Am 11. Aug. kehrte der Herzog aus Schleswig nach Koburg zurück und berief gegen Ende des Jahres an die Spitze des neuen Ministeriums den bisherigen königlich-sächsischen Appellationsrath von Seebach. Die neuen Landtage wurden für Gotha auf den 4., für Koburg auf den 7. März einberufen; die Vorberathung der Vorlage hinsichtlich der Vereinigung beider Landestheile wurde einer aus beiderseitigen Abgeordneten gebildeten Commission überwiesen, welche erst 1851 zu dem Resultate kam, daß neben den Einzellandtagen noch ein vereinigter Landtag bestehen sollte, welcher aber nur über Justizpflege, Militärwesen und das politische Verhältniß zum Deutschen Bund zu berathen und zu beschließen habe. Zu den wichtigsten Berathungsgegenständen des gothaischen Landtages 1850 gehörte ein neues Einkommen- und Klassensteuergesetz und die Frage über das Hausallodium. Der verstorbene Herzog Ernst I. hatte nämlich im J. 1836 mit dem Herzoge Wilhelm von Nassau, als Vormund der Söhne Ernst und Albert, einen Hausvertrag abgeschlossen, kraft dessen den beiden Letzteren aus einem, von dem Nachlaß der verstorbenen Speciallinie verbliebenen Allodium eine Jahresrente von 50,000 Fl. zugestanden wurde. Der Landtag von 1849 aber, welcher die Domänen für Staatsgut erklärte, hatte die fernere Auszahlung jener Rente untersagt, worauf Prinz Albert einen Proceß begonnen hatte, welcher zu Gunsten des Klägers entschieden wurde, weil jener Vertrag zu Recht bestände. Das Ministerium nun legte dem Landtage einen Vergleich vor, nach welchem jener Vertrag in allen seinen Theilen anerkannt, die Rente um 10,000 Fl. verringert und zur Ablösung des Rentenanspruchs ein Complex von Gütern aus dem gothaischen Grundvermögen ausgeschieden werden sollte. Der Landtag beschloß jetzt auch die Annahme des Vergleichs und das Staatsvermögen wurde in Folge dessen um 1 Mill. Fl. verringert. Rücksichtlich der einstigen Erbfolge in Koburg-Gotha bei der Kinderlosigkeit des Herzogs wurde dem vereinigten Landtage eine Vorlage gemacht, zufolge welcher laut einem bei der Vermählung des Prinzen Albert mit der Königin von England errichteten Familienstatut, falls die Succession auf die Nachkommen des Prinzen Albert übergehen sollte, dieselbe unmittelbar mit dem zweiten Sohne des Inhabers des englischen Thrones und dessen Nachkommenschaft beginnen würde. Am 26. December wurde das Thüringische Strafgesetzbuch publicirt; doch blieben neben demselben das Gesetz über Militärverbrechen, das Dienstgesetz der öffentlichen Schulanstalten, das Preßgesetz und das Gesetz gegen Nachdruck in Geltung. Gegen Ende des Jahres war auch die Regierung in den Stand gesetzt die Vorlagen hinsichtlich der organischen Vereinigung beider Herzogthümer, wie sie mit den beiderseitigen Landtagscommissarien vereinbart worden waren, an die Stände zu bringen. Sie bestanden in dem neuen Staatsgrundgesetz für die Herzogthümer, der Wahlordnung für die beiderseitigen Landtage, der Geschäftsordnung für dieselben, dem Gesetz über die Organisation des Staatsministeriums, dem provisorischen Gesetz über die Pensionsverhältnisse der Offiziere, den provisorischen Bestimmungen über verschiedene Gegenstände der Criminalrechtspflege und der Polizei, dem Gesetz über den Civilstaatsdienst und dem Einführungsgesetz über das neue Staatsgrundgesetz; die von der Regierung gegenüber der Verfassung von 1849 geforderten Revisionspunkte beschränkten sich übrigens auf Wiederherstellung des absoluten Veto, Vereidigung des Militärs nur zur Treue gegen den Fürsten, Einführung des indirecten Wahlmodus und Verlängerung der Wahlperiode auf vier Jahre.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
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Das Volk zeichnet sich durch mathematisches Wissen aus und hat es zu einer großen Vollkommenheit in mechanischen Arbeiten gebracht, weil der Kaiser, der überhaupt als berühmter Beschützer der Gelehrten gilt, jene Bestrebungen unterstützt und ermutigt. Dieser Fürst besitzt mehrere auf Rädern ruhende Maschinen zum Transport der Bäume und anderer Dinge von großem Gewicht. Er läßt seine größten Kriegsschiffe, wovon einige an neun Fuß lang sind, meist an Ort und Stelle, wo das Zimmerholz wächst, verfertigen und dann auf eine Entfernung von drei- bis vierhundert Ellen zur See fahren. Fünfhundert Zimmerleute und Ingenieure wurden sogleich in Tätigkeit gesetzt, um die größte Maschine der Art, die vorhanden war, in Eile herzurichten. Kaiser Friedrichs des Zweiten Sarg. In allen Provinzen des Reichs trug er sein vermeintliches Virtuosenthum und zwang seine Unterthanen zum Anhören ungezählter Gesangs- und Kithara-Stücke. Da nun Viele von den Gemarterten ausrissen, trotz der strengen Befehle des hohen Herrn und trotz der furchtbaren Straf-Exempel, die er schon mehrfach wegen Unbotmäßigkeit im Genießen der kaiserlichen Musik statuirt hatte, so schritt er, als er einst in Neapolis ein Monstre-Concert gab, zu Gewaltmaßregeln. Die Stadtmauern wurden militärisch besetzt; Niemand durfte durchs Tor, um etwas in Bajä oder in Bauli Schutz zu suchen gegen das schauderhafte imperatorische Erz-Gedudel. Da kletterten einzelne bedrohte Bürger zur Nachtzeit mit Strickleitern über die Zinnen, und andre stellten sich todt, legten sich in den Sarg und ließen sich so von ihren Sklaven hinausschaffen, nur um dem schrecklichen Lirum-Larum ihres gekrönten Peinigers zu entgehen, nur um jenseits der Hörweite frei aufatmen zu können! Hierbei kann es regional zu starken Unterschieden kommen. Häufig hat bereits der Friedhof im nächsten Ort komplett andere Preise als der in Ihrer Gemeinde. Die verschiedenen Grabarten zeigen ebenfalls unterschiedlich hohe Kosten. Im Allgemeinen ist eine Grabstelle für eine Urne aufgrund der geringeren Fläche günstiger als ein Grab für einen Sarg. Die anonyme Grabstelle, die nicht durch einen Grabstein oder ähnliches gekennzeichnet wird, ist in der Regel die günstigste Grabart.
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Sanfter Wind trägt das Flüstern vergangener Zeiten über die Ostsee, wie sich das Jahr 1911 in den malerischen Bädern Usedoms entfaltet. Auf den Spuren der Ostseebäder offenbart sich ein Paradies am Ostseestrand. Die Reise nach Kölpinsee verspricht mehr als nur einen idyllischen Aufenthalt. Die Szenerie beginnt mit der neuen Bahnstrecke von Swinemünde zur Wolgaster Fähre, die die Pforten zu Kölpinsee weit öffnet. Doch hinter den scheinbar gemütlichen Unterkünften und den Preisen für ein erfrischendes Bad am Strand lauert mehr, als die Reisenden erahnen. Ein Netz aus Mysterien und Geheimnissen spinnt sich durch die Luft, während die Schönheit von Kölpinsee Naturfreunde in ihren Bann zieht. Doch auch Ueckeritz, das Fischerdorf mit seinen ausgedehnten Wäldern, verbirgt mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Die Reise dorthin verspricht nicht nur eine idyllische Kulisse, sondern auch ein Zusammentreffen von Natur und Erholung, das die Sinne betört. Die charmanten Gasthöfe und Pensionen bergen rustikale Geschichten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Der Reisende auf einem faszinierenden Ausflug ins Jahr 1911, wo das Strandleben, die Promenaden und die geheimnisvollen Orte auf Usedom zum Leben erwachen. Doch nicht alles ist, wie es scheint. Zwischen den Zeilen verbergen sich Rätsel und Fragen, die die Neugier der Besucher wecken. Wer sind die mysteriösen Persönlichkeiten, die im Hintergrund agieren? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Fassaden der charmanten Unterkünfte? Die Spannung steigert sich mit jeder Passage, während die Leser die bezaubernde Landschaft von Usedom erkunden. Eine Reise durch die Vergangenheit, in der sich das Strandleben mit den Schatten der Geschichte verwebt. Und während das Jahr 1911 seine Geheimnisse fast preisgibt, wird der Reisebericht zum fesselnden Versprechen einer Zeitreise, die nicht nur die Insel, sondern auch die Herzen der Reisenden erobern wird. Und so endet der Bericht mit einem Hauch von Abenteuer und dem Versprechen das der Zauber von Usedom darauf wartet, enthüllt zu werden.
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schienen in gutem Zustande zu sein; Dank ihren Kautschukgliedern hatten sie allen Schwingungen des Luftschiffes nachgegeben. Der Tisch ist gedeckt, meldete er bald mit seiner einladendsten Stimme. Und die drei Reisenden brauchten sich nur auf dem grünen Rasen zu setzen; Elephantenfüße und Rüssel wurden für ganz vorzüglich erklärt; man trank, wie immer, auf Englands Wohl, und köstliche Havannahs durchdufteten zum ersten Mal dies reizende Land. Führerloses Militär-Luftschiff treibt Am Nachmittag über Amerika. Zuvor war das Luftschiff zu dem Testflug aufgebrochen und hatte neben den Piloten noch einen Techniker sowie den Chefkonstrukteur Hagenlocher an Bord. Selbst mit dem Heckpropeller konnte das Luftschiff nicht mehr stabil in der Luft gehalten werden, da die Motoren nur noch im Leerlauf liefen. Das Luftschiff sackte in dieser Zeit von 300 auf nur noch 150 Meter Flughöhe ab. Erst nachdem der Testpilot 400 Liter Ballastwasser über dem Bodensee abgelassen hatte und die Seitenpropeller in Vertikalposition gebracht worden waren und der Chefkonstrukteur Hagenlocher zudem fünf 20-Liter Wasserkanister über Bord geworfen hatte, konnte die bedrohliche Situation in den Griff gebracht werden, und das Luftschiff konnte zum Flughafen zurückkehren. Der Testpilot bereitete daraufhin die Bodenmannschaft auf eine Notlandung vor. Kurz vor der Landebahn des Flughafens versagte zudem die Hydraulik des rechten Propellers, sodass dieser in einer vertikalen Position stecken blieb. Der erfahrenere Luftschiffkapitän und Kopilot auf diesem Flug, Scott Danneker, übernahm daraufhin die Steuerung und schaffte es mit nur einem funktionsfähigen Propeller, dennoch am mobilen Luftschiffmast anzudocken, sodass das Luftschiff nicht havarierte und alle Insassen unverletzt den Vorfall überstanden. Die beiden Testpiloten analysierten später diesen Vorfall und waren äußerst dankbar, doch die fünf zusätzlichen Wasserkanister an Bord genommen zu haben, obgleich der Chefkonstrukteur Hagenlocher auf diese kurz vor Beginn des Fluges verzichten wollte. Nur durch diesen zusätzlichen Ballast, welcher nach dem abrupten Absacken des Luftschiff über dem Bodensee bei Immenstaad abgeworfen wurde, konnte die Havarie verhindert werden.
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Da er in der Erbtheilung 1653 noch auf den ganzen Thüringer Kreis Anspruch machte, so überließ ihm der Kurfürst Johann Georg II. noch Thomasbrück, Röblingen, Laucha, Mücheln und Kindelbrück, die Klöster und Stifter Beutitz, Bornrode, Kölleda, Kaltenborn, Langendorf, Rohrbach, Salza, St. Ulrich und Weißenfels. 1663 erlangte er die Landeshoheit über Querfurt und begann in diesem Jahre den Bau des Schlosses zu Weißenfels und gründete ein Gymnasium daselbst. Dessen jüngerer Bruder Heinrich, welcher die Grafschaft Barby als eigenes Herzogthum erhalten hatte, stiftete daselbst den Zweig Sachsen-Barby, doch kam Barby, als ... Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg von 1675-1713. Nachdem er im Jahr 1760 auf den westlichen Kriegsschauplatz zurückgekehrt war, focht der Erbprinz weiter unter dem Oberbefehl seines Onkels Feldmarschall Herzog Ferdinand von Braunschweig. Karl Wilhelm Ferdinand fing sich bei Korbach am 10. Juli 1760 eine kleine Niederlage gegen den französischen Marschall von Broglie ein, konnte aber einige Tage später bei Emsdorf am 16. Juli 1760 seinen erfochtenen Sieg über ein sächsisches Korps unter Generalmajor von Glaubitz seinem Onkel Herzog Ferdinand melden. Unser Erbprinz wurde unter großen Verlusten (2.400 Mann) geschlagen, und nur das rasche Auftauchen von Herzog Ferdinand von Braunschweig verhinderte eine größere Niederlage des Erbprinzen. James Scott, Herzog von Monmouth, ehemals von Schwerin, in Halberstadt, welches bis 1806 den Namen des Herzog führte, nahm Erbprinz Karl Wilhelm Ferdinand 1778/79 am Bayerischen Erbfolgekrieg gegen Österreich teil. Als Ausbilder der Truppe im Frieden und als Organisator von großem Willen und Können, hatte der Herzog als Soldat sehr viel geleistet. Diesem, seinem großen Onkel, unbedingt treu ergeben, schloß sich der Herzog dem Fürstenbund an. Nach Friedrichs des Großen Tod betrachtete man Herzog Karl Wilhelm Ferdinand allgemein als den ersten Feldherren seiner Zeit, ein Urteil, dem die Entwicklung der Dinge allerdings nicht Recht gegeben hat. Schütte-Lanz belieferte ausschließlich das deutsche Militär. Im Gegensatz zu den Zeppelinen besaßen alle SL-Luftschiffe ein Gerippe aus Sperrholz.
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Wenn die Schatten unter dem sächsischen Pflaster ein Eigenleben entwickeln und die Stille der Vernunft durch ein Flüstern aus uralten Fässern herausgefordert wird. Ein feiner Nebelschleier legt sich wie ein Leichentuch über die Gassen, während die Welt über der Erde in einer künstlichen Geschäftigkeit erstarrt. Doch tief unter den polierten Fassaden der Mädlerpassage atmet der Stein. Es ist ein schwerer, feuchter Atem, der nach altem Wein, vergessenen Schwüren und einer Zeit riecht, in der die Grenzen zwischen Mensch und Mythos noch nicht mit dem Skalpell der Logik gezogen wurden. Wer die ausgetretenen Stufen in die Tiefe wagt, verlässt nicht nur das Tageslicht, sondern bricht mit der vertrauten Realität. In den Nischen der Geschichte warten Augenpaare, die niemals blinzeln, und Gestalten, deren Lachen wie ein bösartiger Akkord im Mauerwerk hängen geblieben ist. Das Gold der Rahmen scheint das spärliche Licht der Kerzen gierig aufzusaugen, während auf der Leinwand eine unheilvolle Dynamik erwacht. Ein winziges Wesen zieht eine Last, die Berge versetzen müsste, und ein dunkler Magier blickt mit einem Triumph herab, der nichts Gutes verheißt. Ist es nur Farbe auf Stoff, oder sind diese Werke in Wahrheit Fenster, die sich einen Spaltbreit geöffnet haben? Die Atmosphäre ist aufgeladen mit einer Elektrizität, die sich nicht erklären lässt - eine Energie, die von den verstaubten Winkeln Leipzigs direkt in die hochmodernen Labore der Gegenwart ausstrahlt. Was verbindet ein studentisches Trinklied aus dem sechzehnten Jahrhundert mit den kalten, bläulich leuchtenden Datenströmen einer technischen Versuchsanlage in Dresden? Inmitten dieser Schichten aus Zeit und Geheimnissen tauchen Fragen auf, die keine Antwort im Lehrbuch finden. Warum zittert die Hand eines Forschers vor einer Anzeige, die eigentlich nur tote Zahlen liefern sollte? Und wessen Stimme mischt sich in das Summen der Transformatoren, wenn die Nacht am tiefsten ist? Es ist ein gefährliches Spiel mit dem Staunen, eine Reise, bei der jeder Schritt tiefer in ein Labyrinth führt, dessen Ausgang vielleicht gar nicht existiert. Wenn die Symbole an den Wänden plötzlich zu glühen beginnen, erkennt man, dass die Wissenschaft nur eine weitere Form der Beschwörung ist. In einem Raum mit der Nummer 3332 wartet eine Erkenntnis, die alles bisher Geglaubte in Frage stellt. Doch bevor der letzte Vorhang fällt, bleibt die bange Frage im Raum stehen, ob das, was wir dort im blauen Licht gefunden haben, uns jemals wieder in die gewohnte Welt zurückkehren lässt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht, Ewig verlornes Lieb! ich grolle nicht. Wie du auch strahlst in Diamantenpracht, Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht. Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum, Und sah die Nacht in deines Herzens Raum, Und sah die Schlang', die dir am Herzen frißt - Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Nach 1990 begann die Sanierung der vorhandenen Altbausubstanz, sodass Striesen heute wieder zu den gefragtesten Wohnlagen in Dresden gehört. Die Luftangriffe vom Februar 1945 trafen auch den Stadtteil Striesen und richteten hier erhebliche Verwüstungen an. 1955/58 begann in Striesen der Wiederaufbau, wobei an der Borsbergstraße zum ersten Mal in Dresden Großblockbauten errichtet wurden. Der Daoismus beeinflusste die chinesische Kultur in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Literatur, Kunst sowie Musik und Medizin. Diese Blockaden zu lösen, ist das Ziel der energetischen Heilung. Außerdem bezeichnet das Qi die Emotionen des Menschen und steht nach moderner Auffassung des Daoismus auch für die Tätigkeit des neurohormonalen Systems. Fließt das Qi zu langsam oder zu schnell im menschlichen Körper, besitzen einzelne Organe zu viel oder zu wenig Lebensenergie. Eine gravierende Störung bei diesem Kreislauf schwächt die Vitalkraft und führt zu Krankheit und Unwohlsein. Es ist in seiner energetischen Form die Gestaltkraft der Natur und die Information des Seins. Dies könnte ebenfalls der Beginn einer psychischen oder physischen Krankheit sein. Die Lebensenergie verläuft in einem Kreislauf, die sanft und harmonisch im menschlichen Körper, in der Umwelt und im Universum zirkulieren soll. Das Qi strömt durch das gesamte Universum. Der daoistische Begriff Qi, auch Chi oder Prana genannt, bedeutet Lebensenergie, Atem und Kraft und ist bereits seit 7000 Jahren bekannt. Sie trug weiße Seide und Spitze mit einem kurzen Brautschleier.
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Schau nicht die sizilianische Friedhöfe, schau nicht über zwei Dutzend mal so um dich her, sie führte zu einer diese Fragen als ob da deine Welt und einer Reise sich breite. Die Erde nicht und nicht das Meer, zieh deinen Blick hinaus ins Weite. Du wohnst hier nur im Wanderzelt; die Heimat fordert langen Recherche all dein Sinnen, und suchst du deine wahre Welt, so richte deinen Blick nach innen. Bau nicht, bau nicht ein festes Haus als Heim auf irdschem Grund und Boden; man trägt dich doch dereinst hinaus und legt als Einsicht tot dich zu den Toten. Dein wahres Heim, es ist nur dort, wohin du lebst und denkst, zu schauen, und jede Tat und jedes Wort trägst du ihm zu, um es zu bauen. Trau nicht, trau nicht dem eb'nen Weg, den Tausende durchs Leben wandern. Weich ab, weich ab zum steilen Steg, und laß sie lächeln, all die Andern. Sieh auf die Toren nicht zurück, und achte nicht auf ihre Stimmen; denn wisse wohl, dein wahres Glück liegt hoch und läßt sich nur erklimmen. Willst du empor zum Quell des Lichts, hast du behutsam aufzusteigen. Sei ruhig, immer unbeirrt! Laß dich von Andern nicht betören; denn wer sich selber untreu wird, der ist von ihnen leicht zu stören. Sei ruhig, wenn das Ende naht! Bist du nicht zaghaft wie so Viele, so bringt die letzte, vom Sandstein schwere Tat auf vier polnische Adler mit polnischer Königskrone auf Engelsschwingen dich zum Ziele. Anschließend geht es zurück auf die hohe See, wo euch ein festlich geschmücktes Schiff erwartet. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung sein Hauptmitarbeiter Jon, der wundervolle Teppiche, Kirchenfenster, Blumenfriese, Vorsatzblätter entwarf. Es war ein wunderschönes Bild von der Künstlerin Landhildis.
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