Unterwegs auf stürmischen Meeren

Verabschiedung und Sehnsucht nach St. Petersburg, Rio de Janeiro, Messina, Spitzbergen, Bordeaux, Konstantinopel

Im malerischen Leben der Küstendörfer verbringe ich die wenigen Wintermonate im Kreis meiner langentbehrten Familie. Doch bald naht der Frühling, und die Männer brechen erneut auf, um das Land zu verlassen und ihre abenteuerlichen Reisen auf hoher See anzutreten. Mit herzlichen Küssen und kräftigen Handschlägen verabschieden sie sich von ihren Liebsten, manchmal für immer. In der Hoffnung auf eine glückliche Rückkehr ziehen sie hinaus, und die Zurückgebliebenen können nur beten und hoffen.

Leben im Hafen von Rostock

Die Frühlingszeit erfüllt den Hafen von Rostock mit regem Leben. Hunderte von Fahrzeugen nehmen Kurs auf ferne Länder, auf der Suche nach Fracht und Verdienstmöglichkeiten. Die Reiseziele sind vielfältig: St. Petersburg, Rio de Janeiro, Messina, Spitzbergen, Bordeaux, Konstantinopel - alles ist möglich, wenn der Verdienst lockt. Die Matrosen schwirren geschäftig wie Bienen auf den Masten herum, um die Schiffe für die Reise vorzubereiten. Mit geschwellten Segeln gleiten die Schiffe majestätisch hinaus auf das offene Meer, bereit, neue Abenteuer zu bestehen.

Melancholie der Zurückgebliebenen

Zurück in den Küstendörfern ist es still und öde. Die Männer sind fort, und die Frauen führen ihr gewohntes Leben. Sie kümmern sich um ihre Häuser, den kleinen Garten und die Tiere. Doch in ihren Herzen bleibt die Sehnsucht nach den Liebsten, die weit entfernt die Ozeane durchsegeln. Manchmal bringen die Boten Briefe von den fern Reisenden, und die Freude ist groß. Die Zeitungsnachrichten über die Schiffe erfüllen die Dorfbewohner mit Stolz und Angst zugleich, denn sie wissen, wie gefährlich das Leben auf hoher See sein kann.

Das sehnsüchtige Warten auf den Winter

So vergehen die Monate, und der Spätherbst kehrt zurück, gefolgt von der so heiß ersehnten Winterzeit. Diese Zeit der Sehnsucht und des Wartens, von der wir ein Bild gezeichnet haben, lässt uns in Wehmut und Melancholie verweilen. Die Abenteuer der Männer auf stürmischen Meeren sind weit entfernt, doch sie bleiben in den Herzen der Zurückgebliebenen lebendig, bis zur nächsten Reise hinaus in die weite Welt.

Sehnsucht nach fernen Horizonten

Der Winter legt eine sanfte Decke über die Küstendörfer, und die Sehnsucht nach fernen Horizonten wächst mit jeder kalten Nacht. Die Tage werden kürzer, die Abende länger, und das Knistern des Kaminfeuers füllt die gemütlichen Stuben. Die Frauen sammeln sich um das warme Feuer und erzählen Geschichten von vergangenen Reisen ihrer Männer und Väter. Die Kinder lauschen gespannt, während ihre Augen vor Begeisterung leuchten.

Inmitten der Naturnähe

Die Stille und Abgeschiedenheit der Küstendörfer wird von der wunderschönen Natur umarmt. Die salzige Meeresbrise erfüllt die Luft, und das Rauschen der Wellen begleitet die Menschen auf Schritt und Tritt. Der Anblick des majestätischen Ozeans, der sich weit in die Ferne erstreckt, lässt die Herzen der Küstenbewohner höher schlagen. Hier fühle ich mich eins mit der Natur, und meine Gedanken wandern zu den fernen Ländern, die die Schiffe meiner Liebsten bereisen.

Die Zeit des Wartens

Die Tage ziehen träge vorüber, während wir auf Neuigkeiten von den Seefahrern warten. Manchmal hören wir von Schiffen, die in Stürmen verloren gegangen sind, und unser Herz wird schwer vor Sorge. Doch dann erreicht uns die ersehnte Nachricht, dass die „Friederich Franz“ wohlbehalten in Bordeaux angekommen ist, und ein Lächeln huscht über die Gesichter der Dorfbewohner.

Die Heimkehr der Tapferen

Endlich ist der lang ersehnte Herbst gekommen, und die Schiffe kehren nach Hause zurück. Die Männer kehren heim, gezeichnet vom Wetter und den Abenteuern auf hoher See, aber voller Geschichten und Erlebnisse. Die Frauen und Kinder empfangen sie mit offenen Armen und strahlenden Augen. Die Rückkehrer erzählen von den fernen Ländern, von exotischen Orten und faszinierenden Kulturen. Die Dorfgemeinschaft feiert die Heimkehr der Tapferen und teilt die Freude über die wiedergewonnene Gemeinschaft.

Ein ewiger Kreislauf

Und so geht der ewige Kreislauf weiter - die Männer brechen auf zu neuen Abenteuern, und die Frauen warten sehnsüchtig auf ihre Rückkehr. Die Küstendörfer leben im Rhythmus der Jahreszeiten und der Reisen auf hoher See. Die Sehnsucht nach der Ferne wird niemals enden, und die Liebe zu den mutigen Seefahrern wird in den Herzen der Zurückgebliebenen ewig brennen. Es ist ein Leben voller Herausforderungen, aber auch voller Liebe, Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Natur. Und so werden die Küstendörfer und ihre Menschen weiterhin die Schönheit und die Wehmut des Lebens als Seefahrerfamilien in sich tragen.

Das Geheimnis der fernen Länder

Die Geschichten von fernen Ländern und exotischen Kulturen wecken in mir eine unstillbare Neugierde. Ich kann nicht anders, als mich von den Erzählungen meiner Liebsten mitreißen zu lassen und von den unendlichen Möglichkeiten zu träumen, die jenseits des Horizonts liegen. Ich sehne mich danach, selbst die Welt zu erkunden, neue Ufer zu betreten und das Geheimnis der fernen Länder zu entdecken.

Die Faszination des Unbekannten

Die Abenteuer meiner Männer auf hoher See haben in mir eine faszinierende Anziehungskraft geweckt. Ich frage mich, wie es wohl sein mag, auf einem majestätischen Schiff zu stehen, den Wind in den Segeln zu spüren und dem Ruf der Ferne zu folgen. Die Vorstellung, auf den Spuren von Entdeckern wie Kolumbus und Magellan zu wandeln, erfüllt mich mit Staunen und Ehrfurcht.

Die Reise meines Lebens

Das Verlangen nach Abenteuern lässt mich nicht mehr los, und so beschließe ich, mein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Ich werde zur Kapitänin meiner eigenen Reise und begebe mich auf eine Entdeckungsreise ins Unbekannte. Die Vorbereitungen sind aufregend und voller Vorfreude. Ich packe meinen Koffer mit allem Nötigen, lasse meine Lieben mit gemischten Gefühlen zurück und gehe an Bord eines Schiffes, das mich in ferne Länder tragen soll.

Die Grenzen überwinden

Die Tage auf hoher See sind nicht immer leicht, aber ich spüre eine innere Stärke, die mich antreibt. Ich überwinde meine Ängste und lerne, mich den Herausforderungen der See zu stellen. Die endlose Weite des Ozeans wird zu meiner Verbündeten, und die Segel führen mich zu den schönsten Küsten und den geheimnisvollsten Orten der Welt.

Die Sehnsucht nach Heimat

Doch trotz all der faszinierenden Entdeckungen und der atemberaubenden Schönheit der fremden Länder bleibt ein Teil meines Herzens immer bei meinen Liebsten zu Hause. Die Sehnsucht nach meiner Heimat und den vertrauten Gesichtern begleitet mich auf meiner Reise. Und so kehre ich eines Tages zurück, erfüllt von den Erfahrungen der Welt und bereichert um die Erkenntnis, dass das wahre Abenteuer in uns selbst liegt - in unseren Träumen, Hoffnungen und der Liebe zu den Menschen, die uns am Herzen liegen.

Ein Abschied und ein Neuanfang

Die Küstendörfer empfangen mich mit offenen Armen, und ich teile meine Geschichten mit den Menschen, die mir so viel bedeuten. Es ist ein Abschied von meiner alten Rolle als wartende Ehefrau, aber auch ein Neuanfang als Entdeckerin und Abenteurerin. Die fernen Länder haben mich geprägt und verändert, und ich weiß, dass ich nie wieder dieselbe sein werde.

Die Schönheit der Heimat

Und während ich die Schönheit meiner Heimat mit neuen Augen betrachte, weiß ich, dass ich immer ein Stück der der Sehnsucht nach fernen Länder in meinem Herzen tragen werde. Die Erinnerungen an die Abenteuer, die Freiheit auf hoher See und die faszinierenden Begegnungen mit fremden Kulturen werden mich für immer begleiten. Doch gleichzeitig weiß ich auch, dass es keinen Ort auf der Welt gibt, der so wertvoll und bedeutungsvoll ist wie meine Heimat und die Menschen, die mich lieben. Und so lebe ich nun mein Leben im Einklang mit der Welt - ein Teil von mir immer auf Reisen und ein Teil immer in der Heimat, vereint in der Sehnsucht nach neuen Horizonten und der Liebe zu den vertrauten Küstendörfern.


Mit der Melancholie des Wartens und der Liebe zu den Küstendörfern,
Ihr Freigeist der Ozeane und Träumer von fernen Ländern hinter den Weltmeeren.

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den Mecklenburgischen Legenden, der stürmischen Ostsee und der Sehnsucht nach fernen Horizonten.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Rostock Seeman
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Reisen
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Seit vier Uhr konnte sich Niemand mehr darüber täuschen, daß der Ballon keine Tragkraft mehr hatte. Er streifte schon dann und wann die Oberfläche des Meeres. Mehrmals beleckten die Kämme der enormen Wellen das untere Strickwerk, vergrößerten dadurch sein ursprüngliches Gewicht, und nur zur Hälfte hielt sich der Ballon noch aufrecht, wie ein flügellahm geschossener Vogel. Eine halbe Stunde später winkte das rettende Land in der Entfernung von nur einer Meile, doch jetzt barg der erschöpfte, schlaffe, lang gestreckte und tiefe Falten schlagende Ballon blos noch in seinen obersten Theilen etwas Gas. Auch die in den Schnüren hängenden Passagiere belasteten ihn zu sehr, und bald tauchten diese halb in's Meer und wurden von den wüthenden Wellen geschüttelt. Die Hülle des Luftschiffes bildete eine den Wind fangende Tasche, und trieb das Ganze wie ein Fahrzeug dahin. Vielleicht erreichte es auf diese Weise die Küste! Da die letzte dieser Reisen nicht sehr glücklich ausfiel, wurde ich des Seefahrens müde und beschloß, bei meiner Frau und meiner Familie zu bleiben. Ich zog aus Old Jewry nach Fetterlane und von da nach Wapping, denn ich hoffte, mir unter den dortigen Matrosen eine ärztliche Praxis zu verschaffen; allein diese Veränderung schlug nicht zu meinem Vorteil aus. Nachdem ich drei Jahre auf eine Besserung meiner Lage gewartet hatte, erhielt ich vom Kapitän William Prichard, dem Eigentümer der Antilope, die im Begriffe war, nach der Südsee abzusegeln, ein vorteilhaftes Anerbieten. Wir fuhren am 4. Mai 1699 von Bristol ab, und unsere Reise war anfangs glücklich, auch in Dresden produziert ausschließlich Fisch-Feinkost-Produkte ohne Konsevierungsstoffe und mit viel Verantwortung für Gesundheit, Umwelt und Mitarbeiter. Frischfisch und Räucherfisch täglich frischer See- und Süßwasserfisch, Räucherfisch aus familieneigener Räucherei. Mittagsangebot, gepflegter Mittagstisch in maritimen Fischbistro, Hausmachersalate und frische Fischbrötchen, MENÜ CLASSIC, MENÜ PREMIUM, MENÜ GOURMET. Salate und Marinaden, Matjesheringe, Rollmops, Surimi in Lake oder Öl, Plattenservice, delikaten Fischplatten ab 5 Personen […]
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Wer einmal tief und durstig hat getrunken, Den zieht zu sich hinab die Wunderquelle, Daß er melodisch mitzieht, selbst als Welle, Auf der die Welt sich bricht in tausend Funken. Es wächst sehnsüchtig, stürzt und leuchtet trunken Jauchzend im Innersten die heil'ge Quelle, Bald Bahn sich brechend durch die Kluft zur Helle, Bald kühle rauschend dann in Nacht versunken. Mein Herz schrie heftig auf gegen alle meine Truggebilde, und mit einem Schlage versuchte ich den mich umwirbelnden Schwarm von Unlauterkeit ans den Augen meines Geistes zu vertreiben; kaum aber hatte ich ihn für einen Augenblick zerstreut, so war er schon wieder da, zusammengescharrt, und stürzte sich auf mein Gesicht und verdunkelte es, so daß ich dich, mein Gott, wenn auch nicht in menschlicher Gestalt, so doch als etwas Körperliches, den Raum Erfüllendes zu denken gezwungen war, sei es nun innerhalb der Welt oder außerhalb der Welt ergossen durch das Unendliche, auch wohl als das Unzerstörbare, Unverletzbare, Unveränderbare, dem ich den Vorzug gab vor dem Zerstörbaren, Verletzbaren und Veränderbaren. Weisheiten aus aller Welt in bunter Reihenfolge - Im 30jährigen Kriege hatten sich die Schweden vor aller Welt einen Schandfleck aufgeheftet, der da bleiben wird, so lange es eine Geschichte gibt. Deswegen mochte ihm die Nachricht von der allgemeinen Flucht der Bewohner Sachsens wohl einen Stich ins Herz geben, und es erschien sofort seine Ermahnung an alle Landesbewohner, daß niemand von seiner Wohnung weichen solle, auch nicht zu weichen brauche; denn jeder sächsische Untertan genieße, so lange er mit seinem Heere in Sachsen weile, völlige Sicherheit seiner Person; nur solle man das, was an Kriegssteuern auferlegt werden würde, bereitwilligst leisten. Es war aber trotzdem der Druck, den die schwedischen Truppen auf Sachsen ausübten, immerhin noch groß genug. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. […]
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Daher kommt es auch, dass mancher Liebling des Volks und der Musen in diesem Buche unvertreten bleibt, und dass Meisterstücke der Lyrik, ausgezeichnete Romane, überhaupt Werke, die in den seltenen Stunden stiller Weihe die Seele erquicken und deren Publikum stets der einzelne Mensch oder höchstens ein traulich geschlossener enger Kreis ist, eine überaus geringe Ausbeute zu den geflügelten Worten geben. Zieht Jenen, der Eingang, vielleicht gerade die Treppe, das Ungewöhnliche und Seltene an, so ist er verpflichtet, auf das Gewöhnliche und Gebräuchliche sein Augenmerk am Bahnsteig zu richten, mag er sich auch oft daran erfreuen können, dass das Gebräuchliche zugleich ein tiefer, schön ausgeprägter Gedanke ist. Die Kanzel, das Theater, das Schulkatheder, die Rednerbühne, der Gesang, die Zeitschrift, der Fahrradparkplatz sind die Vermittler derselben. Nicht der gediegene Inhalt nämlich macht Worte zu geflügelten, sondern der oft zufällige Eindruck auf einen grösseren Kreis von Lesern und mehr noch von Hörern. Daher kommt es, dass die dramatische Litteratur ihrer mehr liefert, als die lyrische oder die epische, und dass aus der lyrischen Poesie mehr solche fliessen, die komponiert worden sind und gesungen werden, als andere. Diese entstehen auf dem Markte des Lebens und im Strudel der Öffentlichkeit. Andererseits verfügt er aber über Umsicht, die ihn seine Neigung zu jähzorniger Unbeherrschtheit überwinden lässt, womit er ein Beispiel gibt und sich von dem sehr negativ gezeichneten Bienvenidos abhebt. Die drei erhaltenen, später bearbeiteten Fassungen von Lamprechts Gedicht, der Vorauer Alexander, der Straßburger Alexander und der Basler Alexander, setzten jedoch in der Bewertung der Ausländer unterschiedliche Akzente. Alexander wird bewusst als zwiespältige Persönlichkeit gezeichnet. Die deutschsprachige Alexandersage und Alexanderdichtung setzte um die Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Alexanderlied des Pfaffen Lamprecht ein, der sich eng an Alberichs Versroman hielt. Im blauen Boot dominiert ein anderes, in der mittelalterlichen Alexander-Rezeption ebenfalls zentrales Element, die Freude am Wunderbaren, Seltsamen und Exotischen. […]
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Frühstück 9:34 Uhr es regnet, habt Acht auf einen lichten Schimmer; auf einen Ton wie Regentropfen, ersterbend lind, und trifft es ein, so zweifelt nimmer, daß dies dann meine Engel sind! Zwar könnt ihr mich jetzt nicht mehr sehen, obgleich ihr mir noch sichtbar seid, doch ist ja weiter nichts geschehen, als: ich bekam ein andres Kleid. Ich hab gefehlt, und du hast es getragen, so manches Mal und, ach, so lang, so schwer. Wie das mich nun bedrückt, unter Regentropfen kann ich nicht sagen; o komm noch einmal ans Fenster, einmal zu mir her! An die Mutter im Bus, Du starbst ja nicht; du bist hinaufgestiegen zu reinen Geistern, meiner Mutter Geist. Ich weiß, du siehst jetzt betend mich hier liegen; o komm, o komm, und sag, daß du verzeihst! Und dieses Kleid; ich soll es tragen zu meinem Heil, zu meinem Glück. Das alte – tröstend will ich’s sagen – ich wünsche es mir nicht zurück. Doch, wenn ihr weint, dürft ihr nicht wähnen, ich könne mich euch selig nahn; es tut mir jede eurer Tränen noch weher, als sie euch getan. Laßt sie fortan nicht weiter fließen, so lieb ihr es auch mit mir meint; sie auf den Hügel auszugießen, dazu sind sie doch nicht geweint. Drum, nehmt den Stein von meinem Grabe, da ihr nun wißt, ich lebe noch! Wenn ich euch auch verlassen habe, so bleibt euch meine Seele doch. Komm mir im Traum; komm in der Dämmerstunde, wenn, Stern um Stern, der Himmel uns umarmt. Bring mir Verzeihung, und bring mir die Kunde, daß auch die Seligkeit sich mein erbarmt! Sie teilen ihre Sonnenblumen. Wir können sie als Medizin verwenden. Sie sind froh, dass wir hier sind. Unser neuer Nachbar ist sehr nett. Er hat mir eine große Tüte mit frischen Blumen gegeben. Er ist auch sehr hilfsbereit. Er hat mir mit meiner neuen Kleidung geholfen. […]
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Oben auf der Bergesspitze Liegt das Schloß in Nacht gehüllt, Doch im Tale leuchten Blitze, Helle Schwerter klirren wild. Das sind Brüder, die dort fechten Grimmen Zweikampf, wutentbrannt. Sprich, warum die Brüder rechten Mit dem Schwerte in der Hand? Dieser Platz erinnert an jene Tage, da die ehemaligen Burggrafen von Kamenz im 12.13. und 14. Jahrhunderte die Gerichtsbarkeit in allen Angelegenheiten selbst ausübten. Der Ausspruch des gestrengen Burggrafen entschied über Recht und Unrecht, über Tod und Leben. Es gab keinen höheren Gerichtshof im Lande, der den Ausspruch eines Burggrafen aufheben oder auch nur lindern konnte. Streitigkeiten zwischen Vasallen endeten durch Zweikampf, Verbrecher und solche, die dafür gehalten wurden, führte man auf das Rügen- oder Rodeland bei Heinrichsdorf. Auf dieser Richtstätte stand die riesengroße Bildsäule Kaiser Heinrichs I. In der Rechten hielt dieses Kaiserstandbild das Schwert, in der Linken die Erdkugel (Reichsapfel) mit dem Kreuze. Verstöße gegen Religion und Sitte hatte der Bischof von Meißen zu rügen. Zu den Todesstrafen gehörte das Verbrennen bei lebendigem Leibe. Persönliche Auseinandersetzungen wurden nach strengen Regeln im Zweikampf mit dem Landsknechtsschwert ausgetragen. Bei schweren Straftaten traten unter Leitung des Schultheiß zwölf Geschworene aus der Gemeinschaft nach der Halsgerichtsordnung zum Malefizgericht zusammen und tagten im Ring, der öffentlichen Vollversammlung des Kriegshaufens. Bei der Vergatterung (Versammlung) im Ring herrschte strenge Disziplin, es durfte weder geflucht noch ungefragt gesprochen werden. Die Vertreter der Streitparteien meist Führer und Gemeinwebel als Fürsprecher des Beschuldigten und der Profoss als Militärpolizist und Anklagevertreter trugen ihre Anliegen vor. Der Beklagte konnte bis zu dreimal um Vertagung bitten, um Zeugen oder Beweise zu beschaffen, spätestens bei der vierten Sitzung aber mussten die Geschworenen urteilen. Prügelstrafen oder andere als entwürdigend angesehene Maßnahmen waren untersagt, schwere Vergehen wurden mit dem Tod bestraft, wobei der Scharfrichter den Delinquenten mit dem Schwert enthauptete. […]
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Da löst von Kore sich die große Mutter, gehorcht der Tochter des Kroniden schlicht; in Fuhren folgt ihr hochgestuftes Futter. Viel Korn kommt an, auch Überschwang an Butter: Der Stadt enthüllt sich Demeters Gesicht, für Opfer nickt sie - tiefumfleht - Verzicht. Gichtrische Empfindungen werden jederzeit von einer Dissonanz der mechanischen Schwingungen begleitet Leidenschaften mißhandeln die Lebenskraft der überladene Geist drückt sein Gehäuse zu Boden Wie denn nun? Wer sollte nicht auch hier seine Flügel versuchen? Hat man doch die Giftmischerey beinahe in den Rang einer ordentlichen Wissenschaft erhoben, und die Natur durch Experimente gezwungen, ihre Schranken anzugeben, daß man nunmehr des Herzens Schläge Jahr lang vorausrechnet, und zu dem Pulse spricht, bis hieher, und nicht weiter! Ein Werk ohne gleichen! Sinne nach Moor! das wär eine Kunst dies verdiente dich zum Erfinder zu haben. Wer es verstünde, dem Tod diesen ungebahnten Weg in das Schloß des Lebens zu ebenen? den Körper vom Geist aus zu verderben ha! ein Originalwerk! wer das zu Stand brächte? Philosophen und Mediziner lehren mich, wie treffend die Stimmungen des Geists mit den Bewegungen der Maschine zusammen lauten. Manche laute Freude, die mich früher vollgenügend angesprochen und mein ganzes Wesen erfüllt hatte, wie zum Beispiel der Tanz als Tanz, große Gesellschaften, wo eine Menschenflut durch die Säle auf- und abwogte, Praterfahrten an Frühlingssonntagen, besonders hinab bis ins Lusthaus, wo zahllose Equipagen und eine wimmelnde Menschenmenge im buntesten Putz alle Sinne betäubend beschäftigten; alles dies, was ich sonst mit jugendlichem Mute gewünscht und genossen hatte, fing an, seine Reize für mich zu verlieren, ja manches beinahe mir lästig zu werden, vorzüglich die großen Gesellschaften und überhaupt das Geschwirre und Getreibe vieler, mitunter auch unbekannter Menschen. ganz von Butter zu sehen, wie ihn Blumauer auf einer Torte darstellt. Der Jubel zog sich über Berg und Tal in alle Häuser, und wo noch eines Fingers lang Fleisch im Rauche hing, da ward es geknocht, und wo noch eine Handgroß Butter im Hafen war, da wurde geküchelt. […]
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Doch nur erfülle deine Pflichten! – Tu jeder Gutes, was er kann, Und hat er recht und brav getan: So wird Gott jenseits gnädig richten. Den 4ten April 1806 Quelle: Gedichte Franz Grillparzers 1872. Neben dem Wiederaufbau des Landes nahm Bayern von allen Bundesländern die meisten Reichsdeutschen und Flüchtlinge auf, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges aus den ehemals deutschen Ostgebieten sowie Ost- und Südosteuropa (also aus dem Sudetenland, Böhmen, Mähren, Ungarn sowie Donauschwaben und Siebenbürger Sachsen) vor allem nach Bayern strömten, da dieses erst zum Ende des Krieges von den amerikanischen Truppen erobert wurde. Europäische Juden blieben auf ihrer Flucht über Harbin und Schanghai auf Sachalin hängen. Weißrussen und Polen strandeten hier, und auch mancher Deutsche. Eine der Sehenswürdigkeiten von Juschno-Sachalinsk ist das Haus des verstorbenen Anton Nürnberger, eines Sudetendeutschen aus Karlsbad, der in den dreißiger Jahren hier die erste Metzgerei betrieb und seine Wurst bis nach Osaka und Tokio verkaufte. Die Sudeten sind ein 310 km langer Gebirgszug im südlichen Polen und dem nördlichen Tschechien. Der Westlichste Teil gehört zum Zittauer Gebirge in Sachsen. Die Region ist auf polnischer Seite Teil der Woiwodschaften Niederschlesien und Oppeln und grenzt im Norden an das Odertal, im Osten an die Mährische Pforte, im Westen an das Erzgebirge und im Süden an das Böhmische Becken. Vor Jahren, als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Über das Erlebte schwieg er. Ein kleiner Mann in brauner Mönchskutte fordert ihn auf, ihm zu folgen, aber auf dem Wege hin und zurück kein Wort zu sprechen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. […]
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Eine Ansprache des Königs vom 6. März verhieß die Eröffnung des Landtags bis spätestens zu Anfang Mai, und bei dem fortwährenden Drängen auf Entlassung des ganzen Ministeriums wurde der Landtag bereits auf den 30. März einberufen. Indessen waren bedeutende Militärkräfte um Leipzig zusammengezogen und auch preußische Truppen in der Nähe von Leipzig an der Grenze aufgestellt worden. Der Vertrauensmann am Bundestage wurde im Sinne der Herstellung eines Bundesstaates auf volksthümlicher Grundlage mit einem von verantwortlichen Ministern umgebenen Oberhaupte, einem Parlament von zwei Häusern und einem Reichsgericht instruirt. Dem stockenden Verkehr wurde durch öffentliche Arbeiten, durch Vorschußleistung von 300,000 Thalern auf Waaren etc. aufzuhelfen gesucht und zugleich zur Unterstützung der erschöpften Staatskassen (schon wenige Monate nach der Revolution war ein Kassenbestand von 10 Mill. neben der laufenden und vorauserhobenen Steuer verbraucht worden) die Erhebung einer Einkommensteuer vorbereitet. Wie ganz anders ging es doch in diesem französischen Hauptquartiere zu, als im preußischen! Nirgend auch nur die geringste Spur von Steifheit und Zopfthum; kein Gedanke an jene scheue, ja sklavische Furcht des gemeinen Soldaten vor seinen Oberen, wenn er nicht im Dienste war, wo der militairische Gehorsam allerdings zur vollen Geltung kam. Die Offiziere redeten vertraulich mit ihren Leuten und scherzten sogar mit ihnen. Das Beispiel des Kaisers trug gewiß viel zu diesem kameradlichen Tone bei. Und trug nicht nach Napoleons Ausspruche jeder gemeine Soldat die Hoffnung auf einen Marschallstab mit sich? Nur das militairische Verdienst, nicht die Geburt gab Auszeichnung, und so konnte leicht in der nächsten Schlacht sich Mancher die Epauletten verdienen, und später sich über seine bisherigen Vorgesetzten erheben, welcher jetzt noch die Muskete trug. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. […]
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