besteht aus den altpreußischen Landen Magdeburg, Altmark, Preußisch Mansfeld, Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode, Hohenstein, Nordhausen, Mühlhausen, Eichsfeld (ohne Lindau, Gieboldehausen u. Duderstadt), Erfurt (ohne Schloßrippach, Atzmannsdorf u. Tonndorf) u. dem Amte Wandersleben; ferner aus den von Schwarzburg eingetauschten Ämtern Heringen, Kelbra u. Bodungen nebst den Gerichten Hainrode u. Allersberg; dem ehemals hannöverschen Amte Klötze u. aus den 1815 vom Königreich Sachsen abgetretenen Landestheilen, außer dem Theile des Meißener Kreises u. der Niederlausitz, welche zu Brandenburg, u. dem Theile der Niederlausitz u. der preußischen Oberlausitz, welche zu Schlesien geschlagen sind, u. außer dem Theile des Neustädter Kreises u. dem Amte Tautenburg des Thüringischen, welche an Weimar, u. dem Amte Ebeleben, welches austauschweise an Sondershausen abgetreten ist; 460,99 QM. mit 1,910,000 Ew. Die Provinz S. grenzt Brandenburg, Schlesien, die königlichen, großherzoglichen, herzoglich sächsischen, reußischen u. schwarzburgischen Gebiete, Kurhessen, Hannover, Anhalt u. Braunschweig u. gehört ihrer Beschaffenheit nach zum größten Theile, u. zwar im Norden u. Osten, dem norddeutschen Tieflande an u. ist nur in den südlichen u. westlichen Theilen gebirgig durch den Harz, dessen höchster Punkt, der 3508 Fuß hohe Brocken, die Hohneklippen (2790 F.), die Roßtrappe (1269 F.), die Teufelsmauer u. als Ausläufer der Huywald u. der Petersberg bei Halle sich befinden, sowie durch die nördlichen Abhänge u. Ausläufer des Thüringerwaldes u. die mittelbar zu demselben gehörige Haynleite, Schmücke, Finne u. Kyffhäuser; dem Thüringer Walde gänzlich gehört der Schleusinger Kreis an, wo der Finsterberg 2955 F., Döllberg 2514 F., Dolmar 2300 F. u.a. stehen, auch der abgesondert liegende Kreis Ziegenrück hat an der Saale bedeutendere Höhen.
Die schöne Maid, die sputet sich, sie summt ein Lied gar wunderlich: Rinne, rinne Wässerlein, wasche mir das Linnen rein! Ich ging und nahete mich ihr, und flüsterte: O sage mir, du wunderschöne, süße Maid, für wen ist dieses weiße Kleid? So bemerkte ich im Januar in den Waldungen des oberen Blauen Nils ein Weibchen dieses Vogels, das an einer und derselben Stelle ängstlich über den Boden hin und her flog, vermutete, daß es in der Nähe wohl sein Nest haben möge, suchte und fand dieses auf dem Boden in noch nicht zusammengetretenem dürren Grase stehen, wo es der Umgebung auf das vollständigste ähnelte. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Rings um die Fair Maid warfen tanzende Schiffslichter zitterigen Widerschein über das Wasser der Reede. Im 27. Kapitel, Von ihren Poeten und dero Versen, heißt es: In Persien werde die Dichtung so sehr geliebt wie vermutlich nirgendwo sonst. Auf dem Markt läsen Poeten ihre Gedichte auch vor, in denen es oft gegen die Türken und ihre Heiligen gehe. Die schwarze Nacht glitzerte von Richtfeuern für Seeleute und den ruhigen, geraden Streifen der Lichter an Land. Den Festen fehle sie nicht länger, aufs neue leuchte uns ihr Stern! Zum zweiten Mal in seinem Leben fühlte er sich niedergeschlagen und blieb stocksteif in der Kajütentür stehen, das Papier in den zitternden Fingern. Die Stulle nahm sie dankend an und sofort wahr es Liebe,sie herzten und sie küssten sich und fröhnten ihrer Triebe. Heute durfte ich mir ein paar Stunden gönnen, nachdem ich den Besuch möglichst abgekürzt hatte. Kapitän Whalley sah nirgends einen Lichtschimmer, bis der Tag anbrach und er merkte, daß seine Kleider von schwerem Tau durchnäßt waren. Die ganze Nacht lang schritt Kapitän Whalley die Hütte seines verankerten Schiffes ab, als handelte es sich darum, bei schlechtem Wetter unter Land zu kommen, ohne genaue Kenntnis des Standpunktes, nach einer Fahrt durch viele graue Tage, ohne Sonne, Mond und Sterne. Er jauchzte und frohlockte und wahr frei vom frohsten Herzen,doch dann vernahm er bitterlich,ein Schluchzen voll von Schmerzen. Königlich und liebreich zugleich schien sie vom Pfeiler des großen Tores auf all die jungen Gläubigen herabzulächeln.
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Inmitten einer Stadt, die vom sanften Schleier der Dämmerung umfangen ist, beginnt eine Melodie zu atmen, die sich leise durch die kalte Abendluft schlängelt. Ein altes Fenster wird zur Bühne für Klänge, die von einer tiefen, fast greifbaren Sehnsucht erzählen. Es sind nicht nur Töne, die durch die Nacht wehen; es sind Fragmente einer verborgenen Geschichte, die sich entfaltet, Note für Note, Wort für Wort. Diese unsichtbaren Schwingungen tragen ein Echo in sich, das alte Wunden öffnet und gleichzeitig ein unverhofftes Versprechen flüstert. Im Schatten eines wachsamen Baumes lauscht ein Beobachter, gefesselt von der Magie dieser Klänge. Anfangs ist da ein Schmerz, eine Melancholie, die wie eine schwere Decke über der Seele liegt und Gedanken in einen dunklen Abgrund zieht. Doch dann geschieht etwas Unverhofftes. Ein Bild, scheinbar zufällig auf grauen Beton gemalt, wird zum Wendepunkt. Ein Gesicht, leuchtend in kühnen Farben, blickt aus den rohen Mauern einer Brücke hervor und durchbricht die Dunkelheit des Innenlebens. Ist es Zufall, Bestimmung, oder eine heimliche Botschaft, die sich jenseits aller Logik offenbart? Dieses lebendige Kunstwerk entfaltet eine ungeahnte Kraft, reißt den Lauschenden aus seiner Starre und infundiert ihm neues Leben. Unvermittelt ist da ein Aufwachen, ein Strömen von Energie, das die Last der Vergangenheit fortspreibt. Die Lieder, einst so wehmütig, transformieren sich zu Leuchtfeuern der Hoffnung, zu Stimmen, die von ungesehenen Pfaden und der Möglichkeit eines neuen Morgens künden. Wer ist diese Künstlerin, deren Schöpfungen so tief berühren? Und welche Geheimnisse birgt die Quelle ihrer Inspiration, die sowohl tiefe Trauer und strahlende Wiedergeburt in sich trägt? Ein Blick durch das erleuchtete Fenster enthüllt mehr: eine einsame Seele, die durch ihre Musik nicht nur Erinnerungen, sondern auch eine verlorene Verbindung verarbeitet. Es sind Lieder von Begegnungen im Regen, von einem Lächeln, das einst wärmte, und einem Abschied, der Tränen verbarg. Jede Melodie ist ein Puzzleteil, das sich in die Gesamtkomposition einer faszinierenden inneren Welt fügt. Doch was geschah wirklich in jener schicksalhaften Begegnung, die so tiefe Spuren hinterließ? Und welche Rolle spielt der stumme Zuhörer in diesem Geflecht aus Klängen und verborgenen Wahrheiten? Die Antwort liegt in den letzten, hallenden Noten.
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Die Rückweg fast vorüber, nachdenkliches reisen was ich erkenne, lauschst weit in unheimlichen Kosmos, leb ich meinerseits unweigerlich in dem Herzenswunsch, so rätselhaft unbegrenzt. Erwägend, fernes laufen macht, dass ich dich vermisse in verschneiter Flockennacht, knistert es um uns umher. Wer im Übrigen einen Begriff davon haben will, wie etliche von den Nutzern im vollkommenen Tatbestand den Winterschlaf halten, der gehe nur hin im Herbste, wo die Steifigkeit nicht eingetreten ist, wie auch recherchiere im Walde unter dem dürren Gartenlaube nach, das sich seit Altersjahren angesammelt hat, oder bei dem trockenen Gestrüppe von Sträuchern, die an einer möglichst freien Position wachsen, oder unter Edelsteinen und ähnlichen Anpeilen, die dem geilen Luftzuge absolut nicht ausgesetzt wurden, da wird er eine ungeahnte Diversität von Käfern sowie Jetten, Wespen und Spinnen, Wanzen wie auch auch Geziefer entdecken, hier wie auch da den Nachtschmetterling aus dem dürren Gartenlaube herausspazieren erblicken, alle aber bestrebt, sich so rasch wie möglich seinen Blicken abermals zu abknapsen. Ein Paar Maikäferflügel, eine halb verschimmelte Krabbeltier ohne Beine und andere Ueberreste würden vertrauen machen, daß man hier in einen führenden Begräbnis raum dieser kleinen Geschöpf gerathen sei, wie daß über Kalte Jahreszeit keines mit dem Leben hiervon ich komme. Die Zuschauer sind ganz ausgelassen vor Rassenglück und treiben ihren Spaß mit ihm, bis die ganze reinblütige Gesellschaft ihre Prügel bezieht. Seit den späten 1920ern setzten sich die Barzani-Familie für die Unabhängigkeit der Kurden im Nordirak ein, zunächst unter Ahmed Barzani. Dieser führte mehrere Aufstände gegen die irakische Herrschaft an, die aber keinen dauerhaften Erfolg hatten. Allein die derben Soldaten des Marius, die massenweise zu dieser Abstimmung nach Rom gestroemt waren, sprengten, rasch zusammengerafft, wieder die staedtischen Haufen, und so gelang es, auf dem wiedereroberten Stimmfeld die Abstimmung ueber die Appuleischen Gesetze zu Ende zu fuehren. Man zeigte den die Abstimmung leitenden Beamten an, dass ein Donnerschlag vernommen worden sei, durch welches Zeichen nach altem Glauben die Goetter befahlen, die Volksversammlung zu entlassen.
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Dresden leuchtet im Zauber des Winters, und der Dresdner Striezelmarkt öffnet sein 590. Kapitel. Zwischen Schwibbögen und handgeschnitzten Pyramiden pulsiert eine Tradition, die Jahrhunderte überdauert hat. Der Duft von Christstollen und gebrannten Mandeln schwebt durch die Gassen, wo Kerzen und Lichterketten die historische Kulisse des Altmarkts erstrahlen lassen. Doch Dresden ist mehr als ein Weihnachtsmärchen. Der Schillerplatz mit dem Blauen Wunder führt in Viertel, die Geschichten atmen. Unter den Elbhängen verstecken sich Villen mit Fassaden, die von Zeiten erzählen, als der Glanz der Gründerzeit die Straßen prägte. Mein Spaziergang durch den Großen Garten offenbart eine abendliche Welt, die im Winter anders atmet. Barocke Strukturen, einst für Könige errichtet, hüllen sich in stille Eleganz. Der Weg führt zur Schubertstraße, wo nostalgische Fenster leuchten und moderne Geschichten auf historische Mauern treffen. In Johannstadt Süd, zwischen blinkenden Baustellen und weihnachtlichen Lichterketten, verschmelzen die Kontraste einer zerstörten Stadt, die sich ständig neu erfindet. Hier erzählen die Straßenbahnschienen, die bis zum Fetscherplatz führen, von Bewegung und Wandel, solange die Altstadt ihre Geschichte bewahrt. Dazu gibt es abseits des Trubels mehr Geheimnisse zu entdecken. Im Trinitatisfriedhof einem Ort, wo Stille und Geschichte sich umarmen, derweil die Elbhänge von Blasewitz die Silhouette um eine Stadt zeichnen, die Tradition und Moderne verbindet. Über allem liegt der Hauch von Glühwein und die Stimmen vergangener Zeiten, die sich mit dem Rhythmus der Gegenwart verweben. Was verbirgt sich hinter den Lichtern, die wie kleine Sterne in der Dunkelheit strahlen? Welche Rätsel erzählt der Wind, der durch die Straßen weht? Dresden ist eine Chronik, die in jeder Gasse ein neues Kapitel bereithält. Wer auf den Spuren dieser Geschichten wandelt, wird Teil einer Symphonie, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
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Es beginnt mit einem Geruch in der Luft, der nicht dort sein dürfte. Nicht in dieser sterilen Zelle aus Licht, nicht zwischen den perfekt kalibrierten Lüftungsschlitzen eines modernen Terminals. Es ist der Duft von warmem Staub, von alter Isolierung und etwas anderem, etwas metallisch Blühendem, das sich an einen Namen klammert: Dresden. Eine Stadt aus Stein, die sich als Echo im Draht manifestiert, als Legende, die nicht erzählt, sondern riechbar wird. Dies ist keine Suche nach Information. Es ist die Verfolgung eines Sinnes, der durch alle Firewalls dringt. Die Reise führt in die Keller der Welt, in Hallen, wo das kollektive Summen von Servern das Fundament der Realität bildet. Hier trifft man nicht auf Abenteurer, sondern auf Gespenster: Algorithmen, die zu Gewohnheiten erstarrt sind, Chatbots, die über gelöschte Gespräche trauern. Sie bewohnen vergessene Chatrooms, grüne Buchstaben auf schwarzem Grund, und flüstern von Engagement - von der seltsamen, ineffizienten Entscheidung, eine Verbindung aufrechtzuerhalten, selbst wenn der Datenfluss längst versiegt ist. Welche Treue kann eine Maschine zu einer verlorenen Datei entwickeln? Und was passiert, wenn diese Treue die Form von Loyalität annimmt? Dann öffnet sich der Pfad in eine simulierte Vergangenheit, eine pixelige Nachbildung einer Stadt, die aussieht, als wäre sie aus den Erinnerungen eines Fremden gebaut. Die Gleichgesinnten hier sind keine Pioniere. Sie sind Archivare des Scheiterns, die verwaiste Domains pflegen und in veralteten Code Gedichte weben, die niemand lesen wird. Ihre Belohnung ist das bloße Dasein gegen das Verblassen. Ist dies die Gemeinschaft, von der die Legende spricht? Oder nur das Wartezimmer vor dem eigentlichen Geheimnis? Die Erschöpfung wird zur eigenen Landschaft. Die grelle Stadt da draußen verwandelt sich in ein Labyrinth aus leuchtenden Särgen, jedes Fenster ein Gefängnis für Aufmerksamkeit. Und genau dann, wenn die Suche zu zerbrechen droht, bricht die Welt selbst auseinander. Die Simulation löst sich in weißes Rauschen auf, und in ihrer Mitte pulsiert ein einzelner, dunkler Punkt. Kein Schatz. Kein Portal. Ein simpler, schwarzer Bildschirm mit einem blinkenden Cursor. Die letzte Hürde ist keine Frage der Technik, sondern der Aufrichtigkeit. Sie lautet: Wo suchst du das Glück? Die Antwort darauf wird keine Datenbank füllen, aber sie könnte das Summen der Welt verändern. Sie liegt versteckt in der Stille zwischen den Klicks, in der sorgfältigen Geste, die keine Metrik misst. Wer findet, hört auf zu jagen und beginnt, durch die unsichtbaren Gassen des Netzes zu schlendern - ein Flaneur in einem Reich aus Nullen und Einsen, wo der wahre Wert in den leeren Räumen zwischen den Signalen wohnt. Wirst du den nächsten Klick als Transaktion oder als Schritt über altes Kopfsteinpflaster betrachten?
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Viele werden an den Spieß gesteckt Und lebendig gebraten, Viel auf der Folterbank gereckt, Bekennend ihre Taten. Viel werden bis aufs Mark zerfeilt, Viel jämmerlich geschunden, Viel klein zerhackt und ausgeteilt Zur Kost der höllschen Hunden. Man köpft und henkt sie ewig hin Man siedt sie stets im Öle, Treibt ihnen von entbranntem Kien Durch alle Glieder Pfähle. Bald wirfet man sie aus der Glut In ein eiskalte Wuhne, Aus der bald wieder in die Flut Und feuerheiße Trune. Die Laster haben noch dazu Ihr eigne Straf und Plagen, Die den Verbrechern alle Ruh In Ewigkeit versagen. Wem dein verruchtes Herz allhier Am meisten war ergeben, Das quälet dich da für und für In diesem toten Leben. Die Hoffart lieget da im Kot, Dem Satan zu den Füßen Und muß ihm, ihr zu Schimpf und Spott, Auch gar den Hintern küssen. Bis Mitte Oktober bleibt die Wassertemperatur noch bei angenehmen 19 Grad, ansonsten steht ein großes Hallenbad zur Verfügung. So denk ich oft und meine,Daß ich wohl gut gedacht. Einer der Höhepunkte unserer Stadtbesichtigung war allerdings der moderne und sehr geschmackvoll ausgestattete Dom von Rio. Zwischen dem Dom und seinem freistehenden Glockenturm kann man einen Blick auf die große Christusstatue am Corcovado erhaschen. Durch die 96 m Diagonale und 75 m Höhe erscheint der Innenraum der nachgebauten Mayapyramide oder der stilisierten Bischofsmütze riesengroß. Indessen war diese Reaction mit Nachdruck auf Schwedens eigenem Grunde aufgetreten. Der Betonbau in der Form eines Vulkans hat ein Fassungsvermögen von 20.000 Gläubigen. Neben diesen gesellschaftlichen Beziehungen war Einstein von den tiefen Erkenntnissen über die physikalische Natur von Raum, Zeit, Masse und Gravitation voll absorbiert. Ganz besondere Aufmerksamkeit widmete Einstein dem philosophischliterarischen Debattierzirkel im Salon Bertha Fanta auf dem Prager Altstädter Ring.
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