurde die halblegale Praxis der Kaperfahrt, die dem Missbrauch und der Willkür Tür und Tor öffnete, nicht nur von christlichen Fürsten und den aufstrebenden Handelsmetropolen wie der Republik Venedig bis weit in die Neuzeit hinein betrieben, sondern auch von den Malteser-Ordensrittern und den moslemischen Herrschern Nordafrikas. Hierbei spielte neben dem Raub auch die Erbeutung von Sklaven sowie die Erpressung von Tribut- und Lösegeldzahlungen eine wichtige Rolle. Die Korsaren der moslemischen Barbareskenstaaten stellten besonders seit dem 16. Jahrhundert eine Bedrohung für den Seehandel und die Küsten des gesamten Mittelmeeres und für Teile des Atlantiks dar. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Barbaresken durch die Flotten verschiedener europäischer Nationen und der US Navy endgültig besiegt. Extreme Niederschläge und Sturm am Mittelmeer, großen Einfluss auf die Waldentwicklung nimmt der Mensch seit den ersten Tagen der Zivilisation. Vor allem wurden Wälder gerodet, um Siedlungs- und Ackerfläche zu gewinnen. Später trat in den Ländern Europas die Nutzung des Holzes als Energieträger und als Rohstoff in den Vordergrund. Die ehemals bewaldeten Buschlandschaften des Mittelmeerraumes und das durch Entwaldung geprägte Erscheinungsbild der Länder ehemaliger Seefahrernationen zeugen von dieser Entwicklung. Insgesamt ist der für Europäer heute gewohnte Anblick der Landschaft mit ihrem Wechsel von Feldern, Grünland, Wald und Siedlungen in der Regel das nahezu alleinige Resultat menschlicher Tätigkeit. Der Anteil des Waldes an der Landnutzung ändert sich in wohlhabenden Ländern heute nur noch marginal. Der Schätzung einer Schifffahrts-Beratungsfirma zufolge sanken zwischen 1969 und 1994 weltweit mehr als 22 größere Frachter nach Konfrontationen mit Freak Waves 525 Menschen kamen dabei ums Leben. Auch in den letzten Jahren gab es spektakuläre Fälle: Viel Aufsehen erregt hat in Deutschland das Zusammentreffen der MS Bremen mit einer Riesenwelle im Februar 2001 im Südatlantik. Das Kreuzfahrtschiff, dessen Brücke zerstört wurde, entging nur knapp dem Untergang. Selbst im Mittelmeer kann es gefährlich werden. Am 3. März 2010 starben auf dem Kreuzfahrtschiff Louis Majesty zwei Passagiere, als drei Wellen, bei denen es sich möglicherweise um Freak Waves gehandelt hat, die Fenster zu einem Salon durchschlugen. […]

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Das Gas des Ballons war sein Blut, sein Leben!.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Die Qualen des Durstes begannen sich grausam fühlbar zu machen; der Branntwein, weit entfernt, dies gebieterische Bedürfniß zu befriedigen, machte im Gegentheil den Durst noch brennender, und verdiente mit Recht den ihm von den Eingebornen zugelegten Namen der Tigermilch. Es waren kaum noch zwei Pinten einer erhitzten Flüssigkeit vorhanden und Jeder verschlang mit den Blicken diese wenigen, so kostbaren Tropfen, ohne es doch zu wagen, seine Lippen damit zu netzen. Zwei Pinten Wasser inmitten der Wüste! Es konnte ihm völlig gleichgiltig sein, ob er sich gegenwärtig hier oder sechzig Meilen zurück unter derselben Breite befände, wenn ihm hier das Wasser ausging. Erhob sich endlich der Wind, so würde er ebenso wohl dort unten wehen wie auch hier, ja hier vielleicht noch weniger schnell, wenn er von Osten herkam; aber die Hoffnung hatte den Doctor immer weiter getrieben. Wenn man jetzt die beiden vergeblich angewandten Gallonen Wasser gehabt hätte, so wäre ein neuntägiger Aufenthalt hier in der Wüste möglich gewesen. - Vielleicht auch hätte Fergusson weiser gehandelt, wenn er das Wasser nicht angriff, und den Ballon durch Ballast-Auswerfen und nachherigen Gasverlust steigen und fallen ließ. Qualen, das ist doch nicht immer der Berge melancholscher Wälderschauer, der Felsschlucht altes Dunkel, Wo des Räubers Auge dem Wandrer lauert, Und der fliegende Dolch so manchen Busen Von den Qualen des Lebens schon befreiet, Doch nicht immer des Bergstroms ödes Brausen und des Sturmes Gespielen, jene Wipfel Uralt rauschender Bäum und jene Pfade, Die nur selten das Maulthier keuchend wandelt, Wären meine Gesellschaft. Viertes Lied Eine Stunde des Tages aber weiht ich Dir, o Loggia! Unser Büchlein deutet es dem Vernünftigen als Zeichen dieser Wahrheit. Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Menschen suchen Gerne Menschen. Nein! die moderne Welt kommt hier zu Esel herauf. Alles müssen wir erlernen, Nun, so lernen wir uns freuen! Ein halb Dutzend nun hat sich Wochenlang von Bier und von Dogmatik erzählt. Erst wenn er sich entfernt, Wagt sich Momus aus dem Hause. Erhabne Geister freilich, Die zum Menschen uns lockt, zum ersten Anschaun All vollendet, geistg, ewger Schönheit, Die in Gott ist, die reine Seele wendend. Du wußtest was ich litt, sonst keiner der Menschen. Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Wünsch ich, Grazien, eure Huld, Eure Schönheit, holde Veilchen? Einen traurigen Gedanken, Siehe da, das Kind des Nordens! Die Armen will ich bedrängen, die Notleidenden unterdrücken, die Verlassenen verfolgen. Ich will Zwietracht säen, Kriegsflammen entzünden, Völker gegen Völker hetzen, Hochmütige und Freche hervorbringen, die das Gesetz der Sünde überall ausbreiten. Alle die mir folgen, will ich im ewigen Feuer vergraben. Jene die sich mir am engsten anschließen, will ich in den Ort der größten Qualen versenken. Rennt mit Hörnern, Pferdefuß, in schwarz und rot Lucifer nicht im Gedränge? Gib die Hand mir, Kind der Liebe, Sind wir endlich doch alleine! Steh nur, steh! wälze die teuflischen Augen ingrimmend im Kopf herum! Daraus wird mein Reich sein, das ist der Lohn, den ich meinen Knechten gebe. […]

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Eine ganze Schar zum helfen.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Ja, das übersteigt denn doch, Bruder Marples, sagt ihr? Ja, das will ich meinen! Ich wollt' nur, ihr wärt' in dem Unglückshaus gewesen und hättet die letzten Wochen miterlebt. Die Kerls haben gestohlen, was ihnen nur unter die Finger kam - und wir immer hinter allem her und trotzdem! Sie haben das Hemd unter meiner Nase von der Waschleine weggenommen und das Leintuch, aus dem sie die Leiter gemacht haben, - ich weiß gar nicht, wie oft sie das gekrippst haben! Und Mehl und Kerzen und Leuchter und Löffel und die alte Pfanne und tausend Dinge, auf die ich mich jetzt nicht besinnen kann, und mein neues Kattunkleid, und dabei waren ich und Silas und mein Tom und Sid immer dahinter her Tag und Nacht, wie ich schon gesagt habe, und keiner von uns konnte auch nur ein Haar von ihnen entdecken. Und jetzt zu guterletzt führen die Kerle nicht nur uns an, sondern noch dazu die Räuberbande vom Indianerterritorium, und kriegen wahrhaftig den Neger weg mit heiler Haut trotz den sechzehn Mann und zweiundzwanzig Hunden, die ihnen auf den Fersen sind. Da mach' sich einer einen Vers drauf! Ei, Geister hätten's nicht besser besorgen, nicht flinker und gewichster sein können! Und ich glaub' wahrhaftig, es müssen Geister gewesen sein, denn - nehmt nur einmal unsre Hunde an - ihr kennt sie alle, bessre giebt's gar nicht - und hat auch nur einer von ihnen die leiseste Spur von den Kerlen entdeckt - he? Das erklär' mir einer - wenn er kann! He? Einige indianische Häuptlinge wiesen die Weißen auf diesen Umstand ausdrücklich hin. Grundsätzlich muss darauf hingewiesen werden, dass alle Indianerstämme, unbesehen sonstiger Unterschiede, Grund und Boden als unveräußerlichen Gemeinbesitz betrachteten. Erde ist Schöpfung, dem Menschen überantwortet von einem höheren Wesen, um darauf zu leben, aber auch mit dem Auftrag, dafür Sorge zu tragen, daß die Erde nicht geplündert und räuberisch ausgebeutet werde. Bei dieser, wenn man so will, noch »unentfremdeten« Einstellung war ein Verkauf oder eine Übereignung von Grund und Boden gegen Geld oder ein Tausch gegen andere Güter ausgeschlossen. Wer sich als Indianer darauf einließ, entfernte sich entweder von einem Grundsatz indianischer Lebensauffassung, oder er mußte durch Täuschung von den Weißen zu einem solchen Handel verleitet worden sein. An die askanischen Markgrafen und den Magdeburger Erzbischof ab. Es ist nicht bekannt, wie sich diese beiden Parteien um diesen Besitz einigten, man weiß nur, daß der Besitz an die Markgrafen überging. […]

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Antwort, vertraue, zürne, verraten!.

Posted by Admin on Mai 29. 2008
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Vertraue! Zürne nicht mit mir! Wie könnt' ich dich verraten! Was deine Blicke baten, Erfüll' ich dir. Die Sehnsucht wogt und stürmt in mir. Ich hab' im Traum gesehen Dich weinend vor mir stehen - Ich komm' zu dir. Ein Schatten nur noch bin ich hier Und wie von Nacht umgeben; Mit meinem wahren Leben Bin ich bei dir! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was auf die Nachwelt gekommen ist. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag. Deine Barmherzigkeit erleuchte mich, und ich will fragen, ob die verborgensten Strafgerichte und die finstersten Zerknirschungen der Kinder Adams mir Antwort zu geben vermögen. Und warum ist es so? Der Geist gebietet, sage ich, daß er wolle; er würde nicht befehlen, wenn er nicht wollte, und es geschieht nicht, was er befiehlt. Aber nicht von ganzem Herzen will er, also befiehlt er auch nicht von ganzem Herzen. Denn nur inwieweit er befiehlt, insoweit will er auch, und insofern geschieht es nicht, was er befiehlt, inwiefern er es nicht will. Denn der Wille gebietet, daß der Wille sei und kein anderer, sondern er selbst. Daher befiehlt er nicht ganz, deshalb ist auch das nicht, was er gebietet. Wäre der Wille ein ganzer, so würde er nicht befehlen zu sein, weil es schon wäre. Also ist es nicht Unnatur, teils zu wollen, teils nicht zu wollen, sondern eine Krankheit der Seele ist es, weil nicht der ganze Geist sich aufrichtet, von der Wahrheit emporgehoben, von der Gewohnheit aber niedergezogen. Es sind deshalb zwei Willen, weil der eine derselben nicht ein ganzer Wille ist und der eine nur hat, was dem andern fehlt. […]

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