Auflauf in Dresden

Am 4. Dec. entstand aber ein neuer Auflauf in Dresden, weil die alte Nationalgarde daselbst aufgelöst werden sollte. Durch energische Maßregeln wurde dieser Tumult, so wie ein späterer in Leipzig, durch Zwistigkeiten über ein verändertes neues Wachtlocal der Bürgergarde veranlaßter, gedämpft, bei welchem letzteren es zum Feuern des Militärs kam und mehre Menschen blieben. Bereits am 25. Sept. 1830 waren die Stände berufen und ihnen von der Regierung eine Übersicht des Staatshaushaltes und die Entwürfe des neuen Grundgesetzes der künftigen Verfassung und des Wahlgesetzes vorgelegt worden. Nach langen Berathungen wurde der letzte Landtag nach alter Form am 4. Sept. 1831 geschlossen und die neue Verfassungsurkunde (s.u. Sachsen, Geogr., S. 657) angenommen, die sechs Ministerialvorstände (v. Lindenau als Ministerpräsident) im November 1831 eingesetzt und später der Staatsrath errichtet. Seitdem legte sich die aufgeregte Stimmung in Sachsen, indessen blieben Ende 1831 der Durchzug der polnischen Offiziere und Soldaten, welche sich aus Preußen nach Frankreich begaben, so wie das Frankfurter Attentat am Gründonnerstage 1833 nicht ohne Einwirkung auf die Volksstimmung und es erfolgten Verhaftungen einiger in die Demagogischen Umtriebe Verwickelter. Am 2. Febr. 1832 wurde die allgemeine Städteordnung bekannt gemacht. Der erste constitutionelle Landtag mit öffentlichen Sitzungen (vom 27. Jan. 1833 bis zum 1. Oct. 1834) sollte organisiren, die Stellung der Regierung zum Volk im Ganzen bestimmen und die Behörden in die neue Form bringen. Er billigte die Einsetzung des Oberappellationsgerichts in Dresden, der vier Bezirksappellationsgerichte in Dresden, Leipzig, Zwickau und Bautzen, der vier Kreisdirectionen ebendaselbst als Hauptadministrationsbehörden, die Vereinigung der Kammer und Steuer, als bisher getrennter Staatskassen, und votirte Gesetze über Aufhebung des Dienstzwanges der Bauernsöhne, über Ablösungen und Zusammenlegung der Grundstücke, über die Militärpflicht aller Staatsbürger ohne die bisherigen Ausnahmen, aber mit Stellvertretung, über die Verhältnisse des Staates zu den Staatsdienern, über die gemischten Ehen, doch wurden die letztgenannten Gesetze erst später publicirt. Zum Behuf leichterer Frohnablösung wurde die Landrentenbank errichtet. Noch während dieses ersten Landtages, mit dem 1. Jan. 1834, trat der bereits am 30. März 1833 durch Staatsübereinkommen bestimmte Anschluß S-s an den allgemeinen Deutschen Zollverband in Wirksamkeit.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Auflauf In
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Von hier war der Weg vorbereitet; an einer Straßenecke warteten die Postpferde. Der Schlachtruf, der Seine Helden und Heldinnen begeistert, ist der Ruf - Frisch auf stoßt ab, zur bunten Wasserrutsche am Strand! Aber auch da geht der Weg und der Strandwaldweg kommt nicht zu kurz. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Mietwagen, die andalusische Kleinstadt Ayamonte ist in wenigen Minuten zu erreichen. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Strandweg ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Sonnenschutz aber richtig zu finden ist. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Waldbank im Wald mit Festung. Von dort ist es nicht mehr weit nach Castro Marim am Strand . Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Eine großzügige Hotelhalle lädt zum Verweilen ein, die Außenanlagen mit zwei Pools liegen direkt an der Strandpromenade. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Vom Flughafen Faro (in Portugal) erreicht man in 4 Min. das einladende Hotel im maurischen Stil. Erst nach etwa Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Erholung wird in diesem Hotel groß geschrieben. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Als Zielpunkt bietet sich die typisch Kleinstadt mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Von dort liegt Ihnen die Algarve zu Füßen. Paare und Alleinreisende verbringen ihre Urlaubstage in geschmackvoll eingerichteten Zimmern im Haupthaus. […]
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Als Anfang der Stadtgeschichte ist wahrscheinlich das Jahr 1180 festzuhalten. Das älteste einwandfreie schriftmäßige Gutachten stammt aus dem Jahre 1208, wo ein Burggraf Johann von Lübben erwähnt wird. Seine Burg stand wahrscheinlich schon dereinst auf der Stelle des heutigen Wohnungstürschlosses, während die eigentliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen war. Im MA teilte Lübben mit den anderen Spreewaldstädten Lübbenau und Vetschau das Schicksal des Markgraftums Niederlausitz, das als Grenzland ein Spielball dynastischer Arbitrarität war und von einer Hand in die andere ging. Von 1462 - 1620 gehörte das Land zu Böhmen. 1562 wurde in Lübben im Landvogt das neue Schloß erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Kernstadt vielfach durch Feuersbrünste; die Hauptstraße liegt meterhoch auf Brandschutt. Die Bewohner flüchteten in den gravierensten Zeiten in deine mickrigen Sumpfdickichte des Spreewaldes. Gegen Bildung der Stadt hat sich besonders Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg (1656 - 1691), Begründer der Neustadt, verdient hergestellt. Danach wurde Lübben Militärstandort sächsischer Truppenteile. Fürstenbesuche und die Landtage der Stände bildeten festliche Großartigsten Momente im öffentlichen Leben der Hauptstadt des Markgraftums Niederlausitz. Als 1815 die Niederlausitz an Preußen fiel, sank Lübben zu einer bedeutungslosen Kreisstadt herab. Es verlor alle seine Landesbehörden, sein Armee, seine alte Lateinschule. Die Stände der Niederlausitz, die in veränderter Form weiterhin tagten und noch heute bestehen, übernahmen die Tilgung der großen Kriegsschulden, die erst 1914 absolut abgebürdet worden sind, als der ausbrechende Krieg neue Lasten beförderte. Panorama Rundgang vom Bahnhof / Reichsbahnhof führt ein breiter Promenadenweg zur Stadt. Dicht am Bahnhof die Kaserne der Lübbener Jäger, heute des Ausbildungsbataillons Infantrie-Regiments, davor in den Funktionen ein Mahnmal. Nun durch die Bahnhofstraße und am dichtverwachsenen alten Gottesacker weiter in den von der Berste durchflossenen Großen Hain, einen Rest des alten Spreewaldes, mit hohen, alten Eichen, Eschen, Erlen und Reservieren und dichtem Unterholz. […]
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Lehrgangsgebühren sind fürs Einzeltraining in allen Fremdsprachen sowie die Einzelnachhilfe in allen Fächern für Ausgewachsene, Nachwuchs und Jugendliche. 15,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Übereinkunft von alles in allem mindestens 60 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), z.B. 60 Unterrichtseinheiten = 900,00 €; 80 Unterrichtseinheiten = 1.200,00 € und 100 Unterrichtseinheiten = 1.500,00 €. 17,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von alles in allem 40 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 40 Unterrichtseinheiten = 700,00 €. 20,00 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Vereinbarung von insgesamt 20 Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten), d.h. 20 Unterrichtseinheiten = 400,00 €. 22,50 € pro Unterrichtseinheit (45 Minuten) bei Übereinkunft von weniger als insgesamt 20 Unterrichtseinheiten. […]
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Nachhilfeunterricht zur Erneuerung von versäumtem Unterrichtsstoff, z.B. wegen Krankheit, Schulwechsel oder Unterrichtsausfall. Lernförderung und Abiturvorbereitung mit variabler Terminplanung und flexibler Zeiteinteilung für den Gefolgsmann, auch am Wochenende und im Urlaub. Motivation der Interessenten und Vermittlung von Lerntechniken und Lernmethoden. Hilfsunterricht zur überzeugenden Wiederholung und Systematisierung des behandelten Unterrichtssstoffs und zum Schließen von Wissenslücken. Nachbereitung und Mulde der aktuellen Unterrichsthemen. Nachhilfeunterricht zur Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Leistungskontrollen, Kurzvorträge und Klausuren. […]
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Tief unten da ist ein Garten, Da wohnt eine schöne Frau, Wir können nicht lange warten, Durchs Gittertor wir schaun, Wo die weißen Statuen stehen, Da ist's so still und kühl, Die Wasserkünste gehen, Der Flieder duftet schwül. Wir ziehn vorbei und singen In der stillen Morgenzeit, Sie hört's im Traume klingen, Wir aber sind schon weit. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]
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Neuverglasung und Reparaturverglasung von Fenstern und Türen, Floatglas, Isolierglas, Sicherheitsglas, Ornamentglas, Dratglas, Glasplatten und Spiegel nach Maß, Bohr- und Schleifarbeiten, Möbelglas. Bei Baumaßnahmen, aber insbesondere bei Fenstersanierungen, kommt es immer wieder zu Glasbrüchen. Unabhängig davon ist ein Teile der Sanierungsleistung bei Fenster und Fenstertüren ein Übergehen der Verglasungen und der Glasdichtungen bzw. Verkittungen. Einbruchhemmende Fenster sollen Widerstand gegen verschiedenartigste Angriffe bieten: Die Konstruktionsmerkmale solcher Elemente liegen im Wesentlichen in der Geometrie der Profile, der Ausführung und Befestigung der Beschläge, der Glasanbindung sowie in der Verwendung von Zusatzteilen wie z.B. einem Anbohrschutz. Für die Widerstandsklassen 1 bis 3 sind Kunststoffprofile mit erhöhten Bautiefen und einem doppelwandig ausgebildeten Mittelsteg, wie er bei Mitteldichtungssystemen verwendet wird, recht effektiv. Durch den Mittelsteg wird ein direktes Angreifen des Beschlages erschwert. Die erhöhte Bautiefe verkürzt bei manuellen Einbruchversuchen den Hebelarm und verringert somit die auf den Beschlag wirkende Kraft. Der Beschlag kann durch den Einsatz von hintergreifenden Verriegelungen, wie z.B. Pilzkopfbolzen mit Sicherheitsschließteilen und durch verstärkte Befestigung der Beschlagsteile mit Flügel- oder Blendrahmen gegen Aushebeln gesichert werden. Ein abschließbarer oder arretierender Fenstergriff mit einem definierten Widerstand gegen Abdrehen und Abreissen beugt dem Verschieben des Beschlags vor. Gegen das Durchbohren des Flügelrahmens im Bereich des Griffes und Entriegeln von der Außenseite muss ein Bohrschutz z.B. aus gehärtetem Federstahl eingesetzt werden. […]
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