Aufrechthaltung der Verfassung und Thronwechsel

Des Königs Bruder, Johann, hatte bereits am 10. Aug. die Regierung angetreten und durch Urkunde vom 11. die Aufrechthaltung der Verfassung zugesichert. Das Ministerium erlitt durch den Thronwechsel keine Veränderung. Am 10. Oct. trat der, namentlich zur Berathung der Justizorganisationen einberufene außerordentliche Landtag zusammen, und es wurde das Organisationsgesetz mit der Aufhebung der grundherrlichen Gerichtsbarkeit und dem Institut der Friedensrichter angenommen, daneben auch die Strafproceßordnung, das Civil- und das Militärstrafgesetzbuch erledigt, Gesetze betreffend die Entschädigungen für Eisenbahn- und Telegraphenanlagen, ferner die Forst-, Feld-, Garten-, Wild- und Fischdiebstähle, vereinbart, der Antrag auf Wiedereinführung der Prügelstraf- wegen Polizeivergehen angenommen und die Herstellung ver Zittau-Reichenberger Bahn genehmigt, die königliche Civilliste, unter Erhöhung um jährlich 56,111 Thlr., auf 570,000 Thlr. festgestellt worden. Am 29. Decbr. fand der Schluß des außerordentlichen Landtages Statt. Auf dem Gebiete des kirchlichen und Unterrichtswesens war die Wiedereinführung der Katechismusexamina mit der confirmirten Jugend eingeschärft und die rationalistischen Predigt- und Lehrbücher aus den Kirchen und Schulen verbannt, auch den Lehrern der Besuch der allgemeinen Lehrerversammlung untersagt woden. Die Abtretung der Leipzig-Dresdner Bahn an den Staat, wozu von der Regierung Unterhaltungen eingeleitet worden, lehnte die Generalversammlung der Actionäre im October ab. Auf dem am 5. Jan. 1855 beginnenden ordentlichen Landtag votirten die Kammern den Chemn itz-Zwickauer und den Zwickau-Schwarzenberger Bahnbau und genehmigten die Verwandlung der Eisenbahnschuld in eine dreiprocentige Rente, eine Entschädigungssumme von 20,000 Thalern wegen der den Geistlichen, Lehrern und Kirchendienern durch die Ablösung erwachsenen Verluste, beantragten die möglichste Abkürzung der Sessionen der Kammern und einigten sich für die Berathung der früher schon gleichfalls von dem Landtag beantragten Landtagsordnung zu einem abgekürzten Verfahren. Außerdem erhielt noch ein Gesetzentwurf über Berichtigung von Wasserläufen und Ausführung von Ent- und Bewässerungsanlagen, das Expropriationsgesetz für die Leipzig-Weißenfelser Bahn etc. die ständische Zustimmung.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org

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Aufrechthaltung Verfassung
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Hengstparade Moritzburg, kraftvolle Hengste, durchtrainierte Reiter,

Die Hengstparaden im sächsischen Landesgestüt Moritzburg sind ein Publikumsmagnet für tausende Besucher. Zur Hengstparaden im September können Besucher Schaubilder sehen. Die Parade beginnt mit Fanfarenzug und im Galopp gerittener Paradepost. Klassiker sind Kosakenreiter und die Ungarische Post bei denen die Reiter im vollen Galopp halsbrecherische Darbietungen […]
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Einzelunterricht ermöglicht wesentlich schnellere Lernfortschritte als ein Sprachkurs in der Gruppe, da im Einzelunterricht die gesamte Unterrichtszeit für die individuellen Lernziele optimal ausgenutzt wird und insbesondere das freie Sprechen effektiv trainiert werden kann, wodurch Hemmungen und Unsicherheiten des Lernenden bei der mündlichen Kommunikation rasch abgebaut werden. Bei der Auswahl der Lehrkraft, z.B. deutscher Dozent oder Muttersprachler, können wir die Wünsche unserer Kunden berücksichtigen. Auch für Lernende, die beruflich stark beansprucht sind und denen eigentlich die Zeit zum Fremdsprachenlernen fehlt, finden die Dozenten unserer Sprachschulen das passende Unterrichtskonzept, das mit minimalem Aufwand den maximalen Lernerfolg bringt, indem der Sprachunterricht auf das Wesentliche konzentriert wird und die Unterrichtszeit optimal für intensive Kommunikation genutzt wird. […]
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Lütt Ursel, Lütt Snursel, wat snökerst du rum? Di steit din lütt Näs wull na Appel un Plumm. Lütt Ursel, Lütt Snursel, din Näs is mann Spann, doch is datn Näs all för Pött un för Pann. Lütt Ursel, Lütt Snursel, dar hestn Rosin, dar sünd dre lütt Steen in, un all dre sünd din. Durch das abtauende Inlandeis hob sich das darunter liegende Land und die Senken wurden mit Wasser gefüllt, der Vorgänger der späteren Ostsee, der Ancylussee entstand. Die Großformen der Küsten im südlichen Bereich der Ostsee formten sich durch die Littorina-Transgression vor etwa 7000 bis 2500 Jahren. Die Ostsee süßt seitdem langsam aus. Durch die Küstenerosion (Landabtragung, Verdriftung und Ablagerung) erlangten die damaligen Inseln im Laufe der Zeit ihre heutige Gestalt. So wurden die ehemaligen drei Inselkerne durch Anschwemmungen miteinander verbunden. Dieser Prozess trägt im Norden am Dornbusch immer noch Sand ab. Im Jahr 2000 brachen an der Nordspitze Hiddensees im Bereich des Toten Kerls zweimal 60.000 m³ Geschiebemergel ab und rutschten ins Meer. Im Durchschnitt verliert die Kliffkante des Dornbusch etwa 30 cm jährlich. Mitte März 2004 rutschten dann nochmals rund 10.000 m³ ins Meer. Geologisch gesehen ist Hiddensee ein sich in stetem Wandel befindendes Gebiet. Die an der Nordspitze abgetragenen Landmassen werden an der Südspitze und an der Ostseite zum Schaproder Bodden wieder angespült. So entstanden an der Südspitze der Gellen und auf der Ostseite die beiden geologisch sehr jungen Sandhaken (Landzungen) Alter Bessin und Neuer Bessin. Der Alte Bessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden und war schon Mitte des 19. Jahrhunderts über drei Kilometer lang. Seit damals ist er kaum noch gewachsen. Dagegen wächst der um 1900 entstandene benachbarte Neue Bessin jährlich um 30 bis 60 Meter und erreicht auch schon eine Länge von drei Kilometern. Inzwischen ist ein dritter Bessin im Entstehen. Auch die Südspitze wächst als sogenanntes Windwatt weiter in den Bodden. […]
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Im Rinnstein drängt sich dicker Straßenschleim. Zufrieden tropfend gluckst es in den Sielen. In einem Seitenweg verhallt ein Schritt, leicht und beschwingt, als käm er vom Genießen. Studenten torkeln mir vorbei zu dritt, die Zeitungsblätter auf die Stöcke spießen. Ich tu mir leid. Mein Schmerz stimmt mich vergnügt, heißt mich auf alle Ärgernisse achten, ob gegen dich sich draus ein Vorwurf fügt und die, die im Kaffeehaus mit dir lachten. Wart! Morgen sprechen wir uns schon dafür. Mein Ingrimm wird sich zu entladen wissen. Da bin ich öffne zögernd deine Tür und küsse weinend deine leeren Kissen. Die vielen Briefe, die zwischen Karl Wilhelm Ferdinand und seinem berühmten Onkel dem Alten Fritz bis zu dessen Tode gewechselt wurden, zeugen von der großen Wertschätzung des großen preußischen Königs, der Ferdinand erst Mitte Dezember zum Generalinspekteur der westfälischen Infanterie-Inspektion und nach dem Tod Salderns, am 4. April 178 die Inspektion über die magdeburgische Infanterie übertrug. Bei Karl Wilhelm Ferdinand war schon während des Siebenjährigen Krieges von 176 bis 1763 besonders erkennbar, daß er vor umfassenden Operationen zurück schrak. Obgleich Friedrich der Große mit der Führung des Erbprinzen von Braunschweig in diesem Feldzug nicht einverstanden war, setzte er weiter auf ihn unbedingtes Vertrauen. Er erwies sich als unentschlossen, zauderte, scheute immer wieder die eigene Verantwortung bei großen, selbständigen Aufgaben. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. […]
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Individuelle Lehrpläne entsprechend den Vorkenntnissen und Zielstellungen der Lernenden, die zu Beginn des Einzelunterrichts an unserer Sprachschule in einem Einstufungstest und einer Bedarfsanalyse ermittelt werden. Die Lehrkraft ist mit den Stärken und Schwächen des einzelnen Lernenden vertraut und kann das Unterrichtskonzept individuell anpassen, um den maximalen Lernerfolg zu erreichen. Lerntempo wird an unserer Sprachschule vom Lernenden bestimmt (keine Unter- oder Überforderung), da keinerlei "Gruppenzwang" besteht und sich der Lernende nicht - wie im Gruppenunterricht - dem Lernverhalten anderer Lehrgangsteilnehmer anpassen muss. Maximaler Lernerfolg bei der individuellen Weiterbildung durch optimale Lernbedingungen an unserer Sprachschule und umfassende Berücksichtigung des individuell sehr unterschiedlichen Lernverhaltens. Individuelle, überschaubare Stundenzahlen in Abhängigkeit von der Zielstellung, den Vorkenntnissen und zeitlichen Möglichkeiten der Lernenden. […]
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In der Lausitz hat sich im Dreißigjährigen Krieg folgendes zugetragen. Von Görlitz kam ein Truppeneinheit Butlerischer Dragoner, die mangelhaft waren, und den Bürgern wurde mächtig bange, sie hatten auch Drangsal in Fülle von ihnen auszustehen. Da kam ein entsetzlich weitreichender Kerl von der Raubbande zum Schuster und verlangte einige Reiterstiefeln, Kanonen, wie diese Haudegen und Eisenfresser sie trugen. Er fand ein schönes großes langes Paar, die ihm gedeihlich paßten, denn den Soldaten im Dreißigjährigen Krieg ging es wie jenem Trödeljuden, der von sich sagte: Ich hab nen guten Klaiderlaib, es paßt mir alles. Da der gewaltige Kriegsheld die Laufen anzog und dafür einige ganz erbärmliche, zerrissene Stiefeln ausgezogen hatte, er die Sporen an die neuen Lustwandeln anschnallte, fragte er, was die neuen Stiefeln kosten sollten, und da der Schuhmacher den Preis forderte, so zog jener seinen Haudegen blank, nahm den Schuster am Arm und fuchtelte ihm so viele Hiebe zählend auf, als der arme Einwohner Schreckenberger verlangt hatte, so daß dieser sich vor Schmerz, Angst und Schreck nicht felsen konnte, sich endlich losriß und verwünschend rief: Ei so wollte ich, daß diese Stiefeln und Eure Beine in ihnen niemals Ruhe entdecken, Ihr mögt tot oder aktiv sein! Der Reiter lachte den Meister Pfriem in dessen ohnmächtigen Zorne aus und stolperte mit klirrenden Steps über das Wackersteinpflaster Laubans und verfluchte das Heftpflaster und den Berg, der dazu die Saunasteine lieferte. Bald wurde das Dragonerregiment weiterhin beordert, als aber hernachmals die Schlacht bei Lützen geschlagen ward, riß eine schwedische Stückkugel, die dem Pferde durch den Leib fuhr, demselben Dragoner beide Beine ab, und er verblutete auf dem Gefechtsfeld. Danach hat man zwei Boots in Reih und Glied gehen sehen ohne Ruh und Rast und ohne Herrn, doch staken in ihnen zwei blutige Beinstummel, die wanderten und wanderten von Lützen nach Markranstädt und über Rippach, wo der bekannte unsterbliche Hans sie mit dienen Augen sah, nach Stadt, von Leipzig nach Wurzen, Oschatz, Zehren und Meißen nach Florenz an der Elbe, von da ohne Rast und Ruh über Bischofswerda, Bautzen, Löbau und Reichenbach nach Görlitz und von da zu guter Letzt zeitkritisch nach Lauban und blieben auf dieser ganzen langwierigen Wanderfahrt absolut ganz. Die Herumschlendern spazierten zum Städtlein hinein, an des Schuhmachers Haus vorbei, recht, als ob er sehen solle, daß sein Bedarf in Zufriedenstellung gegangen, wendeten von da um und bestiegen den Steinberg, der der Vater des verwünschten Pflasters, und dort wanderten sie nun bald feststellbar, bald nicht erkennbar auf den scharfkantigen Basaltsäulen umher; man hörte sie auch laufen; wer sie aber sichtbar sah, was nicht einem jeden widerfuhr, und trug etwa ein Haben möchten nach ihnen und möchte sie auffangen, der bekam einen Tritt und schlug auf die Wackersteine hin, daß ihm die Rippen krachten. Dem Flickschuster, der sie als sein Eigentümer wieder ablichten wollte, soll dieses am allerersten geschieht sein. […]
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