Schulden des Staates

Als Mitglied des Zollvereins steht das Herzogthum unter der Generalinspection zu Erfurt; den Aufsichtsdienst besorgen 2 Obercontroleure. Die Schulden des Staates sind neuerdings erheblich gemindert worden; sie betrugen Anfangs 1862 noch 109,763 Thlr. Domanial- u. 505,189 Thlr. Staatsschulden, so wie 432,400 Thlr. an unverzinslichen Kassenscheinen (Gesetz vom 16. Juli 1848). Die Post ist gegen eine fixe Rente von 7500 Thlrn. an die Krone Sachsen verpachtet. Das Consistorium, aus weltlichen u. geistlichen Räthen zusammengesetzt, hat neben der Aufsicht über die Geistlichen u. Schullehrer, die Kirchen- u. Schulanstalten auch die Entscheidung in Eheirrungen u. Eheverlöbnißsachen. Als untere kirchliche Aufsichts behörden bestehen 7 Ephoralämter u. die aus den Superintendenten u. weltlichen Coïnspectoren gebildeten Kirchen- u. Schulinspectionen. Über die Bildung neuer Religionsgesellschaften erschien eine Verordnung vom 24. Jan. 1851 f. Die Unterrichtsanstalten s. oben. Für die Rechtspflege bestehen in unterer Instanz als Civiljustizbehörden 8 zugleich mit der Verwaltung über die Dorfschaften ihres Bezirks betraute Gerichtsämter u. 3 Stadtgerichte, als Criminalbehörden bei jedem Amt ein Einzelrichter u. 2 besondere Criminalgerichte zu Altenburg u. Roda; die zweite Instanz bildet das Appellationsgericht zu Altenburg, welches zugleich die Examinations- u. Aufsichtsbehörde für alle Justizbeamten, Advocaten u. Notare des Landes ist; die dritte das gemeinschaftliche Oberappellationsgericht zu Jena. Die Patrimonialgerichtsbarkeit, so wie der privilegirte Gerichtsstand sind seit 1854 aufgehoben; nur für das Militär (Patent vom 25. März 1837) besteht derselbe noch fort. Die Grundlage des Rechtes bildet namentlich im Civilrecht u. Civilproceß noch das gemeine Deutsche Recht mit den Modificationen des gemeinen Sachsenrechtes. Die Particulargesetze sind in der allgemeinen Landesordnung von 1705, drei dazu gehörigen Beifugen-Sammlungen von 1750, 1775 u. 1820 u. der seit 1821 jährlich erscheinenden Gesetzsammlung enthalten. Repertorien über dieselben lieferten Haberland u. C. W. Schultes, 1786, u. H. E. Schultes, 1836; Hesse, Handbuch des S. Altenburgischen Privatrechtes, Altenb. 1841. Für das Civilrecht sind bes. wichtig das auf den Grundsätzen der Publicität u. Specialität beruhende Gesetz über Einführung von Grund- u. Hypothekenbüchern vom 13. Oct. 1852, die Vormundschaftsordnung vom 31. Aug. 1780, die Eheordnung vom 13. Mai 1837, ein Gesetz über die Intestaterbfolge vom 6. April 1841, Gesetz über Aufhebung des Lehnsverbandes vom 1. April 1851, über Aufhebung des Jagdrechts vom 24. Sept. 1848. Das Civilproceßverfahren hat noch gegenwärtig zur hauptsächlichsten Grundlage die Gerichts- u. Proceßordnung von 1744, welche indessen durch ein Mandat vom 7. April 1823 u. ein Gesetz vom 14. Oct. wesentliche Verbesserungen erhalten hat. Das Criminalrecht beruht auf dem, mit dem älteren königlich sächsischen Strafgesetzbuch vom Jahre 1838 fast ganz gleichlautenden Criminalgesetzbuch vom 3. Mai 1841; eine neue Strafproceßordnung erschien am 11. Febr. 1854; dieselbe ist insofern eigenthümlich, als sie, obschon im Übrigen der thüringischen Strafproceßordnung (s.u. Sachsen-Weimar) nachgebildet, doch das Institut des Geschwornengerichts nicht kennt, an Stelle dessen urtheilt bei schwereren Verbrechen ein aus 5 rechtsgelehrten Richtern zusammengesetzter Gerichtshof zugleich über die That- u. Rechtsfrage. Auch tritt die Staatsanwaltschaft nur bei dem zur Competenz der Criminalgerichte u. des Gerichtshofs gehörenden Verbrechen, nicht auch bei den geringeren, von den Einzelrichtern zu behandelnden Vergehen in Wirksamkeit. Das Landeszucht- u. Arbeitshaus befindet sich auf der Leuchtenburg bei Kahla; für jugendliche Verbrecher besteht eine eigene Anstalt in Altenburg.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon,
Band 14
Altenburg 1862

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Zollverein Schulden
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Gott sein und Erde, Welt und All vernichten

Ich möchte Gott sein und Gebete hören und meine Schutz versagen können und Menschenherzen zunichte brennen und Seelenopfer begehren. Und möchte Erde, Welt und All vernichten und Trümmerhaufen über Trümmer schichten. Dann müßte ein Neues entstehn und das ließ ich wieder vergehn. Und endlich lösen die Arme sich auf, der Mond zieht herauf; der dämmernde Blick […]
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Allabendlich im Dämmerschein

Ich harre dein am alten Platz, - und weißt du's noch, herzlieber Schatz, weißt noch, wie du vor Jahresfrist allabendlich gekommen bist? Allabendlich im Dämmerschein ich harrte dein! Dämmerschein ist das ratlose, tastete sich der Hütejunge vorwärts, fand jedoch den Ausgang nicht. Ermüdet vom Tragen des schweren Schatzes, setzte er sich auf den Steinboden des […]
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Andern Tags nahmen wir's

mit in den Wald, aber es wollte nicht in die Pastete hineingehen. Da hätte man vierzig Pasteten mit füllen können, wenn wir sie gebraucht hätten, und es wäre auch noch übrig geblieben für Suppe oder Wurst oder was man sonst wollte. So ein Betttuch ist groß - es hätte für ein ganzes Mittagessen gereicht! Sozusagen als Hinweis, um den Zauberer zu finden, […]
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Reisen
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Ist vorbei ihr treues Lieben, Nun, so end auch Lust und Not, Und zu allen, die mich lieben, Flieg und sage: ich sei tot! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder - Der verliebte Reisende Gedichte 1841 www.zeno.org Lust auf traditionelle Ostern am See? Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. […]
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Die Lutheraner hatten, um ein schon oben gebrauchtes Wort zu wiederholen, eine Reihe von Jahren hindurch eher Zwang geübt als Zwang gelitten. Aber dies änderte sich. Auf die siegreichen Jahre der Formula Concordiae folgten die bittern Jahre des "Revers", mit dem es in Kürze die nachstehende Bewandtnis hatte. Der Kurfürst, der Zänkereien müde, deren tiefere Bedeutung er nicht einsah, entschloß sich zu einem energischen Vorgehen gegen den immer lauter werdenden Unfrieden in der Kirche. Er erließ Edikte "gegen das unnötige Eifern, Gezänk und Disputieren der Geistlichen auf den Kanzeln", Edikte, zu deren Inhalt und sachlicher Berechtigung die Geistlichen sich durch Unterzeichnung eines Reverses bekennen mußten. Dazu kam noch die Beute der Jagd, die berühmten capritanischen Wachteln; einige Hühner wurden geschlachtet, und Don Giovanni wollte den Siracuser nicht sparen. So wurde also die Partie auf Morgen verabredet. Deborah war schon zehnmal im Kino und dreimal im Theater. So fühlt sich Klaus an Jagden in Finnland erinnert. Das Grammophon kann viele Walzer spielen, aber auch Kol Nidre. Der geschäftige Wirt hatte nun im Vollauf zu tun, er sandte nach seinem Fischer, das heitere Wetter hatte den Fang begünstigt, und man hatte die Auswahl zwischen Triglien, Dinten- und Schwertfischen, Seespinnen, und großen Seekrebsen, Cefalo und Merluzzo und trefflichen Muränen. Wie ein Held hielt der Krieger seinen dürren, weißen Arm zum Impfen hin. Mit Streichhölzern beleuchtet man auch am Tage die Stufen. Er schläft in der Küche, Frau und Tochter schlafen im einzigen Wohnraum. Die finden in so einem sumpfigen Wald keine Behausung. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Dazwischen lag der Ozean, dachte der Krieger. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Dann war er zu Hause bei Teiwaz. […]
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Immer leiser wird mein Schlummer, Nur wie Schleier liegt mein Kummer Zitternd über mir. Oft im Traume hör' ich dich Rufen draus vor meiner Tür, Niemand wacht und öffnet dir, Ich erwach' und weine bitterlich. Ja, ich werde sterben müssen, Eine Andre wirst du küssen, Wenn ich bleich und kalt, Eh die Maienlüfte wehen, Eh die Drossel singt im Wald; Willst du mich noch einmal sehen, Komm, o komme bald! Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Bitte ein Überblick, es ist ihm aber sein Vorhaben mißlungen und hat, ehe er heruntergekommen, einen Fall getan und brach den Oberschenkel des linken Beines. Er hatte auch einen Zettel, den er mit Fensterblei geschrieben, nebst einem Packet in dem Gefängnis liegen lassen, welches Treutter nach Dresden geschickt hat. Was der Inhalt war, ist aber unbekannt geblieben. Steinbach wurde jedoch ergriffen und hat selbst in Gegenwart etlicher Rats- und Gerichtspersonen von freien stücken ausgesagt, der Teufel hätte ihm geholfen. Als sich aber die Schmerzen mehrten und er sah, daß er schlechterdings nicht davonkommen würde, verlangte er in seiner höchsten Not von dem Verwalter, derselbe solle ihm durch einen Kirchendiener das heilige Abendmahl reichen lassen. Weil nun Dr. Zacharias Rivander, Superintendent zu Bischofswerda, eben in gewissen Angelegenheiten zu Stolpen war, ging er zu ihm und vernahm von ihm, auf welche Art er das Abendmahl nehmen wolle. Steinbach erklärte sich auch bereit, schriftlich zu widerrufen und fügte die Bitte bei, daß der Widerruf nächsten Sonntag in der Schloßkapelle zu Dresden abgelesen werden möchte. Dabei griff er den Papst noch nicht direkt an, sondern wähnte ihn zumindest rhethorisch noch auf seiner Seite. Allerdings sah er die Funktion des Petrusnachfolgers beim Nachlass der Sündenstrafen nur in der Fürbitte für die Gläubigen und sprach ihm damit die verbindliche Schlüsselgewalt ab, die den Gläubigen nach der schultheologischen Ablasslehre letzte Gewissheit über die Aufhebung jenseitiger Sündenstrafen verschaffen sollte. Verständlich waren die Ablassthesen nur dem gelehrten Fachpublikum, das die Feinheiten der theologischen Debatten um die Wirkweise des Ablasses kannte. Für die breitere Bevölkerung verfasste Luther 1518 den in einfacher und verständlicher Weise abgefassten Sermon von dem Ablass und Gnade. […]
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Dagegen war eins nicht à la mode Sei weit in Gott, weit wie das Meer! Es wogt nicht bloß am heim'schen Strand, und wird dir's auch zu glauben schwer, wiß, drüben gibt’s doch wieder Land. In dieser mehr zierlichen Zeitperiode, Sei tief in Gott, tief wie das Meer! Was gar sehr behagt, geh Nach dort, wo dich die Welt vergißt, sei dein Verlangen, dein Begehr, wiß, daß die Tiefe Höhe ist. Er hat gerne alles graderaus gesagt Ja, sei, mein Herz, stets wie das Meer in Gott so still, so tief, so weit! Er war nicht fürs Wortepomadisieren, Dann landest du nicht hoffnungsleer am Küstensaum der Ewigkeit. Und, mochte Euterpchen sich noch so sehr zieren, Dank Es fiel ein Tau wohl über Nacht rings auf die durstig matten Auen, und früh war in der Sonne Pracht des Schöpfers Lob und Preis zu schauen. Ein diamantnes Leuchten sprühte von Strauch zu Strauch, von Halm zu Halm, und von Milliarden Perlen glühte zu ihm empor ein Dankespsalm. Nun aber sendet Tag und Nacht der Vater seinen Segen nieder, und hat der Segen Glück gebracht, wo bleiben dann die Dankeslieder? Es hat der Mensch so viel zu sagen, doch Dank an Gott, den sagt er nicht. O, möchte er den Tau doch fragen, der lehrte ihm die Dankespflicht! Er brachte ihr ungeniert Ausdrücke bei, Als ob sie in Bochum geboren sei. Da bald darauf eine große Handelskrisis entstand und wie viele unserer Freunde auch mein Vater sein Vermögen verlor, da platzte die merkantilische Seifenblase noch schneller und kläglicher als die imperiale, und meine Mutter mußte nun wohl eine andere Laufhahn für mich träumen. Herr, gib mir Schwingen, aufzusteigen aus dunkler Nacht zum hellen Licht! […]
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Laß dich führen Richtung Bahnhof; laß dich führen die Blechlawine rollt durchs Tor, ob du redest, ob du handelst; der Eisenbahnwagen steht davor, tust du das, so wirst du spüren, daß du unter Leitung wandelst über die Schienen. Laß dich leiten; laß dich leiten zu Fischerhaus und Fischerboot; du allein kannst nichts erringen. Ostseebad Baabe, auf den Berg der Seligkeiten tragen dich nur Engelsschwingen. Guter Rat laß dich tragen; laß dich tragen ohne Wehr und Widerstreben; dann wird dir ein Himmel tagen, den kein Mensch vermag zu geben. Es reicht mein schwacher Blick nicht hin, mir nur die nächste Welt zu zeigen; ich fühle, daß ich Erde bin, nicht wert, zu ihr empor zu steigen. Wie ist der Himmel doch so nah! Er strahlt in mir mit tausend Sternen. Fühl ich ihn nicht, er ist doch da; ich muß ihn nur erfassen lernen. Die ganze Unermeßlichkeit der Liebe darf ich in mir tragen; es hemmt sie weder Raum noch Zeit, mich auf zu Gott, dem Herrn zu tragen. Unendlich und doch endlich ist der Himmel um die kleine Erde, doch du in meinem Herzen bist der, den ich ewig haben werde. Was andern Himmeln drohen mag. Dir hat es nicht und nie zu gelten: Für dich gibt’s keinen letzten Tag und keinen Untergang der Welten. Geh hin, mein Herz, und kniee nieder, und sprich: Nimm mich, o Vater, wieder! Jetzt ist die Erde mir zu klein; ich will im Himmel wieder sein und bin bereit, um ihn zu erben, dem Irdschen wieder abzusterben. Erstmals in der Geschichte Thailands wurde Reis nicht nur für den Eigenverbrauch produziert, sondern für den Markt. Panty und Stocking müssen nun wieder vereint gegen einen Geist vorgehen, was ihren Streit beendet und ihnen Fluten von Heaven Coins bringt, welche aber einen miesen Wechselkurs haben, wie Garterbelt feststellt. Um 1880 waren mehr als 20.000 Apfelsorten weltweit in Kultur, davon allein in Preußen über 2.300 Sorten. […]
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Amour, amour tes douces charmes Vainquent, enflamment tous les coeurs, A toi potent coulent des larmes De joie et souvent de douleur. Ce Monarque y est représenté devant Cambray, et ce peintre fameux a sí bien exprimé cette Majesté qui donne de l'amour et de la timeur tout ensemble. que les Sénateurs qui regardent ce tableau avec grande attention s'estendirent sur les éloges qui sont à un prince qui fait l'admiration de toute la terre d'une manière qui fasoit connoistre que sa Phisionomie les persuadoit de tout ce que la renommé leur en a appris; le lendemain vers les dix heures du matin M. r Iustiniani et les Sénateurs qui l'accompagnoient vinrent prendre M. r l'ambassadeur et toute la suitte pour aller au Collège la marche se fit comme le jour précédent et il n'y eut rien de particulier a cette seconde fonction que la harangue de M. r l'ambassadeur . Deux miroirs d'une grandeur excessive avec les bordures de cristal garnies d'argent sont placés au dessus de deux tables de sculpture dorée, les chenets et la grille du feu sont d'argent du mesme travail que les bordures des miroirs, enfin tout y est magnifique. Der ausgefallene Brautstrauß aus Organza, Perlen und Accessoires wird bestimmt auffallen. Jamais il ne s'est vu tant de monde qu'il y en avoit dans le palais, on n'entendoit que tambours, trompetes, violons et haubois, les fenestres en estoient pleines, mais ce qui arrestoit le plus agréablement les marques et la noblesse estoit un concert des meilleurs instruments qu'un avoit pu trouver qui estoit dans le portique de l'apartement d'audience, et les liquers, confitres, et sorbets qu'on douvoit avec profusion. Vater Melchior, der aus weiser Vorsicht diesen Notpfennig hier vergrub, hatte keinesweges die Absicht, seinem Sohne diesen beträchtlichen Teil der Erbschaft zu entziehen, der Verstoß lag nur darinne, daß Freund Hein auf eine andre Manier den Erblasser aus der Welt geleitete, als dieser vermutet hatte. Ist wie bei den Anbietern von System-Spielen für´s Casino. Bäume, Sträucher, Gräser intra muros die gleichen wie extra. Da wollte er nun, wenn er nach Kirchengebrauch die Letzte Ölung empfangen hätte, seinen geliebten Sohn ans Sterbebette zu sich rufen, nachdem er alle Umstehenden zuvor entlassen hätte, ihm den väterlichen Segen erteilen, und zum Valet, den im Garten vergrabenen Schatz nachweisen. gefunden, daß seine Dukaten Federn bekommen, auweh! Dieser stund in immerwährender Furcht, daß ihm ein endlich so stark getrieben, daß er frühe Morgens, so bald der Tag anbrach, beschlossen, seinem liebsten Schatz eine Visita zu geben, so auch geschehen; wie nun dieser geizige Baumhäckl hinauf geklept, und leider! Ja, man hat den Apparat sogar derart konstruiert, daß er beim Signalisieren der Gefahr sofort im Maschinenraum nicht nur das Haltesignal gibt, sondern auch die Maschinen selber automatisch zum Stillstand bringt. In jedem Falle aber ist ein Zusammenstoß ganz unmöglich. Hierzu kommt eine tiefe, für ihren Dichter ganz eigenthümliche Idee. Er hat seine Sendung frühe im weitesten Sinne aufgefasst. Märchen aus der Kinderstube die Sammlung von weltweit bekannten und beliebten Märchen von Almut oder wie in dem Märchen von Hans Christian Andersen. […]
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Wann traf der Kronprinz in Neu-Ruppin ein? Preuß sagt: "bereits im April". Dies scheint nur in gewissem Sinne richtig zu sein. Er war allerdings im April dort, aber wie wir annehmen müssen, nur auf einen oder auf wenige Tage, nur ausreichend, um eine passende Wohnung zu suchen. Der König in dem oben zitierten Reskript (vom 24. Mai) schreibt: "Die Wohnung, die der Cronprintz zu seinem Quartier choisiret, soll aptiret werden", woraus sich mit ziemlicher Gewißheit ergibt, daß er, der Kronprinz, vorher selber da war, um eben die Wahl zu treffen. Um dieselbe Zeit, als der Kronprinz geboren wurde, schenkte auch Madame Ritz einem Sohne vom König das Leben, dem Grafen Alexander von der Mark, und der Vater dieser beiden Kinder war ausschließlich mit dem Bastard beschäftigt, der bereits in seinem neunten Lebensjahr starb und von ihm aufs schmerzlichste betrauert wurde. Zum Schlusse Ihres Briefes erwähnen Sie der höchst bedeutenden öffentlichen Angelegenheit. Friedrich Wilhelm II. Der kleine Geist erschien auch prompt, aber nur, um den König daran zu erinnern, daß dieser Madame Ritz niemals verlassen solle. Sein Vater hatte sich nicht viel um ihn gekümmert. Er war nicht zufrieden, weder mit seiner Verwendung in diesem Feldzug, noch mit diesem überhaupt. Er konnte kaum sprechen und war dem Ersticken nahe. Ueber das Ereignis von Mayerling wird ein dichter Schleier gezogen. Im großen und ganzen war seine Erziehung ziemlich vernachlässigt worden. Auch in dieser Zeit mußte Luise viel Unschönes sehen und viel Schmerzliches erleben. hat das Versprechen treu gehalten. Sie sieht das Unglück ihres Hauses fortschreiten und immer schlimmer werden. lagen seine unehelichen Kinder weit mehr am Herzen als seine ehelichen. Und Friedrich Wilhelm II. So sehr trauerte der König um diesen Lieblingssohn, daß er sich den Geist des kleinen Verstorbenen in einer der spiritistischen Sitzungen, welche die Ritz und Bischoffwerder mit Vorliebe für den König veranstalteten, zitieren ließ. Im September, noch vor Beendigung des Krieges, kehrte der Kronprinz wieder zurück. führte die Braut, der Kronprinz beide Königinnen, seine Mutter und die Witwe Friedrichs des Großen. Luise fuhr in der goldenen Karosse, in der alle preußischen Königsbräute eingeholt wurden. Danach folgten die übrigen Prinzen und Prinzessinnen mit ihren Hofdamen und Kavalieren. Sie erkennt nur den Fluch der Vererbung in einer solchen Annahme. […]
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So schal und dunkel des Jahres Rest - die Glocken läuten zum Totenfest. Der Mund, der schmeichelnd dich einst geküßt, ward kalt und stumm, nun du elend bist - der Arm, der schützend dein Haupt umschlang, er ruht im Grabe und modert lang, - und das Aug', das lächelnd das deine traf, nun schläft es den tiefen, den ewigen Schlaf. - Und was dich freute, und all, was dein, das sollt für immer verloren sein?! Als an diesem Tage gegen 10 Uhr morgens die Glocken der Stadtkirche den Tod des von allen Schichten der Bevölkerung geliebten Kaisers anzeigten, ging eine tiefe Bewegung durch das olk, denn der Nachfolger Kronprinz Friedrich Wilhelm war selbst sterbenskrank und weilte in talien, und dessen Sohn war noch jung an Jahren. Auf einer im Dezember stattgefundenen ersammlung der kirchlichen ertreter des Kreises wurde die Anregung gegeben für die auf Wanderschaft befindlichen Gewerbetreibenden hierorts eine zeitgemäße Unterkunft zu schaffen. Tausende Familien verloren Hab und Gut. n ganz Deutschland entstanden Sammlungen für die Heimgesuchten. Am 9. März starb der greise Kaiser Wilhelm . Am 1. März war Feuer auf der Halleschen Straße bei Pötzsch. Nach Darlegung der Sachlage gründet man eine Aktiengesellschaft Delitzscher Schlächterei und nahm die Schlachtung in eigene Hand. Am 3. Dezember feierte Branddirektor Schulze, Führer der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, sein 25jähriges Jubiläum als Leiter der hiesigen Wehr. Es wurden ihm viele Ehrungen zu teil. Die Festveranstaltung fand im Bürgergarten statt. Am 12. Oktober erhängte sich in einem Erlenbusch am Sorauer Bahnhof der hiesige Schuhmachermeister Bültemann. Sein Name ist Römer. Hierorts betrug diese Sammlung 1935,51 Mark. Es kam zur Gründung der Herberge zur Heimat. Am 30. April wurde der neue Superintendent Hahn aus Salsitz durch General Superintendent D. Am 26. September hielt der neue Stadtmusikdirektor sein Antrittskonzert. Hier gab es nur geringen Schaden, da die Feuerwehr sofort zur Stelle war. Schon am 15. Juni schloß auch er die Augen, und sein Sohn Wilhelm bestieg als Wilhelm den Thron seiner Väter. […]
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