Mit einem nachdenklichen Gruß an die Stärke des menschlichen Geistes in den Wirren der Geschichte,
Ihr Chronist der sächsischen Geschichte und Hüter unseres kollektiven Erbes.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Ich fühl's mit Stolz, daß ich nicht wohlverwahrt Wie Jene bin, die stets verschont geblieben Im Leben, wie im Lieben, Daß keinen Schmerz das Schicksal mir erspart. Erfinderisch, mit ausgesuchten Qualen Hat mich's verfolgt noch bis zuletzt Und immer dann am tiefsten mich verletzt, Wenn's mir gelacht mit seinen hellsten Strahlen. Angesichts dieses praktischen Pessimismus ist Sokrates das Urbild des theoretischen Optimisten, der in dem bezeichneten Glauben an die Ergründlichkeit der Natur der Dinge dem Wissen und der Erkenntniss die Kraft einer Universalmedizin beilegt und im Irrthum das Uebel an sich begreift. Und es war doch mit einem Kommen in seiner Ankunft und mit der Schwere eines zunehmenden Tuns und es war in dem Jagen um ein Recht in dem Innewerden durch diese Begegnung. Die Erkenntnis schlug darunter mit einer Welle über dem Herzen. Der Bund des Lichtes war in der Mitte entfaltet gegen seine Schöpfung und der Körper trug das Licht in seinem Bunde. Aber das Herz des Ankommenden blieb eingeschlossen wie in einer Kammer; es war die Kammer eines Verfallenen. Und die Welle ging höher über dem Herzen. So wurde alles auf das Widerbild des Schauenden verlegt und er war in einer unstillbaren Bemühung. Und nichts was geschah, war mehr zu einer Ruhe. Ich suchte einen tieferen Anblick, aber es war zu einer neuen Ausflucht und die Innigkeit umschloßsich mit einem unfänglicheren Dasein. So wird auch durch Erkenntnis die Rose farbiger und das Suchende des Sinnes begegnet einem immer stärkeren Bilde. Ich war in meinem Blicke, ohne zu sehen, das Dunkle war wie Erde, die Bewegung war erfüllt und die Bestimmung ging verloren. Das Bild des Mondes aber ging hindurch wie eine Pflugschar. Da wurde die Natur getrennt in ihre Kreaturen. Die Schollen fielen in die Tiefe, das Fleisch aber war heraufgehoben und es war wie über einer Gruft der Verwesung. Darin trieb das Auge aus seiner Wurzel und es wurde wie eine Krume, bis der Stern der Erkenntnis wieder sank, und war in diesem Brunnen der Erde.
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In den weiten Hallen des Vergänglichen, wo jeder Augenblick zu einem Echo wird, leuchtet eine Erinnerung heller als die Gegenwart. Es ist kein schlichtes Bild, sondern ein Kunstwerk, gemalt in den strahlendsten Farben der Freude und den tiefsten Nuancen der Trennung. Wie ein Juwel, das in den Tiefen eines Meeres unerreichbar liegt, bleibt diese Vergangenheit ein kostbares, schmerzhaftes Vermächtnis. Jeder Gedanke daran ist ein wärmender Strahl, der die grauen Wände der Einsamkeit durchbricht, und doch trägt er die Wehmut in sich, die nur ein Herz kennt, das eine Liebe besaß, die niemals ganz sein konnte. Doch dieses Gemälde der Erinnerung ist nicht unberührt von der Zeit. Die einst lebendigen Farben beginnen zu verblassen, die Klänge der gemeinsamen Melodien werden zu einem leisen Nachhall in der Ferne. Was einst ein unerschütterlicher Leuchtturm war, ist nun ein fernes Licht am Horizont, dessen Schein kaum mehr die Dunkelheit durchdringt. Die Chronik fand ihr Ende mit dem leisen Geräusch einer zugeschlagenen Seite, doch die Frage bleibt, ob es ein plötzlicher Bruch oder ein langsames Verlöschen war. Wandert das Licht mit der Zeit oder bleibt es in einem Museum der Vergangenheit gefangen, betrachtet nur von der Einsamkeit? Ein Weg führt in das Labyrinth der Gedanken, wo die Fragmente einer verlorenen Geschichte wie ein Mosaik aus Emotionen liegen. Doch die Dunkelheit ist hier nicht die Abwesenheit von Licht, sondern ein schützender Mantel, der die Zerbrechlichkeit der Momente bewahrt. In dieser Tiefe, begleitet von einem leisen Flüstern der Melancholie, sucht die Seele nach Antworten. Was bleibt von einer Liebe, wenn alles andere gegangen ist? Und kann der Schmerz, der aus diesem Verlust entstand, nicht auch zu einem stillen Begleiter werden, der die wahre Bedeutung der Vergangenheit offenbart? Die Reise durch diese inneren Landschaften lehrt, dass nichts wirklich endet, sondern nur seinen Klang verändert. Und manchmal, wenn die Welt stillsteht, hört man diesen Klang wieder - einen leisen Takt, wie ein Herzschlag aus einer anderen Zeit. Dieser Abdruck im Staub der Erinnerung, dieser Schatten, der mit dem Licht weiterwandert, ist die letzte Wahrheit. Er führt nicht zurück, sondern nach vorn, weil er unauslöschlich ist. Doch in welche neue Geschichte führt dieser Schatten? Und welche Art von Vermächtnis trägt er in sich?
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Und aus dem schwarzen Schlunde steigt die schwarze Schar; - feins Lieb erbleicht! Aus meinen Armen schwand feins Lieb; ich ganz alleine stehenblieb. Da tanzt im Kreise wunderbar, um mich herum, die schwarze Schar, und drängt heran, erfaßt mich bald, und gellend Hohngelächter schallt. Jetzt da ihm die Angebetete völlig entrückt war, da er sich allein, getäuscht, gehöhnt auf dem Felsen von Capri sah, und umsonst sich Flügel wünschte, um die Erde zu verlassen und dem Räuber nachzueilen, jetzt kehrte sein Auge aus der blendenden Bläue des Himmels, wohin sein Teuerstes und Verhaßtestes verschwunden, auf sich selbst zurück, und streifte in der Nähe umher, ob er nicht einen Gegenstand finde, an dem sich der Grimm kühlen könnte. Welch ein schöner Tag für unsere beiden ältesten Sportlerinnen Sachsens, wenn sich das SachsenFernsehen und die Freie Presse einfinden, um diese beiden sympatischen Damen zur Auszeichnung für ihr sportliches Lebenswerk zu begleiten. Es führt der Schwarm der Bösen einen Kreis um ihn, und beginnt einen höllischen Tanz. Dem Prinzen strömt der Schweiß von der Stirne, er sieht auch den Ritter im Reigen, aber mit geschupptem Leibe und Drachenfüßen! er will den Namen der Fee ausrufen, aber er schämt sich, er wütet auch über sie! Sei es nun, daß die Wut ihn für jede Gefahr blind machte, und daß ihm, wie es in solchen Fällen zu geschehen pflegt, glückte, was ihm im Zustande klarer Besonnenheit Tod gewesen wäre, oder daß eine unsichtbare Macht ihm in diesem Augenblicke beistand, er kletterte so behend die schroffe Felswand hinan, als ob er gebahnten Weg ginge, und bemerkte in der Leidenschaft nicht einmal das grüne Meer, das in der Tiefe brandete, und in das ihn der geringste Fehltritt hätte stürzen können. Aber wie erstaunte er, als er die Söldlinge, die sein Schwert getroffen hatte, nicht mehr auf der Erde fand, als sie alle wieder auf den Beinen waren, und nach einer jähen Felsklippe hineilten, welche sich senkrecht über das Meer erhebt.
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Mein Herz ist recht von Diamant, Eine Blume von Edelsteinen, die funkeln lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt Schaut eine Jungfrau 'runter, Der Liebste sie im Arme hält, Die sehn nach mir herunter. So gelingt die wahre Liebe, mit Herz und zwei Seelen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag.
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Die Seebrücke ragt ins Nichts, ein schmaler Pfad über dunkles Wasser, ein verlassener Steg der keine Geheimnisse preisgibt. Hier, an der östlichen Küste Rügens, frisst der Dunst die Grenzen zwischen Himmel und Meer auf. Die Luft schmeckt nach Salz und Verwesung. Unter den Planken knarrt das Holz, als würde es die Last unsichtbarer Schritte tragen. In dieser Stille hört man das leise Klagen der Bojen - Glockenschläge für Seelen, die nie gefunden wurden. Der Sand behält jedes Detail, jeden Abdruck, jedes vergossene Geheimnis. Doch was er preisgibt, ist nur ein Bruchteil dessen, was im Wasser ruht. Ein einsames Boot schaukelt an der Anlegestelle. Es ist ein stiller Zeuge, der nicht reden will. Im Rumpf steht trübes Wasser, das nach Öl und Angst riecht. Auf dem nassen Holz liegt ein einzelner Schuh - zu teuer für diese karge Küstenwelt. Wer verliert nur einen Schuh und nicht beide? Wer verschwindet spurlos von einer Insel, auf der selbst die Möwen jeden Fremden beobachten? Die Antwort versteckt sich zwischen den Buchseiten verstaubter Hotelregister und in den eisigen Blicken hinter vergoldeten Empfangstresen. Macht und Geld bauen hier Paläste aus Glas, doch unter der glatten Oberfläche brodelt ein Strudel aus Lügen und Gier. In den Dünen, wo der Wind durch das trockene Gras pfeift, wartet eine andere Wahrheit. Eine frisch aufgeworfene Erdstelle unter einer uralten Eiche. Darunter verbirgt sich nicht nur eine Waffe, sondern der Beweis, dass niemand unantastbar ist - nicht einmal jene, die den Horizont mit ihren Ambitionen verstellen. Die Karte in der nassen Ledermappe flüstert von Millionen, die durch Hände wanderten, die nie schmutzig zu werden schienen. Doch der Sand ist geduldig. Er bewahrt, was die Flut zurücklässt. Er erinnert sich an jeden Schritt, jede Tat, jeden Verrat. Warum opfert ein Mann sein Leben für gestohlene Zahlen auf einem Papier? Was treibt einen anderen so weit, dass er zuschlägt, wenn das Meer seine kalte Hand auf die Schulter legt? Die Wellen tragen keine Antworten, nur Fragen. Und in der Ferne, wo sich die Konturen der Hotelvilla in den wolkenverhangenen Himmel zeichnen, blickt eine Frau mit Augen aus Glas auf das wütende Wasser. Ihr Schweigen ist lauter als das Tosen der Brandung. Der Morgen wird kommen mit seinem fahlen Licht. Touristen werden über die Brücke schlendern, Eis schlecken und Fotos machen. Doch wer aufmerksam genug ist, spürt die Schwingung im Holz, das Flüstern im Wind, den Blick des Meeres, der noch immer nach dem nächsten Opfer sucht. Die Wahrheit liegt nicht im Sand. Sie liegt tiefer. Viel tiefer. Dort, wo selbst das Licht nicht mehr hinscheint.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Morgengrauen über dem Spreewald. Nebel frisst die Konturen der Kiefern, lässt die Welt verschwimmen, schlingt sich um Kiefernstämme wie verknotete Datenkabel. Nebel löscht alle Konturen, bis auf das metallene Wrack, das der Nachtfrost aus dem Boden gehustet hat. Rostige Lüftungsschlitze fauchen im Takt eines Herzmonitors und die Archivare der verlorenen Seelen warten im Kabelgewirr. Vier Jahrzehnte im Erdreich. Vier Jahrzehnte Stille. Jetzt erwachen seine LEDs einzeln, wie glühende Augenlider, die zuckend aufgehen. Das erste Dokument öffnet sich ohne Befehl. Ein Hochzeitsfoto, verzerrt durch digitale Altersflecken: Brautschleier aus verrottetem Organza, Blumenarrangements aus getrocknetem Haidekraut und Draht. Die Braut trägt deine Gesichtszüge, aber ihre Augen sind schwarz wie gelöschte Partitionen. Du kennst diesen Ort nicht. Dein Gedächtnis zeigt keine Lücken. Doch die EXIF-Daten flüstern Koordinaten - ein Kurort mit Marmorlobbys, erbaut über Fundamenten, die niemand kartografiert hat. Der Monitor schwitzt Rostflüssigkeit. Rote Pixel tropfen den Rahmen hinab, bilden eine Fortschrittsanzeige, die bei 7% stehenbleibt. "Download erfordert biometrische Authentifizierung", blinkt die Systemnachricht. Die Lüfter beschleunigen zu einem Kreischen, das an vergessene Tonbänder erinnert - an Stimmen, die man in Kellern aufnahm. Das Spiegelbild im Bildschirm lächelt jählings ohne dich. Ein Gesicht im VHS-Rauschen formt Lippen: "Deine Zugriffsrechte reichen nicht aus." Hinter dir knirscht Holz. Durch das Fenster siehst du Schemen im Mondlicht, die deine Social-Media-Profilbilder wie Masken tragen. Ihre Hände halten glitzernde Fragmente. Ist das ein Schatz? Oder nur das, was von Wahrheiten übrigbleibt, wenn Algorithmen sie zerkauen? Mitternacht verwandelt den Router in eine pulsierende Wundstelle. Das Login-Feld fordert keine Zeichenkette, sondern einen Fingerabdruck, dein Blut. Die Frage "Warum?" beantwortet das System sofort: "Speicherplatz ist unendlich. Vergessen kostet extra." Der Akku wird leer. Eine letzte Benachrichtigung flackert: Daten erfolgreich synchronisiert. 12/150 verbundene Nutzer. Dann fängt das Summen an. Nicht in den Boxen. Nicht im Garten. Sondern in deinen Zahnfüllungen.
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