Die Winds of Change in Sachsen

Aufbruch und Unruhe und ein neuer Auflauf in Dresden!

Die Gemüter brodelten in Dresden, als am 4. Dezember eine Neuordnung der alten Nationalgarde angekündigt wurde. Die Menschen waren aufgebracht, und die Situation drohte außer Kontrolle zu geraten. Ähnliche Unruhen hatten bereits in Leipzig stattgefunden, ausgelöst durch Streitigkeiten über einen neuen Versammlungsort der Bürgergarde. Bei diesen Zwistigkeiten wurden Waffen eingesetzt, und mehrere Menschen verloren ihr Leben.

Die Geburt einer Verfassung zwischen Tradition und Revolution

Der Weg zu diesen Ereignissen begann am 25. September 1830, als die Stände einberufen wurden. Die Regierung legte ihnen eine Übersicht des Staatshaushalts sowie Entwürfe für eine neue Verfassung und ein Wahlgesetz vor. Nach ausgiebigen Beratungen wurde der letzte Landtag nach altem Muster am 4. September 1831 beendet, und die neue Verfassung für Sachsen wurde angenommen. Ein Gremium von sechs Ministerialvorständen unter der Leitung von von Lindenau als Ministerpräsident wurde im November 1831 eingesetzt, und später wurde der Staatsrat ins Leben gerufen.

Stille nach dem Sturm auf Sachsens Weg in die Moderne

Mit der Einführung der neuen Verfassung legte sich die aufgeregte Stimmung in Sachsen, aber gegen Ende des Jahres 1831 wurde die Volksstimmung durch den Durchzug polnischer Offiziere und Soldaten, die sich von Preußen nach Frankreich begaben, sowie durch das Attentat in Frankfurt an Gründonnerstag 1833 beeinflusst. Es kam zu Verhaftungen von Bürgern, die in demokratische Aktivitäten verwickelt waren.

Das Jahr 1835 in Rückblick ist ein Blick auf die Veränderungen und Herausforderungen des 19. Jahrhunderts

Am 2. Februar 1832 wurde die allgemeine Städteordnung bekannt gegeben. Der erste konstitutionelle Landtag trat mit öffentlichen Sitzungen vom 27. Januar 1833 bis zum 1. Oktober 1834 zusammen. Seine Aufgabe bestand darin, die Regierungsdynamik zu organisieren, die Beziehung zwischen der Regierung und dem Volk zu definieren und die Behörden in das neue System zu integrieren. In dieser Zeit wurden wichtige Entscheidungen getroffen. Das Oberappellationsgericht in Dresden und vier Bezirksappellationsgerichte in Dresden, Leipzig, Zwickau und Bautzen wurden eingerichtet. Die Kammer und die Steuerkasse wurden zusammengelegt, und Gesetze zur Abschaffung der Zwangsarbeit der Bauernsöhne, zur Landumverteilung und Vereinigung von Grundstücken sowie zur allgemeinen Wehrpflicht für Staatsbürger wurden verabschiedet. Ebenso wurden Regelungen für gemischte Ehen getroffen, obwohl die Veröffentlichung dieser Gesetze erst später erfolgte. Um die Frohnablösung zu erleichtern, wurde die Landrentenbank gegründet. Doch nicht nur auf dem Land gab es Veränderungen. Im Jahr 1833 trat der bereits im März 1833 durch Staatsübereinkommen bestimmte Anschluss Sachsens an den allgemeinen Deutschen Zollverein in Kraft. Dieser Schritt sollte die wirtschaftliche Einheit fördern und die Weichen für eine neue Ära stellen.

Der Weg zur Einheit in einer Zeit des Wandels und der Herausforderungen

Das Jahr 1835 brach an, und Dresden stand vor neuen Herausforderungen. Die Veränderungen der letzten Jahre hatten die Gesellschaft verändert, und die Menschen mussten sich an die neuen Realitäten anpassen. Doch die Zukunft versprach Fortschritt und Wohlstand, und Sachsen ging mutig seinen Weg in eine neue Ära. Die Geschichte Sachsens im 19. Jahrhundert war geprägt von politischen Umbrüchen, sozialen Reformen und wirtschaftlichem Fortschritt. Die Ereignisse von 1835 waren nur ein weiterer Schritt auf diesem Weg, ein neues Kapitel in der Geschichte unseres faszinierenden Landes Sachsen.


Mit einem respektvollen Blick in die Annalen Sachsens und der Hoffnung auf eine fortwährende Entdeckungsreise,
Ihr Zeitreisender durch das Sachsen eines längst vergangenen Jahrhunderts.

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an eine stürmische Zeit
Pierer's Universal-Lexikon 1862
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Auflauf In
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In den tiefen Schluchten der Alpen, wo die Schatten der Geschichte in den Felsen eingraviert sind und das Echo der Vergangenheit durch die Berggipfel hallt, beginnt ein Lied, das die Seelen derer erreicht, die die Mysterien der Berge zu entschlüsseln versuchen. Ein geheimnisvolles Tal, das von der Welt vergessen scheint, von dichten Nebelschwaden umhüllt und von einem uralten Schweigen durchzogen. Die Berggipfel ragen majestätisch empor, während der Wind ein Lied zu flüstern scheint, das nur jene hören können, die den Pfad des Unbekannten betreten. Der Ruf des einsamer Wanderers, von einer unsichtbaren Hand geleitet, wagt sich in die tiefen Schluchten. Seine Schritte hallen durch das Tal, als würde er den Ruf der Berge beantworten. Doch er ahnt nicht, dass seine Anwesenheit das Gleichgewicht zwischen Licht und Schatten, zwischen Wahrheit und Legende, ins Wanken bringt. Die Melodie der vergessenen Zeiten. Mit jedem Schritt wird die Melodie des Vergessenen intensiver. Die Felsen selbst scheinen zu sprechen, ihre Risse und Spalten erzählen Geschichten von längst vergangenen Zeiten. Die Leser werden Zeugen einer Reise, bei der die Vergangenheit durch die Melodie der Berge wieder zum Leben erweckt wird. Das Rätsel der Bergschatten vor den verborgenen Höhlen, es enthüllt sich ein Rätsel, das die Leser in den Bann zieht. Zwischen den steinernen Wänden verbirgt sich nicht nur die Dunkelheit, sondern auch das Vermächtnis einer längst vergessenen Zivilisation. Das Rätsel der Bergschatten wird zum Herzstück einer Geschichte, in der die Grenzen zwischen Mythos und Realität verschwimmen. Ein Sturm zieht auf, mit einem unerklärlichen Sturm über den Gipfeln endet der Teaser. Die Leser werden mitgerissen von einer unbändigen Kraft, die das Tal zu verschlingen droht. Während der Wind die Worte der vergessenen Berge trägt, bleibt die Frage: Was wird der Wanderer in den Tiefen der Alpen entdecken? Ein Geheimnis, das die Welt verändern könnte, verweilt in der Luft, und die Leser bleiben zurück, in Erwartung des Sturms, der das Lied der vergessenen Berge vollendet. […]
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Wenn die dunkle Winterzeit über das Land zieht, erwacht in einer kalten, sternenklaren Nacht eine alte Legende zum Leben. Es ist die Nikolausnacht, in der sich Türen zur Vergangenheit öffnen, in der Geschichten von Großzügigkeit und Ermahnung erzählt werden, die seit Jahrhunderten in den Herzen der Menschen leben. Schnee fällt leise auf Straßen und Dächer, jedes Geräusch wird gedämpft, jede Bewegung wirkt geheimnisvoll. In dieser Nacht erwacht der Nikolaus, der stille Wohltäter, der Kinder mit Geschenken segnet, aber nicht allein. An seiner Seite schreitet eine düstere Gestalt, gekleidet in grobe Kleidung und beladen mit einer Rute - Knecht Ruprecht, der Mahner und Warner, der die Schattenseite der Legende verkörpert. Die Stadt wird zu einer stillen Bühne, beleuchtet nur vom Licht der Laternen und Kerzen, die in den Fenstern flackern. Der Nikolaus, mit goldenem Gewand und gütigem Blick, klopft an Türen, gefüllt mit Freude und Hoffnung. Seine Schritte hallen in den engen Gassen wider, seine Präsenz bringt einen Hauch von Magie. Doch hinter ihm lauert Ruprecht, mit strengem Blick und schweren Schritten, der die Regeln der Nacht nicht vergisst. Die Guten werden belohnt, die Unartigen erinnert, dass Respekt und Anstand niemals vernachlässigt werden dürfen. Es ist eine Lektion, die in dieser Nacht die Grenzen von Licht und Dunkelheit verschwimmen lässt. Die Nikolausnacht ist ein Spiegel, der zeigt, wie das Gute im Verborgenen leuchtet, wie jeder Fehler Raum zur Besserung gibt. Die Kinder, erwartungsvoll und aufgeregt, lauschen auf jedes Geräusch, das über den schneeweißen Hof schleicht. Jedes Klopfen lässt ihre Herzen höherschlagen, jedes leise Rauschen ist eine Spur der beiden geheimnisvollen Besucher. Es nicht nur eine Nacht für Kinder, sondern auch für die Erwachsenen, die an die Bedeutung der Gaben erinnert werden, die nicht in Gold und Spielzeug gemessen werden. Es ist eine Nacht der Einkehr, der Traditionen und der Magie, die tief in uns schlummert. Die Geschichte des Nikolaus und Knecht Ruprecht erzählt von Licht, das durch Schatten stärker leuchtet, von Werten, die über Generationen weitergegeben werden, und von einer Zeit, in der sich die Stille des Winters mit der Hoffnung auf ein besseres Morgen vereint. Erlebe die Nikolausnacht, ihre Geheimnisse und ihre Lektionen. Sie lädt uns ein, innezuhalten, zurückzublicken und den Zauber zu spüren, der im Schnee, im Winterwind und in den funkelnden Augen derer lebt, die an Wunder glauben. […]
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Ein voreiliger Winterwind röhrt durch die Morgengrauen, die Höhen sind eingestaubt vom Schnee, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einzelgänger sollen, wie der gefrorene Wasserlauf aus Eis, am Gestade stehen verbleiben, wie auch ihre Träume fangen alle Schneeflocken erfolglos im Kreis. So wie das Wintertreiben, voll Trauer und Bürde, sehe ich mutlose Schwärmerische unerträgliche Kurve, nicht inbegriffen Wunsch um ihre Verlassenheit berichten, die Bitterkalt hat Blume sowie Blume vertrieben. An den Fensterscheiben war ein Prickeln wie Befühlen, das von einen anprallenden Schneeflocken herkommt wie auch dem leisen Anklopfen einer Hand ähnlich war. Plötzlich erwachte er mit einem breiten Stöhner ebenso wie starrte brennenden Auges in deine mickrigen Finsternis. Sie nickte dem Hausfenster zu und winkte mit der Hand. Deborah passt, als ob nichts passieren wäre, ruhig auf dem Hocker. Aus dem Nachbarraum hörte er die einheitlichen Atemzüge des schlafenden Weihnachtsmannes; maximal eigenartig schallte das Atmen des andern Mannes in der Finsternis, wie ein drohendes Flüstern: hüte jeden Mann, hüte jeden Mann. Er mochte 4 bis 5 Std. genächtigt haben, als sich sein bleischweres Herumliegen in ein andauerndes Wälzen änderte. Ungeachtet seines Vorsatzes ruhte Knecht Ruprecht bald ein ebenso wie nahm sein aufgewühltes Naturell in einen Ruhe herüber. Ich hatte schon sehr lange Zeit kein modernes Empfinden mehr gehabt. Doch wie gestern schon ausgeführt, konnte jeder immerhin eine Menge, an großen Schneeflocken erinnernde Mauserfedern bestaunen, die sich Piepmatz in einen frühen Vormittagsstunden herausgeputzt hatte. Ihre Augen wurden nicht feucht ebenso wie leer wie zwei dunkle Stück Glas. Es fühlte sich so manierlich an, als wäre heute Weihnachten. Auch beim Start unserer Radltour konnte man nur aufs gähnende Leere Nest hinweisen. Da das windstille Wetter ein wenig mithalf, blieb das zarte Federvolk lange Zeit im Nest, ehe ein laues Brise die schneeweiße Herrlichkeit über die Dachformen davontrug. […]
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Eine längere Reise des Königs in das Erzgebirge und die Industriestädte wurde durch einen Besuch des Kaisers von Österreich unterbrochen, welcher von seiner Zusammenkunft mit dem Prinzregenten von Preußen in Teplitz nach Pillnitz kam. Der preußischen Expedition nach Ostasien gab die sächsische Regierung zur Vertretung der Interessen des Handels und der Industrie S-s einen besondern Commissar bei. Am 29. November wurde die Zweigeisenbahn Koßwig-Meißen eröffnet. Die Frage der Revision der Bundeskriegsverfassung gab Sachsen Anlaß zu mehren Staatsschriften vom 19. Jan. und 24. Febr., in welchen das Verlangen Preußens nach durchgreifenden Verbesserungen und Theilung des Oberbefehls zwischen Preußen und Österreich abgelehnt wurde. Erst nach der Konsolidierung des sächsischen Staates begannen in den 1780er und 1790er Jahren Um- und Ausbauarbeiten im Residenzschloss in Dresden und in Pillnitz. Bis zum Ableben des Monarchen 1827 nach 60jähriger Regierungszeit wandelte sich dann der Zeitgeschmack noch mehrfach. Das diente der Konsolidierung des jungen Herrschers als würdiger Nachfolger. Preußen gegenüber war man nach dem Siebenjährigen Krieg um politische Annäherung bemüht. Friedenssicherung galt Friedrich August als oberste Doktrin. Der Streckenabschnitt von Limmritz bis Waldheim ist der kunstbautenreichste Abschnitt der gesamten Strecke. Da am Bau dieses Abschnittes die Chemnitz-Riesaer Eisenbahn-Gesellschaft finanziell scheiterte und vom Staat übernommen werden musste, wird dieser im Volksmund bis heute noch als Bankrottmeile bezeichnet. Unmittelbar hinter dem im Rahmen der Vorarbeiten für die Elektrifizierung 1991 aufgeschlitzten, 128 m langen Saalbachtunnel wird auf der 32 m hohen, 270 m langen und aus 14 Bögen bestehenden Zschopaubrücke das Zschopautal überquert. Anschließend folgt die Bahn an einem steilen und felsigen Abhang dem linken Ufer des Flusses und quert mit Hilfe der 49 m hohen und 210 m langen Dietenmühlentalbrücke den Steinaer Bach, der hier aus einem tief eingeschnittenen Seitental in die Zschopau mündet. Im Bahnhof Waldheim, den die Strecke anschließend erreicht, mündet von Westen her die 1998 stillgelegte Strecke von Rochlitz ein. […]
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Ein kalter, nasser Abend im Winter. Ich beginne Weg an der Haltestelle "Am Obstgarten". In der Ferne sehe ich den Hofladen und das Keppschloss. Finsternis hüllt Pillnitz ein, doch in den stillen Winkeln des alten Dresden, wo der Elbstrom Geheimnisse durch die Jahrhunderte trägt, beginnt ein Weg ins Ungewisse. Ein Schatten, älter als die Zeiten selbst, legt sich über die Stadt - keine Furcht, sondern tiefes Vergessen. Schritte hallen auf Pflaster, das Echos längst vergangener Tage birgt, und mit jedem Atemzug wird klar: Dies ist keine gewöhnliche Reise. Uralte Schriften, bedeckt mit Runen, die im flackernden Licht zu tanzen scheinen, weisen den Weg jenseits der sichtbaren Realität. Ein unbestreitbares Gefühl der Verbundenheit wächst, als ob die eigene Existenz untrennbar mit den verborgenen Geschichten dieser Landschaft verwoben wäre. Am Ufer, wo das letzte Licht der Dämmerung erlischt, materialisiert sich eine Gestalt aus dem Zwielicht. Ein Mann, dessen Blick die Finsternis von Jahrhunderten spiegelt, fordert Aufmerksamkeit, fordert eine Entscheidung. Seine Worte sind Rätsel, hingehaucht in den Wind, und tragen eine schwere Bürde von Melancholie und Trauer: "Diese Zeit ist nicht linear. Sie ist ein Kreis, und wir stehen kurz davor, ihn zu vollenden." In seiner Hand ruht ein kleiner Gegenstand, dessen Muster eine seltsame Vertrautheit auslösen, eine Brücke zu einer vergessenen Erinnerung, einer Erinnerung, die nicht die eigene ist. Die Pfade führen tief in heilige Mauern, wo die Luft von einer Stille erfüllt ist, die älter ist als jedes Gebet. Dort, in dem Raum voll seltsamer Symbole und flackernder Kerzen, wartet die letzte Offenbarung. Ein uraltes Buch, dessen Buchstaben sich in rätselhafte Bilder wandeln, bringt eine Wahrheit, größer wie jede bekannte Lehre. Es geht nicht nur um verborgene Reichtümer. Es geht um die Erlösung einer Seele, gefangen zwischen den Epochen, deren Freiheit jetzt grade in den Händen eines nichtsahnenden Suchers liegt. Ein Gewicht wird von den alten Steinen genommen, die Luft wird leichter, und die Mauern selbst senden ein leises Dankesflüstern. Doch das Abenteuer endet nicht mit dieser Befreiung. Unter dem silbernen Mondschein, fällt der Blick zurück auf den erleuchteten Kirchturm, der von einer Last befreit ist. Eine gespenstische Reise über den Elbstrom beginnt. Schattenhafte Umrisse auf dem Deck der Fähre, die sich ohne Fährmann vom Ufer löst und geräuschlos durch den Elbnebel gleitet. Ein unnatürlich sanftes Leuchten pulsiert an den Fenstern des Fährhauses am anderen Ufer, das Gebäude selbst bewahrt ein Geheimnis. Und wenn die Fahrt in der Nacht endet und der Alltag zurückkehrt, bleibt die bange Frage, die unter die Haut kriecht: Hat sich eine verborgene Welt aufgetan, deren Blicke jetzt noch aus der Dunkelheit aufklären? […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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Die Umgestaltung der gewerblichen Verhältnisse wurde von der Regierung mit Ernst ins Auge gefaßt; über die Herstellung eines gemeinsamen Arbeitsgebietes für alle Thüringischen Staaten wurden Verhandlungen eingeleitet und über die Frage, ob nur Reform des Zunftwesens, ob Gewerbefreiheit einzuführen sei, Gutachten der gewerblichen und Verwaltungscorporationen eingeholt. Im Zusammenhang hiermit stand ein am 18. Nov. in Weimar versammelter Thüringer Gewerbetag, welcher die Niedersetzung einer Commission für Bildung einer gewerblichen Centralstelle und die Abhaltung regelmäßiger Gewerbetage beschloß. Werden schon die Insassen dieser Wagen vielfach mit Hochs begrüßt, so schwellen die Rufe brausend an, wenn die wohlbekannten Berliner Hofgefährte auftauchen, von schnell und gleichmäßig ausgreifenden Rappen gezogen, Spitzenreiter in knappem, gold- und silberbordirtem Jockeykostüm voran, der Wagen leicht und elegant gebaut, mit farbiger Seide im Innern ausgeschlagen. Wer im Jahr 1824 abends hie und da in den Gasthof zum König von England in Stuttgart kam oder nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr in den Anlagen auf dem breiten Weg promenierte, muß sich, wenn anders sein Gedächtnis nicht zu kurz ist, noch einiger Gestalten erinnern, die damals jedes Auge auf sich zogen. Es waren nämlich zwei Männer, die ganz und gar nicht unter die gewöhnlichen Stuttgarter Trinkgäste oder Anlagenspaziergänger paßten, sondern eher auf den Prado langen, dünnen Degen an der Seite, zu dem hohen, etwas zugespitzten Hut mit breitem Rande, schief an die Stirne gedrückt, wünschet ihr, wenn euch nur einigermaßen Phantasie innewohnt, ein kurzes, geschlitztes Wamms und einen spanischen Mantel, statt des schwarzen Frackes, den der Alte umgelegt hat. In der Bekaa-Ebene im Libanon konnte die PKK ihre Leute ausbilden und bewaffnen. Seitdem genießen die irakischen Kurden einen besonderen Status als Verbündete der USA unglücklicherweise auf den Rücken des Herrn Bürgermeisters, der infolgedessen nicht weniger als ein halbes dutzendmal angesichts sämtlicher Leute von Rotterdam Purzelbaum schlug. Es ist jedoch nicht anzunehmen, daß der große Underduk diese Unverschämtheit von seiten des alten Männchens ungestraft hinzunehmen gesonnen war. […]
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