Mit einem Lächeln aus den Gassen Dresdens und dem Herz voller Geschichten,
Ihr Spaziergänger zwischen Elbufer und Ewigkeit.
*Der geneigte Leser, so er sich nicht vor leisen Momenten fürchtet und keine Abwehr gegen das unaufgeregte Pulsieren echter Zuneigung entwickelt hat, mag in dieser Geschichte mehr finden als bloß die Chronik zweier Verliebter. Vielleicht entdeckt er eine kleine Anleitung zum Aufhalten der Zeiten. Vielleicht auch nur eine Erinnerung daran, wie oft das Wesentliche ganz unspektakulär daherkommt, durch ein geöffnetes Fenster, in einer Umarmung, die nichts beweisen will, oder zwischen zwei Sätzen, die man gar nicht aussprechen musste. Wer heutige Eilfertigkeit und Dauerbeschallung für unverhandelbar hält, darf sich gern hier verlaufen.
Quellenangaben:
nspiriert von einem Nachmittag auf dem Balkon Europas, wo Herzen und Brücken brechen.
Brühlsche Terrasse der Balkon Europas
Festung Dresden mit Geschichte und aktuellen Zugängen
Gemäldegalerie Alte Meister
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Beim Auslaufen auf Helgoland gegen 16:30 Uhr herrschte auf der Nordsee Starkwind aus West bis Nordwest mit durchschnittlichen Wellenhöhen zwischen 2,6 und 3, Meter, die Spitzenwerte lagen bei ,9 Meter. Die tatsächlich vor Helgoland herrschenden Wetterbedingungen hätte der Kapitän im Hafenbüro der Insel erfahren können. Die Entscheidung für oder gegen ein Auslaufen auf Helgoland unter Berücksichtigung der Sicherheit von Mensch, Schiff und Umwelt einerseits, aber auch nicht unerheblichen organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten andererseits, sei nicht optimal geregelt. Weiterhin hätte es nach Einschätzung der BSU trotz der irreführenden Meldungen über Sprech- und Datenfunk auf der Hand liegen müssen, daß das Schiff Einsatzbedingungen ausgesetzt sein würde, die oberhalb oder zumindest im absoluten Grenzbereich des Zulässigen liegen würden. Die BSU kritisiert in ihrem Bericht, daß die Wellen Ems ihren Kapitän nicht ausreichend bei der Entscheidung über einen Abbruch der Fahrt unterstützt hätte. Knapp 30 der 37 Reisenden wurden verletzt. Spätestens als der Katamaran sofort nach Verlassen des Helgoländer Hafens in schwere See geriet, hätte sich der Kapitän des Risikos bewußt sein müssen und es tanzte ein Boot ran und die Wellenmädchen vom Bernsteinpromenade mit maritime Atmosphäre. Die über dem Eingang zur Seebrücke verbreiteten Seewettermeldungen haben lediglich von 2 Meter Wellenhöhe berichtet. Dies habe laut Auffassung auf großer See glätten sich Wellen die Fehleinschätzung des Kapitäns begünstigt. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Soll ich jetzt AdSense eine Chance geben oder nicht? Aus diesem Grund werden im klassischen Lünendonk-Ranking der Managementberatungen in Deutschland künftig nur noch Unternehmen berücksichtigt, die ihre Gründungshistorie und Kapitalmehrheit in Deutschland haben.
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Nun wird es Friede; nun schweigt einmal des Lebens Schmerz; es senkt sich der Mond ins träumende Tal und in mein Herz; die Sonne in schimmernden Fluten schwand, die Blüten schließen sich zu, und über dem goldig verdämmernden Land liegt Abendruh'. Es ist nichts, um es mit Worten zu sagen, aber es lebt noch unverloren in mir weiter, und ich könnte, wenn es dafür eine Sprache gäbe, jede in die Dunkelheit verlaufende Bodenwelle, jedes Wipfelgeräusch, die Adern der entfernten Blitze und den geheimen Rhythmus des Donners noch genau beschreiben. Beider Blick verkündete, daß sie einander auf den Tod haßten. Und er saß im Gestühl, und es begann das Spiel. So eine Nacht möchte ich noch einmal haben. Er war heiß und wir konnten unsere Füße darin wärmen. Der laue Wind tat mir wie eine Mutterhand, vor dem hochgelegenen Fensterchen flüsterten und dunkelten die großen, runden Kastanienbäume, ein leichter Felderduft wehte hin und wieder durch die Nacht, und in der Ferne flog das Wetterleuchten golden zitternd über den schweren Himmel. Mein Wesen atmete in Wonne auf und verlor sich wie ein schöner Liebesvers hinströmend und doch unerschöpft in die Nachtweite über das schlafende Land, an die ferne leuchtenden Wolken streifend, von jedem aus der Schwärze sich wölbenden Baum und von jedem matten Hügelfirst wie von Liebeshänden berührt. Der Deich war aufgeweicht und bildete eine große Pfütze. Das ist ja Grabgesang und wehende Luft aus Grüften. Ein leises fernes Donnern tönte je und je herüber, schwach und von fremdartigem Klang, als ob irgendwo weit weg die Wälder und Berge im Schlafe sich regten und schwere, müde Traumworte lallten. Das alles sah und hörte ich wie ein König von meiner hohen Glücksburg herab, es gehörte mir und war nur da, um meiner tiefen Lust ein schöner Rastort zu sein. Wann das schwarze und trübe Gewölk den Himmel überzieht bei nächtlicher Weil, wann Sturmwind und Ungewitter die Wolken unter einander treiben, wann Blitze und Donner sich häufig sehen und hören lassen.
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Und keiner kennt den letzten Akt Von allen, die da spielen, Nur der da droben schlägt den Takt, Weiß, wo das hin will zielen. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Auf dem Schlachtfeld von Königgrätz hatte Bismarck das große Zukunftswort gesprochen: die Streitfrage ist jetzt entschieden, nun gilt es, die alte Freundschaft mit Oesterreich wieder zu gewinnen. Bald nach dessen Ernennung zum Minister wurde Bismarck einmal gefragt, ob er es nicht bereue, durch den Sturz Beusts in Sachsen diesem indirect in Wien in den Sattel geholfen zu haben; er verneinte es; in Wien wünsche ich ihm alles Glück; übrigens, so lange er das Concordat nicht los wird, ist er nicht zu fürchten. Trotzdem ist es unverkennbar, daß die Erhöhung des alten Preußenfeindes Beust in Berlin eine unwillkommene Ueberraschung war; das Concordat wurde er in der That bald los, und daß es ihm gelang, ein gutes Einvernehmen zwischen Oesterreich und dem französischen Hofe anzubahnen, fand man in preußischen Regierungskreisen, wenn nicht gefährlich, so doch unbequem und vielleicht verdächtig; die Berichte des österreichischen Gesandten, Grafen Wimpffen, aus Berlin kommen, vielleicht mit einiger Uebertreibung, immer wieder auf das feindselige Mißtrauen zurück, womit man dort das Wirken und die geheimen Hintergedanken des österreichischen Ministers verfolge. Im Notfall kann eine passende Krawatte beim Pförtner ausgeliehen werden Das U malí°u findet man in der Maltézské námêstí 11, Prag 1. Vor allem die Straßenbahnlinien 12 und 22 sollten hier als Verkehrsmittel benutzt werden. Zur Not kann man aber auf den Gastraum ausweichen, welcher direkt neben den Eingang liegt. Das ist ein besonderes Kellerrestaurant und bietet seinen Besuchern Tag für Tag eine abwechslungsreiche Speisekarte von 12 bis 22 Uhr an. Hier muss man mit Ausgaben in Höhe von 50 pro Person rechnen. Nicht desto trotz können Gäste ihre Portionen nach individuellen Wünschen auswählen und auch mehrmals Nachschlag anfordern. Pro Person ist beträgt der Besuch dieses Kellerrestaurant 6 Euro. Das Restaurant hat jeden Tag von 19 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.
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Das ist ein Flöten und Geigen, Trompeten schmettern drein; Da tanzt den Hochzeitreigen Die Herzallerliebste mein. Das ist ein Klingen und Dröhnen Von Pauken und Schalmei'n; Dazwischen schluchzen und stöhnen Die guten Engelein. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org ie ältern Schüler singen, die jüngern in Apostel, Heilige, Engel, Könige, Priester, Edelleute, Schneider, Narren und Heiden verkleidet, sammeln an allen Thüren Geschenke ein. Dem Bischof werden zwei Maien, Zuckerbäume und Stangen mit Pretzeln und Bändern vorgetragen. Aus den Schülern wird einer zum Bischof gewählt und zwei andere zu Pfarrern. Darauf besteigt er sein Pferd, die Untergeistlichen gehen neben ihm zu Fuß, und das Umsingen durch die ganze Stadt hebt an. Der Zug geht in Begleitung der ordentlichen Lehrer, unter dem feierlichen Geläute der Glocken, nach der Kirche. Müllers hymnologia sacra. Petermann gab 1654. zu Dresden zwölf christliche Lieder auf dies Fest heraus, doch ist kein eigentliches Volkslied darunter. Die Lehrer folgen dem Zug und erhalten dafür eine Pretzel und Geldgabe, auch wohl Limonen gesteckt wurden. Dort setzen sich der Bischof und seine zwei Untergeistlichen vor den Altar auf drei Stühle und machen beständig seltsame und lächerliche Geberden Der ordentliche Prediger hält eine Rede; sobald er fertig ist, wird ein Gregoriuslied angestimmt und nun spricht, oder vielmehr agirt, der Bischof die Bischofspredigt, die gewöhnlich in Reimen abgefaßt ist. Abends gibt der Bischof oder sein Vater einen Schmaus. Diese drei erhalten eine angemessene Kleidung, die übrigen Schüler gehen in ihrer gewöhnlichen Kleidung, nur die kleinern werden phantastisch ausgeputzt mit Federbüschen und Bändern und tragen Fahnen und Degen. Zwei tschechische Bergepanzer haben den Kahn zusammen mit einem Schlepper von der Albertbrücke weggezogen. Seit einer Woche hatte das Schiff die Elbe blockiert. Etwa 1000 Schaulustige verfolgten die Bergungsaktion. Bevor wir Richtung Nizza weiterfahren, nutzen wir den Aufenthalt für eine kleine Runde durch den Ort. Der vor der Dresdner Albertbrücke havarierte Frachter Albis entwickelt sich immer mehr zur Attraktion. Hier trennen sich der italienische und der französische Streckenast. Die Elbe ist für die Schifffahrt gesperrt.
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Dunstschleier hängen schwer über dem nassen Kopfsteinpflaster, während das fahle Licht der Straßenlaternen nur mühsam gegen die Dunkelheit ankämpft. In den Winkeln, wo der Putz bröckelt und die Zeit still steht, beginnt eine Realität, die sich dem flüchtigen Blick entzieht. Es ist eine Umgebung, in der das Alltägliche auf lautlose, fast ehrfürchtige Weise verzerrt wird. Hier, in den tiefsten Ebenen der urbanen Architektur, dort wo Fundamente auf feuchtes Erdreich treffen, regt sich etwas Unbenennbares. Wer achtet schon auf die schmalen Schlitze im Mauerwerk, wenn die Hektik des Tages den Verstand vernebelt? Doch die Stille trügt. Ein feines Summen dringt aus den Ritzen, eine Frequenz, die so rein ist, dass sie kaum menschlichen Ursprungs sein kann. Es ist die Signatur einer Existenz, die im Verborgenen blüht und ihren eigenen, strengen Gesetze folgt. Kleine Lichtpunkte flackern in der Tiefe auf, als würden sie Signale in eine Welt senden, die längst vergessen hat, wie man die Zeichen der Nacht liest. Es ist kein Zufall, dass gerade hier, in den verborgenen Nischen, eine Präzision herrscht, die jede maschinelle Fertigung der Moderne beschämt. Jedes Detail scheint Teil eines großen, unsichtbaren Mechanismus zu sein, der die Stadt im Innersten zusammenhält. Plötzlich begegnen wir Augen, die mehr sehen als wir. Sie gehören einer Gestalt, die keine Zweifel kennt und die Regeln dieses Mikrokosmos mit einer nüchternen Selbstverständlichkeit akzeptiert, die uns erschaudern lässt. Während wir nach rationalen Erklärungen dürsten, liefert diese Begegnung nur neue, tiefere Rätsel. Was geschieht in jenen Stunden, in denen die Straßen leer sind und nur das rhythmische Klicken von Metall auf Metall die Luft erfüllt? Es ist eine Symbiose aus alter Kraft und technischer Perfektion, die keinen Zeugen duldet und doch ihre Spuren hinterlässt. Was, wenn die Schätze, die wir suchen, keine Goldmünzen sind, sondern Ersatzteile für ein Getriebe, das wir niemals verstehen werden? Die Grenze zwischen Beobachter und Mitwisser verschwimmt im kalten Hauch der Kellerluft. Jede Antwort wirft nur die eine, alles entscheidende Frage auf: Wer dient hier wem, wenn das kleine Licht in der Finsternis plötzlich erlischt? Nur wer bereit ist, den aufrechten Gang aufzugeben und sich der Erde zuzuwenden, wird begreifen, dass wir nur Gäste auf einer Kruste sind, unter der die wahre Arbeit erst beginnt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Die Mehrkammergrube ist steckerfertig: Nur noch ein Anschlußkabel, geringe Wartungs- und Ersatzteilkosten. Der AQUAmax® besitzt keinen Kompressor, kein Gebläse, bei dem jährlich Verschleißteile ausgetauscht werden müssen. Sichere Stickstoffentfernung gemäß Gutachten der BOKU Wien und abgeschlossener Prüfung der RWTH Aachen nach europäischer Norm EN I 2566, Teil 3, ATB Tauchmotorbelüfter AQUA200, Speziell für den Einsatz in Kleinkläranlagen entwickelt und getestet. Tausendfach bewährt! Zertifiziert: Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nach DIN 4261. Zukunftsicher durch das Baukastensystem jederzeit erweiterbar, durch Software-Updates jederzeit auf dem Stand der Technik . Meistverkaufte SBR-Kläranlage in Deutschland. Europaweit mehr als 7.000 installierte Anlagen. Umfassende Garantie: 10 Jahre auf den Rahmen, 36 Monate auf alle elektrischen und maschinellen Teile. Sicherheit und Service: Flächendeckendes Servicenetz in Deutschland.
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Hat gar den Weg zu mir gefunden die süße Liebe, die ich oft Im Traume sah und in den Stunden Der Einsamkeit ersehnt, erhofft? Wo glänzt mein Stern? Im Bild des Schwanen, In Berenice's Locken? Ja! Ich fühl's, es trügt mich nicht mein Ahnen: Du liebst mich, und du bist mir nah! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Einsamkeit ist der Preis der modernen Gesellschaft. Es ist ein milder Spätsommertag. Auf Waldlichtungen hat das Drüsige Springkraut seine roten Blüten entfaltet. Im dunklen Wald sprudelt die Weißensteinquelle. Außer dem beruhigenden Plätschern des Wassers ist kein Laut zu vernehmen. Nicht weit entfernt liegt der im Wald sprichwörtlich versteckte Singerweiher. Er ist von Schilf umgeben. Ein Spiegel für den Himmel und die Bäume ringsum. Auch hier könnte man lange verweilen und die Zeit einfach vergessen. Der Höhepunkt ist natürlich der Gipfel des Weißensteins. Der Blick von dem stets geöffneten Turm überrascht jeden Besucher. Zunächst die Sicht auf die von einem wahren Wäldermeer umgebenen Gipfel des Fichtelgebirges. In der Ferne sind sogar der Frankenwald und die Fränkische Alb auszumachen. Erinnerungen und Sehnsüchte vermischen sich zu einem glücklichen Ganzen. Mit diesem Gefühl steigt man ab und freut sich, daß sich in dieser Einsamkeit sogar ein Berggasthaus befindet. Die Geschichte des Helden, der wahnsinnig wird, weil er nicht verwindet, dass die begehrte Angelica einen anderen liebt, gehört zu den Lieblingsstoffen der Barockoper. Seinen Ariost kann man in Basel aber getrost zu Hause lassen, denn der australische Regisseur Barrie Kosky erzählt die Geschichte von Liebe und Eifersucht aus heutiger Sicht. Vivaldis Oper ist für Kosky in erster Linie erotisch und obsessiv. Laszive Reize und viel Bewegung sind für ihn die theatralischen Mittel, um auf der Bühne ein Äquivalent zu jener Spannung zu erzeugen, die von Vivaldis Musik ausgeht. Musiziert wird in der Aufführung am Theater Basel, die in über drei Stunden eine Fülle von prachtvollen Arien ausbreitet, in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis auf historischen Instrumenten. Das Barockorchester La Cetra spielt unter der Leitung von Andrea Marcon farbenreich und ausdrucksstark. Es bildet gemeinsam mit den im Barockgesang erfahrenen Sängerinnen und Sängern das Kraftzentrum des Abends.
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