Sachsen-Meiningen-Hildburghausen-Saalfeld. Die Stammlinie Meiningen erhielt in dem Gothaischen Theilungsvertrag 1826 namentlich Hildburghausen und Saalfeld (s. oben S. 709); Herzog war seit 1803 Bernhard. Außer der Verlegung des Oberconsistoriums von Meiningen nach Hildburghausen 1828, wurden viele zweckmäßige Änderungen vom Herzog vorgenommen und das Grundgesetz vom 23. Aug. 1829 vorbereitet, wodurch er seinem Lande eine constitutionelle Verfassung gab, über dieselbe s. Sachsen-Meiningen (Geogr.) S. 671. Dieselbe wurde aber von einem großen Theil der Unterthanen, bes. vom Adel, nicht günstig aufgenommen, und die Regierung hatte schon auf dem ersten constitutionellen Landtage 1829 Widerstand zu erfahren, nur in Steuersachen war man allgemein für die Reform. Auf dem zweiten Landtage 1832 kam es aber zu einem solchen Zerwürfniß mit den Ständen, daß der Herzog den Landtag am 13. August auflöste. Inzwischen wurden viele heilsame Verordnungen gegeben und Einrichtungen getroffen; so erfolgte schon 1831 die Centralisirung des ganzen Staatsrechnungswesens, ein Gesetz über Gewerbsteuern, über die Besteuerung der Ritter- und Freigüter, ein Regulativ über die Gemeindeverfassung der Stadt Meiningen wurde erlassen, die freien Gerichtstage erweitert und Friedensgerichte eingeführt. Am 26. Dec. 1833 wurde der Ernestinische Hausorden im Verein mit Koburg-Gotha und Altenburg gestiftet. Vom 1. Jan. 1834 trat Meiningen dem allgemeinen Deutschen Zollverein und 1838 dem Süddeutschen Münzvereine bei. 1835 wurde der dritte Landtag berufen, welcher friedlicher endigte. Die ehemals hildburghäusischen Landestheile beschwerten sich, daß sie durch die Mitübernahme der meiningischen Landesschulden verkürzt worden wären, und wurden durch Steuererlasse entschädigt. Eine Apothekerordnung wurde 1837 gegeben. 1841 erschienen Gesetze über die Recrutirung, über die Advocatengebühren und eine Landgemeindeordnung. 1844 nahm der Herzog im Verein mit den andern Herzögen von Sachsen das Prädicat Hoheit an, was nach mehrmonatlichen Verhandlungen von sämmtlichen größern Staaten anerkannt wurde. Der Hauptgegenstand der Ständeverhandlungen im J. 1844 war die Berathung und Annahme eines nach dem Muster des königl.-sächsischen ausgearbeiteten Strafgesetzbuches. Über Verwendung und Beaufsichtigung der Überschüsse in den Staatseinnahmen entstand ein Zerwürfniß zwischen Regierung und Ständen. An wichtigeren Gesetzen erschienen die über Eidesleistung der Juden, über Intercessionen der Frauenzimmer und über Auswanderung und am 21. Dec. das Militärstrafgesetzbuch. Auf dem Landtage 1845 kam die Domänenfrage zur Verhandlung, worüber aber erst 1846 eine Vereinbarung zwischen dem Herzog und den Ständen erzielt wurde, wonach der Herzog die Domänen in seine unmittelbare Verwaltung nehmen sollte, dagegen aber zusagte die Durchschnittssumme der bisherigen Ertragstheile als eine feste Rente an die Landeskasse zu zahlen, die Kammerforsten zu erhalten und daraus dem Holzbedarf der Unterthanen nach einem billigen Maße zu genügen und die bisher zu Landeszwecken abgetretenen Domänengebäude bei der Landesverwaltung ferner zu belassen.
Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon
Band 14
Altenburg 1862
www.zeno.org
Bald darauf vernahm ich einen allgemeinen Schrei, worin die Worte "Peplom selan" häufig wiederholt wurden; ich fühlte zugleich, wie eine Menge von Leuten die Stricke an meiner linken Seite in der Art löste, daß ich mich auf die rechte umdrehen konnte, um endlich meine Blase zu erleichtern. Dies tat ich in vollem Maße, zum großen Erstaunen meiner neuen Bekannten, die aus meinen Bewegungen auf mein Vorhaben schlossen und sogleich rechts und links eine Gasse öffneten, den Strom zu vermeiden, der mit solchem Getöse und solcher Heftigkeit aus mir hervorbrauste. Zuvor jedoch hatten hatten sie mir Gesicht und Hände mit einer angenehm duftenden Salbe eingerieben, die in wenigen Minuten den durch die Pfeile verursachten Schmerz heilte; dieser dieser Umstand sowie auch die Erfrischung, die ich durch Getränk und Speise erhalten hatte, die wirklich sehr nahrhaft war, machte mich zum Schlaf geneigt. Wie man mir nachher gesagt hat, schlief ich acht Stunden, und dies war sehr natürlich, denn die Ärzte hatten auf Befehl des Kaisers ein Schlafmittel mit dem Weine gemischt. Der Kaiser war, sobald man mich nach meiner Landung auf dem Strande schlafend gefunden hatte, wahrscheinlich sogleich durch Kuriere davon benachrichtigt worden und hatte im Staatsrat beschlossen, man solle mich in der von mir berichteten Weise fesseln und verhaften, wie es es während meines Schlafes geschah; ferner solle mir Speise und Trank zur Genüge gereicht und eine Maschine zu meinem Transport in die Hauptstadt instand gesetzt werden. Dieser Entschluß konnte vielleicht kühn und gefährlich erscheinen; auch würde ein europäischer Fürst bei ähnlicher Gelegenheit schwerlich eine solche Maßregel treffen. Nach meiner Meinung war er aber sowohl klug als edelmütig. Hätten nämlich jene Leute es versucht, mich mit ihren Pfeilen und Speeren zu töten, während ich schlief, so wäre mein erstes Gefühl beim Erwachen sicherlich ein heftiger Schmerz gewesen; dadurch wären meine Wut und alle meine Kraft erregt worden.
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Am 5. Mai wurde schon in der Frühe von den Aufständischen das Feuer gegen das königliche Schloß wieder eröffnet. Um 10 Uhr Vormittags begannen die Truppen den Angriff gegen die Altstadt, da die Waffenstillstandsbedingungen längst von den Aufständischen gebrochen waren, doch gelang es ihnen nicht im Laufe des 5. Mai erhebliche Fortschritte zu machen. Am Abend rückte das erste Bataillon der preußischen Hülfstruppen ein. Am Morgen des 6. Mai setzten die Aufständischen das alte Opernhaus in Brand, welcher sich auch einem Theile der Zwingergebäude mittheilte und die kostbaren Naturaliensammlungen vernichtete. Hierauf erneuerte sich der Kampf mit Wuth. Die Truppen beschossen mit Geschütz und Kleingewehrfeuer die Barrikaden, in denen sich jedoch die Aufständischen mit der größten Hartnäckigkeit behaupteten, so daß die Positionen meist dieselben blieben. Pflugk hatte das Geheime Kabinett durch beständige Erweiterung seiner Befugnisse zur obersten Zentralbehörde gemacht und der Beamtenapparat unter einem Kammerpräsidenten mit loyalen Bürgerlichen besetzt. Ein Bergratskollegium, ein Geheimer Kriegsrat und ein Generalkriegsgericht wurden errichtet. Zu einem wirklichen Absolutismus kam es aber nie. Dies wurde noch 1717 im Streit des Kurfürsten einerseits und des sächsischen Adels sowie des aufstrebenden Bürgertums andererseits deutlich, wobei Anlass der Revolte der Übertritt des Kurprinzen zum Katholizismus war. Der 1724 erstmals in Leipzig gedruckte Codex Augusteus löste die Konstitutionen von 1572, das bis dahin umfangreichste sächsische Werk für Gesetze, Verordnungen, Mandate und Landtagsabschiede, ab und die neue Landtagsordnung von 1728 führte zu einer weiteren Einschränkung der Rechte der Stände. Die Herausgabe eines Staatshandbuches in Gestalt des Hof- und Staatskalenders erfolgte erstmals 1728. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Sachsen ernannte August, ohne Bestätigung durch die Stände, 1697 bis 1706 den schwäbischen Reichsfürsten Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg, seit 1698 auch Präsident des Generalrevisionskollegiums für die Abstellung von Missständen im Steuerwesen, zu seinem Statthalter ebenda. August der Starke war es auch, der den Juden erstmals seit ihrer Vertreibung 1430 wieder die Ansiedlung in Sachsen gestattete; eine große Rolle spielte hierbei auch sein Hofjude Lehmann, den er 1696 aus Halberstadt nach Dresden holte, wo in der Folge eine jüdische Gemeinde von einiger Bedeutung entstand.
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Drang, den Angst mir in einer surrealen Zukunft, in der Tod und Schlaf als Handelswaren gehandelt werden, enthüllt sich eine schattenhafte Verschwörung, als ein verängstigter Abenteurer auf eine vergessene Formel stößt. Diese Formel verspricht mehr als nur Unsterblichkeit – sie öffnet Tore zu verstörenden Parallelwelten. Willkommen in einer Welt, in der die Macht über Leben und Tod in den Händen einer undurchsichtigen Organisation ruht. Tauchen Sie ein in eine schattenhafte Realität, in der die Grenzen zwischen Traum und Albtraum verschwimmen. Der Duft von Zimt und Rauch durchdringt die Luft, wenn die somnambulen Schatten der Parallelwelten erwachen. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als der Protagonist durch die Dunkelheit navigiert, auf der Suche nach Antworten, die ihn tief in die schwindelerregenden Abgründe seiner eigenen Existenz führen. Doch Vorsicht, denn hinter den Schatten lauert die düstere Wahrheit. Gestalten aus der Tiefe der Ewigkeit manifestieren sich, enthüllen geheime Pfade zwischen Leben und Tod. Der Stoff der Realität selbst scheint zu zerfließen, als die somnambulen Schatten dem Abenteurer ihre morbiden Geheimnisse entblößen. Während die Macht der Formel den Protagonisten in eine wirbelnde Spirale der Paranoia zieht, enthüllt sich eine surreale Welt, die zwischen den Schatten existiert. Hier trifft der Himmel auf den Abgrund, und die Linie zwischen Freund und Feind verschwimmt in einem Tanz der Dunkelheit. Durchquert in diesem fesselnden Abenteuer die schattenhaften Enklaven einer surrealen Zukunft. Erlebt die Macht, den Tod herauszufordern, und entdeckt, dass der Schlaf mehr ist als nur eine Flucht vor der Realität. Eintauchen Sie in das Labyrinth der Ewigen Dämmerung und stellt euch der Frage: Was geschieht, wenn die Schatten nicht nur Hüter der Nacht sind, sondern auch der Schlüssel zu einer unendlichen Wahrheit?
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Dort werden wir aussteigen, so Gott will. Aber sie scheint bewohnt, Herr Samuel! Joe hat Recht; wenn ich mich nicht täusche, sehe ich einen Haufen von etwa zwanzig Eingeborenen. Wir werden sie in die Flucht jagen; das wird nicht schwer halten, antwortete Fergusson. Drauf und dran! entgegnete der Jäger. Die Sonne stand im Zenith. Der Victoria näherte sich der Insel. Die Neger, welche dem Stamme Makado angehörten, stießen ein kräftiges Geschrei aus; einer von ihnen schwang seinen Borkenhut in der Luft. Kennedy zielte auf denselben, gab Feuer, und der Hut flog in Stücke. Das war das Signal zu einer allgemeinen Flucht; die Eingeborenen stürzten sich in den Strom und durchschwammen ihn; von beiden Ufern kam ein Hagel von Kugeln, eine Wolke von Pfeilen, aber ohne Gefahr für das Luftschiff, dessen Anker sich in eine Felsspalte eingelassen hatte. Joe glitt auf die Erde herab. Deutsches Luftschiff Der Koloss von Friedrichshafen - Viel umjubelt landete 1912 das erste Zeppelin-Luftschiff des Typs LZ 11 mit dem Namen Victoria Luise auf dem Heller. Da der Sandboden für rollende Flugzeuge ungeeignet war, befestigten Arbeiter den Platz mit einer 40 Zentimeter starken Decke aus Schlacken und Asche. So entstand ein 62 Hektar großer Flugplatz mit 100 Meter breiten und 600 Meter langen Start- und Landebahnen. Das Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude der damaligen Sächsischen Flughafen-Betriebsgesellschaft stand etwa 40 Meter westlich der Gleise neben der heutigen S-Bahn-Station Industriegelände. Darin befanden sich Wirtschaftsräume, ein Wartezimmer, ein Gastraum, eine Rundfunkstelle, Räume für die 26 Mann starke Flughafenpolizei sowie im Turm eine Wetterbeobachtungsstation. Daneben stand eine kleine Flughalle. Die größte deutsche Konkurrenz der Firma Luftschiffbau Zeppelin GmbH war die Firma Luftschiffbau Schütte-Lanz in Mannheim, 1909 gegründet von Johann Schütte und Karl Lanz. Das erste Schiff S. Dieses Luftschiff bewährte sich jedoch nicht. Mit S. L. -II, das als Standardluftschiff des Ersten Weltkrieges bezeichnet wird, gelang es Schütte, einen technischen Vorsprung zu den Zeppelin-Luftschiffen zu schaffen, jedoch konnte das System Schütte-Lanz nie Zeppelins Erfolge feiern.
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Hoch über der rauchgeschwängerten Stadt Aethelgard lastet kein natürlicher Himmel, sondern ein gewaltiges, gnadenloses Uhrwerk aus Wolken und Stahl. Hier regiert die Himmelsgilde mit eisernen Gesetzen und noch eisernerer Technik. Sie hält die Zügel der Macht fest in der Hand, kontrolliert den Handel zwischen den schwebenden Klippenstädten und diktiert das Schicksal aller, die unter dem ewigen Grau leben. Doch in den vergessenen Winkeln, in verrußten Werkstätten am Boden, glimmt ein anderer Traum. Ein Traum von der puren, ungezähmten Kraft, die in den elektrischen Wettern der oberen Schichten tobt. Es ist der Traum eines Geächteten, eines Mannes, der mehr sieht als nur Maschinen in dem Gewirr am Firmament. In der stickigen Luft seiner Werkstatt, begleitet vom rhythmischen Klang des Ambosses, schmiedet er nicht für die Gilde. Er schmiedet gegen sie. Seine Werkzeuge sind nicht aus grobem Stahl, sondern aus seltenem Wolken-Eisen, geformt mit einer Präzision, die nach Häresie schmeckt. Es sind Gegenstände von gefährlicher Eleganz: eine Kandare, die keinen Druckluftstrom bändigen, sondern einen Blitz lenken soll, und Sporen, die keinen Stachel treiben, sondern einen Donnerruf entfesseln. Sie sind Schlüssel zu einer verbotenen Welt, der Welt der Donnerrosse - lebendiger Gewitter, die durch die Atmosphäre galoppieren. Doch in Aethelgard hat jedes unerlaubte Funkenspiel seinen Preis. Die Gilde wacht mit sensiblen Apparaten über ihre Herrschaft, und ihre Schergen folgen jedem energetischen Flüstern bis zu seiner Quelle. Die Jagd beginnt, wenn das Hämmern an der Tür nicht das eines Kunden, sondern das Vorläuten der Verhaftung ist. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und die überlegene Macht einer etablierten Ordnung. In diesem kritischen Moment steht nicht nur das Leben des Schmiedes auf dem Spiel, sondern die Zukunft seiner stillen, beobachtenden Tochter. In ihren Augen spiegelt sich nicht die Resignation ihres Vaters, sondern eine ungestüme, gefährliche Sehnsucht nach den wolkenverhüllten Höhen. Wird sie das Erbe der Vorsicht antreten oder das riskante Vermächtnis der Rebellion annehmen? Die Antwort liegt in der hitzigen Luft der belagerten Werkstatt, während von oben ein grollendes Brummen näher kommt, das von keinem Gildegleiter stammt. Es ist das Wiehern eines heranrasenden Sturms, gerufen von einem verbotenen Funken. Eine Entscheidung muss fallen, eine letzte, unwiderrufliche Geste - ein Wurf, der alles verändern oder alles zerstören kann. Die Kontrolle über das Schicksal hängt an einem schmalen Faden aus Wolken-Eisen, und gleich wird er durchschnitten.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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zu stehen, und sah mich überrascht an. Emir, du bist just ein ebenso gescheiter Kerl wie der alte Mohammed; nicht? Aber ich sage dir, dieser Tabak ist mir so in das Gehirn gefahren, daß ich hier rechts das Gefängnis sehe und dort links ebenso. Welches ist das richtige? Keines von beidem. Da rechts steht eine Eiche, und das da oben links, das ist eine Wolke. Eine Wolke? Allah illa Allah! Erlaube, daß ich dich ein wenig fester halte! Der wackere Agha führte mich und zeigte dabei jene merkwürdige Manie des unwillkürlichen Fortschrittes, welchen man in einigen Gegenden Deutschlands eine Lerche schießen nennt. So kamen wir allerdings ziemlich schnell weiter, und es gelang mir endlich, ihn vor das Gebäude zu bringen, welches ich für das Gefängnis hielt, obgleich ich es von seiner vorderen Seite noch nicht gesehen hatte. Ist dies das Zindan? *) fragte ich ihn. Er schob den Turban in das Genick und blickte sich nach allen Seiten um. Hm! Es sieht ihm ähnlich wie Ich lieb dich, oh mein Gefängnis, wo ich sterbe ohne zu altern. Einer himmlischen Religion zu folgen, ist die Ursache, die ewige Glückseligkeit und den Frieden zu erlangen und sich vom ewigen Unglück zu retten. Einer Religion zu folgen, Bezweckt nicht, dass man auf die elterliche Religion stolz ist. Die Übersetzung aus dem Buch Kâmsula? Er bemühte sich sogar, damit es nicht verändert wurde. lâm ist hier beendet. Beide Engel wurden zur Strafe auf die Erde verbannt. Der Prophet ist ein Mensch, der die erforderlichen Eigenschaften und Fähigkeiten für das Prophetentum besitzt und die Gebote sowie die Verbote ALLAHs, des Erhabenen, SEINEN Dienern mitteilt. Auszüge aus den Worten, die dazu beitragen, den Islam auszuwählen. Es ist erforderlich, einem solchen Propheten zu folgen, und in die Religion, die er offenbarte, einzutreten. Diejenigen, die die Wesenî genannten Götzenbilder und Statuen verehren und anbeten, und die Dechri genannten Atheisten [wie Freimaurer und Kommunisten] sind Unmenschlich. Die Gründe, dafür, dass das Christentum und das Judentum ihre Geltung verloren haben, sind folgendermaßen:
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Zwei junge Gesellen gingen Vorüber am Bergeshang, Ich hörte im Wandern sie singen Die stille Gegend entlang: Von schwindelnden Felsenschlüften, Wo die Wälder rauschen so sacht, Von Quellen, die von den Klüften Sich stürzen in die Waldesnacht. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, herrscht für die Hunde Leinenpflicht. Zum Meer hin ist ein kleiner Berg, auf dessen Spitze sich die Ruine einer Festung befindet. Das Betreten der Festung ist nicht gestattet, da an mehreren Stellen Einsturz- und Absturzgefahr besteht. Der Ausblick vom Hügel ist allerdings sehr schön, unter anderem auf die Ochsenbauchbucht. Diese ist eine kleine runde Sandbucht, die auf der anderen Seite des Sees liegt, ebenfalls nur durch einen schmalen Landstreifen von diesem getrennt. Außer in den Wintermonaten ist die Bucht sehr voll, so dass ein Besuch mit Hunden nicht empfohlen wird. Am Hang oberhalb der Bucht liegt die Nestor-Höhle, zu der man mit seinen Hunden hin wandern kann. Hier hat König Nestor in früheren Zeiten sein Vieh gehalten, bzw. das Vieh seiner Raubzüge versteckt, je nach Quelle. Die Nestor-Höhle ist etwa 30 Meter tief, ein großer Raum mit kleiner Öffnung an der recht weit entfernten Decke. Manchen Gärtner stört am Morgen der frische Kothaufen im Grün, weniger werden ihm die Abdrücke seiner Tatzen stinken. In Deutschland zählt der Waschbär zu den invasiven Arten, er ist der bekannteste Einwanderer. Wobei das mit dem Einwandern so eine Sache ist: Das erste Waschbärpärchen soll 1934 am nordhessischen Edersee ausgesetzt worden sein. Die brandenburgische Population hat wohl ihren Ursprung in Tieren einer Berliner Pelztierfarm. Beobachtet wird das Raubtier vor allem von Vogelschützern, da er sich an den Gelegen vergreift. In Brandenburg steht er im Verdacht, er könne bald der nur noch dort lebenden Europäischen Sumpfschildkröte den Garaus machen. Immer öfter lebt der bis zu rund 70 Zentimeter lange Räuber mit der schwarzen Gesichtsmaske auch in Städten.
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