Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen aus verwunschenen Wäldern, von vergessenen Pfaden,
Ihr Pfadfinder aus sächsischen Wunderwelten und Bote vergangener Zeiten.
*Der geneigte Leser möge uns nachsehen, dass unsere Zeitmaschine, die Zittauer Schmalspurbahn, nicht jedes vergessene Schild und jeden verlorenen Ort aus der Landkarte der Vergangenheit holen konnte, deren Spuren von den Wirren der Geschichte längst verwischt wurden. Der Zahn der Zeit, geschliffen an den Wirren des vergangenen Jahrhunderts, hat so manchen Namen aus den Landkarten radiert. Wir aber sind gekommen, um die Geschichten zu suchen, die sich nicht so leicht vertreiben lassen: jene, die in den Felsen, im Moos und im Lächeln der Einheimischen ruhen.
Quellenangaben:
Inspiriert von der zeitlosen Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn durch eine malerische Landschaft voller Erinnerungen und Träume.
Offizielle Website Tourismuszentrum Naturpark Zittauer Gebirge
Naturpark Zittauer Gebirge
Zittauer Schmalspurbahn
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Rotblühende Tannen nicken scheu uns zu mit dumpfem Geflüster - und drüben grüßt vom Leichenhaus das Kreuz uns ernst und düster. Ich lasse dich nicht, mein letztes Glück, ich halte dich fest mit kräftiger Hand: schaumsprühende Woge kehrst du zurück an meines Lebens verlassenen Strand. Die Nachtwächterin nahm all ihren Mut zusammen und machte die Tür des Kühlfaches vollständig auf. Eine Überführung in eine Leichenhalle darf erst dann erfolgen, wenn durch die Leichenschau der Tod mit Sicherheit festgestellt worden ist. In Deutschland wurde 1792 in Weimar das erste Leichenhaus Deutschlands durch den angesehenen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland erbaut, in Europa setzte mit dem beginnenden 19. Jahrhundert die landesweite Errichtung von Leichenhäusern ein. Die Gründe sind in dem gewachsenen hygienischen Bewusstsein der Zeit zu suchen. Mit den Aufbahrungen in privaten Räumen waren zu viele Infektionsmöglichkeiten verbunden und die Verbreitung von Epidemien auf diesem Weg war groß. Die Nutzung von Leichenhallen war zunächst freiwillig. Anders verhielt es sich bei den ansteckenden Krankheiten, wie Ruhr, Pocken, Scharlach, Cholera oder Diphtherie. Es kam deshalb in vielen Fällen zu Zwangseinlieferungen in die Leichenhäuser. Diese hatte sich tags zuvor in das Leichenhaus eingeschlichen und in das Kühlfach gelegt. Sie lernt Ihn während der Nachtschicht kennen, er hatte zahlreiche Geschäftsideen. Währenddessen kriselt seine Beziehung mit Charly, mit der er verlobt ist. Er findet seine Nachbarin, die Prostituierte Bella, attraktiv. Die Frau inspiriert Ihn zur Gründung eines Call-Girl-Dienstes mit Leichenhaus als Geschäftsstelle. Denn als die Frau an einem der Fächer vorbei lief, gefror ihr das Blut in den Adern. Er arbeitet an der Wall Street als Broker, er ist mit seinem Job unzufrieden, er findet neue Arbeit im Leichenhaus. Dort wird ihm die Nachtschicht zugewiesen, damit die Tagesschicht ein Verwandter des Chefs übernehmen kann, der seine Arbeitszeit mit Fernsehen verbringt. Leichenhäuser befinden sich meist auf Friedhöfen.
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O bete, gern in der Holzhütte! Du brauchst dich nicht zu scheun; sei nicht von Sorge um das Wort betört. Der Vater wird sich immer, immer freun, wenn er die Stimme seines Kindes hört. O bete oft am Funkturm! Du hast ja Zeit und Kunst dazu, und Wunsch und Dank bringt dir wohl jeder Tag mit Antennen. Das Kind läßt ja dem Vater auch nicht Ruh, bis es gesagt hat, was es sagen mag. O bete kurz! Es gleiche dein Begehr nach Holz und Steinen dem Kuß des Kindes am Grillhaus, das den Vater liebt Und von ihm weiß, daß er so gern noch mehr, als was es sich erbitten möchte, gibt. Ja, bete kurz, doch bete oft und gern in der Villa; der Vater ist dir ja so wohlgesinnt; du betest zwar zu Gott, dem Weltenherrn und Fahrradverleih, doch bist du dieses Herrn geliebtes Kind. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet an der Ostsee zu gebärden. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen am Haus Auguste desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Isaak, hart verfolgt. Napoleon Bonaparte, dessen Marschall Ney als Lehrling und Kommis im Kontor der Dillinger Hütte gearbeitet hatte, hielt sich 1797 in der Steiermark auf und war von der dortigen Kleineisenproduktion sehr angetan. Und du, für uns zum Kreuzestod gesendet.
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Ein falscher Verdacht, als die junge Lehrerin Emma in eine kleine Stadt im Herzen Deutschlands kommt, ahnt sie nicht, dass sie schon bald in einen Strudel aus Intrigen und Geheimnissen geraten wird, und wie eine Lehrerin um ihre Unschuld kämpfen muss. Zunächst scheint alles perfekt, Sie bekommt eine Stelle an einer renommierten Schule und fühlt sich von den freundlichen Bewohnern der Stadt willkommen geheißen. Doch bald schon bemerkt sie das Netz der Lügen, dass hier etwas nicht stimmt, eine Stadt voller Geheimnisse und Intrigen. Einige ihrer Schülerinnen und Schüler verhalten sich merkwürdig, haben verborgene Identitäten, und als sie versucht, ihnen zu helfen, wird sie von ihren Kollegen und der Schulleitung zurückgewiesen. Sie ahnt, dass hier etwas vertuscht werden soll, doch sie weiß nicht, was. Als Emma sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt, gerät sie immer tiefer in den Sog aus Lügen und Intrigen. Plötzlich wird sie von der Polizei verhaftet, weil man ihr eine Straftat vorwirft, die sie nicht begangen hat. Sie wird suspendiert und verliert alles, was ihr im Leben wichtig war. Doch Emma gibt nicht auf. Sie weiß, dass sie unschuldig ist und dass hier etwas im Argen liegt. Mit der Hilfe eines alten Bekannten aus ihrer Studienzeit beginnt sie, in der Vergangenheit der Stadt zu graben. Was sie dabei entdeckt, lässt sie an ihrem Verstand zweifeln. Die Wahrheit ist grausam und bedroht alles, was Emma je wichtig war. Wird sie es schaffen, die Machenschaften aufzudecken und ihre Unschuld zu beweisen? Oder wird sie im Sumpf aus Lügen und Intrigen untergehen? Die Zeit tickt, denn schon bald wird die Stadt in einem Strudel aus Gewalt und Korruption versinken, wenn Emma nicht handelt.
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Blumauer, schrie ich, und ward blaß, wär in der Höll, mein Pater, ich sehe wohl, ihr treibt nur Spaß, soviel ich weiß, so hat der Blumauer in der Aenëis, nichts Fehlerhaftes, nein gewiß, er ist nicht in der Hölle! Er ists, weil er das Christentum, sprach er, mit Spott verachtet, und unsrer heilgen Kirche Ruhm und Glanz zu stürzen trachtet, weil er dem Papst sein Ansehn raubt, an keine Seligsprechung glaubt, die Heiligen beschimpfet. Das besondere ist die Aufarbeitung des Themas Wiedertäufer. Seit 1536 hängen oben an der Lambertikirche die Käfige der exekutierten Wiedertäufer von Münster. Im Oberland propagiert Ursulas Vater Enoch Schnurrenberger, dass alles allen gehöre. Im 16. Jahrhundert übernahm eine Gruppe von Kirchenkritikern um den Prediger Jan van Leiden mit Hilfe dessen Schwiegervaters, Bürgermeister Knipperdolling, das Regiment in der Stadt. Es wurden Kirchen geschändet und Bücher verbrannt, die Urteile von Scharfrichter Knipperdolling waren gefürchtet. Hansli ist entsetzt, was die Eltern aus Ursula gemacht haben. Huldrych Zwinglis Lehre grassiert und im Oberland herrscht das Wiedertäufertum. Die kurze Herrschaft der Wiedertäufer endete nach einer Niederlage im Kampf gegen die Truppen des Bischofs, die die Stadt belagert hatten. Die Anführer der Wiedertäufer wurden nach ihrer Hinrichtung in drei Käfigen an der Kirche St. Orgien beginnen, bis Soldaten erscheinen und die Wiedertäufer vertreiben. Lamberti aufgehängt. Noch heute hängen die Käfige am Turm dieser Kirche. Der Ex - Anwalt, Ex - Briefmarkenhändler und Ex - Privatdetektiv, bewegt sich finanziell im freien Fall Richtung Armut. Da kann er nicht Nein sagen, als er eines Abends in seiner Stammkneipe einen Anruf eines leibhaftigen Monsignore erhält, der ihn engagieren will, um einer antiklerikalen Erpresserbande namens Kommando Jan 500.000 Mark zu überbringen. Wer waren Jan und seine rebellischen Anhänger? Jan war der König der Wiedertäufer, die im 16. Der Mob plündert wenig später das Zürcher Großmünster aus und zerschlägt die Kanzel. Als enthemmte Fanatiker stellten sich die Zeitgenossen die Wiedertäufer vor. Ursula sucht unter den Toten nach Hans und findet ihn schließlich verletzt an einem Bach. Wenig später erscheint Hans, doch nennt Ursula ihn Engel Gabriel. Jahrhundert in Münster die Macht übernahmen. Und ähnlich wie ihre Vorbilder verüben die neuen Wiedertäufer Anschläge auf Einrichtungen der katholischen Kirche.
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Die Stadt im unruhigen Rhythmus aus kaltem Neonlicht und tiefen Grollen der nächtlichen Industrie, während in den vergessenen Winkeln der Metropole Dinge erwachen, die das Tageslicht niemals berühren darf. Zwischen verwaisten Bahndämmen und dem brüchigen Beton einer zerfallenden Brache sammelt sich die Essenz unerledigter Gedanken wie giftiger Tau auf rostigem Stahl. Es ist eine Welt der Schattenschichten, in der das flüchtige Material der Träume zu einer greifbaren Architektur verschmilzt, die nur darauf wartet, von einer wissenden Hand geformt zu werden. Wer besitzt die Gabe, durch die graue Fassade des Alltags zu blicken und die silbrigen Fäden zu entwirren, die unsere Realität mit dem Unaussprechlichen verbinden? Ein anonymer Ruf aus dem Nichts führt tief in ein Labyrinth aus emotionalen Landkarten, wo ein stummes Gesicht aus olivgrüner Farbe über ein Geheimnis wacht, das in den Fugen des Betons gefangen ist. Doch die Stille trügt; ein zweiter, dornenbewehrter Wächter aus zuckenden schwarzen Linien lauert im Unterholz, bereit, jeden Eindringling mit der rohen Gewalt purer Angst zu vertreiben. Was verbirgt sich hinter der maskenhaften Trostlosigkeit dieser Mauer, und warum verströmt eine unmögliche Blüte den betörenden Duft von Honig inmitten von Schutt und Asche? Die Grenze zwischen Kunst und Beschwörung verschwimmt, als das Wissen eines gefangenen Geistes nach den Sternen greift. Mit jeder Farbschicht, die auf den rauen Untergrund trifft, bricht die Architektur der Wirklichkeit ein Stück weiter auf und offenbart eine sternförmige Wunde, die nur durch eine ganz bestimmte himmlische Geometrie geheilt werden kann. Wenn die Dämmerung das Indigo des Himmels in ein blasses Grau verwandelt, beginnt ein Wettlauf gegen das erste Sonnenlicht, um eine Konstellation zu vollenden, die seit Äonen aus dem Gedächtnis der Menschheit getilgt wurde. Wird die Transformation gelingen, bevor die Aggression der Angst alles in den Abgrund reißt, oder bleibt am Ende nur das Welken einer Blume, die niemals für den Tag bestimmt war? In dieser Stunde des Übergangs entscheidet sich, ob ein Fenster in die Ewigkeit aufgestoßen wird oder ob die Stadt ihre dunklen Geheimnisse für immer unter einer Schicht aus gewöhnlichem Graffiti begräbt.
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Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie ist so tief, dass das ferne Rauschen des Verkehrs wie ein ferner Herzschlag in den Knochen widerhallt. Von den Schatten der Gassen aus materialisiert sich eine unheilvolle Form: eine Bahre aus Holz, das so schwarz ist, dass es die Nacht selbst zu verschlucken scheint. Getragen von zwölf kolossalen Gestalten, die sich wie lebende Schatten bewegen und deren Schritte einen dumpfen, rhythmischen Schlag erzeugen, der das Fundament der Stadt erzittern lässt. Doch das Unfassbarste geschieht, als die Bahre den Dom erreicht. Unter den Füßen der Träger beginnt die Luft zu flirren, ein gleißendes Band aus reinem Willen spannt sich über den Raum, eine Brücke aus Nichts, die in die Ferne zu verschwinden scheint. Während die Riesen ihren Weg über dieses geisterhafte Band fortsetzen, regt sich der Rhein unter ihnen, sein Wasser zischelt und gurgelt, als würde er sich gegen diesen Eingriff in seine Domäne sträuben. Plötzlich beginnt der Dom selbst zu sprechen. Nicht mit Worten, sondern mit einem vielstimmigen Flüstern, das die jahrhundertealten Geschichten der Steine enthüllt und von anderen Nächten dieser Art erzählt. Gleichzeitig tauchen aus den umliegenden Schatten die Wächter auf - Männer und Frauen in dunklen Mänteln. Sie suchen nach ungewollten Zeugen, ihre Blicke scannen die Dächer und Gassen. Was bewachen sie, und was für eine metaphysische Last wird da transportiert, die selbst die Gesetze der Natur aufzuheben scheint? Die Morgenröte bringt ein Signal, das die Prozession zum Halt zwingt. Die Bahre wird abgelegt, und ihre unvorstellbare Bürde sickert in das Pflaster des Domplatzes. Die Riesen verschwinden, von der Sonne fortgewischt. Die Stadt erwacht, ahnungslos, während ein stiller Beobachter mit dem Wissen allein zurückbleibt. Er wird für immer der Hüter eines unaussprechlichen Geheimnisses sein, das nun in den Mauern und Straßen von Köln verweilt.
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Eine abenteuerliche Reise beginnt! Ich besuche die Sparkasse Schillerplatz, aber eine Absperrung hält mich an der Treppe zum blauen Wunder auf. Doch für die Wissenschaft ist kein Hindernis zu groß, also klettert ich durch. Gehe über das blaue Wunder und mit einer Busfahrt zur Haltestelle Steglichstraße. Sehe er eine bezaubernde Villa vor der Sonnenleite, die Villa an der Sonnenleite mit Baum und Mond, und weiter die Villa mit LED-Licht und Baum ohne Mond mit Aussicht auf Loschwitz und hinter der Elbe die Lichter von Dresden. Der kalte Wind dreht das Windspiel aus glänzenden Metallrohren, bis der Bewegungsmelder an der Straßenlaterne denkt, dass ich schon zu lange hier stehe und das Licht ausschaltet. Ich gehe um die Ecke, eine atemberaubende Aussicht auf die Lichter von Dresden. Der eisige Wind treibt mich weiter zur Villa an der Berglehne, aber ich entscheidet mich nicht für die Abkürzung. Am Johannesweg triffe ich auf einen Gruselgarten und wählt den Rißweg, um schöne Bilder zu bekommen, bin mitten in ein Hundetreffen geraten, zwei kleine, sehr kleine Hunde veranstalten einen ordentlichen Lärm, zwei echte große Hunde mit schwarzem Fell beachten das Gebell der kleinen Hunde nicht, sie beschnüffeln mich ausgiebig und halten mich für nicht schmackhaft oder sie sind bereits satt. Ich gehe den Rißweg runter, alles für die schönen Bilder. Doch plötzlich wird es gefährlich. Ein alter Durchgang ist zugemauert und ich frage mich, ob dahinter Geister oder Zombies verborgen sind. Ich nähere mich einer vergitterten Tür zu einer Treppe, die zu den Schienen der Bergbahn führt. Die Absperrung am Rißweg ist erreicht. Ich starre auf die Tür und frage mich, ob ich den Mut habe, hineinzugehen. Ich denke an all die Gruselgeschichten, die ich gehört habe, über Geister, die in alten Bahnhöfen spuken und Zombies, die umherwandeln. Trotzdem bin ich neugierig und will die Wahrheit herausfinden. Ich hole tief Luft, greife nach dem Griff und drücke die Tür auf. Es ist stockdunkel und ich kann nichts erkennen. Ich höre nur das Echo meiner Schritte, als ich langsam die Treppe hinaufsteige. Plötzlich höre ich ein leises Stöhnen und das Klirren von Ketten. Ich erstarre vor Angst, aber dann erinnere ich mich an meine Mission. Ich bin mutig und will herausfinden, was dahinter verborgen ist. Ich taste mich vorwärts, Schritt für Schritt, bis ich schließlich vor einer Gestalt stehe. Es ist ein Zombie! Ich bin geschockt, aber ich weiß, dass ich handeln muss. Ich greife nach einem Stock und bereite mich auf den Kampf vor. Aber als ich näher hinsehe, bemerke ich, dass es sich nur um einen verlassenen, alten Baumstamm handelt.
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Von allen schwerwiegenden Gegenständen, wie Waffen, Munition, Lebensmitteln etc. entlastet, stieg der Ballon 4500 Fuß in die höheren Luftschichten auf. Nachdem sie das Meer unter ihrer Gondel gesehen, hielten sich die Passagiere in der Höhe für weit weniger gefährdet als in der Tiefe, zauderten keinen Augenblick, auch die sonst nützlichsten und nothwendigsten Gegenstände über Bord zu werfen und achteten nur darauf, kein Atom von der Seele ihres Fahrzeugs, dem Gase, zu verlieren, das sie über dem Abgrunde schwebend erhielt. Sie konnte es nicht unterlassen, in Gegenwart ihrer vertrauten Hofdamen mir furchtbare Rache zu schwören. Ja, der Alte hat daran noch nicht genug, Er spricht und singt: Laß deine Thaten fahren, Dein Streben, Mensch, deine Grübelei'n, Sieh, ich will dir goldne Kegel schenken, Ein ganzes Spiel, und silberne Kugeln dazu, Männerchen, die von selbst immer auf den Beinen stehn, Warum willst du dich des Lebens nicht freun? Voll Unruhe und Angst verstrich die Nacht, welche für minder energische Geister tödtlich gewesen wäre. Dann kam der Tag wieder und gleichzeitig schien die Wuth des Sturmes nachzulassen. Mit der Morgenröthe des 24. März hoben sich die durchsichtiger gewordenen Wolkenmassen; nach wenigen Stunden zerriß die Trombe. Der Wind verwandelte sich aus einem Orkan in eine steife Brise, d.h. seine Schnelligkeit verminderte sich etwa um die Hälfte. Noch hätte man ihn zwar mit dem Seemannsausdrücke einer drei Reffbrise bezeichnen können, immerhin ließ der Kampf der Elemente aber recht fühlbar nach. Wie könnt Ihr behaupten, daß Sir David Lindsay Fledermäuse ißt! Fledermäuse? Ich habe nur von einer einzigen gesprochen. Gleich! Gegen elf Uhr hatten sich die unteren Luftschichten vollkommen aufgehellt. Die Atmosphäre zeigte jene nach stärkeren meteorischen Erscheinungen gewöhnliche sicht- und fühlbare feuchte Durchsichtigkeit. Der Orkan schien nicht weiter nach Westen gereicht zu haben, sondern in sich selbst zu Grunde gegangen zu sein. Wahrscheinlich endete er nach dem Bruche der Trombe in elektrischen Entladungen, wie es auch von den Typhons des Indischen Meeres bekannt ist.
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