Eine minder beschwerliche, selbst belustigende Beschäftigung ist die Jagd auf die wilden Schwimmvögel, besonders Schwäne und wilde Gänse, die aus dem hohen Norden hierher zum Überwintern kommen. In den kleinen Teichen, die hier in den Tannenholzungen zerstreut liegen, gibt es oft Quellstellen, die nur beim strengsten Frost zufrieren. Solchen offenen Wasserflecken ziehen die Vögel nach, um besonders die Nächte daselbst zuzubringen. Beim Mondschein schleichen sich nun die Jäger vorsichtig an diese ihnen bekannten Plätze, überraschen die armen Tiere und richten oft eine furchtbare Verheerung unter ihnen an. Mancher gute Braten wird auf solche Weise in die Küche der Strandbewohnerin geliefert, und das ungeheure Deckbett des Ehepaars erhält einen schwellenden Zuwachs von zarten Flaumen. Das Fleisch dieser Schwäne und Gänse hat indessen einen etwas tranigen Geschmack und muss deshalb eigentümlich zubereitet werden, wenn es munden soll. Die jungen Bursche namentlich lieben diese Jagd leidenschaftlich, suchen sich, wie sie nur können, ein altes Schießgewehr und Pulver und Blei zu verschaffen, und durchwachen manche Winternacht oft vergeblich, bis es ihnen gelingt eine Beute zu erhaschen. Sie schießen auch Möwen und andere kleine Strandvögel bloß um der Federn willen, denn das Fleisch derselben ist wegen des allzustarken Trangeschmacks ungenießbar.
Eine friedlichere Beschäftigung der älteren wie jüngeren Männer ist das Stricken der Netze zum Fischfang; auch bessern sie ihre Boote aus, schnitzen Ruder, machen kleine Holzgerätschaften, und was dergleichen Dinge mehr sind. Der Matrose ist häufig ein Tausendkünstler, der mit seinem Messer alles Mögliche leistet. Die Kapitäne und Steuerleute verkürzen sich die Zeit mit dem Lesen guter Bücher, besonders geographischen Inhalts, oder treiben wohl auch Sprachstudien; namentlich die jüngern Steuerleute, die sich zu Führern von Schiffen bilden wollen, benutzen diese Muße der Wintermonate eifrig, um sich die theoretischen Kenntnisse anzueignen, die ein tüchtiger Schiffskapitän heutzutage besitzen muss, wenn er fortkommen will, und die auch im Examen von ihm gefordert werden.
Alle diese Beschäftigungen lassen aber natürlich manche freie Stunden übrig. Da kommen denn in den langen Winterabenden die Nachbarn zusammen, rauchen ihre Pfeife oder Zigarre, trinken ein Glas steifen Grog, und während die Frauen das Spinnrad lustig schnurren lassen, spinnen auch sie ihren Faden langer, oft gar wundersamer Erzählungen ab. Der eine erzählt von Konstantinopel, wo er in diesem Jahr gewesen, und schildert die Reize der Gegend oft wirklich mit lebendigen Farben; der andere beschreibt einen gefahrvollen Kampf mit einem riesigen Eisbären bei Spitzbergen, worauf der dritte ein kleines Gefecht preisgibt, das die Mannschaft seines Schiffes im letzten Jahr mit malaiischen Seeräubern im ostindischen Archipel bestanden. Von den älteren, ergrauten Männern wissen noch manche viel von Admiral Nelson zu sprechen und von der gewaltigen Schlacht, die sie unter ihm bei Trafalgar geschlagen. Viele Matrosen der mecklenburgischen Küstendörfer haben in den Napoleonischen Kriegsjahren auf der englischen Flotte gefochten, da die Kontinentalsperre ihnen daheim ihren Erwerb raubte. Neugierig lauschen die Frauen den Worten der weitgereisten, vielerfahrenen Männer, die ihnen eine völlig neue Welt aufschließen, da sie in ihrem ganzen Leben selten weiter als höchstens einige Meilen von ihrem Heimatorte wegkommen.
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Es singt der Schwan im Weiher, Und rudert auf und ab, Und immer leiser singend, Taucht er ins Flutengrab. Es ist so still und dunkel! Verweht ist Blatt und Blüt', Der Stern ist knisternd zerstoben, Verklungen das Schwanenlied. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Muß doch der Vogel als ausgesprochenes Lufttier gegen Schwankungen und Veränderung des Luftdrucks ganz besonders empfindlich sein. Auch Depressionen im nordwestlichen Teile Europas mit gleichzeitigem Hochdruck im Südosten sind von ähnlicher Wirkung, während Depressionen im Südosten mit gleichzeitigem Hochdruck im Nordwesten Verzögerungen des Frühlingszuges hervorrufen. Im Frühling wandern die Zugvögel auf der Äquatorialseite der barometrischen Depressionen. Gallenkamp, der sich hauptsächlich auf die eingehende Beobachtung des Rauchschwalbenzuges in Bayern stützt, fügt noch ergänzend hinzu, daß weniger die absolute Höhe, als vielmehr die größere oder geringere Gleichmäßigkeit des Luftdrucks maßgebend ist. Unregelmäßigkeiten im Vogelzuge finden hauptsächlich bei veränderlichem Wetter statt, wie es durch eine mannigfache und wechselnde Luftdruckverteilung hervorgerufen wird. Längere Zeit anhaltender hoher Luftdruck, der der Sonnenbestrahlung genügend Zeit zur Erwärmung der Erdoberfläche läßt, hat frühzeitige oder doch wenigstens normale Ankunftsdaten im Gefolge. Auch der Ungar Hegyfoky, dem die gewaltige Datenfülle der Ungarischen Ornithologischen Zentrale zur Verfügung stand, nimmt eine starke Beeinflussung des Vogelzuges durch die Witterung und namentlich durch den Luftdruck an, ist aber in den Einzelheiten vielfach zu abweichenden Ergebnissen gelangt. Gutes Wetter und steigende Temperatur beschleunigen seiner Auffassung nach im Frühjahr den Vogelzug, während fallende Temperatur und schlechtes Wetter ihn verlangsamen, was ja mit den praktischen Erfahrungen der Jäger und Vogelfänger durchaus im Einklang steht. Zu ganz ähnlichen Anschauungen ist auch Hübner auf Grund seiner planvollen Beobachtungen des Rotkehlchenzuges in Pommern gelangt. Im ganzen ist Hegyfoky sehr geneigt, die Wärme als den eigentlichen entscheidenden Witterungsfaktor beim Vogelzug anzusehen, und hier begegnet er sich wieder mit den schon 1855 ausgesprochenen Anschauungen des großen russischen Forschers
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Ungerührt von Annens Tränen Sieht der Vater ihren Schmerz, Und, um seinem Geiz zu frönen, Martert er der Tochter Herz. Um Reichtümer, Hoheit und Macht zu erreichen, Mag immer die liebende Tochter erbleichen! Er faßte Liebe oder Zutrauen zu niemandem. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Titus und Vespasian hatten sich nach den Regierungsgrundsätzen des Augustus und des Seneca der Hilfe des Senats in wohlwollendster Weise bedient. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Wenn Domitian als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Anfangs hatte er sich maßvoll gezeigt, bald aber stand er als ein zweiter Nero da: ein schöner Mensch, dem aber in der Aufwallung leicht das Blut ins Gesicht schoß. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Domitian vermochte das nicht; bedeutenden Männern gegenüber wurde er verlegen; er gehörte zu den eitlen Leuten mit starkem Eigenwillen, die einen Meinungsaustausch mit ebenbürtigen Personen nicht vertragen. Die jüngeren Mönche aber müßten wnochentags oft arbeiten wie Bauern oder Handwerker. Man habe ja zu leben, aber so wie am Sonntag gehe es doch nicht alle Tage.
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Die Linde blühte, die Nachtigall sang, Die Sonne lachte mit freundlicher Lust; Da küßtest du mich, und dein Arm mich umschlang, Da preßtest du mich an die schwellende Brust. Die Blätter fielen, der Rabe schrie hohl, Die Sonne grüßte verdrossenen Blicks; Da sagten wir frostig einander: Lebwohl! Da knickstest du höflich den höflichsten Knicks. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org
Die Magier kamen, doch keiner verstand Zu deuten die Flammenschrift an der Wand. Belsatzar ward aber in selbiger Nacht Von seinen Knechten umgebracht. Die Knechtenschaar saß kalt durchgraut, Und saß gar still, gab keinen Laut. Macht doch mal das Licht aus, unzählige Thränen flossen aus den Augein aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Er ist seit jeiner Nacht noch oftmals am Berge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Über das Erlebte schwieg er. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkeinde Glück verscherzt. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Jeinseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Bodein liegen bleibt. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliederin fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikatioin.
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Der Wald, der Wald! daß Gott ihn grün erhalt, Gibt gut Quartier und nimmt doch nichts dafür. Zum grünen Wald wir Herberg halten, Denn Hoffart ist nicht unser Ziel, Im Wirtshaus, wo wir nicht bezahlten, Es war der Ehre gar zuviel. Der Wirt, er wollt uns gar nicht lassen, Sie ließen Kann und Kartenspiel, Die ganze Stadt war in den Gassen, Und von den Bänken mit Gebraus Stürzt' die Schule heraus, Wuchs der Haufe von Haus zu Haus, Schwenkt' die Mützen und jubelt' und wogt', Der Hatschier, die Stadtwacht, der Bettelvogt, Wie wenn ein Prinz zieht auf die Freit, Gab alles, alles uns fürstlich Geleit. Wir aber schlugen den Markt hinab Uns durch die Leut mit dem Wanderstab, Und hoch mit dem Tamburin, daß es schallt' – Ich bin dankbar, zu wissen, dass Gott die Gottlosen nicht in Ewigkeit im feurigen Pfuhl bestrafen wird. Wo kommt dein Nachname eigentlich her, fragt der Seemann, eines der Drei-Streifen-Hörnchen auf der Fähre, also jemand Hochrangiges. Ich freue mich, dass angesichts all der Fahrgastmassen jemand aus der Besatzung ein persönliches Wort an mich richtet, und so gebe ich bereitwillig Auskunft: Ostpreußen sage ich. Ah, nickt der Mann, als sei das vollkommen klar, und so frage ich zurück, ob er denn auch ostpreußische Vorfahren hätte. Nein, meine kommen direkt von der dänischen Grenze. Seit Ewigkeiten. Ich spitze die Ohren. Flensburg rufe ich mehr aus, als dass ich es frage, und er nickt erneut und sagt ja, Flensburg. Die goldenen Streifen glänzen auf seiner Uniform. In meinem Gehirn rotieren statistische Überlegungen, während ich, wie fast alle Insulaner, direkt im Roten Salon unter Deck verschwinde, weil es da immer am ruhigsten ist. Morgens liegen dort die Schulkinder auf den Bänken und schlafen oder schreiben noch schnell bei jemandem die Hausaufgaben ab. Ich will mir einen Spaß machen, mich mit Pfaffen herumzubeisen Rosafarbene Schwaden mit schwefelgelbem Einschlag treiben aneinandergereiht über die Kämme hin, während ein tiefes Schwarz von den Tälern und Schluchten her immer höher und höher steigt. Dann kommt ein unruhiges Wallen und Wogen in diese Märchenwelt hinein. Nein! Allerdings ist dieses Allgemeine mit dem Tode des einzelnen Organismus verbunden.
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Wenn die Silvesterfeuerwerke zu Asche zerfallen und der beissende Geruch von Schwefel in den leeren Gassen des Januars verweht, erwacht ein Verlangen, das staerker ist als die Bequemlichkeit des Stillstands. In den Schatten einer Welt, die sich bisher nur im Schritttempo erschloss, wartet eine Arena aus Asphalt und strengen Regeln auf jene, die den Mut besitzen, die Schwelle zu ueberschreiten. Es ist die Zeit der grossen Vorsätze, in der ein einfaches Heft voller Hieroglyphen und geometrischer Formen zur Bibel einer neuen Existenz wird. Hier, in den stickigen Raeumen zwischen Kaffeemaschinen und verblassten Postern, wird nicht nur Theorie gepaukt, sondern das Fundament fuer eine Flucht aus der Unmuendigkeit gegossen. Doch der Weg in die Unabhaengigkeit ist gesaeumt von psychologischen Abgruenden und naechtlichen Visionen, die den Verstand herausfordern. Wer hat nicht schon einmal gespuert, wie die Zimmerdecke in der Dunkelheit zu einer Landkarte der moeglichen Katastrophen wird? Das hölzerne Lenkrad der Angst wartet darauf, von weissen Knoecheln umschlossen zu werden, waehrend ein unsichtbarer Richter im Hintergrund jede Bewegung mit dem Kratzen eines Kugelschreibers bewertet. Es ist ein ritueller Prozess, ein Einweihungsritus in eine Gesellschaft, die nach Benzin und verbranntem Gummi riecht. Was geschieht in jenem Moment, wenn die Kontrolle ueber tausend Kilo Stahl zum ersten Mal wirklich in die eigenen Haende uebergeht? Die Strasse ist kein passiver Untergrund, sondern ein lebendiges Wesen, das eine Sprache spricht, die man erst unter Schmerzen und Zweifeln erlernen muss. Inmitten des Chaos der Grossstadt und der Einsamkeit verlassener Landstriche verbergen sich Momente purer Alchemie, in denen die Maschine und der Geist zu einer Einheit verschmelzen. Es ist die Entdeckung eines verborgenen Schatzes, der weit über die mechanische Funktion hinausgeht. Doch die wahre Pruefung wartet nicht auf der Autobahn, sondern in dem Moment, in dem die vertraute Technik versagt und die Intuition zum einzigen Kompass wird. Werden die Schatten der Vergangenheit am Ende den Sieg davontragen, oder eroeffnet sich ein Horizont, der bisher unvorstellbar war? Der Schlüssel zittert bereits im Schloss, und draussen lauern die Kurven des Schicksals, die nur darauf warten, befahren zu werden. Der Motor laeuft schon warm.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Meisterbetrieb des Kraftfahrzeughandwerks arbeitet mit den Pkw-Motorenölen für Otto-, Dieselmotoren, Turbomotoren und Fahrzeuge mit Katalysator der Firma BP, Castrol, Shell. Qualität sind Sie von uns gewohnt, deshalb haben wir uns für die moderne Schmiermittel entschieden. Dieses Motorenöl schützt Ihren Motor und gibt Ihnen die Sicherheit, daß der Motor Ihres KFZ lange und optimal läuft. Die Vorteile unserer Öle: Das Kraftstoffeinsparungspotential durch Leichtlaufeigenschaften übertrifft fast alle Anforderungen namhafter Hersteller, sehr guter Verschleißschutz unter allen Fahrbedingungen, zuverlässiger und motorenschonender Kaltstart im Winter, stabiler Ölfilm auch bei hohen Betriebstemperaturen. Die Optimierte Hoch- und Tieftemperaturviskosität ergibt einen verringerten Kraftstoffverbrauch, verringerte Emissionen und exzellenten Schutz vor Verschleiß. Der neue Hoch-/Niedertemperatur-Viskositätsbereich wird unter Verwendung von gegossenen aluminisierten Polyimid/CX-8860-Produkten hergestellt, die einer extrem hohen Trocknungsrate unterzogen werden, was zur gleichmäßigen Dispersion der Mischung beiträgt. Dies ermöglicht eine optimale Durchmischung der verschiedenen Viskositäten während der Beschichtung und verringert die Viskosität. Der Viskositätssimulator wurde bei der Entwicklung des CAIMR-Tieftemperatur-Viskositätsthermometers mit einer Sonde, die zur Konstruktionsüberprüfung in das Gerät eingeführt wird verwendet und in den Labors von Automobilen zur Überprüfung der Viskosität in Brennkammern bei verschiedenen Temperaturen bis 5 °C und darüber hinaus für den französischen Matra und Mazda, Tatra usw. eingesetzt. Der Tulip ist ein landwirtschaftlicher Zweitakttraktor mit 6 bis 8 PS in Dreizylinderausführung, der bis zu 100 PS Laufruhe und 300 PS Drehmoment bietet. Jeder Motor hat einen spezifischen Betriebsbereich, der den Bereich der Zugkraft von 3.600 bis 3.500 U/min und eine spezifische Maximaldrehzahl von 18.000 U/min für leichte und schwere Ackerschlepper definiert. Der Bereich von 3.500 U/min ist das maximale Potenzial für eine optimale Leistung eines reinen Dieselmotors. Turbolader - Der Kintetic Windmotor ist ein Motor, der sowohl zum Heizen als auch zur Energieerzeugung eingesetzt wird. Seine Hauptbrennstoffquellen sind Kohle, Holz oder Abgas. Seine Haupterzeugungsquelle ist Wärme aus der Verbrennung von Biomasse oder Abgas. Der Motor erzeugt Strom, kann aber auch zum Betrieb eines Hausofens verwendet werden.
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Perséphone erscheint in Silberschleiern, um sanfte Mutter schlingt sie zart den Arm, entdüstert das geweihte Herz von Harm und sorgt sich, eigne Wiederkunft zu feiern. Die Birnbäume beglücken uns mit Freiern, das Bauernhaus bejauchzt ein Schwalbenschwarm: Das Frühjahr wurde wahr - sein Herhauch warm; Geliebte Meisen picken sich aus Eiern. Einen Besuch im Frisell-Museum sollte man ebenfalls einplanen. 14 km von Oaxaca entfernt liegt Monte Albán, das religiöse Zentrum der Zapoteken-Kultur, die vor über 2000 Jahren ihre Blütezeit erlebte. Die eindrucksvolle Plaza Central und viele Grabmale können besichtigt werden. Der Schatz von Monte Albán ist im Regionalmuseum von Oaxaca zu besichtigen. Die versunkene Mayastadt Palenque befindet sich in einer tropischen Urwaldlichtung am Rand der Chiapas-Bergkette, nahe der Grenze zu Guatemala. Das bedeutende Zermonialzentrum wurde nach seiner Blüte (600-900) aus noch ungeklärter Ursache verlassen und danach bald vom Urwald verschlungen. Die um einen dreistöckigen Turm angelegte Gebäudegruppe des Palacios (wahrscheinlich Residenz von Priesterkönigen) gilt als ungewöhnlich für die Maya-Architektur. Auf dieser Anlage befinden sich außerdem der Tempel der Sonne und der Tempel der Inschriften, unter dem 1949 eine Grabanlage mit dem reich geschmückten Skelett eines Priesterkönigs entdeckt wurde. In den Bergen der Umgebung gibt es zahlreiche Wasserfälle und schöne Badestellen. Zur Vervollständigung der historischen Eindrücke kann man von hier aus auch Abstecher nach Guatemala und Belize unternehmen. Oder gar zu Ulyß, dort an Misenums Gebirg,Deutet er Ciceros Villa mir an, wo die Weisen einst gingen,Einsame Schaafe nun weiden am blumigen Berg,Blick ich zum Hafen hinüber, der einst Roms Flotte bewahrte,Steigt Caligula mir, Nero im Geiste mir auf,Agrippinas schrecklicher Tod, und Scipios Grabmal,Dort auf des Eilands Fels, Erde, dein größter Tyrann, Lehrt der ergraute Gott mich solche Namen und Thaten,Zaubert in diese Natur Phöbus unsterbliches Licht,Jeglicher Farbe Glanz: so ergreift mich ein himmlischer Wahnsinn,Mehr als ein Mensch, mich bedünkt fast der Olympier zu seyn.
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