Königreich Sachsen, Staatsverfassung und Einwohner

Nach der Zählung vom 3. Dec. 1858 hatte das Königreich Sachsen 2,122,148 Einwohner, darunter 49,000 Wenden.

Der Religion nach ist die Mehrzahl lutherischen Glaubens, nächst welchen es noch 4170 Reformirte, 314 Anglikaner, 38,709 römische Katholiken (incl. des Königs und seiner Familie), 1798 Deutschkatholiken, 243 Griechen und 1419 Juden gibt. Die Zahl der Städte in Sachsen beträgt 142 und die der Dorfgemeinden 3200 (incl. 66 Marktflecken und 11 Bergflecken). Unter allen Staaten Deutschlands hat Sachsen die dichteste Bevölkerung (es kommen 7812 Seelen auf die Quadratmeile).

Staatsverfassung. Das Königreich Sachsen führt als Glied des Deutschen Bundes in dessen engerm Rathe 1, im Plenum 4 Stimmen, bildet mit Kurhessen, Nassau und Luxemburg dessen 9. Armeecorps und zwar die 1. Division desselben, indem es (seit 1849) 26,000 Mann Contingent stellt. Es ist ein unter Einer Verfassung vereinigter untheilbarer Staat, dessen Gebiet seit der Theilung vom Jahre 1815 aus den Resten der sogenannten Erblande und des Markgrafenthums Oberlausitz besteht, mitwelchem deshalb eine Übereinkunst vom 17. Nov. 1834, wozu noch die Schönburgischen Receßherrschaften und die Standesherrschaft Wildenfels kommen. Diese constitutionelle Monarchie beruht auf der mit den Ständen des Landes vereinbarten, nach den Ereignissen des Jahres 1849 in mehrfacher Hinsicht (bes. durch das Gesetz vom 5. Mai 1851) modificirten Verfassungsurkunde vom 4. Sept. 1831. Der souveräne, mit dem 18. Jahre mündige, in Dresden residirende König succedirt im Mannsstamme des Albertinischen Hauses Sachsen nach dem Rechte der Erstgeburt und agnatischer Linealfolge aus ebenbürtiger Ehe; erst wenn der Mannsstamm des Sächsischen Hauses ausgestorben ist und nach Erledigung der in der Erbverbrüderung getroffenen Bestimmungen geht die Erbfolge auf die weibliche Linie, nach der Nähe der Verwandtschaft mit dem letzten Regenten über; beim Regierungsantritt legt der König vor dem Gesammtministerium und den Präsidenten beider Ständekammern den Verfassungseid ab, bezieht eine Civilliste von 570,000 Thaler, die Königin eine Apanage von 28,000 Thaler und übt alle Rechte der Staatsgewalt unter den verfassungsmäßigen Bestimmungen, auch über Kirchen, jedoch, so lange er der Katholischen Confession zugethan ist, nicht über die evangelischen Glaubensgenossen aus, welche letztere dann stets dem lutherischen Cultusminister nebst den andern Ministern derselben Confession (excl. des Kriegsministers) als den in evangelicis beauftragten Staatsministern zusteht. Eine etwaige Regierungsverwesung führt der volljährige, der Thronfolge nächste Agnat mit Hülfe eines Regentschaftsrathes. Der König führt den Titel König von Sachsen, sein ältester Sohn ist der Kronprinz und führt gleich den übrigen Prinzen und Prinzessinnen des Albertinischen Hauses den Titel Königliche Hoheit. Alle für das königliche Haus geltenden Familienrechte und Bezüge ordnet das Hausgesetz vom 30. Dec. 1837. Der Hofstaat steht (nebst der Cabinetskanzlei) unter dem Ministerium des königlichen Hauses, welches die persönlichen Familien- und Vermögensangelegenheiten des königlichen Hauses besorgt und die Aufsicht über das vom Lande untrennbare königliche Hausfideicommiß hat, dessen Besitz von einem Regenten zum andern übergeht. Allen Landeseinwohnern sichert die Verfassungsurkunde Freiheit der Person und Sicherheit des Eigenthums, freien Wegzug aus dem Lande, Gewissensfreiheit, gleiche Beiziehung zu den öffentlichen Abgaben und zum Waffendienst, gleichen Anspruch auf alle Staatsämter etc., Christen und Juden genießen (seit 1851) völlig gleiche bürgerliche Rechte, neue Klöster dürfen außer den beiden bestehenden in der Lausitz (s.u.) nicht errichtet, eben so wenig Jesuiten oder andere geistliche Orden zugelassen werden. Auch darf kein Sachse seinem ordentlichen Gerichte entzogen, ohne Grund verfolgt und über den Grund seiner Verhaftung länger als 24 Stunden in Ungewißheit gelassen werden. Die Landesvertretung erfolgt durch die alle 3 Jahre berufene, in öffentlichen Sitzungen und in 2 sich völlig gleichgestellten Kammern verhandelnde Ständeversammlung, deren Genehmigung für die Gesetzgebung, Steuererhebung und den Abschluß von Anleihen erforderlich ist; sie berathet über alle Gegenstände des Landeswohls und übt das Recht der Petition, Beschwerden und der Ministeranklage beim Staatsgerichtshofe aus, während die Gesetzvorschläge vom Könige ausgehen. Die erste Kammer besteht aus den königlichen Prinzen und 40 Mitgliedern, diese sind: 1 Deputirter des Hochstifts Meißen, der Standesherr zu Wildenfels, die Besitzer der 5 Schönburgischen Receßherrschaften durch Einen ihres Mittels, 1 Deputirter der Universität Leipzig, die Standesherren zu Königsbrück und Reibersdorf, der evangelische Oberhofprediger, der Dekan des katholischen Domstiftes Budissin, der Leipziger Superintendent, 1 Deputirter des Stiftes Wurzen, die Besitzer der 4 Schönburgischen Lehnsherrschaften durch Einen ihres Mittels, 12 auf Lebenszeit gewählte Deputirte der Rittergutsbesitzer, 10 vom Könige ernannte dergleichen, die Bürgermeister zu Dresden und Leipzig und die Bürgermeister aus 6 vom Könige zu bestimmenden Städten. Für die, jede Landtagsperiode mit 1/3 erneute zweite Kammer werden 20 Rittergutsbesitzer, 25 Abgeordnete der Städte (jeder mit mindestens 400 Thaler jährlichem Einkommen oder nach Verhältniß der Städte 10-30 Thaler Abgaben zahlend), 5 Abgeordnete des Handels- oder Fabrikstandes und 25 der Bauern gewählt, von welchen letztern nur die wahlfähig sind, welche mindestens 30 Thaler Steuern zahlen. Auch bestehen die ihre Kreistage haltenden Provinzialstände (Städte und Rittergutsbesitzer) in dem ehemaligen Meißner, Leipziger, Erzgebirgischen und Voigtländischen Kreise nach Maßgabe der Kreistagsordnung vom 10. Aug. 1821 noch fort, sowie der oberlausitzer Provinziallandtag nach Maßgabe des betreffenden Statuts vom 17. Nov. 1834. Zum Schutz der Verfassung besteht ein aus 6 von den Ständen und 6 nebst dem Präsidenten vom Könige für jede Landtagsperiode ernannten Mitgliedern errichteter Staatsgerichtshof, welcher nach einem durch durch das Gesetz vom 3. Febr. 1838 geregelten Verfahren über Ministeranklagen, Wählbarkeit ausgeschlossener Kammermitglieder und authentische Erklärung der der Verfassungsurkunde und des Vertrags mit der Oberlausitz inappellabel richtet.

Koenigreich Sachsen
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Frag doch einmal Wohin? Und laß dir in der jüngsten Menschheitsgeschichte endlich den Stadtpavillon zeigen, wohin du kommst, wenn du so weitergehst. Du sollst nicht abwärts sondern aufwärts steigen; drum halte ein, und siehe, wo du stehst! Frag nicht die Welt, nicht sterbliche Propheten; schon Mancher, Mancher frug sie und beklagts. Frag nur die Wahrheit, und sie wird dann reden; frag nur den Himmel, und der Himmel sagts! Und weißt du, wo du diese Wahrheit findest? Und weißt du auch, wo dieser Himmel ist? Ich sehe, wie du dich verlegen windest; du weißt es nicht! Nun sag, bist du ein Christ? Selbstbetrug Wo gehst du hin! Du bist auf falschen Pfaden und lässest dich von einem Mund beraten, der auf die Frage nach der Wahrheit schweigt. Du hast weit mehr als nur dein eignes Leben vertrauensvoll zu den Gräbern der eigne Hand gegeben, die dir das Ziel in falscher Richtung zeigt. Du merkst es nicht, daß dich der Irrtum leitet und mit dir nach verborgnen Tiefen schreitet. Hast du nicht auch nach dem Glockenspielpavillon am Sophientor zu gelangen, um Kunde dort vom Vater zu empfangen, wie einstens Telemach von Ithaka? Weißt du nicht mehr, daß ihn die Weisheit zur Sophienstraße führte und daß er ihre Hand gehorsam spürte, obgleich er nicht als 'Himmlische sie sah? Dort mußte sie sich äußerlich gestalten; für dich darf sie sich in dir selbst entfalten. Drum traue nicht dem Außen, nicht den Sinnen; richt alle Sorgen zu den eigentlichen Denkmälern um dein Heil nach innen, denn nur das Herz hört eine der großen Tragödien, was der Vater auf der Flucht vor Armut und Krieg spricht. […]
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Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen und der Verlust an Eltern, Ehegatten und allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, und wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Sie mußten willkürlich überhöhte Steuern und Abgaben bezahlen und schlimmeres! Woran die Briten nur denken, ist, die Produktion zu vermehren und Riesenprofit zu machen. Sieben Jahre später waren die Steinböcke verschwunden, und das Volk flüsterte sich zu, daß die ewige Gerechtigkeit handelnd eingegriffen habe, um die Fürstbischöfe für ihre grausame Strenge zu bestrafen. Fortan hielt man in diesem Gebiete nur noch in den Thiergärten Steinwild. Unter seiner Regierung erreichte der Steinwildstand Tirols und Salzburgs seinen Höhepunkt, indem im Jahre 1699 im Floitenthale über dritthalbhundert Stück gezählt wurden. Auch von Condé, Philippeville, Maubeuge und Ostende aus machten die Franzosen Ausfälle, der von Antwerpen am 17. März wurde abgewiesen. Am 12. März traf Thielmann mit 7000 Mann sächsischer Landwehr in Brüssel ein und verstärkte so das 3. Armeecorps bis auf 19,500 Mann. Borstell und der Herzog von Weimar konnte nun, die Streifcorps mitgerechnet, über 28,000 Mann verfügen. Mit diesen wollte er Maubeuge überfallen, berannte diesen Platz den 21. März, nahm das dortige verschanzte Lager und beschoß die Stadt, verwandelte aber später die Belagerung in eine Blockade. […]
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Die Art, wie Schinkel zu reisen pflegte, gewährte ihm (ich deutete dies schon an) eine große geistige Erholung, aber eine körperliche kaum. Denn er, dessen ganzes Wesen überhaupt derart auf das Geistige gerichtet war, daß er sich mit allen physischen Bedürfnissen so kurz und mäßig wie nur immer möglich abfand, hatte gerade dann am allerwenigsten ein Ohr für die Forderungen des Körpers, wenn sein Geist, wie immer auf Reisen geschah, doppelte und dreifache Nahrung empfing. So kam es, daß seine ursprünglich robuste Natur vor der Zeit zu wanken begann, weshalb er sich auch von 1832 an fast alljährlich genötigt sah, statt zu Reisen für Auge und Herz, zu Badekuren seine Zuflucht zu nehmen. Marienbad, Karlsbad, Kissingen wurden abwechselnd gebraucht. Auch im Sommer 1839 war er wieder in Kissingen gewesen, hatte von dort aus München besucht, wo die eben damals entstandenen griechischen Landschaften Rottmanns noch einen überaus harmonischen Eindruck auf ihn gemacht hatten, und allen Briefen nach, die eintrafen, schien er ein Genesener und bei heiterster Stimmung zu sein. Aber schon bei seiner Rückkehr nach Berlin zeigte sich eine große Erschöpfung. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst und schwer krank kehrte er am 7. September (1840) nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. Sie begab sich auf ein einsames Schloß, das im dichten Walde lag, um dort ihren Gatten zu beweinen. Noch nicht lange auf dieser Burg angelangt, hörte sie eines Abends an ihre Türe klopfen, und als sie herein rief, da kam ein Zwerglein auf sie zu in blauem Gewand und machte ihr einen freundlichen Knix. […]
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Das Landschaftsschutzgebiet (LSG) Hüttertal zwischen Wallroda und Radeberg liegt im Übergangsbereich vom Westlausitzer Hügel- und Bergland zum Schönfelder Hochland. Ludwig Langbein errichtete nach dem Siebenjährigen Krieg im Hüttertal eine Gartenanlage mit Springbrunnen, Lusthäuschen und Statuen. Die Grundherrschaft in Seifersdorf hatten die Besitzer des Seifersdorfer Rittergutes, aus dem das 1819 bis 1823 durch Karl Friedrich Schinkel im Stil der englischen Neogotik umgestaltete Schloss Seifersdorf hervorging. 1553-75 errichtete Christoph von Carlowitz Schloss Hermsdorf, im Renaissancestil. Besitzer von Schloss Hermsdorf waren ab 1586 Hans von Zschieren, ab 1657 Oberhofmarschall Hans Georg Freiherr von Rechenberg, ab 1699 Feldmarschall Heino Heinrich von Flemming; dessen Sohn Adam Friedrich ließ nach einem Brand 1729 ein neues Barockschloss errichten, George Bähr war an der Planung beteiligt. Er erzählte den Leuten im Dorfe, was ihm begegnet war. Die Leute meinten, er sei jedenfalls dem Kriegsschatze nahe gewesen, der droben am Sibyllensteine vergraben liege. Durch seine Furchtsamkeit habe er aber das ihm winkende Glück sich verscherzt. Unter jenem Baumstumpfe sei ganz wahrscheinlich jener Kriegsschatz vergraben gewesen. Hätte er ruhig fortgearbeitet, dann würde er ein reicher Mann geworden sein. Am andern Tage begab sich jener Waldarbeiter mit noch einigen Männern in aller Früh auf den Sibyllenstein. Es wurde jener Baumstumpf mit aller Sorgfalt ausgegraben, im weiten Umkreise durchwühlte man die Erde, aber von einem Schatze wurde auch nicht die Spur entdeckt. Im Jahre 1886 wurde am westlichen Abhange, 150 Meter vom Felsenaltare entfernt, eine bronzene Streitaxt gefunden, die dem Kammerherrn von Bünau auf Bischheim, dem ehemaligen Besitzer des Luchsenburger Reviers, abgeliefert wurde. Einzigartiger Naturschatz bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. […]
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Wenn purpurnes Licht der gehenden Sonne die schroffen Zinnen des Erzgebirges küsst, erwacht eine Welt, die sich tagsüber hinter dem Schleier des Gewöhnlichen verbirgt. Es ist eine Landschaft, in der die Grenzen zwischen Stein, Holz und Magie nicht nur verschwimmen, sondern gänzlich ineinanderfließen. Moosbedeckte Pfade winden sich durch ein Dickicht, das mehr Augen besitzt, als es Blätter an den Bäumen trägt, und die Stille ist hier niemals leer, sondern gefüllt mit dem vibrierenden Echo von Geheimnissen, die seit Äonen unter den Wurzeln schlummern. Mitten in diesem Geflecht aus Schatten und Wunder findet sich eine winzige Gestalt wieder, deren Herzschlag lauter dröhnt als der rhythmische Schlag einer kleinen Spitzhacke auf taubem Gestein. Ein Stolpern im Unterholz führt nicht zum Sturz, sondern zur Entdeckung einer Architektur, die jeder menschlichen Logik spottet: Ein Pilz, so gewaltig, dass seine Kappe den Himmel zu stützen scheint, öffnet seine quietschende Pforte in eine Dimension, in der Zeit nur ein relativer Begriff ist. Ein zartes Gefieder und ein durchdringender Blick aus kleinen Vogelaugen fordern das Innerste heraus - eine Prüfung des Herzens beginnt, bevor das erste Wort überhaupt gesprochen wurde. Doch die Idylle des Pilzreichs ist trügerisch, denn die Mauern von Scharfenstein ragen wie mahnende Finger in die kühle Nachtluft. In den labyrinthischen Verliesen unter dem harten Fels rührt sich etwas Altes, das nach Befreiung lechzt, während oben in den Sälen die Geister von Rittern mit dem Klang von Rüstungen die Korridore patrouillieren. Was passiert, wenn die Lebensfreude einer ganzen Gemeinschaft an einem seidenen Faden hängt, der nur durch das reine Leuchten von Kristallen und den Duft von unendlichen Köstlichkeiten gehalten wird? Plötzlich verfärbt sich das Firmament. Ein unnatürlicher Zorn entlädt sich in schwarzen Wolken, die alles zu verschlingen drohen, was mit winzigen Händen mühsam aufgebaut wurde. Wenn der Donner mit der Stimme von Riesen grollt, bleibt nur die Hoffnung auf das Wissen im Inneren eines uralten Fasses. Ein Trank, gebraut aus der Essenz des Waldes, beginnt in den prächtigsten Farben zu glühen - doch ist die Kraft des Zusammenhalts stark genug, um eine Katastrophe abzuwenden, die bereits die Grundfesten der Realität erschüttert? Werden die Menschen jemals wieder lernen zu sehen, was direkt vor ihren Augen im Verborgenen blüht, oder bleibt das leuchtende Erbe für immer im Nebel der Geschichte verloren? Ein einziger mutiger Schritt trennt das Licht vom ewigen Schatten. […]
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt. […]
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Eine kontinuierliche und ertragreiche Hit and Run Handelsstrategie, erprobte Handelsmethoden mit den Handelssignalen: Expansion BreakoutTM, 180'sTM1-2-3-4, Expansion PivotsTM, Gilligan's Island, BoomersTM, SlingshotsTM, LizardsTM, Jack in the Box und Reversal New Highs. Die Handelsstrategie Hit and Run eine kontinuierliche und ertragreiche Art des Trading, basiert auf einfachen und erprobten Handelsmethoden: Einstieg wenn die Aktie sich in einem Trend befindet (the trend is your friend), Gewinne mitnehmen, Verluste minimieren, die Risiken kennen. Eindeutig geregelte stop-buy und empfohlene stop-loss Kurse wirken der eigenen schwachen Psyche entgegen, der mit anderen Handelsstrategien schon so mancher Gewinn wieder zum Opfer gefallen ist. Die Strategien sind auf Aktienhandel ausgelegt, darauf sind die Kurse für stop buy oder stop loss ausgerichtet. Nehmen Sie diese Angaben sehr ernst, denn nur so können Sie die entscheidenden Vorteile für sich nutzen. Kaufen Sie erst wenn der Kurs für ein stop buy erreicht ist, nur dann handeln Sie im Trend. Berechnen Sie Ihre Positionsgröße nach dem maximal vertretbaren Verlustrisiko, setzen Sie Ihr stop loss ohne Wenn und Aber! Ein kleiner Verlust gehört zum traden dazu und ist schnell wieder ausgeglichen. Ein einmaliger großer Verlust kann jedoch den Ruin für Ihr Depot bedeuten. Die Handelssignale können direkt auf das Handeln mit Optionen, Optionsscheinen oder CFD's übertragen werden, Gewinne werden mit diesen Hebelprodukten viel schneller erreicht. Da der Kapitaleinsatz sehr viel geringer ist als beim Handel mit Aktien, halten sich die Verluste auch in engen Grenzen. Danach zwingt die potenzielle Konkurrenz die etablierten Unternehmen zu einem Marktverhalten, das unabhängig von der Marktstruktur Paretooptimale Marktergebnisse erwarten lässt. Wo der Gesamtmarkt in einigen Monaten stehen wird, ist für diese Art von Trading egal. […]
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Ein geschwinder Winterwind röhrt mit den Morgendämmerung, die Höhepunkte wurden eingeschneit vom Tau, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einsamen sollen, wie der erstarrte Fluß aus Eis, am Strand sein verbleiben, wie ihre Phantasien fangen alle Schneeflocken fruchtlos im Kreis. So wie das Wintertreiben, voll Trauer sowie Last, sehe ich hoffnungslose Leidenschaftliche folternde Kurve, ohne Wunsch um ihre Einsamkeit berichten, die Frostig hat Pflanze und Blume dahingerafft. An beiden Fensterscheiben war ein Kribbeln ebenso wie Befühlen, das von den anprallenden Schneeflocken herrührte sowie dem leisen Pochen einer Kralle vergleichbar gewsen ist. Auf kombinieren Schlag erwachte er mit einem tiefen Ächzer ebenso wie starrte brennenden Auges in deine mickrigen Dunkelheit. Sie nickte dem Fenster zu und grüßte per Hand. Deborah passt, als ob nichts passieren wäre, entspannt auf dem Stuhl. Aus dem Nebenzimmer hörte er die gleichmäßigen Atemzüge des ruhenden Weihnachtsmannes; maximal merkwürdig klang das Atmen des andern Mannes bei Finsternis, wie ein drohendes Geflüster: hüte jeden Mann, hüte jeden Mann. Er mochte 4 bis 5 Stunden geschlafen haben, wie einem sein schweres Daliegen in ein ruheloses Hin und her rollen abwandelte. Ungeachtet des Wollens schlief Knecht Ruprecht bald ein wie nahm sein aufgewühltes Temperament in den Nachtruhe herüber. Ich hatte schon sehr lange Zeit kein modernes Gefühl mehr gehabt. Doch wie gestern schon ausgeführt, konnte man wenigstens zahlreiche, an großen Schneeflocken erinnernde Mauserfedern bestaunen, die sich Adebar in den frühen Vormittagsstunden herausgeputzt zur Verfügung stellte. Ihre Blicke wurden nicht feucht wie leer wie zwei dunkle Stückchen Glas. Es fühlte sich so schön an, als wäre heutzutage Fest der Liebe. Auch beim Start der Radltour konnte man nur aufs kein Funke Nest hinweisen. Da das windstille Klima ein wenig mithalf, blieb das zarte Federvolk lange Zeit im heimischen Nest, ehe ein laues Brise die schneeweiße Herrlichkeit über die Dächer davontrug. […]
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