Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org
Wenn Politiker feiern war es eine Nacht wie keine andere. Die politische Elite hatte sich versammelt, um in einer absurden Geschichte von Größenwahn und Dummheit ihre Macht zu demonstrieren und ihre Egos aufzupumpen. Doch was als Luxus-Event geplant war, endete in einer missglückten Posse, die ihresgleichen suchte. Die reichen und berühmten politischen Führer hatten ihre eigenen Interessen auf einem Fest der Absurditäten und Desaster über die Bedürfnisse des Volkes gestellt und damit den Teufel herausgefordert. Die Gästeliste wurde immer länger, bis schließlich jeder seine ganze Familie, Freunde und Haustiere einlud. Der Ballraum war viel zu klein und es gab nicht genug Essen und Getränke für alle. Die politischen Führer versuchten, das Problem zu lösen, indem sie den Ball einfach nach draußen verlegten. Doch draußen war es kalt und windig und die Gäste begannen zu frieren und zu klagen. Die politischen Führer waren jedoch zu beschäftigt damit, sich selbst zu feiern, um auf die Bedürfnisse anderer zu achten. Als die Gäste schließlich genug hatten und den Ballraum wieder öffnen wollten, waren die politischen Führer zu stur, um ihre Fehler einzugestehen. Sie hielten den Ball einfach draußen ab, bis alle Gäste gingen. Am Ende war der Ball zu einem Synonym für die Arroganz und den Mangel an Empathie geworden, die die politischen Führer prägten. Es war eine groteske Posse, die zeigt, dass das Schicksal unvermeidlich ist, wenn man mit dem Teufel spielt.
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Die Werrabahn von Eisenach bis Koburg wurde am 1. November eröffnet. In der Jagdentschädigungsfrage entschied sich der Landtag für das Entschädigungsprincip, lehnte jedoch die Regierungsvorlage über die Modalität der Entschädigung (Zahlung durch die Grundstücksbesitzer), ebenso wie die auf Schadlosstellung der Neuberechtigten aus Staatsmitteln und resp. aus den Jagdpachtgeldern gerichteten Anträge ab, und behielt die Regierung weitere Erwägungen vor. Ein fernerer Beschluß des Landtages, gab dem Großherzog anheim, die früher vorbehaltene Erhöhung der Domänenrente von 250,000 auf 280,000 Thlrn. vom 1. Jan. 1860 ab ganz od. theilweise nach seinem Ermessen eintreten zu lassen. Wohl versuchte der Vorsteher von Zeit zu Zeit das Wohlleben zu entschuldigen: es sei heute Sonntag, und man dürfe doch die liebe Gottesgabe nicht umkommen lassen, welche die Wallfahrer unter so vieler Mühsal herbeibrächten. Seine Gnaden solle sich nicht durch den trügerischen Schein täuschen lassen. Dazu komme noch, daß die jüngeren Leute jede freie Stunde in der Klosterfabrik beschäftigt würden, in der großen Strohflechterei, wo die heiligen Strohmatten hergestellt würden, auf denen der Heiland einst wandelte. Nach der Mahlzeit begab man sich in den Garten, wo Hierax bald mit den jüngeren Klosterleuten allein blieb; diese fingen sofort an, ihm ihre Klagen über den Propst und über die älteren Herren vorzutragen. Und das Bedienen der Wallfahrer, das Knochen, die Gärtnerei sei gar kein leichtes Geschäft. Dann aber verbat er sich alle Zeremonien, und das Mittagsmahl wurde noch heiterer und lärmender fortgesetzt, als es begonnen hatte. Man habe doch auch menschliche Bedürfnisse und keine so hündischen Launen wie die Anachoreten oben im Gebirge. Und wenn dieser auch nicht so strenge sei wie manche andere Pröpste dieser Gegend, so spiele er doch auch gerne den Tyrannen und lasse die Laienbrüder oft wegen einer kleinen Lüge oder wegen des geringsten Ungehorsams auspeitschen. Etwa zwanzig der ältesten Mönche wurden ihm persönlich vorgestellt. Das Geld dafür fließe stets in die Tasche des Vorstehers.
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Gang nicht ganz sicher war, und sie könnten dies bei ihrer Vernehmung mit in Erwähnung bringen. Das ist wahr! Als ich vorhin erwachte, sah mein Anzug sehr schlimm aus, und ich habe lange reiben müssen, um den Schmutz wegzubringen. Ein Wunder, daß dies Mersinah nicht gesehen hat! Also du meinst, ich soll die Anzeige unterlassen? Ja. Du kannst ja den Leuten einen Verweis geben, und deine Gnade wird sie blenden wie ein Sonnenstrahl. Ja, Effendi, ich werde ihnen zunächst eine fürchterliche Rede halten! Seine Augen rollten wie das Luftrad einer Stubenventilation. Dann standen sie plötzlich still, und sein Gesicht nahm einen sehr sanftmütigen Ausdruck an. Und dann werde ich sie begnadigen, wie ein Padischah, der das Leben und das Eigentum von Millionen Menschen zu verschenken hat. Er wollte gehen, blieb aber unter der Thüre halten; denn draußen war ein Reiter abgestiegen, und ich hörte eine bekannte Stimme fragen: Sallam, Herr! Bist du vielleicht Selim Agha, der Befehlshaber der Albanesen? Ja, Wer im hohen Alter noch jeden Dienstag zur Kugel greift und voller Ehrgeiz auf Ergebnis spielt, der sollte schon eine öffentliche Ehrung erhalten. Der Wind weht im Süden meist schwach, sonst mäßig und zur Küste hin zeitweise frisch aus Südwest. Unmittelbar an der See und auf höheren Berggipfeln sind einzelne starke bis stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag überwiegen in der Nordhälfte weiterhin Wolken, die im Küstenbereich etwas Regen oder Sprühregen bringen. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt, im äußersten Süden gering bewölkt oder klar. Vor allem in den Mulden und Senken der Mittelgebirge sowie in Flusstälern Süddeutschlands kann erneut Nebel oder Hochnebel entstehen. Es kühlt auf 11 Grad an der Küste und bis auf 1 Grad am Alpenrand ab. In einigen Alpentälern ist zudem leichter Luftfrost um 0 Grad nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag ist es in der Südhälfte nach Auflösung örtlicher Nebelund Hochnebelfelder teils sonnig, teils aber auch wolkig und trocken.
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denn wohl brauchen, Tom? Na, so lang' wie wir eigentlich regelrecht brauchen sollten, können wir gar nicht wagen, denn Onkel Silas wird bald genug Wind bekommen, wer und woher Jim ist. Wer kann's wissen, wie bald Jim forttransportiert wird? Bei so unsicheren Umständen halt' ich für's gescheiteste, wir graben so schnell wie möglich, und thun dann nachher, als wären's siebenunddreißig Jahre gewesen. Dann können wir ruhig sein und abwarten, und sobald sich die erste Gefahr zeigt, ihn herausholen und schleunig fortspedieren. So, denk' ich, wird's am besten sein! Laut Staatsanwaltschaft soll die Frau mit einem scharfen Gegenstand getötet worden sein, das ergab die Obduktion. Und will man solches Elend niemand anderem zuschreiben, als der damaligen engelländischen viehischen Unzucht. Derowegen dann die Leut der gänzlichen Forcht waren, daß wiederum ein allgemeiner Sündfluß den ganzen Erdboden werde überschwemmen. Peters Kirche fahren können. Der König Guilelmus hat sich kaum mit seiner Frau Gemahlinn salviret, dem gleich sein Prinz Joannes als ein kleines Herrl mit 12 adelichen Frauen und 20 Hof-Bedienten armselig ertrunken. Anno 1120 ist König Henrich der Erste dieß Namens in Engelland einen Frieden eingangen mit dem König in Frankreich, nachmals ist er samt denen Seinigen wieder nach Haus gerucket, seine 2 Prinzen Guilelm und Henrich und die einige Prinzessinn Sibilla seynd in einem besonders schönen Schiff in Begleitschaft vieler Edel-Leut gefahren; bei bestem Ruhestand aber der Wind, ohne einige Ungestümme des Meers ist diese königliche Familia mit allen ins gesamt zu Grund gangen. Die schöne Stadt Bertha in Schottland ist einst von denen 2 Flüssen Tai und Almund dergestalten überschwemmet worden, daß die mehresten Häuser und Menschen zu Grund gangen. Anno 717 unter Gregorio dem Anderten römischen Papsten hat sich mehrmalen zu Rom eine so große Ueberschwemmung des Flußes Tibers 7 ganzer Tag gezeiget, massen das Wasser gar über eines Manns Höhe also geschwellet, daß man in niedern Schiffen bis Norwegian oder Transatlantik.
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Dresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte findet sich nicht in Reiseführern. Sie pulsiert in den Rissen des Bürgersteigs, haucht ihren Atem in Fenster alternder Gebäude und bewahrt ihre intimsten Geheimnisse entlang unsichtbarer Linien, die kein Amt je vermessen hat. Es gibt einen Stadtteil, der mehr ist als eine administrative Einheit - er ist eine Schwelle. Hier, wo der Große Garten seine grüne Stille wie einen Mantel ausbreitet, beginnt ein anderes Dresden. Ein Dresden der Echos. Wer sich von den ausgetretenen Pfaden löst und beginnt, diese unsichtbare Grenze zu umschreiten, begibt sich auf eine Expedition in die Tiefenschichten der urbanen Seele. Es ist eine Reise, für die man keine Karte braucht, sondern nur die Bereitschaft, genau hinzuhören. Denn die Steine hier sprechen. Sie flüstern von goldenen Figuren, die in einem Brunnen gefangen sind, und von einer Marmorgöttin, die ihrem Sohn die Flügel stutzt. Sie murmeln die alten Namen der Straßen, die unter neuen Schildern begraben liegen, als seien sie ein gefährliches Geheimnis. Ein monumentales, schlagendes Herz aus Glas in einem Tempel der Wissenschaft wird plötzlich zum Spiegel der eigenen Vergänglichkeit. Und in einer schmalen Gasse, die das Sonnenlicht zu grünem Dämmerlicht filtert, wird die Gegenwart durchlässig. Dort stolpert der aufmerksame Wanderer über die Geister einer versunkenen Welt: Das Klirren von Kristall, das Lachen in einem Salon, der Duft einer längst erloschenen Zigarre. Diese Resonanzen der Vergangenheit sind kein Zufall. Sie sind eine Antwort. Doch wem oder was antworten sie? Ist es nur die Einbildung eines empfindsamen Gemüts, oder öffnet die Stadt, wenn man ihr auf eine bestimmte Weise begegnet, tatsächlich ihre verborgenen Kammern? Was wartet in dem verlassenen Gebäude mit den blinden Fenstern, das noch immer nach altem Linoleum und Einsamkeit riecht? Und was geschieht, wenn man an einem Ort, der nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Stunden lebendig ist, genau in der Stille seiner Leere verharrt? Die größte Frage aber ist: Wer lauscht hier wem? Die Tour entlang dieser merkwürdigen Grenze ist kein harmloser Spaziergang. Sie ist ein Ritual der Aufmerksamkeit. Und jede gestellte Frage zieht ihre Antwort magnetisch an. Am Ende steht nicht eine Erkenntnis, sondern eine unumkehrbare Veränderung der Wahrnehmung. Man kann diese Schwelle, einmal überschritten, nicht mehr ungeschehen machen. Die Stadt vergisst Ihre Neugier nicht. Und irgendwann, vielleicht wenn Sie das nächste Mal an einer ganz gewöhnlichen Bushaltestelle stehen, werden Sie es spüren: Das Flüstern hört nicht mehr auf. Es wird lauter. Es wird zu einer Stimme, die direkt zu Ihnen spricht. Und Sie werden sich fragen müssen, ob Sie bereit sind zu antworten.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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ohne daß eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiß, wie köstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte. Und doch ist mein ganzes Herz erfüllt von dem, was ich nicht fand, von jener Liebe, die den Sohn des Vaters auf die Erde trieb, um ihr die frohe Botschaft zu verkünden, daß alle Menschen Brüder sind und Kinder eines Vaters. Und wie der Heiland aus den Höhen, wohin kein Sterblicher dringen kann, auf die kleine Erde herniederstieg, so gehen nun seine Boten hinaus in alle Welt, um das Evangelium der Liebe zu verkündigen allen, die noch in Finsternis wandeln. Das sind die Emire des Christentums, die Helden des Glaubens, die Heimdalls der Barmherzigkeit. Aber nicht alle lehren das, was du jetzt gesprochen hast. Es giebt Sendlinge, die die Boten des echten Glaubens verfolgen. Siehe dieses Land an, über dem jetzt die Sonne leuchtet. Dieselbe Sonne hat Tausende hier sterben sehen, und derselbe Fluß, den du hier vor uns erblickst, hat Hunderte von allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der schwarzen Pest. Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe. Aus einer früheren Zeit stammt der Traum des Gefangenen. Ihr weißes Gefieder leuchtete doppelt über der dunklen Thüröffnung. Auf der Hallig Hooge sollen in hellen Vollmondnächten die Kirchenglocken von Rungholt, einer sagenhaften, in der schlimmen Sturmflut von 1362 untergegangenen Stadt, deutlich zu hören sein. Der Chevalier Karl Eustach von Glaubigern sowie Fräulein Adelaide Klotilde Paula von Saint-Trouin! Er drückt dem bestehenden Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt aufwärts zum Saale, und schwingt sich wach sein Roß, und bläst durch die Zahl und anhand der Knechte Schaar hin zu dem Wassernapf, wo der Rayon war. Dort kniet schon Fritzsche Flücker auf einer Bank von Gestein; der Erst' im Aufruhr, muß er der Erst' im Tod auch seyn.
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