Anton der Gütige

Ihm folgte sein älterer Bruder Anton der Gütige, welcher sich zwar durch seine Leutseligkeit, durch manche nützliche Einrichtungen für Landbau und Gewerbe den Beifall des Volkes erwarb, aber doch durch seine und seines Ministerpräsidenten, Grafen von Einsiedel, religiösen Tendenzen die Besorgnisse der Protestanten, des bei weitem größeren Theiles der Bevölkerung, erregte. Längst hatte ein großer Theil der Bevölkerung S-s das Bedürfniß einer zeitgemäßen Umwandlung der veralteten öffentlichen Einrichtungen gefühlt, sich aber stets beschieden, daß der milde und gerechte Friedrich August durch Einsicht und väterliche Fürsorge die etwaigen Mängel der Staatsverwaltung ersetze, an den neuen König wurden die Wünsche lauter und der Unmuth kam, nachdem sich schon bei der Jubelfeier der Augsburger Confession am 25. Juni 1830 in Dresden und Leipzig eine Aufregung gezeigt hatte, durch das Beispiel der Julirevolution in Paris gefördert, zum Ausbruch. Am 2. Sept. 1830 kam es in Leipzig zu einer Demonstration gegen den Stadtrath und die Polizei, wobei mehre Privatwohnungen demolirt wurden. Eine aus den Bürgern und Studirenden schleunig errichtete Communalgarde that dem Tumulte Einhalt, und nachdem der Rath die Rechnungsablegung versprochen und einige Polizeibeamten entlassen hatte, wurde die Ruhe hier hergestellt. Allein nun brach am 9. Sept. ein Aufstand in Dresden gegen die Polizei aus, welcher einen gefährlicheren Charakter annahm und bei welchem das dortige Polizeigebäude in Flammen aufging. Ähnliche Unruhen fanden auch in Chemnitz und mehren anderen kleinen Städten, bes. im Voigtland, statt. Das Bedürfniß einer verbesserten Städteordnung und zugleich einer Vertretung des Volkes auf dem Landtage kam nun zur Sprache, und König Anton nahm am 13. Sept. seinen ältesten Neffen Friedrich August zum Mitregenten an. Diese Maßregel, das bestimmte Versprechen einer neuen Constitution, der Rücktritt des Ministerpräsidenten von Einsiedel und die Ersetzung desselben durch von Lindenau verursachte eine allgemeine Freude durch ganz Sachsen Am 31. Oct. wurde bereits in Leipzig und Dresden ein neuer Stadtrath eingesetzt.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
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Anton Der
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Ihm ist's verliehn, aus den verworrnen Tagen, Die um die andern sich wie Kerker dichten, Zum blauen Himmel sich emporzurichten, In Freudigkeit: Hie bin ich, Herr! zu sagen. Das Leben hat zum Ritter ihn geschlagen, Er soll der Schönheit neid'sche Kerker lichten; Daß nicht sich alle götterlos vernichten, Soll er die Götter zu beschwören wagen. Als Waffe des Edelmannes und des Kavaliers zeugte es von seiner persönlichen Freiheit und Wehrhaftigkeit und gehörte noch bis zum Anfang des 19. Jh. in Europa und in vielen Kulturkreisen der Welt noch heute zur zivilen Ausstattung. Während im Antike, Mittelalter und Frühneuzeit dem Schwert zuweilen auch ein hoher materieller Wert und einzelnen auch legendärer Hintergrund (Siegfrieds Balmung, Arthurs Excalibur, Rolands Durendal) zukam, wurde die Klingenwaffe in der Neuzeit als Degen oder Säbel hauptsächlich von Offizieren und Kavalleristen geführt, von letzteren als Hauptwaffe. Das Schwert und später der Degen mit besonders geformten Schutz für die Hand (das Gefäß) besitzt immer eine gerade Kinge und ist besonders für den Stich geeignet, aber auch für den Hieb. Der Säbel hat immer eine gekrümmte Klinge und ist besonders für den Hieb gedacht, wo es durch die Krümmung beim Auftreffen schneidend wirkt. Beide Klingenformen kamen seit der Antike parallel vor, je nach Kulturkreis unterschiedlich stark vertreten. In Europa wurde seit dem Mittelalter hauptsächlich gerade Klingen geführt. Durch orientalischen und osteuropäischen Einfluß hielt der Säbel seit Mitte des 17. Jh. besonders für Reiter im Militär Einzug. Mancher Weinberg des Elbtales und der angrenzenden Gegend ist in jener Zeit entstanden und verdankt seine Entstehung der erwähnten Schrift des edlen Herrn Ernst Albert von Dehn-Rothfelser auf Helfenberg bei Schönfeld, der noch heute in der Schönfelder Kirche ruht. Damals war der Weinbau noch sehr einträglich, da die Zufuhr aus anderen Ländern schwierig und selten war. Es kam sogar soweit, daß deshalb über die Bauern des Elbtales und weit darüber hinaus auf manchem Landtage Beschwerden laut wurden. Darum legten die Bauern jener Tage fleißig Weinberge an und verwandelten nicht selten das meiste Ackerland in Weinland. Er munterte die Leute dazu auf, Wein- und Obstbau zu treiben und gab ihnen selbst auch Anleitung zur Anpflanzung des Obstbaumes und der Weinrebe. Über ihn weiß die Chronik jener Zeit nur Gutes zu berichten. […]
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Die Erde war so lange geizig, Da kam der Mai, und sie ward spendabel, Und alles lacht, und jauchzt, und freut sich, Ich aber bin nicht zu lachen kapabel. Die Blumen sprießen, die Glöcklein schallen, Die Vögel sprechen wie in der Fabel; Mir aber will das Gespräch nicht gefallen, Ich finde alles miserabel. Das Menschenvolk mich ennuyieret, Sogar der Freund, der sonst passabel; - Das kömmt, weil man Madame titulieret Mein süßes Liebchen, so süß und aimabel. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Haben an einem Winterabend so verschiedene Gäste sich hier zusammengefunden, dann kommt es ab und zu auch vor, daß ein Alter im weißen Haare, der die früheren Zeiten noch kennengelernt hat, aus jenen vergangenen Tagen erzählt, während der Wintersturm durchs Geäst der alten Fuchslinde braust. Das klingt dann wie ein Märchen aus früheren Jahrhunderten. Sobald, bei Gräfin Cosel, der Tausch von Zabeltitz entgegen Türschloss Pillnitz fehlschlug konnte Aug der Wertvolle Rittergut Zabeltitz am 16.02.1728 an Graf Wackerbarth verschenken (gegen 2 Dresdner Wohngebäude mit Möbeln). Wackerbarth entwarf das Pflugksche Wohnschloss von 1565 in den Jahren von 1728 bis 1730 wurde zum heutigen Palais umgebaut. Entsprechend nur zweijährigen Baumaßnahmen war der Umstrukturierung erledigt und der Landsitz konnte zum führenden Manöver der sächsischen Truppen, dem "Zeithainer Lustlager" unter Leitung von Generalsfeldmarschall Wackerbarth den beachtlichen Gästen zeigt werden. Nach der standesamtlichen Trauung spielte die Musik erneut und läuteten die Glocken, bis der gesamte Hochzeitszug in der Kirche war. Das Brautpaar, die Trauzeugen und die nächsten Verwandten nahmen vor dem Altar Platz. Einige Frauen und Männer, zuständig für Essen und Trinken, blieben zu Hause. Der Hochzeitszug begab sich ins Gemeindehaus, wo die Brautleute standesamtlich getraut wurden. […]
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Der individuelle Nachhilfeunterricht im Fach Auf deutsch und anderen Unterrichtsfächern und Fremdsprachen kann sowohl in Seminarräumen unseres Sprachstudios und Lernstudios in Berlin Mitte als auch bei den Gästen vor Ort - in ganz Der Hauptstadt und Umgebung erfolgen. Unsre Dozenten vermögen besonders in folgenden Regionen Lernförderung als Einzelnachhilfe bzw. Privatunterricht erteilen: Berlin-Mitte, Berlin-Spandau, Berlin-Reinickendorf, Berlin-Pankow, Berlin-Charlottenburg bzw. Berlin-Wilmersdorf, Berlin-Steglitz bzw. Berlin-Zehlendorf, Berlin-Tempelhof, Berlin-Schöneberg, Berlin-Friedrichshain bzw. Berlin-Kreuzberg, Berlin-Neukölln, Berlin-Lichtenberg, Berlin-Marzahn bzw. Berlin-Hellersdorf, Berlin-Treptow, Berlin-Köpenick, Der Landeshauptstadt sowie in vielen Aufteilen Brandenburgs. […]
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Hölderlin, du warst in Hellas, ehrfürchtiger Dichter, nur zagte vor Athenas Land der Fuß; du flügeltest wie Hermes, sachten Schuhs, als heimlich hochgesichteter Beschwichter von Sonnumfangenheit durch Abendlichter: Dein Atem fand sich Steile eines Nu's, umzagtem Wunder nahtest du: ich tu's, und urgebannt bestimmten uns Gesichter. Wo staunten die erbittrungsfernen Helden, daß sie ein blutendes Geschlecht erblickt? Gedichtete, ihr habt uns hergenickt! Umwolkte Götter, deren Namen melden, sie weilten, nie erreicht, auf fahlem Firn, gewitterten um klärungssichre Stirn. Der Dichter geht nun über auf den Ursprung und die weltgeschichtliche Bedeutung der berühmtesten Städte. Ninus, der Stifter der Heerfahrten, baute Ninive; sein Weib Semiramis Babylon, von wo die 70 Jungen ausgingen und wo der weise Daniel sein Traumgesicht von den Vier hatte, welche vier weltumgreifende Königreiche bezeichneten. Schnell die Maske weg, und dannWieder auf die vollen Straßen! Es werden hiernach die vier Weltherrschaften aufgezählt: die babylonische, die des Cyrus und Darius, die des griechischen Alexander, der mit seinen Heeren bis zu den goldnen Säulen an der Welt Ende drang, mit zween Greifen in der Luft fuhr und in einem Glase sich in das Meer niederließ; endlich das römische Weltreich. Cäsar ward von Rom ausgesandt, wider deutsche Lande zu fechten. Neapel Den Vesuv, doch ohne Feuer,Seh ich, aber leider solo. Wünsch ich, Grazien, eure Huld,Eure Schönheit, holde Veilchen? Die halbe Welt tobt sich mittlerweile in Syrien aus. Nein! die moderne Welt kommt hier zu Esel herauf. Schwaben, Bayern, Sachsen bezwang er, zuletzt auch die edeln Franken, die gleich ihm von der alten Troja herstammten. Ich sitz auf meinen Trümmern,Brauch eures Glanzes nicht. Aber mit Hilfe der Deutschen besiegte Cäsar selbst den Pompejus und gewann die Alleinherrschaft. Unter seinem Neffen Augustus ward Augspurg und bald auch von Agrippa Köln gestiftet, zuvor schon waren andre Rheinstädte erstanden. In Augustus Zeiten geschah es, daß Gott vom Himmel niedersah. Elegie aus dem Süden Zweite Elegie Gib mir den Arm, o Freund! Und warum nicht, heitere Muse,Lied und Lob dem Carnevale? Da ward geboren ein König, dem die Himmel dienen, Jesus Christus, Gottes Sohn, von der heiligen Jungfrau Maria. […]
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Hochschule Zittau Mensa bei Nacht - Hochschule Zittau Haus Z VI - Mensa Hochschule Zittau - Hochschule Zittau Haus Z V - Hochschule Zittau; Bauherr: Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Dresden; Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagment Niederlassung Bautzen; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung; […]
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