Baumwollenspinnereien zählt man 132; Kattune u. andere Baumwollenwaaren liefert auf 18,000 Stühlen das ganze Erzgebirge u. Voigtland, sowie die südliche Lausitz, dergl. Strümpfe auf 20,000 Stühlen bes. die Chemnitzer Gegend nebst den Schönburgischen Herrschaften, u. Leinwand u. Damast die südliche Lausitz; Seidenstoffe fabriciren Annaberg u. Frankenberg u. Plüsch Lausigk; Posamentirwaaren liefert Annaberg, Buchholz, Schlettau, Thum u. Umgegend, seidene seidene Bänder bes. Radeberg, leinene leinene u. baumwollene dagegen Pulsnitz u. Großröhrsdorf; Spitzen, Blonden u. genähte Waaren das Obererzgebirge u. Voigtland, deren Fertigung der Staat durch Klöppel- u. Nähschulen zu fördern sucht. Die wichtigsten Färbereien u. Appreturanstalten haben Chemnitz, Frankenberg, Glauchau u. Merane (gebleicht wird meist mit Chlor u. u. die Rasenbleiche ist nur noch für Linnen üblich). Papier liefern 66 Fabriken, incl. 6 Maschinenfabriken, jedoch lange nicht den nöthigen Bedarf; Strohflechtwaaren die Gegend zwischen Dresden, Pirna u. Altenberg; musikalische Blas- u. Streichinstrumente Markneukirchen u. Klingenthal nebst Umgegend, Pianofortes bes. Leipzig u. Dresden, Spiel- u. andere Holzwaaren das Erzgebirge, Wanduhren Karlsfeld u. Glashütte, Porzellan Meißen u. Zwickau, Glas (auch Spiegelglas) in 4 Hütten, Steingut Hubertsburg, Siebenlehn, Nossen, Pirna, Riesa, Colditz u. Königsbrück, Töpfe bes. Waldenburg, Kohren, Kamenz, Königsbrück u. Pulsnitz, Serpentinwaaren Zöblitz, Schießpulver in 5 Fabriken; ferner bereitet man Ruß, Pech, chemische Präparate, Farben, Argentan, Gold- u. Silberwaaren, Eisengußwaaren, chirurgische u. mathematische Instrumente u. Cigarren, letztere bes. in der Leipziger Gegend. Zahlreich u. wichtig sind die Maschinenbauanstalten (namentlich die Hartmannsche in Chemnitz, welche auch treffliche Locomotiven liefert) u. die Bierbrauereien, wogegen die Branntweinbrennerei sehr abgenommen hat. Der Handel, wegen dessen Sachsen seit 1834 dem Deutschen Zollverein beigetreten ist, wird theils auf der Elbe (meist Transitohandel), theils zu Lande betrieben. Ausfuhr: Wolle, wollene u. baumwollene Garne u. Waaren (s. oben), Leinwand, Bänder, Spitzen, von Mineralien bes. Steinkohlen, Pirnasche Sandsteine (bis nach Hamburg), Farben, Serpentin- u. Holzwaaren, musikalische Instrumente, Eisen- u. Blechwaaren, Porzellan, Schiffsbauholz, Wein, Leipziger Lerchen etc. Einfuhr: Getreide u. Salz, Baumwolle, Material- u. Luxuswaaren etc. Die Haupthandelsstadt ist Leipzig mit seinen berühmten 3 Messen; auch der deutsche Buchhandel hat in Leipzig seinen Hauptsitz u. seit 1834 seine Börse (vgl. Leipzig u. Buchhandel). Zur Förderung des Handels u. Verkehrs dienen außer der Leipziger Börse mehre Banken, als die 1839 mit einem Actiencapital von 1 1/2 Mill. Thlrn. begründete Leipziger Bank, die 1848 errichtete Chemnitzer Stadtbank, die 1844 errichtete Oberlausitzer Hypotheken-, Spar- u. Leihbank zu Bautzen u. der gleichzeitig begründete erbländische ritterschaftliche Creditverein zu Leipzig; zahlreich sind auch die Sparkassen. Assecuranzen für Feuer- u. Hagelschäden, für Flußschifffahrt u. Leben gibt es in Leipzig, in Dresden eine Rentenversicherungsbank. Für Industrie u. Handel bestehen zahlreiche Actienvereine bes. für Steinkohlenbau (37), für Kalk-, Marmor-, Sandstein- u. Dachschieferabbau, für Elbdampfschifffahrt (eine sächsisch-böhmische), für Eisenbahnen, für Kammgarnspinnerei zu Leipzig, mehre für Bierbrauerei, für Brodbäckerei bei Zwickau, für Mussirweine zu Niederlößnitz, für Zuckersiederei in Dresden, für Uhrenfabrikation in Karlsfeld. Außer der Elbschifffahrt, welche zum Theil mit Dampf betrieben wird u. seit 1821 frei ist, fördern den Handel auch zahlreiche u. gute Chausseen (377 Meilen lang) u. die Eisenbahnen (1856: 56 Meilen lang); letztere sind theils Staats-, theils Actienbahnen u. stehen unter den beiden Staatseisenbahndirectionen Staatseisenbahndirectionen in Leipzig (westliche) u. in Dresden (östliche); es es sind dies: die Leipzig-Dresdner, die Magdeburg-Leipziger, welche gleich der Thüringer (Leipzig-Weißenfelser) u. Leipzig-Bitterfelder Bahn Sachsen nur eine kurze Strecke berührt, die Sächsisch-Baierische, welche von Leipzig über Altenburg u. Werdau nach Hof führt u. durch Seitenbahnen auch Zwickau u. Glauchau berührt, die Glauchau u. Chemnitz berührende Zwickau-Riesaer mit ihrer Verlängerung, der Zwickau-Schwarzenberger Bahn (mit (mit Zweigbahn nach Schneeberg), die sich an diese anschließende Chemnitz-Würschnitzer Kohlenbahn, die Sächsisch-schlesische (Dresden-Görlitzer), an welche sich die Zittau berührende Löbau-Reichenberger anschließt, die Sächsisch-Böhmische (von Dresden nach Bodenbach), die Albertsbahn od. Dresden-Tharandter mit ihrer im Bau begriffenen Verlängerung nach Freiberg, u. die nur eine kurze Strecke sächsische Riesa-Jüterbogker Bahn. Nicht minder wichtig für Handel u. Verkehr sind die Posten (s.u. Post Sachsen 423) u. die in der neuesten Zeit angelegten elektromagnetischen Telegraphenlinien, deren Direction in Dresden ihren Sitz hat u. welche kraft Vertrag vom 25. Juli 1850, wodurch der Deutsch-österreichische Telegraphenverein ins Leben trat, mit den Linien der Nachbarstaaten in in Verbindung stehen.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
Der Firmenprovider für Selbstständige, Handwerk und Gewerbe in Dresden - Sachsen - Deutschland - Europa - Systeme zur Hochwasserregulierung befinden sich dagegen kaum in der Stadt, sondern im südlich gelegenen Erzgebirge und am Oberlauf der Elbe. Dazu wurden Freiräume belassen und Altarme weitestgehend baufrei gehalten. Zusätzlich zu dieser Retention gibt es Flutrinnen, die Wasser schneller abführen sollen. Die 2006 fertiggestellte A 17 beginnt im Dresdner Westen und tangiert die Stadt südlich mit drei Anschlussstellen. Handwerk Gewerbe Dresden Sachsen Deutschland Europa Nachdem man fünfzig Jahre hindurch nach dem Beispiel Frau von Staëls in Deutschland nichts anderes als das gutmüthige Idyllenland gesehen hatte, in welchem weissgekleidete, blonde Pfarrerstöchter Klopstock und Schiller mit bleichen und linkischen Kandidaten lasen, fing man auf einmal an, in den jungen Mädchen Deutschlands schlaue und doch grobe Speculantinnen in reichen Ehen zu sehen und die Männer als Spione aus Lust zum Handwerk und als Raubmörder aus Ueberzeugung aufzufassen. Schauspiele, wie Dora von Sardou oder wie La femme de Claude von Dumas oder Romane wie La grande Iza, in dem man Briefe mit dem Poststempel Varzin in den Schubladen eines leichtfertigen Frauenzimmers findet, endlich der Prozess gegen Frau Kaulla und die übrigen verwandten Prozesse zeigen, dass der Schaden, den Frankreich durch die Demüthigungen an seinem Gehirn litt, noch nicht geheilt worden ist. Man bildet sich in vollem Ernste ein, dass Bismarck äusserst neugierig gewesen zu erfahren, was sich Herr Durand und Frau Duval in einer Abendgesellschaft sagten; man glaubt, dass er preussische Generalstabsofficiere, die sich willig dazu hergaben, für Lakaien ausgab und in guten Häusern Dienst verschaffte; man meint, wie ich 1879 in Paris es von vorzüglichen Gelehrten hörte, dass der hochbegabte deutsche Schriftsteller Karl, der ohne Vergleich kenntnissreichste Beobachter Frankreichs ausserhalb Frankreichs, Späherdienste in den Salons von Paris geleistet habe.
[…]
weiterlesen =>
Der Pfad begann im Nebel. Nicht aus einer Richtung, sondern aus einem Gefühl heraus. Draußen bewegte sich das Wetter, drinnen etwas Tieferes. Zwischen Bäumen, deren Wurzeln älter waren als Erinnerung, und einem Himmel, der sich erst langsam entschied, ob er Tag oder Nacht sein wollte, setzte sich etwas in Gang. Kein Ziel, keine Stimme, nur Wind, der Geschichten kannte, die kein Mensch mehr sprach. Regen hing in der Luft, noch zögernd, doch bald bereit, seine Kraft zu entfalten. Jeder Schritt ließ die Welt ein wenig leiser werden, als würde sie sich zurückziehen, um Platz zu machen für etwas anderes. Dann ein Knarren - ein Baum, der seine Geschichte nicht länger für sich behalten wollte. Und irgendwo dazwischen formten sich Gedanken, nicht wie Sätze, sondern wie Druckstellen im Inneren. Wer entscheidet, wann Erinnerung beginnt? Und wann sie endet? Es gab ein Flüstern, das nicht aus der Kehle kam, sondern aus dem Zusammenspiel von Wind, Wasser und dem Raum dazwischen. Dort, wo sonst Schweigen wohnt, bewegte sich nun etwas. Mit dem ersten Blitz kam nicht nur Licht, sondern Erkenntnis. Nicht laut, nicht deutlich, eher ein Aufblitzen an den Rändern dessen, was man einst gewusst hatte. Und mit ihm ein Gefühl - vertraut, doch lange vergessen. War es eine Erinnerung oder nur ein Echo? Vielleicht war das Gewitter nur ein Spiegel. Vielleicht war das, was draußen tobte, längst in Bewegung geraten, bevor die Wolken aufzogen. Die Zeit verlor ihre Linien, wurde rund, weich, atmend. Kein Vorher, kein Nachher - nur der Moment, in dem Schritte bedeutungslos wurden, weil etwas anderes übernahm. Etwas, das nicht benannt werden konnte, aber existierte. Und während der Himmel sich öffnete und die Welt in ein neues Licht tauchte, stand eine einzige Frage im Raum, unbeantwortet, aber unausweichlich. Was geschieht, wenn der Sturm nicht draußen bleibt?
[…]
weiterlesen =>
Willkommen an der Dresdner Weichbildgrenze, einem Ort, an dem die Zeit in den Fugen der Geschichte gefangen ist. Inmitten des modernen Pulses der Stadt Dresden verbirgt sich ein übersehenes Kapitel vergangener Tage, ein Mysterium, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Alles beginnt mit einem unscheinbaren Stein, dem Hüter von Geheimnissen aus längst vergessenen Epochen. Schreite ein in diese vergangene Welt, wo die Grenzen zwischen Gegenwart und Geschichte verschwimmen. Die Weichbildsteine, einst stumme Zeugen, erheben sich aus dem Boden, um dir ihre Geschichten zu erzählen. Spüre den kühlen Hauch der Vergangenheit, während du entlang der historischen Weichbildgrenze wandelst. Diese Steine sind nicht nur einfache Markierungen, sondern auch die Träger einer geheimnisvollen Melodie, die nur jene hören können, die bereit sind, den Rhythmus der Geschichte zu fühlen. Mit jedem Schritt offenbaren sich dir die Töne vergangener Ereignisse, die sanft durch die Luft schwingen. Die Weichbildgrenze wird zur Bühne, auf der die Geschichte ihre eigene Musik komponiert. Doch die Melodie ist nicht frei von Rätseln. Während die Steine flüstern, bleibt ein Teil ihrer Geschichten im Dunkeln. Weitere Rätsel, die dich herausfordert, weiter zu forschen und die fehlenden Orte zu finden. Deine Neugier erwacht, und du wirst zum Ermittler in einem historischen Krimi, der die Sinne betört. Die Weichbildsteine sind nicht nur Zeugen, sondern auch Wegweiser zu einem Schatz verborgener Wahrheiten. Jeder Stein trägt die Botschaft einer vergangenen Ära, aber nur die, die bereit sind, zwischen den Zeilen zu lesen, werden die wahre Bedeutung enthüllen. Du stehst vor einer Entscheidung: Willst du nur Zuhörer sein oder den Taktstock ergreifen und selbst Teil dieser faszinierenden Symphonie werden? Die Geschichte der Weichbildsteine entfaltet sich wie ein musikalisches Crescendo, das dich immer tiefer in die Vergangenheit zieht. Die Faszination steigt, und du bist bereit, das Orchester vergangener Tage zu dirigieren. Doch halt! Ein letzter Ton, ein mysteriöses Crescendo, bleibt noch verborgen. Was, fragst du, birgt dieser letzte Akkord? Diese Antwort, meine neugierigen Freund, bleibt ein letztes Geheimnis, das nur darauf wartet, von dir gelüftet zu werden. Bereit für den Tanz mit der Geschichte der Weichbildgrenze?
[…]
weiterlesen =>
Ein Flüstern zieht durch die uralten Wälder, ein Geräusch so alt wie die ersten Träume des Kosmos. Dort, wo die Stämme der Kiefern sich zum Himmel recken und der Boden nach feuchtem Laub und etwas Unbestimmbarem riecht, liegt ein Ort verborgen, dessen Macht sowohl Segen als auch Fluch birgt. Seit undenklichen Zeiten zieht dieser mysteriöse Quell jene an, die nach Antworten oder nach einer verborgenen Kraft dürsten. Doch die Legenden, die sich um ihn ranken, sind gespickt mit Warnungen vor einer anderen Art von Ernte, einer, die nicht von den Feldern stammt, sondern die Seelen der Suchenden verzehrt. Ein junger Mann, dessen Hoffnung so groß ist wie seine Verzweiflung, ignoriert die leisen Stimmen, die ihm zurufen, sich abzuwenden. Er überschreitet eine Schwelle, die nicht auf Karten verzeichnet ist, und findet sich in einer Welt wieder, in der die Farben verdreht sind und die Realität zerbricht. Was er dort mit eigenen Augen sieht, ist ein Albtraum aus verdorbenem Wachstum und stummen Schreien, ein Zeugnis dessen, was geschieht, wenn eine unsichtbare Macht das Leben selbst vergiftet. Währenddessen, weit entfernt von den Schatten des verfluchten Haines, beginnt eine Frau, an den Fäden eines unsichtbaren Netzes zu ziehen. Eine scharfsinnige Reporterin, deren Instinkt ihr sagt, dass die scheinbar alltäglichen Nachrichten von Krankheit und Verfall nur die Oberfläche kratzen, deckt eine perfide Verschwörung auf. Sie stößt auf eine Organisation, deren Einfluss sich wie ein kühler Schleier über das Land legt, eine Entität, die das Lebenselixier einer ganzen Region kontrolliert und langsam vergiftet, um ihren eigenen, finsteren Profit zu sichern. Drohungen werden zur konstanten Begleitung ihres Alltags, Isolation zur Waffe gegen ihren unbeugsamen Willen. Jedes ihrer Enthüllungen ist ein Schritt näher an die Wahrheit, aber auch ein Schritt tiefer in die Gefahr. Als ein purpurn schimmernder Stein, erfüllt von einer unheilvollen Energie, auf ihrem Schreibtisch erscheint, weiß sie, dass der Kampf persönlich geworden ist. Zwei Welten, scheinbar getrennt, sind durch ein dunkles Geheimnis verbunden. Wird die Suche nach der Wahrheit sie zerstören oder ihnen die Kraft geben, die sich ausbreitende Verzweiflung zu stoppen? Der Abgrund wartet. Bei der Erfindung so vieler Maschinen werden die Menschen sich schließlich gegenseitig durch dieselben vernichten!
[…]
weiterlesen =>
Die Dämmerung kriecht wie ein hungriges Tier über die staubigen Narben der Stadt, während ein einsames Skelett aus Metall bis in die tiefsten Wolkenschichten ragt. In dieser unwirtlichen Vertikale, weit entfernt von der Sicherheit des festen Bodens, herrscht eine ganz eigene, fast sakrale Stille. Es ist ein Reich aus Glas und Stahl, in dem jede Bewegung eine Entscheidung über Leben und Vergehen darstellt und der Wind eine Sprache spricht, die nur jene verstehen, die bereit sind, ihre eigene Belastungsgrenze weit hinter sich zu lassen. Hier oben verschwimmen die Grenzen zwischen Pflichtgefühl und purer Aufopferung in einem Dunst aus Diesel und klammer Kälte. Tief im Inneren dieser schwebenden Einsamkeit verbirgt sich ein Mann, dessen gesamtes Dasein zu einer einzigen, unnachgiebigen Kalkulation geworden ist. Er ist kein Träumer, sondern ein Gefangener seiner eigenen Loyalität, getrieben von einem leuchtenden Bild, das weit unter ihm in der Dunkelheit der Alltagssorgen verblasst. Doch was geschieht, wenn die physische Hülle zu bröckeln beginnt und die Nacht nicht nur Schatten, sondern auch tückische Böen mit sich bringt? Ein plötzliches Zittern im Gefüge, ein unnatürlicher Widerstand in der Mechanik - und plötzlich wird aus der Routine ein gnadenloser Überlebenskampf. Es ist der Moment, in dem die Maske der Beherrschung zu reißen droht und die Frage im Raum steht, wie viel ein einzelner Mensch zu tragen vermag, bevor das Band endgültig reißt. Mysteriöse Zeichen am Horizont kündigen ein Unheil an, das weit über das Wetter hinausgeht. Ein technisches Versagen, das wie ein böswilliger Sabotageakt der Natur wirkt, katapultiert die Szenerie in eine neue Dimension der Beklemmung. Warum weigert sich jemand, dem sicheren Abgrund zu entkommen, wenn das Metall bereits unter der Last der Verantwortung stöhnt? Und welche Kraft verbirgt sich hinter dem stummen Flehen, das nur durch ein flimmerndes Display Nahrung erhält? Während die Welt da unten im Schlaf versinkt, entbrennt in der schiefen Kanzel ein Duell gegen die eigene Endlichkeit. Der wahre Horror liegt nicht in der Fallhöhe, sondern in der drohenden Unfähigkeit, ein Versprechen einzulösen, das teurer ist als das eigene Überleben. Am Ende bleibt nur ein verzerrtes Echo in der Dunkelheit, während eine unerwartete Entdeckung alles bisher Geglaubte in Frage stellt.
[…]
weiterlesen =>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
[…]
weiterlesen =>
Er selbst verstand sich auf Pflug und Wirtschaft fast so gut gut wie auf Krieg und Säbel und machte 1766 durch Ankauf der anderen Anteile ganz Wustrau zu einem Zietenschen Besitztum. Es blieb bei seinem Sohne, dem letzten Zieten, bis 1854. Dieser ernannte in in seinem Testamente einen Schwerin zum Erben. Daß dieser der nächste Verwandte war, wurde vielleicht noch von der Vorstellung überwogen, daß nur ein Schwerin würdig sei, an die Stelle eines Zieten zu treten. Albert Julius von Schwerin, der jetzige jetzige Besitzer von Wustrau, ward 1859 unter dem Namen von von Zieten-Schwerin in den Grafenstand erhoben. Auch die brillante Einsiedlergrotte vom Gott des Meeres mochte man hier unter allen Umständen per Bootstour durchfahren. Wustrau liegt an der Südspitze des Sees. Der Boden ist fruchtbar, und wo die Fruchtbarkeit aufhört, beginnt das Wustrausche Luch, eine Torfgegend, die an Ergiebigkeit mit den Linumer Gräbereien wetteifert. Das eigentliche Dorf, saubere, von Wohlstand zeugende Bauernhäuser, liegt etwas zurückgezogen vom See; zwischen Dorf und See aber breitet sich der Park aus, dessen Baumgruppen von dem Dache des etwas hoch gelegenen Herrenhauses überragt werden. Dieses letztere gleicht auf ein Haar den adligen Wohnhäusern, wie sie während der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in märkischen Städten und Dörfern gebaut wurden. Unser Pariser Platz zeigt zu beiden Seiten noch ein paar Musterstücke dieser Bauart. Erdgeschoß und Beletage, ein hohes Dach, ein Blitzableiter, zehn Fenster Front, eine Rampe, das ganze gelb getüncht und ein Wappen oder Namenszug als einziges Ornament. Ornament. So ist auch das alte Herrenhaus der Zieten, das freilich seinerseits eine reizende Lage voraus hat. Vorder- und Hinterfront geben gleich anziehende Bilder. Jene gestattet landeinwärts einen Blick auf Dorf, Kirche und Kirchhof, diese hat die Aussicht auf den See. Er denken, Nacht sein schwarz, Jim sein auch schwarz, werden also nix gesehen, un legen er sich so auf die Rücken.
[…]
weiterlesen =>
SEO - Tromo, Ihr Partner für Webdesign, Hompageerstellung, Webhosting und Domainregistrierung realisiert Ihren Internet-Auftritt mit ansprechendem Design, nach Ihren Vorstellungen und Vorlagen, passend zu Ihrem Unternehmen. Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Deutschland - Allerdings sollte man bevor man einen Ausflug auf die Sommerrodelbahn antritt auf das Wetter achten. Dementsprechend eignet sich ein Ausflug in den Botanischen Garten Schellerhau für die ganze Familie. Besonders für Freunde von unberührter Natur ist der Botanische Garten Schellerhau in Altenberg ein Muss unter den Ausflugstipps in und um Altenberg. Er sagt dem bestehenden Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt aufwärts zum Saale, und schwingt sich auf sein Roß, und bearbeitet durch die Art und anhand der Knechte Schaar hin zu dem Wassertroge, wo der Richtstätte war. Dort kniet bereits Fritzsche Flücker auf einer Bank von Gestein; der Erst' im Unruhe, muß er der Erst' im Tod auch seyn. Die zwei Schergen ändern im gräßlichen Geschäft, und Ströme Blutes tropfnass sein herab am Beilesheft. Die Köpfe rädern dröhnend aufs nackte Heftpflaster hin, zwar still, doch schaudernd sieht es das Volk von Budissin. Der Einzelwesen, hoch zu Rosse, sieht still und düster drein, als wünscht' er doch, er kann den Meuterern verzeih'n. Und als das Paar der Schergen sein Werk zeitlos hat, da verwendet er den Hengst, und bläst aus der Platz. Um Mitternacht, da verwandelt im blutigen Zeug ringes so circa Peterskirche der meuterische Rath. Sie stolzieren so gruselig je zwei im Zuge hin, und ihr Erscheinen deutet Unglücksfall in Budissin. Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Nach dem Besuch des einheimischen Wochenmarktes empfiehlt sich die Besichtigung der Festungsanlagen. Auch die Badefreuden im Meer kommen nicht zu kurz.
[…]
weiterlesen =>
Golfurlaub - Aktivurlaub, das Internetmagazin mit tollen Reise- und Ausflugsangeboten, Informationen für Exkursionen und Erholung in Europa, Asien und Amerika, günstige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Zimmer buchen. Preiswert übernachten mit unseren Empfehlungen. Berichte, die Ihren Urlaub zu einem faszinierenden Erlebnis mit Spaß und Erholung machen. Genießen Sie die zahlreichen touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.