Die Militärgerichtsbarkeit wird nach dem Militärstrafgesetzbuch (s. oben) von den Kriegsgerichten und dem Oberkriegsgericht in Dresden geübt. Die Uniform der Generale, des Generalstabes und der Adjutantur: dunkelblauer, roth aufgeschlagener Waffenrock mit rothem Vorstoß, goldenen Knöpfen und dergl. Stickerei und blaue Beinkleider mit rothem Vorst oß, die General- und Flügeladjutanten nebst den Offizieren des Kriegsministerums mit goldenen Achselbändern auf der rechten Schulter; Schulter; die Uniform der Linieninfanterie (welche künftig hellblaue Waffenröcke erhalten soll, zur Zeit): dunkelgrüne, hellblau aufgeschlagene Waffenröcke mit Achselklappen, rothem Vorstoß und gelben Knöpfen und hellblaue, roth vorgestoßene Beinkleider, Kopfbedeckung das Käpt; die der Jäger dunkelgrün und schwarz aufgeschlagen mit rothem Vorstoß Vorstoß und schwarzgraue, roth vorgestoßene Beinkleider und Czakos; die Uniform der Reiterei hellblaue Waffenröcke (1. Regiment zinnoberroth, 2. Regiment carmoisin, 3. Regiment schwarz und Garde weiß aufgeschlagen und sämmtlich weiß vorgestoßen) mit gelben Knöpfen, hellblaue, weiß vorgestoßene Beinkleider und Helme, Unteroffiziere und Soldaten messingene Achselschuppen; die Uniform der Fußartillerie (auch der Pionnier- und Pontonnierabtheilung) dunkelgrüne, roth aufgeschlagene und vorgestoßene Waffenröcke mit gelben Knöpfen, schwarzgraue, roth vorgestoßene Beinkleider, gelbes Lederzeug, als Kopfbedeckung Käpis; die der reitenden Artillerie eben so, nur mit cavalleriemäßigem Schnitt, Achselschuppen und Helmen, und die des Trains hellblaue, schwarz aufgeschlagene Waffenröcke mit rothem Vorstoß und gelben Knöpfen, Achselschuppen, hellblaue, roth vorgestoßene Beinkleider und Czakos. Die Offiziere unterscheiden sich hauptsächlich durch die Epauletten, welche bei der Infanterie ganz von Goldtressen mit vergoldeten halben Monden, bei der Reiterei aber von starken vergoldeten Schuppen sind, während die Stabsoffiziere volle Epauletten, die Porteépeejunker aber nur Achselklappen von Goldtresse haben; Gradauszeichnungen sind Sterne auf den Epauletten, deren der Lieutenant, Major und Generalmajor einen, der Oberlieutenant, Oberstlieutenant und Generallieutenant zwei, der Rittmeister od. Hauptmann, Oberst und General drei hat, bei den Unteroffizieren dagegen Treffen und Litzen auf den Kragen. Der Burnus der Offiziere und die Mäntel der Soldaten sind grau. Die Militärärzte tragen hellblaue, roth vorgestoßene Waffenröcke mit schwarzen Sammetaufschlägen und weißen Knöpfen, graue Beinkleider, dreieckige Hüte, silberne Porteépées und Epauletten, letztere bei den Oberärzten erster Klasse mit drei Sternen, bei den Oberärzten zweiter und dritter Klasse mit zwei Sternen und bei den Assistenzärzten (welche keine Federstütze tragen) mit einem Stern. Die Auditeurs, welche in drei Klassen zerfallen, haben dunkelb laue Waffenröcke mit dergl. Aufschlägen und gelben Knöpfen, dreieckige Hüte, silberne Porteépees und goldene Epauletten. Bewaffnung mit gezogene Bayonnetflinten (nach österreichischem Muster) und Seitengewehre bei der Infanterie und bei der Reiterei Säbel, Karabiner und Pistolen. Die Artillerie, deren Zeughaus und Laboratorium sich in Dresden befindet, führt führt für die schweren Batterien zwölfpfündige, für die leichten Batterien sechspfündige Kanonen und achtpfündige Haubitzen (neuestens sind gezogene Kanonen nach preußischem Muster eingeführt worden). Das Lederzeug ist schwarz, weiß nur bei der Cavallerie, deren Offiziere gleich denen der reitenden Artillerie und des Trains goldenes Riemzeug tragen. Die Bezahlung der Armee ist ungefähr so wie die preußische, und auf Pension hat der Offizier und Soldat nach wirklicher Dienstunfähigkeit od. 40 Jahren Dienstzeit Anspruch; sie richtet sich nach den Dienstjahren und beträgt bei mehr als 10 Jahren, 8/24 des Gehaltes, bei mehr als 50 Jahren den ganzen Gehalt und so weiter im Verhältniß, so daß jedoch eine Pension nie 3000 Thlr. übersteigen darf. Bei Heirathen der Offiziere bis zum Hauptmann zweiter Klasse muß ein Vermögen von 6000 Thlrn. nachgewiesen werden. Den Kern der Militärbildungsanstalten (s. oben) bildet das Cadettencorps von 80 Eleven, deren Uniform in dunkelgrünen, weiß aufgeschlagenen Waffenröcken mit gelben Knöpfen, grünen grünen Achselklappen, grauen Beinkleidern und Czakos besteht. Für die Cavallerie ist eine Reitschule in Dresden eingerichtet. Recrutierung: alle sächsischen Staatsbürger sind vom 20. Jahre an militärpflichtig, doch können Stellvertreter, durch Zahlung von 300 Thlrn. Einstandsgeld an das Kriegsministerium, gestellt werden. Die Dienstzeit beträgt im Frieden 6 Jahre nebst 2 Jahre Kriegsreserve, außer welcher es auch noch zur Ergänzung der Armee im Kriege eine Dienstreserve gibt. Während eines Krieges hat Niemand wegen vollendeter Dienstzeit Anspruch auf Entlassung. Die Feldzeichen sind gleich den Nationalfarben weiß und grün.
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
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In einer Welt, in der das Wetter plötzlich von drückender Hitze zu kalten Regenschauern wechselte, entfaltete sich am Freitagnachmittag in Dresden ein schicksalhafter Unfall. Die Stadt, durchzogen von dichtem Verkehr und regennassen Straßen, wurde Schauplatz eines Ereignisses, das die Gemüter noch lange bewegen sollte. Auf der Kreuzung Gerokstraße und Elisenstraße, in einem Moment, in dem die Sicht durch den strömenden Regen beeinträchtigt wurde, kollidierte ein PKW mit der Straßenbahn der Linie 6. Der Aufprall war gewaltig, und das Quietschen der Bremsen vermischte sich mit den Schreien der Passanten. Die Szene war von düsterer Atmosphäre durchzogen, und die Regentropfen auf dem Asphalt spiegelten die beklemmende Stimmung wider. Inmitten dieses tragischen Moments erwachte ein Gefühl der Bedrohung. Der Fahrer des PKWs, zwar nur leicht verletzt, stand vor den Trümmern seines Wagens, während die erschütterten Straßenbahninsassen sich in der Dunkelheit der Stadt wiederfanden. Doch das Unheil endete nicht mit der Kollision. Ein Schleier des Mysteriösen legte sich über die Szene, als die Lichter der Straßenbahngleise flackerten und das Unbehagen in der Luft spürbar wurde. Die herbeigerufene Polizei und Feuerwehr verschärften die Atmosphäre, als sie die Unfallstelle absicherten. Die Straßenbahnlinie 6 wurde umgeleitet, und die Umgebung schien sich in einen undurchsichtigen Nebel aus Unsicherheit zu hüllen. Selbst nachdem der Verkehr wieder normal floss, hallte die Erinnerung an das Unglück nach und wurde zu einem mysteriösen Rätsel, das die Gedanken der Anwohner in Beschlag nahm. Inspiriert von diesem unfassbaren Zwischenfall ruft dieser Teaser dazu auf, die düsteren Geheimnisse der Straßen Dresdens zu erkunden. Wie ein Schatten, der sich über die Stadt legt, offenbart sich hier mehr als nur ein Unfall. Die Straßen von Dresden bergen Geschichten, die tief in der Dunkelheit verborgen sind. Seien Sie darauf vorbereitet, denn die Realität dieser Stadt ist nicht immer, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Werfen Sie einen Blick in die Abgründe, die sich hinter der Oberfläche verbergen, und entdecken Sie das, was im Verborgenen lauert. Das Mysterium von Dresden erwartet Sie – ein Rätsel, das gelöst werden muss, um die wahre Geschichte ans Licht zu bringen.
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Nach der Niederlage des österreichisch-sächsischen Heeres bei Hohenfriedberg 4. Juni 1745 rückten die Preußen in Sachsen ein und besiegten das sächsische Heer 15. Dec. 1745 bei Kesselsdorf, worauf am 25. Dec. 1745 der Friede zu Dresden zwischen Sachsen, Preußen und Österreich geschlossen wurde. Während dieses kurzen Krieges hatte Sachsen beträchtlich durch die Preußen gelitten und mußte im Frieden noch 1 Mill. Thlr. Kriegssteuer an Preußen zahlen. August II., welcher sich bis dahin in Polen aufgehalten hatte, kehrte nun nach Sachsen zurück, berief sogleich einen Landtag und bildete, um das Schuldenwesen des Staates zu ordnen, eine Restaurationscommission, bei welcher bes. die geheimen Räthe von Fritsch, von Gutschmidt und Wurmb sich verdient machten. August II. st. am 5. Oct. 1763. Er war der letzte König von Polen aus dem Hause Sachsen. 100 Jahre für Gewaltfreiheit und Frieden - Die meisten preußischen Generale waren nachheutigen Maßstäben Rentner. Auch die Mobilisierung verlief zäh und unvollständig. Im Kampf kam immer nur ein Teil der Truppen zum Einsatz, während Reserververbände bis zur bitteren Niederlage in der Hinterhand gehalten wurden. Außerdem war die Logistik höchst mangelhaft: es fehlten Lazarette, das Kartenmaterial war veraltet, und es gab erheblich zu wenig Zugpferde für die Artillerie. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König FRIEDRICH WILHELM III. und Königin LUISE nur knapp der französischen Gefangenschaft. NAPOLÉON zog als triumphaler Sieger wenige Tage später in Berlin ein. Die Folgen der Niederlage wurden ein knappes Jahr darauf im Frieden von Tilsit festgeschrieben. Preußen verlor drei Viertel seines Staatsgebietes, musste hohe Kriegsentschädigungen an Frankreich entrichten und sein Heer auf 42 000 Mann reduzieren. Mit der napoléonischen Besatzung begann aber auch die Zeit umfangreicher Reformen, von denen allerdings viele nach dem Wiener Kongress 1815 wieder revidiert oder verwässert wurden. Dort vereinigten sich beide Garnisonen zu einem Corps von 13,000 Mann mit 36 Kanonen. Thielmann besetzte, um Maison den Rückzug abzuschneiden, Courtray mit 5000 Mann, kehrte aber am 27. März vor der Übermacht der Franzosen nach Tournayzurück, um von Oudenaarde Verstärkungen an sich zu ziehen. Um einem etwaigen Angriff Maisons auf Brüssel vorzubeugen, sammelte der Herzog von Weimar am 30. März bei Alost 7000 Mann u. 30 Kanonen, wozu noch 3000 Mann unter Wallmoden kamen, welcher unter den Befehlen des Kronprinzen von Schweden bei Löwen stand, u. wollte mit diesem Corps Maison in der Front angreifen, während Thielmann mit 9000 Mann denselben in der Flanke von Oudenaarde aus bedrohen sollte. Er wollte aber nicht nach Brüssel vorrücken, sondern trat am 30. März den Rückzug von Gent nach Courtray an. Hier traf er am 31. mit Thielmann zusammen, welcher sich mit ihm in ein Gefecht einließ, welches er erst am Abend abbrechen konnte u. worin er 600 Mann verlor. Er suchte nun Tournay zu nehmen, welches von dem weimarischen Oberst Egloffstein mit drei Bataillonen vertheidigt wurde, mußte sich aber nach mehren Stürmen nach Lille zurückziehen. Am 4. April kam die Nachricht von der Einnahme von Paris in Brüssel an, u. am 9. April wurde eine Übereinkunft zwischen beiden Theilen getroffen, welcher am 12. April ein Waffenstillstand folgte. Der Kronprinz von Schweden hatte während der Zeit unthätig Anfangs bei Köln u. dann bei Lüttich gelegen.
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Es beginnt in der Stille der Nacht, als plötzlich die Carolabrücke, ein städtischer Gigant, in der Elbe kracht. Kaum haben die ersten Dresdner den Schock verdaut, kommt das nächste Unglück: Ein Eierlöffel, ein treuer Begleiter des Morgenrituals, bricht ebenso kläglich entzwei. Zufall oder böses Omen? Es bleibt das dumpfe Gefühl, dass dies nur der Anfang ist. Mit einem Seufzer und dem unerschütterlichen Humor, für den die Sachsen bekannt sind, nehmen die Einwohner ihr Schicksal an – und blicken auf die Reste ihrer einst so stolzen Brücke. Doch so skurril die Situation auch sein mag, sie ist nur der Auftakt für das, was noch kommt. Derweil der Schock nachhallt, versammeln sich die Menschen wie mystisch angezogen am Fluss. Einige schauen fassungslos, andere zücken ihre Handys und dokumentieren das Spektakel. Es ist, als wäre der Einsturz zu einer grotesken neuen Attraktion geworden, mit Straßenmusikern und Dosenbier, derweil die Schaulustigen ihre Selfies schießen und das Hochwasser die Letzten zu verschlingen droht, rückt die Bundeswehr an – Panzer inklusive. Plötzlich wirkt das städtische Drama wie eine düstere Szene aus einem apokalyptischen Film, in dem sich die Elbe und die Schaulustigen einen makabren Wettlauf liefern. Doch Dresden hat schon Schlimmeres überstanden: Kriege, Zerstörung, Hochwasser. Und so philosophieren die Einwohner, zwischen einem letzten Schluck Kaffee und einem bitteren Lächeln, über die Vergänglichkeit ihrer Brücken. Die Stadt mag Wunden haben, aber sie heilt immer wieder. Die Frage, die bleibt, ist nur, wie oft noch? Die Straßenbahnen finden bald neue Wege, doch die Narben in den Herzen der Menschen und im Stadtbild werden lange Bleiben. Doch es bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Die Elbe, schon immer eine launische Gefährtin der Stadt, schwillt bedrohlich an. Panzer der Bundeswehr rollen an, um die Überreste der Brücke zu Bergen, doch die Natur hält sich nicht an den Zeitplan. Das Hochwasser naht. Mit jeder Stunde steigt der Pegel, und die Stadt wirkt plötzlich kleiner, verletzlicher. Es scheint schnell, als wäre dieser Ort immer wieder zum Zusammenbruch verdammt – als wäre es Tradition, dass Brücken supereinfach verschwinden, nur um dann später einmal neu zu entstehen. Doch wer Dresden kennt, weiß, dass nichts und niemand hier wahrhaft vergeht. Ja, Brücken mögen einstürzen, der Alltag mag gestört werden, aber die Menschen? Die lassen sich nicht unterkriegen. Mit einem trockenen „Nu is die Brücke halt weg“ gehen sie ihrem Tagwerk nach, als wäre der Zusammenbruch nur ein kleiner Makel in einem größeren Bild. Das Leben geht weiter, Straßenbahnen finden neue Wege, und selbst die Panzer sind keine Überraschung mehr, sondern Teil des Bildes, das sich die Dresdner langsam zu eigen machen. Aber was kommt als Nächstes? Bleibt diese Wunde in der Stadt oder heilt sie, wie so viele zuvor? Eine Frage, die niemand so genau beantworten kann – und das ist wohl das Größte
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Dramatische Explosion erschüttert Imbiss am Jägerpark! Gestern Abend kam es zu einem verheerenden Vorfall, als plötzlich eine Propangasflasche im Bistro des 53-jährigen Betreibers explodierte. Der Mann erlitt schwere Brandverletzungen und musste sofort in eine Spezialklinik nach Leipzig gebracht werden. Der Schaden an dem kleinen Bistro ist enorm, die Druckwelle hat das Gebäude massiv beschädigt. Passanten blieben bei der Explosion unversehrt, aber die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind in vollem Gange. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Die Flasche wurde sichergestellt und Kriminalisten untersuchen sie, um Antworten zu finden. Der Vorfall hat die Anwohner schockiert und sie sind verunsichert, denn es bleibt unklar, ob es weitere Gefahren gibt. Was ist der Grund für die Explosion? War es ein technisches Problem oder gab es menschliches Versagen? Es wird erwartet, dass die Ermittlungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Es bleibt zu hoffen, dass es keine weiteren Verletzten gibt. Die Anwohner und Betreiber anderer Geschäfte in der Umgebung sind aufgefordert, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Vorfällen unverzüglich die Polizei zu informieren. Die Situation bleibt weiterhin unklar, aber eins ist sicher: Es wird dauern, bis das Bistro am Jägerpark wieder normal funktionieren kann. Die Propan Flasche wurde sichergestellt. Kriminalisten prüfen nun, wie es zu der Explosion kommen konnte. Der angenehmen Lage halber, wurde es noch immer im baulichen Stande erhalten, war auch mit allem Hausgeräte wohl versehen, und diente dem Eigentümer zum Jagdschloß, der oft darin den Tag über bankettierte; aber sobald die Sterne am Himmel funkelten, mit seinem Hofgesinde davonzog, um den Insulten des Poltergeistes, der die Nacht über darinne tosete, zu entweichen, denn am Tage ließ das Gespenst sich nicht vermerken. Der Graf hätte keinen treuem und wachsamern Hüter des Schlosses bestellen können, als eben das Nachtgespenst, das die verwegensten Diebesbanden in Respekt hielt.
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Wenn der dichte Nebel des Stroms die Konturen der Wirklichkeit verschlingt, beginnt eine Reise, die jenseits aller Landkarten ihren Anfang nimmt. Das metallische Beben eines alten Flussdampfers liefert den Takt für ein Schicksal, das untrennbar mit dem Ruß der Schornsteine und der eisigen Stille nächtlicher Wasserwege verwoben ist. Es herrscht eine Atmosphäre der Erwartung, in der jedes Knacken im Gebälk wie eine Warnung aus einer fernen Epoche klingt. In dieser Welt, in der die moderne Kälte grauer Betonwüsten auf die archaische Wucht karger Gebirgszüge trifft, verblassen die Grenzen zwischen dem, was wir sehen, und dem, was uns im Verborgenen beobachtet. Es ist ein Raum voller Kontraste, in dem das vertraute Licht der sächsischen Heimat nur der Vorbote für eine Prüfung ist, die in den staubigen Winkeln des Maghreb auf ihre Entfesselung wartet. Wer vermag zu sagen, ob eine einzige Tat, die jahrelang als dunkler Makel im Gedächtnis brannte, nicht in Wahrheit der Schlüssel zur eigenen Erlösung ist? In den Gassen einer Stadt, die ihren Atem anzuhalten scheint, manifestieren sich Wesen, deren Blick die Kälte der Ewigkeit in sich trägt. Sie fordern keine Münzen, sondern Rechenschaft. Ein einfacher Wanderer findet sich plötzlich im Zentrum eines Wirbelsturms aus uraltem Verrat und unterdrückter Wahrheit wieder. Warum verfolgt ihn das klagende Flüstern eines Monarchen bis in die entlegensten Winkel der Welt? Es geht um mehr als nur Mut; es geht um die Integrität einer Seele, die sich weigert, unter dem Joch einer korrupten Ordnung zu zerbrechen. Ein weißes Schloss, das wie ein bleicher Knochen aus dem Grün der Wälder ragt, hütet Dokumente, die niemals ans Tageslicht kommen sollten. Hier, wo steinerne Wächter zum Leben erwachen und die Luft nach vergessenem Blut und altem Pergament schmeckt, entscheidet sich alles. Die Realität biegt sich unter dem Gewicht von Intrigen, die Generationen überdauert haben. Doch was geschieht, wenn die Schatten selbst beginnen, nach der Gerechtigkeit zu greifen? Der Weg zurück führt über das aufgewühlte Wasser der Elbe, doch die Seele, die dort ankommt, wird eine andere sein. Das Schaufelrad dreht sich unaufhaltsam weiter, während der Wind eine Wahrheit davonträgt, die nur ein einziger Mann zu fassen wagte. Doch der Preis für den Frieden ist eine Rose, die niemals welkt, solange der letzte Zeuge schweigt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Industrie- und Tiefbauservice GmbH - Managing director: Andreas Thüre 01609 Gröditz Reppiser Straße 40 Telefon: 03 52 63 / 45 38-0 Fax: 03 52 63 / 45 38-9 - We supply used and new materials to the special foundation construction industry. We also offer renting, buy with buyback and buying-in for all product lines. We carry an extensive product range of mechanically processed components. In cooperation with various partner companies, ITG provide complete solutions for the supply and realisation of sheeting components, timely and to the customers' requirements, to customers in Germany, Austria, Switzerland, the Czech Republic, Poland, the Netherlands and in all of Eastern Europe. Timely deliveries in accordance with the actual state of the building works are one of ITG's strengths – not just in Germany. This applies to used and new materials as much as to renting, buyback and buying-in of all product lines. We would be pleased to work with your company. We guarantee that our work is carried out accurately and efficiently and to a high standard as regards quality and deadlines.
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Ich ließ voraus den Führer gehn und blieb in Nacht und Stille allein noch bei den Felsen stehn, nur über mir die Sterne, nur tief aus dunkler Ferne der Nachtgesang der Grille. Nur hie und da ein Meteor stieg aus den Kratertiefen ins schweigende Azur empor und zeigte mir die Spuren erloschner Lavafluren, die ringsum lautlos schliefen. Welch ungeheures Totenreich! Und außer mir kein Leben, kein Leben fühlt' ich, und zugleich fühlt' ich ein tödlich Trauern, ein namenloses Schauern mein einsam Herz durchbeben. Zahl der Todesopfer auf den Straßen bleibt niedrig daher gab sein letztes Geheimnis denn auch erst, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenschaft in Fortsetzung der schon von Maria Theresia begonnenen Urbarialgesetzgebung war das dauerndste Resultat der Josephinischen Gesetzgebung; das Patent für Böhmen und Nebenländer erschien 1. Nov. 1781.
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