Bedeutend ist der Detailhandel; der Transit- u. Speditionshandel hat in neuerer Zeit wesentlich gelitten. Sehr förderlich für den Verkehr ist die Landesbank, eine Leihbank (1792 als Kammerleihbank gegründet, seit 1818 in eine Landesbank umgewandelt), s. Bank S. 286. Sparkassenbestehen zu Altenburg, Schmölln, Ronneburg, Gößnitz, Meuselwitz, Lucka, Roda, Eisenberg, Kahla u. Uhlstädt, 1859 mit Gesammteinlagen von 188,477 Thlr.; Vorschußkassen zu Altenburg, Schmölln, Ronneburg, Lucka, Meuselwitz, Gößnitz, Eisenberg, Kahla u. Roda. Unterrichtsanstalten: Gemeinschaftliche Landesuniversität ist Jena, welche Altenburg nebst den übrigen Ernestinisch-sächsischen Häusern mit unterhält; Gymnasium in der Hauptstadt (Statuten vom 4. Febr. 1834) u. Lyceum in Eisenberg; Schullehrerseminar in der Hauptstadt seit 1787 (neues Regulativ am 3. Aug. 1858); höhere Bürgerschule, adeliges Fräuleinstift, Kunst- u. Handwerksschule für Lehrlinge u. Gesellen, Hufbeschlagschule, Hebammeninstitut u. Entbindungsanstalt in. Altenburg, Rettungshaus, Straf- u. Correctionsanstalt auf der Leuchtenburg, Genesungshaus in Roda, Landessiechenhaus in Altenburg. Wissenschaftliche u. gemeinnützliche Vereine: die Pomologische u. die Naturforschende Gesellschaft des Osterlandes mit Naturalienkabinet, der Kunst- u. Handwerksverein, der Geschichts- u. Alterthumsforschende Verein, Landwirthschaftliche Vereine, Bienenwirthschaftlicher Verein; Gustav-Adolf-Verein, Landesbibelgesellschaft, Missionsverein. Die Verfassung des Landes beruht noch gegenwärtig in der Hauptsache auf dem Grundgesetz vom 29. April 1831 (vgl. darüber Pölitz, Andeutungen über den Charakter des Grundgesetzes für das Herzogthum S.-A., Lpz. 1831), doch sind im Einzelnen, namentlich seit dem Jahre 1848, vielfache Änderungen der Bestimmungen desselben eingetreten. Der Herzog vereinigt als souveränes Oberhaupt des Staates die gesammte ungetheilte Staatsgewalt in sich; bildet auf dem Bundestage im engeren Rath mit den übrigen sächsischen Herzögen die 12. Curie u. hat im Plenum 1 Stimme. Die Regierungsnachfolge für das herzogliche Haus ist durch eine Primogeniturordnung vom 24. Juni 1793 u. letztwillige Verordnung vom 11. Jan. 1705 geordnet. Die Verhältnisse am Domanialvermögen, hinsichtlich dessen das Grundgesetz das Eigenthum des herzoglichen Hauses als ein Familienfidelcommiß ausdrücklich anerkennt, wurden im Jahre 1849 durch den sogenannten Civillistenvertrag vom 29. März d. J. wesentlich alterirt, aber durch ein Gesetz vom 18. März 1854, welches jenen Vertrag wieder beseitigte, das Eigenthum am Domanialvermögen dem herzoglichen Hause zurückgegeben; doch ist weder eine Veräußerung, noch eine Verpfändung desselben ohne Genehmigung der Landschaft verstattet u. die Verwaltung ist für die Dauer der Regierung der Speciallinie S.-A. den Staatsfinanzbehörden übertragen.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
Ich bin im Traum auf der Wiese mit Spieplatz gewesen, am einstgen Paradies mit Sonne und hab ein Blatt gelesen, das streng zurück mich wies. Ich hab eine Milchkanne im Traum gesehen, zum Wahrheitstraum ins Innre mir alsbald und wie es konnt geschehen, daß dieses Blatt mir galt. Ich konnt Grill und Blumen im Traume schauen weit über alle Zeit am Strandkorb und fühlte da ein Grauen vor meiner Ewigkeit im Häuschen. Und als ich dann im Fischernetz erwachte, blieb mir ein Ahnen kaum von dem, was er mir brachte, doch war’s ein Wahrheitstraum. Nun sinn ich täglich, stündlich, was auf dem Blatt wohl stand; es ist mir unergründlich und bleibt mir unbekannt. Doch wenn ich im Gebete zu meinem Gott und Herrn recht gläubig, innig trete, so sagt er mir es gern. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden. Drake ließ das Boot mit Soldaten besetzen, um nach den beiden vermissten Seeleuten zu suchen, die jedoch bereits tot waren. Die Offiziere an Bord der Golden Hinde bestürmten Drake, er möge den Befehl zum Abfeuern der Schiffsgeschütze geben. Er lehnte dies jedoch mit den Begründungen ab, dass die Indios uns wahrscheinlich für Spanier gehalten haben, dass eine derartige Handlungsweise die beiden toten Seeleute nicht wieder zum Leben erwecken würde und dass die Indianer schon genug durch die Hände von Europäern gelitten hätten. Im August 1979 bombardierte die iranische Armee kurdische Städte und Dörfer, wobei viele Zivilisten ums Leben kamen. Aufgrund von politischen und sozialen Entwicklungen wurde der Anteil der Prosa größer. Schon zu dieser Zeit entsandten sie israelische Vertreter nach Kurdistan.
[…]
weiterlesen =>
Die Welt, wie wir sie kannten, ist nur noch ein Echo. Wo einst blühende Länder lagen, erstreckt sich nun ein endloses, graues Meer aus Nebel. Die letzten Überlebenden klammern sich an die Reste einer zerfallenen Zivilisation, an Ruinen, deren Zweck längst vergessen ist. Doch in den Geisterstädten und an den verlassenen Küsten, wo das Rauschen des Nebels das einzige Lied ist, das die Nacht trägt, gibt es immer noch Geschichten, die darauf warten, gefunden zu werden. Geschichten, die nicht aufgeschrieben, sondern in den Wind geflüstert wurden und nun in den Überresten alter Mauern und vergessener Landschaften nach Antworten suchen. Es begann nicht mit einem Gewitter, sondern mit dem vergilbten Foto eines Hauses, das ein Geheimnis verbarg. Getrieben von der Suche nach meiner Familiengeschichte, landete ich auf einer Insel, die einst Rügen genannt wurde. Dort fand ich nicht nur eine Ruine, sondern auch ein Buch, das bei Berührung warm wurde. Es war nicht einfach ein Objekt, es war eine Tür zu einer verlorenen Liebe, zu einer Frau namens Lilli, die mir aus den Seiten entgegenblickte. Jedes Umblättern war ein Schritt tiefer in ein Rätsel, das meine Existenz mit einer anderen Welt zu verbinden schien - einer Welt, die von einem mysteriösen Gewitter vernichtet wurde. Die Suche nach der Wahrheit führte mich über zerborstene Gleise und durch einen undurchdringlichen Nebel, der alles verschlang, was ich kannte. Jede Gasse, jeder Waldweg, den meine Füße betraten, war in Wirklichkeit eine Landkarte, von Lilli gezeichnet. Die Stille dieser zerbrochenen Welt wurde nur gelegentlich durch das Echo von Ratten und das Rauschen des Windes unterbrochen. Doch dann, an einem Morgen, der wie jeder andere schien, traf ich auf ein Tier, das nicht hierher gehörte - ein Guanaco. Es war nicht mehr als ein verwirrter Begleiter, aber es war ein Zeichen, ein Wegweiser zu einer unerwarteten Begegnung, die mich an den Rand meiner eigenen Welt brachte. Das Tier führte mich zu einer Lichtung. Dort stand eine uralte, steinerne Windmühle, deren Flügel im Wind erstarrt waren. Ein Priester mit vom Leben gezeichnetem Gesicht erwartete mich. Er sprach nicht, sondern zeigte mir eine rostige Pumpe. Und aus ihr floss kein Wasser, sondern ein dünner, schimmernder Strahl aus reinem Licht. Es war nicht die Antwort, die ich erwartet hatte, aber es war ein Versprechen. Ein Versprechen, dass die Wahrheit nicht in Worten lag, sondern in der Dunkelheit, in die er mich wies. Die Wahrheit liegt dort drin, in der Mühle, in einem Haus, dessen wahre Funktion weit über das Mahlen von Korn hinausgeht. Was würde mich im Inneren erwarten? Würde das Licht meine Ängste vertreiben oder meine Geschichte für immer neu schreiben? Und was ist mit Lilli, meiner verlorenen Liebe, die mich auf diese unbegrenzte Reise geschickt hat?
[…]
weiterlesen =>
Die Mondesschimmer fliegen, Als säh ich unter mir Das Schloß im Tale liegen, Und ist doch so weit von hier! Als müßte in dem Garten Voll Rosen weiß und rot, Meine Liebste auf mich warten, Und ist doch lange tot. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Das gegenwärtige Schloß zu Radeberg wurde vom Herzog Moritz von Sachsen, dem späteren Kurfürsten, in den Jahren 1543 bis 1546 erbaut und erhielt von ihm, da es auf Felsenklippen aufgebaut war, den Namen Klippenstein. Die Baukosten betrugen, wie alte Urkunden melden, 3240 Meißnische Gulden, 17 Groschen und 3 Pfennige. Vom Erbauer wurde der Klippenstein zu einem Jagdschlosse bestimmt, sowie zu einem Grenzhause und zum Sitze der Amtsexpedition. Die am Fuße des Felsens gelegenen Gebäude, welche noch heute das eigentliche Schloß kreisförmig umschließen, dienten als Amtshaus und wurden später zu Wohnungen für den Schloßtorwärter und den Amtsfrohn, sowie zu Gefängnissen und Stallungen eingerichtet. Noch heute wohnt hier der Amtswachtmeister; auch befinden sich in diesen Gebäuden seit vielen Jahrzehnten die Gefängniszellen. Und in der Naturkundeausstellung wird das Leben von Fledermäusen und Lachsen erklärt. Bei Motorradfahrern ist Hohnstein wegen seiner Nähe zur historischen Rennstrecke Deutschland-Ring seiner bikerfreundlichen Ausstattung mit Schrauberecke, Garagen und Motorradshop äußerst beliebt. Solange die Sonne am Himmel steht, ist er tätig; höchstens in den Mittagsstunden sucht er im schattigen Gelaube der immergrünen Bäume Schutz gegen die drückende Sonne. Sonst fliegt er ohne Unterbrechung von Zweig zu Zweig oder trippelt mit rascher Geschäftigkeit auf den Ästen, den Häusern und endlich auf dem Boden umher. Kaum einer seiner Verwandten übertrifft ihn in der Eilfertigkeit seines Fluges, sicherlich keiner in der Rastlosigkeit, die ihn kennzeichnet. In den letzten Monaten der Dürre hat er seine Mauser vollendet und denkt mit dem ersten Frühlingsregen, etwa Anfang September, an seine Fortpflanzung. Bis dahin lebte er in Scharen; jetzt trennt er sich in Paare, und diese kommen nun vertrauensvoll in die Dörfer und Städte herein und spähen nach einer passenden Stelle unter dem Dache des kegelförmigen Strohhauses oder der würfelförmigen Lehmhütte des Eingeborenen. Hier, in irgendeiner Höhlung oder auf einer andern passenden Unterlage, wird ein wirrer Haufen von dürren Halmen zusammengetragen, dessen Inneres aber eine wohlausgerundete, jedoch keineswegs auch sorgfältig ausgelegte Höhlung enthält.
[…]
weiterlesen =>
Sein Land wurde 1553 durch den Anfall der Besitzungen des Herzogs Johann Ernst von Koburg und durch den Naumburger Vertrag mit dem Kurfürsten von Sachsen vom 24. Febr. 1554 unter dänischer Vermittelung mit dem Amte und der Stadt Altenburg nebst Lucka und Schmölln, den Ämtern Sachsenburg, Herbesleben mit Ausnahme der Stadt Tennstädt, Eisenberg und dem Einlösungsrechte der Ämter Königsberg und Allstädt vermehrt. Dagegen entsagte Johann Friedrich in demselben Vertrage allen Ansprüchen an die Kur und st. am 3. März 1554 in Weimar. Beispielverbindungen von Weimar nach Ilmenau, Ilmenau ist heute vor allem auch durch die Technische Universität überregional bekannt. Der König und seine Generale sind nicht imstande, die notwendigen operativen Entscheidungen zu fällen. Heute verknüpft der 20 Kilometer lange Goethewanderweg verschiedene Stätten in und um Ilmenau, an denen der Dichter, Beamte und Naturforscher wirkte und arbeitete. Mahr berichtet, wie er Goethe zu der Bleistiftschrift mit der Datierung D. Doch nicht nur in den Bergen und Wäldern um Ilmenau ist Goethe allgegenwärtig. Der als Qualitätswanderweg ausgezeichnete Goethewanderweg schlängelt sich auf der Strecke vom Ilmenauer Markt hinauf zum Gipfel des 861 Meter hohen Ilmenauer Hausbergs Kickelhahn und weiter ins kleine Örtchen Stützerbach. Sie wachen jedoch mit Argusaugen darüber,daß die bestehenden Vorschriften eingehalten werden. Dabei streifen die Wanderer markante Orte, wie das Goethehäuschen auf dem Gipfel des Berges. Auch den Kickelhahn erreicht man schon nach vier Kilometern. Hier hat Goethe 1780 eines seiner bekanntesten Gedichte an die Bretterwand einer hölzernen Schutzhütte geschrieben: Wandrers Nachtlied, das mit den Worten Über allen Gipfeln ist Ruh beginnt. Mit dem Luftschiff auf Weltreise in Fliegenden Hotels - Zwei Stunden später gab das Marineamt der Zeppelinwerft in Stocken bei Berlin Anweisung, den kurz vor der Fertigstellung befindlichen L 59 in gleicher Weise wie L 57 umzubauen. Am 3. November 1917 war L 59 fertiggestellt, mit Fracht beladen und wurde nach dem Luftschiffhafen Jamboli in Bulgarien überführt.
[…]
weiterlesen =>
Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem das Lachen von Kindern in den Holzfasern der Gebäude eingeschlossen ist. Einen Ort, der nach feuchtem Filz, nach vergessenem Sonnenschutz und nach der Asche längst erkalteter Lagerfeuer riecht. Camp Sonnenschein ist solch ein Ort - eine verwunschene, von der Zeit vergessene Enklave am Rande eines dichten Waldes, bestimmt für den Abriss. Drei junge Erwachsene bleiben zurück, um das letzte traurige Inventar einer sterbenden Institution zu erledigen. Ihre Aufgabe ist monoton, ihre Stimmung eine Mischung aus Nostalgie und pragmatischer Erleichterung. Die Idylle ist eine trügerische Hülle, gebrochen von rostigen Scharnieren und dem ständigen Gefühl, beobachtet zu werden von den leeren Fensterhöhlen der Schlafhallen. In dieser einsamen Stille wird eine Entdeckung gemacht. Nicht in den offiziellen Akten, sondern versteckt in einem verrotteten Schrank: ein ledernes Logbuch, gefüllt mit den Geschichten aller, die je hier waren. Zwischen albernen Mutproben und Kinderzeichnungen finden sich Einträge, die das Blut in den Adern gefrieren lassen. Sie sprechen nicht von Geistern, die klirrende Ketten schleppen. Sie sprechen von einem Ritual. Von einem nächtlichen Bad in dem vergifteten Pool. Von einer Präsenz, die im schwarzen Schlamm unter der Betonwanne schlummert und von der Lebenswärme der Lebenden träumt. Sie nennen sie die Sonnenschläferin. Die Warnungen sind eindeutig, die Regeln absolut. Man darf den Pool nie bei Nacht aufsuchen. Man darf nie allein gehen. Man darf auf keinen Fall sein Wasser berühren. Doch was tun mit solchem Wissen, wenn die Tage lang und die Langeweie größer ist als die Furcht? Was, wenn die Vernunft das Geflüster der Vergangenheit als Aberglaube abtut? Die drei beginnen, die Legende zu diskutieren, zu sezieren, ihr den Schrecken zu nehmen. Es ist ein intellektuelles Spiel, ein Kampf gegen die Monotonie. Eine gefährliche Neugierde erwacht, die nach Beweisen lechzt. Sie beschließen, das Ritual aus Angst, aus Trotz zu vollziehen, um der Legende ein für alle Mal das Rückgrat zu brechen. Sie glauben, sie kontrollieren die Geschichte. Sie glauben, sie seien nur Zuschauer. Sie irren sich auf verhängnisvolle Weise. Denn in Camp Sonnenschein ist die Geschichte nicht etwas, das man liest. Sie ist etwas, das aufsteht, wenn man ihren Namen ruft. Das Logbuch war keine Warnung. Es war ein Rezept. Und sie haben gerade alle Zutaten beisammen. Wenn die Dunkelheit hereinbricht und der volle Mond sein kaltes Licht in das stehende Wasser gießt, werden sie lernen, dass manche Geschichten wahr werden, weil man ihnen den nötigen Glauben schenkt - den Glauben derjenigen, die sie herausfordern. Am nächsten Morgen wird nur noch Raufsch aufsteigen, und eine Frage wird in der Asche zurückbleiben: Waren sie die Jäger der Legende oder nur das festliche Mahl, das sich selbst servierte?
[…]
weiterlesen =>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
[…]
weiterlesen =>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
[…]
weiterlesen =>
Webseiten laden mit den heutigen Verbesserungen der Internetanbieter relativ schnell. Sie können aber durch Optimierung und Berücksichtigung einiger Praktiken noch schneller laden und dem Benutzer ein besseres Erlebnis bieten. Geschwindigkeit ist ein entscheidender Aspekt für die Besucher Ihrer Webseite. Es sorgt dafür, dass ein Besucher seine oftmals begrenzte Aufmerksamkeitsspanne und die Zeit auf den tatsächlichen Inhalt Ihrer Website verbringt und nicht verschwendet warten muss um Bilder und Skripte zu laden. In Bezug auf Suchmaschinenoptimierung ist der sogenannte "Page-Speed" im Ranking-Algorithmus sehr wichtig.Durch die Simulation einer bestimmten Verbindungsgeschwindigkeit, können Sie mögliche Probleme mit der Tragfähigkeit für Ihre Zielgruppen identifizieren. Zum Beispiel: Wenn ein grosser Prozentsatz der Nutzer über mobile Geräte Ihre Webseite aufruft, ist es ein grosser Vorteil zu sehen, wie Ihre Website über eine 3G/2G-Verbindung geladen wird. Durch die Websiteoptmierung von Hahn-IT wird eine schnelle Ladezeit für das beste Benutzererlebnis gewährleisten. Es war vielleicht der üppigste Juni, den ich je erlebt habe, und es wäre bald Zeit, daß wieder so einer käme. Ich kenne das alles; ich kann die Bewohner der meisten Häuser mit Namen nennen; ich weiß, wie es klingen wird, wenn man in dem spitzen schiefergedeckten Turm jener hübschen alten Kirche anfangen wird zu läuten und vollendet der nur aus seinem einzigen Werk bekannte Dichter Seifrit seine Alexanderdichtung, in der er besonders die Rolle Alexanders als Weltherrscher betont und sich bemüht, von seinem Helden den gängigen Vorwurf des Hochmuts fernzuhalten. Da sollte ein Pistolenduell entscheiden, wer den gerechtesten Anspruch habe. Seine Leiche wurde vorläufig in einer alten Scheune verborgen und in der nächsten Nacht nach der Heimat befördert und zwar nach Dresden.
[…]
weiterlesen =>
Golfurlaub - Aktivurlaub, das Internetmagazin mit tollen Reise- und Ausflugsangeboten, Informationen für Exkursionen und Erholung in Europa, Asien und Amerika, günstige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Zimmer buchen. Preiswert übernachten mit unseren Empfehlungen. Berichte, die Ihren Urlaub zu einem faszinierenden Erlebnis mit Spaß und Erholung machen. Genießen Sie die zahlreichen touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.